Mittwoch, 03. Januar 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Uladzimir Zhyhachou

22:33 Uhr

Das war Mittwoch, 3. Januar 2018

Diese Kinder stehen an einer Kaimauer in Großbritannien während vor ihnen eine Welle aufschlägt.
Diese Kinder stehen an einer Kaimauer in Großbritannien während vor ihnen eine Welle aufschlägt.(Foto: picture alliance / Aaron Chown/P)
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Liebe Leser, während sich das Sturmtief "Burglind" allmählich austobt, werden die Schäden ersichtlich, die es hinterlassen hat. Mit Böen von um die 120 Stundenkilometer hat der erste Sturm des Jahres in großen Teilen Deutschlands zu Beeinträchtigungen geführt. Es kam zu einer Reihe von Verkehrsunfällen und beschädigten Gebäuden. In anderen europäischen Ländern hieß das Tief "Eleanor". Es verursachte auch in Frankreich, England, Irland, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden Schäden. In den französischen Alpen wurde ein Skifahrer von einem Baum erschlagen. Auch in Spanien kamen zwei Menschen ums Leben.

Das sind die weiteren Nachrichten, die Sie heute besonders interessant fanden:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche eine ruhige Nacht!

22:00 Uhr

Filmreifer Schmuckraub im Dogenpalast in Venedig

Der Dogenpalast (r.) am Markusplatz ist einer der bekanntesten Bauten in Venedig.
Der Dogenpalast (r.) am Markusplatz ist einer der bekanntesten Bauten in Venedig.(Foto: imago/Marc Schüler)

Während der Öffnungszeiten für Besucher haben Diebe aus dem Dogenpalast in Venedig wertvollen Schmuck gestohlen.

  • Die Täter entwendeten aus der Ausstellung "Schätze der Mogule und der Maharadschas" ein Paar Ohrringe und eine Brosche im Wert von bis zu einer Million Euro.
  • Ersten Ermittlungen zufolge setzten die Dieben das Alarmsystem der Panzerglasvitrine mit den beiden Schmuckstücken vorübergehend außer Betrieb.
  • Als der Alarm am Vormittag anging, waren die beiden Männer mit ihrer Beute bereits auf der Flucht.
  • Die Ausstellung versammelte 270 kostbare indische Juwelen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert aus dem Besitz von Scheich Hamad ben Abdullah Al Thani, einem Mitglied der königlichen katarischen Familie.
21:23 Uhr

"Held von Manchester" soll Terror-Opfer bestohlen haben

Ein islamistischer Selbstmordattentäter hatte bei dem Anschlag nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande am 22. Mai 22 Menschen getötet.
Ein islamistischer Selbstmordattentäter hatte bei dem Anschlag nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande am 22. Mai 22 Menschen getötet.(Foto: picture alliance / Jonathan Brad)

Nach dem Anschlag von Manchester ließ sich Chris Parker als Held feiern, knapp acht Monate später steht er nun als Betrüger da. Der Obdachlose räumte vor Gericht ein, dass er anstatt zu helfen zwei Opfer des Anschlags bestahl.

  • Überführt wurde der 33-Jährige durch Aufnahmen einer Überwachungskamera. Auf ihnen ist zu sehen, wie Parker die Geldbörse einer verletzten Frau stiehlt, deren Enkelin im Sterben lag.
  • Der Angeklagte bekannte sich zudem schuldig, das Handy einer Jugendlichen entwendet zu haben.
  • Parker erlangte Bekanntheit, weil er nach der Explosion den am Boden liegenden Verletzten beigestanden haben soll. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft leistete er tatsächlich eine "begrenzte Hilfe", vor allem habe er aber die Notlage der Opfer ausgenutzt.
20:50 Uhr

Elton John nimmt emotional Abschied von seiner Mutter

Der britische Popstar Elton John hat Abschied von seiner Mutter genommen.

  • "Liebe Mum, die Beerdigung heute war perfekt", schrieb der 70-Jährige auf Instagram. "Danke, dass du mich zur Welt gebracht hast und für alles, was du für mich getan hast."
  • Sheila Eileen Farebrother war im Dezember im Alter von 92 Jahren gestorben.
  • John hatte sich erst kurz vor ihrem Tod mit seiner Mutter versöhnt. Die beiden waren zuvor jahrelang wegen einer "Kleinigkeit" zerstritten gewesen, wie Farebrother der "Daily Mail" einmal in einem Interview erzählte.
20:35 Uhr

Zwei weitere Plötzensee-Ausbrecher stellen sich

JVA Plötzensee wird im Netz "Knast der offenen Türen" genannt.
JVA Plötzensee wird im Netz "Knast der offenen Türen" genannt.(Foto: dpa)

In der Berliner Strafanstalt Plötzensee haben sich zwei weitere Häftlinge zurückgemeldet, die am 28. Dezember dort ausgebrochen waren. Damit sind drei der vier damaligen Ausbrecher wieder hinter Schloss und Riegel. Auf der Flucht sind derzeit noch drei von ehemals neun Gefangenen, die in den vergangenen Tagen aus dem geschlossenen und dem offenen Bereich des Gefängnisses entwichen waren.

20:03 Uhr

Mike Tyson gründet Marihuana-Farm

Mike Tyson glaubt an die heilende Wirkung von Cannabis.
Mike Tyson glaubt an die heilende Wirkung von Cannabis.(Foto: picture alliance / dpa)

Der frühere Box-Weltmeister Mike Tyson hat mit drei Geschäftspartnern eine Marihuana-Farm in Kalifornien gegründet.

  • Die "Tyson Ranch" liegt etwa zwei Autostunden nordöstlich von Los Angeles und misst gut 16 Hektar."The Blast" zufolge soll die Hälfte der "Tyson Ranch" für den Anbau von Marihuana genutzt werden.
  • Neben einer Schule für Züchter sind auch eine Anlage zur Gewinnung des Wirkstoffs THC und eine Fabrik für "Edibles" geplant, also mit THC versetztes Gebäck und Schokolade.
  • Ein Amphitheater sowie ein Camping-Platz und Hütten zur Übernachtung sollen Besucher offenbar locken, länger auf der Farm zu bleiben.
20:01 Uhr
19:38 Uhr

Israels Parlament stimmt Todesstrafe für "Terroristen" zu

Die "Zeit dafür ist gekommen", sagte Israel Premier Benjamin Netanjahu im Juli beim Besuch von Angehörigen eines Terroropfers.
Die "Zeit dafür ist gekommen", sagte Israel Premier Benjamin Netanjahu im Juli beim Besuch von Angehörigen eines Terroropfers.(Foto: picture alliance / Tsafrir Abayo)

Das israelische Parlament hat einem Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für "Terroristen" in erster Lesung mit knapper Mehrheit zugestimmt.

  • 52 Abgeordnete votierten für die von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman eingebrachte und von Regierungschef Benjamin Netanjahu unterstützte Gesetzesinitiative. 49 Abgeordnete stimmten dagegen.
  • Vor der endgültigen Annahme des Gesetzentwurfs sind in der Knesset noch drei Lesungen vorgesehen. Israels Oberstes Gericht könnte das Gesetz nach der Verabschiedung noch kippen.
  • In Israel kann die Todesstrafe nur bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verrat verhängt werden. Letztmalig wurde die Todesstrafe 1962 in Israel vollstreckt, als der Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann gehängt wurde.
18:59 Uhr

"Die teuerste Wodkaflasche der Welt" gestohlen

In Kopenhagen ist eine Flasche Wodka gestohlen worden, die nach Angaben des Besitzers die teuerste der Welt sein soll. 

  • Es handele sich um einen seltenen Russo-Baltique-Wodka im Wert von 1,3 Millionen Dollar (rund eine Million Euro), berichtete Brian Engberg, der eine große Wodka-Sammlung hat.
  • Engberg veröffentlichte ein Foto der Flasche und Überwachungskamerabilder, die einen jungen Mann mit Baseball-Kappe und vermummtem Gesicht zeigen.
  • Dem Fernsehsender TV2 sagte der Besitzer, die teure Flasche sei nicht versichert. Sie sei unter anderem deshalb so viel wert, weil sie aus rund drei Kilo Gold und drei Kilo Silber bestehe. Er habe sie als Leihgabe von der Dartz-Fabrik in Russland bekommen.
  • Die Flasche sei auch in der Fernsehserie "House of Cards" zu sehen gewesen.
18:28 Uhr

Air Berlin lässt Inventar versteigern

Vielleicht gibt es bei der Versteigerung auch solche Flugzeugmodelle zu kaufen.
Vielleicht gibt es bei der Versteigerung auch solche Flugzeugmodelle zu kaufen.(Foto: picture alliance / Alban Grosdid)

Liebe Leser, Air Berlin bietet Ihnen eine einmalige Möglichkeit, Ihr Wohnzimmer mit Servierwagen und Flugzeugsitzen zu dekorieren.

  • Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin lässt Mitte Januar zahlreiche Gegenstände versteigern.
  • Bei einer Online-Auktion sollen unter anderem Servierwagen, Flugzeugsitze, Geschirr aus der Business Class, Decken, Waschtischgarnituren, Kinder-Sets und die bekannten Schokoherzen unter den Hammer kommen.
  • Das hat das Hamburger Auktionshaus Dechow auf seiner Website angekündigt.
17:54 Uhr

70 Meter hohes Windrad in Niedersachsen umgeknickt

Vor einem Jahr ist auch in Sachsen ein Windrad umgeknickt.
Vor einem Jahr ist auch in Sachsen ein Windrad umgeknickt.(Foto: picture alliance / Sven Bartsch/)

Vermutlich durch einen Defekt in der Steuerungsanlage ist bei Volksdorf in Niedersachsen ein etwa 70 Meter hohes Windrad umgeknickt. Verletzt wurde dabei niemand. Aufgrund der Entfernung zu Häusern habe keine Gefahr bestanden.

Nach Angaben der Beamten war die elektronische Steuerung der Anlage ausgefallen. Dies führte mutmaßlich auch dazu, dass die Stellung der Rotorblätter nicht an die Windstärke angepasst werden konnte. Zunächst zerbrach eines der Blätter, daraufhin knickte der Turm um und stürzte zu Boden.

17:16 Uhr

Lawine verschüttet mehrere Sportler in Südtirol

In den letzten Tagen hatte es in den Alpen viel geschneit. In der ganzen Südtiroler Region herrschte "erhebliche" Lawinengefahr der Stufe drei von fünf.
In den letzten Tagen hatte es in den Alpen viel geschneit. In der ganzen Südtiroler Region herrschte "erhebliche" Lawinengefahr der Stufe drei von fünf.(Foto: imago/Volker Preußer)

Eine Lawine hat im Vinschgau in Südtirol vermutlich mehrere Wintersportler verschüttet. Zwei Menschen seien lebend geborgen worden, zwei weitere würden noch vermisst, teilte die Bergrettung mit. Das Schneebrett war am Mittwoch im Skigebiet Haideralm abgegangen. Schlechte Sichtverhältnisse erschwerten die Rettung, Hubschrauber konnten im Schneegestöber nicht fliegen. Das Südtiroler Nachrichtenportal stol.it berichtete, dass die Lawine abseits der Piste abgegangen war.

17:09 Uhr
16:49 Uhr

Polizei nimmt flüchtigen Gefangenen fest

Nur noch fünf Häftlinge der JVA Plötzensee sind auf der Flucht.
Nur noch fünf Häftlinge der JVA Plötzensee sind auf der Flucht.(Foto: dpa)

Nach der Flucht von neun Inhaftierten aus dem Berliner Strafvollzug innerhalb weniger Tage ist der vierte gestellt worden. Die Polizei habe einen 21-Jährigen festgenommen, der am 1. Januar aus dem offenen Vollzug des Gefängnisses Plötzensee entwichen war, teilte Justizsenator Dirk Behrendt mit. Damit sind derzeit noch fünf Männer auf der Flucht.

16:15 Uhr

Hobbytaucher findet Leiche in Thüringen

Ein Hobbytaucher hat eine männliche Leiche in einem See in Thüringen gefunden. Wie die Polizei mitteilte, schließt die Kriminalpolizei Saalfeld ein Tötungsdelikt nicht aus. Die Ermittlungen zur Identität des Toten, den der Taucher in einem See in Lehesten entdeckt hatte, dauern an. Rechtsmediziner hätten den Leichnam zwar bereits obduziert, die Todesursache sei jedoch noch nicht abschließend geklärt, sagte eine Polizeisprecherin. Details wollte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Die Polizei schätzt den Toten auf 40 bis 45 Jahre. Am rechten Oberarm trug der etwa 1,90 Meter große Mann ein Wikinger-Tattoo.

15:42 Uhr

Wintersportler sitzen in Schweizer Gondeln fest

Im Schweizer Skigebiet Pizol im Kanton St. Gallen sind nach Unwettern mehrere Bäume auf die Tragseile einer Bergbahn gestürzt. Wie viele Menschen in den Gondeln festsaßen und ob es Verletzte gab, war bislang unklar, wie die Polizei mitteilte. Helikopterflüge waren wegen des Sturmtiefs "Burglind" zunächst nicht möglich. Es würden Maßnahmen geprüft, wie die Wintersportler in Sicherheit gebracht werden könnten.

15:22 Uhr

"Fack Ju Göhte" ist erfolgreicher als "Star Wars"

Kein Lehrer ist in Deutschland so beliebt wie Elyas M'Barek.
Kein Lehrer ist in Deutschland so beliebt wie Elyas M'Barek.(Foto: picture alliance / Ursula Düren/)

"Fack ju Göhte 3" ist mit fast sechs Millionen Besuchern der mit weitem Abstand erfolgreichste Kinofilm des vergangenen Jahres in Deutschland.

  • Wie Media Control mitteilte, sahen 5,975 Millionen Zuschauer den letzten Teil der Filmtrilogie, der Ende Oktober in die Kinos kam. Die ersten beiden Teile der Schulkomödie mit Elyas M'Barek hatten insgesamt mehr als 15 Millionen Menschen in die Kinos gelockt. Teil eins (2013) kam auf über 7,3 Millionen, Teil zwei (2015) sogar auf 7,7 Millionen Besucher.
  • Auf dem zweiten Platz der offiziellen Kino-Jahrescharts 2017 folgt mit 4,63 Millionen Zuschauern die Animationskomödie "Ich - Einfach unverbesserlich 3". Der dritte Teil der Filmreihe um den Schurken Gru und die Minions lief im Juli an.
  • Erst Mitte Dezember kam "Star Wars: Die letzten Jedi" in die Kinos - doch zweieinhalb Wochen reichten Luke Skywalker & Co. für 4,39 Millionen Besucher und Platz drei.
14:41 Uhr

Ungeduldiger Fluggast öffnet den Notausgang

Ein ungeduldiger Ryanair-Fluggast hat auf dem südspanischen Airport von Málaga nach der Landung den Notausgang geöffnet und ist auf den Flügel geklettert.

  • Grund: Der 57-jährige Pole verlor offenbar die Nerven, nachdem die Passagiere nach der Ankunft an der Costa del Sol auch nach 30 Minuten Wartezeit noch nicht aus der Maschine durften - Medienberichten zufolge ohne Erklärung seitens des Bordpersonals.
  • Bereits in London Stansted sei der Flieger mit mehr als einer Stunde Verspätung gestartet, schrieb die andalusische Zeitung "Diario Sur".
  • Das Bodenpersonal überzeugte den Mann schließlich, wieder ins Flugzeug zu steigen. Dort sei er vom Kapitän und der Besatzung befragt worden. Der Pole wurde laut Ryanair von der Guardia Civil vorübergehend festgenommen. Ihm wird Verstoß gegen das Gesetz zur Flugsicherheit vorgeworfen.

Hier lesen Sie mehr dazu.

14:39 Uhr
14:09 Uhr

Terrorverdacht - Neonazis in England festgenommen

Fünf Männer und eine Frau, zwischen 21 und 37 Jahre alt, sollen im englischen Birmingham einen Anschlag geplant haben - sie sollen einer verbotenen Neonazi-Gruppierung angehören. Die Festgenommenen stammten aus verschiedenen Städten in England, unter anderem Cambridge, Leicester und Wolverhampton, hieß es in einer Polizei-Mitteilung. Mehrere Wohnungen seien durchsucht worden.

13:47 Uhr

Lkw-Fahrer bei Unfall nahe Stuttgart 21 schwer verletzt

Schlagzeilen hat Stuttgart 21 schon häufig gemacht, nun hat es einen schweren Unfall gegeben. Ein Lastwagen ist in der vergangenen Nacht in eine Baugrube bei einer Tunnelbaustelle gekracht.

  • Der Fahrer des Sattelzugs wurde schwer verletzt. Der 40 Jahre alte Lkw-Fahrer war auf der Autobahn 8 bei Stuttgart in Richtung München von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilt.
  • In einer Linkskurve fuhr er geradeaus, durchbrach die Absperrung der Baustelle sowie eine Betonverschalung und geriet in die Grube. Die Autobahn musste stundenlang gesperrt werden.
  • Warum der Sattelschlepper von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar.
13:23 Uhr

Köln schützt sich gegen drohendes Hochwasser

(Foto: dpa)

Die Kölner wissen, was es heißt, wenn der Rheinpegel steigt. Genau das droht jetzt - und daher wappnet sich die Stadt gegen Hochwasser.

  • Im Stadtteil Rodenkirchen soll am Nachmittag ein 4,70 Meter hohes Hubtor aus dem Boden hochgefahren werden, um das Wasser aus dem  Viertel herauszuhalten.
  • Ob auch im Bereich der Altstadt Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen werden müssen, werde sich im Laufe der Woche zeigen.
13:18 Uhr

Gründungschef der GSG 9 gestorben

Wegener wurde 88 Jahre alt.
Wegener wurde 88 Jahre alt.(Foto: dpa)

Falls Sie einmal eine Dokumentation über die Befreiung der Lufthansa-Maschine "Landshut" in Mogadischu gesehen haben, kennen Sie auch Ulrich Wegener. Er war damals Chef der Spezialeinheit GSG 9, die 1977 die mit der RAF verbündeten Terroristen in dem Flugzeug überwältigte und die Passagiere befreite - ohne dass jemand von diesen zu Tode gekommen wäre. Den Piloten Jürgen Schumann hatten die Entführer zuvor ermordet. Wegener hatte die Truppe aufgebaut.

12:51 Uhr

Stecknadel in Lebensmittel in Supermarkt entdeckt

(Foto: dpa)

Schon zum sechsten Mal ist in Lebensmitteln bei Kaufland in Offenburg eine Stecknadel gefunden worden. Eine Kundin habe diese in einem vor Weihnachten in dem Geschäft gekauften Produkt entdeckt. Weitere Details nannte die Polizei bisher nicht. Seit Dezember waren in Produkten, die in dem Markt gekauft worden waren, mehrfach die bis zu vier Zentimeter großen Nadeln gefunden worden - unter anderem in einer Packung Toastbrot sowie einem Salami-Snack. Doch die Offenburger haben gut aufgepasst: Verletzt wurde bislang niemand.

12:28 Uhr

Queen Elizabeth spricht über Krönung

Ganz schön bemerkenswert: Queen Elizabeth II.
Ganz schön bemerkenswert: Queen Elizabeth II.(Foto: dpa)

Meistens sieht man Queen Elizabeth II. nur freundlich winken, doch nun hat die 91-Jährige mal wieder ein Interview gegeben. Darin sprach sie mit der BBC unter anderem über ihre und die Krönung ihres Vaters, die sie 1937 als Elfjährige miterlebte. "Ich habe eine Krönung miterlebt und ich war die Empfängerin einer anderen, das ist ganz schön bemerkenswert", sagte die Queen einem BBC-Vorabbericht zufolge. Anlass für die Doku ist das 65. Jubiläum ihrer Krönung. Ausgestrahlt wird sie am 14. Januar.

12:11 Uhr
11:51 Uhr

Russe ersticht Freund und wirft Kopf auf Straße

Eine Neujahrsfeier im russischen Weliki Nowgorod endet blutig. Ein Mann ersticht seinen Freund und wirft den Kopf anschließend auf die Straße.

  • Ersten Ermittlungen zufolge soll es bei der Neujahrsfeier in der Stadt Weliki Nowgorod rund 200 Kilometer südlich von St. Petersburg zu einem Streit zwischen den beiden betrunkenen Männern gekommen sein, berichteten russische Medien unter Berufung auf die Polizei.
  • Daraufhin habe der mutmaßliche Täter ein Messer gezückt und seinen Bekannten getötet. Passanten sollen dann den Kopf vor dem mehrstöckigen Haus gefunden und die Polizei alarmiert haben.
11:23 Uhr

Polizist schießt bewaffneten Mann in Wermelskirchen an

Einer brenzligen Situation musste sich ein Polizist im nordrhein-westfälischen Wermelskirchen stellen. Ein bewaffneter Mann drohte damit auf Beamte zu schießen.

  • Der 26-Jährige habe eine Schusswaffe in Händen gehalten und nicht auf Warnschüsse reagiert, teilte die Polizei mit.
  • Schließlich schoss ein Polizist und verletzte ihn, er kam ins Krankenhaus.
  • Nach Angaben der Beamten hatte der Mann gegen 05.30 Uhr bei der Polizei angerufen und angekündigt, Einsatzkräfte der Wache Burscheid zu erschießen. 20 Minuten später entdeckten Beamte ihn auf einer Straße.
11:10 Uhr

So sank die Arbeitslosigkeit in drei Jahren

 Gestern erreichte uns die Meldung, dass die Zahl der Beschäftigten ein Rekordhoch in Deutschland erreicht hat. Heute bestätigen die Arbeitslosenzahlen den Trend. Bemerkenswert ist, dass der typische Anstieg im vergangenen Dezember ausgeblieben ist.

10:51 Uhr

200.000 Haushalte in Frankreich ohne Strom

Auch in Frankreich stürmt es. Dort sind die Folgen allerdings deutlich schwerer als hierzulande. 200.000 Haushalte sind derzeit ohne Strom. Besonders ist der Norden und Nordosten zwischen Normandie und Lothringen betroffen. An der nordfranzösischen Küste wurden beim Sturm "Eleanor" nach Angaben des Wetterdienstes Météo-France Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern gemessen. Im Landesinneren erreichte der Wind in Cambrai südlich von Lille sogar 147 Stundenkilometer.

10:30 Uhr

Bahn sperrt Strecken wegen "Burglind"

Video

Die Deutsche Bahn hat wegen vom Sturmtief "Burglind" verursachten Schäden regional mehrere Strecken im Fernverkehr gesperrt.

  • So geht auf den Strecken von Köln nach Bonn, Aachen, Koblenz und Niederlahnstein sowie von Aachen nach Krefeld und von Kaiserslautern nach Ludwigshafen gar nichts mehr.
  • Es sei noch nicht absehbar, wann die Verbindungen wieder voll befahrbar seien. Auch im Regionalbahnverkehr gab es eine Reihe von Streckensperrungen.
10:15 Uhr

Union berät sich erstmal allein

Seehofer kam ohne Schlips.
Seehofer kam ohne Schlips.(Foto: REUTERS)

Hach, ist das spannend. Heute kommen Union und SPD zusammen - ob wir dann zu Ostern eine Regierung haben? Nun haben sich die Parteichefs von CDU und CSU schon einmal allein getroffen. Die SPD-Spitze will am Nachmittag zu den Beratungen dazukommen. An den Treffen nehmen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Chef Horst Seehofer, der SPD-Vorsitzende Martin Schulz, die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD, Volker Kauder und Andrea Nahles, sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt teil.

Mehr dazu hier.

09:52 Uhr

Zug in NRW prallt auf umgestürzten Baum

Die Ausläufer des Sturmtiefs "Burglind" stören auch den Bahnverkehr. In Nordrhein-Westfalen prallte am Morgen ein Zug auf der Strecke zwischen Coesfeld und Dortmund auf einen umgestürzten Baumstamm, wie die Bundespolizei mitteilte. Dabei entgleiste der Triebwagen und rutschte trotz Schnellbremsung etwa 120 Meter durch das Gleisbett.

09:24 Uhr

Iran meldet Demo von Regierungstreuen

Im Iran sollen landesweit Zehntausende Menschen zur Unterstützung der Regierung auf die Straße gegangen sein.

  • "Führer, wir sind bereit", skandierten die Menschenmengen, die auf den Fernsehbildern gezeigt wurden.
  • Zu sehen waren große Gruppen an Menschen, die sich angeblich in den Städten Ahwas, Kermanschah, Gorgan und anderswo versammelten.
09:01 Uhr
08:30 Uhr

Zwei tote Säuglinge gefunden

Die Polizei nimmt eine 46-jährige Frau fest, nachdem sie einen grausigen Fund gemacht hat. Beamte entdeckten zwei tote Säuglinge in der Wohnung der Frau, es handelt sich um ihre beiden Kinder. Der Ex-Lebensgefährte hatte die Polizisten zur Wohnung in Benndorf (Sachsen-Anhalt) gerufen. Die Todesursache ist noch unklar, ein Verbrechen wird nicht ausgeschlossen.

08:15 Uhr

Kaum jemanden reizt Kaufprämie für E-Autos

Bilderserie

Im Vergleich zu Verbrennern sind Elektroautos noch immer deutlich teurer - eine Kaufprämie sollte das ändern. Doch so richtig erfolgreich ist die nicht. Erst 65 von 600 Millionen Euro Fördergeldern wurden bislang abgerufen, zitiert die "Welt" das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Seit Einführung des "Umweltbonusses" Anfang Juli 2016 gab es erst knapp 47.000 Anträge. Ich vermute mal, dass ein Grund dafür ist, dass die Prämie nicht allzu viel bringt - für den Kauf eines E-Autos gibt's 2000 Euro Zuschuss, da bleibt zumeist immer noch eine sehr hohe Preisdifferenz übrig.

07:51 Uhr

Beamtenbund beklagt riesige Personallücke

Der Beamtenbund dbb schlägt Alarm: Dem Staat fehlen mehr als 185.000 Bedienstete. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Lehrer und Erzieher - in diesem Bereich mangele es an 138.000 Mitarbeitern. Den Landespolizeien fehlten 8000 Stellen, der Bundespolizei 500.

Mehr dazu hier.

07:41 Uhr

Esel-Halter muss an Sportwagenbesitzer zahlen

Erinnern Sie sich an den Fall als ein Esel ins Heck eines Sportwagen biss? Nun ist endgültig klar, dass der Halter des bissigen Tiers dem Autobesitzer den Schaden ersetzen muss. Der betrug immerhin 5800 Euro - da die Streitparteien auf den Gang in die zweite Instanz verzichten, ist das Urteil nun rechtskräftig.

07:20 Uhr
06:47 Uhr

Studie: Menschen können Kranke auf Fotos erkennen

Die beiden Bilder, die aus Fotos von 16 Probanden zusammengesetzt wurden, zeigen eine kranke und eine gesunde Person (l.).
Die beiden Bilder, die aus Fotos von 16 Probanden zusammengesetzt wurden, zeigen eine kranke und eine gesunde Person (l.).(Foto: picture alliance / MSc Audrey He)

Menschen können einer Studie zufolge auf Fotos erkennen, ob jemand krank oder gesund ist. Im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B" berichteten Wissenschaftler über die Fähigkeit, Kranke schon bald nach einer Infektion anhand ihres Aussehens zu identifizieren - und somit womöglich eine Ansteckung zu vermeiden.

  • Für den Versuch wurden 16 Freiwilligen von Bakterien entnommene Moleküle gespritzt, die eine starke Immunreaktion und grippeähnliche Symptome auslösen. Zwei Stunden später wurden die Probanden mit neutralem Gesichtsausdruck fotografiert.
  • Einige fühlten sich dabei sehr krank, andere wiederum nicht. Bei einer zweiten Sitzung wurde den Versuchsteilnehmern ein Placebo gespritzt. Auch hier wurden Fotos gemacht.
  • Die beiden Fotos eines jeden Probanden - einmal gesund und einmal "krank" - wurden einer anderen Gruppe vorgelegt.

In 13 von 16 Fällen schätzten diese Versuchsteilnehmer richtig ein, ob jemand unter den grippeähnlichen Symptomen litt oder nicht. Das entspricht einer Trefferquote von 81 Prozent. Als Anzeichen für eine Erkrankung wurden blassere Lippen, ein geschwollenes Gesicht, heruntergezogene Mundwinkel, fallende Augenlider, gerötete Augen und fahle Haut ausgemacht.

06:32 Uhr
20 Prozent mehr als im Vorjahr: Der Anteil der Erneuerbaren Energien steigt.
20 Prozent mehr als im Vorjahr: Der Anteil der Erneuerbaren Energien steigt.(Foto: picture alliance / Federico Gamb)

Eon misst starken Anstieg beim Ökostrom

Aus deutschen Steckdosen kommt immer mehr grüner Strom: Die Produktion klimaverträglicher Ökoenergie hat in Deutschland ein neues Allzeithoch erreicht.

  • Nach Berechnungen des Energiekonzerns Eon produzierten Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen 2017 rund 154 Milliarden Kilowattstunden Strom.
  • Dies sei ein Fünftel mehr als im Vorjahr, heißt es.
  • Nicht eingerechnet sind dabei Biomasse-Anlagen, die weitere 38 Milliarden Kilowattstunden erzeugten.
06:25 Uhr
Alltag an der innerkoreanischen Grenze in der demilitarisierten Zone bei Panmunjom: Hier stehen sich nord- und südkoreanische Soldaten unmittelbar gegenüber.
Alltag an der innerkoreanischen Grenze in der demilitarisierten Zone bei Panmunjom: Hier stehen sich nord- und südkoreanische Soldaten unmittelbar gegenüber.(Foto: picture alliance / dpa)

Nordkorea will mit dem Süden sprechen

Ein Signal der Entspannung: Das Regime in Nordkorea will die Kommunikationsleitung zum Austausch mit der Regierung in Südkorea "wiederherstellen". Das habe der staatliche Rundfunk in Nordkorea angekündigt, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit.

  • Die Telefonleitung erreicht Südkorea im Grenzort Panmunjom. Die Verbindung diente einst dazu, einen "direkten Draht" zwischen den beiden Ländern zu ermöglichen - unter anderem um etwaige Missverständnisse an der schwer bewachten Landesgrenze zu vermeiden.
  • Die Leitung solle am Nachmittag (Ortszeit) wieder aktiviert werden, heißt es.
  • Hintergrund ist ein Gesprächsangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un vom Montag. Südkorea hatte daraufhin vorgeschlagen, in der nächsten Woche ein Treffen auf hoher Ebene in Panmunjom abzuhalten.
06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

Der Name des Tiefs "Burglind" ist gut gewählt, der klingt machtvoll und einschüchternd, ganz so wie das zu erwartende Wetter. Das wird heute wichtig:

  • Wir schauen auf die Lage im Iran und berichten, wie es weiter geht.
  • Heute treffen sich die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD - es geht um die Regierungsbildung.
  • Die neuen Arbeitsmarktdaten kommen heraus.
  • Wir berichten, wie der Berliner Senat mit den zahlreichen Gefängnis-Ausbrüchen kurz vor Silvester umgeht.
  • In der Premier League treffen am Abend die Teams mehrerer deutsche Spieler aufeinander. In der englischen Elite-Fußball-Liga kommt es zum Londoner Derby - Arsenal (Özil, Mustafi) empfängt Chelsea (Rüdiger).

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Packmer's. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

06:11 Uhr

"Burglind" bringt Böen und Regen

n-tv Meteorologe Björn Alexander.
n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Das neue Jahr ist noch jung, da zieht auch schon das erste Sturmtief über uns hinweg. "Burglind" bringt heute zuerst teils ergiebigen Regen, dem von Westen her mit seiner Kaltfront kräftige Schauer und einzelne Gewitter folgen. Dabei ist es zum Teil extrem stürmisch. Im Westen hat das Tief bereits die ersten schlimmen Böen gebracht. Orkanböen vermeldeten Aachen-Orsbach mit 122km/h sowie Daun in der Eifel mit 120km/h. Orkanartige Windböen von 100 bis 115km/h gab es unter anderem in Fröndenberg, Unna, Düren und am Nürburgring. Die Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn meldeten Böen um die 90km/h.

Am Vormittag bis in den Mittag hinein drohen besonders im Südwesten und Süden orkanartige Böen bis hin zu Orkanböen um die 120km/h. Auf den Bergen sind auch Böen bis 150km/h oder darüber möglich. Ab dem Mittag bis in den frühen Abend hinein zieht dann ein zweites Sturmfeld über den Nordwesten und den Norden hinweg. Auch dort zum Teil mit Spitzenböen jenseits der 100km/h. Gleichzeitig sorgt der neue Regen für eine weitere Verschärfung der Hochwassersituation - vor allem im Einzugsgebiet von Rhein und Donau. Die Temperaturen erreichen 6 bis 15 Grad. Kommen Sie gut und sicher durch diesen stürmischen Tag. Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr