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Der Tag Militär in Sri Lanka schießt an Tankstelle

In Sri Lanka ist es wegen des Kraftstoffmangels zu neuen Ausschreitungen gekommen, dabei schoss das Militär erstmals auf Demonstranten. Von der Armee heißt es, in der Nacht sei die Situation an einer Tankstelle in Visuvamadu eskaliert, nachdem dort das Benzin zur Neige gegangen war. Wartende Autofahrer hätten protestiert, mit Steinen geworfen und ein Armeefahrzeug beschädigt. Vier Zivilisten und drei Soldaten seien verletzt worden. Auch an anderen Orten des Inselstaates kam es gestern zu Gewalt beim Warten auf Treibstoff. Mindestens sechs Polizisten wurden laut Polizei verletzt, sieben Autofahrer wurden festgenommen.

Sri Lanka mit seinen 22 Millionen Einwohnern steckt in einer verheerenden Finanzkrise. Die Regierung ist nicht in der Lage, die wichtigsten Importe wie Lebensmittel, Treibstoff und Medikamente zu finanzieren. Die Behörden setzen bewaffnete Polizisten und Soldaten zur Bewachung von Tankstellen ein.

Quelle: ntv.de

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