Mittwoch, 21. Oktober 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Mittwoch, der 21. Oktober 2020

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Schöner Sonnenuntergang heute in Klein Welzin nahe Schwerin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie meldet Deutschland mehr als 9000 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden. Einer von ihnen ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Kurz vor dem Positiventscheid hatte er noch an einer Kabinettssitzung der Bundesregierung teilgenommen. In die Quarantäne muss das Bundeskabinett dennoch nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:51 Uhr

Diebe brechen bei Milliardär ein und machen große Beute

Russischer Milliardär Nikolai Sarkisow ist im großen Stil bestohlen worden: Pelze, Schmuck, Handtaschen und andere Luxusgüter im Wert von mehr als einer halben Million Euro nahmen Einbrecher aus Sarkisows 600 Quadratmeter großen Edel-Bleibe in der Pariser Avenue Foch mit. Ein Nachbar bemerkte den Einbruch und verständigte die Polizei.

Der 52-jährige Mitbegründer des russischen Versicherungsriesen Reso-Guarantee war während des Einbruchs nicht in Paris, sondern in Saint-Tropez an der französischen Riviera.

21:08 Uhr

Türkei ist bereit, Soldaten nach Berg-Karabach zu schicken

Im Konflikt um Berg-Karabach hat die Türkei Aserbaidschan militärische Hilfe zugesichert. Sollte die Regierung in Baku es wünschen, würde die Türkei ohne Zögern auch Soldaten entsenden, sagte der türkische Vizepräsident Fuat Oktay dem Sender CNN Türk. Derzeit liege ein solches Gesuch aber nicht vor.

Oktay kritisierte zudem die sogenannte Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die bei der Konfliktlösung helfen soll. Sie unterstütze Armenien sowohl politisch als auch militärisch, warf Oktay der Gruppe vor. Sie besteht aus Russland und Frankreich, die hinter Armenien stehen, sowie den USA.

20:27 Uhr

Naturkatastrophe in Vietnam: 111 Tote, Hunderttausende obdachlos

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle sind in Vietnam mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen. Der vietnamesische Katastrophenschutz teilte mit, 20 weitere Menschen werden vermisst. Fast 200.000 Menschen wurden aus den Katastrophengebieten in Sicherheit gebracht.

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Zehntausende Häuser sind überflutet.

(Foto: imago images/Xinhua)

  • Laut Internationalem Komitee vom Roten Kreuz sind etwa 178.000 Häuser sowie viele Straßen überflutet. Auch Ernten im Zentrum des Landes wurden zerstört.
  • Die Hilfsorganisation warnte, dass hunderttausende Menschen in den kommenden Wochen Obdach und finanzielle Unterstützung benötigen würden.
  • Einem Sprecher des vietnamesischen Roten Kreuz zufolge gehören die aktuellen Überschwemmungen zu den Schlimmsten seit Jahrzehnten.
20:07 Uhr

Die Videos des Tages

20:01 Uhr

Papst: Homosexuelle "haben das Recht auf eine Familie"

Papst Franziskus hat sich für einen gesetzlichen Schutz der Lebensgemeinschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren ausgesprochen.

Das sagte das 83-jährige katholische Kirchenoberhaupt im Dokumentarfilm des russischen Regisseurs Jewgeni Afinejewski, der heute in Rom Premiere feierte: "Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie".

Und weiter sagte er, ohne ein bestimmtes Land zu nennen: "Wir müssen ein Gesetz für zivile Partnerschaften schaffen. Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein." Er unterstütze diese Forderungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:19 Uhr

Bewaffneter nimmt mehr als 20 Menschen als Geiseln in Georgien

Bei einer Geiselnahme in einer Bank hat ein Mann in Georgien mehr als 20 Menschen in seine Gewalt gebracht.

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Der Bereich um die Bankfiliale ist weiträumig abgeriegelt.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

  • Der Bewaffnete in Militäruniform fordert in der Stadt Sugdidi im Westen des Landes eine halbe Millionen US-Dollar (423.630 Euro) Lösegeld.
  • Das Innenministerium in der Hauptstadt Tiflis teilte mit, dass Einsatzkräfte den Bereich weiträumig abgeriegelt und eine Operation zur Ausschaltung des Mannes begonnen hätten.
  • Der Mann ließ einzelne Geiseln zur Untermauerung seiner Forderung mit dem Fernsehen sprechen. Das Gesicht des Geiselnehmers war aber nicht erkennbar.
  • Vize-Innenminister Wladimir Bortswadse teilte am Abend mit, dass zwei Geiseln freigelassen worden seien. Die Gespräche mit dem Mann gingen weiter, hieß es.
18:51 Uhr

US-Pharmakonzern Purdue zahlt 8,3 Milliarden Dollar Strafe

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Eigentlich sollte Oxycontin nur bei sehr starken Schmerzen angewendet werden.

(Foto: www.imago-images.de)

Im Streit um die massenhafte Verschreibung opiathaltiger Schmerzmittel bekennt sich der US-Pharmakonzern Purdue Pharma schuldig und zahlt eine Milliardenstrafe. Das Unternehmen räumt vor Gericht Gesetzesverstöße bei Produktion und Vertrieb seines Medikaments Oxycontin ein. Gegen Zahlungen von insgesamt 8,3 Milliarden Dollar (rund sieben Milliarden Euro) werden strafrechtliche und zivilrechtliche Ermittlungen gegen den Konzern in der Opioid-Krise eingestellt.

Viele Experten führen die Opioid-Krise in den USA auf die übermäßige Verschreibung von Schmerzmitteln wie Oxycontin zurück, die bis Mitte der 90er Jahre noch der Behandlung von Schwerstkranken vorbehalten waren. Den Herstellern sowie US-Apotheken wird vorgeworfen, die Mittel aggressiv beworben und auf Warnzeichen der Suchtkrise nicht reagiert zu haben.

18:23 Uhr
Breaking News

Brexit: Großbritannien kehrt an Verhandlungstisch zurück

Großbritannien will die gestoppten Gespräche über einen Brexit-Handelsvertrag mit der Europäischen Union nun doch fortsetzen, teilt ein britischer Regierungssprecher mit.

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18:14 Uhr

Frau auf Autobahn zurückgelassen - von Ehemann und Sohn

Ist das mies: Eine Norwegerin ist auf einem Autobahn-Parkplatz in der Nähe von Göttingen zurückgelassen worden - und das von ihrem Ehemann und ihrem Sohn.

  • Nach einem Toilettenbesuch stellte die Frau fest: Die beiden hatten sich ohne sie auf den weiteren Weg gemacht. Die Familie war aus Spanien kommend mit einem Pick-up in Richtung Heimat unterwegs.
  • Zum Glück hielt sich auf dem Rastplatz auch ein Zollbeamter auf. Dieser kümmerte sich um die Frau und startete eine Suchaktion. Mit Erfolg: Etwa 50 Kilometer nördlich wurde der Wagen mit skandinavischem Kennzeichen angehalten.
  • Die Frage der Polizei nach dem Verbleib der Frau beantworteten die beiden Missetäter ganz selbstverständlich: "Die schläft auf der Rückbank". Erst auf eine zweite Nachfrage drehten Ehemann und Sohn sich um und bemerkten ihr Verschwinden.
  • Im Dorf Mengershausen an der A7 wurde die Familie dann wieder zusammengeführt - und nahm es laut Polizei "insgesamt mit Humor".
17:30 Uhr

Kühnert kritisiert linkes Lager fürs Schweigen nach Lehrermord

Juso-Chef Kevin Kühnert wirft der politischen Linken vor, Islamismus nicht deutlich genug zu kritisieren.

  • Wenn die politische Linke den Kampf gegen den Islamismus nicht länger Rassisten und "Hobbyislamforschern" überlassen wolle, "dann muss sie sich endlich gründlich mit dieser Ideologie als ihrem wohl blindesten Fleck beschäftigen", schrieb der SPD-Politiker in einem Gastbeitrag für den "Spiegel".
  • Sie müsse das Wort erheben, weil es ihre proklamierten Werte seien, "die bei ausnahmslos jedem Terroranschlag mit Füßen getreten, mit Messern erdolcht und mit Sprengsätzen in die Luft gejagt werden".
  • Viele aus dem linken Lager hätten zum jüngsten Attentat in Frankreich geschwiegen. Das dürfte nach Kühnerts Ansicht vielfach auch mit der islamistischen Motivation des Attentäters zu tun haben. 
  • Kühnert fordert in dem Beitrag: "Insbesondere die politische Linke sollte ihr unangenehm auffälliges Schweigen beenden".
17:15 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:59 Uhr
Breaking News

Spahn positiv auf Corona getestet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Berlin mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben, bislang hätten sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt, hieß es weiter.

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16:56 Uhr

Viersener Erzieherin soll Kind zu Tode gequetscht haben

Seit Mai sitzt eine Viersener Erzieherin in Untersuchungshaft - sie soll ein Kind in ihrer Kita ermordet haben. Laut Anklage soll sie der dreijährigen Greta den Brustkorb zusammengedrückt und sie damit zu Tode gequetscht haben.

Demnach hatte die 25-Jährige immer wieder ihr anvertrauten Kindern den Brustkorb fest zusammengepresst und sie damit in Lebensgefahr gebracht, wie das Landgericht Mönchengladbach mitteilte. Dabei habe sie eine solche Kraft aufgewendet, dass bei den Mädchen und Jungen "eine erhebliche Atemnot oder gar ein Atemstillstand" eingetreten sei. In neun Fällen überlebten die Kinder. Bei einer zehnten Tat im Frühjahr 2020 starb die dreijährige Greta der Anklage zufolge durch einen solchen Angriff.

"Während des Mittagsschlafes habe die Angeschuldigte dem Mädchen wie in den vorherigen Fällen den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt", berichtete das Gericht aus der Anklage. Das Mädchen starb zwei Wochen später im Krankenhaus.

16:18 Uhr

Ältestes Spitzmaulnashorn der Welt in Berlin gestorben

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Der Zoo Berlin trauert um Nashorndame Kilaguni.

Trauer im Berliner Zoo: Spitzmaulnashorn Kilaguni, das älteste Tier dieser Art, ist im Alter von 46 Jahren gestorben. Die Nashorndame brachte im Laufe ihres Lebens fünf Babys zur Welt und trug so bedeutend zum Erhalt ihrer Art bei.

In ihrem natürlichen Lebensraum in Süd- und Ostafrika werden Spitzmaulnashörner selten älter als 30 Jahre. Weil ihre Hörner als begehrte Jagdtrophäe gelten, sind die Tiere vom Aussterben bedroht. Allein in den letzten zehn Jahren töteten Wilderer mehr als 7000 Nashörner, wie der Berliner Zoo erklärte.

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September 1997, Kilaguni bekommt einen zärtlichen Kuss von ihrem Baby Sukari.

(Foto: picture-alliance / dpa)

15:51 Uhr

Tankschiff mit 800 Tonnen Methanol in Köln auf Grund gelaufen

Mehr als 800 Tonnen Methanol hat ein Tankschiff an Bord, das sich auf dem Rhein in Köln festgefahren hat. Allerdings geht von dem 85 Meter langen Schiff keine Gefahr aus, erklärte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei. Es trete nichts aus, und es gebe keine Verletzten. Der Grund für den Zwischenfall ist bisher unklar.

*Datenschutz

15:14 Uhr

Niederländisches Königspaar entschuldigt sich für Reise

Das niederländische Königspaar macht Urlaub in Griechenland. Viele finden das nicht in Ordnung: Die Regierung hatte nur wenige Tage zuvor alle Bürger dringend ermahnt, möglichst zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen. Nach nur rund 24 Stunden brach die Familie den Urlaub ab und reiste zurück in die Niederlande.

Nun hat sich das Königspaar beim Volk entschuldigt: König Willem-Alexander bedauerte in einer gemeinsamen Videobotschaft mit seiner Frau Máxima das Vertrauen der Bürger verletzt zu haben, sowie den Entschluss zur Urlaubsreise. Er und seine Frau würden sich aber weiterhin in der Corona-Krise für ihr Land einsetzen, sagte er in der Botschaft. "Wir bleiben beteiligt, aber sind nicht unfehlbar."

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14:44 Uhr

Schichtwechsel

Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und begleite Sie noch bis zum späten Abend durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:34 Uhr

Homosexualität verschwiegen - Spanier muss 3000 Euro an Exfrau zahlen

Scheidungen landen schnell mal vor Gericht, aber ein Gerichtsurteil zu einer Trennung in Spanien löst gerade große Empörung aus: Ein Mann in Valencia wurde zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 3000 Euro an seine frühere Ehefrau verurteilt, weil er ihr seine Homosexualität verschwiegen haben soll. Die zuständige Richterin habe aus diesem Grund auch die bereits geschiedene Ehe für nichtig erklärt, berichteten Medien unter Berufung auf Justizkreise. Der spanische Verband der Lesben, Schwulen, Transgender und Bisexuellen (FELGTB) kritisierte das Urteil als reaktionär.

14:00 Uhr

Klöckner landet als erste Politikerin am Regierungsterminal des BER

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(Foto: dpa)

Der Adler ist gelandet - also im übertragenen Sinne: Der erste Regierungsflieger ist am Morgen offiziell am neuen Hauptstadtflughafen BER gelandet. An Bord war die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner von der CDU, die aus Luxemburg von den EU-Agrarverhandlungen zurückgekehrt ist, wie ein Sprecher der Flugbereitschaft der Bundeswehr mitteilte. Damit hat der Regierungsterminal des neuen Flughafens offiziell den Betrieb aufgenommen, ab sofort fertigt der BER alle Flüge von Politikern ab. Im Vorfeld hatten Verteidigungsministerium, Auswärtiges Amt, Bundeskriminalamt und die Berliner Polizei gemeinsam den Ernstfall geprobt. Anfang Oktober wurde die Ankunft eines fiktiven Staatsoberhaupts durchgespielt, inklusive Salutschüsse und Überflug zweier Eurofighter. Auch Abflüge der Bundeskanzlerin und der Verteidigungsministerin wurden nach Angaben der Bundeswehr geprobt. Der ganze Flughafen soll am 31. Oktober seine Pforten öffnen.

13:44 Uhr

Feuer in Villa gelegt? Ermittlungen gegen Rapper Bushido

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(Foto: picture alliance/dpa)

Erst fällt ihm ein sündhaft teures Schmuck-Armband für seine Schwiegermutter ins Wasser und verschwindet, dann bricht im Dachstuhl seines Hauses ein Feuer aus - Rapper Bushido hat im Jahr 2013 echt Pech gehabt, könnte man sagen. Oder geht da etwas nicht mit rechten Dingen zu? Wie das Magazin "Stern" berichtet, ermittelt die Potsdamer Staatsanwaltschaft wegen des Villa-Brands. Anis Mohamed Youssef Ferchichi, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heißt, wird Anstiftung zur Brandstiftung vorgeworfen. Er soll Versicherungsbetrug im großen Stil begangen und einen Komplizen angestiftet haben, ein Feuer in seiner Villa zu legen, berichtet das Magazin weiter. Auch was den Verlust des Diamant-Armbandes bei einer Bootstour angeht, gibt es laut "Stern" Zeugenaussagen und Indizien, die Bushido belasten.

13:28 Uhr

"New York Times" enthüllt: Trump besitzt chinesisches Bankkonto

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US-Präsident Donald Trump (links) und sein Herausforderer Joe Biden beim ersten TV-Duell.

(Foto: REUTERS)

Strafzölle verhängen, Diplomaten ausweisen, Flugzeugen die Landeerlaubnis verweigern, TikTok behindern, gegen den "China-Virus" wettern - mit kaum einem Land liefert sich der amtierende US-Präsident so viele Auseinandersetzungen wie mit China. Dabei ist die Liste der Länder, mit denen Trump es sich verscherzt hat, nach gut dreieinhalb Jahren Amtszeit lang. Jetzt kommt heraus: Der Republikaner besitzt dort immer noch ein Bankkonto und hat dort jahrelang Geschäfsinteressen verfolgt, wie die "New York Times" berichtet. Wie passt das zusammen mit seiner Politik, seinen Äußerungen und den Vorwürfen an seinen Herausforderer Joe Biden? Trump hatte dem Demokraten immer wieder vorgeworfenen, gegenüber Peking eine schwache Haltung zu zeigen - Belege hat er bislang keine vorweisen können. Die Enthüllung um seine China-Geschäfte kommt für Trump kurz vor der Präsidentschaftswahl zur Unzeit - und ist für Biden sicher willkommene Munition für das TV-Duell am morgigen Donnerstag. Da treffen sie das letzte Mal vor der Wahl am 3. November direkt aufeinander. Wer von Deutschland aus den Schlagabtausch verfolgen will, muss früh aufstehen: Ntv überträgt die Debatte ab 3 Uhr deutscher Zeit.

13:02 Uhr

Einbrecher stellen Stall-Lüftung ab - 23.000 Hühner ersticken

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Themenbild

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Hühnerhalter in Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Einbruch mehr als 20.000 Tiere verendet. Die Lüftung in dem Gebäude sei zwischen gestern Nachmittag und heute Morgen ausgeschaltet worden, teilte die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Einbrecher dafür verantwortlich sein. Mitarbeiter entdeckten den Vorfall demnach heute Morgen und alarmierten die Polizei. Nur wenige der insgesamt 23.000 Hühner überlebten. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der Betrieb liegt in Neu Dargelin südlich von Greifswald unweit der Autobahn 20. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch.

12:11 Uhr

Verdächtiger nach tödlichem Messerangriff in Dresden gefasst

Zwei Wochen nach einer Messerattacke auf zwei Touristen in Dresden mit einem Toten und einem Verletzten haben die Ermittler einen Verdächtigen gefasst. Der 20-Jährige sei gestern Abend in Dresden festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der sächsischen Hauptstadt mit. Bei dem Beschuldigten handelte es sich demnach um einen Syrer, der noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden soll. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler nach eigenen Angaben "im Zuge der Spurenauswertung". Die Ergebnisse begründeten den Tatverdacht. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll es sich dabei um DNA-Spuren an der Tatwaffe handeln. Angaben zu einem möglichen Tatmotiv des Beschuldigten machten die Behörden zunächst nicht.

11:54 Uhr

Geheimdienste sollen bei Messengern wie WhatsApp mitlesen dürfen

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(Foto: picture alliance/dpa)

An Ihren WhatsApp-Chats könnte zukünftig noch jemand teilhaben: die deutschen Geheimdienste. Die Bundesregierung will dem Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und Militärischen Abschirmdienst (MAD) erlauben, Kommunikation über WhatsApp und andere verschlüsselte Messenger-Dienste mitzulesen. Nach einer Kabinettsentscheidung sollen die Geheimdienste nicht nur laufende Gespräche via Messenger überwachen dürfen, sondern auch Text-Botschaften, die per Messenger verschickt werden. Aber per Zufallsprinzip schleichen sich jetzt keine Geheimdienst-Mitarbeiter in Ihre Chat-Gruppe: Voraussetzung für die sogenannte Quellen-TKÜ ist in jedem einzelnen Fall eine entsprechende Anordnung. Die Reform war in der Koalition sehr umstritten. Ein vorheriger Entwurf aus dem Jahr 2019 sah auch noch die Erlaubnis für "Online-Durchsuchungen" vor, also den verdeckten Zugriff auf Computer, Smartphones und andere IT-Geräte. Dieser Passus wurde auf Druck der SPD gestrichen.

11:25 Uhr

Härtere Strafen - Kindesmissbrauch gilt künftig als Verbrechen

Kinder sollen besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden - darauf zielt ein Gesetzentwurf ab, den das Bundeskabinett gerade gebilligt hat. Er sieht vornehmlich härtere Strafen vor: Kindesmissbrauch wird künftig als Verbrechen behandelt mit einem Strafrahmen von einem Jahr bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe. Der neue Begriff "sexualisierte Gewalt gegen Kinder" soll zusätzlich deutlich machen, dass es sich um eine schwere Straftat handelt. Bisher gilt der Missbrauch als Vergehen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. "Wir brauchen höchste Wachsamkeit und Sensibilität für Kinder, die gefährdet sind oder Opfer von sexualisierter Gewalt wurden", erklärte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht von der SPD, die die Gesetzesvorlage eingebracht hat.

Der Entwurf nimmt auch Verbreitung und Besitz von Kinderpornografie verstärkt ins Visier und ermöglicht härtere Strafen: Für die Verbreitung sieht er eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren vor (bisher drei Monate bis fünf Jahre). Der Besitz soll mit Freiheitsstrafen von einem Jahr bis zu fünf Jahren geahndet werden (bisher bis zu drei Jahre oder Geldstrafe). Für das gewerbs- und bandenmäßige Verbreiten sieht das Gesetz künftig Freiheitsstrafen von zwei bis 15 Jahre vor (bislang sechs Monate bis zehn Jahre). Noch ein wichtiger Punkt: Bei der Herstellung kinderpornografischer Inhalte, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, soll die Verjährungsfrist künftig erst mit Vollendung des 30. Lebensjahrs des Opfers beginnen. Im nächsten Schritt wird der Bundestag über den Gesetzentwurf debattieren.

10:50 Uhr

Frankreich: Zeitung wegen Mohammed-Karikaturen bedroht

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Der tödliche Angriff auf einen Lehrer hat ganz Frankreich geschockt - es folgten Proteste für Meinungsfreiheit und gegen Terror.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

Nach dem mutmaßlich islamistischen Mordanschlag auf einen französischen Geschichtslehrer sieht sich eine Zeitung mit Drohungen wegen der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen konfrontiert. Insbesondere auf Facebook habe es mehrere solche Bedrohungen gegeben, wogegen das Blatt juristisch vorgehe, sagte ein Journalist von der Regional-Zeitung "La Nouvelle République" im Fernsehen. Die Zeitung hatte die bereits vom Satire-Magazin "Charlie Hebdo" veröffentlichten Zeichnungen am 18. Oktober auf ihrer Titelseite gebracht. Die Redaktion platzierte die Karikaturen prominent, um auf eine Gefahr durch Islamismus hinzuweisen. Der Lehrer Samuel Paty war am Freitag in einem Vorort von Paris von einem mutmaßlichen Islamisten angegriffen und enthauptet worden. Nach Stand der Ermittlungen wurde Paty getötet, weil er in einer Unterrichtsstunde zum Recht auf Meinungsfreiheit vor 13-jährigen Schülern Mohammed-Karikaturen verwendet hatte. Vielen Muslimen gilt eine bildliche Darstellung des Propheten als Blasphemie.

10:25 Uhr

Dänemark tötet Millionen Nerze aus Angst vor Corona-Mutationen

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Themenbild

(Foto: picture alliance / NOAH - for an)

Die dänische Regierung lässt gerade Millionen von Nerzen in Pelztierfarmen töten. Offenbar sind Nerze besonders empfänglich für das Virus. Erste Infektionen wurden bereits Mitte Juni festgestellt. In den engen Käfigen breitete sich die Infektion schnell aus und die Pelztiere steckten wiederum auch in vielen Fällen Menschen an. Mit der Maßnahme hofft die Regierung, die Ausbreitung des Virus eindämmen zu können - und die Zeit drängt: Bei Untersuchungen wurden nach Angaben des staatlichen Serum-Instituts bereits besonders gefährliche Mutationen des Virus festgestellt, gegen die die derzeit entwickelten Impfstoffe nicht wirken würden. Wie die "taz" berichtet, rechnen Veterinäre damit, dass bis zu vier Millionen Tiere getötet werden müssen. Demnach sollen inzwischen mehr als 100 Nerzfarmen betroffen sein - der Großteil der Betriebe befindet sich in Nordjütland.

10:01 Uhr

Protest gegen "Zerstörung" - Aktivisten zünden Globus vor EZB an

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(Foto: dpa)

Mit einer brennenden Erdkugel haben Aktivisten vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gegen klimaschädliche Geldpolitik demonstriert. Es gehe nicht nur um Klimaschutz, sondern um eine globale Ordnung, in der jeder Mensch die Chance auf ein gutes Leben habe, sagte die Frankfurter Gruppe Koalakollektiv am Morgen. Die internationale Finanzindustrie habe einen erheblichen Einfluss darauf, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickele. Doch die EZB stecke ungebremst Milliarden in klimaschädliche Industrien. Damit befeuere sie die "Zerstörung unserer Lebensgrundlagen - mit öffentlichen Geldern".

09:46 Uhr

Abgeschoben? Eltern von 545 Migrantenkindern in USA nicht auffindbar

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Im Juni 2018 protestierten US-Bürger gegen das Vorgehen der Trump-Regierung.

(Foto: imago/CrowdSpark)

2018 sorgte das rabiate Vorgehen der Trump-Regierung an der Grenze zu Mexiko für weltweite Empörung: Illegal eingewanderte Eltern wurden von ihren Kindern getrennt. Nach heftigen Protesten im In- und Ausland beendete die US-Regierung diese Praxis nach sechs Wochen wieder. Doch die Folgen sind offenbar bis heute schwer: Die Eltern von 545 Migrantenkindern, die von ihren Familien getrennt wurden, sind nicht auffindbar. Darüber informierte die US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) nach eigenen Angaben das zuständige Gericht. Die Organisation prangerte die "grausame Praxis" der Trump-Administration an und forderte Aufklärung. Laut einer vom Fernsehsender CNN veröffentlichten Gerichtsakte wurden zwei Drittel der nicht auffindbaren Eltern wahrscheinlich abgeschoben. Der Fernsehsender NBC hingegen berichtete, die verschwundenen Eltern seien bereits seit 2017 in einem Pilotprojekt der US-Regierung von ihren Kindern getrennt und abgeschoben worden.

09:21 Uhr

Rapper Smudo: "Antifaschist zu sein, ist erste Bürgerpflicht"

Der Musiker Smudo. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Der Musiker Smudo. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild)

Für Rapper Smudo von den Fantastischen Vier ist es erste Bürgerpflicht, antifaschistisch zu sein. "Wenn man gegen Spaltung und für eine Gesellschaft miteinander ist, für Kommunikation und Zusammenhalt und gegen das Pauschalisieren und Herabsetzen von ganzen Menschengruppen, ist man automatisch Antifaschist. Das ist nichts Schlechtes", sagte der Musiker, der bürgerlich Michael Bernd Schmidt heißt. Der 52-Jährige war Gast bei dem neuen Podcast des Vereins "Laut gegen Nazis" in Hamburg. Dort sprach der Rapper gemeinsam mit Veranstalter Jörn Menge und Regisseurin Julia von Heinz über deren Film "Und morgen die ganze Welt". Die Premiere des Streifens findet am Freitag in Hamburg statt.

09:00 Uhr
08:46 Uhr

Mindestens elf Tote bei Massenpanik in Afghanistan

Bei einer Massenpanik nahe dem pakistanischen Konsulat in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad sind mindestens elf Afghaninnen getötet worden. Mindestens zehn weitere Menschen seien verletzt worden, darunter acht Frauen, sagte der Sprecher des örtlichen Krankenhauses, Saher Adel. Ein Sprecher der Provinz Nangarhar bestätigte die Angaben. Nach Angaben des Sprechers brach die Massenpanik aus, während Tausende Menschen in einem nahe dem pakistanischen Konsulat gelegenen Stadion Schlange standen, um sich für Visa zu bewerben. Zu den tödlichen Vorfällen kam es demnach, als die Menschen in großer Menge in Richtung der Ausgänge rannten.

08:19 Uhr

US-Polizei deckt Flughörnchen-Schmuggelring auf

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Flughörnchen können nicht wirklich fliegen. Sie haben zwischen ihren Vorder- und Hinterbeinen eine Gleithaut, die den Effekt eines Gleitschirms hat.

(Foto: imago images/VWPics)

Wegen illegalen Handels mit Flughörnchen sind in Florida sieben Tatverdächtige festgenommen worden. Sie sollen einem Ring angehören, der in weniger als drei Jahren bis zu 3600 der in dem US-Bundesstaat unter Artenschutz stehenden Tiere einfing und nach Südkorea verkaufte, wie die regionale Wildtierbehörde FWC jetzt mitteilte. In dem asiatischen Land sind die auch als Gleithörnchen bezeichneten Nager beliebte Haustiere.

Die Flughörnchen wurden den Angaben zufolge in rund 10.000 Fallen in Florida gefangen. Den Gesamtwert der geschmuggelten Flughörnchen auf dem internationalen Markt bezifferte die FWC mit mehr als einer Million Dollar. Die Festgenommenen werden unter anderem des organisierten Verbrechens und der Geldwäsche bezichtigt. Die Behörde rechnet mit weiteren Festnahmen in dem Fall.

07:38 Uhr

Maskenverweigerer verletzen Stadtmitarbeiter schwer - Fahndung

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(Foto: Polizei Dortmund)

Drei Männer haben einen Mitarbeiter der Stadt Dortmund schwer verletzt, nachdem er sie aufgefordert hatte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Polizei fahndet jetzt mit Fotos nach den drei Verdächtigen. Die Tat ereignete sich bereit am 22. September. Gegen 21 Uhr kam es zu dem Aufeinandertreffen, bei dem die Männer den Mitarbeiter der Service- und Präsenzkräfte der Stadt im unterirdischen Bereich der Haltestelle Brunnenstraße angegriffen mit massiven Schlägen und Tritten zusetzten. Überdies schlugen sie ihm mehrfach mit einer Bierflasche auf den Kopf. Auch als der Mann zu Boden ging, ließen sie nicht von ihrem Opfer ab. Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung.

07:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Die Hälfte der Arbeitswoche ist geschafft, und der Mittwoch geht sicherlich auch schnell vorbei. Dann gebe ich Ihnen hier mal einen kleinen Überblick über die wichtigsten Themen des Tages:

  • Das Kabinett will heute das Gesetz gegen sexuelle Gewalt an Kindern beschließen. Der Gesetzesentwurf sieht schärfere Strafen, eine effektivere Strafverfolgung und verbesserte Prävention vor. Unter anderem soll die Verbreitung von Kinderpornografie demnach ein Verbrechen werden. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder soll künftig mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden.
    Menschen halten Fahnen mit dem Logo der Gewerkschaft Verdi in den Händen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

    Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

    (Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild)

  • Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter: Heute unter anderem in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Sachsen, Bremen und Hamburg, wie Verdi mitteilte. Je nach Region sind Beschäftigte von Kitas, Verwaltungen, Krankenhäusern oder Müllabfuhren aufgerufen, ganztägig die Arbeit niederzulegen.
  • Geheimdienste in Deutschland sollen mehr Befugnisse zur Überwachung von Messengerdiensten wie WhatsApp bekommen - darüber berät heute das Kabinett.
  • Frankreich will am Abend mit einer nationalen Gedenkveranstaltung an den ermordeten Lehrer Samuel Paty erinnern.
  • Bis zur Eröffnung des Flughafens BER sind es noch zehn Tage, aber der Bundespräsident, die Kanzlerin und ihre Minister brechen schon ab heute vom neuen Hauptstadtflughafen zu Dienstreisen auf.
  • Dürren und Hochwasser, Risiken für die Gesundheit, die Wirtschaft und die Landwirtschaft: Wie weit Deutschland mit der Anpassung an solche Folgen des Klimawandels ist, stellt Bundesumweltministerin Svenja Schulze von der SPD am Vormittag in einem Bericht vor.

Ich versorge Sie heute mit allen wichtigen Nachrichten und Wissenswertem in "Der Tag". Mein Name ist Johanna Ohlau, und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mittwoch. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an johanna.ohlau[at]nama.de.

06:49 Uhr

Drei Söhne erstochen - 78 Jahre Haft für jungen Vater

Fünf Jahre nach der Tötung seiner drei Söhne hat sich ein Mann in Kalifornien wegen Mordes schuldig bekannt. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles wurde der 38-Jährige zu 78 Jahren Haft verurteilt. Die Bluttat hatte 2015 für Schlagzeilen gesorgt. Die drei Brüder im Alter von acht, neun und elf Jahren waren erstochen auf dem Rücksitz eines Autos in South Los Angeles aufgefunden worden. Der Tatort habe eine "grausige Szene" geboten, sagte der damalige Polizeichef Charlie Beck. In dem Geländewagen, der vor einer Schule parkte, fand die Polizei auch den mit Stichwunden verletzten Vater vor. Familienangehörige sagten damals dem Sender KTLA, die Mutter der drei Jungen sei vor einigen Jahren gestorben. Nach Angaben eines Pfarrers soll der Vater arbeitslos gewesen sein und mit seinen Kindern in dem Fahrzeug gelebt haben.

06:37 Uhr

Regnerischer Start in den Tag

Heute erwartet uns ein Tag mit in den Norden ziehendem Regen und von Süden her aufheiternd, im Südosten länger sonnig. Die Höchstwerte liegen bei 14 bis 23 Grad, dabei wird es im Westen und Nordwesten sowie auf den Bergen windig bis stürmisch. Im Laufe des Tages zieht der Regen sich immer wieder zu den Küsten zurück und am Abend schließlich nach Dänemark ab. Dahinter heitert es auf. Im Südosten lösen sich die Dunst- und Nebelfelder schnell auf, und die Sonne setzt sich noch gut gegen die durchziehenden Schleierwolken durch. Dabei weht vor allem im Westen und Nordwesten frischer Wind mit starken bis stürmischen Böen. Auf den Nordseeinseln gibt es am Nachmittag und Abend Sturmböen, auf Borkum und Helgoland sogar schwere Sturmböen (Windstärke 10).

06:27 Uhr

Reality-TV-Star Kim Kardashian wird 40

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(Foto: dpa)

Der Club der über 40-Jährigen hat ein neues Mitglied: Kim Kardashian feiert heute runden Geburtstag. Kaum jemand versteht es besser, sich öffentlich in Szene zu setzen als das US-amerikanische It-Girl. Der Preis ist ein gläsernes Leben: Insgesamt 19 Staffeln gibt es bereits von der Serie "Keeping Up with the Kardashians" (übersetzt etwa: Mit den Kardashians Schritt halten), die 2007 an den Start gegangen war und ihre ganze Familie weltbekannt machte. Anfang nächsten Jahres sollen jedoch die letzten Folgen der beliebten Reality-TV-Show laufen. Lässt es Kim Kardashian mit 40 Jahren tatsächlich etwas ruhiger in ihrem Leben zugehen? Da gibt es doch Zweifel, denn die Ehefrau von Kanye West und vierfache Mutter ist längst nicht nur im Fernsehen und auf den Roten Teppichen präsent: Bei Instagram folgen ihr mehr als 190 Millionen Menschen, sie hat sich über die Jahre ein millionenschweres Mode- und Luxusimperium aufgebaut.