Mittwoch, 16. Mai 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Friederike Zörner

22:57 Uhr

Das war Mittwoch, der 16. Mai 2018

Der Vulkan Kilauea schießt Lava aus aktiven Spalten in die Höhe. Er treibt seit vergangener Woche Dutzende Bewohner Hawaiis in Notunterkünfte.
Der Vulkan Kilauea schießt Lava aus aktiven Spalten in die Höhe. Er treibt seit vergangener Woche Dutzende Bewohner Hawaiis in Notunterkünfte.(Foto: picture alliance / Caleb Jones/A)

Spektakuläre Naturphänomene bestimmen momentan die Schlagzeilen. Da ist zum einen der Vulkan Kilauea auf Hawaii, über dessen Krater momentan bedrohliche Aschewolken aufsteigen. Zum anderen wurde heute ein Tornado gesichtet, der durch den Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen gezogen ist und einige Verwüstung angerichtet hat.

In ebenfalls wüster Manier hat sich heute AfD-Fraktionschefin Alice Weidel im Bundestag ausgelassen. Für ihre Bemerkungen über Kopftücher und Taugenichtse hat die Politikerin viel Schelte einstecken müssen.

Und diese Nachrichten haben heute noch den Tag bestimmt:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

22:23 Uhr

"Yanny" und "Laurel" spalten die Internet-Gemeinde

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"Yanny" oder "Laurel": Was hören Sie?

Was hören Sie?

Ich behaupte felsenfest, dass "Laurel" gesagt wird. Drei meiner Kollegen sagen, sie hören "Yanny". Im Internet wird gerade über eine kurze Audio-Sequenz gestritten und philosophiert, die offenbar unterschiedlich verstanden wird - und Erinnerungen an die berühmte blau-schwarz/weiß-gold Kleid-Debatte weckt.

Wie die "New York Times" berichtet, stellte ein Schüler aus den USA die Sequenz bei Reddit online und löste die Diskussion aus. Seitdem streiten sich auch Prominente auf verschiedenen Kanälen darüber, was sie hören. An den ersten Erklärungen zu dem Phänomen wird bereits gearbeitet. In Erklärvideos wird von Unterschieden zwischen Smartphone- und PC-Nutzern sowie älteren und jüngeren Menschen gesprochen.

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21:52 Uhr

Streit um Mautausfälle bringt Bund 3,2 Milliarden Euro ein

Die Lkw-Maut wurde zum 1. Januar 2005 auf deutschen Straßen eingeführt.
Die Lkw-Maut wurde zum 1. Januar 2005 auf deutschen Straßen eingeführt.(Foto: picture alliance / Jens Büttner/)

Verkehrsminister Andreas Scheuer nennt es einen "historischen Durchbruch". Man habe "die bestmögliche Lösung für den Steuerzahler erreicht - mit einem für beide Seiten fairen Vergleich". Nach 14 Jahren ist es nämlich endlich gelungen, den Streit zwischen dem Bund und den Lkw-Maut-Betreibern zu beenden. Die Regierung einigte sich mit den Hauptgesellschaftern des Betreiberkonsortiums Toll Collect auf einen Vergleich im Volumen von stolzen 3,2 Milliarden Euro zugunsten des Bundes.

  • Der Streit drehte sich um Milliardenforderungen wegen der verspäteten Einführung des Systems 2005.
  • Die Summe von 3,2 Milliarden Euro enthält nach Angaben des Ministeriums unter anderem eine Barleistung von 1,1 Milliarden Euro sowie weitere 1,1 Milliarden Euro, die der Bund aufgrund des Streits einbehalten hatte, sowie zusätzlich Zinsen und Vertragsstrafen.
21:20 Uhr

Trump-Dokument enthüllt mögliche Daniels-Zahlungen

Erst will er nichts von der Zahlung gewusst haben, dann ruderte sein Rechtsberater Rudy Guiliani zurück. Jetzt belegt ein Dokument, dass US-Präsident Donald Trump seinem Anwalt Michael Cohen tatsächlich die Kosten zurückerstattet hat, die dessen Zahlung an die Pornodarstellerin Stormy Daniels entsprechen.

Das geht aus einer jährlichen Finanzaufstellung des Präsidenten hervor, die von der Ethikbehörde der US-Regierung veröffentlicht wurde. Der Anwalt Cohen hatte der Pornodarstellerin kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 für ein Stillhalteabkommen 130.000 Dollar gezahlt, damit sie nicht über eine angebliche Affäre mit Trump sprechen würde.

20:47 Uhr

Tornado fegt über Nordrhein-Westfalen hinweg

Der Deutsche Wetterdienst warnte eigentlich "nur" vor Gewitter, Sturm, Starkregen und Hagel. Doch augenscheinlich hat sich zu dem Unwetter in Teilen Nordrhein-Westfalens auch ein Tornado dazugesellt.

Auf Videos ist zu sehen, wie ein Tornado im Kreis Viersen wütet. Der Wirbelsturm deckte nach Angaben der Stadt Viersen zahlreiche Häuserdächer ab und brachte Bäume zu Fall. Die ortsansässige Polizei berichtete von einem Schwerverletzten. Demnach sei eine Person von dicken Ästen getroffen und schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Außerdem gebe es einen Leichtverletzten. Eine Bahnlinie musste laut Polizei gesperrt werden. Auch mehrere Straßen blieben zunächst gesperrt, weil umgeknickte Bäume den Weg blockierten.

Mehr über das Unwetter erfahren Sie hier.

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20:22 Uhr

Verfassungsschutz hatte wohl V-Mann im Amri-Umfeld

Anis Amri tötete im Dezember 2016 zwölf Menschen.
Anis Amri tötete im Dezember 2016 zwölf Menschen.(Foto: picture alliance / -/Bundeskrimi)

Mehrere Untersuchungsausschüsse klären momentan das Behördenversagen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri auf. Nun kommt ans Licht: Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte offenbar einen V-Mann im Umfeld des Amris. Wie die "Welt" berichtet, habe der Inlandsgeheimdienst mindestens eine Quelle in der von dem Tunesier besuchten islamistischen Moschee "Fussilet 33" in Berlin-Moabit gehabt.

Die Behörde äußerte sich der Zeitung zufolge nicht dazu. Der V-Mann soll laut "Welt" erst nach Amris Anschlag befragt worden sein und berichtet haben, dieser sei öfter in der Moschee gewesen und habe dort gar als Imam agiert. Bislang war bekannt, dass das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen einen V-Mann mit Kontakt zu Amri hatte.

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20:00 Uhr
19:53 Uhr

Jeder dritte Deutsche ist eifersüchtig auf Smartphones

Vom morgendlichen Wecker über das Lesen von Nachrichtenseiten bis zur Verabredung mit Freunden. Das Smartphone dürfte längst zum liebsten Accessoire der Deutschen aufgestiegen sein. Diese Abhängigkeit bleibt nicht folgenlos: Fast jeder dritte Deutsche ist laut einer Studie eifersüchtig auf das Smartphone seines Partners.

So blicken insgesamt 32 Prozent eher neidvoll auf die kleinen technischen Begleiter als auf Freunde, Bekannte oder gar richtige Affären ihrer Partner, wie die Studie des Instituts Kantar Emnid für den Energiekonzern Eon ergab. Auf andere Menschen sind 25 Prozent der Deutschen eifersüchtig, während 42 Prozent angeben, keinerlei Eifersucht zu verspüren. Ob es für das Phänomen schon eine neumodische Bezeichnung gibt, ist nicht überliefert.

19:25 Uhr

Asylrechnung für 2017 liegt bei 21 Milliarden Euro

Der Bund hat im vergangenen Jahr rund 20,8 Milliarden Euro an Asyl- und Integrationskosten ausgegeben. Das berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich auf einen entsprechenden Entwurf des Bundesfinanzministeriums, der voraussichtlich Ende Mai im Kabinett verabschiedet werden soll.

Die Summe setze sich aus zwei Blöcken zusammen. Zum einen sind da die Kosten für die Bekämpfung von Fluchtursachen, die sich 2017 auf insgesamt 14,2 Milliarden Euro beliefen. Zum anderen werden Länder und Kommunen bei den Flüchtlings- und Integrationskosten von der Bundesregierung finanziell unterstützt. Im vergangenen Jahr wurden laut Entwurf 6,6 Milliarden Euro in diesem Zusammenhang gezahlt.

18:57 Uhr

Uni zahlt 500 Millionen Dollar an Opfer von Ex-Turnarzt

Larry Nassar wurde bereits dreimal verurteilt. Das Strafmaß betrug jeweils mehrere Jahrzehnte.
Larry Nassar wurde bereits dreimal verurteilt. Das Strafmaß betrug jeweils mehrere Jahrzehnte.(Foto: AP)

Mit einer historischen Summe versucht sich die Universität Michigan an einer Wiedergutmachung: Nach Klagen von mehr als 300 Missbrauchsopfern des ehemaligen US-Turnarztes Larry Nassar hat die Bildungsinstitution einer Entschädigungszahlung von insgesamt 500 Millionen Dollar (460 Millionen Euro) zugestimmt.

Der an der Universität ansässige Nassar war lange Jahre Arzt des US-Turnteams. 2017 wurden gegen ihn massive Missbrauchsvorwürfe bekannt. Sie reichen bis in die 1990er-Jahre zurück. Nassar wurde bislang drei Mal verurteilt, unter anderem zu einer Gefängnisstrafe von 40 bis 125 Jahren, einer weiteren von 40 bis 175 Jahren. Im Dezember war er wegen des Besitzes von Kinderpornografie außerdem zu 60 Jahren Haft verurteilt worden.

Mehr über den Fall Nassar erfahren Sie hier.

18:27 Uhr

100 Bäume sollen für Ed-Sheeran-Konzert weichen

Fun Fact: Anlässlich der royalen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle werden aktuell diese Teller mit alternativem Bräutigam verkauft.
Fun Fact: Anlässlich der royalen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle werden aktuell diese Teller mit alternativem Bräutigam verkauft.(Foto: imago/PA Images)

Ed Sheeran ist für seine sanfte Stimme und Schmusesongs wie "Perfect" bekannt. Dieses friedliche Image zeigt bei rund 50 Demonstranten in Düsseldorf momentan keine Wirkung. Sie wollen vielmehr "Bäumen eine Stimme geben." Denn anlässlich des Sheeran-Konzerts am 22. Juli auf dem Messeparkplatz sollen nun mehr als 100 Bäume gefällt werden. Das ist nötig, um das Gelände Open-air-tauglich zu machen. Für das Vorhaben wurden bereits 60 Bäume umgepflanzt.

Dabei gibt es neben dem anvisierten Parkplatz eine Alternative: Die Esprit Arena bietet 46.000 Musikfans Platz. Doch die Arena ist zu klein für Superstar Sheeran, den 80.000 Menschen sehen wollen. Entsprechend viele Tickets sind verkauft. Die Genehmigung für das Konzert im Juli steht allerdings noch aus.

18:03 Uhr

US-Senatsausschuss stimmt für CIA-Kandidatin Haspel

Noch hat Gina Haspel nicht alle Hürden aus dem Weg geräumt. Der Senat stimmt voraussichtlich bis Ende des Monats darüber ab, ob sie CIA-Chefin wird.
Noch hat Gina Haspel nicht alle Hürden aus dem Weg geräumt. Der Senat stimmt voraussichtlich bis Ende des Monats darüber ab, ob sie CIA-Chefin wird.(Foto: AP)

Erst löscht sie Folter-Beweise, dann distanziert sie sich von Verhörmethoden wie dem "Waterboarding". Nun ist die designierte CIA-Chefin Gina Haspel vom Geheimdienstausschuss im US-Senat bestätigt worden. Mit zehn gegen fünf Stimmen gaben die Senatoren der Kandidatin von Präsident Donald Trump grünes Licht. Nun muss noch der Senat als Ganzes die Personalie bestätigen.

Der republikanische Ausschussvorsitzende Richard Burr erklärte, Haspel sei die "qualifizierteste Person" für den CIA-Chefposten und die "am besten vorbereitete Kandidatin in der 70-jährigen Geschichte der CIA". Sie habe sich in den 30 Jahren ihrer "herausragenden Karriere" "moralisch, ethisch und rechtmäßig" verhalten und sei "die richtige Person, um die CIA in eine ungewisse und herausfordernde Zukunft zu führen".

Damit Sie sich ein eigenes Urteil bilden können, lesen Sie hier mehr zum Thema.

17:38 Uhr

Stromausfall legt öffentliches Leben in Lübeck lahm

Die Menschen in Lübeck mussten im Zuge des Stromausfalls wieder auf Stift und Papier zurückgreifen.
Die Menschen in Lübeck mussten im Zuge des Stromausfalls wieder auf Stift und Papier zurückgreifen.(Foto: picture alliance / Eva-Maria Mes)

Menschen stehen vor Eisdielen Schlange, Autofahrer verharren in langen Staus, Beobachter befürchten gar eine Smombie-Apokalypse, wenn schließlich auch die letzten Smartphone-Akkus ihren Geist aufgeben. Diese Endzeit-Szenen haben sich heute in Lübeck abgespielt. Der Grund: ein mehrstündiger Stromausfall. Nach Angaben der Stadtwerke waren rund 190.000 Haushalte betroffen.

Die Ursache für die unfreiwillige Rückkehr ins Mittelalter soll ein technischer Schaden im Umspannwerk Lübeck gewesen sein. Viele Menschen mussten in der Folge ihre Arbeit ruhen lassen und verzweifelten Gastronomen dabei "helfen", ihre Waren vor dem Schmelzen zu bewahren. Der Spuk, der inzwischen wieder vorbei ist, hatte also auch etwas Gutes.

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17:14 Uhr

Thüringen gewährt Opfern rechter Gewalt Bleiberecht

Ausländische Opfer rechter und rassistischer Gewalt werden in Thüringen in Zukunft mit einem besonderen Schutzstatus versehen. Per Erlass soll diesen Menschen von Juni an ein humanitäres Bleiberecht in dem Bundesland gewährt werden.

Der Erlass gilt nach Angaben des Migrationsministers Dieter Lauinger für Ausländer, die ohne Aufenthaltsrecht seien und Opfer von Gewaltstraftaten mit erheblichen Folgen wurden.

  • Dazu gehören Landfriedensbruch, Sexualstraftaten, Körperverletzung und versuchte Tötung.
  • Zudem müsse es Anhaltspunkte geben, "dass das Opfer aufgrund seiner Nationalität, ethnischen Zugehörigkeit, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit angegriffen wurde."
  • Die Duldung beträgt zunächst sechs Monate.
17:03 Uhr
16:44 Uhr

Hackfleisch-Wurf im Supermarkt bringt Ehepaar Geldstrafe ein

140 Tagessätze in Höhe von 30 Euro für die Frau, 90 Tagessätze je 30 Euro für den Mann. Das ist die Strafe, die ein Ehepaar wegen eines ungewöhnlichen Wutausbruchs im Supermarkt zahlen muss. Die beiden wurden vom Kölner Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Was war passiert?

Eine Frau rempelt in einem Supermarkt eine andere Kundin im Vorbeigehen an. Die beiden liefern sich ein Wortgefecht. Auf Worte folgen Taten: Der Streit entwickelt sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der 24-jährige Ehemann der Remplerin greift in das Geschehen ein. Sie attackieren die andere Frau mit Fäusten und Tritten. Schließlich setzen sie Waren als Wurfgeschosse ein. Darunter: eine Packung rohes Hackfleisch. Das Opfer wird leicht verletzt. Die Täter werden dank der Aufzeichnungen einer Überwachungskamera überführt.

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16:20 Uhr

Dieb gibt Polizeimütze nach 37 Jahren wieder zurück

Ein Selfie für die Nachwelt: links die erbeutete und zurückgekehrte Mütze und rechts eine neuere Version.
Ein Selfie für die Nachwelt: links die erbeutete und zurückgekehrte Mütze und rechts eine neuere Version.(Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg)

So ein schlechtes Gewissen kann schon lästig sein. Manche treibt es zu schlaflosen Nächten, andere zu überschwänglichen Wiedergutmachungsaktionen. Ein ehemaliger britischer Soldat hielt sein schlechtes Gewissen stolze 37 Jahre aus. 1981 hatte er eine Polizeimütze im niedersächsischen Nienburg bei einer günstigen Gelegenheit entwendet. Er nutzte seine Trophäe in der Heimat, um sich beim Karneval zu verkleiden oder beim Rugby auf der Tribüne zu glänzen.

Doch damit ist jetzt Schluss. Ein Bekannter gab im Auftrag des Soldaten die Polizeimütze zurück. Die Polizei in Nienburg musste diese zwar umgehend ausmustern - die grüne Version hat schon längst ausgedient -, zeigte sich über die Geste jedoch so entzückt, dass sie die Geschichte in einer rührigen Pressemitteilung verarbeitete. Und die Moral von der Geschicht': mit schlechtem Gewissen lebt man lieber nicht.

15:52 Uhr

Nachtaktive Menschen riskieren psychische Erkrankungen

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Menschen, die nachtaktiv sind, dürften diesen Spruch gut gelaunter Frühaufsteher hassen. Doch sie sollten sich die Phrase durchaus zu Herzen nehmen. Denn wer dauerhaft seine innere Uhr missachtet, riskiert laut einer Studie psychische Probleme von einer Depression bis hin zu einer bipolaren Störung. Das fanden Forscher der schottischen Glasgow-Universität heraus, die die Daten von mehr 91.000 Briten zwischen 37 und 73 Jahren auswerteten.

"Sobald es morgens hell wird, sollte man aufstehen", sagte die Neuropsychologin Laura Lyall der Fachzeitschrift "The Lancet Psychiatry". Das Team um Lyall hat über Jahre hinweg die Aktivität der Untersuchungsteilnehmer gemessen; die Ergebnisse wurden mit Informationen zu ihrer psychischen Verfassung abgeglichen. Verstimmungen sowie Psychosen kamen häufiger bei denjenigen vor, die ihren Biorhythmus ignorierten. Zu den Risikogruppen gehören Menschen, die in Nachtschichten arbeiten und solche, die häufig weite Strecken im Flugzeug zurücklegen und an Jetlag leiden.

15:25 Uhr

Ratspräsident Tusk twittert sich wegen Trump in Rage

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Dass sich US-Präsident Donald Trump seit seinem Amtsantritt nicht unbedingt Freunde in der Europäischen Union gemacht hat, ist wohl jedem klar. Zu seinen jüngsten diplomatischen "Ausschweifungen" zählen aus Sicht seiner europäischen Partner wohl die Androhung von Strafzöllen auf Aluminium und Stahl sowie die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem.

Offenbar ist EU-Ratspräsident Donald Tusk im Angesicht der jüngsten Ereignisse der Kragen geplatzt. Und er tat in der Situation das, was wohl auch Donald Trump selbst getan hätte: Er tat seinen Unmut auf Twitter kund. Dort schrieb er zu Trump: "Mit Freunden wie diesem, wer braucht da noch Feinde?" Aber immerhin sieht er die Sache auch positiv: So seien die Europäer wenigstens von Illusionen befreit worden. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Trump mit einem seiner legendären "Hexenjagd"-Tweets (#witchhunt) auf Tusk reagiert.

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14:54 Uhr

Comic-Legende Stan Lee fordert eine Milliarde Dollar

Stan Lee heißt mit bürgerlichem Namen Stanley Martin Lieber. Mit seiner Ehefrau Joan war er 70 Jahre verheiratet.
Stan Lee heißt mit bürgerlichem Namen Stanley Martin Lieber. Mit seiner Ehefrau Joan war er 70 Jahre verheiratet.(Foto: imago/Cronos)

Sein kurzer Auftritt in einem Marvel-Streifen ist absolutes Muss: Stan Lee ist nichts Geringeres als eine Comic-Legende. Er hat das Marvel-Imperium mit aufgebaut. Ihm verdanken wir fantastische Superhelden wie Spiderman und Black Panther. Aber nun holt den 95-Jährigen die Realität ein:

  • Lee wirft seinen früheren Unternehmenspartnern in einer Klage vor, ihn übervorteilt und um rund eine Milliarde Dollar (841 Millionen Euro) geprellt zu haben. Der Chef des Entertainmentkonzerns POW!, Shane Duffy, und Mitbegründer Gill Champion, hätten ihm mit betrügerischen Mitteln die Exklusivrechte an seinem Namen, seiner Identität und seinem Bild abgenommen.
  • Lee gründete das Unternehmen POW! mit, das vergangenes Jahr an die chinesische Holding Camsing International verkauft wurde. Er wirft seinen früheren Partnern vor, ihn nicht informiert zu haben, dass mit der Firma auch die Exklusivrechte an seinem Namen und seiner Identität verkauft wurden.
  • Nach seinen Angaben nutzten Duffy und Champion es aus, dass er nach dem Tod seiner Frau Joan niedergeschlagen gewesen sei. Außerdem leide er an einer sogenannten Makuladegeneration, einer Erkrankung der Netzhaut.
  • Den Vertrag zur Abtretung der Exklusivrechte an seinem Namen habe er also gar nicht lesen können.

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14:35 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, heute ist bekanntlich Bergfest - der Großteil der Arbeitswoche ist also geschafft. Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich wippenden Schrittes in den Feierabend begeben. Ab jetzt übernehme ich. Mein Name ist Friederike Zörner. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

14:29 Uhr

Nepalese besteigt Everest 22 Mal

Kami Rita denkt nicht ans Aufhören.
Kami Rita denkt nicht ans Aufhören.(Foto: picture alliance / Deepak Adhika)

22 Mal hat der Nepalese Kami Rita den Gipfel des Mount Everest erklommen. Damit stellte der 47-Jährige einen neuen Rekord auf. Der erfahrene Sherpa hatte den Gipfel des höchsten Bergs der Welt mit einer Gruppe von chinesischen Bergsteigern erreicht, sagte sein Arbeitgeber, ein nepalesischer Anbieter von Bergtouren.

Kami Rita hat den 8848 Meter hohen Everest erstmals 1994 erfolgreich bestiegen. Er werde auch nach diesem Erfolg nicht zu klettern aufhören hatte Kami Rita gesagt, bevor er zu dem Rekordversuch aufgebrochen war. "Ich fühle mich immer noch fit. Ich kann 25 Besteigungen schaffen."

14:02 Uhr

Freilaufender Hund greift Säugling an

Ein frei laufender Hund hat auf einer Wiese in Osnabrück einen Säugling durch Bisse lebensgefährlich verletzt. Das Baby wurde nach dem schlimmen Zwischenfall im Stadtteil Hellern in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittler suchen nun dringend Zeugen des Geschehens vom späten Dienstagnachmittag.

Die Eltern hielten sich mit dem Säugling und zwei eigenen Hunden auf einer Grünfläche neben einer Autobahnauffahrt auf. Dann kam ein mittelgroßer Hund dazu, der zunächst mit den Hunden der Familie spielte und schließlich unvermittelt den erst wenige Tage alten Säugling angriff. Anschließend lief der Hund in unbekannte Richtung davon.

13:33 Uhr

Zieht Otto Waalkes ins "Dschungelcamp" ein?

Man hat Otto noch nicht gefragt, ob er ins "Dschungelcamp" einziehen will.
Man hat Otto noch nicht gefragt, ob er ins "Dschungelcamp" einziehen will.(Foto: picture alliance / Fredrik von E)

Der Komiker Otto Waalkes hat sich als Kandidat für das RTL-"Dschungelcamp" ins Gespräch gebracht. "Ob ich ins 'Dschungelcamp' ginge? Selbstverständlich, aber man hat mich noch nicht gefragt", sagte der 69-Jährige der Zeitschrift "Hörzu". "Wenn ein ehrliches Angebot käme, wie könnte ich das ablehnen? Es wäre mir eine große Ehre, da eingeladen zu werden", ergänzte er.

Die Zuschauer der Sendung dürften nicht unterschätzt werden, sagte Waalkes. Er würde gern herausfinden, ob er "auch ein intellektuelles Publikum amüsieren könnte".

13:03 Uhr

Auto fährt in Mannheim in Straßenbahnhaltestelle

In der Mannheimer Innenstadt ist ein Auto in eine Straßenbahnhaltestelle gefahren. Eine Frau ist bei dem Vorfall nach ersten Informationen schwer verletzt worden. Weitere Erkenntnisse zu dem Unglück liegen noch nicht vor.

Ort des Geschehens war laut Polizei eine Haltestelle an der Kunsthalle. Rund um die Unglücksstelle gab es demnach starke Verkehrsbehinderungen.

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12:43 Uhr

Bushidos "Sonny Black" darf an Kinder verkauft werden

"Fick die Lehrer und die Streber", rappt Bushido auf dem Album "Sonny Black".
"Fick die Lehrer und die Streber", rappt Bushido auf dem Album "Sonny Black".(Foto: imago/Eibner)

Bushidos umstrittenes Album "Sonny Black" darf nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster wieder an Minderjährige verkauft werden. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, die die Platte 2015 auf den entsprechenden Index gesetzt hatte, habe nicht sorgfältig genug zwischen Jugendschutz und Kunstfreiheit abgewogen, entschieden die Richter. Die Bundesprüfstelle hatte die Indizierung damit begründet, dass in den Texten Gewalt und ein krimineller Lebensstil verherrlicht würden. Zudem seien viele Textpassagen frauen- und homosexuellenfeindlich.

12:19 Uhr

Auch Guatemala eröffnet Botschaft in Jerusalem

Im Gegensatz zu seinem US-amerikanischen Kollegen Trump kam der guatemalische Präsident Jimmy Morales (r.) persönlich nach Jerusalem.
Im Gegensatz zu seinem US-amerikanischen Kollegen Trump kam der guatemalische Präsident Jimmy Morales (r.) persönlich nach Jerusalem.(Foto: REUTERS)

Zwei Tage nach den USA hat Guatemala seine Botschaft in Jerusalem eröffnet. Der guatemalische Präsident Jimmy Morales und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nahmen an der Eröffnungszeremonie teil. Die USA und Guatemala sind bislang die einzigen Länder, die ihre Botschaft nach Jerusalem verlegt haben. Paraguay wird voraussichtlich bis Ende Mai folgen.

Die Eröffnung der US-Botschaft hatte am Montag schwere Proteste der Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen ausgelöst, bei denen mindestens 60 Menschen von israelischen Soldaten getötet wurden.

12:19 Uhr
11:43 Uhr

Ramadan sorgt für Probleme in Schulen

Viele Schüler in Deutschland nehmen das Fasten sehr ernst.
Viele Schüler in Deutschland nehmen das Fasten sehr ernst.(Foto: imago/Michael Schick)

Zu Beginn des Ramadan in Deutschland hat der Deutsche Lehrerverband über Unterrichtsprobleme durch muslimische Schüler geklagt, die sich strikt an die Einhaltung des Fastenmonats halten.

  • "Sehr viele Schüler nehmen das Fasten inzwischen sehr ernst", sagte dessen Präsident Heinz-Peter Meidinger der "Welt".
  • An allen Schulen, die über eine nennenswerte Schülerschaft mit Migrationshintergrund verfügten, sei das Verhalten im Ramadan zu einem Problem geworden, erklärte der Verbandschef. So werde teils starker Druck der muslimischen Elternschaft auf die Schulleitungen ausgeübt, in diesem Zeitraum keine Leistungsprüfungen oder schulischen Exkursionen anzusetzen.
  • Diesmal ist das Problem dem Bericht zufolge besonders groß, weil nach Pfingsten zahlreiche Prüfungen anstünden. Für die fastenden Schüler sei das hart. "Es gibt immer wieder Schüler, die einfach umkippen", sagte Meidinger.
11:27 Uhr

Lindner bescheinigt Merkel "Kamelle-Politik"

Lindner wirft Bundeskanzlerin Merkel Führungsschwäche vor.
Lindner wirft Bundeskanzlerin Merkel Führungsschwäche vor.(Foto: dpa)

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Führungsschwäche vorgeworfen. Bei der Haushaltsdebatte im Bundestag forderte Lindner, angesichts von Koalitionsstreitigkeiten über Brückenteilzeit, Hartz IV und den Wehretat müsse die Regierungschefin von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen.

  • Defizite beklagte er auch bei Merkels Europapolitik und forderte einen EU-Sondergipfel zu den transatlantischen Beziehungen.
  • An der Finanzplanung der Bundesregierung ließ Lindner ebenfalls kein gutes Haar. Bei einer disziplinierten Haushaltspolitik wären nach seinen Worten statt der schwarzen Null sogar Überschüsse möglich. Stattdessen seien im Koalitionsvertrag Mehrausgaben von 100 Milliarden Euro vereinbart worden, um die Zustimmung der Wähler zu kaufen.
  • Mit einer solchen "Kamelle-Politik" könne man zwar im rheinischen Karneval beliebt werden, aber nicht die größte Volkswirtschaft Europas führen, klagte der FDP-Chef. Notwendig seien stattdessen Steuerentlastungen und die Senkung der Sozialabgaben.
10:52 Uhr

Frau backt für Büro-Party Brownies mit Abführmittel

Wenn Sie einen Feind haben, sollten Sie von seinem Kuchen lieber die Finger lassen.
Wenn Sie einen Feind haben, sollten Sie von seinem Kuchen lieber die Finger lassen.(Foto: imago/Westend61)

Zur Verabschiedung eines ihr verhassten Kollegen hat sich eine Angestellte in den USA einen bösen Scherz ausgedacht - und daraufhin selbst ihren Job verloren.

  • Die 47-jährige Angestellte eines Automobilzulieferers in Michigan backte für die Abschiedsparty eine Ladung Brownies, die sie heimlich mit einem Abführmittel präparierte, wie die Regionalzeitung "Ann Arbor News" berichtete.
  • Die Sache flog allerdings auf, bevor die Backwaren verspeist waren. Eine offenbar eingeweihte Mitarbeiterin hatte die Geschäftsführung informiert, die daraufhin die Polizei einschaltete. Die Brownie-Bäckerin legte ein Geständnis ab, nachdem die Polizei damit drohte, die Backwaren genau untersuchen zu lassen.
  • Von einer Strafverfolgung sahen die Behörden allerdings ab, da niemand die Brownies gegessen hatte. Straflos kam die Bäckerin trotzdem nicht davon: Ihre Firma feuerte sie.
10:26 Uhr

Merkel setzt sich für Atomabkommen ein

Kanzlerin Merkel betonte, dass sich der Iran an die Verpflichtungen aus dem Abkommen halte.
Kanzlerin Merkel betonte, dass sich der Iran an die Verpflichtungen aus dem Abkommen halte.(Foto: picture alliance / Michael Kappe)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich entschieden hinter das Atomabkommen mit dem Iran gestellt und den Ausstieg der USA als falsch kritisiert.

  • Der Iran erfülle seine Verpflichtungen aus der Vereinbarung nach den Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, sagte Merkel im Bundestag. Es sei nicht richtig, das Abkommen in dieser Situation zu kündigen.
  • Dies gelte, obwohl die Vereinbarung nicht ideal sei und das iranische Raketenprogramm eine Bedrohung Israels darstelle. Die Bundesregierung glaube aber, dass man besser mit dem Iran über diese Themen sprechen könne, wenn man im Abkommen bleibe.
  • Trotz aller Meinungsverschiedenheiten mit den USA blieben die transatlantischen Beziehungen jedoch von herausragender Bedeutung für Deutschland, betonte Merkel.
  • Europa müsse sein Schicksal künftig aber mehr als bisher in die eigene Hand nehmen. Deshalb sei die engere militärische Zusammenarbeit in der EU richtig.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:25 Uhr

OPCW bestätigt Giftgas-Einsatz in Syrien

Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) hat den Einsatz von Giftgas bei einem Angriff in Syrien im Februar bestätigt. Eine Erkundungsmission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Stadt Sarakeb am 4. Februar Chlorgas aus Zylindern freigesetzt worden sei, teilte die Organisation in Den Haag mit. Das Chlorgas sei "wahrscheinlich als chemische Waffe eingesetzt worden", resümierten die Experten.

Mehr dazu hier.

09:56 Uhr

Weidel provoziert mit ausländerfeindlicher Rede

Alice Weidel im Bundestag.
Alice Weidel im Bundestag.(Foto: REUTERS)

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hat zum Auftakt der Generalaussprache im Bundestag Protest aus den anderen Fraktionen provoziert und sich eine Rüge von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble eingehandelt. Die 39-Jährige hatte die Einwanderungs- und Asylpolitik der Bundesregierung angegriffen und gesagt: "Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern."

Schäuble sagte dazu, damit diskriminiere sie alle Frauen, die ein Kopftuch trügen. "Dafür rufe ich Sie zur Ordnung." Aus dem Plenum waren Buh- und Pfui-Rufe zu hören.

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09:23 Uhr

Bahnstrecke Dresden – Prag gesperrt

Die viel befahrene Bahnstrecke Dresden – Prag ist in beide Richtungen gesperrt. Das teilt die Bundespolizei mit. Grund dafür ist ein umgestürzter Baum, "der jetzt auch noch brennt", schreibt die Polizei auf Twitter. Wann die Strecke wieder freigegeben wird, ist noch unklar. Feuerwehr und Bundespolizei sind im Einsatz.

09:07 Uhr
08:53 Uhr

Ultras stürmen Sporting-Gelände und verletzen Spieler

Am Wochenende hat Sporting Lissabon die Qualifikation für die Champions League verpasst.

50 Fans haben auf die bittere Niederlage hitzig reagiert und das Vereinsgelände gestürmt. Sie hätten randaliert und sich aggressiv gegenüber Spielern, Trainern und Mitarbeitern verhalten, teilte der Club mit. Stürmer Bas Dost, der vor dem Wechsel zu Sporting vor knapp zwei Jahren beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga gespielt hatte, ist am Kopf verletzt worden.

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08:22 Uhr

Gruppe attackiert Polizisten mit Samurai-Schwertern

Polizisten sperren nach einem Anschlag auf das Polizei-Hauptquartier von Surabaya am Montag eine Straße ab.
Polizisten sperren nach einem Anschlag auf das Polizei-Hauptquartier von Surabaya am Montag eine Straße ab.(Foto: dpa)

Fünf Männer haben in Indonesien ein Polizeirevier mit Samurai-Schwertern angegriffen.

  • Sie haben mit einem Mini-Bus das Tor vor dem Revier in Riau auf der Insel Sumatra durchbrochen und Polizisten attackiert. Vier Angreifer wurden erschossen, der Fünfte konnte fliehen.
  • Laut indonesischen Medienberichten soll einer der Getöteten einen Sprengstoffgürtel getragen haben. Die Polizei wollte dies zunächst aber nicht bestätigen.
  • Die Hintergründe des Angriffs sind zunächst unklar. Ob es einen Zusammenhang mit der blutigen Anschlagsserie auf Kirchen auf der Insel Java am Sonntag gab, ist nicht bekannt. Bei den Anschlägen waren mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt worden. Bei einem erneuten Angriff auf die Polizeizentrale der Stadt Surabaya am Montag waren vier Menschen getötet worden.
07:50 Uhr

Ehefrau verprügelt US-Golfer Lucas Glover

Glover ist seit vielen Jahren Profigolfer und gewann 2009 die U.S. Open.
Glover ist seit vielen Jahren Profigolfer und gewann 2009 die U.S. Open.(Foto: AP)

Ehekrach nach einem schlechten Turnier: Die Ehefrau von US-Profigolfer Lucas Glover hat sich laut US-Medien nach einem Golfturnier über die schlechte Leistung ihres Mannes aufgeregt und ist dann auf ihn und seine Mutter losgegangen.

  • Nach dem Streit war sie kurzzeitig verhaftet worden.
  • Glover nimmt es seiner Frau offenbar nicht übel: "Es geht allen gut. Obwohl Krista als Beschuldigte gilt, sind wir zuversichtlich, dass die Justiz aufklärt, was wirklich passiert ist und Krista in dieser privaten Angelegenheit freigesprochen wird", twitterte Glover.
  • "Wenn er eine schlechte Runde spielt, beginnt Krista einen Streit und sagt, er sei ein Verlierer und Weichei, er solle alle feuern und besser gewinnen. Sonst würden sie und ihre Kinder ihn verlassen", zitierte der "Miami Herald" aus einem Vernehmungsprotokoll des Sportlers mit der Polizei.
07:20 Uhr

Explosion in US-Klinik

Bei einer Explosion in einer Klinik in Kalifornien ist Medienberichten zufolge ein Mensch getötet worden. Mindestens drei weitere Menschen erlitten in dem Gebäude in Aliso Viejo südlich von Los Angeles Verletzungen, wie der TV-Sender NBC4 berichtete. 

  • Die Explosion sei mutwillig herbeigeführt worden, zitierte der Sender Ermittlerkreise. Danach soll sich der Sprengsatz in einem Paket befunden haben, das an eine bestimmte Person adressiert gewesen und in dem Gebäude abgegeben worden sei.
  • Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.
  • Die Explosion war dem Bericht zufolge so heftig, dass Kinder eines nahegelegenen Kindergartens aus dem Gebäude rannten.
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, wie Sie es vielleicht bereits mitbekommen haben, droht Nordkorea das Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump abzusagen. Als Grund wird ein Militärmanöver Südkoreas mit den USA genannt, welches Pjöngjang als Provokation empfindet.

Was wird heute wichtig?

  • Kanzlerin Angela Merkel greift in die Haushaltsdebatte im Bundestag ein. In der sogenannten Generaldebatte über die Politik der Regierung dürfte sie sich auch zu den aktuellen Krisen in der Welt äußern. Merkel hatte zuletzt trotz des US-Ausstiegs für ein Festhalten am Atom-Abkommen mit dem Iran, für eine gütliche Einigung mit den USA im Handelsstreit sowie Mäßigung im Nahost-Konflikt geworben.
  • Im Lyon treffen heute im Finale der Europa League Olympique Marseille und Atlético Madrid aufeinander.
  • Beim informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Sofia soll es unter anderem um die EU-Antwort auf den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran sowie um den Streit mit den USA um Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte gehen.

Mein Name Ist Uladzimir Zhyhachou, in der ersten Tageshälfte versorge ich Sie mit Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:09 Uhr

Sonne, Wolken und Gewitter

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die besten Chancen auf Sonnenschein hat heute der Norden. Denn dank Hoch "Sven" über dem Atlantik setzt sich von den Küsten her die Sonne im Tagesverlauf immer besser durch. Im großen Rest zeigt sich Tief "Vadjma" für das Wetter verantwortlich. Das liegt über Osteuropa und führt reichlich Wolken Richtung Mitteleuropa, die bei uns für einen wechselhaften, teilweise auch nassen Tag sorgen. Das gilt besonders für den Süden und den Osten, wo nachmittags abermals Gewitter dazukommen können.

Die Temperaturen: An den Alpen und am Erzgebirge beginnt der Tag mit 7 bis 9 Grad. Ansonsten sind es Frühwerte zwischen 10 und 16 Grad. Später bringen es die Werte meistens auf 16 bis 24 Grad. Am wärmsten wird es in Schleswig-Holstein abseits der Küsten, wo ein zum Teil stürmischer Seewind bläst. Am kühlsten geht es im Alpenvorland und im Erzgebirgsumfeld durch den Tag bei 13 oder 14 Grad. Ihr Björn Alexander

05:58 Uhr