Mittwoch, 13. Juni 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Franziska Türk und Kira Pieper

22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. Juni 2018

Die WM hat noch gar nicht begonnen und doch stand heute der Fußball bei n-tv.de im Fokus. Zunächst wurde bekannt, dass der spanische Fußball-Verband seinen Nationalcoach Lopetegui feuert. Grund für die Kündigung: der unmittelbar vor Turnierstart bekannt gegebene Wechsel Lopeteguis zu Real Madrid nach der WM. Doch es gibt bereits eine Interimslösung: Sportdirektor Fernando Hierro übernimmt die "La Furia Roja". Dann wurde bekannt, dass die WM 2026 in gleich drei Ländern ausgetragen werden wird: USA, Kanada und Mexiko richten das Ereignis aus. Auch aus dem Ressort Wirtschaft gab es heute zwei Breaking-News zu vermelden: Zunächst wurde entschieden, dass Volkswagen in der Dieselaffäre eine Milliarde Bußgeld zahlen muss. Und: Die Notenbank Fed hebt den Leitzins an. Und heute Nacht wird auch noch spannend. Denn: Das Krisentreffen zwischen Merkel und Seehofer läuft noch. Sobald es etwas Neues aus dem Kanzleramt gibt, erfahren Sie es auf n-tv.de. Ansonsten schauen Sie gerne morgen früh ab 6 Uhr mal wieder bei "Der Tag" vorbei.

22:14 Uhr

Haiti untersagt Oxfam Großbritannien Arbeit

Nach dem Skandal um sexuelles Fehlverhalten von Oxfam-Mitarbeitern hat Haiti dem britischen Zweig der Hilfsorganisation die weitere Arbeit in dem Land untersagt. Oxfam habe Gesetze in dem Karibikstaat sowie die Menschenwürde verletzt, begründete die Regierung ihre Entscheidung. Demnach entziehen die Behörden Oxfam Großbritannien den Status als Hilfsorganisation. Nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 sollen sich Oxfam-Mitarbeiter Sexorgien mit Prostituierten geliefert haben, auch Missbrauchsvorwürfe wurden laut.

21:38 Uhr

Götze lässt Hochzeitsfeier ausfallen

Die Karriere ist Mario Götze erst mal wichtiger als die Ehefrau.
Die Karriere ist Mario Götze erst mal wichtiger als die Ehefrau.(Foto: picture alliance / Felix Hörhage)

Standesamtlich haben Mario Götze und Ann-Kathrin Brömmel schon im Mai geheiratet, aber am 18. Juli sollte es noch eine Feier mit Meerblick geben. Doch die hat Fußball-Star Mario Götze nun erst einmal abgesagt. Darüber berichtet die "Bild"-Zeitung. Angeblich, weil er um seine Karriere kämpfen muss. Tatsächlich hat Bundestrainer Löw ihn aus dem Kader gestrichen. Nun will er mit seinem Verein ins Trainingslager an die US-Ostküste fliegen, um sich dem neuen Dortmund-Trainer Favre zu empfehlen. Er neuer Termin für die Hochzeitsfeier ist nicht bekannt.

21:18 Uhr

Jolie muss Brad Pitt mehr Zeit mit Kindern gewähren

Da waren sie noch zusammen: Angelina Jolie und Brad Pitt.
Da waren sie noch zusammen: Angelina Jolie und Brad Pitt.(Foto: imago/APress)

Mehr als 20 Monate nach seiner Trennung ringt das einstige Hollywood-Traumpaar Angela Jolie und Brad Pitt weiter um die Obhut über die gemeinsamen sechs Kinder. Wie US-Medien berichteten, erlegte ein Gericht der Schauspielerin nun auf, den Kindern einen engeren Umgang mit ihrem Vater zu gewähren. Falls sie den Auflagen nicht nachkomme, drohe sie das primäre Sorgerecht zu verlieren, das sie bislang genießt. In der gerichtlichen Verfügung heißt es den Berichten zufolge, dass es für die Kinder "schädlich" sei, wenn sie keine Beziehung zu ihrem Vater hätten. Nach Informationen des Fernsehsenders CNN befand das Gericht auch, dass die sechs Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren bei Pitt "sicher" seien und eine "gesunde" Beziehung zu beiden Elternteilen für ihre Entwicklung wichtig sei. Das Gericht warnte Jolie laut diesen Berichten, wenn die 43-Jährige ihren Kindern weiter den Kontakt zum Vater verwehre, könne dies dazu führen, dass ihre eigene Zeit mit den Kindern reduziert oder das primäre Sorgerecht an Pitt übertragen werde.

20:58 Uhr

Regierung zahlte 250 Millionen für externe Berater

Die Bundesministerien geben immer mehr Geld für externe Berater aus. Darüber berichtet die "Bild"-Zeitung. In den vergangenen fünf Jahren sollen es mindestens 250 Millionen Euro gewesen sein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor. Der Grund für die Ausgaben: Die Politiker brauchen immer mehr externen Sachverstand, denn die Politik wird immer komplizierter. Am meisten Geld (41 Millionen Euro) gab das Wirtschaftsministerium aus.

20:39 Uhr

Brexit-Streit: Schottische Politiker verlassen Plenum

Ian Blackford von der Schottischen Nationalpartei (SNP).
Ian Blackford von der Schottischen Nationalpartei (SNP).(Foto: REUTERS)

Im Streit um das Brexit-Gesetz ist es zu chaotischen Szenen im britischen Parlament gekommen: Der Abgeordnete Ian Blackford von der Schottischen Nationalpartei (SNP) unterbrach heute die wöchentliche Fragestunde von Premierministerin Theresa May. Er wurde des Plenarsaals verwiesen und hinausbegleitet. Mehrere Parteikollegen folgten ihm unter lautstarkem Protest. In einer Erklärung monierte Blackford, es sei nicht ausreichend Raum für Diskussionen über schottische Anliegen im Zusammenhang mit dem Brexit.

20:10 Uhr

CDU-Politiker schlägt Vertrauensfrage für Merkel vor

Angela Merkel.
Angela Merkel.(Foto: picture alliance/dpa)

Im unionsinternen Streit um die Zurückweisung von Flüchtlingen an der Grenze hat der CDU-Abgeordnete Axel Fischer in der "Bild"-Zeitung eine Vertrauensfrage der Kanzlerin im Bundestag ins Spiel gebracht. In dem Streit geht es darum, dass Seehofer künftig an der Grenze jene Flüchtlinge zurückweisen will, die in einem anderen Land bereits registriert wurden. Merkel lehnt dies ab. Mittlerweile stehen viele Politiker der Union allerdings hinter Seehofer. Fischer sagte: "Seit 2015 diskutieren wir über dieses Thema. Irgendwann muss man Entscheidungen treffen, notfalls auch mit einer Vertrauensfrage."

20:04 Uhr

Fed hebt Leitzins erneut an

Die US-Notenbank strafft die Zügel immer mehr. Der Leitzins stieg auf die neue Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent - höher lag er zuletzt vor dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise im Herbst 2008.

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20:00 Uhr
19:39 Uhr

Lourdes-Grotte wegen Hochwasser geschlossen

Die Wallfahrtsstätte im südwestfranzösischen Lourdes ist in einigen Bereichen wegen Hochwasser geschlossen worden. Die berühmte Grotte, Becken sowie die "Kapellen des Lichts" seien nicht zugänglich, erklärte die Wallfahrtsstätte. Der Pegelstand des nahe gelegenen Flusses Gave de Pau beträgt derzeit 2,50 Meter. Die Basiliken des katholischen Wallfahrtsortes sind aber weiter geöffnet und bisher musste auch keine Pilgerreise abgesagt werden.

19:07 Uhr

Unbekannte schlachten Kuh auf freiem Feld

Unbekannte haben auf einem Feld in Sachsen eine Kuh geschlachtet und große Teile davon mitgenommen. Das Tier wurde in Radeburg nahe Dresden auf einer Wiese getötet und ausgenommen. Körper und Kopf nahmen die Täter mit, die Innereien ließen sie zurück. Nun ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Diebstahls. Für viele Leser mag diese Info nicht relevant sein. Aber die Beamten gehen davon aus, dass die Kuh einen Wert von 900 Euro hatte.

18:38 Uhr

Handyrechnung nach Kreuzfahrt beträgt 12.000 Euro

Ein Schiff der Reederei Color Line.
Ein Schiff der Reederei Color Line.(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Mini-Kreuzfahrt ist für eine Berliner Familie zur Mega-Kostenfalle geworden. Wie NDR 1 Welle Nord berichtet, nutzte der zwölfjährige Sohn der Familie auf der Fähre der Reederei Color Line von Kiel nach Oslo sein Handy, um sich Videos anzuschauen. Kurz nach dem Urlaub sei dann eine deftige Rechnung des Mobilfunkanbieters angekommen: 12.000 Euro für rund 470 Megabyte genutzte Daten. Das Handy des Jungen hatte sich offenbar in das über Satellit ausgestrahlte Mobilfunknetz "Telenor Maritime" eingewählt, sagt der Geschäftsführer der Reederei, Dirk Hundertmark. Wie auch in Flugzeugen fallen bei der Nutzung solcher Netze hohe Roaming-Gebühren an. Color Line versuche Passagiere vorab auf ihrer Internetseite über mögliche Kosten zu informieren. Es sei sehr selten, dass Passagiere sich unbemerkt in das Satellitennetz einwählten. Kunden würden per SMS von ihrem Anbieter über mögliche Kosten informiert. "Das ist wirklich ein Extremfall, den die Familie da erlebt hat", sagt der Geschäftsführer. Die Reederei biete kostenpflichtige WLAN-Pakete als Alternative an. Der Mobilfunkanbieter der Familie reduzierte aus Kulanzgründen die Rechnung auf 5000 Euro.

18:17 Uhr

Bundeswehr bekommt erstmals Kampfdrohnen

Eine Drohne des Typs Heron TP beim Start.
Eine Drohne des Typs Heron TP beim Start.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Bundeswehr erhält für rund eine Milliarde Euro erstmals bewaffnungsfähige Drohnen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab grünes Licht für die Anmietung von fünf Fluggeräten des Typs Heron TP vom israelischen Hersteller IAI. Die Wartung übernimmt Airbus. Außerhalb des Einsatzes sollen die Drohnen in Israel stationiert werden. Bisher nutzt die Bundeswehr in Afghanistan und Mali das Vorgängermodell Heron 1, das nicht bewaffnet werden kann. Über die Beschaffung von Munition und Ausbildung deutscher Soldaten für den Einsatz der Waffen soll erst später entschieden werden. Unbewaffnet kann die Drohne wie schon Heron 1 Aufklärungseinsätze fliegen.

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17:56 Uhr

BSI warnt vor Angriffen auf Stromnetze

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor gezielten Hackerangriffen auf deutsche Energieversorger. Die Unternehmen seien Ziel einer großangelegten weltweiten Cyber-Angriffskampagne, teilte das BSI mit. In einigen Fällen hätten sich die Angreifer Zugriff auf die Büro-Netzwerke der Unternehmen verschafft. Es gebe derzeit aber keine Hinweise darauf, dass sie in Produktions- oder Steuerungsnetzwerke eingedrungen seien. "Diese Angriffe zeigen, dass Deutschland mehr denn je im Fokus von Cyber-Angriffen steht", sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

17:53 Uhr

VW muss eine Milliarde Bußgeld zahlen

In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. "Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung", teilte die Volkswagen AG mit.

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17:20 Uhr

"Miss Irak" sorgt in Jerusalem für Empörung

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Ein Besuch der irakischen Schönheitskönigin Sarah Idan in Jerusalem sorgt in der arabischen Welt für Kontroversen. Zahlreiche Medien griffen das Thema auf, im Netz war scharfe Kritik an Idan zu lesen. Die 28-Jährige hatte auf Instagram Fotos und einen Kurzfilm mit "Miss Israel" Adar Gandelsmann verbreitet. Dazu schrieb sie: "Schalom/Salam (Frieden) aus Jerusalem." In der Kommentarspalte gab es eine Flut von Reaktionen. Neben Zustimmung waren dort unflätige Beschimpfungen zu lesen. Idan lebt in den Vereinigten Staaten. Die Schönheitskönigin kam auf Einladung des American Jewish Committee (AJC) nach Israel. Ihre Freundschaft mit Gandelsmann hatte Idan schon früher Ärger eingebracht. Die beiden ließen sich im November bei der Wahl der "Miss Universe" in Las Vegas gemeinsam ablichten und verbreiteten Bilder über Instagram.

17:00 Uhr
16:51 Uhr

Betrunkene Autofahrerin stiehlt eigene Blutprobe

Gar nicht einverstanden mit einer angeordneten Blutprobe hat sich eine Autofahrerin im niedersächsischen Uelzen gezeigt. Die 49-Jährige wurde in Lüneburg in der Nacht zum Mittwoch angehalten und zur Bestimmung des Alkoholpegels ins Krankenhaus gebracht. Dort zapfte ihr eine Ärztin Blut ab. Als die Frau entlassen wurde, nutzte sie einen günstigen Moment und nahm die Probe mit. Die Polizei holte sie allerdings ein und nahm das Blut wieder an sich. Im Besitz eines Führerscheins war die Frau ohnehin nicht. "Ganz schön dreist", finden die Polizisten.

16:24 Uhr

Viersen: Haftbefehl gegen Jugendlichen wegen Mordes

Zwei Tage nach der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige im niederrheinischen Viersen ist gegen den festgenommenen Jugendlichen Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Der 17-Jährige sei dringend tatverdächtig, das Mädchen in einem Park in Viersen mit Messerstichen tödlich verletzt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der mutmaßliche Täter muss nun erstmal in Untersuchungshaft.

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15:52 Uhr

In Afrika sterben massenhaft Affenbrotbäume

Ein Affenbrotbaum in Afrika.
Ein Affenbrotbaum in Afrika.(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Sie sind besonders markant und sehr alt: Affenbrotbäume in Afrika. Doch seit zwölf Jahren beobachten Wissenschaftler, dass immer mehr dieser Bäume plötzlich sterben. Darüber berichtet das Fachblatt "Nature Plants". Die Ursache für das Sterben ist nicht bekannt. Forscher gehen allerdings davon aus, dass Dürren dafür verantwortlich sind.

15:04 Uhr

So viel kostet die Wiesn-Maß in diesem Jahr

Viele Maß Bier.
Viele Maß Bier.(Foto: picture alliance / Sebastian Pie)

Falls Sie planen in diesem Jahr das Oktoberfest zu besuchen, interessiert Sie sicherlich der Preis der diesjähigen Maß. Hier kommt die Auflösung: Die Maß Bier auf dem Münchner Oktoberfest wird dieses Jahr in manchen Zelten erstmals über 11 Euro kosten. Der Preis für die Maß liege zwischen 10,70 Euro und 11,50 Euro, erklärte die Stadt München. Das sind durchschnittlich 3,57 Prozent mehr als im Vorjahr. Hauptgrund für die vergleichsweise starke Anhebung ist die höhere Umsatzpacht, die die Wirte an die Stadt zahlen müssen. Die erst im vergangenen Jahr eingeführte Abgabe steige im Vergleich zum Vorjahr sogar um 53 Prozent, sagte Wirtesprecher Peter Inselkammer.

14:44 Uhr

Indischer Premier macht mit Yoga-Video Furore

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Der indische Premierminister Narendra Modi hat seine Anhänger mit einem Yoga-Video erfreut. In dem veröffentlichten zweiminütigen Clip ist Modi im idyllischen Garten seiner Residenz in Neu Delhi zu sehen, wie er Yoga- und Atemübungen macht und über einen eigens angelegten Barfuß-Pfad läuft. Die Übungen seien "extrem erfrischend und verjüngend", schwärmt der 67-Jährige in dem Video.

14:21 Uhr

Agentur bietet Spaziergangs-Begleiter an

Zu zweit spaziert es sich einfach besser.
Zu zweit spaziert es sich einfach besser.(Foto: dpa)

Menschen, die für Geld mit fremden Hunden Gassi gehen, sind nichts Neues. "Menschenausführer" dagegen schon. In Los Angeles bietet ein Unternehmen jetzt aber tatsächlich eine Begleitung für menschliche Spaziergänger an - für 30 Dollar die Stunde. Auf der Website thepeoplewalker.com können Kunden unter 35 Begleitern und zahlreichen Routen wählen.

"Es ist eigentlich nicht viel anders, als zur Beichte, in die Bar, zum Therapeuten oder zum Friseur zu gehen", sagt der Gründer der Agentur, der sich selbst als guten Zuhörer bezeichnet. Obwohl Soziologen eine zunehmende Vereinsamung in der Gesellschaft beobachten, gehören zu den Kunden des "Menschenausführers" aber nicht nur einsame Menschen ohne soziale Kontakte.

14:14 Uhr

Schichtwechsel

Franziska Türk hat sich soeben in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Somit übernehme ich, Kira Pieper, nun den "Tag". Ich werde Sie bis in den Abend hinein mit allerlei Wissenwertem (aber auch Kuriosem) versorgen. Guten Tag!

13:53 Uhr

Rentner aus Mordlust getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Der Angeklagte soll das Haus des Getöteten nach Geld durchsucht und 350 Euro gefunden haben.
Der Angeklagte soll das Haus des Getöteten nach Geld durchsucht und 350 Euro gefunden haben.(Foto: dpa)

In Kleve hat der Prozess gegen einen 25-Jährigen begonnen, der einen Rentner mit Schlägen und Messerstichen getötet haben soll. Der Grund: Laut Anklage wollte der junge Mann, der sein 77-jähriges Opfer im Internet kennen lernte und zum Sex traf, seine Mordfantasien ausleben.

Der Angeklagte äußerte sich zum Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen. Bei seiner Festnahme hatte er die Tat aber bereits gestanden.

13:28 Uhr

Söder unterbricht Werbetour wegen Unionskrach

Söders Werbetour ist vorerst unterbrochen.
Söders Werbetour ist vorerst unterbrochen.(Foto: dpa)

Wegen des heftigen Streits um die Flüchtlingspolitik in der Union hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine persönliche Werbetour unterbrochen. Söder stellt sich seit Mitte März bayernweit Wählern vor - um im Vorfeld der Landtagswahl im Oktober Werbung für sich zu machen.

Nun kommen die Münchner "aufgrund der aktuellen politischen Situation" heute Abend aber nicht in den Genuss, den Ministerpräsidenten im Rahmen der Veranstaltung "Markus Söder persönlich" zu erleben. Merkel und Seehofer streiten derzeit über die von Seehofer geforderte Abweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze.

12:52 Uhr

Bürgermeister stirbt nach Stadtratsitzung

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Im schwäbischen Lauingen an der Donau ist Bürgermeister Wolfgang Schenk während einer Stadtratsitzung zusammengebrochen und kurz darauf gestorben. Der SPD-Politiker klappte laut einer Sprecherin 20 Minuten nach Beginn der Sitzung am Dienstagabend zusammen.

Ein herbeigerufener Notarzt konnte Schenk nicht mehr helfen, er starb in der Nacht. Die Todesursache ist noch unklar. Der 59-Jährige war seit seinem überraschenden Sieg gegen den CSU-Amtsinhaber 2004 Rathauschef der 11.000-Einwohner-Gemeinde.

12:27 Uhr

Russische Arbeiter bekommen vor WM Lächel-Training

Präsident Putin macht schonmal vor, wie's geht.
Präsident Putin macht schonmal vor, wie's geht.(Foto: Reuters)

"Lachen ohne Grund ist ein Zeichen von Dummheit", heißt es in einem russischen Sprichwort. Weil sich die Russen das offenbar sehr zu Herzen nehmen, fürchtet der WM-Gastgeber nun, bei den erwarteten 1,5 Millionen Fans aus aller Welt einen negativen und unfreundlichen Eindruck zu hinterlassen.

Laut BBC haben sich deshalb die Fifa, die russische Bahngesellschaft, die Moskauer Metro und andere Unternehmen ein ganz besonderes Training für ihre Mitarbeiter überlegt: Sie zeigen ihren Angestellten, wie man Ausländern zulächelt.

12:01 Uhr

Menschenknochen unter Berliner Gehweg gefunden

Bauarbeiter haben unter einem Gehweg in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes eine unheimliche Entdeckung gemacht: Sie haben in der Karl-Liebknecht-Straße in einem Meter Tiefe Knochen gefunden, bei denen es sich dem ersten Anschein nach um menschliche Überreste handelt.

Die Knochen wurden deshalb in die Gerichtsmedizin der Charité gebracht. Ob sie im Zusammenhang mit einem Verbrechen stehen, ist noch nicht klar. Knochenfunde auf Berliner Baustellen kommen aber immer wieder vor - in der Regel handelt es sich um die Überreste verschütteter Kriegsopfer.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:00 Uhr
11:28 Uhr

Lastwagen überrollt und tötet Achtjährigen

Gleich zwei schreckliche Verkehrsunfälle haben zwei Kindern in der Hauptstadt das Leben gekostet: Am Morgen ist in Berlin-Spandau ein achtjähriger Junge mit seinem Fahrrad unter einen Lastwagen geraten und überrollt worden. Rettungskräfte konnten dem Jungen nicht mehr helfen.

Erst gestern war eine 13-jährige Radfahrerin in Berlin-Lichtenberg ums Leben gekommen, die mit ihrem Rad das Gleisbett einer Straßenbahn überqueren wollte und dabei unter den Triebwagen einer Tram geriet. Rettungskräfte mussten mit einem Kran anrücken, um das Mädchen zu bergen. Bei einem ersten Rettungsversuch geriet der Wagen aus der Halterung und klemmte zwei Feuerwehrleute ein. Sie wurden schwer verletzt, das Mädchen erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.

11:04 Uhr

Guess-Chef tritt nach Belästigungsvorwürfen zurück

Verschiedene Frauen werfen Paul Marciano vor, dass er seine Finger nicht bei sich behalten konnte. Der bestreitet das - und tritt dennoch zurück.
Verschiedene Frauen werfen Paul Marciano vor, dass er seine Finger nicht bei sich behalten konnte. Der bestreitet das - und tritt dennoch zurück.(Foto: imago)

Die #MeToo-Debatte hat einen weiteren Job gekostet: Nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung ist nun auch der Chef und Mitbegründer der US-Modemarke Guess, Paul Marciano, von seinem Posten als Vorstandschef zurückgetreten. Bis Ende Januar kommenden Jahres soll er aber noch Kreativdirektor bleiben.

Model Kate Upton - die zweitweise das Gesicht der Modemarke war - hatte Marciano öffentlich beschuldigt, ihre Brüste betatscht und sie aggressiv geküsst zu haben. Zwei externe Ermittler hörten mehr als 40 Personen an und untersuchten auch die Vorwürfe anderer Frauen zu "unangemessenen Kommentaren und Textnachrichten sowie unerwünschten Avancen einschließlich Küssen und Grabschen". Laut Guess hätten viele dieser Vorwürfe aber nicht belegt werden können.

10:38 Uhr

Polizei geht mit Großrazzia gegen Scheinehen vor

In Leipzig waren die Beamten der Bundespolizei schwerpunktmäßig unterwegs.
In Leipzig waren die Beamten der Bundespolizei schwerpunktmäßig unterwegs.(Foto: dpa)

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am Morgen gegen eine Bande mutmaßlicher Schleuser vorgegangen, die Ausländer mit arrangierten Scheinehen zu einem Aufenthalt in Deutschland verholfen haben sollen. 300 Beamte durchsuchten laut einer Sprecherin 27 Objekte in 14 Städten. Die Schwerpunkte der Aktion lagen im Raum Leipzig und Eilenburg.

10:10 Uhr

War Albert Einstein ein Rassist?

Eigentlich gilt Albert Einstein als Humanist, der Rassismus als Krankheit bezeichnete.
Eigentlich gilt Albert Einstein als Humanist, der Rassismus als Krankheit bezeichnete.(Foto: dpa)

Neu veröffentlichte Tagebucheinträge von Albert Einstein, über die der "Guardian" berichtet, sorgen für Aufregung: War der Physiker etwa ein Rassist? Seine Aufzeichnungen während einer Asienreise in den Zwanzigerjahren sind jedenfalls nicht sonderlich schmeichelhaft für die einheimische Bevölkerung, die er als "emsige, schmutzige, stumpfsinnige Menschen" bezeichnet. Einsteins Schlussfolgerung: Es wäre "bedauerlich", wenn "diese Chinesen alle anderen Rassen verdrängen. Für Menschen wie uns ist nur der Gedanke daran unbeschreiblich widerwärtig." Ja, das ist deutlich.

09:46 Uhr

Flüchtlingsstreit: Rom bestellt Frankreichs Botschafter ein

Die "Aquarius" hat 629 Geflüchtete an Bord.
Die "Aquarius" hat 629 Geflüchtete an Bord.(Foto: dpa)

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Italien "Zynismus und Verantwortungslosigkeit" vorgeworfen - weil sich das Land weigerte, Menschen aus dem Flüchtlingsschiff "Aquarius" aufzunehmen. Die Antwort aus Rom folgt prompt: Italien bestellt nun den französischen Botschafter ein.

Nach den "überraschenden" Äußerungen des französischen Präsidenten zu dem Schiff mit 629 Flüchtlingen an Bord, werde der französische Botschafter Christian Masset um 10 Uhr erwartet, teilte das Außenministerium in Rom mit.

09:19 Uhr

Irak hält Auslieferung von Ali B. für Rechtsverstoß

Kurdische Sicherheitskräfte hatten Ali B. an deutsche Polizeibeamte übergeben, die ihn zurück nach Deutschland brachten.
Kurdische Sicherheitskräfte hatten Ali B. an deutsche Polizeibeamte übergeben, die ihn zurück nach Deutschland brachten.(Foto: dpa)

Weil es kein Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und dem Irak gibt, hat die irakische Regierung die Übergabe des Tatverdächtigen im Fall Susanna an Deutschland als Rechtsverstoß kritisiert. Sowohl die kurdische Regionalregierung als auch Deutschland hätten diesen Verstoß begangen - die Befugnis für solch einen Austausch von Gesuchten habe eigentlich nur das Justizministerium der irakischen Zentralregierung in Bagdad.

09:00 Uhr
08:37 Uhr

Teenager filmen Missbrauch von 13-Jähriger im Wald

In einem Waldstück in Velbert sollen sich acht Jugendliche nicht nur an einem 13 Jahre alten Mädchen vergangen, sondern die grausame Tat auch noch gefilmt haben. Die Teenager im Alter zwischen 14 und 16 Jahren sollen das Mädchen und ihre Freundinnen zunächst in einem Freibad belästigt und die 13-Jährige dann auf dem Heimweg in einen Wald gezerrt und missbraucht haben. Mittlerweile sitzen sechs von ihnen in Untersuchungshaft, zwei sind noch auf der Flucht. Sie sollen aus Bulgarien stammen.

Die Beweislage ist laut Polizei vergleichsweise eindeutig: "Die Gruppe hat die Tat mit einem Handy gefilmt." Der Missbrauch habe sich bereits am 21. April ereignet - um das schwer traumatisierte Opfer zu schützen, habe man die Öffentlichkeit nicht früher informiert.

08:11 Uhr

Hitze tötet tonnenweise Fische

Besonders gefährdet sind Fische in flachen Gewässern mit wenig Bewegung.
Besonders gefährdet sind Fische in flachen Gewässern mit wenig Bewegung.(Foto: dpa)

Während sich Sonnenanbeter freuen, dass sie dieses Jahr besonders früh in die Badesaison starten können, leiden Fische unter den hohen Temperaturen und den ungewöhnlich früh erwärmten Gewässern. Denn je wärmer deren Wasser ist, desto weniger Sauerstoff können sie aufnehmen.

Das hat mitunter dramatische Folgen: In Berlin wurden binnen zwei Wochen fast sieben Kubikmeter tote Fische abgefischt, vor allem aus Kanälen und Teichen. Und allein in einem Aufzuchtgebiet für Karpfen in Sachsen sind bislang acht bis zehn Tonnen Fische verendet.

07:45 Uhr

Angriff auf Schlüsselhafen im Jemen hat begonnen

Schon jetzt ist die Lage im Jemen verheerend, wie dieses Foto eines unterernährten Jungen in einer Klinik in Hudaida zeigt.
Schon jetzt ist die Lage im Jemen verheerend, wie dieses Foto eines unterernährten Jungen in einer Klinik in Hudaida zeigt.(Foto: dpa)

Lange wurde er erwartet, jetzt hat der Angriff auf die von Rebellen kontrollierte Hafenstadt Hudaida im Bürgerkriegsland Jemen Berichten zufolge begonnen. Die Armee der international anerkannten Regierung habe mit einer saudisch geführten Militärkoalition die Rückeroberung des wichtigen Seehafens begonnen, berichtet der arabische Nachrichtenkanal "Al-Arabija".

Der Hafen ist deshalb von großer Bedeutung, weil über ihn 70 Prozent der dringend benötigten Hilfslieferungen für den von Huthi-Rebellen kontrollierten Norden des Landes laufen. Wird der Nachschub unterbrochen, könnte das den humanitären Kollaps in der ohnehin von einer Hungersnot bedrohten Krisenregion bedeuten. Weil der Angriff auch für Millionen Menschen in dem bitterarmen Land katastrophale Folgen haben könnte, hatte der UN-Sondergesandte Martin Griffiths bis zuletzt versucht, ihn zu verhindern.

07:18 Uhr

Diesen Hollywood-Trailer spielte Trump Kim vor

Video

"Zwei Männer. Zwei Anführer. Ein Schicksal." Was klingt wie der pathetische Trailer zum nächsten Hollywood-Blockbuster, ist in Wirklichkeit ein Video, das die Regierung in Washington in Auftrag gegeben hat. In den Hauptrollen: US-Präsident Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim.

Das Video spielte Trump Kim beim Gipfeltreffen in Singapur vor. Es wurde wohl eigens dafür produziert, Kim von einem Deal mit Trump zu überzeugen. Während Schwarz-Weiß-Aufnahmen leergefegte Supermarktregale und Raketenstarts zeigen, sind auf farbigen Bildern pulsierende Großstädte und Motorjachten zu sehen. Dazu der Slogan: "Ein großartiges Leben oder mehr Isolation - welcher Weg wird es sein?" Also, mich hätte Trump mit solchen geschickt versteckten Botschaft sofort in der Tasche.

06:52 Uhr

US-Familie hat 14 Söhne und keine Tochter

Auf weiblichen Nachwuchs haben die Schwandts bislang vergeblich gewartet.
Auf weiblichen Nachwuchs haben die Schwandts bislang vergeblich gewartet.(Foto: dpa)

Was für ein Zufall: Die frischgebackene Mutter Kateri Schwandt aus dem US-Bundesstaat Michigan hat gerade ihr 14. Kind zur Welt gebracht - und damit auch ihren 14. Sohn. Eine Tochter haben die Schwandts trotz der Vielzahl an Kinder nicht.

Was erst einmal unglaublich klingt, ist statistisch gesehen gar nicht so unwahrscheinlich, sagt Bernhard Herrmann vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik. Die Chance, 14 Söhne und keine Tochter zu zeugen, liegt bei 1 zu 16.000. "Aber es gibt natürlich nicht viele so große Familien."

06:23 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie müssen jetzt sehr stark sein. Wenn Sie gleich das Haus verlassen, werden Sie in eine Welt treten, die deutlich unter 20 Grad warm ist. Verrückt nach den Temperaturen der vergangenen Wochen, ich weiß - aber leider wahr. Nachdem wir diesen Schock verdaut haben, widmen wir uns den Themen, die heute wichtig werden:

  • Das britische Unterhaus stimmt über die Änderungsanträge der Lords am EU-Austrittsgesetz ab.
  • Was wird aus Seehofers Asyl-"Masterplan"? Dazu äußern sich Seehofer und Österreichs Bundeskanzler Kurz, zudem findet ein Integrationsgipfel mit Kanzlerin Merkel statt.
  • Der Aufsichtsrat der Deutsche Bahn kommt zur Klausurtagung zusammen.
  • Wie viel Geld gibt es aus der Lebensversicherung? Der Bundesgerichtshof verhandelt über die Beteiligung an Bewertungsreserven.
  • Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf beginnt das Verfahren um das sogenannte Bierkartell wegen unerlaubter Preisabsprachen.
  • Der Bundestag entscheidet, ob die Bundeswehr Kampfdrohnen anschaffen soll.
  • Im vergangenen November erschoss er in einem Bremer Supermarkt einen Verwandten. Jetzt wird das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter erwartet.
  • Merkel trifft den belgischen Premierminister Charles Michel.
  • Und in Kleve beginnt der Prozess gegen einen Mann, der einen Rentner aus Mordlust und Habgier getötet haben soll.

Bei Fragen und Kritik erreichen Sie mich unter Franziska.tuerk@nama.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:02 Uhr

Kühlster Tag der Woche steht an

Die letzten Reste der schwül-warmen Unwetterluft werden jetzt über die Alpen abgedrängt. Und vor allem dort ist die Situation weiterhin brenzlig. Denn an und in den Alpen bleibt es heute grau und es fällt teils intensiver Dauerregen, der mitunter mit Gewittern durchsetzt ist und zu Überflutungen führen kann. Seit Beginn des Regens gestern bis morgen früh sind stellenweise bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Björn Alexander
Björn Alexander

Im großen Rest unseres Landes ist die Lage aber wesentlich entspannter. Die Luft hat sich auch weiter südwärts spürbar abgekühlt und zeitweise zeigt sich die Sonne,  vor allem nachmittags und abends. Bei den Temperaturen gilt: Der Dauersommer macht vorübergehend Pause und wir erleben den kühlsten Tag der Wetterwoche. Am deutlichsten spüren Sie das am nassen Alpenrand bei gerade einmal 13 Grad. Ansonsten bringen es die Werte maximal auf 16 bis 21 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen nur einzelne Schauer im Norden und Nordwesten. Im übrigen Land ist es dagegen freundlich oder sonnig und trocken bei 18 bis 25 Grad. Anschließend nimmt der Sommer wieder Anlauf, so dass am Samstag bereits wieder 22 bis 30 Grad drin sind. Einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:53 Uhr