Mittwoch, 03. August 2016Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Sebastian Huld
22:34 Uhr

Das war der Tag

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(Foto: dpa)

Liebe Leser,

der Tag geht seinem Ende entgegen. Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Themen:

Wir verabschieden uns mit diesem schönen Bild vom Sonnenuntergang an der Küste Usedoms und träumen von Urlaub - vielleicht sogar mit so richtigem Sommerwetter in Deutschland. Gute Nacht, sagt Sebastian Huld.

22:11 Uhr

Die meisten Internetnutzer sind Chinesen

Im Internet bekommen wir hier in Europa zwar so gut wie nichts von den Chinesen mit, doch die Menschen im Reich der Mitte gehen massenhaft online. Insgesamt surfen und browsen 710 Millionen durchs Netz.

  • Im Vergleich zu Dezember 2015 legte die Zahl der online aktiven Chinesen den Angaben zufolge um 3,1 Prozent zu. Mit rund 92,5 Prozent benutzte die weit überwiegende Mehrheit ihr Smartphone, um sich im Netz umzusehen.

  • Weiterhin sind im bevölkerungsreichsten Land der Erde vor allem Stadtbewohner im Internet - von den 710 Millionen Nutzern Ende Juni wohnte demnach nur jeder dritte auf dem Land. Das Informationszentrum begründete dies damit, dass Landbewohner sich nicht so gut mit Computern und Technik auskennen würden oder einfach "nicht interessiert" am Netz seien.

Das Internet unterliegt in China aber einer strengen Zensur. Facebook, Twitter, Instagram und Google sind von dort aus nicht erreichbar.

21:22 Uhr

Mafia-Boss verliert 44 Millionen Euro an Polizei

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Schon 2012 beschlagnahmten Polizisten bei einem anderen Mafia-Boss diese Büste von Tony Montana.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die italienische Polizei hat Vermögenswerte in Höhe von 44 Millionen Euro eines Mafiabosses beschlagnahmt. Der 34-jährige William Cerbo, der seit 2014 unter Hausarrest steht, habe angegeben, in 14 Jahren 80.000 Euro verdient zu haben - die wirklichen Einkünfte betrügen aber eher zwei Millionen Euro, erklärten die Ermittler. Beschlagnahmt wurden unter anderen 20 Firmen, 30 Grundstücke sowie Luxusuhren.

Cerbo wird vorgeworfen, der Boss eines Clans zu sein, der Drogenschmuggel, Erpressung und Geldwäsche betreibt sowie mit Wuchermieten Geschäfte macht. Der Mafioso ist zudem für seine Leidenschaft für den Kinofilm "Scarface" aus dem Jahr 1983 bekannt. Er soll derart besessen von der Figur des Tony Montana, gespielt von Al Pacino, sein, dass er sein Haus in Sizilien nach dem Vorbild von Montanas Filmvilla umbauen ließ.

20:57 Uhr

Obama gewährt 214 Häftlingen Straferlass

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Obama besuchte im Juli 2015 ein Bundesgefängnis in El Reno im Bundesstaat Oklahoma.

(Foto: picture alliance / dpa)

US-Präsident Barack Obama hat nach Angaben des US-Justizministeriums 214 Häftlingen in Bundesgefängnissen einen Teil ihrer Strafe erlassen. Das teilte das Justizministerium in Washington mit.

  • Es ist die größte Zahl von an einem Tag ausgesprochenen Haftverkürzungen seit Jahrzehnten.
  • Die verkürzten Strafen kommen Inhaftierten zugute, die wegen Drogendelikten zu langer, teils lebenslanger Haft verurteilt wurden, obwohl sie nicht gewalttätig geworden waren.
  • Die Verkürzung von Haftstrafen ist Teil eines Programmes der Obama-Regierung zur Justizreform in den USA.
  • Der US-Präsident kritisiert seit langer Zeit, dass die Zahl der Inhaftierten in den Vereinigten Staaten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl deutlich höher liegt als in allen anderen modernen Demokratien.
  • Obama hat jedoch nur auf die Bundesgefängnisse direkten Zugriff. Dort sitzen nur rund zehn Prozent der weit über zwei Millionen Häftlinge ein.
20:29 Uhr

Steinbach fürchtet muslimische Unterwanderung der CDU

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Steinbach fällt immer wieder mit provokanten Äußerungen auf.

(Foto: picture alliance / dpa)

Aus Sorge vor der Einflussnahme durch AKP-nahe CDU-Mitglieder hat die Unionsabgeordnete Erika Steinbach höhere Eintrittshürden für Neumitglieder gefordert. "Muslimische Neumitglieder müssen nach meiner festen Überzeugung eine Anti-Scharia-Erklärung unterschreiben", sagte sie der "Huffington Post". "Sie müssen mit ihrer Unterschrift versichern, dass die Scharia nicht über dem Grundgesetz steht und sie keiner Organisationen angehören, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird."

Die Organisationen "Ditib, die Grauen Wölfe, Milli Görüs, UETD und andere schicken vor allem junge Muslime in die Parteien." Ende Juli hatten zuletzt Migranten aus dem CDU-Netzwerk "Union der Vielfalt" vor einer Einflussnahme der türkischen Regierungspartei AKP auf die Union gewarnt.

20:01 Uhr

Videos des Tages

 

19:58 Uhr

Elfjähriger kurvt mit Bus durch Ingolstadt

Mit einem Omnibus ist ein Elfjähriger quer durch Ingolstadt gekurvt. Nach Angaben der Polizei hatte sich der Junge am Dienstagabend ans Steuer des abgestellten Gefährts gesetzt und seine Tour gestartet. Passanten schlugen bald Alarm, da der Elfjährige durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Wenig später stoppte die Polizei den kleinen Busfahrer und übergab ihn an seine Mutter. Der Elfjährige gab ab, vor einigen Wochen den Busschlüssel gefunden und für sich behalten zu haben - bis zu seinem großen Auftritt.

19:39 Uhr

Pelé könnte Olympisches Feuer entzünden

Der 75-jährige Weltfußballer Pelé muss erst einmal nachfragen, ob er frei bekommt.

Pelé.

(Foto: dpa)

Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten die Flamme der sportlichen Begeisterung bei Millionen Menschen ausgelöst? Genau, Fußballstar Pelé. Okay, nach dieser waghalsigen Herleitung Folgendes:

  • Pelé ist einem Medienbericht zufolge angefragt worden, ob er das olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier am Freitag in Rios Maracanã-Stadion entzünden möchte.
  • Wie das Portal "O Globo" berichtet, müsse der "Rei do Futebol" (König des Fußballs) aber erst mit seiner PR-Firma klären, ob er die Aufgabe übernehmen will. Zudem habe er eigentlich andere Termine am Freitag. Eine offizielle Bestätigung dafür lag zunächst aber nicht vor.

Also, ähem. Ich hätte auch noch Zeit.

19:20 Uhr

USA wollen Stützpunkte in Italien für Krieg gegen IS nutzen

Italien will eine mögliche Anfrage der USA zur Nutzung des Luftraums und italienischer Stützpunkte für Angriffe auf IS- Stellungen in Libyen rasch prüfen. Die Regierung in Rom sei bereit für eine schnelle und positive Prüfung, wenn dies zu einem effektiveren Abschluss der laufenden Aktion gegen die Terrormiliz Islamischer Staat beitragen könne, sagte Italiens Verteidigungsministerin Roberta Pinotti im Parlament.

Bisher hätten die USA Italiens Luftstützpunkte nicht genutzt und seien auch nicht durch den italienischen Luftraum geflogen. Die Linken forderten, eine solche Entscheidung müsse vom Parlament abgesegnet werden.

In Italien gibt es mehrere Nato-Luftwaffenbasen, darunter Sigonella auf Sizilien. Das US-Militär hatte am Montag erstmals Stellungen der Terrormiliz in der libyschen IS-Hochburg Sirte angegriffen.

18:46 Uhr

Neunjähriger nimmt Einbrecherinnen fest

Ein neunjähriger Junge hat in Oberhausen zwei jugendliche Einbrecherinnen festgenommen. Die 15 und 16 Jahre alten Täterinnen waren in ein Reihenhaus eingebrochen und von der dort wohnenden Familie am Tatort überrascht worden, wie die Polizei mitteilt.

  • Der anschließende Fluchtversuch der beiden Einbrecherinnen durch den Garten endete demnach abrupt - dank der Schnelligkeit des Neunjährigen.
  • Der Junge und sein Vater nahmen sofort die Verfolgung auf, während die Mutter die Polizei alarmierte.
  • "Der neunjährige Sohn hatte die jugendlichen Einbrecherinnen nach wenigen hundert Metern eingeholt und hielt sie fest", hieß es im Polizeibericht. Der Vater und ein Nachbar sorgten dann dafür, dass die Polizei die beiden Verdächtigen Minuten später in Empfang nehmen konnte.

So einen Erfolg hätte ich mir für meine Zeit als Kinderdetektiv auch gewünscht...

18:26 Uhr

Von der Leyen: Armee darf Polizei helfen

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(Foto: imago/Metodi Popow)

Der Amoklauf von München hat eine heikle Frage aufgeworfen: Darf die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden? Die Verteidigungsministerin sagt nun: Ja! Aber unter strengen Bedingungen.

  • Bei einem schweren Anschlag ist ein Einsatz der Bundeswehr im Landesinnern zur Unterstützung der Polizei nach den Worten Ursula von der Leyens zulässig. "Die verfassungsrechtliche Grundlage ist klar", sagte die CDU-Politikerin.

  • "Wir haben sie auch noch einmal deutlich beschrieben innerhalb des Weißbuches, das durch die  Bundesregierung verabschiedet ist." In den Weißbüchern formuliert die Bundesregierung ihre Sicherheitsstrategie. Die aktuelle Fassung wurde Mitte Juli beschlossen.

17:57 Uhr

Metal-Fans fallen in Wacken ein

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Muss Metal schön sein!

(Foto: dpa)

In einer amerikanischen Radiosendung sagte neulich ein Journalist nach einer Deutschlandreise, er habe zum Beispiel gelernt, dass hierzulande Heavy Metal noch sehr groß sei. Stimmt, das lässt sich am Wacken-Festival veranschaulichen, dem größten seiner Art überhaupt. In dem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein kehrt nun wieder der Wahnsin ein. Mit 20 Minuten Verspätung sind mehr als 600 "Metalheads" mit dem sogenannten "Metal-Train" heute Morgen in Itzehoe angekommen. Der Sonderzug aus Süddeutschland war in München gestartet, um die Fans zum 27. Wacken Open Air (W:O:A) zu bringen. "Es ist immer eine geile Sause", sagte einer der Passagiere nach der 14-stündigen Fahrt. Mit lauten "Wacken"-Rufen und jeder Menge Gepäck machten sich die Fans unter anderem mit Shuttlebussen auf den Weg zum rund 20 Kilometer entfernten Festival-Gelände. Mehr als 75.000 Besucher aus aller Welt erwarten die Veranstalter bei dem Heavy-Metal-Event.

17:38 Uhr

US-Polizist soll IS unterstützt haben

Weil er versucht haben soll, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen, ist ein Polizist in der US-Hauptstadt Washington festgenommen worden. Das teilte das Justizministerium mit. Der 36-jährige Nicholas Y. war in der Vergangenheit bereits mehrfach von den Sicherheitsbehörden befragt worden.

Er soll im Juli versucht haben, den IS zu Rekrutierungszwecken mit Gutscheinen im Wert von insgesamt 245 US-Dollar zu versorgen, mit denen man Guthaben auf Handys laden kann. Er schickte diese aber einem Kontaktmann, der in Wirklichkeit ein verdeckter FBI-Ermittler war.

Y. arbeitete den Angaben zufolge seit 2003 für das Metro Transit Police Department (MTPD). Die Behörde ist für die Sicherheit in Washingtons Nahverkehrssystems zuständig.

17:05 Uhr

Falsche Meldungen über "terroristische Schießereien"

Die Polizei warnt vor im Internet kursierenden Falschmeldungen über angebliche "terroristische Schießereien" mit Toten und Verletzten gewarnt. Eine Meldung betreffe das rheinland-pfälzische Kaiserslautern, wie die Beamten vor Ort mitteilten. "Meist wortwörtlich" sei "dieselbe Meldung auch für andere Städte in Deutschland publiziert" worden.

Den Angaben zufolge gingen bei der Polizei in Kaiserslautern mehrere Anrufe besorgter Bürger ein. Die Beamten stellten klar, dass es sich um eine Falschmeldung handle und an der Geschichte "absolut nichts dran" sei.

Zugleich warnten sie, dass die Verbreitung von Falschmeldungen "nicht nur strafrechtliche Folgen", sondern auch "auch erhebliche finanzielle Konsequenzen" haben könne.

16:46 Uhr

Einstürzende Brücke reißt zwei Busse mit sich

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Der Mittelteil der Brücke ist einfach verschwunden.

(Foto: AP)

Nach dem Einsturz einer Brücke in Westindien rechnen die Behörden mit dem Tod von bis zu 22 Insassen zweier Busse. Obwohl die Rettungskräfte schon kurz nach dem schweren Unglück am Dienstagabend vor Ort waren, konnten sie bis zum späten Mittwochabend zunächst nur zwei Leichen bergen. 20 weitere Menschen wurden noch vermisst.

Nach tagelangem heftigen Monsunregen war ein großes Stück der noch aus der britischen Kolonialzeit stammenden Brücke abgebrochen und in den Fluss Savitri gestürzt. Zwei Busse stürzten in den reißenden Fluss und wurden von der Strömung sofort mitgerissen. Die Brücke liegt etwa 170 Kilometer vor Mumbai an einer stark befahrenen Schnellstraße, die die indische Wirtschaftsmetropole mit dem bei Urlaubern beliebten Bundesstaat Goa verbindet.

16:22 Uhr

Anti-Ceta-Beschwerde ist größte aller Zeiten

Sind Sie für mehr Freihandel? Viele sehen die entsprechenden Freihandelsabkommen ja sehr kritisch. Mehr als 100.000 Bürger unterstützen etwa bislang die Verfassungsbeschwerde "Nein zu CETA!" gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada.

  • "Es ist damit schon jetzt die größte Bürgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik", sagte der Bundesvorstandssprecher des Vereins "Mehr Demokratie", Ralf-Uwe Beck, in Erfurt.
  • Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bestätigte, dass es mit Abstand die Verfassungsbeschwerde mit den meisten Unterstützern wäre.
16:02 Uhr

Nach Bach-Kritik: Kein Maulkorb für Wüterich Harting

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Ein emotionaler Typ, nicht nur im Ring: Robert Harting.

(Foto: picture alliance / dpa)

Also wir finden es ja gut...: Die Mannschaftsleitung des deutschen Olympia-Teams reagiert gelassen auf die harte Kritik von Diskuswerfer Robert Harting an IOC-Präsident Thomas Bach.

  • "Es herrscht Meinungsfreiheit. Es gibt keinen Maulkorberlass", sagte Chef de Mission Michael Vesper. "Harting ist für schnelle Sprüche bekannt. Einige haben keine große Halbwertzeit".
  • Harting hatte angesichts des IOC-Votums gegen eine komplette Verbannung russischer Sportler Bach vorgeworfen, "Teil des Doping-Systems, nicht des Anti-Doping-Systems" zu sein.
  • Bach hatte dies als "nicht akzeptable Entgleisung" zurückgewiesen.
15:39 Uhr

Bürokratieabbau soll Kleinunternehmen Entlastung bringen

Gerade kleine Unternehmen leiden darunter, wenn die Ämter die Einhaltung allzu vieler bürokratischer Vorschriften verlangen. Denn für den "Papierkram" gibt es oft keine eigenen Leute, stattdessen muss sich der Chef oft am Sonntag damit an den Schreibtisch setzen. Die Bundesregierung will diesen Unternehmen nun helfen. Durch weniger Bürokratie sollen rund 360 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Das Kabinett verabschiedete den Entwurf für ein "zweites Bürokratieentlastungsgesetz." Damit würden rund 3,6 Millionen kleine und mittlere Unternehmen "kurzfristig und spürbar entlastet", sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

15:27 Uhr

Türkei will mit Europarat zusammenarbeiten

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(Foto: REUTERS)

Trotz der teilweisen Suspendierung der Europäischen Menschenrechtskonvention nach dem Putschversuch will die Türkei weiter eng mit dem Europarat zusammenarbeiten. Die Türkei werde diesen weiterhin "regelmäßig informieren", sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen mit dem Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland. Jagland sagte, er sei erfreut, dass die Türkei bereit sei, Hilfe von Experten des Europarats anzunehmen. Nach dem Putschversuch vom 15. Juli hatte die Türkei den Ausnahmezustand verhängt und auch die Menschenrechtskonvention teilweise ausgesetzt.

14:47 Uhr

Nach Waldbränden erlebt kanadische Stadt nächste Katastrophe

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Fort McMurray nach dem Waldbrand.

(Foto: REUTERS)

Erst kam das Feuer, jetzt das Wasser. Rund zwei Monate nach den zerstörerischen Waldbränden in Fort McMurray kämpft die kanadische Stadt gegen Überschwemmungen. Ganze Nachbarschaften standen dort zeitweise unter Wasser.

  • Mindestens 37 Häuser seien direkt betroffen, berichtet die Zeitung "Globe and Mail". Die nahegelegene Gemeinde Wood Buffalo rief Anwohner dazu auf, zu Hause zu bleiben. Im Mai waren fast 90.000 Menschen wegen des Feuers aus der Stadt geflohen.
  • "Es ist so biblisch", sagte Klimatologe David Phillips vom kanadischen Umweltministerium der Zeitung. "Sie hatten die Brände und die Dürre und nun die Überschwemmungen."
14:19 Uhr

Britischen Großbanken bricht Gewinn weg

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Brexit wirft seine Schatten voraus: Die britische Großbank HSBC stellt sich auf eine anhaltende Phase der Unsicherheit ein.

  • Noch sei es aber zu früh, die Folgen des Brexits abzuschätzen, sagte Bankchef Stuart Gulliver. Ähnlich äußerte sich Bill Winters, der den heimischen Rivalen Standard Chartered leitet: Das Umfeld sei schwieriger geworden.
  • Die großen Geldhäuser fürchten aber nicht nur eine Konjunkturabkühlung nach dem Brexit-Votum. Frederic Oudea, Chef der französischen Bank Societe Generale, sagte, auch wichtige Wahlen sorgten für Unsicherheit. In den USA wird im November ein neuer Präsident gewählt, in Frankreich und Deutschland nächstes Jahr ein neues Parlament.
  • Bei HSBC fiel der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr überraschend kräftig um 29 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar. Bei dem Rivalen StanChart stürzte der bereinigte Vorsteuergewinn in den ersten sechs Monaten sogar um 45 Prozent auf 994 Millionen Dollar ab.
13:54 Uhr

Hollande: Trump-Äußerungen erzeugen Brechreiz

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Hollande ist kein Trump-Fan.

(Foto: REUTERS)

Eigentlich herrscht auf diplomatischem Parkett eine strenge Etikette. Aber gilt die auch für Donald Trump? Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat jedenfalls oft genug deutlich gemacht, dass er auf Gepflogenheiten jeder Art pfeift. Daher muss er sich nun wohl nicht wundern, wie direkt sich nun der französische Präsident über ihn geäußert hat. Hollande rügte laut französischen Medienberichten Trumps "Exzesse", die ein "Gefühl des Brechreizes" erzeugten. Hollande bezeichnete Äußerungen Trumps zudem als "verletzend und demütigend". Der französische Sozialist spielte auf die Kritik Trumps an den Eltern eines getöteten US-Soldaten muslimischen Glaubens an.

13:37 Uhr

Eine Milliarde aus Gesundheitsfonds für Flüchtlinge

Zehn Milliarden Euro liegen gerade im Gesundheitsfonds, das ist sehr viel Geld, so Experten. Eine Milliarde davon entnimmt der Bund im kommenden Jahr, um daraus medizinische Leistungen für Flüchtlinge zu bezahlen. Mit der Entnahme des Gelds für die Flüchtlinge will die Bundesregierung vermeiden, dass aus deren Gesundheitsversorgung zu große Belastungen für die Kassen - und damit möglicherweise Beitragssteigerungen für die Versicherten - erwachsen.

13:29 Uhr

Polizei nimmt Verdächtigen nach Leipziger Leichenfunden fest

Vergangene Woche wurden in einem Leipziger Badesee Leichenteile von zwei Menschen gefunden - nun hat die Polizei einen 36-jährigen Mann verhaftet, der womöglich mehr darüber weiß.

  • Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des zweifachen Mordes erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Er befindet sich demnach aufgrund dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft.
  • Die sterblichen Überreste der beiden Opfer waren in der vergangenen Woche in einem Baggersee im Ortsteil Thekla gefunden worden. Nach Angaben der Ermittler ist ihre Identität inzwischen zweifelsfrei geklärt. Die Opfer stammen demnach aus Tunesien und lebten schon mehrere Jahre lang in Leipzig.
13:24 Uhr

Soundkünstler bespielt die Straßen Berlins

 

Mal ein bisschen Kunst von der Straße. Sehenswert. Und hörenswert.

13:04 Uhr

D-Mark-Schatz in Kleiderspende gefunden

Die gute alte D-Mark: Im Urlaub rechnet etwa noch jeder Siebte in die ehemalige Währung um. Foto: Bernd Wüstneck

Die gute alte D-Mark: Im Urlaub rechnet etwa noch jeder Siebte in die ehemalige Währung um. Foto: Bernd Wüstneck

(Foto: dpa)

Ob die Spende so großzügig sein sollte? Mitarbeiterinnen eines Hilfsvereins ist in NRW bei der Durchsicht einer Kleiderspende ein Umschlag mit Zehntausenden D-Mark in die Hände gefallen.

  • Die beiden Finderinnen in Nettetal informierten die Polizei über den Fund in einem Stapel mit Handtüchern. Die Beamten leiteten den wertvollen Umschlag ans Fundamt weiter.

  • Wie die Polizei mitteilte, wurden die Eigentümer des Geldes schnell gefunden - die Vereinsmitarbeiterinnen konnten die anonymen Spender genau beschreiben und ahnten, wo sie wohnen könnten. So bekamen die Eigentümer das Geld dann zurück.

Den genauen Wert Fundes von Ende Juli will die Polizei nicht verraten, nur so viel: Es sei ein Betrag im mittleren fünfstelligen D-Mark-Bereich gewesen, sagte ein Sprecher.

12:39 Uhr

Clinton bekommt unerwartete Hilfe von Milliardärin

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Reicht Hillary die Hand: Meg Whitman.

(Foto: AP)

Es gibt einige Republikaner, die einfach nicht warm werden mit ihrem Präsidentschaftskandidaten. Auch die Milliardärin und Chefin von Hewlett Packard (HP) gehört dazu. Nun ist Meg Whitman aber noch einen Schritt weiter gegangen als viele ihrer Parteifreunde. Sie unterstützt offen Hillary Clinton.

  • Sie begründete ihren Schritt damit, dass der Republikaner-Kandidat Donald Trump ein "unehrlicher Demagoge" sei, der das Land auf eine sehr gefährliche Reise schicke. Trump nutze Wut und Fremdenfeindlichkeit aus, sei uninformiert und würde als Präsident Wohlstand und Sicherheit der USA gefährden, schrieb Whitman bei Facebook.

  • Die "New York Times" zitierte Whitman mit den Worten, sie stehe uneingeschränkt zu Vergleichen Trumps mit Diktatoren wie Adolf Hitler und Benito Mussolini. Diktatoren kämen oft mit demokratischen Mitteln an die Macht, sagte Whitman. Sie werde für Clintons Wahlkampf Geld spenden und versuchen, ihre republikanischen Freunde zu überzeugen, das auch zu tun, sagte sie. Es sei an der Zeit, das Land der Partei voranzustellen.

12:19 Uhr

Bund plant Riesen-Investition in Straße und Schiene

Deutschland will mehr Geld als jemals zuvor in den Ausbau und vor allem den Erhalt von Straßen sowie Schienen- und Wasserwegen stecken. Bis 2030 sollen in Neubau und vor allem Sanierung von Verkehrswegen 269,6 Milliarden fließen, heißt es im Bundesverkehrswegeplan, den das Kabinett heute beschlossen hat.  Finanziert werden sollen damit etwa 1000 vordringliche Projekte. Dabei gilt der Grundsatz "Erhalt vor Neubau". 69 Prozent der Mittel sollen in Sanierung und Modernisierung und 31 Prozent in den Neubau fließen. Die Straße erhält demnach 49 Prozent und die Schiene 41 Prozent des Geldes, der Rest wird für Kanäle und andere Wasserstraßen verplant.

11:33 Uhr

Emirates-Boeing legt Notlandung in Dubai hin

Glück im Unglück hatten die Passagiere einer Boeing 777, die im Flughafen von Dubai notgelandet ist. Augenzeugen zufolge soll die Maschine ohne Fahrwerk gelandet sein, verletzt wurde aber offenbar niemand. Nach der Landung twitterten Zeugen Bilder der Maschine, von der dunkle Rauchwolken aufstiegen.

Mehr dazu hier.

11:18 Uhr

Sprengsatz explodiert vor Café in Saarbrücken

Vor einem Shisha-Café in Saarbrücken ist am Morgen ein Sprengsatz explodiert. Verletzt wurde niemand, sagte ein Polizeisprecher. Die Detonation habe jedoch den Eingang zerstört. Die Beamten gehen davon aus, dass der Anschlag im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen rivalisierender Rockergruppen steht. Wenige Stunden zuvor hatte es in dem Café eine Razzia der Polizei gegeben.

Der Tag

10:57 Uhr

Drei Syrer aus Deutschland wollten zum IS

Drei in Deutschland als Flüchtlinge anerkannte Syrer wollten sich offenbar dem IS in Syrien anschließen, doch sie wurden in Bulgarien von der Polizei aufgegriffen. Nun klagt das Land die zwischen 20 und 25 Jahre alten Männer wegen Terrorismus an. Die Staatsanwaltschaft stützt sich dabei unter anderem auf Fotos von IS-Kämpfern, die auf den Handys der Syrer gespeichert seien. Laut Verteidigung wollten die Männer in die Türkei reisen, um Verwandte zu besuchen.

10:22 Uhr

Flashmob löst Panik aus - fünf Deutsche festgenommen

Es sollte alles ein großer Spaß werden - bei Barcelona wollte eine Gruppe einen Flashmob auslösen. Eine große Gruppe sollte plötzlich so tun, als werde ein Promi von einer Horde Paparazzi und Fans verfolgt. Doch die Sache ging nach hinten los, wie das US-Portal "Politico" unter Berufung auf lokale Medien berichtet - verantwortlich waren wohl Deutsche.

  • Als die Passanten in dem Ort Platja d'Aro sahen, wie die Menschen in scheinbarer Aufruhr an ihnen vorbeirannten, gerieten sie in Panik und rannten ebenfalls los - sie fürchteten, es könnte einen Terroranschlag gegeben haben.
  • Die Leute versteckten sich in Geschäften und wählten den Notruf, einige kamen später sogar ins Krankenhaus.
  • Dass bewaffnete Polizisten auftauchten, hätte die Unruhe zunächst noch verstärkt. Nach Befragungen wurden schließlich fünf Deutsche festgenommen.

Mehr dazu hier.

09:57 Uhr

Ex-Agenten wegen Mordes in Wolfratshausen verurteilt

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Der ehemalige jugoslawische Geheimdienst-General Josip Perkovic (l.) und der ehemalige Chef des jugoslawischen Geheimdienstes, Zdravko Mustac, im November 2014 im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts in München.

(Foto: dpa)

Es ist ein Fall wie aus einem Spionagethriller: Im Jahr 1983 wird ein Gegner des Regimes im damaligen Jugoslawien in Bayern ermordet. 33 Jahre später werden die Täter für ihre Tat auf deutschem Boden verurteilt.

  • Das Oberlandesgericht München verurteilte nun zwei führende Geheimdienst-Agenten aus dem ehemaligen Jugoslawien wegen Mordes zu lebenslangen Freiheitsstrafen. Die beiden Kroaten seien mitschuldig am gewaltsamen Tod des Regimegegners Stjepan Durekovic im Jahr 1983 im oberbayerischen Wolfratshausen, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Dauster.

  • Mit dem Urteil gegen den 74-jährigen pensionierten Geheimdienstchef Zdravko Mustac und dessen 71-jährigen einstigen Mitarbeiter Josip Perkovic folgte das Gericht dem Antrag der Bundesanwaltschaft. Die Verteidigung hatte Freisprüche gefordert.

Kroatien hatte die beiden Männer erst 2014 - nach seinem EU-Beitritt - auf Druck Deutschlands ausgeliefert.

Mehr dazu hier.

09:36 Uhr

US-Air Force erklärt neuen F35-Jet für kampfbereit

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F35.

(Foto: REUTERS)

Der neue F35-Kampfjet könnte nach einer langen Geschichte von explodierenden Kosten und technischen Problemen bald erste Einsätze fliegen. Wie die britische Zeitung "Guardian" berichtet, hat die US-Air Force das Flugzeug des Herstellers Lockheed für einsatzbereit erklärt.

  • Dadurch sei ein Meilenstein in der Entwicklung des Flugzeugs erreicht, die 379 Milliarden US-Dollar gekostet habe. Das Budget sei um fast 70 Prozent überschritten worden.
  • Die USA wollen laut Bericht 1763 Maschinen ordern, auch zehn andere Länder haben bestellt, darunter Großbritannien und Australien.
  • Ins Gerede sei die F35 auch durch technische Probleme gekommen. So habe es Zwischenfälle mit dem Radar gegeben, außerdem habe eine alte F16 die F35 in einem Luftduell ("Dogfight") geschlagen.

Mehr dazu hier.

09:14 Uhr

Drei Kinder sterben pro Woche wegen Vernachlässigung

In Deutschland sterben laut Kinderschutzbund pro Woche durchschnittlich drei Kinder an den Folgen von Vernachlässigung oder Gewalt. Diese Zahl nannte der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, in der "Heilbronner Stimme". Die Zahl der Gefährdungen von Kindern sei seit 2012 jährlich um ungefähr acht Prozent gestiegen, fügte Hilgers hinzu. "Und das, obwohl wir in Deutschland immer weniger Kinder haben." Als Gründe nannte der Kinderschutzbund-Präsident Armut und eine verfehlte Steuer- und Sozialpolitik.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:43 Uhr

Diebe stehlen Schätze aus Düsseldorfer Kirche

Immer wieder kommt es zu Diebstählen in Kirchen - denn dort stehen oft wertvolle Kunstschätze wenig oder gar nicht bewacht herum. Nun wurden aus der Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt vier wertvolle Sakralgegenstände gestohlen, wie der WDR berichtet. Der Wert soll bei mehreren tausend Euro liegen. Die Diebe schlugen demnach eine Glasvitrine ein und stahlen Reliquienbehälter aus dem 18. Jahrhundert.

08:19 Uhr

Trump stellt Top-Republikaner bloß

Paul Ryan war der Hoffnungsträger der US-Republikaner, bis Donald Trump auf der Bildfläche erschien. Als Sprecher des Repräsentantenhaus ist er der höchste Amtsträger der Partei und überaus einflussreich. Und bislang hatte er sich erst nach einigem öffentlichem Zögern dazu durchringen können, den offiziellen Präsidentschaftskandidaten seiner Partei zu unterstützen. Nun revanchiert sich Trump. Er sagte, er wolle Ryan nicht in seinem Wahlkreis in Wisconsin unterstützen, berichtet die "Washington Post". Das Gleiche sagte er über Senator und Ex-Präsidentschaftskandidat John McCain, der ihn ebenfalls kritisiert hatte.

Und dann wollte Mr. Trump auch noch ein Baby aus einem Wahlkampfsaal werfen.

07:47 Uhr

Bus von Highway-Mast zerteilt - fünf Tote

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(Foto: AP)

Ein schweres Busunglück hat sich in Kalifornien ereignet, dabei starben fünf Menschen. Ein Bus fuhr am frühen Dienstagmorgen mit 30 Passagieren über den Highway 99, wie ABC News berichtet. Zwischen den Städten Los Angeles und Sacramento krachte er dann in den Mast eines großen Verkehrsschildes. Der schnitt wie ein Messer durch den Bus hindurch, wie Fernsehbilder zeigen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, über die Unfallursache machte der Sender keine Angaben.

Mehr dazu hier.

07:34 Uhr

Olympia-Schwimmer wünscht sich Millionen-Prämie

Marco Koch isst seit einiger Zeit weniger Süßes und mehr Obst. Bei der WM in Kasan erschwimmt er sich die Goldmedaille über 200m Brust. EPA/Valdrin Xhemaj Foto: Valdrin Xhemaj

Marco Koch. EPA/Valdrin Xhemaj Foto: Valdrin Xhemaj

(Foto: dpa)

Schwimm-Weltmeister Marco Koch spricht sich für eine Millionenprämie für deutsche Olympiasieger aus. "Ich glaube, dass es keine finanzielle Belastung für den Staat wäre. Denn wenn man mal sieht, wie viele wir haben - das ist ja ein Witz", sagte der 26-Jährige vor Beginn der Olympischen Spiele am Freitag: "Es wäre ein Anreiz, nicht nur zum Fußball zu gehen und da die Millionen zu machen, sondern auch mal für Olympia, für andere Sportarten." Auch Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz hatte eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro für Olympia-Gold als zusätzliche Motivation vorgeschlagen.

07:22 Uhr

Acht Autos in Berlin abgebrannt

Berlin erlebt in den vergangenen Monaten wieder etliche Nächte, in denen Autos in Flammen aufgegangen sind - die ersten Verdächtigen sind meist Linksautonome. Ursprünglich waren es daher mal teure Autos von gutbetuchten Berlinern, die abgefackelt wurden - doch mittlerweile brennen alle möglichen Fahrzeuge. So auch in der vergangenen Nacht. Wie der RBB berichtet, fingen acht Autos eines Pflegedienstes im Stadtteil Steglitz Feuer. Die Feuerwehr löschte sie, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und untersucht nun ein politisches Motiv. Welches das wohl sein könnte, vielleicht die Anti-Pflegedienstliche Front? Unklar.

07:15 Uhr

Merkel ein Stück unbeliebter

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(Foto: imago/Jens Jeske)

Vor einem Jahr hatte Angela Merkel paradiesische Zustimmungswerte - 60 Prozent der Deutschen standen laut Stern-RTL-Wahltrend hinter der Kanzlerin. Seit der Flüchtlingskrise sinkt ihre Beliebtheit und nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg hat diese noch einmal einen Knacks bekommen, wie die neue Umfrage zeigt. Mehr dazu hier.

07:06 Uhr

Flixbus übernimmt Postbus

Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus übernimmt das Geschäft des Konkurrenten Postbus. Die ersten Linien der Fernbus-Sparte der Deutschen Post sollen ab November in das Flixbus-Netz integriert werden. Das sagte Flixbus-Geschäftsführer André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr dazu hier.

07:03 Uhr

Polen bauen Simson "Schwalbe" zu Elektro-Roller um

Im Westen tuckerte die Vespa übers Land, im Osten tat Gleiches die Simson "Schwalbe" - Motorroller-Enthusiasten dürften nun eine Reise ins polnische Breslau ins Auge fassen. Dort haben drei polnische Tüftler damit begonnen, alte Motorroller auf Elektro-Betrieb umzurüsten.

Sie bestünden zu 80 Prozent aus Original-Teilen, berichtet der MDR Thüringen, und könnten 25, 45 oder 70 km/h schnell fahren. Die Massenproduktion ist aber noch in weiter Ferne - gerade mal 20 Kunden gibt es erst.

Doch auch die Deutschen müssen auf Elektroroller nicht verzichten, wie dieses Projekt zeigt.

06:56 Uhr

Nowitzki: Habt Spaß mit der Fahne

Der Basketballspieler Dirk Nowitzki möchte mehr Kinder haben. Foto: Frank Rumpenhorst

Basketballer Dirk Nowitzki. Foto: Frank Rumpenhorst

(Foto: dpa)

Dirk Nowitzki rät seinem Nach-Nachfolger als deutscher Fahnenträger bei den Sommerspielen von Rio de Janeiro zu einem lockeren Umgang mit der ehrenvollen Aufgabe.

  • "Du sollst einfach deinen Spaß haben, nicht total steif da rumlaufen", sagte der Basketball-Superstar vor der Olympia-Eröffnungsfeier. "Das ist ein wahnsinnig emotionaler Moment, ich bin gar nicht mehr aus dem Grinsen rausgekommen. Die Runde ging viel zu schnell vorbei."
  • Der heute 38-Jährige hatte das deutsche Team vor acht Jahren in Peking ins Stadion geführt. Dabei habe er vorher nur einen Tipp bekommen. "Sie haben mir gesagt, dass man die Fahne nicht so rumwedeln soll, als wäre es ein Karnevalsverein. Das fand ich witzig", erinnerte Nowitzki.

In Rio wird der deutsche Fahnenträger erstmals durch ein gemeinsames Votum von den deutschen Olympia-Athleten und Sportfans bestimmt. Dabei stehen Hockeyspieler Moritz Fürste, Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke, die Moderne Fünfkämpferin Lena Schöneborn, Bahnrad-Sprinterin Kristina Vogel und Timo Boll zur Wahl.

06:48 Uhr

Nordkorea-Rakete schlägt vor japanischer Küste ein

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(Foto: imago/Kyodo News)

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt mal wieder von sich hören - diesmal mithilfe einer Rakete. Sein Regime setzte sich über ein UN-Verbot hinweg und feuerte eine Mittelstreckenrakete Richtung Japan. Sie ging 250 Kilometer vor der japanischen Küste herunter. Nah genug, dass Ministerpräsident Shinzo Abe von einer "ernsthaften Bedrohung der Sicherheit unseres Landes" sprach. Mehr dazu hier.

06:41 Uhr

Australierin wird mit 63 erstmals Mutter

Australien führt gerade eine ähnliche Diskussion wie Deutschland vor einem Jahr. Nein, nicht über Flüchtlinge, nein, auch nicht über das Abschneiden beim ESC, es geht um ältere Frauen und Kinder. Sie erinnern sich vielleicht nicht mehr an den Namen Annegret Raunigk - aber an ihre Vierlinge. Die 65-Jährige bekam im vergangenen Jahr noch einmal mehrere Kinder, im Mai haben wir zuletzt darüber geschrieben. In Australien hat nun eine 63-jährige Frau ihr erstes Kind bekommen. Der Präsident des Ärzteverbandes, Michael Gannon, verurteilte die Frau und ihren Partner als selbstsüchtig. "Hat jemand daran gedacht, wie es ist, wenn das Kind Teenager ist?" twitterte er. "Wahnsinn. Mit über 60 sollte man keine Kinder mehr bekommen". Der Partner der Frau sei 78 und bei der Geburt dabei gewesen. Die künstliche Befruchtung soll im Ausland stattgefunden haben.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

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Ninorta Bahno kommt aus Syrien und ist die nächste Deutsche Weinkönigin.

(Foto: dpa)

Noch schlummert mancher von Ihnen sanft in den Federn, was schön ist, aber wie sagte schon Napoleon zum Thema Schlaf? Ein Mann braucht sechs Stunden, eine Frau braucht sieben Stunden und ein Narr braucht acht Stunden. Hoffen wir, dass der Tag nicht narrhaft wird, das Frühstück dafür umso nahrhafter. Das wird heute wichtig:

  • Erdogan hat Ärger mit Italien - und was passiert sonst noch in der Türkei? Wir berichten.
  • In Aleppo toben heftige Kämpfe, wir halten Sie auf dem Laufenden.
  • Schreiben Sie fleißig Briefe? Mal sehen, was es bringt: Die Deutsche Post legt heute Quartalszahlen vor.
  • Im Fall MH370 gibt es einen neuen Verdacht - gegen den Piloten.
  • In Trier wird die Deutsche Weinkönigin präsentiert - es ist eine aramäische Christin aus Syrien.

Schauen wir mal, was sonst noch so passiert, alles lässt sich glücklicherweise nicht vorhersagen. Gehen wir es an, brühen wir den Kaffee auf, werfen wir uns hinein! Also nicht in den Kaffee, in den Tag, meine ich. Ich heiße Volker Petersen und bin unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter zu erreichen. Und Sie könnten jetzt mal aufstehen. Denken Sie an Napoleon.

06:14 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Zumindest der Süden kann sich heute über Sonne und sommerliche Temperaturen freuen. Denn südlich der Mainlinie werden es 25 bis 30 Grad. Am wärmsten wird es im Breisgau. Weiter nordwärts bleibt es hingegen wolkig oder wechselhaft bei Tageshöchstwerten zwischen 19 und 23 Grad. Im Norden sind auch Gewitter möglich. Diese können stellenweise kräftig ausfallen und von stürmischen Böen begleitet sein. Morgen im Süden weiterhin sommerlich mit Sonne, bis zu 32 Grad und nur vereinzelten Wärmegewittern. Im übrigen Land geht es unbeständiger weiter. Freitag mit einer Kaltfront auch im Süden deutlich kühler. Samstag letzte Schauer, Sonntag und Montag mehrheitlich trocken und freundlich oder sonnig bei meist 21 bis 27 Grad.

06:05 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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