Mittwoch, 09. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Mittwoch, der 9. Juni 2021

Liebe Leserinnen und Leser, wie immer stelle ich Ihnen kurz vor meinem Feierabend fünf Artikel vor, die heute entweder besonders wichtig waren oder auf großes Interesse stießen. Oder auch beides.

Jetzt mache ich mich auf den Weg nach Hause und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:51 Uhr

Teyana Taylor ist "Sexiest Woman Alive" - als erste Schwarze

Teyana Taylor ist vom Magazin "Maxim" zur "Sexiest Woman Alive" gekürt worden. Die 30-Jährige ist die erste Schwarze Frau, die die Liste anführt. Dieser erste Platz verdient natürlich das Cover-Foto: Darauf ist die Sängerin im abgeschnittenen Tanktop, in einer Hose mit Camouflage-Muster und mit einem beeindruckenden Sixpack zu sehen. Im Magazin modelt sie in weiteren Looks, die gleichzeitig freizügig als auch ziemlich entspannt sind.

Taylors Karriere startete schon in jungen Jahren, als sie für das Video zu Beyoncés Single "Ring the Alarm" die Choreografie inszenierte. 2007 unterschrieb sie einen Plattenvertrag beim Label von Pharrell Williams und arbeitet seit 2012 mit dem GOOD Music Label von Kanye West zusammen. Mittlerweile hat sie drei Alben herausgebracht und auch auf Wests Album "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" mitgewirkt. Als Schauspielerin ist sie ebenso aktiv: 2010 war sie zum Beispiel in "Stomp the Yard: Homecoming" zu sehen.

21:06 Uhr

Erstes Land verbietet Handel mit Pelzkleidung

Als erstes Land weltweit verbietet Israel den Handel mit Pelzen für Modezwecke. Ausnahmen würden nur noch für Forschungs- oder Bildungszwecke sowie für bestimmte religiöse Traditionen - etwa für die von einigen ultraorthodoxen Juden getragenen Fellmützen (Schtreimel) - gelten, teilte das Umweltministerium mit. Demnach tritt das Verbot in sechs Monaten in Kraft.

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Wer in Israel wohnt, braucht eh nicht mal im Winter einen Pelzmantel.

(Foto: imago images/Shotshop)

Die internationale Anti-Pelz-Allianz, eine Koalition von 40 Tierschutzorganisationen, sprach von einem "historischen Tag". Mit seiner Entscheidung habe Israel einen "ethischen Präzedenzfall" geschaffen, schrieb sie auf Facebook. Sie rief anderen Länder auf, sich dem Beispiel anzuschließen.

20:19 Uhr

Hauswand kracht auf Rentner - 74-Jähriger in Lebensgefahr

Beim Aufbau eines Fertighauses ist im nordrhein-westfälischen Nümbrecht eine Wand auf einen 74-Jährigen gestürzt und hat ihn lebensgefährlich verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall, als die Außenwände des Erdgeschosses montiert wurden. Aus zunächst ungeklärter Ursache sei eine gerade aufgestellte Wand plötzlich umgestürzt.

Der 74-Jährige geriet demnach darunter und konnte erst geborgen werden, nachdem ein Kran die Wand angehoben hatte. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

19:29 Uhr

Auto kollidiert mit zwei LKW - Fahrer sofort tot

In Hessen ist ein Autofahrer beim Zusammenstoß mit zwei Lastwagen ums Leben gekommen. Der Mann war auf der Bundesstraße 62 unterwegs, in der Gegenrichtung fuhren zwei Sattelzüge. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet das Auto wohl auf die andere Straßenseite, wie die Polizei berichtete.

"Obwohl der erste entgegenkommende Lastwagenfahrer noch nach rechts auswich, kollidierte der Pkw seitlich hinten mit dem Auflieger dieses Sattelzugs. Unmittelbar danach ereignete sich dann der Frontalzusammenstoß mit dem zweiten Sattelzug", so die Polizei.

Die Rettungskräfte konnten den Autofahrer nur noch tot aus seinem Auto bergen. Die beiden Lastwagenfahrer blieben unverletzt.

18:56 Uhr

Kleinkind schwebt nach Sturz in Fluss in Lebensgefahr

Ein Zweijähriger schwebt nach einem Sturz in den Fluss Erft im nordrhein-westfälischen Bergheim in Lebensgefahr.

  • Wie die Behörden mitteilten, besuchten zwei Schwestern im Alter von 32 und 39 Jahren am Dienstagabend mit ihren Kindern einen Spielplatz. Der zweijährige Sohn der 32-Jährigen lief demnach offenbar in einem unbeobachteten Moment in Richtung des nahe Flusses und fiel hinein.
  • Auf der Suche nach dem Kind hätten die Mütter zwei Passanten getroffen. Einer von ihnen hatte den regungslosen Jungen bereits aus der Erft gezogen und mit der Reanimation begonnen.
  • Ein Rettungshubschrauber brachte den Jungen schließlich in ein Krankenhaus. Ohne die Wiederbelebung durch den 28-jährigen Passanten hätte das Kleinkind nach Einschätzung des Notarztes wahrscheinlich nicht überlebt.
18:14 Uhr

Drei 19-jährige "Polizisten" erbeuten über eine Million Euro

Drei 19-Jährige aus Berlin sollen als Mitglieder einer Bande von falschen Polizisten mehr als eine Million Euro von Senioren ergaunert haben. Sie wurden am Dienstag gefasst und kamen in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Polizei sollen die drei Heranwachsenden ältere Menschen angerufen und sich als Polizisten ausgegeben haben, die angeblich vor bevorstehenden Einbrüchen warnen wollten. Dadurch veranlassten sie ihre Opfer, anderen Mitgliedern der Bande Geld und Wertgegenstände zu übergeben. Diese brachten die Beute ins Ausland. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei beläuft sich der durch die Täter verursachte Schaden auf mehr als eine Million Euro.

17:55 Uhr

Dax im Rückwärtsgang

Abwarten und Füße stillhalten – so lautete das Motto am heutigen Mittwoch an der Frankfurter Börse. Die Umsätze waren dünn, und der Dax musste etwas Federn lassen.

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Zwei Termine zum Sorgenthema Inflation warfen ihre Schatten voraus: Zum einen gingen die Anleger wegen der morgigen geldpolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Deckung (14:30 Uhr). Zum anderen werden gleichzeitig US-Inflationsdaten veröffentlicht.

Unter diesem doppelten Druck verlor der Dax 0,3 Prozent auf 15.581 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 hielt sich mit minus 0,1 Prozent auf 4100 Punkte etwas besser, hier stützten deutliche Aufschläge bei Pharmaaktien. Ob am morgigen "Super Donnerstag" die Lähmung von den Anlegern abfallen wird, bleibt abzuwarten.

Grundsätzlich geht die Mehrzahl der Beobachter davon aus, dass die EZB ihre Geldpolitik bestätigen wird. Eine Minderheit schließt allerdings auch eine Reduzierung der PEPP-Käufe nicht aus, was am Markt nicht gut ankommen würde.

Gefragt waren am Mittwoch Reise- und Touristikwerte, deren europäischer Index 0,9 Prozent zulegte. Börsianer verwiesen auf die geplanten Reise-Erleichterungen für die USA. Außerdem habe das EU-Parlament den digitalen Impfpass auf den Weg gebracht. Zu den größten Dax-Gewinnern gehörte die Deutsche Lufthansa mit plus 3,0 Prozent.

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

17:31 Uhr

Bericht: Nawalny-Täter vergifteten 2019 kremlkritischen Schriftsteller

Von diesen Recherchen "gefriert einem buchstäblich das Blut", schrieb Kira Jarmysch, die Sprecherin von Alexej Nawalny, auf Twitter. Und da hat sie völlig recht.

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Nach dem mutmaßlichen Giftanschlag lag der Schriftsteller Dmitri Bykow mehrere Tage im Koma.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die russischen Geheimdienstler, die Nawalny für einen Giftanschlag auf sich verantwortlich macht, hatten es Berichten der Investigativplattformen "The Insider" und "Bellingcat" zufolge auch auf einen kremlkritischen Schriftsteller abgesehen.

Dmitri Bykow könnte im Jahr 2019 ebenfalls Opfer eines Giftanschlags geworden sein, wie aus Recherchen hervorgeht. Bereits ein Jahr zuvor hätten mehrere Agenten des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB begonnen, Bykow zu beschatten, heißt es. Die Journalisten berufen sich dabei auf Reisedaten der Männer.

Bykow war vor mehr als zwei Jahren an Bord eines Flugzeugs kollabiert und lag anschließend mehrere Tage im Koma. Einen abschließenden Grund für den Zusammenbruch des heute 53-Jährigen stellten die Ärzte damals nicht fest.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:46 Uhr

Sinnlose Gewalt: Gruppe schießt mit Luftgewehr auf Obdachlose

Im US-amerikanischen Cincinnati hält eine Überwachungskamera einen besonders feigen Angriff fest: Zwei Frauen und ein Mann fahren in einem Auto vor und schießen auf Obdachlose am Straßenrand. Die Täter lackieren den Wagen danach um, aber kommen nicht weit.

 

16:13 Uhr

Prinz Harry bringt seine "Invictus Games" nach Deutschland

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Die "Invictus Games" in Düsseldorf waren eigentlich für 2022 geplant, wurden dann aber wegen der Pandemie verschoben.

(Foto: picture alliance/dpa/Invictus Games Foundation)

Die vom britischen Prinzen Harry initiierten "Invictus Games" sollen vom 9. bis zum 16. September 2023 in Düsseldorf stattfinden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller teilten den Termin im Sportausschuss des Bundestags mit.

Die paralympischen Spiele mit kriegsversehrten Sportlern sollten eigentlich schon 2022 in Deutschland stattfinden. Durch die Corona-Pandemie wurden sowohl die Spiele in Den Haag (statt 2020 nun April 2022) als auch Düsseldorf nach hinten verschoben.

15:46 Uhr

Aschenbrödel-Darstellerin Libuse Safrankova ist tot

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"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gehört seit Jahrzehnten untrennbar zum Weihnachtsprogramm im deutschen Fernsehen.

(Foto: picture alliance / -/WDR/Degeto/dpa)

Die tschechische Schauspielerin Libuse Safrankova ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Das berichtete der Nachrichtensender CNN Prima News unter Berufung auf ihren Sohn.

  • Große Beliebtheit erlangte Safrankova mit der Hauptrolle in dem Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" aus dem Jahr 1973.
  • Safrankova spielte in fast 150 Kino- und Fernsehfilmen mit, zum Beispiel in "Die kleine Meerjungfrau" und "Der Prinz und der Abendstern". In dem mit einem Oscar ausgezeichneten Drama "Kolya" von 1996 war sie in der Rolle der Sängerin Klara zu sehen.
  • Im Jahr 2014 erkrankte Safrankova an Lungenkrebs und wurde operiert.
Mehr dazu lesen Sie hier.
15:21 Uhr

Hildmanns Telegram-Sperre: Google war's nicht

Liebe Leserinnen und Leser, gestern berichteten wir, dass Google und Apple den Telegram-Kanal des bekannten Rechtsextremisten und Antisemiten Attila Hildmann gesperrt haben. Doch ganz korrekt ist es nicht. Der Kanal ist zwar auf iPhones und Android-Geräten nicht mehr abrufbar. Doch zumindest Google soll mit der Sperre nichts zu tun haben. "Vermutungen darüber, dass Google den Zugang zu einem persönlichen Kanal innerhalb der über Google Play bezogenen Telegram App gesperrt hätte, sind falsch. Ein derartiger Eingriff kann nicht von Google vorgenommen werden", sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber ntv.de.

Wie dem auch sei, der Hetze-Kanal ist für Smartphone-Nutzer gesperrt und kann nur über die Desktop-Version der App abgerufen werden.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den Feierabend, ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:02 Uhr

Kampfjet stürzt bei Übung ins Schwarze Meer

Ein bulgarischer Kampfjet ist bei einer Militärübung ins Schwarze Meer gestürzt. Das Flugzeug vom Typ MIG 29 sowjetischer Bauart sei in der Nacht zum Mittwoch vom Radar verschwunden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Nach dem Piloten werde gesucht. Erst wenn der Flugdatenschreiber gefunden sei, werde sich der Vorfall aufklären lassen, sagte Staatschef Rumen Radew.

Das frühere Ostblockland Bulgarien ist seit 2004 Nato-Mitglied, seine Streitkräfte sind aber noch immer mit recht viel Militärtechnik aus der früheren Sowjetunion ausgerüstet.

13:26 Uhr

Wie im Actionfilm: Geschäftsmann nutzt Strandbar als Helikopter-Landeplatz

Es habe an eine Szene aus dem Action-Film "Mission: Impossible" erinnert, beklagen Urlauber: Mitten am Tag ist ein griechischer Geschäftsmann mit seinem Hubschrauber direkt vor einer Strandbar auf der griechischen Party-Insel Mykonos gelandet.

Von dem Vorfall, der sich bereits am vergangenen Samstag ereignet hatte, veröffentlichten griechische Medien nun eine Videoaufnahme. Sie zeigt, wie der Helikopter unter lautem Geknatter der Rotoren den Sand aufwirbelt und inmitten von Strandliegen aufsetzt. Zuvor hätten die Gäste das Weite gesucht, nachdem der Hubschrauber immer näher kam, berichten Augenzeugen.

Bei dem Piloten soll es sich um einen griechischen Unternehmer handeln. Ob er wegen der Aktion mit Strafverfolgung rechnen muss, ist noch nicht bekannt.

13:03 Uhr
Breaking News

288 Millionen Euro Schadenersatz an VW von Winterkorn und Ex-Kollegen

Der frühere Konzernchef Winterkorn und drei weitere Ex-Topmanager zahlen wegen des Dieselskandals zusammen mit ihren Versicherungen Rekord-Entschädigungen an Volkswagen. Laut der abschließenden Einigung wurde eine Summe von insgesamt knapp 288 Millionen Euro vereinbart.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:52 Uhr

Arbeitskräftemangel: Polen wirbt um Rückkehrer

"Das, wovon wir vor zehn oder 15 Jahren nicht einmal träumen konnten, ist plötzlich Realität geworden: Wir sind an einem Moment angekommen, an dem wir nicht ausreichend Arbeitskräfte haben", sagte Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki heute bei der virtuellen Jahrestagung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Sein Land wirbt nun um die Rückkehr von ins Ausland abgewanderten Staatsbürgern.

Polen habe trotz der Pandemie die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU, so Morawiecki. Laut Eurostat betrug die Arbeitslosigkeit in Polen im April 3,1 Prozent, im EU-Durchschnitt waren es 7,3 Prozent.

Morawiecki sagte, zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels versuche man zum einen, Anreize für Menschen zu schaffen, die derzeit nicht berufstätig seien. "Zum anderen ermutigen wir Polen, die nach Großbritannien, Irland und in viele andere westeuropäische Länder ausgewandert sind, zurückzukehren."

Laut Statistischem Bundesamt lebten in Deutschland Ende 2020 knapp 867.000 polnische Staatsbürger.

12:14 Uhr

Archäologen finden 1000 Jahre altes Hühnerei

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(Foto: picture alliance/dpa/Israel Antiquities Authority)

Wer war zuerst da: die Henne oder das Ei? Zugegeben, diese Geschichte kann die Frage aller Fragen wohl auch nicht abschließend beantworten. Israelische Archäologen haben nach eigenen Angaben ein rund 1000 Jahre altes Hühnerei südlich von Tel Aviv entdeckt. Die Forscher stießen bei Ausgrabungsarbeiten in einer antiken Jauchegrube auf das intakte Ei.

"Selbst weltweit gesehen, ist dies ein extrem seltener Fund", sagte Lee Perry Gal von der Altertumsbehörde. Das Hühnerei wurde demnach von dem weichen menschlichen Abfall in der Jauchegrube geschützt. Es stamme aus der islamischen Zeit.

Die Haltung von Geflügel begann laut der Altertumsbehörde in Israel vor rund 2300 Jahren. Ab dem 7. Jahrhundert nach Christi Geburt sei ein deutlicher Rückgang an Schweineknochen in der Region zu sehen - als Zeichen für das Verbot von Schweinefleisch in der islamischen Zeit. Eier und Hühnerfleisch hätten somit als Proteinersatz gedient, sagte Forscher Gal.

11:38 Uhr

Eklat in Oxford - Studenten wollen Queen-Porträt entfernen

Wegen der Verbindung der britischen Krone zur blutigen Kolonialgeschichte, wollen Studierende der Universität Oxford in ihrem College ein Porträt der Queen abhängen.

Ein Ausschuss habe mit klarer Mehrheit für die Entfernung des Fotos aus dem Jahr 1952 gestimmt, wie die "Times" berichtet. Die Begründung der Studierenden ist demnach, dass "Abbildungen der Monarchin und der britischen Monarchie für manche Studenten die jüngere Kolonialgeschichte repräsentieren".

In dem Gemeinschaftsraum in dem berühmten Magdalen College, das auch Autoren wie Oscar Wilde oder C.S. Lewis einst besuchten, soll stattdessen ein anderes, neutraleres Kunstwerk aufgehängt werden.

Der britische Bildungsminister Gavin Williamson nannte die Entscheidung "absurd". Königin Elizabeth II. habe während ihrer langen Zeit auf dem Thron "unermüdlich daran gearbeitet, die britischen Werte von Toleranz, Inklusivität und Respekt auf der ganzen Welt zu fördern".

11:28 Uhr
Breaking News

Ermittlungen gegen 20 Polizisten wegen rechtsextremer Chats

In Hessen nehmen die Behörden Ermittlungen gegen 20 Polizisten, darunter auch Spezialeinsatzkräfte, wegen der Beteiligung an rechtsextremen Chatgruppen auf. Sie sollen volksverhetzende Inhalte verbreitet haben, wie das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:07 Uhr

Mega-Kokainfund auf Malta

Zoll-Ermittler auf Malta haben Hunderte Kilogramm reinsten Kokains entdeckt. Die Behörde stieß nach eigenen Angaben in einem Container mit Bananen auf den 740 Kilogramm schweren Rekordfund. Das Koks war demnach in Ein-Kilo-Päckchen in dem Container verstaut, der sich auf dem Weg vom südamerikanischen Ecuador nach Slowenien befand.

Die Ermittler schätzten den Marktwert der Drogen auf 90 bis 100 Millionen Euro. Der Fund dürfte der bislang größte in der Geschichte Maltas gewesen sein. 2020 beschlagnahmten die Behörden rund 612 Kilogramm Kokain.

11:03 Uhr

Ade Mobilfunktechnologie 3 G: Wer ist betroffen?

4G dürfte den meisten Smartphone-Besitzern ein Begriff sein, einige nutzen sogar schon 5G. Die 3G-Technologie wird in den letzten Jahren hingegen immer irrelevanter. Bei der dritten Generation des Mobilfunkstandards gehen langsam die Lichter aus. Doch wer ist von der Abschaltung betroffen?

Weitere wirtschaftsrelevante Meldungen lesen Sie im Börsen-Tag.

10:27 Uhr

Trotz Scheidung: Kim Kardashian sendet Liebesgrüße an Kanye West

Kim Kardashian ist noch mit Kanye West verheiratet - doch die Scheidung des Promi-Paares läuft bereits. Dennoch lässt es sich die Unternehmerin nicht nehmen, ihrem Noch-Ehemann mit emotionalen Worten zum 44. Geburtstag zu gratulieren.

Kardashian postete ein Foto auf Instagram, auf dem sie, der Rapper und drei ihrer Kinder zu sehen sind. Dazu schrieb sie "Happy Birthday" und: "Love U for Life!"

Kardashian hatte im Februar die Scheidung von dem Rap-Superstar eingereicht. Scheint so, als wenn die 40-Jährige ihren Ex-Partner aber weiterhin im Herzen trägt.

09:47 Uhr

Wo sind die Babys? Regierung zweifelt an Zehnlingsgeburt

Ein Bericht über die angebliche Zehnlingsgeburt sorgt in Südafrikas Öffentlichkeit für Wirbel. Nachdem die Zeitung "Pretoria News" über den Fall in einer Exklusivgeschichte berichtet hatte, fordert die Regierung nun Aufklärung.

  • Gosiame Thamara Sithole soll die Kinder am späten Montagabend per Kaiserschnitt in einem Krankenhaus in Pretoria zur Welt gebracht haben.
  • Ihr Ehemann berichtete der Zeitung, seine Frau habe drei Mädchen und sieben Jungen zur Welt gebracht. Sie war demnach zum Zeitpunkt der Geburt sieben Monate und sieben Tage schwanger.

Eine unabhängige Überprüfung der Angaben war bislang nicht möglich. Die Kommunikationsbehörde GCIS suchte am Dienstag vergeblich nach der Frau und den Babys. Würden die Angaben über die Geburt stimmen, wäre es ein neuer Rekord. Zuletzt hatte im Mai eine Frau aus Mali Neunlinge zur Welt gebracht.

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:11 Uhr

Deutlich schlanker: Ist Kim Jong Un ernsthaft krank?

Neue Fotos von Kim Jong Un sorgen für Spekulationen über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber.

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Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap sieht der Diktator auf Aufnahmen, die am Samstag veröffentlicht wurden, deutlich schlanker aus als früher.

Die in Südkorea ansässige Seite NK News veröffentlichte vergrößerte Bilder, die darauf hindeuten, dass Kim das Armband seiner Uhr festgezogen hatte. Die Fotos scheinen zu belegen, dass sein linkes Handgelenk erheblich dünner ist als auf ähnlichen Bildern, die im November 2020 und März dieses Jahres aufgenommen wurden.

Kim, der starker Raucher ist, soll seit Längerem mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben. Beobachter führen diese auf sein Gewicht und seinen Lebensstil zurück. Ob der Gewichtsverlust auf eine Krankheit oder eine bewusste Diät zurückzuführen ist, ist aber unklar.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:31 Uhr

Polizei rätselt weiter über Knochenfund an der Elbe

Ende März hatte ein Spaziergänger am Elbstrand im Landkreis Harburg einen menschlichen Kieferknochen sowie mehrere Tierknochen gefunden. Doch noch immer tappen die Ermittler bei der Identitätsfeststellung im Dunkeln.

Auch ein nun durchgeführter Abgleich mit einer Datenbank des niedersächsischen Landeskriminalamtes liefert keine neuen Erkenntnisse. Es gebe bei der DNA des Kieferknochens keine Übereinstimmung mit der DNA von Vermissten oder unbekannten Toten, teilte die Polizei mit.

Zunächst hatten die Beamten einen Bezug zu einem Vermisstenfall in dem Dorf Drage in der Samtgemeinde Elbmarsch geprüft. Im Sommer 2015 waren eine Mutter und ihre 12-jährige Tochter spurlos verschwunden. Der Vater wurde ertrunken in der Elbe gefunden. Die Polizei vermutet, dass der Mann seine Familie tötete und dann Suizid beging. Der Fall ist nach wie vor ungeklärt.

Bekannt ist bisher nur, dass das Kieferteil von einem Mann stammt. Als letzter Schritt soll das Alter des Knochens bestimmt werden.

07:55 Uhr

"Rasse"-Begriff bleibt wohl erst mal im Grundgesetz

Seit Längerem ist der Begriff "Rasse" in Artikel 3 des Grundgesetzes umstritten. Kritiker bemängeln, dass er die fälschliche Vorstellung von menschlichen Rassen unterstütze. Die Bundestagsfraktionen von Grüne, SPD, FDP und Linke hatten deshalb eine Entfernung des Begriffes gefordert. Doch zu einer Umsetzung kommt es in dieser Legislaturperiode wohl nicht mehr.

  • "Es gibt keinen Gesetzentwurf der Koalition zur Änderung des Grundgesetzes zum Thema 'Rasse', sodass eine kurzfristige Grundgesetzänderung nicht mehr zu erwarten ist", sagte der Justiziar der Unionsfraktion, Ansgar Heveling, der "Rheinischen Post".
  • Zwar soll es zu der Sache noch eine Anhörung im Rechtsausschuss geben, eine Änderung ist laut Hevelings aber erst mal vom Tisch.

Konkret heißt es in Artikel 3 des Grundgesetzes: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Statt "Rasse" sollte im Grundgesetz ein Verbot von Diskriminierung aus "rassistischen Gründen" verankert werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

für Joe Biden ist es so etwas wie eine Premiere. Der Demokrat kommt heute bei seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident nach Europa. Zum Auftakt trifft Biden mit seiner Frau Jill zunächst auf US-Soldaten in Suffolk in Großbritannien. Am Rande des G7-Gipfels in Cornwall ist am Wochenende auch ein Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel geplant.

Außerdem stehen heute folgende Punkte auf der Tagesordnung:

  • Der Streit um angeblich weniger geprüfte Corona-Schutzmasken ist am Nachmittag Thema im Bundestag. Auf Antrag der Linksfraktion wollen die Abgeordneten über schwere Vorwürfe gegen Gesundheitsminister Spahn debattieren.
  • Der britische Brexit-Minister David Frost trifft sich mit EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic. Im Mittelpunkt der Gespräche steht das sogenannte Nordirland-Protokoll.
  • In Frankreich treten am Abend weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. Die Ausgangssperre wird etwa von 21.00 Uhr auf 23.00 Uhr nach hinten verschoben.
  • Bei den French Open in Paris kämpfen Topfavorit Rafael Nadal und der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic um den Einzug ins Halbfinale.

Das Geburtstagskind des Tages ist Schauspieler Michael J. Fox. Der "Zurück in die Zukunft"-Star wird heute 60 Jahre alt. Ich sage "Herzlichen Glückwunsch"!

Bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

Los geht's!

07:14 Uhr

Spielschulden: Nonne veruntreut Hunderttausende Dollar

Sie wollte Gott dienen, doch kam vom rechten Weg ab. Eine Nonne hat vor einem Gericht in Los Angeles gestanden, über mehrere Jahre rund 835.000 US-Dollar veruntreut zu haben. Das Geld stammte aus Spenden, Beiträgen und anderen Einnahmequellen einer katholischen Schule, wo die Frau als Rektorin arbeitete.

Der Grund für die unchristliche Bereicherung: Die Nonne hatte in Casinos große Schuldenbeträge angehäuft, die sie dadurch zu tilgen versuchte. Über ihren Anwalt ließ sie mitteilen, "dass ihr sehr leidtue, was geschehen ist".

Ein Schuldspruch in dem Verfahren wird für Anfang Juli erwartet. Der 79-Jährigen drohen bis zu 40 Jahre Gefängnis.

07:01 Uhr

In Süddeutschland herrscht weiter Starkregen-Gefahr

Im Wettergeschehen über Deutschland herrscht am Mittwoch nur wenig Bewegung. Die mittleren und südlichen Landesteile müssen erneut mit Schauern und Gewittern rechnen. Sommerlich schön und trocken wird es in der Nordhälfte. Zum Wochenende hin hält der Sommer dann jedoch im ganzen Land Einzug.

06:41 Uhr

Ex-SED-Chef Egon Krenz in Klinik

Egon Krenz befindet sich laut einem Medienbericht in einer Klinik. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurde der ehemalige SED-Chef im Mai nach drei Notarzt-Einsätzen eingeliefert. Der 84-Jährige soll unter starken Schmerzen gelitten haben.

"Herr Krenz hatte eine Verletzung, die aus seinem jahrzehntelangen Sporttreiben herrührte, unter anderem vom Joggen", wird Anwalt Peter Distel von dem Blatt zitiert. "Er ist jetzt in der Medigreif Parkklinik in Greifswald sehr erfolgreich behandelt worden."

Wann der frühere DDR-Politiker entlassen wird, ist noch unklar.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:03 Uhr

Wal stellt möglichen neuen Streckenrekord auf

Umweltschützer in Namibia haben im Sommer 2013 vor der Küste des südwestafrikanischen Staates einen ganz besonderen Grauwal entdeckt. Denn nun veröffentlichte genetische Analysen deuten darauf hin, dass der Meeressäuger zu einer bedrohten Population gehört, die eigentlich auf der anderen Seite der Welt im Nord-Pazifik lebt.

"Das bedeutet eine Wanderung von bis zu 27.000 Kilometern - was die weiteste jemals bekannt gewordene Migration eines im Wasser lebenden Wirbeltieres wäre", erklärt Rus Hoelzel von der Durham-Universität. In einer von ihm mitverfassten Studie im Fachjournal "Biology Letters" heißt es, die Entdeckung könnte von Bedeutung sein für den Bestandsschutz der seltenen Wale und ihre Reaktion auf globale Veränderungen.

"Wir kennen nicht die Art der Migration, aber es könnte sowohl ein zufälliger Wanderer wie auch eine absichtliche Migration sein, die durch die nun offene Passage in die Arktik ermöglicht wurde", erklärte Hoelzel.

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