Mittwoch, 11. Juli 2018: Der Tag bei n-tv.de

Heute mit Friederike Zörner und Volker Petersen

22:38 Uhr

Das war Mittwoch der 11. Juli 2018

Vida herzt Torschützen Perisic.
Vida herzt Torschützen Perisic.(Foto: imago/ULMER Pressebildagentur)

Das WM-Finale steht fest! Kroatien zieht ins Endspiel ein und spielt am Sonntag um 17 Uhr gegen Frankreich um den Weltpokal. Dazu mehr hier. Diese Artikel stießen auf erhöhtes Interesse:

Falls Sie es mit den Engländern gehalten haben, sage ich es mal so: Wäre ein Elfmeterschießen wirklich wünschenswert gewesen? Gute Nacht!

22:15 Uhr

Räuber locken Pizzaboten in die Falle

Das war aber nicht nett: In Hamburg-Altona ist ein Pizzabote in einen Hinterhalt gelockt worden. Zunächst lieferte der 57-Jährige eine Pizza in einem Mehrfamilienhaus aus - dachte er zumindest. Denn an der Tür wurde ihm mitgeteilt, dass gar nichts bestellt worden war. Als er dann wieder das Haus verließ, überfielen ihn zwei Männer und raubten ihm die Geldbörse. Was mit der Pizza passierte, teilte die Polizei nicht mit. Welche Geschmacksrichtung es war, auch nicht. Und wo ich jetzt noch eine herbekomme, ebenfalls nicht.

22:10 Uhr

England-Fans beim Gegentor

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21:45 Uhr

Lkw-Fahrer mit 2,24 Promille auf A14 gestoppt

Er war heute Mittag auf der A14 in Richtung Magdeburg unterwegs, als die Polizei den Lkw-Fahrer stoppte. Den Beamten war aufgefallen, dass er sein Fahrzeug auf verdächtig-charakteristische Weise gelenkt hatte. Ein Alkoholtest folgte - Ergebnis: 2,24 Promille. Den Führerschein behielten sie gleich ein. Glückwunsch an alle, die ebenfalls auf der A14 waren und einem Unfall mit diesem Ungetüm entkommen sind.

21:14 Uhr

US-Botschaft gibt Amerikanern vor Trump-Besuch Tipp

Allzu beliebt ist Herr Trump in London nicht.
Allzu beliebt ist Herr Trump in London nicht.(Foto: REUTERS)

Morgen beginnt Trumps Staatsbesuch in Großbritannien und anlässlich dieses großen Anlasses hat die Botschaft der Vereinigten Staaten einen Tipp für ihre Bürger: "Keep a low profile." Das heißt so viel wie: Achten Sie darauf, nicht allzusehr aufzufallen. Man befürchtet offenbar, dass die Wut der zahlreich erwarteten Demonstranten so groß ist, dass sie sich gegen die Amerikaner entladen könnte. Die Bürger sollten auf ihre Umgebung achten und Vorsicht in der Nähe von Demos walten lassen, bei denen Gewalt drohe.

Mehr zum Staatsbesuch hier.

20:34 Uhr

Frau stirbt durch Hammerschläge auf Kopf

Eine 64 Jahre alte Frau ist in Aurich durch Hammerschläge gegen ihren Kopf gestorben. Das sei das Ergebnis einer vorläufigen Obduktion, teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Polizisten fanden die Frau am Montag in ihrer Wohnung und nahmen ihren 68-jährigen Ehemann fest. "Der Mann hatte nach der Tat selbst die Polizei angerufen und seine Tat geschildert", heißt es in der Mitteilung. Gegen ihn liege ein Haftbefehl vor. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen

20:16 Uhr

England geht früh in Führung

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Gucken Sie gerade das WM-Halbfinale zwischen Kroatien und England? Dann kann ich ihnen eigentlich nichts Neues erzählen. Dann haben Sie den Freistoß ja gerade gesehen und wissen, dass die mit den three lions auf der Brust in Führung liegen.

Mehr dazu hier im Liveticker.

20:09 Uhr
20:01 Uhr

Iran betont jetzt Nähe zu Russland

Ali Akbar Welajati.
Ali Akbar Welajati.(Foto: AP)

Ist das auch eine Folge des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen? Der Iran betont nun jedenfalls seine Nähe zu Russland. Ein enger Vertrauter des obersten politischen und religiösen Führers Irans würdigt die strategische Beziehung des Landes zu Russland.

  • Bei einem Besuch in Moskau sagte Ali Akbar Welajati, die unberechenbaren Handlungen von US-Präsident Donald Trump machten enge Beziehungen zu Russland noch notwendiger.
  • Welajati ist Berater des iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei. Er sollte in Moskau auch mit Präsident Wladimir Putin zusammentreffen.
  • Bei seiner Ankunft in Moskau betonte Welajati laut der Nachrichtenagentur Isna, dass die Beziehungen zwischen beiden Staaten in den vergangenen Jahren ausgebaut worden seien.
19:37 Uhr

Slowakei kauft amerikanische Kampfflugzeuge

F16.
F16.(Foto: REUTERS)

14 amerikanische Jets vom Typ F16 kauft die slowakische Regierung - während der rechtspopulistische Verteidigungsminister Peter Gajdos von einem "konkurrenzlosen Angebot" spricht, zieht er Kritik für das 1,6-Milliarden-Euro-Geschäft auf sich.

  • Konservative und liberale Oppositionspolitiker kritisieren mangelnde Transparenz. Auch Medien hatten seit Monaten darauf hingewiesen, dass es für den Kauf wie für fast alle derzeit laufenden Rüstungsaufträge keine offizielle Ausschreibung gegeben habe und auch nichtmilitärische Aspekte der Geschäftsvereinbarungen geheim gehalten würden.
  • Die liberale Partei SaS kündigte an, im Falle eines späteren Regierungswechsels alle Rüstungsaufträge auf den Verdacht der Korruption und Überteuerung hin zu überprüfen.
18:58 Uhr

Zu wenig Flüchtlinge aufgenommen - Spanien verurteilt

Spanien nahm zuletzt das Flüchtlingsschiff "Aquarius" auf. Aber die Richter bezogen sich auf die Zeit davor.
Spanien nahm zuletzt das Flüchtlingsschiff "Aquarius" auf. Aber die Richter bezogen sich auf die Zeit davor.(Foto: dpa)

Die spanische Regierung handelt sich eine Rüge des Obersten Gerichtes des Landes ein. Der Grund: Das Land habe nicht ausreichend Flüchtlinge aufgenommen.

  • Aus einem Bericht der spanischen Asylbehörde gehe hervor, dass Spanien 13 Prozent weniger Menschen aufgenommen habe als im Rahmen der EU-Vereinbarungen vorgesehen, hieß es vom Gericht.
  • Im September 2015, zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise, hatten sich die EU-Mitgliedstaaten darauf verständigt, innerhalb von zwei Jahren 160.000 in Italien und Griechenland angekommene Asylbewerber auf die übrigen EU-Staaten zu verteilen.
  • Dass es bei der Verteilung der Flüchtlinge "ernsthafte administrative Schwierigkeiten" gegeben habe, wie die Regierung in Madrid zu ihrer Verteidigung anführte, sei kein Grund, die Zusagen nicht einzuhalten, erklärten die Richter nun. Spanien müsse deshalb die Aufnahme von Asylbewerbern fortsetzen.
18:39 Uhr

Tunesien sichert sich eine Milliarde Euro an Hilfen

Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in Tunesien sagen internationale Geldgeber wie die Weltbank und die deutsche Staatsbank KfW dem nordafrikanischen Land Finanzhilfen in Höhe von fast einer Milliarde Euro zu.

  • Die Weltbank unterzeichnete zwei Abkommen über Kredite in Höhe von mehr als 520 Millionen Euro.
  • Das Geld solle vor allem den defizitären Staatshaushalt stützen und zu strukturellen Reformen beitragen, hieß es in einer Mitteilung.
  • Die KfW unterstützt den Banken- und Finanzsektor in Tunesien mit bis zu 460 Millionen Euro. Als Startschuss sei am Mittwoch ein Förderkredit in Höhe von 100 Millionen Euro vereinbart worden.
18:32 Uhr

Trump dringt auf Militärausgaben von vier Prozent

(Foto: picture alliance/dpa)

Beim Nato-Gipfel streiten sich Trump und die anderen Regierungsschefs um die Verteidigungsausgaben - die USA zahlen im Vergleich zu den anderen viel zu viel findet der US-Präsident. Nun erreicht uns die Nachricht, dass er sogar weit mehr Ausgaben verlangt als die zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt von den Mitgliedsländern, die bislang vereinbart sind. Nun fordert er sogar vier Prozent, heißt es vom Gipfel.

18:22 Uhr

Polizei entdeckt Waffenarsenal bei Hausbesitzer

Gestern stürmte die Polizei ein Wohnhaus in Bad Münstereifel und entdeckte bereits einige Gewehre - nun stellt sie ein ganzes Waffenarsenal sicher.

  • Bei einer Durchsuchung heute seien drei Maschinenpistolen, drei Pumpguns, zwei Gewehre, drei Pistolen, Munition und diverse Waffenteile gefunden worden, teilte die Polizei im Kreis Euskirchen mit.
  • Die Waffen, von denen einige dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen sollen, waren demnach zum größten Teil auf dem Dachboden des 53-Jährigen in Zwischenräumen der Dachisolierung versteckt. Es sei Haftbefehl erlassen worden.
17:52 Uhr

Viviane Reding: Hätte Seehofer eine runtergehauen

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Reding.
Reding.(Foto: REUTERS)

 Da kann Innenminister Seehofer aber froh sein, dass Viviane Reding nicht deutsche Bundeskanzlerin ist. Die ehemalige Vizechefin der EU-Kommission sagte bei einer Veranstaltung in Brüssel auf die Frage, was sie von seinem Verhalten halte: "Frau Merkel ist Frau Merkel und ich bin ich und ich hätte ihm längst eine runtergehauen." 

17:47 Uhr

Nato lädt Mazedonien zu Beitrittsgesprächen ein

In Brüssel diskutieren die Nato-Staaten über die Verteidigungsausgaben, da kündigt sich Zuwachs an: Die Republik Mazedonien wird eingeladen, Beitrittsgespräche zur größten Verteidigungsallianz der Welt zu führen.

17:11 Uhr

Bundeswehr-Beamter beklagt in Anzeige Unterbeschäftigung

Das Bundesamt schafft unter anderem die Panzer an.
Das Bundesamt schafft unter anderem die Panzer an.(Foto: picture alliance / Philipp Schul)

Falls Ihnen Ihr Job zu anstrengend ist, vielleicht sollten Sie einen Job als Beamter bei der Bundeswehr anstreben. Ein solcher, namentlich ein Staatsdiener im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung, hat sich nun öffentlich über Unterbeschäftigung beklagt. Allerdings machen seine Äußerungen auch nicht gerade neidisch: Der Beamte sagte laut einem Bericht der "Rhein-Zeitung", er sitze seit einem Jahr jeden Tag ohne Arbeit alleine in einem Zehn-Quadratmeter-Büro in dem Bundesamt. Deshalb sei er in psychiatrischer Behandlung und habe 2017 einen Herzinfarkt erlitten, sagte der 59-Jährige der Zeitung, in der am Samstag seine ungewöhnliche Stellenanzeige erschienen war. Ein Einzelfall sei er nicht: "Laufend werden Personen verschoben, die nicht so gelitten sind." Das Bundesamt wies die Klage des Mannes zurück. Im Gegenteil sei das Amt unterbesetzt und suche dringend Personal.

17:05 Uhr
16:52 Uhr

Zur Illustration der deutsch-amerikanischen Beziehungen...

... eignet sich dieser Tweet ganz gut:

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16:49 Uhr

Deutsche ertrinkt im Ärmelkanal

Eine Frau aus Deutschland ertrinkt im Ärmelkanal. Die 58-Jährige sei vor einem Strand der Bretagne, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Rennes ums Leben gekommen, hieß es von den Behörden. Die Rettungskräfte kamen zu spät. Woher aus Deutschland das Opfer kommt, ist noch unbekannt.

16:21 Uhr

Top-Demokratin: Trumps Deutschland-Statement peinlich

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In den USA können sich die Gegner des Präsidenten des Eindrucks nicht erwehren, er stehe dem russischen Präsidenten Putin oder Nordkoreas Diktator Kim näher als langjährigen US-Verbündeten. Wie Deutschland zum Beispiel - daher springt die US-Demokratin Nancy Pelosi Berlin bei.

Nancy Pelosi.
Nancy Pelosi.(Foto: AP)

Die Fraktionsvorsitzende im Repräsentantenhaus twitterte, Trumps "unverschämte Beleidigungen und die Verunglimpfung eines der standhaftesten Verbündeten der USA, Deutschland, sind peinlich." Wenn Trump nach seinem Treffen mit Putin (am 16. Juli) nicht "eisenharte Zusicherungen" und "konkrete Schritte" mitbrächte, die russischen Angriffe auf unsere Demokratie einzustellen, wäre das Treffen nicht nur gescheitert, sondern ein "schwerwiegender Schritt zurück für die Zukunft der internationalen Ordnung und der globalen Sicherheit".

In den Kommentaren direkt unter dem Tweet meldeten sich allerdings viele Trump-Wähler zu Wort und stimmen diesem zu, dass Deutschland mehr für seine Verteidigung ausgeben sollte.

15:59 Uhr

Kik stoppt Start in den USA wegen Handelskonflikt

Die Amerikaner müssen sich nach Alternativen zu Kik umsehen.
Die Amerikaner müssen sich nach Alternativen zu Kik umsehen.(Foto: picture alliance / dpa)

Kik legt seine Pläne für die Expansion nach Übersee erstmal auf Eis. Der Textil-Billigheimer will zunächst keine Kleidung in den USA verkaufen.

  • "Wegen des aktuell schwierigen internationalen Umfelds und des drohenden Handelskrieges zwischen Amerika und China, aber auch zwischen Amerika und Europa wäre ein Start in den USA für uns derzeit mit einem zu hohen Risiko verbunden", sagte Kik-Chef Patrick Zahn dem "Handelsblatt".
  • Der US-Markt für sich sei bereits eine große Herausforderung: "Darüber waren wir uns immer im Klaren", sagte Zahn der Zeitung. "Die drohenden Zölle würden uns voll treffen und unseren Vorteil im Einkauf weitgehend zunichte machen."
  • Stattdessen werde Kik seine "ohnehin geplante weitere Expansion in Europa noch einmal beschleunigen", kündigte der Unternehmenschef an. Der Discounter will demnach diesem Jahr die ersten Geschäfte in Rumänien eröffnen.

Mehr dazu hier.

15:41 Uhr

Nach NSU-Prozess: Rangelei mit Demonstranten

Demonstranten vorm OLG München.
Demonstranten vorm OLG München.(Foto: imago/Christian Mang)

Vorm Oberlandesgericht versammeln sich Hunderte Demonstranten - der Grund: Die Urteilsverkündung im NSU-Prozess. Dann kommt es zu einer Rangelei zwischen der Polizei und Demo-Teilnehmern. Sie waren dort zusammengekommen, um der Opfer der Neonazi-Terroristen zu gedenken.

15:03 Uhr

Schäuble: Trump hat nicht ganz unrecht

Schäuble.
Schäuble.(Foto: picture alliance/dpa)

Viele stehen US-Präsident Trump derart kritisch gegenüber, dass sie gar nicht mehr glauben können, dass er in irgendeinem Punkt auch mal recht haben könnte. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gehört nicht dazu: Er stimmt dem Mann im Weißen Haus nun in seiner Kritik an den Wehrausgaben der europäischen Nato-Mitglieder zu.

  • "Der US-Präsident hat eine andere Form von Kommunikation, die ist mir fremd, und sie gefällt mir auch nicht. Doch in der Frage der militärischen Verteilungslasten hat er nicht ganz unrecht", sagte der ehemalige Finanzminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
  • Deutschland habe sich verpflichtet, die Militärausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen - und es sei nicht sicher, ob das erreicht werde. "Ich bin kein großer Fan von Trump, aber diese kritische Position kann ich verstehen", fügte der CDU-Politiker hinzu.
14:36 Uhr

Stoltenberg schwärmt von Trump-Frühstück

Trump verwöhnte Stoltenberg mit "exzellentem Orangensaft".
Trump verwöhnte Stoltenberg mit "exzellentem Orangensaft".(Foto: REUTERS)

Der wichtigste Mann in der Nato ist derzeit auch ihr größter Kritiker: Donald Trump. Umso mehr vermag es vielleicht den einen oder anderen zu überraschen, dass Nato-Generalsekretär Stoltenberg nun von einem Treffen mit dem US-Präsidenten schwärmt. Er bezog sich aber weniger auf die Inhalte als die Umstände. Die beiden trafen sich in der Brüsseler US-Botschaft zum Frühstück und es habe "exzellenten Orangensaft" gegeben, so der Norweger. Dazu habe es Toast und Obstsalat gegeben - "Gutes Frühstück", so Stoltenberg. "Bezahlt von den Vereinigten Staaten".

Hier stand zunächst, Stoltenberg sei Däne, stimmt aber gar nicht. Er ist Norweger. Danke an einen aufmerksamen Leser.

14:20 Uhr
14:11 Uhr

Hässlichster Hund der Welt stirbt im Schlaf

Zsa Zsa wurde vor drei Wochen bei einem Wettbewerb der Titel "Hässlichster Hund der Welt" verliehen.
Zsa Zsa wurde vor drei Wochen bei einem Wettbewerb der Titel "Hässlichster Hund der Welt" verliehen.(Foto: picture alliance/dpa)

Zsa Zsa sabberte viel. Die Hündin konnte ihre Zunge nicht im Maul halten. Die oberen Zähne standen in fast horizontaler Position. Der Unterkiefer stand deutlich hervor. Diese Attribute brachten der Englischen Bulldogge im vergangenen Monat den zweifelhaften Titel "Hässlichster Hund der Welt" ein. Nun ist sie im Alter von neun Jahren im Schlaf gestorben.

"Ich befinde mich immer noch im Schockzustand", sagte Frauchen Megan Brainard aus dem Bundesstaat Minnesota dem US-Fernsehsender HLN. "Ich hatte noch nicht einmal ihren Sieg und ihren Ruhm verarbeitet." Brainard hatte das Tier nach der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor benannt.

13:41 Uhr

Europol ruft Bürger zu Mithilfe bei Verbrecherjagd auf

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Was haben die Fußball-WM in Russland und die 25 meist gesuchten Verbrecher Europas gemeinsam? Eigentlich nichts. Doch genau mit dieser Kombination versucht Europol nun flüchtige Kriminelle aufzuspüren. Bei dem spielerischen Ansatz setzt die Polizeibehörde auf die Hinweise von Bürgern. Bei der Kampagne "Liga des Verbrechens" sollen nach Europol-Angaben die 25 Gesichter so bekannt gemacht werden, wie die mancher Fußballstars: "Je mehr Leute die Gesichter kennen, desto größer die Chance einer Festnahme."

Die 25 Personen aus 23 Ländern werden wegen Schwerverbrechen wie Mord, Drogenhandel, bewaffnete Raubüberfälle und Betrug gesucht. Die Bilder der 25 Gesuchten sind wie Karten von Fußballspielern auf einem virtuellen Spielfeld aufgestellt - allerdings verdeckt. Erst nach Eingabe eines Codes sollen die Gesichter der Gesuchten zu sehen sein. Diese Codes werden ab Donnerstag über die sozialen Netzwerke verbreitet. Dann kann die "Verbrecherjagd" beginnen.

13:10 Uhr

Nowitschok-Opfer ist nicht mehr in Lebensgefahr

Ein britisches Paar kommt auf mysteriöse Weise mit dem Nervengift Nowitschok in Kontakt. Die 44 Jahre alte Frau stirbt wenige Tage später im Krankenhaus. Ihr 45-jähriger Partner befindet sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

  • Wie das behandelnde Krankenhaus in Salisbury mitteilt, ist der Mann seit Dienstag wieder bei Bewusstsein. Er konnte von Polizisten sogar kurz verhört werden, befindet sich aber nach wie vor in kritischem Zustand.
  • Scotland Yard versucht weiter herauszufinden, ob und wo das Paar einen Behälter mit dem Nervengift berührt hat. Die Dosis des Kampfstoffes sei sehr hoch gewesen. Untersucht wird auch, ob es Verbindungen zum Fall Skripal gibt.
12:41 Uhr

Sexistische Sparschweine werden vom Markt genommen

So ein Sparschwein ist ja in der Regel nichts Verwerfliches. Den eigenen Sprösslingen das Sparen beizubringen, gilt vielmehr als etwas Löbliches. Doch auch bei dieser scheinbar banalen Sache können Fehler gemacht und falsche Werte vermittelt werden. So erregte etwa kürzlich die australische Münzprägeanstalt mit einer Familien-Kollektion von Sparschweinen den Zorn der Internetgemeinde.

Die Schweine aus ihrem Geschenkartikelladen waren in verschiedenen Größen erhältlich und hießen "Papa", "Mama" und "Baby". "Mama" hatte allerdings ein wesentlich kleineres Fassungsvermögen als "Papa". Dieser Umstand fachte eine Debatte über Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen an. Einige Internetnutzer waren der Meinung, das kleinere Sparschwein für "Mama" deute an, dass Frauen automatisch weniger verdienen als Männer. Die Münzprägeanstalt zog schließlich die Reißleine und nennt die Größen der Sparschweine fortan "klein", "mittel" und "groß".

12:11 Uhr

Auto prallt in liegen gebliebenen Wagen und tötet Fahrer

Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass ein Insasse aus seinem Auto geschleudert wurde.
Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass ein Insasse aus seinem Auto geschleudert wurde.(Foto: picture alliance/dpa)

Auf der Autobahn 46 bei Neuss ereignete sich in der Nacht ein schwerer Unfall. Ein 25-Jähriger war mit seinem Wagen aus bislang unbekannter Ursache quer auf der Fahrbahn stehen geblieben. Ein 52-Jähriger übersah das Hindernis und prallte mit seinem Wagen gegen das Fahrzeug.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 25-jährige Insasse aus seinem Auto geschleudert. Der junge Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der 52-Jährige wurde nach Angaben der Polizei schwer verletzt und stand unter Schock. Er kam in ein Krankenhaus.

12:00 Uhr
11:44 Uhr

Aus Deutschland abgeschobener Afghane erhängt sich

Ein Mann aus der nordafghanischen Provinz Balkh hat sich in Kabul erhängt. Der 23-Jährige hatte acht Jahre lang in Deutschland gelebt. Er war vor einer Woche zusammen mit 68 weiteren abgelehnten Asylbewerbern abgeschoben worden. Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte sich am Dienstag zufrieden über die hohe Zahl der Abgeschobenen - ausgerechnet an seinem 69. Geburtstag - geäußert.

Der junge Afghane wurde nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im Spinsar-Hotel gefunden. Dort gewährt die IOM rückkehrenden Flüchtlingen, die nicht wissen wohin, für einige Tage Unterkunft.

11:16 Uhr

Pumpen versagen: Rettungskräfte müssen aus Höhle rennen

Video

Mit großem Aufwand und Hunderten Helfern ist es in den vergangenen Tagen gelungen, die zwölf in einer überschwemmten thailändischen Höhle eingeschlossenen Jungen zu retten. Am Dienstag wurden die letzten vier Jugendlichen und ihr Fußballtrainer von Tauchern nach draußen begleitet.

  • Wie der "Guardian" nun berichtet, wäre es Stunden nach der geglückten Aktion beinahe zur Katastrophe gekommen. Taucher sagten dem Blatt, dass die Hauptpumpe, die die kilometerlange Höhle wesentlich von den Wassermassen befreit hatte, plötzlich ausfiel.
  • Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch zahlreiche Rettungskräfte und Taucher damit beschäftigt, das verwendete Equipment aufzuräumen.
  • Sie mussten das Höhleninnere fluchtartig verlassen und teilweise Hunderte Meter ins Freie rennen. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

Mehr über den Pumpen-Ausfall erfahren Sie hier.

10:47 Uhr

Altkanzler Schröder fordert von Merkel ein "Basta"

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Seit der bierseligen Elefantenrunde nach der Wahlniederlage Gerhard Schröders im Jahr 2005 glaube ich ja, dass der Altkanzler und seine Nachfolgerin nicht so ganz auf einer Wellenlänge sind - vorsichtig formuliert. Nun nahm Schröder den Streit zwischen Angela Merkel und ihrem Innenminister Horst Seehofer zum Anlass, die CDU-Politikerin eines Besseren zu belehren.

Dem "Stern" sagte der SPD-Mann: Niemals dürfe sich ein Kanzler ein Ultimatum von einem Minister setzen lassen. "Gelegentlich ist ein Basta notwendig." Und Richtlinienkompetenz heiße, "dass der Kanzler etwas vorgibt, auch per Einzelweisung, und der Minister hat das dann umzusetzen". Zum politischen Kurs der CSU in der Asyl-Streitfrage sagte Schröder, das Kalkül, durch das Hochziehen des Konflikts die AfD bekämpfen zu können, werde sich als "schauriger Irrtum" erweisen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:28 Uhr

Neuer "Indiana Jones" kommt später in die Kinos

Harrison Ford geht seit den 80er Jahren auf die Jagd nach verlorenen Schätzen.
Harrison Ford geht seit den 80er Jahren auf die Jagd nach verlorenen Schätzen.(Foto: picture-alliance / dpa)

Harrison Ford wird als Dr. Henry "Indiana" Walton Jones erst im Juli 2021 wieder auf die abenteuerliche Suche nach Artefakten gehen. Wie US-Medien berichten, hat das zuständige Filmstudio eine Verschiebung des Kinostarts bekannt gegeben.

  • Offenbar sind Probleme mit dem Drehbuch des fünften Teils der "Indiana Jones"-Reihe für die Verzögerung verantwortlich.
  • Der Film sollte ursprünglich im Sommer 2019 erscheinen. Steven Spielberg wird Regie führen. Sein Star Ford wird im Juli 2021 79 Jahre alt.
  • Spielberg hat vor dem "Indiana Jones"-Streifen noch ein paar andere Filme abzudrehen, heißt es, darunter ein Remake von "West Side Story".
10:08 Uhr

Teenager zündeln und verursachen beinahe Flächenbrand

Bilderserie

Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass ein Feldbrand nahe Erfurt verhindert werden konnte. Aber der Reihe nach: In Thüringen sind Schulferien. Offenbar aus Langeweile zündelten zwei 13-Jährige am Ackerrand. Sie türmten Unrat, Stroh und Schaumstoff zu einem Haufen auf und zündeten diesen an.

Der besagte Zeuge beobachtete das Treiben und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte den brennenden Haufen löschen. Glücklicherweise, denn laut Polizei wäre ein rasches Übergreifen der Flammen auf das bestellte Feld wegen extremer Trockenheit "nicht unwahrscheinlich" gewesen.

09:40 Uhr

Fast jeder Zweite befürwortet Abzug der US-Truppen

Umfrage
Umfrage: US-Soldaten in Deutschland

Sollten die amerikanischen Soldaten in Deutschland bleiben?

Deutschland ist aktuell der zweitgrößte Außenstandort des US-Militärs weltweit (hinter Japan). Seit einigen Tagen halten sich jedoch hartnäckig Spekulationen, wonach die USA die rund 35.000 Soldaten zumindest teilweise abziehen könnten. Grund soll der Ärger des US-Präsidenten Donald Trump über die geringen Verteidigungsausgaben der Bundesregierung sein.

Die deutsche Bevölkerung scheint die Aussicht eines Truppenabzugs allerdings wenig zu beunruhigen. Fast jeder zweite Deutsche ist sogar für einen Abzug. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov plädierten 42 Prozent dafür und nur 37 Prozent wünschten sich, dass die amerikanischen Truppen in Deutschland bleiben. 21 Prozent machten keine Angaben.

09:13 Uhr

Polizei stellt "Spiderman" auf Schornstein in Gera

Polizisten im thüringischen Gera haben einen Superhelden gefasst. Zuvor waren sie von einem besorgten Zeugen wegen einer "ungewöhnlichen Entdeckung" im Bereich einer ehemaligen Berufsschule alarmiert worden. Als die Polizei schließlich mit mehreren Streifenwagen anrückte, entdeckte sie auf einem Schornstein einen als Spiderman verkleideten 18-Jährigen. Dieser ließ sich gerade von mehreren Freunden filmen.

Als die Teenager die Polizisten bemerkten, versuchten sie zu fliehen. Die Beamten konnten aber sowohl einen Kamerajungen als auch den verkleideten Spiderman fassen. Dieser bot den Beamten an, gemeinsam auf Verbrecherjagd zu gehen, was die Polizei nach eigenen Angaben allerdings ablehnte.

09:03 Uhr
08:37 Uhr

Sarah Palin wird von Borat-Darsteller veräppelt

Sarah Palin ist via Facebook auf Comedian Sacha Baron Cohen losgegangen. Offenbar wurde die Politikerin in dessen neuer TV-Show reingelegt. Palin behauptet, der "Borat"-Star habe sie und ihre Tochter mit einem demütigenden Interview verspottet. Angeblich hatte sich Baron Cohen als Veteran im Rollstuhl ausgegeben.

  • Die ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin erklärte, sie sei gefragt worden, ob sie an einer TV-Doku mitwirken wolle. In Wirklichkeit sei das Interview für Baron Cohens neue Show "Who is America?" gewesen, die am kommenden Sonntag im US-TV anläuft.
  • Auf Facebook schrieb sie, sie habe in einem langen "Interview" gesessen, voller Respektlosigkeit und Sarkasmus, bis sie genug gehabt hätte und gegangen sei.
  • "Verspotten Sie Politiker und unschuldige Persönlichkeiten, so viel Sie wollen, wenn Sie nachts damit schlafen können, aber wie können Sie es wagen, diejenigen zu verspotten, die für unser Land gekämpft haben. Wirklich krank", so Palin.

Mehr über das gestellte Interview lesen Sie hier.

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08:24 Uhr

Chinesischer Dissident zu 13 Jahren Haft verurteilt

Der Regierungskritiker Qin Yongmin (linkes Foto) ist eine Ikone der Demokratiebewegung in China.
Der Regierungskritiker Qin Yongmin (linkes Foto) ist eine Ikone der Demokratiebewegung in China.(Foto: AP)

Während Liu Xia, die Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, nach acht Jahren unter Hausarrest nach Berlin ausreisen darf, wird der langjährige chinesische Dissident Qin Yongmin zu 13 Jahren Haft verurteilt.

Ein Volksgericht in Wuhan befand ihn am heutigen Mittwoch der "Untergrabung der Staatsgewalt" für schuldig. Der 64-Jährige ist ein Veteran der Menschenrechts- und Demokratiebewegung in China. Wegen seines Engagements hat er schon Haftstrafen von insgesamt 22 Jahren abgesessen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:07 Uhr

Stuttgart verbietet Euro-5-Diesel zunächst nicht

Euro-5-Diesel-Fahrer können erst einmal aufatmen.
Euro-5-Diesel-Fahrer können erst einmal aufatmen.(Foto: picture alliance/dpa)

Das Verwaltungsgericht Stuttgart drängt auf ein verbindliches Fahrverbot für Euro-5-Diesel ab September 2019. Hintergrund ist der Rechtsstreit der Deutschen Umwelthilfe mit dem Land Baden-Württemberg über Diesel-Fahrverbote, mit denen die zu hohe Stickoxid-Belastung in Stuttgart bekämpft werden soll.

  • Doch in der Stadt soll es zunächst keine Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge mit Motoren der Euronorm 5 geben. Die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg habe sich auf Eckpunkte für einen neuen Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt geeinigt, berichtete die "Stuttgarter Zeitung".
  • Demnach werde es von 2019 an Fahrverbote für ältere Dieselautos bis zur Euronorm 4 geben, mit einer Übergangsregelung für die Anwohner und angemessenen Ausnahmen. Fahrverbote für Euro-5-Diesel sollen mit Maßnahmen wie einer neuen Busspur und weiteren Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr vermieden werden.
  • Sollte bis Mitte 2019 nicht in Sicht sein, dass dadurch die Stickoxid-Grenzwerte eingehalten werden, werde der Luftreinhalteplan weiterentwickelt.
07:48 Uhr

Lindner wirft Söder "politische Gossensprache" vor

"Worte wie Asyltourismus stammen aus dem Repertoire der politischen Gossensprache." Mit dieser klaren Ansage wettert der FDP-Vorsitzende Christian Lindner gegen den CSU-Politiker und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Das Thema - wie könnte es anders sein - ist also die Asyldebatte. Die von Söder und anderen in diesem Kontext verwendete Wortwahl trägt nach Ansicht Lindners zur Verrohung der politischen Auseinandersetzung bei.

Beim Inhaber eines höchsten Staatsamtes komme es neben dem Inhalt auch darauf an, wie er etwas sage. "Wenn da der Stil nicht stimmt, färbt das ab auf die politische Kultur insgesamt. Und ich möchte nicht, dass unsere Demokratie so verroht und verprollt wie die amerikanische unter Donald Trump", erklärte Lindner bei einer Veranstaltung der "Augsburger Allgemeinen". Söder hatte in der Debatte in den vergangenen Wochen wiederholt Begriffe wie "Asyltourismus" oder "Anti-Abschiebe-Industrie" benutzt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:28 Uhr

Arzt lobt mentalen Zustand der Jungen aus Thailand

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Seit Dienstag sind alle zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer aus einer thailändischen Höhle befreit. Nach Angaben des Amtsarztes Thongchai Lertvilairattanapong (zum Glück arbeite ich nicht beim Radio) sind die Geretteten physisch und psychisch wohlauf. Der Arzt hob bei einer Pressekonferenz im Krankenhaus in Chiang Rai ihren "sehr guten mentalen Zustand" hervor.

"Das ist wahrscheinlich deshalb, weil sie die ganze Zeit gemeinsam als ein Team verbrachten, wo einer dem anderen hilft", sagte er. "Alle von ihnen sind bei guter körperlicher Gesundheit, ohne irgendein Fieber oder schwere Infektionen. Nur drei von ihnen haben leichte Lungenentzündungen", sagte Thongchai. Die ganze Gruppe würde bis zu eine Woche im Krankenhaus bleiben, um ihre weitere Behandlung sicherzustellen.

07:13 Uhr

179 Menschen sterben durch Starkregen in Japan

Erdrutsche haben in Japan vielerorts Häuser zerstört.
Erdrutsche haben in Japan vielerorts Häuser zerstört.(Foto: picture alliance/dpa)

Die japanischen Behörden mussten erneut die Opferzahl bei den verheerenden Regenfällen im Westen und Zentrum des Landes erhöhen. Offiziell sind durch Erdrutsche und schwere Überschwemmungen 179 Menschen gestorben. Dutzende werden noch vermisst.

  • Es ist bereits jetzt die höchste Opferzahl durch Regenfälle in Japan seit mehr als drei Jahrzehnten.
  • Tausende Menschen halten sich in Notunterkünften auf.
  • Japans Regierungschef Shinzo Abe sagte eine für diese Woche geplante Auslandsreise ab. Er wird in der überfluteten Region Okayama erwartet, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
06:53 Uhr

Achtjähriger Turboschüler hat Abi in der Tasche

Laurent Simons mit seinen Eltern Alexander und Lydia.
Laurent Simons mit seinen Eltern Alexander und Lydia.(Foto: picture alliance/dpa)

Schon jetzt wird Laurent Simons aus Amsterdam mit einem IQ von 145 mit Albert Einstein und Stephen Hawking verglichen. Der Vergleich ist nicht von ungefähr. Schließlich hat der belgisch-niederländische Junge im Alter von 8 Jahren sein Abitur bestanden. Der Turboschüler möchte nach den Sommerferien ein Mathestudium beginnen.

Mit 20-Jährigen wird er dabei allerdings nicht im Hörsaal sitzen. Er soll Einzelunterricht bekommen. Vorher geht es für Laurent allerdings ganz altersgerecht mit seiner Familie in den Europa-Park in Baden-Württemberg.

Mehr über den hochbegabten Achtjährigen erfahren Sie hier.

06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Bilderserie

nach mehr als fünf Jahren und Dutzenden Prozesstagen soll heute tatsächlich das Urteil gegen Beate Zschäpe und die weiteren mutmaßlichen Unterstützer des rechtsextremen Terror-Trios NSU gesprochen werden. Wir blicken dementsprechend spannungsvoll zum Münchner Oberlandesgericht.

Das wird heute außerdem ein Thema werden:

  • Horst Seehofer trifft sich mit seinem italienischen Pendant Matteo Salvini. Es dürfte wieder einmal um das Thema Migration gehen. Abzuwarten bleibt, ob auch Salvini einen "Masterplan" vorlegen kann und aus welchem Monat dieser stammt.
  • Der Nato-Gipfel in Brüssel beginnt. Das Verhältnis zu Russland, der Kampf gegen den Terror und die finanzielle Lastenteilung des Bündnisses werden wohl die Hauptthemen des Treffens werden.
  • Die Schufa veröffentlicht den sogenannten Kredit-Kompass. Die Verbraucher sind in Konsumlaune und machen größere Anschaffungen - gerne auch auf Kredit.
  • Apropos Geld: Der weltgrößte Rückversicherer, Munich Re, veröffentlicht die Naturkatastrophenbilanz des ersten Halbjahrs. Dabei wird es nicht nur um die Stürme und Unwetter in Deutschland gehen, sondern auch um die Schäden durch Erdbeben und Vulkanausbrüche weltweit.
  • In Augsburg wird in einem der bundesweit ersten Prozesse nach einem neuen Paragrafen über ein privates Straßenrennen geurteilt. Das Gesetz war am 13. Oktober 2017 in Kraft getreten, am nächsten Tag stellte die Augsburger Polizei drei Männer bei einem mutmaßlichen illegalen Rennen.

An diesem regnerischen Tag (#dankegislinde) feiern wir heute übrigens die Weltbevölkerung. Aktuell leben mehr als 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde. Wenn ich der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung glauben darf, dann bin ich Nummer 5.330.752.093. Neben dieser Nummer höre ich auf den Namen Friederike Zörner. Ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich per Mail.

06:23 Uhr

Gewitter bringen vielerorts kräftigen Regen mit

Nach anhaltender Dürre kommt nun endlich Regen. Ob sich die Landwirte darüber noch freuen können ...
Nach anhaltender Dürre kommt nun endlich Regen. Ob sich die Landwirte darüber noch freuen können ...(Foto: picture alliance/dpa)

Tief "Gislinde" liegt heute zu Beginn mit seinem Zentrum genau über Deutschland und bewegt sich anschließend langsam ostwärts. Dabei bringt das Tief vor allem dem Nordosten teils intensiven Regen mit eingelagerten Gewittern. Hier die Details: Der Tag startet Richtung Mecklenburg-Vorpommern regnerisch und gelegentlich sind Blitz und Donner drin. Im Tagesverlauf erstreckt sich der kräftige und gewittrig durchsetzte Regen dann vom Nordosten über den Harz bis nach Ostwestfalen. Hier sind heute alles in allem durchaus mal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten. Und auch im großen Rest ist es vielfach wechselhaft mit Regengüssen.

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Besser mit mehr Sonne sieht es heute vom Niederrhein bis runter an den Schwarzwald und rüber an die Alpen sowie an der Nordsee aus.

Die Temperaturen: zum Start in den Tag ist es verhältnismäßig frisch mit knapp 10 bis 15 Grad. Milder beginnt der Morgen an der Küste bei 15 bis 17 Grad. Frischer geht es Richtung Schwäbische Alb und Erzgebirge bei um die 8 Grad in den Tag. Später erreichen die Werte im Regen sowie im Bergland 16 bis 20 Grad. Ansonsten sind 21 bis 25 Grad möglich.

Die weiteren Aussichten: morgen im Osten noch häufig Regen und einzelne Gewitter. Sonst meldet sich von Westen her bei bis zu 29 Grad der Sommer zurück. Und das ist auch der Trend zum Wochenende. Freitag bei 20 bis 30 Grad. Der Samstag bringt uns 20 bis 32 Grad und nur punktuell sind kurze Schauer möglich, während größtenteils die Sonne dominiert. Einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:57 Uhr