Mittwoch, 07. Juni 2017Der Tag

Mit Benjamin Konietzny und Heidi Ulrich
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 7. Juni 2017

Liebe Leser,

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(Foto: picture alliance / Christophe Ga)

das war's für heute bei "Der Tag". Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine angenehme Nacht! Zum Schluss noch ein Überblick über die Meldungen, die heute auf besonders großes Interesse gestoßen sind:

22:16 Uhr

Polizei päppelt Eichhörnchen-Baby auf

Die Polizei in Mainz kümmert sich seit Neuestem um ein Baby-Eichhörnchen. Es wurde am Morgen vor der Tür des Polizeipräsidiums in der Neustadt gefunden. Eigentlich sollte das Eichhörnchen ins Tierheim gebracht werden, landete am Ende aber doch wieder auf dem Revier. Mittlerweile heißt es "Peter" und schläft auf einer Polizeimütze. Bestimmt nicht das schlechteste Los für "Peter". Sein dauerhaftes Zuhause wird die Polizeistation aber nicht: Er soll in eine Eichhörnchenaufzuchtstelle im Hunsrück gebracht werden.

*Datenschutz

 

21:55 Uhr

Maaßen warnt Mittelständler vor Cyberattacken

Verfassungsschutz-Präsident Maaßen hat mittelständische Unternehmen vor Hackerangriffen gewarnt. „Kleine und mittelständische Unternehmen sind sich nicht immer hinreichend bewusst, dass an ihren Geschäftsideen nicht nur Konkurrenten interessiert sind, sondern auch ausländische Nachrichtendienste“, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorab. Maaßen sprach von immer mehr großangelegten Cyberangriffen. Solche Attacken seien eine Gefahr für den Erfolg von Unternehmen, wenn Hacker es zum Beispiel auf das Know-how einer Firma abgesehen haben.

21:34 Uhr

Schäuble: Schwarze Null steht auch ohne Atomsteuer

Der Bund muss den Atomkraftwerksbetreibern wohl über sechs Milliarden Euro zurückzuzahlen – für die zu Unrecht kassierte Brennelementesteuer. Und woher nimmt der Bund das Geld? Aus dem Haushalt des laufenden Jahres. Ein Sprecher von Finanzminister Schäuble sagte, es gehe um 6,3 Milliarden Euro plus Zinsen. Neue Schulden würden deshalb aber nicht gemacht. Die schwarze Null stehe auch so, sagte er. Das Bundesverfassungsgericht hatte heute die Brennelementesteuer für rechtswidrig erklärt.

 

21:05 Uhr

Forscher: Homo sapiens ist viel älter als gedacht

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Die Computeranimation zeigt eine Rekonstruktion eines Schädels des frühesten bekannten Homo sapiens.

(Foto: picture alliance / Philipp Gunz/)

Die Geschichte der Menschen muss anscheinend neu geschrieben werden. Denn der Homo sapiens hat laut Forschern schon viel früher gelebt als bisher angenommen. Außerdem liegt die Wiege der Menschheit demnach auch woanders.

  • Forscher vom Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig berichten von einem Knochenfund in Marokko.
  • Es handele sich um den "ältesten jemals in Afrika oder anderswo entdeckten Homo sapiens", heißt es in einer Studie, die im "Nature"-Magazin veröffentlicht wurde.
  • Die bisher ältesten Funde stammten aus Äthiopien und wurden auf rund 195.000 Jahre datiert. Die nun entdeckten Knochen aus Marokko sind rund 300.000 Jahre alt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:27 Uhr

Weitere Opfer von Londoner Anschlag identifiziert

Acht Menschen wurden bei dem Londoner Terroranschlag ermordet. Nun steht fest, dass auch eine 21 Jahre alte Australierin unter den Toten ist. Sie habe als Au-Pair in London gearbeitet, erklärte die Polizei. Ihre Eltern teilten mit, sie seien "tieftraurig über den tragischen Verlust" ihrer Tochter.

Außerdem wurde ein vermisster Spanier identifiziert. Der 39-Jährige lebte ebenfalls in London. Einer seiner Freunde sagte, er habe mit seinem Skateboard versucht, einen der Angreifer abzuwehren, der mit einem Messer auf eine Frau losgegangen sei. Spaniens Regierungschef Rajoy betonte, man werde ihn wegen seiner "helden- und vorbildhaften Tat für immer in Erinnerung behalten".

20:16 Uhr

Comey: Trump wollte Einstellung von Flynn-Ermittlungen

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Comey soll morgen vor dem Geheimdienstausschuss des Senats zur Russland-Affäre aussagen.

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Trump hat versucht, die FBI-Ermittlungen zur Russland-Affäre zu beeinflussen – das behauptet der entlassene FBI-Chef Comey. In einer Erklärung schreibt er, Trump habe ihn gebeten, die Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater Flynn einzustellen. Flynn hatte nach nur dreieinhalb Wochen im Amt zurücktreten müssen, weil er die Unwahrheit über seine Telefonate mit dem russischen Botschafter gesagt hatte. Er gilt als Schlüsselfigur in der Russland-Affäre um angebliche illegale Kontakte des Trump-Teams nach Russland.

Eine ausführliche Meldung finden Sie hier.

Zuvor hatten zwei Geheimdienstchefs Trump entlastet (siehe Eintrag von 18:13 Uhr)

20:01 Uhr

Videos des Tages

19:37 Uhr

Jackpot-Gewinner kann nicht schlafen

"Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt", sagt man. Das muss nicht unbedingt so sein. Ein Rentner aus Rheinland-Pfalz hat im Eurojackpot 50,3 Millionen Euro gewonnen. Danach habe er drei Nächte nicht geschlafen, sagte er. "Das war ein enormer positiver Schock, den ich erst verarbeiten musste." Erst nach elf Tagen meldete sich der neue Millionär bei der Lottogesellschaft. Bis zum großen Gewinn hatte der Rentner übrigens schon 40 Jahre Lotto gespielt.

19:17 Uhr

Udo Lindenberg baut "Panik City"

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Udo Lindenberg & Das Panikorchester gestern in Hamburg.

(Foto: imago/Future Image)

Udo Lindenberg plant eine "Panik City" an der Hamburger Reeperbahn. Im Sinn hat er eine Tour für Fans mit Panoramawänden und modernster Technik. Ein virtueller Udo soll die Besucher begleiten. "Das wird kein Museum und keine Memory-Show, sondern ein Flug durch das Udoversum aus Hightech und Hightext, Multimedia und Magie", sagte Lindenberg. Im Herbst soll Eröffnung sein.

18:55 Uhr

Kurden sollen über Unabhängigkeit abstimmen

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Der Präsident der autonomen Region Kurdistan Masud Barzani.

(Foto: REUTERS)

Die autonome Kurdenregion im Irak hat zwar ein eigenes Parlament und mit den Peschmerga-Kämpfern auch eigene Streitkräfte. Dennoch ist sie Teil des Iraks. Das bleibt womöglich nicht immer so: Die Kurden im Irak sollen über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Die Regionalregierung in Erbil kündigte ein Referendum für den 25. September an. Die Zentralregierung ist jedoch immer gegen ein Referendum gewesen.

Mehr dazu hier.

18:34 Uhr

Türkei plant Truppenverlegung nach Katar

Mitten in der diplomatischen Krise mit den Nachbarn bekommt Katar, so wie es aussieht, Unterstützung von der Türkei. Im türkischen Parlament wurde heute über eine engere militärische Zusammenarbeit diskutiert. Die Regierungspartei AKP will Truppen in den Golf-Staat verlegen. Dazu gehören laut dem Plan auch Trainingsmissionen. Mehrere arabische Staaten haben ihre Beziehungen zu Katar abgebrochen, weil Katar Terroristen unterstützen soll. Der türkische Präsident Erdogan kritisierte die Isolation Katars.

Was bedeutet die Krise für die Wirtschaft? Und was passiert jetzt mit der Fußball-WM? Damit hat sich meine Kollegin Diana Dittmer beschäftigt - den Artikel finden Sie hier.

18:13 Uhr

US-Geheimdienstchefs entlasten Trump

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Michael Rogers (r) und Daniel Coats bei der Anhörung.

(Foto: REUTERS)

Hat US-Präsident Trump versucht, die Ermittlungen zur Russland-Affäre in unzulässiger Weise zu behindern? Nein, sagen zumindest zwei seiner Geheimdienstdirektoren. NSA-Chef Mike Rogers und der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats haben bestritten, von Trump illegale Anweisungen bekommen zu haben.

  • Vor dem Geheimdienstausschuss des Senats sagte Coats, er sei niemals unter Druck gesetzt worden, Geheimdienstinformationen nach politischen Vorgaben oder im Hinblick auf laufende Ermittlungen "zuzuschneiden". Ähnlich äußerte sich Rogers.
  • Die "Washington Post" hatte berichtet, Trump habe die beiden gebeten, öffentlich zu bestreiten, dass es Belege für Absprachen seines Teams mit Russland gebe. Beide hätten dies damals abgelehnt.
17:50 Uhr

Kurz vor Abriss: Schlafender in Bahnbaracke gefunden

Gut, dass die Mitarbeiter einer Abrissfirma nochmal genau nachgesehen haben: Am Dortmunder Hauptbahnhof sollte eine alte Bahnbaracke abgerissen werden. Kurz bevor es losging, fanden die Mitarbeiter dort einen schlafenden Mann. Es war ein Obdachloser, der Marihuana, Heroin und Crystal Meth bei sich hatte. Bundespolizisten weckten ihn und brachten ihn aus dem Gebäude. Wegen der Drogen wird nun gegen ihn ermittelt.

17:33 Uhr

Gabriel: "Wir trauern mit den Menschen im Iran"

Bundesaußenminister Gabriel hat die Anschläge in Teheran auf das Schärfste verurteilt. "Einmal mehr haben gewissenlose Verbrecher viele unschuldige Menschen in den Tod gerissen", sagte er. Wo der Terror keine Grenzen kenne, dürften sich Mitgefühl und Menschlichkeit keine Schranken auferlegen. "Wir trauern mit den Menschen im Iran. Unser Beileid gilt den Familien der Opfer. Wir hoffen, dass die vielen Verletzten bald und ganz gesund werden", erklärte der Außenminister.

Bei den Anschlägen auf das Parlament und das Chomeini-Mausoleum waren mindestens zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Terrormiliz IS beanspruchte die Attentate für sich.

Mehr über die Anschläge erfahren Sie hier.

17:15 Uhr

Baby getötet, Mutter vergewaltigt - Festnahme in Indien

Die Mutter wurde vergewaltigt, ihr Baby aus einer fahrenden Auto-Rikscha geworfen – in Indien hat die Polizei in dem Fall nun einen Verdächtigen festgenommen. Zwei weitere Verdächtige werden noch gesucht. Die Mutter hatte gesagt, dass drei Männer sie in der Rikscha vergewaltigt und ihre neun Monate alte Tochter aus dem Fahrzeug geworfen und so getötet hätten.

16:38 Uhr

Urteil gegen Deilmann-Schwestern aufgehoben

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Gisa (l.) und Hedda Deilmann waren vom Landgericht zu je zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt woren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das ZDF-"Traumschiff" "Deutschland" war das Aushängeschild der Reederei Peter Deilmann. Doch 2010 musste sie Insolvenz anmelden. Die ehemaligen Reederinnen Gisa und Hedda Deilmann sollten eigentlich ins Gefängnis - nun hat sich das Blatt gewendet.

  • Das Landgericht Lübeck hatte die Schwestern letzten Monat unter anderem wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Sie sollen versucht haben, Teile ihres Vermögens vor dem Insolvenzantrag innerhalb der Familie zu verschieben, damit Gläubiger nicht ran kommen und um weniger Erbschaftssteuer zu zahlen.
  • Der Bundesgerichtshof hob das Urteil nun auf. Der Prozess wird neu aufgerollt.
  • Die Begründung des BGH: Das Landgericht habe die tatsächliche Höhe der Erbschaft nicht ausreichend geprüft. Deshalb sei nicht klar, ob die Erbinnen gegenüber dem Finanzamt tatsächlich falsche Angaben gemacht haben, um weniger Erbschaftssteuer zahlen zu müssen.
16:14 Uhr

Prostituierte getötet - Polizei sucht Serientäter

In Nürnberg sind zwei Prostituierte umgebracht worden – und das wahrscheinlich vom gleichen Täter. Die Polizei sagt, in beiden Fällen sei die Todesursache "Gewalt gegen den Hals" gewesen. Beide Frauen waren erst seit kurzem in Nürnberg und beide wurden in sogenannten Modellwohnungen getötet. Das sind meist Einzimmer-Apartments in Mehrfamilienhäusern, die Prostituierte nur für kurze Zeit anmieten. Das erste Opfer wurde vor zwei Wochen getötet worden, das zweite am Pfingstmontag. Einen Verdächtigen hat die Polizei bisher nicht.

15:53 Uhr

Bombendrohung legt Fährverkehr lahm

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Die Scandlines-Fähre "Kronprins Frederik"

(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen einer Bombendrohung fuhren heute Mittag keine Fähren mehr zwischen Deutschland und Dänemark. Es hatte auf der dänischen Seite einen Drohanruf gegeben. Betroffen waren die Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser, sagte eine Sprecherin der Reederei Scandlines. Die Fähren dort wurden gestoppt, alle mussten von Bord gehen. Inzwischen wurden erste Fähren durchsucht, es wurde aber nichts gefunden. Deshalb durften sie wieder ablegen. Auch an Land verursachte die Bombendrohung Verkehrsprobleme. Die Parkplätze an der Fernstraße in Richtung Puttgarden waren mit wartenden Lastenwagen überfüllt.

Mehr Informationen zu dem Vorfall finden Sie hier.

15:27 Uhr

Frau erschossen - Angeklagter mit Erinnerungslücken

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Der Tatort im Wiesbadener Stadtteil Biebrich.

(Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)

Kurz vor Weihnachten wurde eine Kioskbesitzerin bei einem Überfall in Wiesbaden erschossen. Der mutmaßliche Täter steht nun vor Gericht und behauptet, sich nicht daran erinnern zu können. "Es ist wie ein schlechter Alptraum, an den man sich kaum erinnern kann", sagte der 26-Jährige. Er wisse nur noch, wie er kurz vor der Tat vor dem Kiosk gestanden habe und dann wieder herausgerannt sei. Am Vorabend habe er sich betrunken und darüber nachgedacht, den Kiosk zu überfallen, weil er pleite war.

Der Täter hatte der 59-jährigen Kioskbesitzerin in den Kopf geschossen. Auch ihr Ehemann und ihr Neffe, Fußball-Profi Marc Wachs von Dynamo Dresden wurden durch Schüsse verletzt, Marc Wachs musste notoperiert werden.

14:57 Uhr

Fox-Kommentator zerpflückt Trump

Der Sender Fox News gilt Haus- und Hofsender von US-Präsident Donald Trump. Ausgerechnet dort teilt nun der Moderator Neil Cavuto in einem Kommentar kräftig gegen ihn aus. Nicht die Medien seien das Problem, auch nicht "Fake News" – "Sie selbst sind es", sagte Cavuto. Trump versuche immer wieder einen Sündenbock zu finden und vergraule teilweise seine eigenen Leute und Verbündeten. "Sehen Sie sich die Kritik an, die Sie von normalerweise Ihnen wohlwollend gesinnten Verbündeten bekommen." Trumps wütende Nachrichten und vor allem Tweets seien eine Gefahr für politische Gespräche. Vorher hatte der Präsident sich über Kritik von Medien über sein Twitter-Verhalten beschwert: "Sie hassen es, dass ich ehrliche und ungefilterte Nachrichten verschicke", hatte er getwittert.

*Datenschutz

 

14:27 Uhr

Attentäter verkleideten sich als Frauen

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Iranische Polizisten am Chomeini-Mausoleum.

(Foto: AP)

Über den Doppelanschlag in Teheran werden weitere Einzelheiten bekannt. Laut dem iranischen Innenministerium hatten sich vier Angreifer als Frauen verkleidet und ins Parlament geschlichen. In Medienberichten heißt es, drei von ihnen seien erschossen worden, einer habe sich in die Luft gesprengt. Auch im Chomeini-Mausoleum hatte sich ein Selbstmordattentäter den Berichten zufolge in die Luft gesprengt, ein weiterer Angreifer wurde erschossen und einer festgenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

gerade erst habe ich angefangen zu arbeiten und schon meine Lieblingsgeschichte für heute gefunden: Der Besuch meines Kollegen Julian Vetten bei einem Bauern in Norddeutschland, der nicht viel von Smalltalk hält und seit fast 40 Jahren nicht mehr zur Wahl gegangen ist. Doch das nur am Rande. Ich bin Heidi Ulrich, bis zum späten Abend versorge ich Sie hier mit den Neuigkeiten des Tages. Falls Sie mir schreiben möchten, können Sie das gerne tun an heidi.ulrich@nama.de. Einen schönen Nachmittag wünsche ich!

13:59 Uhr

Deutsche verlieren Vertrauen in die USA

Das Vertrauen der Deutschen in die USA ist unter US-Präsident Donald Trump massiv abgesackt.

  • Nur noch 16 Prozent der Befragten glauben laut einer Forsa-Umfrage, dass die USA ein verlässlicher Partner sind. 79 Prozent bezweifeln dies.
  • Dreiviertel der Deutschen sind zugleich optimistisch, dass sich ein vereintes Europa in der Welt auch ohne die USA behaupten könnte. Nur 21 Prozent sind der Meinung, dass die EU dazu nicht in der Lage wäre - überdurchschnittlich ist der Wert dabei bei FDP-Anhängern mit 36 Prozent.
13:44 Uhr

Frankreich mahnt Katar

Im Streit zwischen Katar und vielen arabischen Ländern fordert Frankreich mehr Transparenz von dem boykottierten Golfstaat.

  • Das Emirat müsse sich den Fragen seiner Nachbarn stellen und "völlig transparent" agieren, sagte ein Regierungssprecher. "Wir wollen uns jedoch nicht auf eine Seite schlagen", fügte er hinzu.
  • Wichtige arabische Länder isolieren Katar wegen des Vorwurfs, Terroristen zu unterstützen. Das Land weist dies vehement zurück.
  • US-Präsident Donald Trump hat die Isolierung Katars jüngst als persönlichen Erfolg bewertet.
13:24 Uhr

TV-Sender: Alle Angreifer in Teheran tot

Nach dem Anschlag auf das Parlament in Teheran sind dem staatlichen Sender Irib zufolge nun alle vier Angreifer tot. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP gibt es 12 Tote und 39 Verletzte.

  • Die Sicherheitskräfte suchten nach etwaigen Sprengsätzen und räumten das Gebäude.
  • Neben dem Parlament war auch das das das Grabmal von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini angegriffen worden. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die Angriffe für sich beansprucht. Die Regierung sprach von einem Terroranschlag.

Alle weiteren Hintergründe erfahren Sie hier.

13:09 Uhr

Militärflugzeug mit 116 Insassen vermisst

Ein Militärflugzeug mit 116 Insassen wird in Myanmar vermisst. Die Maschine sei auf dem Weg von der südlichen Stadt Myeik in die Metropole Rangun gewesen, als plötzlich der Kontakt abgebrochen sei, erklärte das Büro des Generalstabschefs. Nach Angaben eines Flughafenvertreters waren 105 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine.

Mehr dazu hier.

12:46 Uhr

Syrischer Flüchtling ersticht Berater im Saarland

Ein Flüchtling aus Syrien hat in Saarbrücken in einer Beratungsstelle für Flüchtlinge einen Berater erstochen. Der 27-Jährige sei mit dem Mann in Streit geraten und habe ihn dann mit einem Messer niedergestochen, teilte die Polizei mit. Der Berater sei noch vor Ort an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Der Auslöser des Streits ist noch unklar. Der 27-Jährige konnte nach einer kurzen Flucht in Tatortnähe festgenommen werden. Es handele sich um einen Streit, der eskaliert sei, sagte der Sprecher. "Terror ist überhaupt nicht im Spiel."

12:33 Uhr

Air Berlin erwägt Bündnis mit Lufthansa

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann fasst für die Rettung der hoch verschuldeten und von Verspätungen geplagten Airline eine erweiterte Partnerschaft mit der Lufthansa ins Auge. "Wir müssen 2017 einen Partner finden, und die Lufthansa ist einer von einigen möglichen", sagte der Manager der "Zeit"

  • Winkelmann, früherer Chef der Lufthansa-Tochter Germanwings, war im Februar von Deutschlands größter Fluggesellschaft auf den Chefsessel von Air Berlin gewechselt.
  • Vorwürfe, er solle Air Berlin herunterwirtschaften, damit die Lufthansa die kleinere Rivalin schlucken kann, wies er zurück. "Das ist blanker Hohn. Ich habe einen Vertrag unterschrieben, und den will ich mindestens erfüllen."
  • Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat bereits offen Interesse an einer Übernahme von Air Berlin bekundet.
12:15 Uhr

Neue Studie: 327 Menschen starben an DDR-Grenze

An der einstigen deutsch-deutschen Grenze sind neuen Erkenntnissen zufolge insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben gekommen.

  • Nach rund fünfjährigen Recherchen stellte der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin seine Ergebnisse vor. Damit sei die Aufarbeitung der Todesfälle an der innerdeutschen Grenze zwischen 1949 und 1989 abgeschlossen, erklärten die Wissenschaftler.
  • Das jüngste Opfer des DDR-Grenzregimes war demnach sechs Monate alt, das älteste 81 Jahre.
11:52 Uhr

China will noch 2017 Gestein vom Mond holen

Ein chinesisches Raumschiff soll erstmals seit mehr als 40 Jahren Gestein vom Mond holen.

  • Noch in diesem Jahr soll dafür eine unbemannte Mondlandung durchgeführt werden. Zuletzt war vor 41 Jahren mit dem sowjetischen Luna-24-Flug Mondmaterial zur Erde gebracht worden. Als Starttermin wird bislang der November genannt.
  • Es wäre das erste Mal, dass ein chinesisches Raumschiff nach einer Mondlandung mit Mondgestein zur Erde zurückkehrt. Während beim letzten Flug der sowjetischen Luna-24-Mondsonde 1976 nur 170 Gramm eingesammelt worden waren, hatten die Apolloflüge der USA zwischen 1969 und 1972 mehr als 360 Kilogramm Mondgestein zur Erde gebracht.

Hier mehr dazu.

11:30 Uhr

Deutsche arbeiten so viel wie lange nicht mehr

Nein, es ist nicht nur so ein Gefühl, das Sie haben. Sie arbeiten tatsächlich sehr viel - zumindest, wenn Sie ein statistischer Durchschnittsdeutscher sind. Denn hierzulande ist so viel gearbeitet worden wie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht mehr.

  • Knapp 43,7 Millionen Erwerbstätige brachten es zusammen auf gut 15,3 Milliarden Arbeitsstunden, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet hat.
  • Hauptgrund für den deutlichen Anstieg im Jahresvergleich ist ein Kalendereffekt: Im ersten Quartal 2017 standen drei Arbeitstage mehr zur Verfügung als im Vorjahr. Zudem wurde die Arbeit von mehr Erwerbstätigen erbracht: Ihre Zahl stieg binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent oder 638.000 Personen.
11:11 Uhr

Riad: Katar muss Hilfe für Muslimbrüder stoppen

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Adel al-Dschubair

(Foto: REUTERS)

Die Regierung von Saudi-Arabien hat Katar nun ein Ultimatum gestellt, um aus der diplomatischen Isolation zu kommen. Riad fordert, dass Katar seine Unterstützung für islamistische Organisationen wie die palästinensische Hamas und die ägyptischen Muslimbrüder einstellt.

  • Katar müsse sich an sein Versprechen halten, keine extremistischen Gruppen mehr zu fördern und sich nicht mehr in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, sagte der saudische Außenminister Adel al-Dschubair.
  • Die Hamas reagierte entrüstet auf die Forderung. Die Hamas sei "schockiert" über die Worte des saudischen Außenministers. Sie widersprächen dem internationalen Recht und der üblichen arabischen Sichtweise, die den Widerstandskampf der Palästinenser als legitim einstufe.

Mehr erfahren Sie hier.

10:43 Uhr

Kalifornien schließt Umweltabkommen mit China

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Kaliforniens Gouverneur Brown und Chinas Staatschef Xi

(Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump hat den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen durchgesetzt. Doch einzelne Bundesstaaten halten weiter am Klimaschutz fest, zum Beispiel Kalifornien.

  • Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete in Peking ein Abkommen mit der Volksrepublik zum Klimaschutz. Nach Mitteilung des demokratischen Politikers wollen der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat und China - größter Klimasünder und zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt - bei erneuerbaren Energien und umweltfreundlichen Technologien noch enger zusammenarbeiten.
  • Nach der Absage des Republikaners Trump an das Pariser Klimaabkommen hatte Brown bekräftigt, dass sich Kalifornien mit seinen rund 40 Millionen Einwohnern noch stärker in der internationalen Klimapolitik engagieren wolle. Der Westküstenstaat hatte 2016 ein Gesetz mit den USA-weit strengsten Treibhausgasauflagen verabschiedet.

Mehr darüber lesen Sie hier.

10:38 Uhr

Attentäter sprengt sich Parlament in die Luft

Bei den offenbar koordinierten Angriffen in Teheran hat sich auch im Parlament ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Er habe zu einer Gruppe von bewaffneten Angreifern im Parlament gehört, meldete das iranische Staatsfernsehen Irib am Mittwoch. Zuvor hatte sich im Süden der Hauptstadt vor dem Mausoleum von Republikgründer Ayatollah Khomeini eine Selbstmordattentäterin in die Luft gesprengt.

Hier erfahren Sie mehr.

10:30 Uhr

Kabinett beschließt Abzug aus Incirlik

Die Bundesregierung hat den Weg für den Abzug der Bundeswehr aus dem türkischen Incirlik frei gemacht. Das Kabinett billigte den Plan von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die rund 260 dort stationierten Soldaten mit ihren "Tornado"-Aufklärungsjets und einem Tankflugzeug nach Jordanien zu verlegen.

Hier lesen Sie eine ausführliche Meldung.

10:28 Uhr

Angreifer von Notre Dame schwor IS Treue

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Die Polizisten schossen auf den Angreifer, er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

(Foto: REUTERS)

Der Mann, der gestern in Paris mehrere Polizisten mit einem Hammer angegriffen hatte, hat in einem Vide der Terrormiliz Islamischer Staat die Gefolgschaft geschworen. Ermittler haben auf einem Handy des Mannes ein entsprechendes Video gefunden, berichten französische Medien.

Der Mann hatte vor der Kathedrale Notre Dame drei Polizisten angegriffen, teilte Innenminister Gerard Collomb mit. Die Beamten hätten daraufhin Schüsse abgegeben. Der Attentäter habe gerufen: "Das ist für Syrien". Der Angreifer und ein Polizist wurden verletzt.

10:13 Uhr

Tories nur noch knapp vor Labour

Morgen wird in Großbritannien ein neues Parlament. In den Umfragen wird es eng zwischen den beiden großen Parteien Tories und Labour.

  • Zwar haben die Konservativen von Premierministerin Theresa May in den Umfragen noch immer die Nase vorn, aber die von Jeremy Corbyn geführte Labour-Partei verringerte den Abstand weiter. 
  • Nach der letzten YouGov-Umfrage lagen die Tories mit 42 Prozent der Stimmen nur noch vier Punkte vor Labour mit 38 Prozent. Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Opinium hat Mays Partei mit 43 Prozent immerhin sieben Prozentpunkte Vorsprung.
  • Corbyns Partei legte in den vergangenen Wochen deutlich zu.
09:47 Uhr

Rekord: Australien seit 103 Quartalen ohne Rezession

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Containerschiff im Hafen von Melbourne

(Foto: AP)

Der australischen Wirtschaft geht es gut - und das schon sehr lange. Seit 103 Quartalen, also seit 1991 hat das Land keine Rezession verzeichnet.

  • Damit hat Australien mit dem bisherigen Wachstums-Weltrekordhalter Niederlande gleichgezogen. Wie die nationale Statistikbehörde mitteilte, wuchs die australische Wirtschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres um 0,3 Prozent. Bislang hatten die Niederlande den Rekord alleine gehalten.
  • Finanzminister Scott Morrison sagte: "Eine ganze Generation von Australiern ist nun aufgewachsen, ohne eine Rezession kennengelernt zu haben. Das ist ein enormer Erfolg. Aber nichts, was wir für selbstverständlich nehmen sollten."
09:45 Uhr

Verfassungsgericht kippt Brennelementesteuer

Die von 2011 bis 2016 kassierte Brennelementesteuer ist nach einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts unvereinbar mit dem Grundgesetz und das Gesetz nichtig. Damit können die Atomkonzerne auf Rückerstattung von insgesamt mehr als sechs Milliarden Euro hoffen.

Hier lesen Sie mehr.

09:22 Uhr

Loveparade-Prozess soll im Dezember beginnen

Loveparade

Unzählige waren seit der Massenpanik von den Ereignissen traumatisiert.

(Foto: Martin Gerten/dpa)

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat im April entschieden, dass es nun doch einen Prozess gegen zehn Angeklagte geben wird. Das Verfahren soll im Dezember beginnen. Die Verhandlungen sollen im Düsseldorfer Kongresszentrum stattfinden.

  • Bei dem Technofestival waren am 24. Juli 2010 an einer Engstelle 21 Menschen im Gedränge zu Tode gekommen, 652 wurden verletzt.
  • Angeklagt sind sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Veranstalters. Sie müssen sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

Von der Leyen: Umzug nach Jordanien dauert Monate

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Deutscher Tornado in Incirlik

(Foto: dpa)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen möchte rasch mit dem Umzug der Bundeswehr aus Incirlik beginnen.  Sie kündigte an, sie werde nach der Kabinettsbefassung "sofort heute" die entsprechenden Weisungen erteilen, um die Verlegung der knapp 280 deutschen Soldaten dann nach und nach einzuleiten. Dennoch werde sich diese Verlegung über zwei bis drei Monate hinziehen.

"Wir haben sehr viel Geduld mit der Türkei gehabt", erklärte die Ministerin. Wegen der Verweigerung des unbegrenzten Besuchsrechts für deutsche Abgeordnete sei nun aber der Punkt erreicht, um zu entscheiden.

08:32 Uhr

Berichte über Schüsse in iranischem Parlament

*Datenschutz

 

Im iranischen Parlament sind Medienberichten zufolge Schüsse gefallen. Das meldeten die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr. "Eine Person ist heute ins Parlament gelangt und hat das Feuer auf die Wachposten eröffnet", hieß es in den Meldungen. Er habe eine der Wachen am Bein getroffen und sei weggerannt.

Außerdem habe im Süden von Teheran ein Mann um sich geschossen und mehrere Menschen verletzt. Er habe am Grabmal von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini das Feuer eröffnet, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Derzeit ist von sieben Toten die Rede.

Hier erfahren Sie mehr.

08:19 Uhr

Tesla-Chef heizt Erwartungen an SUV an

Tesla Motors (USD)
Tesla Motors (USD) 331,20

Wie sieht das nächste Modell des Elektro-Auto-Herstellers Tesla aus? Es dürfte sich dabei um ein SUV handeln.

  • Tesla-Chef Elon Musk stellt den batteriebetriebenen Kompakt-SUV mit dem Namen "Model Y" bereits für 2019 in Aussicht. "Die Nachfrage für das Model Y wird wahrscheinlich höher sein als beim Model 3", sagte der Tech-Milliardär beim jährlichen Tesla-Aktionärstreffen im kalifornischen Mountain View. 
  • Tesla bereitet derzeit auf Hochtouren die Marktpremiere seines ersten Mittelklasse-Elektroautos "Model 3" vor. Musk geht davon aus, dass sich der Elektro-SUV für den Massenmarkt noch größerer Beliebtheit erfreut als das aktuelle Angebot.
07:57 Uhr

Auch Mauretanien bricht Beziehungen zu Katar ab

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Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani

(Foto: AP)

Mauretanien hat wie zuvor Saudi-Arabien die diplomatischen Beziehungen zum Golfstaat Katar abgebrochen.

  • Katar unterstütze durch seine Politik Terrororganisationen und die Verbreitung extremistischer Ideen, erklärte das mauretanische Außenministerium. "Das hat zum schweren Verlust von Menschenleben in den betroffenen arabischen Staaten, in Europa und auf der ganzen Welt geführt."
  • Der Ölproduzent Gabun, wie Katar und Saudi-Arabien Mitglied der Opec, verurteilte Katar, weil es internationale Vereinbarungen zum Kampf gegen den Terrorismus nicht respektiere.

Aktuell werden Vorwürfe laut, russische Hacker hätten die Eskalation provoziert. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier.

07:37 Uhr

Plant China weitere Auslands-Basis?

Nachdem China seine erste ausländische Militärbasis im afrikanischen Djibouti aufgebaut hat, plant das Land nach Ansicht der USA, die nächste Auslands-Basis in Pakistan zu eröffnen.

"China wird sehr wahrscheinlich zusätzliche Militärbasen in Ländern aufbauen wollen, mit denen es langjährige freundschaftliche Beziehungen und ähnliche strategische Interessen teilt - etwa Pakistan", heißt es im am Dienstag vorgelegten Jahresbericht des Verteidigungsministeriums an den Kongress.

07:10 Uhr

Bericht: Trump hat nicht nur Comey unter Druck gesetzt

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Daniel Coats

(Foto: REUTERS)

Nicht nur der damalige FBI-Chef James Comey, auch der Nationale Geheimdienstdirektor Daniel Coats soll von US-Präsident Trump massiv unter Druck gesetzt worden sein. Das berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf anonyme Quellen im Regierungsapparat.

  • Trump habe demnach versucht, ranghohe Geheimdienstleute dazu zu bringen, Druck auf Comey zu machen.
  • Ziel sei gewesen, dass dieser die Ermittlungen gegen den inzwischen entlassenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallen lässt. Entsprechende Aufzeichnungen habe Coats an Vertraute weitergereicht, berichtete die Zeitung.

Hier erfahren Sie mehr.

06:58 Uhr

Weitere Festnahme nach Anschlag in London

Er soll Terroranschläge geplant, in Auftrag gegeben oder dazu angestiftet haben: Im Londoner Stadtteil Ilford hat die Polizei einen 30-Jährigen festgenommen, der Verbindungen zum Anschlag in London am Samstag haben soll. Anti-Terror-Einheiten nahmen den Mann fest, so Scotland Yard.

Drei Terroristen hatten am Samstagabend auf der London Bridge und am nahen Borough Market mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Acht Minuten nach dem ersten Notruf wurden sie am Tatort von der Polizei erschossen.

06:37 Uhr

USA greifen erneut Assads Truppen an

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A-10-Kampfflugzeug der US-Armee

(Foto: imago/ZUMA Press)

Erneut ist es in Syrien zu Zusammenstößen zwischen US-Truppen und der Armee von Machthaber Assad gekommen. Die vom Iran unterstützten Kämpfer hätten Soldaten der USA und deren Partner bedroht, teilte die von den Amerikanern angeführte Anti-IS-Koalition mit. Ungeachtet von Warnungen seien mehr als 60 Kämpfer der regierungstreuen Einheiten in eine vereinbarte konfliktfreie Zone vorgerückt.

  • Ein Insider aus dem syrischen Militär sagte, bei dem Luftangriff habe es Tote gegeben. Das syrische Militärkommando warne vor der Gefahr einer Eskalation.
  • Die USA hatten einen ähnlichen Angriff bereits am 18. Mai geflogen. Ursprünglich hatten sich die USA aus dem Bürgerkrieg in Syrien heraushalten und sich auf die Bekämpfung der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak konzentrieren wollen.

Eine ausführliche Meldung lesen Sie hier.

06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich schreibe heute für sie den "Tag" bei n-tv.de. Haben Sie Kritik oder Anregungen? Sie können mir gerne schreiben unter benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

Folgende Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Das Bundeskabinett berät heute über den Bundeswehrabzug aus dem türkischen Incirlik. 260 Soldaten, sechs Tornado-Aufklärungsflugzeuge und ein Tankflugzeug sollen nach Jordanien verlegt werden.
  • Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht heute eine Entscheidung über die Brennelementesteuer für Betreiber von Atomkraftwerken. Die Unternehmen mussten die Steuer zwischen 2011 und 2016 entrichten und haben dagegen geklagt. Beanstandet Karlsruhe das Gesetz, droht dem Bund eine Milliarden-Rückzahlung.
  • Wir schauen natürlich weiter nach Katar und die Entwicklung in der Krise zwischen dem Emirat und mehreren arabischen Staaten.
  • In Syrien wird heute die Offensive auf die "Hauptstadt" des IS, Rakka, fortgesetzt. Die Terrormiliz kontrolliert die Stadt seit 2014.
  • In Schweden eröffnet heute eine kuriose Ausstellung - das "Museum des Scheiterns". Die Ausstellung zeigt mehr als 60 Erfindungen aus aller Welt, die sich nicht haben durchsetzen können - wie etwa Google Glass oder eine Cola mit Kaffeegeschmack.
06:06 Uhr

Tiefpunkt der Woche wird heute erreicht

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(Foto: imago/Gottfried Czepluch)

Der Tiefpunkt der Wetterwoche ist heute erreicht. Denn die Spitzentemperaturen kommen kaum über 14 bis 20 Grad hinaus. Außerdem gibt es einen windigen Wechsel aus aufgelockerten Abschnitten und Wolken, die teils kräftige Regengüsse mitbringen. Auch kurze Gewitter sind über der Nordhälfte nicht auszuschließen. Am ehesten freundlich bleibt es noch im Süden und Südosten. Der böige Wind weht meistens mäßig bis frisch, zum Teil auch stark bis stürmisch. Im Norden sowie auf den Bergen sind auch vereinzelt schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen drin.

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv-Meteorologe Björn Alexander

In den kommenden Tagen wird es dann aber ruhiger und von Südwesten her spürbar wärmer. Kommen Sie gut durch den gefühlten April und passen Sie auf sich auf. Denn die voll belaubten Bäume können durch den kräftigen Wind weiterhin Äste fallen lassen. Ihr Björn Alexander

05:54 Uhr