Mittwoch, 28. März 2018Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Heidi Ulrich
22:23 Uhr

"Roseanne" feiert Comeback

Mit der Sitcom "Roseanne" war eigentlich 1997 Schluss. Die alten Folgen wurden gefühlte 20 Jahre im Fernsehen wiederholt und tauchten selbst danach noch bei irgendeinem Sender wieder auf. Jetzt gibt es tatsächlich mal neue Folgen. Fast alle Darsteller von früher sind wieder mit dabei, natürlich auch die beiden Hauptdarsteller Roseanne Barr und John Goodman. Die erste Folge lief gestern Abend beim US-Sender ABC und sorgte für eine hohe Einschaltquote von 18,2 Millionen Zuschauern. Ob die neue Staffel im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

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Roseanne Barr ist im richtigen Leben ein Fan von US-Präsident Trump so nun auch ihre Serienfigur.

(Foto: AP)

 

22:15 Uhr

Skripal soll zuhause vergiftet worden sein

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal soll zuerst in seinem Haus mit dem Nervengift in Kontakt gekommen sein. Die britischen Ermittler sagten, an der Haustür sei "die bislang höchste Konzentration" der Substanz nachgewiesen worden. Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang des Monats in Salisbury südwestlich von London bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden worden. Sie kämpfen seitdem um ihr Leben. Großbritannien macht Russland für den Anschlag verantwortlich, Russland weist das zurück.

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22:11 Uhr

Opfer existiert nicht - Anwalt wird angeklagt

Ein Anwalt soll gleich bei mehreren Prozessen betrogen haben, um an Geld zu kommen. In Aachen ist er jetzt wegen Betrugs in besonders schwerem Fall angeklagt worden.

  • Der Anwalt soll im NSU-Prozess ein gar nicht existierendes Opfer vertreten haben. Jahrelang hatte er vor dem Münchner Oberlandesgericht ein angebliches Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße als Nebenkläger vertreten. Dafür soll er 211.000 Euro an Sitzungs- und Reisespesen kassiert haben.
  • Außerdem ist er im Zusammenhang mit dem Prozess um die tödliche Loveparade-Katastrophe wegen Urkundenfälschung und Anstiftung zu falscher Versicherung an Eides statt angeklagt.
  • Mit falschen Angaben zum Gesundheitszustand seines Mandanten habe er sich den Zugang als Nebenklagevertreter erschleichen wollen, hieß es vom Landgericht Aachen. Ein anderes Opfer soll er dazu überredet haben, ihm eine Blanko-Vollmacht auszustellen, die er dann einem Kollegen zugeschanzt haben soll.
21:38 Uhr

Drei junge Menschen sterben bei Unfall im Kreis Verden

Drei junge Menschen sind bei einem Unfall im niedersächsischen Landkreis Verden ums Leben gekommen. Sie verunglückten tödlich auf einer Kreisstraße zwischen Dörverden und Westen. Die Polizei sagte, das Auto sei in einer Kurve von der nassen Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Für den 29-jährigen Fahrer sowie zwei 14 und 19 Jahre alte Mitfahrer kam jede Hilfe zu spät.

21:17 Uhr

Ecuador kappt Assanges Internetzugang

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Seit fast sechs Jahren ist Assange in der Botschaft. Sobald er sie verlässt, soll er festgenommen werden. Die USA werfen ihm Geheimnisverrat vor. Assange befürchtet eine Auslieferung.

(Foto: REUTERS)

Wikileaks-Gründer Julian Assange kann vom seinem Exil in London aus nicht mehr mit der Außenwelt kommunizieren. Ecuadors Botschaft habe ihm sämtliche Kommunikationsmittel gesperrt, erklärte die ecuadorianische Regierung. Assange habe seine Verpflichtung gebrochen, sich nicht öffentlich in Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Seine Tweets gefährdeten die Beziehungen Ecuadors zu den EU-Staaten, hieß es. Zum Beispiel hatte Assange die Festnahme des früheren katalonischen Regierungspräsidenten Puigdemont kritisiert oder auch die Sanktionen gegen Russland wegen des Giftanschlags auf den Ex-Spion Skripal.

20:51 Uhr

Tausende gedenken ermordeter Mireille Knoll

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Der Fall hatte weltweit Aufsehen erregt.

(Foto: REUTERS)

Die Holocaust-Überlebende Mireille Knoll wurde mutmaßlich ermordet, weil sie Jüdin war. Tausende Menschen gedachten ihrer heute bei einem Trauermarsch in Paris. Darunter waren auch Frankreichs Innenminister Collomb und die Bürgermeisterin von Paris Hidalgo. Die 85-Jährige war am Freitag tot in ihrer ausgebrannten Pariser Wohnung gefunden worden. Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.

20:21 Uhr

Obdachloser in Koblenz wurde enthauptet

In Koblenz ist ein Obdachloser enthauptet worden. Der 59-Jährige wurde am Freitag tot auf dem Koblenzer Hauptfriedhof gefunden. Dort hatte der Mann seit Jahren regelmäßig übernachtet. Der 59-Jährige war am Donnerstag das letzte Mal lebend gesehen worden. Einen Verdächtigen hat die Polizei noch nicht. Sie sucht jetzt Zeugen, die womöglich etwas Verdächtiges beobachtet haben.

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19:38 Uhr

Porno-Seite will Einwohnern von Fucking Abo schenken

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Beliebtes Foto-Motiv vor allem bei englischsprachigen Touristen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es gibt Orte, da machen Touristen gerne mal ein Foto am Ortsschild, weil sie den Namen so lustig finden. Solche Ortsschilder werden auch gerne mal gestohlen. Diese Ortsnamen sind auch ein gefundenes Fressen für die Porno-Website "Pornhub", die gerade mit einem Werbespot bei Youtube für Lacher sorgt. Darin heißt es, die Bewohner bestimmter Orte hätten wegen ihrer Ortsnamen oft Spott ertragen müssen, dafür sollten sie jetzt alle umsonst ein Premium-Abo bekommen. So, und hier nun einige Orte, Gemeinden und Ortsteile, die in dem Spot genannt werden: Petting in Bayern, Rectum in den Niederlanden, Orgy und Condom in Frankreich, Penistone in England, Fucking im österreichischen Hofstatt, La Vagina in Italien und Titz in Nordrhein-Westfalen.

19:05 Uhr

Briefträger schmeißt Briefe in den Müll

Ein Briefträger hat im saarländischen Illingen über Wochen Briefe und Werbeprospekte einfach in den Müll geschmissen. Die Polizei fand die Sendungen unter anderem in der blauen Tonne des 28-Jährigen. Von der Post heißt es, der Mann sei erst seit Februar bei dem Unternehmen beschäftigt gewesen. Seitdem gingen "peu a peu" Beschwerden ein. Wie viele Briefe er weggeworfen haben könnte, ist noch nicht klar. Die Post hat die gefundenen Sendungen nun zugestellt – samt Entschuldigungsschreiben. Der Mann hat eine Anzeige am Hals.

18:30 Uhr

Russland schickt Militärjet nach Nordamerika

Erstmals seit der Zeit des Kalten Krieges hat Russland offenbar einen Militärjet auf einen Übungsflug via Nordpol nach Nordamerika geschickt. Der russische Verteidigungsminister Schoigu sagte laut der Nachrichtenagentur Ria, ein auf U-Boot-Abwehr spezialisiertes Flugzeug habe den Auftrag ausgeführt. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind nach dem Giftanschlag auf einen Ex-Spion auf einem neuen Tiefpunkt. Die USA hatten wegen des Giftanschlags gerade erst 60 russische Diplomaten ausgewiesen.

18:18 Uhr

Mordverdächtiger Madsen weint vor Gericht

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Der Angeklagte Peter Madsen (l) vor Gericht.

(Foto: picture alliance / Anne Gyrite S)

Der dänische Erfinder Peter Madsen dachte angeblich nach dem Tod der Journalistin Kim Wall an Selbstmord. "Das Leben, das ich führte, mit Experimenten und wilden Dingen, das war hier zu Ende. Meine Welt brach zusammen", sagte er vor Gericht. Er habe seiner Frau eine Abschieds-SMS geschrieben, beteuerte er der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge unter Tränen. Letztlich habe er sich dann aber nicht umgebracht, weil er zu ihr zurück wollte.

Die Staatsanwaltschaft glaubt Madsen kein Wort. Sie wirft ihm vor, die Journalistin ermordet zu haben. Madsens Frau bekam demnach folgende SMS von ihm: "Ich bin ein wenig auf Abenteuer mit Nautilus. Alles gut. Fahre in ruhiger See und Mondlicht. Tauche nicht. Küsse und Umarmungen für die Katzen". Die Frau ließ sich kurz nach dem Tod Walls scheiden.

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17:48 Uhr

NRW-Justizminister will Rasern das Auto wegnehmen

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Polizei und Justiz wollen bei Rasern hart durchgreifen.

(Foto: picture alliance / Frank Rumpenh)

Nordrhein-Westfalens Justizminister Biesenbach droht Fahrern, die sich Karfreitag zum Rasen verabreden, ihre Autos einzukassieren. "Wir bestrafen nicht nur die selbst ernannten Rennfahrer, sondern beschlagnahmen auch deren Autos als Tatmittel", sagte der CDU-Politiker der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" von morgen. "Die versteigern wir dann. Der Erlös fließt in die Staatskasse." Karfreitag trifft sich in NRW traditionell die Autotuning-Szene. "Wer glaubt, dass er in unseren Innenstädten Rennen fahren darf, der sollte schon einmal anfangen, für ein Fahrrad zu sparen", empfahl Biesenbach.

17:22 Uhr

Sprengstoffgürtel-Attrappe löst Großeinsatz aus

Eine kuriose Geschichte kommt aus Wegberg im Rheinland: Ein Bewohner eines Flüchtlingsheims hat mit einer Sprengstoffgürtel-Attrappe einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

  • Der Mann hatte einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Unterkunft ein Handy-Foto von der Attrappe gezeigt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach sagte. Er bat die Frau, ihn zu filmen, wie er mit dem Gürtel zur Taschengeld-Ausgabestelle geht.
  • Daraufhin alarmierte die Einrichtungsleitung die Polizei. Diese rückte mit einem Großaufgebot an, schickte auch Feuerwehr, Rettungswagen und ein Entschärferteam zur Unterkunft.
  • Im Zimmer des Irakers fanden die Beamten die Attrappe. Der Mann gab an, er sei in seiner Heimat am Theater tätig gewesen und habe den Gürtel aus Anlass des Welttheatertages am 27. März gebastelt.
  • Nach bisherigen Ermittlungen habe der Mann sich nicht strafbar gemacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Er sei inzwischen wieder in die Aufnahmeeinrichtung zurückgekehrt.
16:50 Uhr

Über eine Million Menschen beziehen Grundsicherung

Mehr als eine Million Menschen haben im vergangenen Dezember Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Dezember 2016, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Gründe für den leichten Anstieg seien vielfältig, könnten aus den Daten allein aber nicht abgelesen werden, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes. Sozialverbände sehen in gestiegenen Mieten einen Grund.

Insbesondere ältere Frauen sind auf die staatlichen Zuschüsse beispielsweise fürs Wohnen, Heizen oder Essen angewiesen. Laut Michael David, sozialpolitischer Experte bei der Diakonie Deutschland, sind Frauen stärker von Altersarmut betroffen, weil sie häufiger alleinerziehend gewesen sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet haben, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Das habe entsprechende Folgen für den Lebensabend. "Wir haben da tatsächlich ein Genderproblem und da muss etwas passieren", sagte David.

16:35 Uhr

Innenministerium verteidigt Männerrunde

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Das Ministerium hat das Foto wieder offline gestellt - aus formalen Gründen, wie es hieß - mit dem Shitstorm habe das nichts zu tun.

(Foto: dpa)

Warum sind da nur Männer? Das haben sich viele angesichts dieses Fotos gefragt, das die neue Führungsmannschaft im Ministerium für Inneres, Bau und Heimat zeigt. Innenminister Seehofer erntete dafür einen Shitstorm – in sozialen Netzwerken wurde ihm Sexismus vorgeworfen (Wieder einmal: Denn Seehofer hatte auch schon die drei CSU-Ministerposten nur an Männer vergeben.) Von Sexismus will man im Innenministerium aber nichts wissen. Seehofer habe sich für die Personen als Staatssekretäre entschieden, die aus seiner Sicht die richtige Wahl zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen seien, sagte ein Ministeriumssprecher.

Nicht nur im Innenministerium ist die Führungsetage eine reine Männerunde, gleiches Phänomen sieht man im Wirtschafts- und im Verkehrsministerium. Auch hier gibt es unter den Staatsministern und Staatssekretären keine einzige Frau. In der gesamten neuen Bundesregierung sind es 45 Männer und 18 Frauen.

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16:06 Uhr

Tödlicher Unfall mit Gefahrguttransporter auf A10

Tödlicher Unfall auf der A10 nördlich von Berlin: Ein Gefahrguttransporter ist nahe Oranienburg an einem Stauende auf einen anderen Laster aufgefahren. Der Fahrer des Gefahrguttransporters starb noch an der Unfallstelle. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden, sagte die Polizei. Der Lkw hatte demnach Heizöl geladen, das durch ein Leck auslief. Das Öl sei brennbar, aber nicht leicht entflammbar, hieß es. Die A10 wurde in beide Richtungen gesperrt.

15:40 Uhr

Trump holt sich Ex-Disney-Star ins Weiße Haus

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Wurde bekannt durch eine Jugend-Sitcom: Caroline Sunshine.

(Foto: imago/MediaPunch)

Seit Donald Trump im Weißen Haus ist, werden da ja öfter mal Posten frei. Jetzt hat er sich laut CNN einen ehemaligen Disney-Star ins Team geholt: Caroline Sunshine wird demnach Presseassistentin. Die 22-jährige Schauspielerin hatte zwischen 2010 und 2013 in der Disney-Serie "Shake It Up – Tanzen ist alles" mitgespielt. Seitdem hat sie in der Politik einige Praktika gemacht – unter anderem im Weißen Haus.

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15:18 Uhr

Macron erweist getötetem Polizisten letzte Ehre

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Der Sarg wurde im Ehrenhof des Invalidendoms aufgebahrt. Beigesetzt werden soll der Gendarm morgen im südfranzösischen Ferrals.

(Foto: REUTERS)

Der getötete Polizist Arnaud Beltrame ist für viele Menschen ein Held. Auch der französische Präsident bezeichnete ihn als Helden. Bei einer Trauerfeier in Paris würdigte Macron den "gewaltigen Mut" des 44-Jährigen. Beltrame hatte sich letzte Woche bei dem islamistischen Anschlag in Südfrankreich gegen eine Geisel austauschen lassen und war vom Täter erschossen worden. Die Erinnerung an Beltrame werde lebendig bleiben, versicherte Macron in seiner Trauerrede. Der Gendarm habe sich "der islamistischen Aggression, dem Hass, dem mörderischen Wahnsinn" entgegengestellt. Der Präsident zeichnete Beltrame posthum mit dem Orden der französischen Ehrenlegion aus, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes.

14:49 Uhr

Facebook: Nutzer können gespeicherte Daten sehen

Der Druck wegen des Datenskandals ist enorm, Facebook verspricht seinen Nutzern jetzt einen besseren Schutz ihrer Privatsphäre.

  • Nutzer sollten künftig Zugriff auf jene persönlichen Daten bekommen, die von Facebook gespeichert werden. Diese Daten sollen sie herunterladen und löschen können.
  • Die Einstellungen zur Privatsphäre sollen leichter zu finden sein.
  • "Wir haben klar und deutlich vernommen, dass die Privatsphäre-Einstellungen und andere wichtige Funktionen zu schwer zu finden sind und dass wir mehr tun müssen, um die Menschen zu informieren", erklärte Facebook.

Facebook sieht sich aber auch einfach mit der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung konfrontiert, die am 25. Mai in Kraft tritt. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder, die bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes ausmachen können.

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14:35 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

ich begrüße Sie zur zweiten Hälfte hier im "Tag". Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou lässt noch schöne Grüße ausrichten und verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich bin Heidi Ulrich und wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Hier in Berlin wechseln sich heute Schnee, Schneeregen und Regen munter ab - machen Sie es sich warm und gemütlich!

 

14:25 Uhr

Steven Spielberg will keinen "Spielburger"

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"Spielburger"? Nein, danke.

(Foto: dpa)

*Datenschutz

Steven Spielberg möchte keinen Burger, der seinen Namen trägt. Der 71-Jährige erteilte der Fastfood-Kette Carl's Jr. eine entsprechende Absage, die er als Videobotschaft auf Twitter veröffentlichte.

  • Carl's Jr. hatte am Wochenende bekannt gegeben, einen seiner Burger in "SpielBurger" umbenennen zu wollen und war davon ausgegangen, dass der Regisseur damit einverstanden sei.
  • Das ist Spielberg aber offensichtlich nicht: Die Burger der Restaurantkette seien zwar "ziemlich gut", dürften aber nicht mit seinem Namen beworben werden, gab er nun bekannt.
  • "Ich passe", so Spielberg in seinem Kurzvideo. "Sorry, Leute!"
  • Carl's Jr. nahm Spielbergs Entscheidung gelassen hin: Man freue sich zumindest, dass dem Regisseur die hauseigenen Burger schmeckten, erklärte das Unternehmen wenig später auf Twitter.
14:09 Uhr

Peter Tschentscher ist Hamburgs neuer Bürgermeister

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Peter Tschentscher

(Foto: dpa)

Der bisherige Finanzsenator Peter Tschentscher ist neuer Hamburger Bürgermeister. Die Bürgerschaft wählte den 52-Jährigen erwartungsgemäß zum Nachfolger von Ex-Bürgermeister Olaf Scholz.

13:47 Uhr

Straßen in Europa sollen panzertauglich werden

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Hoffentlich kommt es nicht dazu, dass Panzer durch Europas Straßen rollen müssen.

(Foto: picture alliance / Sebastian Wil)

Panzer und Truppen sollen wegen der wachsenden Spannungen mit Russland künftig deutlich schneller quer durch Europa befördert werden können.

  • Ein Plan der EU-Kommission sieht vor, dafür Straßen, Brücken und Schienennetze auszubauen. Zudem sollen bürokratische Hürden beseitigt werden.
  • Seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts fühlen sich vor allem die baltischen EU-Staaten Estland, Lettland und Litauen von Moskau bedroht.
  • Der Plan der EU-Kommission sieht nun zum einen vor, Straßen, Schienen und Brücken in Europa bis 2019 auf ihre militärische Tauglichkeit hin zu überprüfen. Etliche besonders schwere oder überdimensionierte Militärfahrzeuge können derzeit nämlich nicht überall passieren, wie es in dem Bericht heißt.
13:31 Uhr

Separatisten beharren auf Puigdemont als Regierungschef

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Mit der Abstimmung im Parlament von Barcelona ändert sich nichts an den politischen Verhältnissen in Katalonien.

(Foto: picture alliance / Europa Press/)

Wir bleiben bei Puigdemont & Co.: Die Separatisten in Katalonien lassen auch nach der Festnahme von Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont in ihrer Unterstützung für den 55-Jährigen nicht locker. Die drei für die Unabhängigkeit der spanischen Region eintretenden Parteien verabschiedeten im Parlament von Barcelona zwei Resolutionen, in denen die "politischen Rechte" Puigdemonts verteidigt werden - darunter auch die Möglichkeit, ihn erneut zum Regionalchef zu wählen.

Allerdings haben die Resolutionen eher Symbolcharakter und ändern nichts an der faktischen Unmöglichkeit, den 55-Jährigen ins Amt zu wählen.

12:58 Uhr

Katalanische Ex-Bildungsministerin stellt sich Polizei

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Clara Ponsatí war zunächst mit Puigdemont ins Exil nach Brüssel gegangen. Von da aus reiste sie nach Schottland weiter.

(Foto: AP)

Die von Madrid abgesetzte katalanische Bildungsministerin Clara Ponsatí hat sich der Polizei in Schottland gestellt. Die spanische Justiz hat die 61-jährige Politikerin wegen ihrer Beteiligung an den katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen mit Europäischem Haftbefehl gesucht. Nach Angaben ihres Anwalts wird Ponsatí im Laufe des Tages zu einer Voranhörung über eine Auslieferung an Spanien vor Gericht erscheinen. Dabei solle erwirkt werden, dass die Mandantin bis zur regulären Anhörung in Freiheit bleibe.

12:42 Uhr

Kaserne nach gefallenem Soldaten umbenannt

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Ursula von der Leyen: Tobias Lagenstein habe "sein Leben für die Verteidigung unserer Freiheit und unserer Werte eingesetzt".

(Foto: picture alliance / Bernd von Jut)

Erstmals in der Geschichte der Bundeswehr trägt eine Kaserne den Namen eines in einem Auslandseinsatz gefallenen Bundeswehrsoldaten.

  • Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen überreichte in Hannover die Urkunde zur Umbenennung der Emmich-Cambrai-Kaserne.
  • Die Kaserne in Hannover, Sitz der Feldjäger-Schule der Streitkräfte, heißt künftig Hauptfeldwebel-Lagenstein-Kaserne.
  • Tobias Lagenstein, ein früher in Hannover stationierter Feldjäger, war 2011 bei einem Anschlag in Afghanistan ums Leben gekommen.
12:22 Uhr

Mann kommt aus Liebeskummer zur Polizei

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Lieber bei der Polizei Rat suchen, als per SMS Schluss machen.

(Foto: imago stock&people)

Ein wegen Beziehungsproblemen verzweifelter Mann hat in Ludwigshafen bei der Polizei Hilfe gesucht, um mit seiner Lebensgefährtin Schluss zu machen.

  • Der 34-Jährige ist auf der Wache erschienen und hat um ein offenes Ohr für sein Anliegen gebeten, berichtete die Polizei.
  • Einer Polizistin habe er dann sein Herz ausgeschüttet und berichtet, dass er sich mit seiner Freundin nicht mehr verstehe. Er wolle einfach nur Schluss machen, wisse aber nicht wie.
  • Die Beamtin habe ihm im persönlichen Gespräch mehrere Möglichkeiten aufgezählt. Allerdings habe sie ihm letztendlich auch erklären müssen, dass die Polizei nicht seine Beziehung beenden könne - das müsse er schon selbst machen.
11:39 Uhr

Germania-Maschine kollidiert mit Jet von El Al

*Datenschutz

Ein Germania-Flugzeug ist in Tel Aviv bei starkem Regen am Boden mit einer Maschine der israelischen Fluggesellschaft El Al zusammengestoßen.

  • Nach aktuellem Stand gab es keine Verletzten, wie eine Sprecherin von Germania berichtete. Es entstand aber hoher Sachschaden.
  • Die Boeing 737 der Germania sollte nach Berlin-Schönefeld fliegen. Sie sei beim Verlassen ihrer Parkposition mithilfe eines Schleppfahrzeugs mit der anderen Maschine zusammengestoßen, teilte ein Sprecher der israelischen Luftfahrtbehörde mit.
  • Ein Video im Internet zeigte, dass die Leitwerke beider Maschinen miteinander verhakt waren. Das Seitenruder der Germania-Maschine war massiv beschädigt.
11:08 Uhr

Reisebus in Österreich verunglückt

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Winterliche Bedingungen auf der Passstraße: Der verunglückte Reisebus am Pass Geschütt.

dpa

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Der Unfall ereignete sich am Pass Gschütt an der Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich.

(Foto: imago/Westend61)

In Österreich ist ein voll besetzter Reisebus verunglückt. Nach Polizeiangaben wurden 24 Menschen verletzt. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen, 23 Touristen aus Südkorea wurden leicht verletzt. Der Bus war auf dem Weg von Salzburg nach Hallstatt, als er von der verschneiten Fahrbahn abkam und gegen die Begrenzungsmauer eines Hotels prallte. Der Unfall passierte in rund 700 Metern Höhe am Pass Gschütt.

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10:36 Uhr

Ausländer sorgen für Babyboom in Deutschland

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(Foto: picture alliance / Felix Kästle/)

Wir bleiben bei den Einwohnerzahlen: In Deutschland sind erneut mehr Babys geboren worden: Die Zahl der Geburten stieg 2016 im fünften Jahr in Folge auf 792.131, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg von 7 Prozent.

Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben 184.660 Kinder geboren, das ist ein Anstieg von 25 Prozent gegenüber 2015. "Die Anzahl der Frauen aus Ländern mit traditionell relativ hoher Geburtenneigung ist gestiegen. Außerdem hat 2016 die Geburtenhäufigkeit aller ausländischen Frauen insgesamt zugenommen", erklärte das Bundesamt.

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10:01 Uhr

Zwölf Millionen sehen Brasiliens Revanche

Rund 82 Millionen Menschen leben in Deutschland. Mehr als 12 Millionen davon verfolgten am Dienstagabend den Fußballgipfel zwischen Deutschland und Brasilien im ZDF. Der Marktanteil betrug 38,0 Prozent. Bereits die Vorberichterstattung ab 20.15 Uhr interessierte 7,79 Millionen Zuschauer (27,2 Prozent). Wegen des Fußballspiels kam das ZDF auf einen Tagesmarktanteil von 21,0 Prozent.

Mit dem 1:0-Sieg gelang Brasilien eine kleine Revanche für die 1:7-WM-Halbfinalpleite gegen Deutschland vor fast vier Jahren.

09:25 Uhr

Polizei verhindert Macheten-Straßenschlacht

*Datenschutz

Die Polizei in Duisburg hat eine Auseinandersetzung zwischen rund 50 Beteiligten beendet. Zwei mit Macheten, Eisenstangen, Teleskopschlagstöcken und einem Staubsaugerrohr bewaffnete Gruppen hatten sich am Dienstagabend im Stadtbezirk Hamborn gegenüber gestanden.

  • Auch den Beamten gegenüber waren die Streithähne aggressiv, sie beleidigten Polizisten und bewarfen sie mit Gegenständen.
  • Die Polizei trennte die beiden Gruppen und nahm 50 Beteiligte vorläufig fest. Nach Personalienfeststellung und erkennungsdienstlicher Behandlung blieben 20 zunächst in Polizeigewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern.
  • Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Einen Grund für die Auseinandersetzung wollte der Polizei zufolge keiner der Beteiligten nennen.

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09:05 Uhr

Deutschland will Ausbildung der Rückkehrer finanzieren

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(Foto: dpa)

Die Bundesregierung will Flüchtlinge mit einem neuen Programm zur freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer bewegen. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sagte der "Augsburger Allgemeinen", bis zu 500 Millionen Euro im Jahr sollten in ein neues Hilfsprogramm fließen, das Heimkehrern im Irak, in Nigeria, Tunesien, Afghanistan und weiteren Ländern Arbeits- und Ausbildungsplätze finanziere.

  • "Dabei stecken wir niemandem einen Scheck in die Brusttasche", sagte Müller. "Wir finanzieren ausschließlich Projekte vor Ort."
  • So werde Siemens mit Unterstützung seines Ministeriums im Irak 5000 junge Rückkehrer und Einheimische zu Elektrikern und Energietechnikern ausbilden.
  • Alles in allem sollen auf diese Weise zwischen 20.000 und 30.000 Asylbewerber pro Jahr für eine freiwillige Ausreise gewonnen werden.

Die von der Bundesregierung im Dezember eingeführte Extra-Rückkehrprämie von bis zu 3000 Euro für abgelehnte Asylbewerber zeigt offenbar nicht die erwünschte Wirkung.

08:31 Uhr

U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt stehen still

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Eine Taube wartet vergeblich auf eine U-Bahn.

(Foto: picture alliance / Andreas Arnol)

Ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr hat am frühen Morgen in Frankfurt am Main begonnen. U-Bahnen und Straßenbahnen blieben in den Depots. Weil der Ausstand den Tag über dauern soll, rechneten die beiden Unternehmen TraffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main erst für Donnerstag wieder mit einem planmäßigen Verkehr der städtischen Bahnen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu dem Ausstand aufgerufen.

In mehreren Bundesländern hatte es in den vergangenen Tagen Warnstreiks gegeben. Die Gewerkschaften fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab.

07:55 Uhr

Lkws krachen in Lokal und töten sieben Menschen

Auf den Philippinen sind bei einem schweren Verkehrsunfall sieben Menschen getötet worden. Am frühen Morgen krachte ein Lastwagen in einen anderen, vor einem Straßenrestaurant geparkten Lkw, wie die Polizei in der Stadt Taal südlich von Manila mitteilte. Die beiden Fahrzeuge rissen zehn Restaurantgäste mit sich und rammten mehrere geparkte oder entgegenkommende Autos. Sechs Menschen starben noch am Unfallort.

07:21 Uhr

Spargelsaison beginnt erst nach Ostern

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Dem Spargel ist es noch viel zu kalt.

(Foto: dpa)

Nach den Ostertagen beginnt die Spargelsaison - wegen des kühlen Wetters im März mit einiger Verspätung.

  • "Wir sind guter Dinge, dass es ab der zweiten Aprilwoche richtig losgeht", sagte Geschäftsführer Simon Schumacher vom Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) in Bruchsal.
  • Mit einer Rekordernte wie im vergangenen Jahr rechnet Schumacher nicht. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2017 bundesweit 127.800 Tonnen Spargel geerntet - so viel wie nie zuvor. 2016 waren es noch 120.014 Tonnen.
  • Das habe die Verbraucher gefreut, denn große Menge bedeute niedriger Preis. Gerade die zeitliche Begrenztheit des Spargels macht ihn so begehrt.
07:06 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser!

Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter haben bereits 24 Staaten insgesamt 139 russische Diplomaten ausgewiesen. Heute wird damit gerechnet, dass Moskau Gegenmaßnahmen verhängt. Die endgültige Entscheidung will Präsident Wladimir Putin treffen.

Was wird heute sonst wichtig?

  • Nach der Festnahme des Ex-Präsidenten Carles Puigdemont tritt heute das katalanische Parlament zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Die drei für die Unabhängigkeit eintretenden Parteien wollen über die politischen Rechte des Ex-Regionalpräsidenten beraten, um ihm eventuell doch noch den Amtsantritt als Regierungschef zu ermöglichen.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas besucht erstmals die USA - aber nicht Washington, weil US-Außenminister Rex Tillerson nur noch wenige Tage im Amt ist. Stattdessen absolviert Maas seinen Antrittsbesuch bei den Vereinten Nationen. Dort wird es um die deutsche Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat in den Jahren 2019/2020 gehen.
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    Ilyas A. soll Susanne F. im Berliner Tiergarten überfallen und erwürgt haben.

    (Foto: imago/tagesspiegel)

    Von heute an muss sich ein 18 Jahre alter Tschetschene für die Tötung der Kunsthistorikerin Susanne F. verantworten. Er soll die 60-jährige Frau im September 2017 im Berliner Tiergarten überfallen, ausgeraubt und erwürgt haben. Der russische Staatsbürger war schon vor der Tat polizeibekannt und sollte nach der Verbüßung einer Jugendstrafe abgeschoben werden. Doch dazu kam es nicht.

Ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik bin ich über uladzimir.zhyhachou(at)nama.de erreichbar.

 

06:39 Uhr

Regen, Regen und noch mehr Regen

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander

In Sachen Sonnenschein sieht es heute leider echt mau aus. Denn die Wolken dominieren und bringen immer wieder Regen mit, der im Tagesverlauf häufiger und intensiver wird. Am meisten regnen wird es rund um den Schwarzwald. Dort sind binnen 24 Stunden, also bis morgen früh, 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter möglich. Etwas Schnee fällt heute zu Beginn lediglich ganz im Osten sowie im höheren Bergland. Und dort kann es bei Frühwerten um den Gefrierpunkt zu Beginn stellenweise glatt sein. Ansonsten beginnt der Tag deutlich milder als zuletzt bei meistens 3 bis 9 Grad. Tagsüber werden es im Süden teilweise windige 10 bis 13 Grad. Von der Mitte nordwärts erreichen die Spitzenwerte heute 4 bis 9 Grad, wobei besonders von der Ostseeküste bis nach Nordfriesland ein unangenehm kalter Wind weht.

In den kommenden Tagen ist dann wettertechnisch alles dabei. Morgen kühles Aprilwetter, Karfreitag zeitweise freundlich und gelegentliche Schauer bei bis zu 15 Grad. Karsamstag und Ostersonntag werden insgesamt wieder wechselhafter bei 3 bis 13 Grad, bevor der Ostermontag neuerlich mehr Sonne und mildere Temperaturen bringen dürfte. Ihr Björn Alexander