Mittwoch, 22. Juni 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Kira Pieper und Heidi Ulrich

22:43 Uhr

Das war Mittwoch, der 22. Juni 2016

Liebe Leser,

(Foto: dpa)

am Horizont verschwindet nun auch der letzte Flecken Licht, damit ist es Zeit, Feierabend zu machen! "Der Tag" verabschiedet sich für heute. Morgen ab 6 Uhr geht es an dieser Stelle weiter. Dann ist großer Tag der Entscheidung in Großbritannien. Außerdem gibt es mal kein EM-Spiel. Doch zuerst noch der Rückblick auf die Meldungen, die sie heute besonders interessiert haben:

Die letzten Fußball-Ergebnisse finden Sie in unseren "EM-Tag", dort erfahren Sie zum Beispiel, ob es das mit der Karriere von Zlatan Ibrahimovic als Nationalspieler nun schon war.

Eine gute Nacht und bis morgen!

21:55 Uhr

Tausende trauern um Jo Cox

Auf der Leinwand: Der Ehemann der ermordeten Politikerin.
Auf der Leinwand: Der Ehemann der ermordeten Politikerin.(Foto: picture alliance / dpa)

In London und vielen anderen Städten ist der britischen Labour-Abgeordneten Jo Cox gedacht worden. Sie wäre heute 42 Jahre alt geworden. Tausende Menschen versammelten sich am Trafalgar Square und trauerten um sie. Darunter waren ihr Ehemann und ihre Kinder. Auch in Paris, Beirut, Nairobi und New York gab es Schweigeminuten. Cox war am Donnerstag auf offener Straße von einem offenbar psychisch gestörten Mann mit Verbindungen in die rechtsextreme Szene erschossen worden.

21:25 Uhr

Brexit: Lager kämpfen um letzte Stimmen

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In den letzten Stunden vor dem Schicksalsreferendum über den EU-Verbleib haben Brexit-Wortführer Boris Johnson und EU-Befürworter wie Premierminister David Cameron noch einmal intensiv um die Unentschlossenen geworben. Cameron betonte, dass ein Brexit endgültig wäre: "Wer aus einem Flugzeug springt, kann nicht durch die Cockpitluke wieder einsteigen." Auch EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker warnte, dass es kein Zurück gebe. Johnson erklärte dagegen, Großbritannien würde morgen seinen "Independence Day" feiern, seinen Unabhängigkeitstag. Umfragen gehen von einem sehr knappen Ergebnis aus. Wie das aussehen wird, soll erst Freitagmorgen klar sein.

Einen Kommentar über "Die gute Seite des Brexit" von meinem Kollegen Hubertus Volmer lesen Sie hier.

20:55 Uhr

Toiletten-Foto löst Waffendebatte aus

Eine Mutter aus dem US-Bundestaat Michigan machte von ihrer kleinen Tochter ein Foto, wie sie auf der Toilettenschüssel herum balancierte. Süßer Schnappschuss, dachte sie sich zuerst. Doch dann fand sie heraus, warum ihre Tochter auf der Toilette herumturnte. Sie war so schockiert, dass sie das Foto auf ihrer Facebook-Seite postete und einen langen Eintrag dazu schrieb:

  • Ihre Tochter habe ihr erklärt, dass sie das bei einer Übung im Kindergarten gelernt habe, für den Fall, dass es dort einen Amoklauf gibt.
  • Bei solchen Verhaltungsübungen lernen die Kinder, still unter ihrem Tisch zu sitzen oder was sie tun sollten, wenn sie bei einem Amoklauf gerade auf der Toilette sind.
  • "Politiker, seht euch das an. Das sind eure Kinder." Wer nicht wolle, dass kleine Kinder auf Kloschüsseln stehen, müsse die Waffengesetze ändern, schrieb die Mutter.
  • Ihr Beitrag wurde über 32.000 mal geteilt und entsprechend viel diskutiert.
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20:28 Uhr

Hellas-Banken werden von EZB wieder angekoppelt

Griechenland wird wieder an die normale Geldversorgung über die Europäische Zentralbank angekoppelt. Über ein Jahr lang waren die griechischen Banken weitgehend auf sogenannte ELA-Notkredite ihrer Athener Zentralbank angewiesen. Doch in Kürze können sie wieder von der billigeren Geldversorgung über die EZB profitieren. Die Zentralbank hat ihr Okay dafür gegeben: Ab morgen würden nun griechische Staatsanleihen trotz Ramschstatus wieder als Kreditsicherheiten von der Zentralbank akzeptiert. Griechenland hatte vorher mehrere Reformen voran gebracht, so wie das die internationalen Gläubiger gefordert hatten.

Hier lesen Sie mehr dazu.

20:10 Uhr
19:53 Uhr

Schule brennt nach Zeugnisausgabe

Die Turnhalle wurde weitestgehend zerstört.
Die Turnhalle wurde weitestgehend zerstört.(Foto: dpa)

Eine meterhohe Rauchsäule war heute Mittag über der Gesamtschule in Sehnde bei Hannover zu sehen: Kurz nachdem die Zeugnisse verteilt wurden, brach ein Feuer aus - die Turnhalle stand in Flammen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, weil die Schüler gerade schon in die Sommerferien gestartet waren. Die Feuerwehr hatte den Großbrand gegen 15 Uhr unter Kontrolle. Was die Ursache war, wird noch untersucht.

19:35 Uhr

Demokraten starten Sit-in im Kongress

Seltenes Bild im US-Kongress.
Seltenes Bild im US-Kongress.(Foto: AP)

Wir bleiben in den USA: Der ewige Streit um eine Verschärfung des Waffenrechts nimmt dort nun ganz neue Züge an. Jetzt haben Abgeordnete der Demokraten deshalb ein Sit-in veranstaltet. Der Abgeordnete John Lewis sagte, einige Dutzend seiner Kollegen würden solange auf dem Boden sitzen bleiben, bis eine Abstimmung angesetzt sei. Darin solle festgelegt werden, dass keine Waffe kaufen dürfe, wer auf so genannten No-Fly-Listen geführt werde. Der letzte Versuch, das Waffenrecht dahingehend zu verschärfen, war vorgestern im Senat gescheitert, wo die Republikaner die Mehrheit haben. Ein Sprecher von Präsident Obama sagte, die Aktion spiegele den Frust vieler Menschen über die Blockadehaltung wieder.

19:12 Uhr

Trump rechnet mit Clinton ab

Eine "Weltklasse-Lügnerin" nannte Trump Clinton auch noch.
Eine "Weltklasse-Lügnerin" nannte Trump Clinton auch noch.(Foto: dpa)

Nächste Runde im Schlagabtausch zwischen den angehenden Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump - der Ton wird dabei so langsam immer rauer. Diesmal hat Trump kräftig ausgeteilt:

  • Clinton bereichere sich an ihren politischen Verbindungen, sagte er bei einer Rede in New York.
  • Überhaupt sei sie die "korrupteste Person, die jemals Präsident werden wollte".
  • Clinton habe die Politik des "persönlichen Nutzens und sogar Diebstahls" perfektioniert, so Trump.
  • Außerdem warf er ihr vor, sie habe sich als Außenministerin durch Spenden an die Wohltätigkeitsstiftung ihrer Familie beeinflussen lassen. Das hatte Clinton stets bestritten.
  • Clinton ihrerseits hatte gestern scharf gegen Trump geschossen und gesagt, er habe von Wirtschaft überhaupt keine Ahnung. "Aber vielleicht sollten wir auch nicht mehr von jemandem erwarten, dessen berühmteste Worte sind: 'Du bist gefeuert!'." Damit hatte sie auf  Trumps Reality-TV-Show "The Apprentice" angespielt.
18:48 Uhr

20.000 Flüchtlinge spielen im Verein Fußball

Universalsprache.
Universalsprache.(Foto: picture alliance / dpa)

Was schweißt zusammen? Richtig, Fußball oder auch ein anderer Mannschaftssport. Auf jeden Fall kann der Fußball für die Integration sehr hilfreich sein. Inzwischen sind rund 20.000 Flüchtlinge in Deutschland einem Fußball-Verein beigetreten. "Das ist eine bemerkenswerte Zahl", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel der "Rheinischen Post" vorab. "Das zeigt, sie haben ein soziales Umfeld gefunden und sind im Verein integriert", sagte er.

18:25 Uhr

Entflohener Mörder in Bayern gefasst

Entwarnung - der entflohene Mörder aus dem Euskirchener Gefängnis ist gefasst. Er sei auf einer Autobahn in Bayern festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der JVA. Der 50-jährige war heute Morgen aus dem offenen Vollzug in Euskirchen entkommen. (Siehe Eintrag von 17:20 Uhr) Dorthin wird der Mann jetzt aber nicht mehr zurückgebracht - er kommt in den geschlossenen Vollzug.

Die ganze Geschichte können Sie hier lesen.

18:09 Uhr

Waffenstillstand mit Farc-Rebellen geschlossen

Die jahrzehntelangen Kämpfe sollen nun endlich vorbei sein.
Die jahrzehntelangen Kämpfe sollen nun endlich vorbei sein.(Foto: picture alliance / dpa)

Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs haben sich die kolumbianische Regierung und die Guerillaorganisation Farc auf einen Waffenstillstand geeinigt. Beide Seiten hätten sich auf einen "definitiven Waffenstillstand und eine Einstellung der beiderseitigen Feindseligkeiten" verständigt, erklärten beide Seiten in Havanna, wo sie verhandelt hatten. Wann die Vereinbarung in Kraft tritt, ist bisher unklar.

Eine ausführliche Meldung dazu lesen Sie hier.

18:00 Uhr
17:53 Uhr

Altersgrenze für Überwachung soll sinken

Die Sicherheitsbehörden hier in Deutschland sollen künftig schon Jugendliche ab 14 Jahren überwachen dürfen, wenn sie unter Terrorverdacht stehen. Die große Koalition hat sich dazu auf ein neues Antiterrorgesetz geeinigt. Es soll unter anderem erlauben, die Daten der verdächtigen Jugendlichen zu speichern. Bisher ist das nur bei Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt. Voraussetzung ist, dass "tatsächliche Anhaltspunkte" dafür bestehen, dass der Teenager zum Beispiel einen Anschlag plant. Das Gesetz soll auch den Informationsaustausch zwischen den Geheimdiensten der Länder verbessern. Der Bundestag entscheidet übermorgen über das Gesetz.

17:20 Uhr

Verurteilter Mörder in NRW geflohen

Ein verurteilter Mörder ist aus der Justizvollzugsanstalt Euskirchen in Nordrhein-Westfalen geflohen.

  • Der 50-Jährige sei heute früh über den mehr als zwei Meter hohen Zaun der JVA geklettert, hieß es von der Gefängnisleitung.
  • Der Mann ließ sich offenbar später im Krankenhaus Mechernich behandeln, weil er sich bei der Flucht verletzt hatte.
  • Er war 1998 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes, versuchten Mordes und Raub verurteilt worden.
  • Inzwischen war der Mann im offenen Vollzug. Zum Beispiel durfte er ohne Aufsicht außerhalb der JVA arbeiten.
  • Weil er gegen Regeln verstoßen hatte, legte die JVA seine vollzugsöffnenden Maßnahmen aber vorerst auf Eis.
  • Seine Flucht sei vermutlich eine Kurschlussreaktion gewesen, hieß es von der Gefängnisleitung.
17:00 Uhr
16:47 Uhr

Fast Hundert Tote durch Blitzeinschläge

In Indien sind innerhalb von zwei Tagen fast Hundert Menschen durch Blitzeinschläge ums Leben gekommen. Alleine im Bundesstaat Bihar starben laut den Behörden mindestens 56 Menschen, weitere 28 wurden verletzt. Viele Opfer seien Frauen und Kinder, hieß es. Jährlich kommen in Indien Tausende Menschen durch Blitze ums Leben, die meisten sind Bauern. Vor allem in der Monsun-Saison zwischen Juni und Oktober ereignen sich viele Blitzeinschläge.

16:30 Uhr

Mutmaßlicher IS-Kämpfer in NRW festgenommen

Der Mann soll für die Terrormiliz IS in Syrien gekämpft haben und in Propaganda-Videos aufgetreten sein: Nun hat die Bundesanwaltschaft den 30-jährigen Tadschiken in Nordrhein-Westfalen festnehmen lassen.

  • Den Ermittlern zufolge reiste er im April 2015 von Tadschikistan aus über die Türkei nach Syrien. Anfang September soll er nach Deutschland gekommen sein.
  • In Videobotschaften soll dazu aufgerufen haben, für den IS zu kämpfen. 
  • In welcher Stadt der Verdächtige nun gefasst wurde, ist bisher nicht bekannt.
16:10 Uhr

Stoltenberg: Brexit wäre Nachteil für Kampf gegen Terror

Jens Stoltenberg
Jens Stoltenberg(Foto: dpa)

Beim Brexit-Referendum geht es nicht nur um Zölle, Arbeitsplätze und Investitionen. Ein anderes Thema ist die Sicherheit. Nato-Generalsekretär Stoltenberg hält es für besser, wenn Großbritannien Teil der EU bliebe. Er sagte dem "Guardian", ein zersplittertes Europa wäre im Kampf gegen Terrorismus von Nachteil. Das könnte Verunsicherungen verstärken und zu Instabilität führen , warnte er. Für die Nato sei ein starkes Europa wichtig. Und Großbritannien sei dabei eine Art Bindeglied zwischen der EU und der Nato, sowie zwischen Europa und den USA. Auch das sei für die Nato sehr wichtig, sagte Stoltenberg.

Alles rund um das Brexit-Referendum finden Sie hier auf unserer Themenseite.

15:46 Uhr

Medien: Zuckerberg klebt Laptop-Kamera ab

Kennen Sie diese Paranoia, jemand könnte - warum auch immer - Ihr Smartphone oder Laptop anzapfen und darüber Ihre Gespräche mitanhören oder in Ihr Wohnzimmer gucken? Anscheinend macht sich da auch Mark Zuckerberg so seine Gedanken. Zumindest legt das ein Foto nahe, das er gepostet hat, um Instagram zu seinen 500 Millionen monatlichen Nutzern zu gratulieren. Darauf ist zu sehen, dass die Kamera und der Audio-Ausgang seines Macbooks offenbar mit Klebeband verdeckt sind. Die Blogs "Gizmodo" und "TheNextWeb" gehen davon aus, dass es Zuckerbergs Arbeitsplatz ist.

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Mehr dazu lesen Sie hier.

15:24 Uhr

Grüne fordern Entlassung von Maaßen

Der Chef des Verfassungsschutzes: Hans-Georg Maaßen.
Der Chef des Verfassungsschutzes: Hans-Georg Maaßen.(Foto: imago/Jürgen Heinrich)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz gerät erneut in Erklärungsnot: Zum wiederholten Male sollen Handys des V-Manns "Corelli" nicht korrekt oder gar nicht ausgewertet worden sein. Die Grünen halten das für inakzeptabel und wollen nun, dass Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen seinen Hut nehmen muss. Innenminister De Maizière müsse Maaßen "umgehend entlassen", sagten die Grünen-Abgeordneten Konstantin von Notz, Irene Mihalic und Hans-Christian Ströbele. Es gebe "beinahe täglich" neue Hiobsbotschaften aus dem Amt. Der V-Mann steht im Verdacht, mit der rechtsextremen Terrorzelle NSU Kontakt gehabt zu haben. Er war vorletztes Jahr gestorben.

Druck auf Maaßen gibt es inzwischen auch von der SPD, der FDP und der Linkspartei. Mehr dazu lesen Sie hier.

14:58 Uhr

Hirnentzündung nach Verzehr von Ziegenmilch

Auch Tiere können sich mit dem Virus infizieren und es mit der Milch ausscheiden.
Auch Tiere können sich mit dem Virus infizieren und es mit der Milch ausscheiden.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Sie haben Ziegenrohmilchprodukte verzehrt und sind daraufhin durch FSME an einer Hirnentzündung erkrankt – so ist es zwei Menschen in Baden-Württemberg ergangen. Proben der Tiere und frisch produzierter Lebensmittel hätten den Verdacht bestätigt, hieß es vom Landratsamt Biberach. Einige Rohmilchprodukte eines Ziegenhofs in Zwiefalten bei Reutlingen seien mit dem FSME-Virus verunreinigt. Die Produkte wurden sofort aus dem Verkauf genommen. Eine FSME-Übertragung durch virusinfizierte Milch von Ziegen und Schafen gilt als sehr selten. In der Regel wird das Virus durch einen Zeckenstich übertragen. In besonders schweren Fällen können Infizierte eine Entzündung des Gehirns erleiden bzw. der Hirnhäute.

Mehr Informationen gibt es hier.

14:27 Uhr

Tausende Flüchtlinge nach Deutschland zurückgeschickt

In diesem Jahr sind bisher rund 5500 Flüchtlinge aus anderen Ländern wieder nach Deutschland zurückgeschickt worden. Das sind jetzt schon fast doppelt so viele wie im gesamten letzten Jahr, wie die neuesten Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zeigen.

  • Die meisten kamen aus Schweden (1700), der Schweiz (900) und den Niederlanden (600) zurück nach Deutschland.
  • Der Grund dafür ist das Dublin-Verfahren. Die Flüchtlinge hatten sich nach ihrer Ankunft in Europa zuerst in Deutschland registrieren lassen, waren dann aber weitergereist.
  • Auch Deutschland hat knapp 1500 Flüchtlinge zurückgeschickt – die meisten nach Italien und Polen.
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

Fußball und Brexit - das hört man wirklich überall gerade! So auch bei einem Smalltalk, den ich auf dem Weg hierher belauscht habe: "Ach, Sie sind von der Insel?" "Glauben Sie, dass Sie in der EU bleiben?" "Und wie spielt Irland heute Abend?" Das sind Fragen, auf deren Antwort wir alle sehr gespannt sind. Bis es soweit ist, werfen wir doch einen Blick auf das restliche Nachrichtengeschehen! Nachdem sich Kira Pieper in den wohlverdienten Feierabend aufgemacht hat, begleite ich Sie durch die zweite Hälfte (oder doch Halbzeit?) bei "Der Tag". Ich bin Heidi Ulrich und grüße in die Runde!

Und falls Sie sich doch lieber Fußball-News en masse wünschen, dann sind Sie bei unseren Ticker "Der EM-Tag" goldrichtig.

14:00 Uhr

Dutzende sterben bei Kämpfen um IS-Hochburg

Nie zuvor soll es so schwere Kämpfe und die IS-Hochburg Sirte gegeben haben.
Nie zuvor soll es so schwere Kämpfe und die IS-Hochburg Sirte gegeben haben.(Foto: REUTERS)

Bei schweren Kämpfen um die libysche IS-Hochburg Sirte haben Anhänger der neuen Einheitsregierung nach eigenen Angaben weitere Teile der Stadt eingenommen. Allerdings erlitten sie dabei große Verluste. Ahmed Ruiati, Sprecher des Bündnisses "Bunjan Marsus", sagte, bei den Gefechten seien bislang 84 Soldaten getötet und 135 verletzt worden. Seit Beginn der Offensive auf Sirte im vergangenen Monat kamen demnach etwa 220 Anhänger der Einheitsregierung ums Leben. Die Terrormiliz Islamischer Staat setzt zur Verteidigung der Stadt Scharfschützen sowie Selbstmordattentäter ein. Über Verluste des IS gibt es keine verlässlichen Angaben.

13:44 Uhr

Kalifornien hat 50.000 obdachlose Studenten

Einer Studie zufolge sind fast 50.000 Studenten der größten staatlichen US-Universität obdachlos, noch weitaus mehr leiden Hunger. Das sind bis zu zwölf Prozent der rund 460.000 Studierenden an der California State University. 21 bis 24 Prozent essen demnach regelmäßig nicht genug.

13:23 Uhr

Höckes rechter Arm darf gezeigt werden

Um dieses Foto der "taz" geht es.
Um dieses Foto der "taz" geht es.(Foto: Screenshot taz)

Höcke mit ausgestrecktem rechten Arm? – Dieses Foto ist erlaubt, urteilt das Landgericht Erfurt. Somit darf die Tageszeitung "taz" den AfD-Fraktionschef Björn Höcke weiterhin so zeigen. Allerdings nicht mit der zunächst gewählten Überschrift "Hitlergruß im Abendland". Der Vorsitzende Richter Dirk Steinmaier begründete dies mit der Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Hier lesen Sie mehr dazu.

12:53 Uhr

Diebe reißen mit Bagger Supermarkt-Wand ein

Mit einem Bagger reißen Diebe in Thale eine Supermarkt-Wand ein.
Mit einem Bagger reißen Diebe in Thale eine Supermarkt-Wand ein.(Foto: dpa)

Unbekannte haben im Harz mit einem Bagger die Außenwand eines Supermarktes eingerissen und aus einem Geldautomaten mehrere Kassetten mit Bargeld entwendet. Den Bagger hatten sie zuvor von einer Baustelle gestohlen. Nach der Aktion flüchteten die Täter mit einem Auto, den Bagger ließen sie zurück. Durch die Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, wurde das Auto entdeckt. Ein Streifenwagen nahm die Verfolgung auf. Die Fahrzeuge stießen zusammen, die Diebe konnten jedoch flüchten.

12:32 Uhr

Michelle Obama nutzt jetzt Snapchat

Präsidenten-Gattin Michelle Obama.
Präsidenten-Gattin Michelle Obama.(Foto: dpa)

US-First Lady Michelle Obama ist nun auch auf Snapchat aktiv. Unter dem Benutzernamen "MichelleObama" postet ihr Büro seit Dienstag (Ortszeit) auf der Foto- und Messenger-App. Auf diesem Weg wolle sie junge Menschen über ihre Initiativen informieren, hieß es in einem Post auf der Plattform medium.com. Sie setzt sich unter anderem für bessere Bildungschancen für Mädchen und gesunde Ernährung ein. Snapchat lässt gepostete Bilder und Videos von selbst wieder verschwinden.

12:12 Uhr

US-General: Baltikum ist nicht zu verteidigen

Kann die Nato im Kriegsfall das Baltikum verteidigen?
Kann die Nato im Kriegsfall das Baltikum verteidigen?(Foto: imago/Eastnews)

Die baltischen Staaten wären im Kriegsfall nach Meinung des US-Generals Ben Hodges von der Nato nicht zu verteidigen. "Russland könnte die baltischen Staaten schneller erobern, als wir dort wären, um sie zu verteidigen", sagte der Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa der Wochenzeitung "Die Zeit". Russische Truppen könnten die baltischen Hauptstädte innerhalb von 36 bis 60 Stunden erobern, so der General.

Wenn Sie mehr über die Aussage des US-Generals lesen möchte, klicken Sie den Link an.

12:00 Uhr
11:45 Uhr

Handwerker werden von 300 Polizisten beschützt

Die Berliner Polizei ist mit 300 Beamten angerückt, um Handwerkerarbeiten in einem ehemals besetzten Haus zu schützen. Die Verwaltung des Hauses in der Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain habe um den Einsatz gebeten, sagte eine Polizeisprecherin. Die Handwerker seien beauftragt, zwei Wohnungen auszuräumen. Auch ein Abschnitt der Straße wurde abgesperrt. Das Haus in der Rigaer Straße 94 stand im Januar im Mittelpunkt eines umstrittenen Polizei-Großeinsatzes mit 550 Beamten. In dem Gebiet gab es in den vergangenen Jahren laut Polizei immer wieder gewalttätige Aktionen der linksextremistischen Szene, darunter Farbbeutel- und Steinwürfe und Brandstiftungen.

11:29 Uhr

Prince wenige Tage vor seinem Tod bewusstlos

Wie schlecht ging es Prince wirklich?
Wie schlecht ging es Prince wirklich?(Foto: AP)

Der im April gestorbene US-Sänger Prince hat eine Woche vor seinem Tod ganz plötzlich das Bewusstsein verloren. Judith Hill, eine mit Prince befreundete Sängerin, berichtete in einem Interview mit der "New York Times", wie sie zusammen mit dem Musiker im Flugzeug saß und sich mit ihm unterhielt, als er plötzlich bewusstlos wurde. Der Pilot leitete daraufhin eine Notlandung ein.

Wenn Sie mehr über Prince' Ohnmacht lesen wollen, klicken Sie auf den Link.

11:15 Uhr

Krankenpfleger tötete mehr Menschen als gedacht

Die Mordserie des ehemaligen Krankenpflegers Niels H. ist noch umfassender als bisher bekannt. Der bereits wegen Mordes verurteilte H. habe vor seinen Taten im Klinikum Delmenhorst auch im Klinikum Oldenburg mehrere Patienten getötet, so die Ermittler. H. hatte bestritten, bereits in Oldenburg Menschen getötet zu haben.

Mehr zu den weiteren mutmaßlichen Morden von Niels H. lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

11:09 Uhr

Tod im Supermarkt: Staatsanwalt ermittelt gegen Betreiber

Nach dem Tod eines vierjährigen Jungen in einem Hamburger Supermarkt hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber eingeleitet. "Wir ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung", sagte die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft, Nana Frombach. Es werde auch ein Gutachten wegen möglicher technischer Mängel erstellt. Der Vierjährige war am 31. Mai aus noch ungeklärten Umständen in dem Harburger Supermarkt ums Leben gekommen. Nach Angaben des Vaters hat sein Sohn an der Kasse einen Stromschlag erlitten. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Jungen feststellen.

10:47 Uhr

Daniel Radcliffe bekam Tipp von Trump

Daniel Radcliffe.
Daniel Radcliffe.(Foto: dpa)

Ex-Kinderstar Daniel Radcliffe bekam vor seinem allerersten Talkshow-Auftritt im Alter von elf Jahren einen heißen Tipp von Donald Trump. Der heute 26-Jährige erzählte in einer Late-Night-Show: "Ich war damals noch nie live im Fernsehen aufgetreten und war total verängstigt." Hinter den Kulissen traf er dann auf Trump, der ebenfalls auf seinen Auftritt wartete. Und er sagte: "Erzähl ihnen einfach, dass du Mister Trump kennengelernt hast." Radcliffe sagt dazu heute: Er könne sich "in dieses Level an Selbstbewusstsein nicht hineinversetzen".

Wer kann das schon.

10:25 Uhr

Bundeskartellamt verhängt saftige Bußgelder

Das Bundeskartellamt hat im ersten Halbjahr 2016 wegen verbotener Preisabsprachen insgesamt 99 Millionen Euro Bußgelder verhängt. Im gesamten vergangenen Jahr hatte das Kartellamt gegen 45 Unternehmen und 24 Privatpersonen insgesamt über 200 Millionen Euro Bußgelder ausgesprochen. Spektakulärster Fusionsfall war 2015 die Übernahme im Lebensmitteleinzelhandel von Kaiser's Tengelmann durch Edeka, der von der Behörde untersagt wurde.

09:59 Uhr

Und was sagt die Queen zum Brexit?

Auch die Queen scheint eine Meinung zum Brexit zu haben.
Auch die Queen scheint eine Meinung zum Brexit zu haben.(Foto: REUTERS)

Die Queen hat bei einer Dinnerparty angeblich ihre Gäste gebeten, ihr drei gute Gründe zu nennen, warum Großbritannien ein Teil Europas sein sollte. Darüber berichten mehrere britische Medien. Eine brisante Aussage, denn die Queen muss sich zum Thema Brexit eigentlich neutral verhalten. Ihr Biograf Robert Lacey erklärte dazu aber, dass Elizabeth II. sich in unpolitischer Umgebung geäußert hätte. Dort habe sie "erfrischend freimütig" unter Freunden sprechen können. Bleibt die Frage, wie sich ihre nun öffentlich gewordene indirekte Meinung zum Brexit auf die Briten auswirken wird.

Wenn Sie mehr über die Brexit-Äußerung der Queen erfahren wollen, klicken Sie auf den Link.

09:35 Uhr

Pianist spielt auf Eisscholle in Arktis

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Der italienische Pianist Ludovico Einaudi hat im arktischen Ozean auf einer imitierten Eisscholle gespielt, um auf die bedrohliche Eisschmelze aufmerksam zu machen. Darüber berichten mehrere Medien. Zu diesem Anlass spielte er ein Stück, das er extra für diesen Anlass komponiert hatte. Hören Sie mal rein!

09:11 Uhr

Arizona: Verschollener Deutscher ist tot

Gestern berichteten wir an dieser Stelle, dass in der Wüste im US-Staat Arizona ein 57-jähriger Deutscher in glühender Hitze ums Leben gekommen ist. Ein weiter Anhänger der Kleingruppe aus Deutschland konnte sich retten, das dritte Gruppenmitglied wurde noch vermisst. Nun wurde der 33-Jährige tot gefunden. Darüber berichtet die "Bild"-Zeitung. Die Männer aus Hannover waren am Sonntagmorgen zu der Wandertour aufgebrochen.

09:00 Uhr
08:47 Uhr

AfD-Anhänger wollen EU-Austritt Deutschlands

Zwei von drei Anhängern der AfD würden bei einem Volksentscheid für einen Austritt Deutschlands aus der EU votieren. Dies ergab eine veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern". Die meisten Deutschen sind da allerdings anderer Meinung: 79 Prozent würden für einen Verbleib in der EU stimmen, 17 Prozent für einen Austritt. Falls sich die Briten an diesem Donnerstag für den Brexit aussprechen sollten, würden das laut Umfrage fast zwei Drittel (62 Prozent) der Deutschen bedauern - von den AfD-Anhängern sind es nur 17 Prozent. Trotz aller Krisen und Probleme in Europa meint zudem eine klare Mehrheit von 63 Prozent der Befragten hierzulande, dass die EU noch eine Zukunft hat. Nur 31 Prozent glauben, dass die EU auseinanderbrechen wird - darunter mit 66 Prozent zwei Drittel der AfD-Sympathisanten.

Mehr zum aktuellen Stern-RTL-Wahltrend lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

08:31 Uhr

Flugzeug fliegt Rettungseinsatz am Südpol

Im Cockpit einer Twin-Otter-Maschine.
Im Cockpit einer Twin-Otter-Maschine.(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Rettungsflugzeug hat sich auf den Weg zu einer Forschungsstation am Südpol gemacht, um einen kranken Mitarbeiter auszufliegen. Darüber schreibt der "Guardian". Es scheint sich um einen akuten Notfall zu handeln. Denn eigentlich kann die US-Station zwischen Februar und Oktober gar nicht angeflogen werden, weil es dann dort zu kalt und zu dunkel ist. Nun hat sich doch eine kleine Twin-Otter-Maschine auf den Weg gemacht, um zu helfen.

08:10 Uhr

Kirchen nehmen so viel Geld ein wie nie

Deutschlands christliche Kirchen haben im vergangenen Jahr so viel Geld wie noch nie eingenommen. Trotz sinkender Mitgliederzahlen erreichten die Kirchensteuereinnahmen 2015 mit rund 11,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Demnach flossen der katholischen Kirche rund 6,1 Milliarden Euro zu, die evangelische Kirche erhielt mehr als 5,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von rund 690 Millionen Euro.

Video

Mehr zu den Rekord-Einnahmen der Kirche lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

07:46 Uhr

Bärenmütter suchen bei Menschen Schutz

Eine Bärenmutter mit ihren Jungen.
Eine Bärenmutter mit ihren Jungen.(Foto: picture alliance / dpa)

Schwedische Bärenmütter suchen gezielt die Nähe zum Menschen, um ihren Nachwuchs vor aggressiven Männchen zu schützen. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich haben die Tiere eine angeborene Scheu vor Menschen. Doch Bärinnen setzen regelrechte "menschliche Schutzschilde" zum Wohle ihrer Jungen ein, heißt es in einer Studie, die im Fachblatt "Proceedings of the Royal Society B" erschien. Die skandinavischen Forscher stützen ihre Erkenntnisse auf jahrelange Beobachtungen von Bären in einem schwedischen Wald. Bären-Kindern droht in den ersten Monaten ihres Lebens eine große Gefahr durch Männchen, die sie zu töten versuchen. In der Paarungszeit von Mai bis Juli beißen Männchen junge Bären tot, um deren Mütter wieder zur Paarung zu bewegen. Bärinnen mit Jungen sind normalerweise nicht paarungsbereit.

Wenn Sie mehr über die Bären-Studie lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

07:30 Uhr

In diesen Städten zahlen Besucher am meisten

Hongkong ist ein teures Pflaster.
Hongkong ist ein teures Pflaster.(Foto: picture alliance / dpa)

In der Rangliste der teuersten Städte der Welt ist Hongkong auf den Spitzenplatz gerückt. Das geht aus einer Mercer-Studie hervor.

  • Zuletzt war die angolanische Hauptstadt Luanda für Ausländer die teuerste Stadt der Welt. Sie belegt nun den zweiten Platz.
  • Dass ausländische Besucher in Hongkong besonders tief in die Tasche greifen müssen, hat vor allem mit Wechselkursschwankungen zu tun.
  • Andere Städte wiederum wurden durch Schwankungen der Wechselkurse sogar deutlich billiger. Der Wertverfall des russischen Rubels beispielsweise ließ Moskau von Platz 17 auf Platz 67 der Liste fallen.
  • Tokio rückte wegen des starken Yen von Platz elf auf Platz fünf vor, Singapur belegt Platz vier, Zürich Platz drei.
  • Wegen des starken US-Dollars rückten auch mehrere Städte in den Vereinigten Staaten in der Rangliste nach oben.
  • Für die Aufstellung untersucht Mercer jedes Jahr die Lebenshaltungskosten in mehr als 200 Städten. Es fließen dabei unter anderem die Kosten für Unterkunft, Ernährung, Verkehr und Freizeit ein.
Bilderserie
07:12 Uhr

Beweisfoto: Die Queen twittert tatsächlich selbst

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Von wegen Digital Natives - auch die Queen beherrscht mit ihren 90 Jahren nicht nur ihr Tablet, sondern auch Twitter. Zumindest legt das ein Beweisfoto nahe. Darauf zu sehen: Elizabeth II. streckt vorsichtig und konzentriert einen Zeigefinger aus, um einen Post mit dem Inhalt "Die Queen dankt allen, die ihr über die sozialen Netzwerke zum Geburtstag gratuliert haben" zu senden. Natürlich hielt sie dabei die Maximalzeichenzahl von 140 Anschlägen ein und das ohne Tippfehler. Und natürlich fehlt auch der Hashtag #Queenat90 nicht. Wahnsinn.

06:58 Uhr

Trump verkürzt Abstand auf Clinton

Seinen zunehmenden Erfolg findet Donald Trump richtig gut.
Seinen zunehmenden Erfolg findet Donald Trump richtig gut.(Foto: AP)

In den USA schmilzt laut einer Umfrage der Vorsprung der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton auf den Republikaner Donald Trump. In der jüngsten Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kommt die Ex-Außenministerin auf 44,5 Prozent. Der Milliardär landet bei 35,5 Prozent. Damit büßte Clinton seit dem Massaker in einem Nachtclub in Orlando Mitte Juni fünf Punkte ein. Clinton und Trump sollen auf Parteitagen im Juli zu Kandidaten gekürt werden.

06:42 Uhr

Das wird heute wichtig

Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke.
Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke.(Foto: dpa)

Nach dem gestrigen Tag des Schlafes ist heute Tag des Wanderns. Und das zum 116. Mal. Und falls Sie das so gar nicht interessiert, hier die Themen, die heute sonst noch wichtig werden:

  • Kanzlerin Merkel empfängt heute die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo. Sie werden unter anderem über die Flüchtlingspolitik sprechen.
  • Heute geht der Prozess um das Attentat auf die kölnische Oberbürgermeisterin Henriette Reker in die nächste Runde. Am frühen Nachmittag werden die Plädoyers erwartet.
  • Das Landgericht Erfurt verkündet seine Entscheidung über die Forderung von Thüringens AfD-Landesvorsitzendem Björn Höcke auf Unterlassung gegen die Tageszeitung "taz". Es geht um ein Foto, das Höcke mit ausgestreckten rechtem Arm zeigt.
  • Prozessauftakt gegen ein mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat. Der 27-jährige Deutsche soll sich im April 2015 dem IS in Syrien angeschlossen haben. Er wurde bei seiner Rückkehr am im Juli 2015 in Bremen verhaftet.
  • Bundespräsident Gauck setzt seinen Staatsbesuch in Rumänien und Bulgarien fort.
  • Bei der Hauptversammlung bei Volkswagen müssen sich Vorstand und Aufsichtsrat sicherlich ein paar unangenehme Fragen zum Abgas-Skandal anhören müssen.
  • Gina-Lisa Lohfink steht wieder vor Gericht. Allerdings dieses Mal nicht zum Thema Vergewaltigung und Falschaussage. Stattdessen streitet sie mit Partysänger Tobee um 5000 Euro. Lohfink soll sich für eine Video-Aufnahme nicht an eine Abmachung gehalten haben.

Mein Name ist Kira Pieper. Ich wandere heute Morgen maximal zwischen Kaffeemaschine in der Küche und Schreibtisch hin und her und verbringe ansonsten die erste Tageshälfte mit Ihnen. Seien Sie gegrüßt!

06:22 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute ziehen im Norden und über der Mitte noch ein paar dichtere Wolken hinweg, die aber nur selten Regen bringen. Und zwischen den Wolken ist es eh schon aufgelockert, so dass es dort heute häufig zwischen 4 und 8 Sonnenstunden werden. Schöner wird der Tag hingegen in weiten Teilen Baden-Würtembergs und Bayerns mit 10 bis 14 Sonnenstunden und satten Sommerwerten zwischen 27 und 30 Grad. Platz 2 in Sachen Sonnenschein geht heute übrigens an den Osten, wo Sie mit rund 10 sonnigen Betriebsstunden rechnen können. Und auch die Temperaturen steigen allgemein an. Denn nicht nur im Süden wird es immer sommerlicher. Auch im großen Resten werden es oft 23 bis 26 Grad. Der Norden bekommt frischere 20 bis 24 Grad. Die kommenden Tage werden dann aber alles andere als frisch. Morgen schnellen die Temperaturen verbreitet auf um die 30 Grad rauf, Spitzenwerte am Oberrhein bei 34 Grad. Freitag im Osten bis 36 Grad. Und nicht nur heiß wird es, sondern von Westen auch rasch schwül, so dass die nächsten Gewitter auch nicht lange auf sich warten lassen.

06:00 Uhr