Mittwoch, 13. Januar 2016Der Tag

Heute mit Kira Pieper und Markus Lippold
22:32 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. Januar 2016

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Sieht aus wie ein Raumschiff, ist aber der Berliner Fernsehturm im Nebel.

(Foto: dpa)

Das waren heute unsere wichtigsten und bestgelesenen Meldungen:

Eine Meldung habe ich mir aber noch aufgespart: Die Harfe ist das "Instrument des Jahres" 2016! Damit stehe ein Zupfinstrument im Fokus, "das sich durch sein Erscheinungsbild, sein vielfältiges Klangspektrum und seine Genre übergreifende Einsetzbarkeit auszeichnet", teilt der schleswig-holsteinische Musikrat mit. Der Beweis dafür ist Joanna Newsom, bei der die Harfe auch im Pop Platz findet. Mit ihrem Song "Leaving the City" verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche eine ruhige und erholsame Nacht.

 

22:16 Uhr

Blindgänger in Leipzig gefunden

Wieder wird eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, diesmal in Leipzig:

  • Der Blindgänger, der in drei Meter Tiefe auf dem Bahnhofsgelände in Leipzig-Wahren gefunden wurde, soll am Donnerstag gegen 12.00 Uhr mittags gesprengt werden.
  • Vor der Sprengung der 500-Kilo-Bombe müssen nach Behördenangaben etwa 100 Anwohner sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen.
  • Wegen der Sprengung werden auch der Bahnverkehr zwischen Leipzig und Halle und der Flugverkehr am Airport Leipzig/Halle zeitweise unterbrochen. Auch auf der Bundesstraße 6 soll es eine Sperrung geben.

21:53 Uhr

Schwedens Außenministerin erzürnt Israel

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Wallström im April 2015.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström forderte am Dienstag Israel auf, die Rechtmäßigkeit der häufigen Erschießung erwiesener oder mutmaßlicher palästinensischer Attentäter "gründlich und glaubwürdig zu untersuchen". Dafür erntet sie nun in Israel scharfe Kritik:

  • Das israelische Außenministerium verurteilt die Äußerung als "skandalös, wahnhaft, unverschämt und realitätsfremd".
  • Israels Oppositionsführer Jizchak Herzog kommentiert auf Facebook, er frage sich, "wie Schweden reagieren wird, wenn es dort zu solchen Terrorattacken kommt, und warum nicht die gleichen Fragen an Paris gerichtet werden".
  • Der rechtsgerichtete Abgeordnete und ehemalige Außenminister Avigdor Lieberman sagt: "Das einzige, was uns die schwedische Außenministerin noch nicht angetan hat, ist, sich persönlich den palästinensischen Terroristen anzuschließen und auf Juden einzustechen."
  • Vize-Außenministerin Zipi Chotoveli sagt, dass Israel keine offiziellen Besuche aus Schweden mehr empfange. Aus dem Büro von Premier Netanjahu heißt es jedoch, dieser wisse nichts von dieser Entscheidung.

Bei einer seit Anfang Oktober dauernden Welle der Gewalt sind mehr als 20 Israelis und mehr als 140 Palästinenser getötet worden.

21:25 Uhr

Flüchtlinge bei Köln in Sattelschlepper entdeckt

In der Nähe von Köln entdeckt die Polizei elf Flüchtlinge in dem verplombten Auflieger eines Sattelschleppers:

  • Die Migranten hätten keine Ausweise bei sich gehabt, teilt die Polizei im Rhein-Erft-Kreis mit.
  • Sie stammten vermutlich "aus den Kriegsgebieten um den Irak".
  • Der Fahrer des Lastwagens habe offenbar nichts mit der Sache zu tun, heißt es: Er alarmierte selbst die Polizei, nachdem er auf die Flüchtlinge aufmerksam geworden war.
21:02 Uhr

Bund plant staatliche Cannabisagentur

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Cannabis wird unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen oder gegen spastische Lähmungen und Krämpfe bei Multipler Sklerose eingesetzt.

(Foto: AP)

Cannabis ist in Deutschland als Medizin zugelassen. Um die Versorgung der Kranken zu verbessern, plant die Bundesregierung den Aufbau einer staatlichen Cannabisagentur:

  • Die Agentur soll ermöglichen, insbesondere schwerwiegend und chronisch erkrankte Patienten leichter mit so genanntem Medizinalhanf versorgen zu können, sagt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.
  • Die staatliche Stelle soll sowohl für den Anbau in Deutschland als auch für die Einfuhr zuständig sein.
  • Ein neues Gesetz soll zudem den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken sowie die Kostenerstattung durch die Krankenkassen in "medizinisch begründeten Fällen" regeln. So soll auch ein unkontrollierter Eigenanbau durch Patienten verhindert werden.
20:37 Uhr

Merkel verteidigt Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien

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Am vergangenen Freitag demonstrierten etwa 150 Menschen vor der saudischen Botschaft in Berlin für den Blogger Raif Badawi. Initiiert wurde die Demo von Amnesty International und Reporter ohne Grenzen.

(Foto: imago/epd)

Die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien ist verheerend. Trotzdem pflegt Deutschland eine gute Beziehung zu der Monarchie. Das soll auch so bleiben:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hält an der Zusammenarbeit fest: Es gebe in der arabischen Region schon genug instabile Staaten, sagt sie im Verteidigungsausschuss.
  • Nach Informationen aus Ausschusskreisen hatten die Grünen die Kanzlerin gefragt, ob diese Partnerschaft auch nach den jüngsten Hinrichtungen und den diplomatischen Verwicklungen zwischen Riad und Teheran noch sinnvoll sei.
  • Die Kanzlerin habe entgegnet, die Regierung halte nichts von Schnellschussreaktionen. Außerdem sei man bei den Bemühungen um eine Friedenslösung für Syrien auf Saudi-Arabien angewiesen.
  • Derweil verteidigt auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier seinen geplanten Besuch in Saudi-Arabien: Er verstehe zwar die Skepsis, doch wer in der Region etwas bewegen wolle, müsse mit den Konfliktparteien reden, erklärt er bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag. Steinmeier will Anfang Februar nach Saudi-Arabien fliegen.
20:02 Uhr

Antragsflut auf kleinen Waffenschein in Köln

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Für eine Schreckschusspistole braucht man einen Kleinen Waffenschein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zurzeit würden ungewöhnlich viele Anträge für den Kleinen Waffenschein etwa für Schreckschuss- oder Reizstoffwaffen gestellt, sagt eine Polizeisprecherin in Köln. Angesichts zahlreicher Anfragen informiert die Kölner Polizei inzwischen auch auf ihrer Facebook-Seite darüber, dass der Kleine Waffenschein bei den jeweiligen Polizeibehörden am Wohnort beantragt werden müsse. Der Service-Hinweis löst aber eine Diskussion bei Facebook aus. Es sei kein Wunder, dass sich die Leute bei der aktuellen Lage einen Kleinen Waffenschein besorgten, heißt ein Kommentar. Ein anderer äußert seine Angst: "Besorgte Bürger, die sich Waffen besorgen, um es besorgt den Ausländern zu besorgen. Genau das macht mir Angst."

Hier finden Sie einen Überblick darüber, was erlaubt ist.

19:45 Uhr

Facebook löscht Seite von rechtsextremer Partei

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Der Facebook-Auftritt von Die Rechte ist nicht mehr erreichbar.

Facebook wird immer wieder vorgeworfen, nicht genug gegen Hasskommentare in dem sozialen Netzwerk zu tun. Nun teilt die rechtsextreme Partei Die Rechte mit, dass das Unternehmen die Facebook-Seite des Bundesverbands "dauerhaft" gelöscht habe. Als Begründung habe Facebook einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen angegeben. Facebook selbst will die Angaben der Partei nicht bestätigen. Ein Sprecher des Unternehmens teilt jedoch mit, es verstoße gegen die Regeln von Facebook, "unsere Seite zu nutzen, um Gewalt gegen andere zu organisieren und wir entfernen Inhalte dieser Art, wenn sie uns gemeldet werden".

19:32 Uhr

Viele junge Muslime verurteilen Islamisten

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Befragt wurden insgesamt 5374 junge Muslime zwischen 15 und 34 Jahren in sieben Staaten und den Palästinensergebieten. Das Bild von 2014 zeigt einen IS-Terroristen im irakischen Mossul.

(Foto: REUTERS)

Eine Umfrage des Instituts Zogby Research Services geht der Frage nach, wie junge Muslime zu Islamisten stehen:

  • Insgesamt sagen rund drei Viertel der Befragten, Bewegungen wie der Islamische Staat und Al-Kaida verstießen gegen die Lehren des Islam oder seien eher falsch.
  • In Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten stufen sogar mehr als 90 Prozent der befragten jungen Frauen und Männer die Dschihadistengruppen als "totale Perversion des Islam" ein. In Ägypten tun dies 83 Prozent, in Bahrain und Jordanien jeweils mehr als 60 Prozent.
  • Aber: 15 Prozent der Befragten in den Palästinensergebieten, 13 Prozent in Jordanien und zehn Prozent in Saudi-Arabien halten die Taten der Dschihadisten nicht für eine Perversion des Islam.
  • Viele Befragte machen zudem Korruption und repressive Regierungen für den Aufstieg der Dschihadisten verantwortlich.
19:07 Uhr

Lawine reißt Schülergruppe mit

In den französischen Alpen kommt es zu einem Lawinenunglück:

  • Eine Schülergruppe und ihr Lehrer werden von einer Lawine erfasst und mitgerissen.
  • Bei dem Unglück nahe dem Wintersportort Les Deux Alpes im Département Isère kommt nach Behördenangaben mindestens ein 14-Jähriger ums Leben, drei weitere Menschen werden schwer verletzt.
  • Fünf Mitglieder der Gruppe aus Lyon werden vermisst. Das Unglück ereignet sich auf einer gesperrten Skipiste.

Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer gestiegen. Hier finden Sie den aktuellen Stand.

18:43 Uhr

Gruppenvergewaltigung auf Brooklyner Spielplatz

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New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio spricht von einem "schrecklichen und sehr ungewöhnlichen Verbrechen".

(Foto: imago/ZUMA Press)

Auf einem Spielplatz im New Yorker Stadtteil Brooklyn soll es eine Gruppenvergewaltigung gegeben haben:

  • Die Polizei nimmt nun fünf Verdächtige fest, die zwischen 14 und 17 Jahren alt sind.
  • Eine 18-Jährige sei bereits am vergangenen Donnerstagabend mit ihrem Vater unterwegs gewesen, als die Männer sie mit einer Waffe bedrohten, den Vater zum Gehen aufforderten und die Frau vergewaltigten, teilt die Polizei mit.
  • Der Vater sei geflüchtet und kurze Zeit später mit zwei Beamten zurückgekehrt, woraufhin die Täter flüchteten.
18:31 Uhr

Jobcenter geht nicht wegen zehn Cent vor Gericht

Hier hat wohl die Vernunft gesiegt: Der skurrile Rechtsstreit um zehn Cent zwischen einem Jobcenter in Thüringen und einer Hartz-IV-Empfängerin soll nun doch nicht vor dem Bundessozialgericht ausgetragen werden. Das Jobcenter Unstrut-Hainich-Kreis teilt mit, es habe eine Beschwerde bei dem Gericht in Kassel zurückgezogen. Das Jobcenter selbst sei aber von darauf spezialisierten Anwälten genau wegen solcher Klein-Beträge in Tausenden Fällen verklagt worden und habe deshalb ein Verfahren vor dem Bundessozialgericht angestrebt, heißt es. Inzwischen habe das Gericht in einem Grundsatzurteil solche Klagen auf Cent-Beträge für unzulässig erklärt. Deshalb habe auch der Rechtsstreit mit einer Hartz-IV-Empfängerin um die zehn Cent seine grundsätzliche Bedeutung verloren, sagt eine Sprecherin.

18:09 Uhr

Russischer Beamter klaut 50 Kilometer Straße

Juwelen, Geld und Smartphones - klar, das wird immer wieder geklaut. Aber eine Straße? Nochmal: eine Straße?

  • In Russland wird ein Beamter festgenommen, der eine 50 Kilometer lange Straße gestohlen haben soll.
  • Er steht im Verdacht, in seiner Zeit als Leiter der Strafvollzugsbehörde in der Republik Komi die Demontage von 7000 Betonplatten veranlasst zu haben, mit der eine Straße in der Nähe eines Straflagers bedeckt war.
  • Den Beamten erwartet nun eine Anklage wegen Amtsmissbrauchs und Unterschlagung öffentlicher Gelder in großem Maßstab, ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.
17:56 Uhr

In diesem Jahr kein Sommer-Dschungelcamp

2015 gab es erstmals eine Sommershow des Dschungelcamps - in diesem Jahr wird sich das aber nicht wiederholen. In einem Interview des Branchendienstes "DWDL.de" sagt RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann: "Den Sommer-Dschungel werden wir in diesem Jahr nicht wiederholen. 'Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein' war als Event zur Jubiläumsstaffel gedacht." Im vergangenen August waren in der RTL-Show "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!" fast alle Ex-"Dschungelkönige" noch einmal angetreten. Die Schauspielerin Brigitte Nielsen gewann. Sie ist nun beim regulären Dschungelcamp wieder dabei, das an diesem Freitag losgeht.

 

17:30 Uhr

Unterlassene Hilfeleistung - Kölner Polizisten angezeigt

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Seit der Silvesternacht steht die Kölner Polizei in der Kritik.

(Foto: dpa)

Nach den zahlreichen sexuellen Übergriffen und weiteren Straftaten in Köln in der Silvesternacht gibt es nun weitere Anzeigen - gegen die Polizei:

  • Gegen Kölner Polizisten sind mehrere Strafanzeigen eingegangen.
  • Dem inzwischen in den einstweiligen Ruhestand versetzten Polizeipräsidenten Wolfgang Albers und weiteren Polizeibeamten werde unter anderem unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen, teilt die Staatsanwaltschaft Aachen mit.
  • Die Behörde prüft nun, ob sich "zureichend tatsächliche Anhaltspunkte für Straftaten" der Beschuldigten ergeben.

Hier können Sie mehr lesen.

17:09 Uhr

De Maizière besucht Verletzte in Istanbul

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu und Bundesinnenminister Thomas de Maizière besuchen nach dem Selbstmordanschlag von Istanbul Verletzte. Anschließend fahren beide zum Anschlagsort in der Nähe der Blauen Moschee im Altstadtviertel Sultanahmet, um rote Nelken niederzulegen, die in der Türkei Ausdruck der Trauer sind.

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Premier Davutoglu und Innenminister De Maizière besuchen einen Verletzten des Anschlags.

(Foto: REUTERS)

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Anschließen legten beide Blumen am Anschlagsort nieder.

(Foto: dpa)

17:00 Uhr
16:40 Uhr

Was ist nochmal #Raketenmonsterblut?

Es gibt Trends im Internet, die versteht man kaum. Heute zum Beispiel trendet der Hashtag #Raketenmonsterblut bei Twitter - der Begriff taucht also besonders oft auf. Viele Nutzer rätseln, was es damit auf sich haben könnte. Erst jetzt gibt's die Auflösung: Das Ganze ist eine Art Experiment, das Verhaltensweisen in sozialen Netzwerken ausnutzt und so einen neuen Trend schafft. Auch wenn kein tieferer Sinn dahinter steckt.

 

16:07 Uhr

Generalbundesanwalt klagt militante Rechtsterroristen an

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Screenshot der Facebook-Seite der "Oldschool Society".

(Foto: dpa)

Seit Frühjahr 2014 ermitteln die Bundesanwaltschaft und die Sonderkommission "Borna" des Bundeskriminalamts gegen eine mutmaßliche Neonazi-Terrortruppe namens "Oldschool Society". Im vergangenen Mai wurden mehrere mutmaßliche Mitglieder festgenommen. Nun folgt der nächste Schritt:

  • Generalbundesanwalt Peter Frank erhebt Anklage gegen die mutmaßlichen Extremisten Andreas H. (57), Markus W. (40), Denise G. (23) und Olaf O. (47).
  • Die Anklage wirft ihnen unter anderem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Demnach plante die Truppe Anschläge auf Salafisten, Asylbewerber und Flüchtlingsunterkünfte.
  • Laut "Spiegel Online" soll der Prozess vor dem Oberlandesgericht München stattfinden. "Das war eine ganz gefährliche Gruppe, die sich rasend schnell zu einer terroristischen Vereinigung ausgewachsen hat", wird ein Ermittler zitiert.

Hier ist die ausführliche Meldung.

15:42 Uhr

General Electric streicht 1700 Stellen in Deutschland

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Die Kürzungen sind laut General Electric Teil einer Umstrukturierung der insgesamt 35.000 Stellen in Europa.

(Foto: AP)

Gestern kam die Meldung, dass BP massiv Stellen abbaut. Nun kündigt dies ein weiteres Unternehmen an:

  • Der US-Konzern General Electric streicht in Europa 6500 Stellen, davon laut IG Metall etwa 1700 in Deutschland.
  • Betroffen sei die vom französischen Konkurrenten Alstom übernommene Energiesparte, teilt das Unternehmen mit.
  • Laut IG Metall sollen am Standort Stuttgart 255 der 380 Arbeitsplätze wegfallen und die Produktion in Mannheim und im saarländischen Bexbach geschlossen werden.

Hier finden Sie die ausführliche Meldung.

15:23 Uhr

Landkreistag fordert geringere Flüchtlingszahlen

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"Ankommen" heißt eine neue App des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, die Flüchtlingen die Ankunft und Orientierung in Deutschland erleichtern soll.

(Foto: dpa)

Viele Kommunen gehen mit der Aufnahme von Flüchtlingen bis an die Schmerzgrenzen. Nun gibt es einen weiteren Hilferuf:

  • Der Deutsche Landkreistag dringt beim Bund darauf, den Zuzug von Flüchtlingen spätestens bis zum Frühjahr zu verringern.
  • "Wir fordern Bundestag und Bundesrat auf, das im Dezember vorgelegte zweite Asylpaket zügig zu verabschieden", sagte dessen Präsident Reinhard Sager.
  • Nur wenn deutlich weniger Flüchtlinge als bisher in Deutschland aufgenommen würden, könnten ihre Unterbringung, Betreuung und Integration gewährleistet werden.

 

14:57 Uhr

Athen besorgt sich frisches Geld am Kapitalmarkt

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(Foto: imago/Wassilis Aswestopoulos)

Griechenland - da war doch was. Die Schuldenkrise ist nachrichtlich etwas in den Hintergrund gerückt. Hier gibt es etwas Neues:

  • Athen leiht sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt, um am Freitag auslaufende Staatsanleihen im Wert von einer Milliarde Euro ablösen zu können.
  • Wie die Schuldenagentur PDMA mitteilt, können knapp 813 Millionen Euro für 13 Wochen in Form kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden.
  • Das restliche Geld soll an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließen. Dann dürfte Athen wie üblich im Rahmen eines gesonderten Verfahrens zusätzliche Wertpapiere in Höhe von 187 Millionen Euro versteigern, berichtet die griechische Finanzpresse. Das Zinsniveau der Papiere lag am Mittwoch bei 2,7 Prozent.

Derweil wird bekannt, dass der Ex-Finanzminister Varoufakis im Sommer 2015 eine Parallelwährung in Griechenland einführen wollte.

14:35 Uhr

Baby erhält Stimme im spanischen Parlament

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Podemos-Chef Pablo Iglesias und seine Kollegin Carolina Bescansa mit dem Baby.

(Foto: REUTERS)

Wo wir gerade bei Babys sind: Heute findet die konstituierende Sitzung des spanischen Parlaments statt. Eine Person steht dabei besonders im Mittelpunkt, es ist allerdings nicht Ministerpräsident Mariano Rajoy:

  • Das Interesse der Kameraleute und Fotografen konzentriert sich vielmehr auf die Abgeordnete Carolina Bescansa, die ihr Baby mit in die Plenarsitzung bringt.
  • Der sieben Monate alte Junge erhält bei der Wahl des Parlamentspräsidenten sogar eine Stimme - ein Abgeordneter schreibt auf seinen Stimmzettel: "Das Kind von Bescansa".
  • Die Stimme wird allerdings als ungültig gewertet.
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Der Januar hat stets etwas Ungemütliches. Die heimeligen Feiertage sind vorbei und die Tage noch nicht wieder richtig hell. Wenn Deutschland dann auch noch unter dichten Wolken liegt, ist die Stimmung eher gedrückt. Sport hilft. Oder die eine oder andere kuriose Meldung aus aller Welt. Mit diesen versorge ich Sie heute in der zweiten Tageshälfte - natürlich neben allen wichtigen Nachrichten. Ich bin Markus Lippold und jetzt geht's los.

14:03 Uhr

Babys vor 25 Jahren vertauscht

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Man muss schon genau hinsehen, um einen Unterschied zu erkennen.

(Foto: picture alliance / dpa)

In Österreich wurden zwei Babys vertauscht. Vor 25 Jahren, um genau zu sein.

  • Der Fall kam ans Licht, weil eine 25 Jahre alte Frau durch eine Blutspende erfuhr, dass ihre Mutter nicht ihre leibliche ist. Das berichtet die "Kleine Zeitung".
  • Die Verwechslung ereignete sich demnach zwischen dem 15. Oktober und dem 20. November 1990.
13:40 Uhr

61 Liter Blut, 13 Pestleichen und 81 abgehackte Köpfe

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So sieht eine Inventur im Gruselkabinett aus.

(Foto: dpa)

Im Gruselkabinett Hamburger "Dungeon" ist gerade Inventur. Also haben die Mitarbeiter das Krustenblut abgemessen, die Leichen und die abgehackten Köpfe gezählt.

  • Neben Requisiten und Kostümen wurden auch Besucherschreie aufgelistet: Das sollen 2015 mehr als 250.000 gewesen sein.
  • Für den Schauer sorgen 54 Schauspieler, die für die Shows in historische Rollen schlüpfen.
  • 2015 besuchten mehr als 300.000 Menschen die Attraktion in der Speicherstadt, die die dunkle Seite der Hamburger Geschichte erzählen will.
13:22 Uhr

Hunde können Emotionen erkennen

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So niedlich!: Hunde verstehen unsere Gefühle.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wow! Oder auch: Wau! Eine Studie hat ergeben, dass Hunde anhand von Gesichtsausdrücken und der Stimme Emotionen von Menschen erkennen können.

  • Die britische Fachzeitschrift "Biology Letters" veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung mit 17 Tieren. Sie wurden vor Bilder mit verschiedenen Gesichtsausdrücken gesetzt, während sie zugleich fröhliche, verärgerte oder genervte Stimmen hörten.
  • Die Studie zeige nun, dass Hunde die Fähigkeit besäßen, zwei "verschiedene sensorische Informationen zu integrieren" und daraus menschliche Emotionen abzuleiten, erklärte Kun Guo von der Universität von Lincoln in Großbritannien, der an der Studie beteiligt war.

Hier mehr dazu.

13:13 Uhr

EU-Kommission leitet Verfahren gegen Polen ein

Die EU-Kommission beginnt eine umfassende Prüfung umstrittener Reformen in Polen. Sie nutzt dazu erstmals ein 2014 geschaffenes Verfahren zum Schutz der Rechtsstaatlichkeit in der Europäischen Union.

Hier lesen Sie mehr dazu.

12:54 Uhr

Nominierungen für die "Goldene Himbeere" sind raus

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Dakota Johnson und Jamie Dornan: Würden sie sich über einen Anti-Oscar freuen?

(Foto: AP)

Der Erotikfilm "Fifty Shades of Grey" hat beste Chancen, den Preis für den schlechtesten Film des Jahres zu gewinnen.

  • Gleich in sechs Kategorien wurde die US-Produktion für die "Goldene Himbeere" nominiert. Auf ebenfalls sechs Nominierungen kamen die Science-Fiction-Filme "Jupiter Ascending" und "Pixels" sowie die Action-Krimikomödie "Paul Blart Mall Cop 2".
  • Die Gewinner des Schmähpreises werden am 27. Februar bekannt gegeben.
12:26 Uhr

Migranten in Dänemark sollen Sexualmoral lernen

Asylbewerber in Dänemark sollen in Sexualmoral unterrichtet werden, um den Umgang mit dänischen Frauen zu lernen. Das fordert eine breite Opposition im Kopenhagener Parlament.

  • "Wenn man ohnehin in einem Asylzentrum sitzt, macht es Sinn, eine Einführung in unsere Sexualmoral zu bekommen", sagte die rechtspolitische Sprecherin der Sozialdemokraten, Trine Bramsen.
  • "Ganz grundsätzliche Regeln, die wir kennen, weil wir hier geboren sind, aber die man lesen und verinnerlichen muss, wenn man hierher kommt."
  • Rechtspopulisten, Konservative und Linksliberale unterstützen den Vorschlag.
12:03 Uhr

"Mörtels" Begleitung zum Wiener Opernball steht fest

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Die Schauspielerin Brooke Shields begleitet Lugner zum Opernball.

(Foto: imago/PicturePerfect)

Ja, wir sind seriös. Deswegen werde ich das hier auch nur ganz knapp vermelden: Der österreichische Unternehmer Richard "Mörtel" Lugner wird dieses Jahr von der US-Schauspielerin Brooke Shields zum Wiener Opernball begleitet.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

 

11:40 Uhr

Terror-Verdächtiger in Istanbul gefasst

Nach dem Terroranschlag in Istanbul ist ein Verdächtiger gefasst worden. Mittlerweile ist die Todeszahl auf elf Opfer gestiegen. Zwei Opfer stammen nicht aus Deutschland.

Hier lesen Sie mehr dazu.

11:30 Uhr

Schmuggler versteckt 1,6 Kilogramm Drogen in seinem Körper

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Deutlich zu erkennen: Die geschluckten Drogenbeutel im Körper des Mannes.

(Foto: dpa)

Ein Schmuggler hat mehr als eineinhalb Kilogramm Rauschgift geschluckt, um es vor der Polizei zu verbergen.

  • Eine Computertomografie entdeckte im Körper des 20-Jährigen 142 kleine Packungen.
  • Der Mann war in einem Reisebus auf einem Rastplatz an der A3 kontrolliert worden und verhielt sich auffallend nervös. Nach unglaubwürdigen Angaben zu seinem vorherigen Aufenthalt in Amsterdam führte die Polizei einen Drogenschnelltest durch, der den Verdacht des Schmuggels erhärtete.
  • Im Krankenhaus habe sich dann herausgestellt, dass der Mann 1346 Gramm Kokain und 250 Gramm Heroin im Wert von 98.000 Euro geschluckt hatte. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.
11:04 Uhr

TV-Sender zeigt falsche Bilder von Köln-Übergriffen

Das staatliche ungarische Fernsehen hat Bilder von sexueller Gewalt gegen Frauen in Kairo fälschlicherweise als Szenen aus der Kölner Silvesternacht ausgegeben.

  • Unter dem Titel "Erschütternde Aufnahmen von den sexuellen Übergriffen in Köln" strahlte der Nachrichtenkanal M1 des ungarischen Fernsehens mehrfach ein Youtube-Video aus, das 2012 entstand.
  • Damals belästigte eine Meute von jungen Männern eine dänische Touristin auf dem Tahrir-Platz in der ägyptischen Hauptstadt.
10:40 Uhr

Fifa-Generalsekretär Valcke muss gehen

Der bislang suspendierte Jérôme Valcke ist mit sofortiger Wirkung als Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes entlassen worden. Das teilte die Fifa mit.  

Hier lesen Sie mehr dazu.

10:34 Uhr

Ermittler finden Verstecke von Paris-Attentätern

Belgische Polizisten haben weitere Verstecke der mutmaßlichen Pariser Attentäter gefunden.

  • In einer Wohnung in der südbelgischen Industriestadt Charleroi seien Fingerabdrücke des Islamisten Abdelhamid Abaaoud gefunden worden, gab die zuständige Staatsanwaltschaft nun bekannt.
  • Auch Bilal Hadfi, einer der Selbstmordattentäter vom Fußballstadion "Stade de France", hinterließ Fingerabdrücke in der Wohnung.
  • Ermittler fanden ein weiteres Versteck in Auvelais in der Region von Charleroi. Die Durchsuchungen fanden bereits Ende vergangenen Jahres statt, waren aber bisher nicht öffentlich gemacht worden.
10:18 Uhr

Bund erwirtschaftet 12,1 Milliarden Euro Überschuss

Der Bund hat im vergangenen Jahr dank der guten Konjunktur und hohen Steuereinnahmen einen Haushaltsüberschuss von 12,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das teilte das Finanzministerium mit.

Hier lesen Sie mehr dazu.

10:13 Uhr

Schon wieder: Pottwale verenden an der Küste

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Die verendeten Pottwale, hier ein Tier auf Wangerooge, sind eine Touristenattraktion geworden.

(Foto: dpa)

Es ist ein trauriger Anblick: An der Küste der niederländischen Wattenmeer-Insel Texel sind fünf Pottwale angespült worden. Sie sind mittlerweile alle tot.

  • Experten sollen nun die Todesursache der Tiere untersuchen.
  • Eine Rettungsaktion wurde in der Nacht beendet, weil das Wetter zu schlecht war.
  • Die fünf Wale waren am Dienstag noch lebend in der Brandung an der Südspitze der Insel entdeckt worden. Warum sie in die Nordsee gelangt waren, ist noch unklar.
  • Auch auf Wangerooge und vor Helgoland sind in den vergangenen Tagen tote Pottwale gesichtet worden.
09:49 Uhr

14 Tote bei Anschlag auf Impfzentrum

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Das Trümmerfeld vor dem Impfzentrum.

(Foto: AP)

Bei einem Bombenanschlag auf ein Impfzentrum zum Schutz vor Kinderlähmung sind in Pakistan mindestens 14 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich vor einem Kleinbus mit Polizisten in die Luft gesprengt, die für die Sicherheit des Impfteams zuständig gewesen waren. 20 weitere Menschen wurden verletzt. Helfer, die in Pakistan gegen Kinderlähmung impfen, waren bereits mehrfach Ziel von Anschlägen von Islamisten wie etwa den Taliban.

09:26 Uhr

Party endet mit Großbrand

Sturmfreie Bude? – Super!, wird ein Jugendlicher gedacht haben, denn prompt lud er ein paar Freunde in sein Elternhaus im hessischen Langen ein. Doch dann brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. Der Schaden soll mindestens 300.000 Euro betragen. Ein 19-Jähriger musste mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die anderen Jugendlichen im Alter zwischen 15 bis 21 Jahren blieben unverletzt. Wie werden wohl die Eltern reagieren, wenn sie wieder nach Hause kommen?

09:13 Uhr

Deutschland ist bei Touristen immer beliebter

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Das Schloss Neuschwanstein ist ein beliebtes Touristenziel.

(Foto: imago/Action Pictures)

Der Deutschland-Tourismus befindet sich weiter auf Rekordkurs: Im November 2015 registrierten Hotels und Pensionen mit mindestens zehn Betten laut Statistischem Bundesamt 28,3 Millionen Übernachtungen. Das waren 4 Prozent mehr als im November 2014. Die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich mit plus 7 Prozent auf 5,2 Millionen überdurchschnittlich. Damit bleibt das deutsche Tourismusgeschäft auf dem Weg zum sechsten Jahresrekord in Folge.

08:44 Uhr

Experten suchen MH370-Maschine – und finden anderes Wrack

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Das gefundene Objekt am Meeresgrund ist offensichtlich ein Schiffswrack.

(Foto: dpa)

Seit 22 Monaten ist der Malaysia-Airlines-Flug MH370 nun schon verschollen. Und von dem Wrack des vermutlich abgestürzten Flugzeuges fehlt immer noch jede Spur. Nun hat sich auch die letzte Hoffnung zerschlagen:

  • Im Dezember hatten die Suchmannschaften per Sonar ein größeres Objekt am Meeresboden identifiziert.
  • Bei näheren Untersuchen hat sich nun herausgestellt, dass es sich um ein Schiffswrack und nicht um die verschollene Maschine handelt.
  • MH370 war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos vom Radar verschwunden.

Hier lesen Sie mehr dazu.

08:30 Uhr

Andy Borg rechnet mit ARD-Bossen ab

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Das war's mit der "Stadlshow".

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach 34 Jahren hat die ARD das "Musikantenstadel" (zum Schluss "Stadlshow") abgesetzt. In der "Bild"-Zeitung meldet sich nun der ehemalige Moderator des Formats, Andy Borg, zu Wort. Es breche ihm das Herz, so der 55-Jährige. Schuld an dem Desaster treffe diejenigen, die einst entschieden hätten, die Fernsehshow zu verjüngen. Dies sei eine Entscheidung gegen die Zuschauer gewesen. Zum Schluss hatten Francine Jordi (38) und Alexander Mazza (42) die Show moderiert.

08:14 Uhr

Bekommt Berlin eine David-Bowie-Straße?

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Bekommt David Bowie ein weiteres Andenken, indem eine Straße nach im benannt wird?

(Foto: dpa)

Eine Onlinepetition fordert, dass dem verstorbenen Musiker David Bowie in der Hauptstadt ein besonderes Denkmal gesetzt werden soll. In Form einer Straße. Das berichten mehrere Medien. Die Petition richtet sich an den Berliner Senat und das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Hier hatte Bowie Ende der 70er-Jahre in der Hauptstraße 155 gewohnt. "Hauptstraßen gibt es viele in Berlin, aber noch keine David-Bowie-Straße", heißt es in der Begründung für die Petition.

08:02 Uhr

Bahn soll noch mehr Konkurrenz bekommen

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Künftig müssen Trassengebühren genehmigt werden.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

Konkurrenten der Bahn sollen es künftig leichter haben: Die Bundesregierung will den Druck auf den Konzern mittels Gesetz erhöhen, das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

  • Das Eisenbahnregulierunggesetz soll mehr Wettbewerb schaffen.
  • Darin ist vorgesehen, dass die Bahn künftig Trassenpreise, die sie von Konkurrenten verlangt, von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen muss.
  • So soll die missbräuchliche Behinderung neuer Konkurrenz künftig verhindert werden.
07:46 Uhr

Sexuelle Straftaten: Anteil der Flüchtlinge ist gering

Der Ton gegenüber Flüchtlingen wird rauer. Nach den Vorfällen in Köln tönt es vielerorts, dass massenhaft deutsche Frauen vergewaltigt werden, seitdem Flüchtlinge nach Deutschenland kommen.

  • Allerdings ist der Anteil von Sexualdelikten unter Asylbewerbern im Vergleich verschwindend gering, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.
  • Die aktuellsten Zahlen aus 2014 belegen: Es gab bundesweit 47.000 Sexualdelikte. 1462 Fälle davon waren von Flüchtlingen begangene Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung (darunter unter anderem Kindesmissbrauch). Darunter waren 404 Vergewaltigungen.
  • Noch eine Info: Zahlen aus 2015 liegen noch nicht vor. Sicherlich wird sich die eine Million Flüchtlinge auch auf die Kriminalstatistik auswirken. Aber Experten betonen auch: Die Zahl von Straftaten von Zuwanderern ist gestiegen, aber deutlich langsamer als die Zahl der Flüchtlinge. Laut Bundeskriminalamt haben Zuwanderer, die von Januar bis November 2015 in Deutschland ankamen 186.235 Straftaten begangen.
07:27 Uhr

Christenverfolgung durch Islamisten nimmt zu

Unter kaum einer Religion haben die Christen so zu leiden wie unter einem gewaltbereiten Islam. Das berichtet die "Welt".

  • Demzufolge dominiert der Islam in neun der zehn Länder, in denen Christen den meisten und heftigsten Unterdrückung ausgesetzt sind. Bei dem Bericht bezieht sich die "Welt" auf den Weltverfolgungsindex 2016 vom christlich-evangelikalen Hilfswerk Open Doors.
  • Demzufolge ist die Verfolgung in Nordkorea am schlimmsten. Weitere Spitzenplätze nehmen Indien und Vietnam ein.
  • Zudem bedeutet der propagierte Islam von Terrormilizen wie dem IS (Islamismus) eine Gefahr für Christen. Somit ist es in den Ländern Syrien, Irak und Libyen ebenfalls besonders gefährlich, bekennender Christ zu sein.
07:07 Uhr

Grenze zu Dänemark: Kontrolleure überprüfen 28.000 Menschen

In den ersten acht Tagen seit Beginn der Passkontrollen haben dänische Grenzer rund 28.000 Menschen an der Grenze zu Deutschland kontrolliert. Darunter sollen auch 27 mutmaßliche Schleuser gewesen sein, erklärte die dänische Polizei. 195 Menschen wurde die Einreise verwehrt. Die Anzahl der auf deutscher Seite gestrandeter Flüchtlingen sei gering. Die Grenzkontrollen waren am 4. Januar eingeführt worden.

06:47 Uhr

Hochzeitsgesellschaft in Mexiko verschwunden

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Ein ausgebranntes Auto der Hochzeitsgesellschaft.

(Foto: dpa)

In Mexiko suchen Sicherheitskräfte nach einer Gruppe von bis zu 17 Menschen, die im südlichen Bundesstaat Guerrero auf dem Weg zu einer Hochzeit verschleppt worden sind. Am Ort des Überfalls wurden 15 verlassene Autos gefunden sowie die Leichen von drei Männern. Guerrero wird seit Jahren von Kriminalität, Gewalt und Entführungen geplagt. International für Schlagzeilen sorgte der Fall von 43 Studenten, die im September 2014 in Guerrero entführt und mutmaßlich ermordet wurden.

Hier lesen Sie mehr dazu.

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Wenn ich erzähle, dass ich teilweise um 4.45 Uhr aufstehe, ernte ich öfter mal ganz viel Mitleid. Dabei sind schon so viele Menschen bei der Arbeit, wenn eine Großstadt erwacht. Während der U-Bahn-Fahrer mich zur Arbeit fährt, sortieren die Bäcker schon ihre belegten Brötchen in die Auslage ein. Auf dem Alexanderplatz hier in Berlin trifft man auf Mitarbeiter der Stadtreinigung und Beamte der Polizei. Und unterwegs treffe ich auf so viele Menschen, die eilig von A nach B spazieren, bei denen gar nicht ersichtlich ist, was sie eigentlich beruflich machen. Gut, dass es sie gibt.

Und nun - was heute in der Welt wichtig wird:

  • Wir blicken weiter auf die Entwicklungen nach dem Selbstmordattentat in Istanbul.
  • Die EU-Kommission berät über umstrittene Reformen in Polen,
  • Der Bundestag debattiert über die Übergriffe in Köln.
  • In München wird der NSU-Prozess fortgesetzt. Voraussichtlich wird der Angeklagte Ralf Wohlleben weiter befragt.

Guten Morgen! Schön, dass Sie da sind. Mein Name ist Kira Pieper. Ich versorge Sie am Vormittag an dieser Stelle mit den wichtigsten Informationen.

06:08 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute bleibt uns das wechselhafte Schauerwetter erhalten. Schnee fällt oberhalb von etwa 300 bis 500 Metern. Östlich der Elbe sind ebenfalls nach wie vor Schneeregen- oder Schneeschauer drin. Ansonsten im Flachland Regen oder Graupel. Die Temperaturen: ab 600 bis 800 Metern Höhe dominiert der Dauerfrost. Und auch an der Ostsee meldet sich im Tagesverlauf schon mal die Frostluft an. Im übrigen Land werden 2 bis 7 Grad erreicht.

In den kommenden Tagen wird es dann aber überall kälter mit Schneefällen bis herunter ins Flachland. Das Wochenende bringt Dauerfrost und teils eisige Nächte.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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