Mittwoch, 21. Juni 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Christian Herrmann
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 21. Juni 2017

Liebe Leser,

der Mittwoch nähert sich dem Ende, die Hälfte der Arbeitswoche ist also geschafft. Hier die Themen, die sie heute am meisten interessiert haben:

  • Das schwierige Verhältnis der Familie Kohl ist hinlänglich bekannt, daran ändert auch der Tod von Alt-Kanzler Helmut nichts. Als sein Sohn Walter die Aussprache mit der Witwe sucht, bleibt die Tür verschlossen.
  • Saudi-Arabien bekommt einen neuen Kronprinzen. Mohammed bin Salman gilt mit 31 Jahren als starker Mann des Landes und als Schrecken der internationalen Partner.
  • Pünktlich zum Sommerbeginn ächzt der Süden Deutschlands unter einer Hitzewelle. Doch Tief "Paul" kündigt sich mit einer schweren Sturmfront an.
  • Der US-Student Otto Warmbier wollte nur ein paar Tage in Nordkorea verbringen, doch seine Abenteuerlust kostete ihn das Leben. Der RTL-Journalist Gregor Keitel durfte einst 16 Tage in dem Land verbringen. Im n-tv.de-Interview erzählt er: "Ein Fehler kann lebensgefährlich sein."
  • Ist Boris Becker pleite? Ein britisches Gericht sagt ja, der Anwalt des früheren Tennis-Stars sagt nein.

Ich verabschiede mich damit in den Feierabend. Kommen Sie gut durch die Nacht!

22:02 Uhr

Pentagon kaufte falsche afghanische Uniformen

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Dass sich das afghanische Muster kolossal von dem der US-Armee unterscheidet, hätte den Verantwortlichen eigentlich vor der Bestellung nachdenklich machen müssen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kommen wir von einem guten Geschäft zu einem schlechten: 28 Millionen Dollar hat das US-Verteidigungsministerium ausgegeben, um die afghanische Armee mit neuen Uniformen auszurüsten. Doch kritisiert der Generalinspekteur für Afghanistan die Anschaffung als Fehleinkauf, da die vermeintlichen Tarnfarben die Soldaten am Hindukusch nicht wirklich tarnen - im Gegenteil. Die Uniformen besitzen nämlich Farben und Formen von Wäldern, die allerdings nur 2,1 Prozent der afghanischen Landfläche ausmachen.

Und wie kam es zu diesem Fehlkauf? Dem Generalinspekteur zufolge wurden dem damaligen afghanischen Verteidigungsminister 2007 verschiedene Muster vorgeführt und das Waldmuster … fand er am hübschesten.

21:30 Uhr

Clooney macht Milliardengeschäft mit eigenem Tequila

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George Clooney stellt seinen Tequila 2015 bei einer Party in London vor.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Wenn das mal keine gute Investition war: Hollywood-Star George Clooney verdient an seiner Tequila-Marke "Casamigos" anscheinend prächtig. Die Spirituosen-Firma Diageo, der bereits Johnnie Walker, Smirnoff und Guinness gehören, teilte mit, dass sie die von Clooney und dessen Partner Rande Gerber gegründete Marke kaufen wird. Der Deal wird mit einem Wert von bis zu einer Milliarde Dollar beziffert.

"Casamigos" ist ein spanisches Wortspiel, das etwa "Haus von Freunden" bedeutet. Clooney und Gerber haben benachbarte Ferienhäuser in Mexiko.

21:09 Uhr

Uni Münster hielt illegal Versuchsmäuse

Nach eigenen Angaben fühlt sich die Universität Münster dem verantwortungsvollen Umgang mit Tierexperimenten verpflichtet. Das hat einige Mitarbeiter aber offensichtlich nicht davon abgehalten, illegal Versuchsmäuse zu halten.

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    Grundsätzlich dürfen Versuchsmäuse an der Universität Münster gehalten werden, aber nur in bestimmten Räumlichkeiten.

    (Foto: picture alliance / Rolf Vennenbe)

    Das Veterinäramt der Stadt beschlagnahmte in der Universität 77 illegale Mäuse.
  • Sechs Tiere mussten aufgrund ihres schlechten Zustands getötet werden.
  • Verantwortliche der Medizinischen Fakultät wurden tags zuvor durch einen anonymen Hinweis auf die illegalen Mäuse aufmerksam gemacht.
  • Wie viele Mitarbeiter von den nicht genehmigten Versuchen wussten, ist unklar.
20:39 Uhr

Macron droht Assad mit Luftangriffen

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Die Absetzung von Assad ist für Macron keine Vorbedingung für einen Frieden.

(Foto: AP)

Schon für den früheren US-Präsidenten Barack Obama war der Einsatz von Chemiewaffen eine "rote Linie" im syrischen Bürgerkrieg. Doch obwohl der syrische Machthaber Baschar al-Assad chemische Kampfstoffe mutmaßlich gegen die eigene Bevölkerung einsetzte, griff Obama nicht ein. Der französische Präsident Emmanuel Macron will jedoch genau das tun. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärte er:

  • "Wenn erwiesen ist, dass Chemiewaffen eingesetzt wurden, und wir die Herkunft wissen, wird Frankreich mit Luftschlägen antworten, um die identifizierten Chemiewaffen-Lager zu zerstören."
  • Der Einsatz der geächteten Waffen sei für ihn eine "rote Linie".

Zuletzt waren in Syrien im April mehr als 80 Menschen bei einem mutmaßlichen Angriff mit Chemiewaffen gestorben.

20:11 Uhr

Angreifer sticht US-Polizisten in den Hals

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Mehrere Polizisten sichern den Eingang des kleinen Flughafens.

(Foto: AP)

In den USA ist die Stadt Flint im Bundesstaat Michigan vor allem für ihr mit Blei verseuchtes Wasser bekannt. Doch aktuell findet sich der Ort aufgrund einer Messerattacke in den Nachrichten wieder.

  • US-Medien berichten, ein Angreifer habe einem Polizisten auf dem Flughafen der Stadt in den Hals gestochen.
  • Der Polizist sei lebensgefährlich verletzt und der Flughafen geräumt worden.
  • Ob es sich um eine Terrorattacke handelte, sei unklar.
19:41 Uhr

Protestiert die Queen gegen den Brexit?

Bei der Queen's Speech verliest die britische Königin traditionell das Programm der Regierung für die kommende Sitzungsperiode. Auf die Inhalte des Programms hat sie keinen Einfluss und sie ist auch zu politischer Neutralität verpflichtet. Doch man kann ja subtil Stellung beziehen …

Viele Twitter-Nutzer sind jedenfalls der Meinung, Königin Elisabeth habe sich mit der Wahl ihres Hutes gegen den Brexit ausgesprochen. Der sah mit seinen gelb-blauen Blumen aus der Ferne nämlich verdächtig nach der Europaflagge aus. Und so twitterte beispielsweise der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments, Guy Verhofstadt: "Eindeutig inspiriert die EU nach wie vor einige Briten."

19:14 Uhr

Deutsche Hallen weisen offenbar Erdogan ab

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Wenn türkische Regierungsmitglieder in Deutschland auftreten, sind volle Hallen garantiert.

(Foto: picture alliance / Roland Weihra)

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan will nach dem G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg gerne in Nordrhein-Westfalen eine Rede vor seinen Anhängern halten. Doch anscheinend hat der Präsident Probleme, einen Veranstaltungsort zu finden.

  • Die "Rheinische Post" berichtet, dass unter anderen der ISS-Dome in Düsseldorf eine Anfrage der Türkei abgelehnt habe.
  • Auch in Städten wie Dortmund und Oberhausen hätten die Hallenbetreiber abgesagt.

Im Vorfeld des umstrittenen Verfassungsreferendums hatten Auftritte türkischer Politiker in mehreren EU-Ländern für Proteste gesorgt. Unter anderem die Linkspartei forderte gar ein Auftrittsverbot.

18:46 Uhr

Lkw-Fahrer stoppt bewusstlosen Kollegen auf A9

Das war ein filmreifes Manöver: Auf der A9 in Bayern hat ein Lkw-Fahrer einen ohnmächtigen Kollegen gestoppt und damit vermutlich Schlimmeres verhindert.  

  • Der 46-Jährige war mit seinem Laster bei Münchberg in der Nähe von Hof unterwegs, als er das Bewusstsein verlor.
  • Er überquerte alle Fahrstreifen und prallte in langsamer Fahrt immer wieder gegen die Leitplanken.
  • Über einen Kilometer hinweg fuhr der 46-Jährige ziellos auf der Fahrbahn, wie die Polizei weiter mitteilte.
  • Ein 27-jähriger Lastwagenfahrer setzte sich schließlich links neben den schlingerenden Lkw und brachte ihn zum Stoppen.

Der bewusstlose Lkw-Fahrer hatte vermutlich Drogen genommen. Der Schaden seiner Unfallfahrt liegt bei rund 75.000 Euro.

18:18 Uhr

Kreml bestreitet Video-Verwechslung von Putin

In den USA und Russland hat Starregisseur Oliver Stone gerade eine viel diskutierte Dokumentation über den russischen Präsidenten Wladimir Putin veröffentlicht. Für Gesprächsstoff sorgt unter anderem ein Video, dass Putin während der Aufnahmen auf seinem Smartphone zeigt.

  • Putin behauptet in der Dokumentation, bei dem Video handle es sich um einen russischen Luftangriff in Syrien gegen "internationale Banditen".
  • Eine Putin-kritische, russische Nachrichtenseite meint dagegen, auf dem Video sei ein US-Angriff auf die Taliban in Afghanistan zu sehen.  

Wer Recht hat, können wir an dieser Stelle natürlich nicht nachvollziehen. Der Kreml bestreitet eine Verwechslung auf jeden Fall vehement. Demnach hat der russische Verteidigungsminister persönlich das Video an Putin übergeben.

Mehr finden Sie hier.

17:55 Uhr

Schäuble erwartet sinkende Unternehmenssteuer

US-Präsident Donald Trump und die britische Regierungschefin Theresa May wollen die Steuern für ihre Unternehmen senken. Möglicherweise ein Schritt, der auch in Deutschland vollzogen wird, darauf lassen zumindest Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schließen.

  • "Es wird Handlungsbedarf bei der Unternehmenssteuer geben in den nächsten Jahren - so ist meine Vermutung", sagte Schäuble in Berlin.
  • Denn in den USA oder Großbritannien und in anderen Kontinenten "gibt es eine Reihe von Überlegungen, von denen wir nicht sagen können 'die nehmen wir nicht einmal zur Kenntnis'".
  • Deutschland stehe im globalen Wettbewerb. Man nehme mit Frankreich einen neuen Anlauf, um einen gemeinsamen Weg bei der Unternehmensbesteuerung zu finden.
17:39 Uhr

Schweiz warnt vor beißenden Bibern im Rhein

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Generell gelten Biberbisse nicht als gefährlich. Da Tiere jedoch Krankheiten übertragen können, empfehlen Experten auf jeden Fall einen Arztbesuch.

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

Dass man beim Schwimmen in Kontakt mit Fischen oder Quallen kommt, finden viele Menschen nicht schön, ist aber nicht ungewöhnlich. Dass man sich beim Baden allerdings vor Bibern in Acht nehmen muss, ist selten, aber so geschehen im Rhein bei Schaffhausen in der Schweiz. Dort wurden bereits zwei Schwimmerinnen gebissen.

Ein achtjähriges Mädchen sei mit dem Schrecken davon gekommen, berichtet das Nachrichtenportal "20 Minuten". Bei einer Frau habe die Wunde allerdings genäht werden müssen. Die Schaffhauser Jagdverwaltung will deswegen noch diese Woche Warnschilder am Rhein aufstellen.

17:15 Uhr

Bundestag gibt milliardenschwere Rüstungsprojekte frei

Kurz vor der Wahl und damit dem Ende der Legislaturperiode hat der Bundestag mehrere Rüstungsprojekte in Milliardenhöhe gebilligt. Der Haushaltsausschuss des Parlaments habe unter anderem den Kauf von fünf Korvetten für die Marine abgesegnet, heißt es übereinstimmend aus Teilnehmerkreisen.

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    Die Korvette "Braunschweig" im Rostocker Hafen.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Die Marine verfügt bisher über fünf Korvetten. Sie werden in der Ostsee, dem Mittelmeer und am Horn von Afrika eingesetzt.
  • Den Kauf der neuen begründet die Bundeswehr mit der zunehmenden Anzahl an Einsätzen.
  • Die Kosten liegen bei rund zwei Milliarden Euro.

Geplant war, dass der Haushaltsausschuss den Tag über knapp 30 Bundeswehrprojekte mit einem Finanzvolumen von knapp 15 Milliarden Euro berät.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:36 Uhr

Zu spät gestorben: Frau darf nicht ins Grab des Mannes

Viele Familien wollen gemeinsam beerdigt werden, so auch ein Ehepaar in Trier. Doch weil die Frau vier Monate zu spät gestorben ist, darf ihre Urne nicht im Reihengrab des Mannes beigesetzt werden. Das entschied das Trierer Verwaltungsgericht in einem neuen Urteil. Der Hintergrund:

  • Der Mann starb zehn Jahre und vier Monate vor seiner Frau.
  • Die Grabstätte hat eine Nutzungsdauer von maximal 25 Jahren.
  • Die Mindestruhezeit von 15 Jahren könnte damit im Falle der Frau nicht eingehalten werden.

Die Tochter des Paares sieht in der Entscheidung "das postmortale Persönlichkeitsrecht" ihrer Eltern missachtet. Sie kann gegen die Entscheidung noch Berufung einlegen.

16:08 Uhr

Chinesische Investoren spüren deutschen Gegenwind

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Mit Koffern voller Geld ziehen chinesische Investoren seit einigen Jahren durch Deutschland und kaufen sich bei heimischen Unternehmen ein. Sehr zum Ärger der Politik, die einen Ausverkauf deutscher Technologien fürchtet. Doch die Stimmung scheint zu kippen: Bei einer Branchenkonferenz in Berlin erklärte Wolfgang Seibold von der Beteiligungsgesellschaft AGIC, dass sich eine politische Front bilde gegen chinesische Investments. "Wir sehen einen gewissen Widerstand seitens der europäischen Politik."

AGIC verwaltet rund eine Milliarde Dollar an chinesischem und asiatischem Kapital. Die Bundesregierung hatte in den letzten unter anderem vergeblich versucht, die Übernahme des Roboter- und Anlagenbauers Kuka durch einen chinesischen Haushaltsgeräte-Hersteller zu verhindern.

15:46 Uhr

Airbus plant schwimmende Blackboxes

Am 8. März verschwindet Flug MH370 auf dem Weg von Malaysia nach China von den Radarschirmen und stürzte ins Meer. Da die Blackboxes nie gefunden wurden, kann bis heute nur spekuliert werden, was vor dem Absturz an Bord passierte. Um das künftig zu verhindern, setzt Airbus in Zukunft auf schwimmfähige Blackboxes, wie das Unternehmen auf einer Pressekonferenz erklärte.

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    Obwohl sie Blackboxes heißen, sind Flugdatenschreiber in der Regel in einem leuchtenden Orange lackiert.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Die neuen Flugschreiber sollen auf der Wasseroberfläche treiben.
  • Sie sollen dank einer stärkeren Batterie künftig 90 Tage lang Ortungssignale aussenden und nicht wie bisher nur 30 Tage.
  • Die Flugdaten und der Stimmrekorder sollen künftig in einer Blackbox gespeichert werden und nicht in zwei separaten.
15:24 Uhr

Rumänische Regierung stürzt sich selbst

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Ministerpräsident Sorin Grindenau reagiert auf das Misstrauensvotum.

(Foto: AP)

Rumänien gilt als eines der korruptesten Länder Europa und mutmaßlich aus diesem Grund ist das EU-Mitglied nur sechs Monate nach der jüngsten Wahl schon wieder ohne Regierung. Das Parlament sprach Ministerpräsident Sorin Grindeanu nämlich mit großer Mehrheit das Misstrauen aus - angeblich, weil er nicht geschafft hatte, die Korruptionsgesetze zu lockern.

Auch die neue Regierung soll von der sozialdemokratischen Partei PSD und ihrem Koalitionspartner, der liberalen Alde, gestellt werden. Beobachtern zufolge hoffen die Parteien, dass der neue Ministerpräsident sie dann besser vor Bestechungsvorwürfen schützt.

15:00 Uhr

Letzte Brennelemente verlassen AKW Brunsbüttel

Das Atomkraftwerk Brunsbüttel ist zwar schon seit 2011 stillgelegt, doch seitdem befanden sich noch immer Brennelemente im Reaktorgebäude. Diese Zeiten sind jetzt vorbei: Brunsbüttel ist als erstes AKW in Schleswig-Holstein brennelementefrei.

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    Das AKW Brunsbüttel war von 1977 bis 2011 in Betrieb.

    (Foto: imago/Hoch Zwei/Angerer)

    Die Atomaufsicht in Kiel gab bekannt, dass Vattenfall die letzten bestrahlten Elemente in einen Castor-Behälter verladen und in ein Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände gebracht habe.
  • Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck erklärte, die Brennelemente seien in dem massiven Gebäude des Zwischenlagers sicherer aufgehoben und besser geschützt als im Reaktorgebäude aus den 70er Jahren.

Der Atomausstieg der Bundesregierung sieht vor, dass spätestens 2022 alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz sein müssen.

14:36 Uhr

Bundesanwaltschaft klagt Türken wegen Spionage an

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland waren schon einmal deutlich besser. So gibt es regelmäßig Vorwürfe, türkische Staatsbürger würden in Deutschland für die türkische Regierung spionieren - beispielsweise Imame des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib. Die Bundesanwaltschaft hat nun einen 32-jährigen Türken wegen Spionageverdachts vor dem Oberlandesgericht Hamburg angeklagt. Er wurde im Dezember festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, für einen türkischen Geheimdienst die kurdische Szene in Deutschland ausspioniert zu haben.

14:21 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

die Frühschicht in Person von Volker Petersen verabschiedet sich in den sonnigen Feierabend, die Spätschicht in Form von meiner Wenigkeit übernimmt. Fragen, Kritik und Anregungen können Sie gerne an christian.herrmann [at] nama.de schicken.

Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:12 Uhr

Schlafforscher für späteren Schulbeginn

Manch ein Schüler ist morgens noch gar nicht richtig wach, quält sich aus den Federn, schlurft ins Bad und gähnt durch die erste Stunde bei Herrn Müller. Das sollte anders laufen, sagen nun Schlafforscher. Die Schule fange zu früh an.

  • Neun Uhr wäre eine gute Zeit, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Alfred Wiater, in Köln.
  • Der im europäischen Vergleich eher frühe Schulbeginn in Deutschland mache insbesondere Schülern ab der Pubertät zu schaffen, sagte Wiater. Dementsprechend kämen viele Jugendliche unausgeschlafen zur Schule.
  • Eine Studie der Universität Leipzig vom vergangenen Jahr habe gezeigt, dass schon eine halbe Stunde weniger Schlaf die Leistungsfähigkeit in der Schule um 30 Prozent reduziere.

Hier dazu mehr.

13:51 Uhr

Clinton spricht bei Kohls Trauerfeier am 1. Juli

Mittlerweile ist einiges bekannt über die Trauerfeierlichkeiten für Helmut Kohl. Folgendes:

  • Der Trauerakt im Europäischen Parlament in Straßburg werde am 1. Juli um 11 Uhr beginnen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Berlin.
  • Nach derzeitigem Stand seien dort Reden geplant von Kanzlerin Angela Merkel, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton.
  • Der Trauerakt werde etwa zwei Stunden dauern. Anschließend werde der Sarg mit dem Leichnam Kohls per Hubschrauber nach Deutschland gebracht. Nach der Landung in der Nähe von Ludwigshafen folge die Überführung nach Speyer, wo im Dom am späten Nachmittag eine Totenmesse geplant ist.
13:27 Uhr

Stefan Raab entwickelt neue TV-Show

So ganz kann Stefan Raab offenbar doch nicht aufs Fernsehen verzichten. Wie der einstige Star-Moderator nun in Köln vor Werbekunden der TV-Branche sagte, hat er eine neue Show entwickelt. Sie heißt "Das Ding des Jahres" - darin sollen Erfinder gegeneinander antreten, im Finale soll dann die beste Innovation des Jahres gekürt werden. Und moderiert Raab? Nein. Jemand anders übernimmt den Job, es sei auch schon klar, wer es mache, so Raab. Der befinde sich allerdings gegenwärtig auf Trekking-Tour in Nepal.

13:08 Uhr

RTL benennt Kandidaten für "Sommerhaus der Stars"

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Giulia Siegel und Ludwig Heer machen sich auch ein paar schöne Tage im "Sommerhaus der Stars".

(Foto: picture alliance / Felix Hörhage)

Am Horizont sehen wir ein Haus stehen, am 2. August wird es sich auf unseren Bildschirmen materialisieren und als "Sommerhaus der Stars" um unsere Aufmerksamkeit kämpfen. 16 Leute werden dort leben und nun hat RTL offenbart, wer das sein wird. Diese hier:

Model Giulia Siegel (42) und ihr Partner, der Gourmet-Koch Ludwig Heer (36); Ex-Dschungelcamperin Helena Fürst (43) und Schlagersänger Ennesto Monte (42); Schauspieler Martin (61) und Ehefrau Sonja Semmelrogge (53); TV-Schrotthändler Manfred Ludolf (54) mit seiner Frau Jana (30); "Ich will Spaß"-Sänger Markus Mörl (57) mit Sängerin Yvonne König (46); Model Aurelio Savina (39) und Freundin Lisa Freidinger (28); das TV-Paar aus Bayern, Hubert Fella (49) und Matthias Mangiapane (34); Model Nico Schwanz (39) und Ex-"Bachelor"-Kandidatin Saskia Atzerodt (25).

12:42 Uhr

Unerlaubte Werbeanrufe mit 100.000 Euro Bußgeld bestraft

Es gibt noch Gerechtigkeit, möchte ich aufseufzen, aber der Reihe nach: Wegen Belästigung durch unerlaubte Werbeanrufe hat die Bundesnetzagentur den Stromkonzern Eon und ein Callcenter mit Bußgeldern in Höhe von insgesamt 100.000 Euro bestraft.

  • Damit erhöhen sich die insgesamt in diesem Jahr wegen solcher Anrufe verhängten Strafen auf 465.000 Euro, wie die Bundesnetzagentur mitteilte.
  • "Wer Werbeanrufe erhält, sollte genau prüfen, ob er dem zugestimmt hat. Werbeanrufe ohne vorherige Einwilligung des Verbrauchers sind verboten", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Gut zu wissen.

12:18 Uhr

Junger Spatz landet immer wieder auf Bochumerin

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Auf Fische darstellenden Steinstatuen findet sich immer ein Plätzchen für einen Spatz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Irgendetwas muss die 41-jährige Frau aus Bochum an sich haben - vielleicht eine nestähnliche Frisur? Jedenfalls landete ein junger Spatz immer wieder auf ihrem Kopf oder versuchte es zumindest. Mehrfach spielte sich die Szene heute Mittag ab, der Vogel wollte sich einfach nicht vertreiben lassen. Schließlich bat die Frau die Polizei um Hilfe. Vielleicht hatte das Tierchen erkannt, dass die Dame keinen Vogel hatte? Wie auch immer, mittlerweile hat der Spatz eingesehen, dass er nicht willkommen war und flattert nun wieder anderswo herum.

12:02 Uhr

Prinz Philip ins Krankenhaus eingeliefert

Fans der britischen Monarchie müssen sich ein wenig um Prinz Philip sorgen - der 96-Jährige ist gestern Abend ins Krankenhaus eingeliefert worden, wie der Sender Sky News unter Berufung auf den Buckingham-Palast berichtet. Es handele sich demnach um eine Vorsichtsmaßnahme.

Mehr dazu hier.

11:35 Uhr

Russischer Jet fängt US-Spionageflugzeug ab

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Die SU-27 habe die US-Flugzeuge aufhalten müssen, weil sie sich der russischen Grenze näherten, so Moskau.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

In der Ostsee ist es zu einem gefährlichen Zwischenfall am Himmel gekommen - die US-Amerikaner beschweren sich über das waghalsige Manöver eines russischen Piloten. Moskau weist das zurück.

  • Der russische Pilot war laut CNN mit einer SU-27 nur 1,50 Meter über ein US-Spionageflugzeug hinweggeflogen, einer RC-135.
  • Laut einer Sprecherin des Europäischen Kommandos der US-Streitkräfte (EUCOM) fand das Abfangmanöver über internationalen Gewässern statt.
  • Russland wies zurück, dass der eigene Pilot für Gefahr gesorgt habe. Vielmehr habe der US-Pilot eine "provozierende Wende" durchgeführt. Der russische Jet sei losgeflogen, weil sich zwei Spionageflugzeuge der russischen Grenze genähert hätten.
11:02 Uhr

Taliban greifen IS an, dann jeder gegen jeden

Taliban, IS und Sicherheitskräfte haben sich in einem Bezirk im Norden Afghanistans heftige Kämpfe geliefert. Offenbar war es eine Jeder-gegen-jeden-Situation. Denn auch die beiden Extremistengruppen sind miteinander verfeindet. Zunächst hätten IS-Kämpfer das Zentrum des Darsab-Bezirks angegriffen, teilte die Provinzregierung mit. Die Kämpfe hätten bis Dienstagabend gedauert. Die Taliban hätten dann den IS attackiert, woraufhin die Streitkräfte bis Mitternacht mit beiden Lagern gekämpft hätten. Beide Extremistengruppen eroberten Gebiete und Posten, das Zentrum sei aber in Regierungshand geblieben.

10:35 Uhr

China weist Trumps Vorwürfe zu Nordkorea zurück

China möchte sich nicht von dem Mann im Weißen Haus in seine Politik hineinreden lassen und weist nun Vorwürfe von US-Präsident Trump zurück, im Atomkonflikt nicht ausreichend auf Nordkorea einzuwirken.

  • Die Volksrepublik unternehme vielmehr unermüdlich Anstrengungen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.
  • Trump hatte Chinas Versuche, die Regierung in Pjöngjang zu einem Einlenken bei seinem Atomwaffenprogramm zu bewegen, als fehlgeschlagen bezeichnet.
  • Er begrüße zwar die Bemühungen Chinas für eine diplomatische Lösung, es habe aber nicht funktioniert, twitterte Trump.
10:26 Uhr

May verspricht "Demut und Entschlossenheit"

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Arroganz und Wankelmut erteilt May eine Absage, Demut und Entschlossenheit sind stattdessen nun angesagt.

(Foto: imago/i Images)

Wir dürfen weiter Theresa May dabei zuschauen, wie sie die Suppe auslöffelt, die sie sich mit den Neuwahlen selbst eingebrockt hat. Nach ihren herben Verlusten kündigt sie nun an, ihr Regierungsprogramm mit "Demut und Entschlossenheit" durchzusetzen.

  • Sie werde den britischen EU-Austritt zu einem Erfolg machen, versicherte die Regierungschefin am Dienstagabend. Ihr Programm für die kommenden zwei Jahre werde "zahlreiche" Gesetzesvorlagen für den geplanten Brexit enthalten.
  • Dazu wird voraussichtlich das sogenannte Große Aufhebungsgesetz (Great Repeal Bill) gehören, das EU-Vorschriften in britisches Recht übertragen soll.
10:01 Uhr

Rundfunkbeitrag könnte sinken

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(Foto: picture alliance / Arno Burgi/dp)

ARD und ZDF haben reihenweise Sportübertragungsrechte verloren - oder gar nicht erst bekommen. Die Olympischen Spiele laufen bei Eurosport, Fußball-WM-Quali bei RTL, die Fußball-Champions-League landete bei komplett bei Sky. Muss da eigentlich der Rundfunkbeitrag so hoch bleiben wie bisher? Nicht unbedingt:

  • "Die Kommission wird die Einsparpotenziale sorgfältig prüfen und die Differenz aus nicht benötigten Mitteln für Sportrechte und Kosten des Ersatzprogramms  ausweisen", sagte Heinz Fischer-Heidlberger, Chef der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, der "Sport Bild".
  • Die Höhe des Rundfunkbeitrags wird von der KEF empfohlen. Der 21. KEF-Bericht wird im Frühjahr 2018 veröffentlicht. Seit  April 2015 muss jeder Haushalt in Deutschland 17,50 Euro Rundfunkbeitrag pro Monat zahlen.
09:41 Uhr

USA verschwenden Millionen mit grünen Uniformen

Afghanische Soldaten

Afghanische Soldaten tragen häufig Grün - ein helles Braun wäre oft die bessere Tarnung.

(Foto: Rahmat Gul/AP/dpa)

Waldgrüne Tarnkleidung für 28 Millionen Euro schafft die US-Regierung in den vergangenen zehn Jahren an - für afghanische Soldaten. Fällt Ihnen etwas auf? Genau: Waldgebiete sind am Hindukusch eher selten. Ein neuer Bericht der Spezialinspekteure des US-Senats für den Wiederaufbau in Afghanistan (SIGAR) deckt die Fehlausgabe auf. Denn nur 2,1 Prozent der Fläche Afghanistans sind von Wald bedeckt.

09:19 Uhr

Jungen schießen mit Softair auf Thailands König

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Rama X. besitzt laut "Bild" zwei Villen am Starnberger See - und er radelt gern.

(Foto: REUTERS)

Der König Thailands ist vor knapp zwei Wochen in Bayern gewesen und dort offenbar Opfer eine Attacke mit Spielzeugpistolen geworden. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei Rama X. mit seinem Fahrrad in Erding unterwegs gewesen. Hinter einem Busch hätten sich zwei Jungen, 13 und 14 Jahre alt, versteckt und schließlich mit ihren Softairpistolen auf den Monarchen geschossen. Sie trafen ihn demnach am Rücken. Die Polizei ermittele nun gegen die beiden - der Verdacht laute auf gefährliche Körperverletzung. Und der König? Blieb gelassen und verzichtete laut Bericht auf eine Anzeige.

09:03 Uhr
08:49 Uhr

Identität des Brüsseler Attentäters geklärt

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Jambon weiß schon, wer es war, sagt es aber noch nicht.

(Foto: AP)

Die Identität des Brüssel-Attentäters ist bekannt. Der belgische Innenminister Jan Jambon will sie allerdings erst später öffentlich machen, wie er sagte. Sonst könnten die Ermittlungen behindert werden. "Wir müssen nun auch schauen, wie sich der Mann radikalisieren konnte", sagte Jambon.

Update: Mittlerweile ist klar, dass es sich um einen 36-jährigen Marrokaner aus dem Brüsseler Problemviertel Molenbeek handelt.

08:22 Uhr

Senioren sollen große Wohnungen mit Familien tauschen

Durch einen Wohnungstausch mit Senioren will der Immobilienkonzern LEG einem Bericht zufolge Wohnraum für Familien schaffen.

  • "Mit unserer Initiative wollen wir ohne zeitaufwendigen Neubau rasch und unbürokratisch zusätzlichen Wohnraum für Familien in einem preisgünstigen Umfeld schaffen", zitierte die "Rheinische Post" LEG-Chef Thomas Hegel.
  • Den Senioren soll demnach eine Mietpreisgarantie gegeben werden: Wer von einer 90-Quadratmeter-Wohnung in eine 45-Quadratmeter-Wohnung umziehe, solle auch nur noch die Hälfte zahlen. Zudem sollen Wohnungen im gewohnten Umfeld angeboten werden.

Mehr dazu hier.

08:13 Uhr

Französischer Justizminister tritt schon wieder zurück

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Bayrou sagt schon wieder Adieu.

(Foto: REUTERS)

Gerade erst im Amt, tritt der französische Justizminister Francois Bayrou schon wieder zurück. Kurz darauf wurde bekannt, dass auch die französische Europaministerin Marielle de Sarnez ihren Posten aufgibt. Bayrous Zentrumspartei MoDem wird derzeit von einer Scheinbeschäftigungsaffäre erschüttert, am Dienstag gab bereits Verteidigungsministerin Sylvie Goulard ihren Posten auf.

Mehr dazu hier.

07:42 Uhr

Polizei: Temer hat Bestechungsgelder angenommen

Michel Temer

Michel Temer steht unter dringendem Korruptionsverdacht - wie so viele Politiker in Brasilien.

(Foto: Eraldo Peres/AP/dpa)

Brasilien hat turbulente Monate und Jahre hinter sich - im Vergleich zu dem, was politisch passierte, war das 1:7 gegen Deutschland bei der WM fast schon harmlos. Die Präsidentin Dilma Rousseff wurde aus dem Amt gedrängt, ein gewaltiger Korruptionsskandal erschütterte das Land. Nun richten sich die Scheinwerfer auf den Präsidenten Michel Temer. Die Polizei teilt mit, sie habe klare Beweise, dass dieser Bestechungsgelder angenommen hat. Gegen ihn soll nun ermittelt werden, empfiehlt die Polizei. Es geht um einen Mitarbeiter Temers, der einen Koffer mit umgerechnet 150.000 Euro angenommen haben soll. Ein Fleischkonzern soll ihm die Summe als Schweigegeld für einen inhaftierten Politiker gegeben haben, der wegen Korruption einsitzt.

07:19 Uhr

Neuer Trump-Badeanzug ist untragbar

 Ich sollte mich wohl mit Geschmacksurteilen zurückhalten und es beim üblichen Muss-jeder-selber-wissen-Einerlei belassen. Aber dieser neue Badeanzug mit Trump-Konterfei ist untragbar, wenn Sie mich fragen. Die Firma Beloved Shirts hat ihn auf den Markt gebracht und nimmt dafür 49,95 Dollar. Name des Modells: "Shocked Trump". Ich glaube, als Frau würde ich ihn nicht mal tragen, wenn ich 49,95 Dollar bekäme. Aber was rege ich mich auf. Muss ja jeder selber wissen.

07:01 Uhr

7000 Kamele müssen nach Katar zurück

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Beziehungen zwischen dem Golfemirat Katar und seinen Nachbarstaaten sind auf Eiszeitniveau abgekühlt, wobei das bei den Wüstenstaaten etwas seltsam klingt. Die Sanktionen der Nachbarn haben nun auch Folgen für Bauern und ihre Herden.

  • Katarische Farmer, die sich mit ihren 7000 Kamelen und 5000 Schafen in Saudi-Arabien befanden, seien über die Grenze nach Katar zurück gezwungen worden, berichtet die katarische Zeitung "The Peninsula".
  • In Katar gibt es rund 22.000 Kamele, die für Rennen gehalten werden. Genutzt werden aber auch die Milch und das Fleisch.
  • Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Anfang des Monats ihre Beziehungen zu Katar gekappt und eine Blockade gegen das Golfemirat verhängt.
06:45 Uhr

Bauen wird immer teurer

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(Foto: dpa)

Um die steigenden Mieten in Ballungsräumen in den Griff zu kriegen, brauchen wir möglichst viel Neubau, sagen Experten. Es wird auch kräftig gezimmert, gemauert und dachgedeckt - doch es gibt ein Problem: Die Kosten steigen und steigen. Die Immobilienwirtschaft ist aus mehreren Gründen alarmiert, wie der Zentrale Immobilien-Ausschuss mitteilt.

  • Stahlpreis, Klimaschutzvorschriften und Grunderwerbssteuer machten das Bauen teuer.
  • Außerdem sei es immer schwieriger, Handwerker zu bekommen - bei Ausschreibungen meldeten sich deutlich weniger Firmen.
06:31 Uhr

Das wird heute wichtig

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Die Queen trägt heute wieder einmal Krone und zugleich das Programm der neuen und alten Regierung vor.

(Foto: picture alliance / EPA/EPA/dpa)

Aus Berlin kann ich melden, dass Björn Alexander absolut recht hat: Hier beginnt der kalendarische Sommer absolut standesgemäß mit tiefblauem Himmel. Das geht ja gut los. Diese Themen werden heute wichtig:

  • Der Bundestag beschließt den Abzug aus Incirlik - künftig sollen die deutschen Tornados von Jordanien aus starten. Sie liefern Datenmaterial für die Bombenangriffe der US-geführten Koalition gegen den IS.
  • Königin Elizabeth II. hält in London ihre Thronrede. Darin liest sie das Programm der aktuellen Regierung vor.
  • In Ungarn beginnt ein Prozess gegen den Schlepperring, der für die 71 Toten in einem Lkw verantwortlich sein soll, der 2015 an einer österreichischen Autobahn gefunden worden war.
  • Der in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel bekommt eine Sonderausgabe des renommierten Theodor-Wolff-Journalistenpreises.
  • Der FC Schalke präsentiert seinen neuen Trainer Domenico Tedesco.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen, erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

06:05 Uhr

Kalendarischer Sommerbeginn verläuft standesgemäß

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Die kürzeste Nacht, der längste Tag, die Sonne erreicht ihren nördlichsten Punkt. Und das genau um 6:24 Uhr. Kurzum: heute ist kalendarischer Sommerbeginn. Der ist alles in allem standesgemäß. Denn verbreitet ist es mal wieder sonnig mit meistens 12 bis 14 Sonnenstunden. Kühler geht es nur im Norden durch den Tag mit 6 bis 10 Stunden Sonne. Allerdings bleibt es auch im sonnigeren Rest nicht immer strahlend schön. Denn über den Bergen im Süden bilden sich im Tagesverlauf einzelne, teilweise aber kräftige Hitzegewitter. Und heiß wird es. Besonders in der Südwesthälfte bei Höchstwerten zwischen 30 und 36 Grad. Im Norden und Osten ist es hingegen spürbar frischer mit 17 bis 25 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Tag. Ihr Björn Alexander

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