Mittwoch, 01. April 2015: Der Tag bei n-tv

Von Roland Peters und Volker Petersen

22:44 Uhr

Das war Mittwoch, der 1. April 2015

(Foto: imago/ZUMA Press)

Wenn ich die Überschrift hier so lese, könnte man meinen, alle Infos hier seien Aprilscherze gewesen. Aber ich kann Sie beruhigen - alles nach bestem Wissen wahr.

Erkennen Sie das junge Paar auf dem Foto? Dabei handelt es sich um John Lennon und seine erste Frau Cynthia. Sie ist heute im Alter von 75 Jahren gestorben. Sie erlag einem Krebsleiden. Wie die Beatles kam sie aus Liverpool, Lennon heiratete sie 1962. Die Ehe hielt sechs Jahre.

Ich verabschiede mich nun und werde zu Hause noch eine Folge "Kir Royal" gucken - die Idee kam mir, als Helmut Dietl gestorben ist. Klasse Serie. So, jetzt aber! Gute Nacht, Ihr Volker Petersen.

Bilderserie
22:21 Uhr
Schönes Bild, gefährliche Lage: Ein unterirdischer Brand hat den Westen Londons aufgeschreckt.
Schönes Bild, gefährliche Lage: Ein unterirdischer Brand hat den Westen Londons aufgeschreckt.(Foto: AP)

Unterirdischer Brand schreckt London auf

Rauchschwaden ziehen aus dem Gullydeckel, Benedict Cumberbatch sagt eine Theatervorstellung ab und das Musical "König der Löwen" muss ausfallen - London ist in Aufregung. Warum?

  • Ein unterirdischer Brand nahe des West Ends sorgt für einen Großeinsatz der Feuerwehr.
  • 2000 Menschen müssen angrenzende Bürogebäude verlassen, mehrere Theater (s. o.) sagen ihre Vorstellungen ab.
  • 70 Feuerwehrleute löschen das Feuer - ein Kabel war offenbar in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
22:03 Uhr

Irakische Soldaten entdecken Massengrab in Tikrit

Einen grausigen Fund haben die irakischen Soldaten in Tikrit gemacht, das sie gestern vom IS zurückerobert haben.

  • Die Armee entdeckt in einem Palastkomplex ein Massengrab.
  • Darin finden sich Leichen von Soldaten.
  • Möglicherweise handelt es sich Iraker, die bei der Einnahme der Stadt durch den IS von dessen Kämpfern massakriert worden waren. 
21:48 Uhr
(Foto: ESA/NASA/Samantha Cristoferetti)

Astronautin fotografiert Super-Taifun

Im Auge dieses Sturms möchte wohl niemand stehen. Die Nasa hat beeindruckende Bilder des Super-Taifuns (auch: Zyklon) Maysak über dem Pazifik veröffentlicht.

  • Die Bilder entstanden gestern - die ESA-Astronautin Samantha Cristoferetti von der Internationalen Raumstation hat sie gemacht, als diese den Sturm überflog. Dieser bewegt sich auf die Philippinen zu.
  • Auf dieser Webseite finden Sie weitere Bilder.
21:27 Uhr

Iran-Gespräche gehen bis morgen früh weiter

An ihm liegt es nun: Irans Außenminister Javad Zarif (Mitte).
An ihm liegt es nun: Irans Außenminister Javad Zarif (Mitte).(Foto: AP)

Eigentlich sollte ja in der vergangenen Nacht schon eine Einigung mit dem Iran gefunden sein - doch das ist Geschichte. Für kommende Nacht können die Unterhändler noch einmal eine Kanne pechschwarzen Kaffees aufsetzen.

  • US-Außenminister Kerry bleibt schonmal bis morgen früh. Seine Sprecherin sagte, es gebe Fortschritte.
  • Sein deutscher Kollege Steinmeier erwähnte "neue Vorschläge" - und dass man erst donnerstagfrüh sehen könne, wie die Lage sei.
  • Laut USA liegt der Ausgang der Gespräche in den Händen Teherans.
20:50 Uhr

Pegida macht sich VW zum Feind

Pegida hat sich in ganz Deutschland kaum Freunde gemacht - jetzt bekommt die Dresdner Gruppe es mit einem mächtigen Gegner zu tun.

  • Der Volkswagen-Konzern ist sauer auf Pegida, weil diese bei einer Kundgebung am Montag VW-Absperrband für ihre Kundgebung genutzt haben. Das berichtet das Portal "Mopo24".
  • Die Wolfsburger prüfen nun rechtliche Schritte, weil das weltoffene Image des Unternehmens geschädigt werden könnte.
20:26 Uhr

Explosion auf Öl-Plattform vor Mexiko - mehrere Tote

Datenschutz

Ein Feuer ist so ziemlich das Schlimmste, was auf einer Ölplattform passieren kann. Genau das ist jetzt im Golf von Mexiko geschehen.

  • Nach einer Explosion bricht ein Feuer aus - mindestens vier Menschen sterben.
  • 16 weitere werden zum Teil lebensgefährlich verletzt, 300 Arbeiter wurden auf andere Plattformen gebracht.
  • Acht Löschboote versuchen, den Brand zu löschen.

Mehr zum Feuer auf der Ölplattform in der ausführlichen Meldung.

19:59 Uhr

Bericht: Facebook verfolgt alle Internetnutzer

(Foto: imago stock&people)

Man weiß ja kaum noch, wie man Datenkraken wie Google entgehen kann. Oder doch, Tipps gibt es hier. Aber auch Facebook sammelt alles, was es über seine Nutzer herausfinden kann. Und nicht nur über die:

  • Laut einer Studie der belgischen Unis Brüssel und Löwen, verfolgt Facebook auch Nichtmitglieder. Das berichtet Golem.de.
  • Über die "Like"-Buttons auf Internetseiten lege das soziale Netzwerk ein Profil der Nutzer an. Und zwar immer, nicht nur, wenn jemand auf den "Like" bzw. "Gefällt mir"-Knopf klickt. 
19:33 Uhr

Germanwings-Absturz: Weniger deutsche Opfer

Eigentlich ändert es nichts am Leid, nichts an der Trauer oder dem Entsetzen. Doch der Vollständigkeit halber wollen wir Ihnen diese Meldung nicht vorenthalten:

  • Die Zahl der deutschen Opfer beim Germanwings-Absturz in den Alpen ist leicht nach unten korrigiert worden. Statt wie bislang gedacht 75, waren nur 72 Deutsche an Bord.
19:23 Uhr
Jazenjuk und Merkel.
Jazenjuk und Merkel.(Foto: dpa)

Jazenjuk: 75 Tote seit Beginn der Waffenruhe

Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk ist zu Besuch in Berlin. Und Merkel gibt ihm das, was er sich vermutlich erhofft hat.

  • Die Kanzlerin sagt weitere Hilfen beim wirtschaftlichen Aufbau zu. Es gebe ja mittlerweile beachtliche Fortschritte beim Kampf gegen die Korruption, sagte sie.
  • Deutschland gab derweil eine halbe Milliarde Euro Aufbauhilfe frei, die schon zuvor versprochen worden waren.
  • Jazenjuk berichtete, dass seit Beginn der in Minsk vereinbarten Waffenruhe 75 Menschen getötet worden seien.
18:57 Uhr

Lawine tötet drei Menschen in französischen Alpen

Lawinengefahr - diesen Hinweis kennt jeder, der mal in den Alpen unterwegs war. Nun hat eine solche für eine Tragödie in Südfrankreich gesorgt.

  • Drei Menschen sterben bei einem Lawinenunglück am Col Emile Pic auf etwa 3000 Metern Höhe. Ein weiterer schwebt in Lebensgefahr.
  • Sie gehörten zu einer Skifahrergruppe von zehn Leuten - Rettungskräfte suchen zurzeit noch nach weiteren Opfern.
  • Der Unfallort liegt gut 100 Kilometer nördlich von der Absturzstelle des Germanwings-Flugs.
18:40 Uhr
Trauerfeier für den gestern getöteten Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz.
Trauerfeier für den gestern getöteten Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz.(Foto: dpa)

Wieder heftige Schießerei in Istanbul

Erst gestern gab es in Istanbul eine große Geiselnahme - am Ende waren drei Menschen tot. Heute gibt es wieder eine Schießerei.

  • Laut Polizei haben zwei Männer eine Polizeiwache angegriffen. Es kam zu einer Schießerei. Einer der Angreifer wurde getötet, der andere konnte offenbar fliehen.
  • Zwei Polizisten wurden verletzt.
  • Die Schießerei ereignete sich im Bezirk Fatih.

Verhaftungen, Schüsse, Trauer - der ganze Tag stand heute im Zeichen der Geiselnahme.

18:02 Uhr

Hund frisst Fußballtickets für Chelsea und ManU

Au weia! Oh nein! Das kann doch nicht wahr sein! Mit diesen verbalen Umschreibungen dürfte der Ärger eines britischen Fußballfans nur höchst unzureichend umschrieben sein. Warum? Darum:

  • Der kleine West Highland Yorkshire Terrier Elsa hat vier Eintrittskarten für das Premier-League-Spiel Chelsea gegen Manchester United am 18. April halb verspiesen, halb zerrissen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.
  • Die Karten waren durch den Briefkastenschlitz gefallen. Elsa war offenbar hungrig. Oder doch irgendwie aggressiv?

Ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen, als ich gesehen habe, wie teuer solche Tickets sind. Mit 285 Pfund sind Sie dabei. Für eine Karte. Ob der geschädigte Engländer so viel gezahlt hat, weiß ich nicht. Laut der Website "Fußball in London" zahlt man dort für ein Premier-League-Spiel 40 bis 70 Euro. Trotzdem: Dann doch lieber VfL Bochum gegen Burghausen.

17:32 Uhr
147 Millionen mehr - die Finanzprobleme des Yanis Varoufakis sind damit nicht gelöst.
147 Millionen mehr - die Finanzprobleme des Yanis Varoufakis sind damit nicht gelöst.(Foto: dpa)

So viel Steuern zahlen die Griechen nach

Es klang ein bisschen naiv, als die griechische Regierung an ihre Bürger appellierte, freiwillig Steuern nachzuzahlen. Jetzt liegen Ergebnisse vor.

  • Bis jetzt haben säumige Steuerzahler 147 Millionen Euro Steuern nachgezahlt. Teilweise reichte die Steuerschuld bis in die 70er Jahre zurück.
  • 150.000 Griechen zahlten nach.
  • Die Bürger müssen keine Säumniszuschläge zahlen und können die Schuld in kleinen Raten abstottern.

Das Finanzministerium freut sich. Doch die Summe ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Insgesamt vermisst der Fiskus 76 Milliarden Euro Steuergeld - er hofft 9 davon eintreiben zu können.

17:06 Uhr

IS überschreitet Stadtgrenze von Damaskus

So nah wie jetzt sind die IS-Terroristen noch nie an die syrische Hauptstadt herangekommen.

  • Sie besetzen Teile eines Palästinenserlagers am Südrand der Hauptstadt, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
  • Eine palästinensische Miliz versucht, die Angreifer zurückzuschlagen.

Das Camp liegt nur acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Hier lesen Sie mehr dazu.

17:00 Uhr
16:43 Uhr

IS hat 31 Unterstützergruppen

IS-Anführer Bagdadi.
IS-Anführer Bagdadi.(Foto: picture alliance / dpa)

Der IS verbreitet Angst und Schrecken im Nahen Osten. Und das gefällt weltweit Menschen, die ebenfalls gern Angst und Schrecken verbreiten würden.

  • Mittlerweile sollen 31 Gruppierungen den IS unterstützen. Das glauben US-Experten von der Firma IntelCenter, die islamistische Organisationen beobachtet.
  • 21 Gruppen hätten den Dschihadisten Treue geschworen, 10 weitere hätten Unterstützung zugesichert.
16:16 Uhr

Paar gewinnt zum zweiten Mal Millionenbetrag im Lotto

Datenschutz

Diese Meldung scheint kein Aprilscherz zu sein: Ein Ehepaar in Großbritannien hat zum zweiten Mal in zwei Jahren einen Millionenbetrag im Lotto gewonnen.

  • Laut der Zeitung "Guardian" gewannen David und Kathleen Long aus dem nordenglischen Scunthorpe  am Wochenende zum zweiten Mal seit 2013 eine Million Pfund (knapp 1,4 Mio. Euro).
  • Sie gewannen bei "Euromillions", dort gab es zehnmal eine Million Pfund zu gewinnen. Sie hatten schon beim Tippen ein gutes Gefühl.

Alle möglichen britischen Medien berichten darüber, also wirklich kein Aprilscherz. In der ausführlichen Geschichte zum Lotto-Gewinn lesen Sie, was die beiden dazu gesagt haben.

15:52 Uhr
(Foto: picture alliance / dpa)

Nato testet die neue "Speerspitze"

Viele hunderttausend Soldaten dienen in den Heeren der Nato-Mitgliedsstaaten. So große Armeen sind zwar schlagkräftig, aber auch träge. Die neue "Speerspitze" der Nato soll das ändern. Jetzt wird die neue Einheit getestet.

  • Bis zum 10. April werden nun Alarmierungsverfahren für die neue superschnelle Eingreiftruppe geprobt. Daran nehmen Soldaten aus Marienberg in Sachsen und des deutsch-niederländischen Korps in Münster teil.
  • In den Niederlanden und Tschechien werden bald Soldaten auf Flughäfen zusammengezogen.
  • Die neue Truppe soll innerhalb weniger Tage verlegt werden können, etwa ins Baltikum.

Wie, was, wo? "Speerspitze" - nie gehört? Dann lesen Sie in diesem Text von Anfang Februar mehr zur neuen Truppe.

15:35 Uhr

Vater und kleiner Sohn verbrennen im Auto

Es ist eine dieser Nachrichten, bei denen sich mehr Fragen stellen, als zu Anfang beantwortet werden können. In jedem Fall ist es eine traurige Nachricht:

  • In Rheinland-Pfalz ist ein 44-jähriger Mann mit seinem kleinen Sohn in seinem Auto verbrannt. Er war ein Jahr alt.
  • Polizisten versuchten die beiden aus dem brennenden Auto zu retten, doch die Türen waren verschlossen. Sie schlugen die Scheiben ein. Aber es war zu spät.

Falls Sie nun einen schrecklichen Verdacht haben - dafür ist es zu früh. Die Leichen werden jetzt ersteinmal obduziert. Erst dann will die Polizei sich zu den Hintergründen der Tat äußern.

15:15 Uhr
Das ist die bombardierte Milchfabrik.
Das ist die bombardierte Milchfabrik.(Foto: REUTERS)

Saudi Arabien greift Molkerei im Jemen an

Neulich griffen saudiarabische Kampfjets ein Flüchtlingslager im Jemen an, jetzt haben sie wieder einen Luftangriff geflogen, bei dem viele Zivilisten gestorben sind.

  • Kampfjets der Saudis greifen eine Molkerei im Jemen an. 29 Menschen werden getötet, Dutzende weitere verletzt, berichten Krankenhausärzte.
  • Es handelte sich womöglich um ein Versehen. Die Flugzeuge griffen eigentlich nahe gelegene Stellungen der Huthi-Rebellen an und trafen versehentlich die Molkerei, berichteten Augenzeugen.

Was das saudiarabische Staatsfernsehen dazu berichtet, lesen Sie hier.

14:58 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag! Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie durch die zweite Tageshälfte. Ich hoffe, Sie sind gut durch den Sturm gekommen. Ich bin gestern betont langsam gefahren, um diesen Böen auszuweichen. Jetzt scheint es ja langsam vorbei zu sein. Übrigens, falls Sie Schäden an Haus, Auto oder sonstwo haben, können Sie hier nachlesen, wer für die Schäden von Sturm "Niklas" zahlt.

14:47 Uhr

Fleisch wird ab heute genauer gekennzeichnet

Video

Verbraucher erfahren künftig mehr über die Herkunft einiger Fleischsorten.

  • Ab heute müssen Hersteller auf der Packung das Land der Aufzucht und der Schlachtung angeben. Die neuen Regeln gelten für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch von Schaf, Ziege, Schwein und Geflügel.
  • Falls das Tier im selben Land geboren, aufgewachsen und geschlachtet wird, reicht die Benennung des Herkunftslandes.
  • Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union können die Vorschrift auch auf unverpacktes Fleisch ausweiten. Für verarbeitetes Fleisch, zum Beispiel in Fertiglasagne, gelten die Vorschriften nicht - darüber wird in der EU derzeit heftig diskutiert.

Ab Mitte Dezember 2016 wird für vorverpackte Lebensmittel zudem eine Nährwerttabelle Pflicht, mit Angaben zu enthaltenem Salz, Fett und Zucker.

14:04 Uhr

Lehrer: Handschrift von Schülern wird immer schlechter

Zunehmende Probleme von Schülern mit der Handschrift machen den Lehrern in Deutschland Sorgen.

  • In einer Umfrage des Lehrerverbandes gaben 79 Prozent der befragten Pädagogen an, die Handschrift ihrer Schüler habe sich in den letzten Jahren im Schnitt verschlechtert.
  • Unter den Grundschullehrern gaben 83 Prozent an, ihre Schüler brächten inzwischen schlechtere Voraussetzungen mit, ihre Handschrift gut zu entwickeln.
  • Bei den Jungen hat nach Einschätzung der Lehrer jeder zweite Probleme mit der Handschrift, bei den Mädchen lediglich 31 Prozent.
13:37 Uhr

Jazenjuk: Ukraine kämpft, um die EU zu schützen

(Foto: AP)

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ist zu Gesprächen in Berlin. Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel hat der Regierungschef erklärt, in welcher Rolle er die Ukraine sieht.

  • "Wir werden alles besprechen, was mit Europa zu tun hat, denn die Ukraine kämpft gegen die von Russland angeführten Terroristen, um Europa und die Europäische Union zu schützen", sagte Jazenjuk.
  • "Wir haben den russischen Markt für unsere Exporte komplett verloren." Glücklicherweise sei es inzwischen gelungen, diesen Verlust weitgehend durch neue Absatzmärkte in Europa, Nahost, Afrika und den USA auszugleichen. Jazenjuk will mehr europäische Hilfe, um die wirtschaftlichen Folgen ihres Konflikts mit Russland abzupuffern. Wie genau er sich das vorstellt, sagte er nicht.
  • Der nächste Schritt sei eine größere Unabhängigkeit des ukrainischen Energiesektors. Den Gasimport aus Russland hat die Ukraine vorübergehend eingestellt.

Der Europarat wirft der Ukraine derweil Versagen bei den Ermittlungen zu den Maidan-Protesten vor. Damit verspiele die Regierung in Kiew Glaubwürdigkeit, kommentiert Politikredakteur Christian Rothenberg.

13:09 Uhr

Commerzbank schmeißt Hunderte Kunden raus

In der Steuer-Affäre um fragwürdige Geldgeschäfte im Ausland räumt die Commerzbank auf.

  • Im Januar kündigte das Institut etwa 400 Kunden zum 30. April, heißt es aus Finanzkreisen. Damit werden entsprechende Berichte der SZ und "Handelsblatt" bestätigt.
  • Die Kunden hatten demnach zuvor auf sieben Schreiben nicht reagiert, in denen sie zur Klärung ihrer "steuerlichen Situation" aufgefordert worden waren.
  • Luxemburgische Töchter deutscher Großbanken sollen Anlegern Briefkastenfirmen in Panama vermittelt haben. Über diese Scheinfirmen soll Vermögen vor dem Fiskus versteckt worden sein.

Bei Razzien Ende Februar waren zu der Affäre unter anderem in der Frankfurter Commerzbank-Zentrale Unterlagen beschlagnahmt worden.

12:36 Uhr

Ukraine stoppt Gasimport aus Russland

Die Ukraine hat die Abnahme von Erdgas aus Russland vorläufig eingestellt.

  • Kiew will vor neuen Importen zunächst über einen günstigeren Preis verhandeln. "Wenn der Preis von 250 Dollar bestätigt wird, werden wir kaufen", sagt Energieminister Wladimir Demtschischin.
  • Im ersten Quartal zahlte die finanziell angeschlagene Ex-Sowjetrepublik 329 US-Dollar für 1000 Kubikmeter Gas.
  • "Die Hauptaufgabe ist zu begreifen, wie die Preisbildung bis zum Ende der Heizsaison 2016 aussehen wird", betont Demtschischin. Für Mitte April sind Gasgespräche unter EU-Vermittlung in Berlin geplant.
12:18 Uhr

Lufthansa-Chef gedenkt der Opfer und sagt Hilfe zu

Die beiden Firmenchefs legten einen Kranz an der Gedenkstele nieder.
Die beiden Firmenchefs legten einen Kranz an der Gedenkstele nieder.(Foto: REUTERS)

Beim Gedenken nahe des Absturzortes sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Fluges langfristige Hilfe beider Unternehmen zu.

  • "Wir helfen nicht nur diese Woche. Wir möchten solange helfen, wie Hilfe benötigt wird", kündigt er bei einem Besuch mit Germanwings-Chef Thomas Winkelmann in Le Vernet nahe der Absturzstelle in den französischen Alpen an.
  • "Nichts wird mehr sein wie vorher", sagt der Lufthansa-Chef. Er dankte Einsatzkräften, Helfern und den Menschen im Absturzgebiet erneut für ihre Unterstützung. Er zeigte sich "tief beeindruckt von der Professionalität, der Energie, dem Mitgefühl und der Sympathie". Auch ihnen sagte Spohr Hilfe der Lufthansa zu, die Folgen des Absturzes in der vergangenen Woche zu bewältigen.
12:03 Uhr
11:58 Uhr

BDI hält Fracking-Auflagen für übertrieben

Fracking hat in den USA einen Ölboom ausgelöst.
Fracking hat in den USA einen Ölboom ausgelöst.(Foto: Reuters)

Kaum ist das Fracking-Gesetzespaket vom Bundeskabinett beschlossen, kommt die Kritik:

  • "Es ist ein positives Signal, dass die Schiefergas-Gewinnung in Deutschland nicht mehr völlig ausgeschlossen wird. Doch die Auflagen für die Erdgasförderung insgesamt sind vollkommen überzogen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber.
  • Fracking könne einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. "Um uns nicht von Importen abhängig zu machen, sind wir weiterhin auf die Nutzung von heimischem Erdgas angewiesen. Langfristig wird dies ohne das Schiefergas nicht gelingen."

Die strittigen Punkte zum Fracking hat unsere Politikredaktion zusammengetragen: "Regierung erlaubt Fracking deutschlandweit".

11:41 Uhr

Bewaffnete stürmen AKP-Büro in Istanbul

(Foto: twitter.com/la_stampa)

Zwei bewaffnete Männer sind in ein Büro der türkischen Regierungspartei AKP in Istanbul eingedrungen, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Dogan.

  • Demnach schlugen die Angreifer ein Fenster in der obersten Etage des siebenstöckigen Gebäudes im asiatischen Teil von Istanbul ein und hängten eine mit einem Schwert bedruckte türkische Fahne heraus.
  • Die Polizei zog Einsatzkräfte vor dem Gebäude zusammen; auch Krankenwagen sind vor Ort.

Am 7. Juni findet in der Türkei die Parlamentswahl statt. Gestern waren zwei bewaffnete Linksextremisten ebenfalls in Istanbul in ein Gerichtsgebäude eingedrungen und hatten einen Staatsanwalt als Geisel genommen. Alle drei starben.

11:12 Uhr

Google kündigt PC in USB-Stick-Format an

(Foto: Asus / Google)
Technische Daten des Chromestick
  • Rockchip RK3288 mit Quadcore Mali 760 Grafik
  • 2 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • 16 Gigabyte SSD-Speicher
  • 2x2 Dualband 802.11ac WLAN
  • Bluetooth 4.0
  • USB 2.0 Anschluss

Es gibt USB-Sticks für WLAN, mit Soundprozessoren, als Speichermedien - aber als kompletten Rechner? Ja, auch das gibt es, etwa den Intel Compute Stick. Nun hat sich Google mit Asus für ein solches Gerät zusammengetan.

  • Mit einem Mini-Stick will Google moderne Bildschirme in Computer verwandeln. Zugrunde liegt das browserbasierte Chrome-Betriebssystem.
  • Asus und Googles "Chromebit" soll im Sommer für weniger als hundert Dollar (93 Euro) auf den Markt kommen.
  • Der Chromebit kann einfach in einen HDMI-Anschluss gesteckt werden und so "jeden Bildschirm" zu einem Computer machen, teilt Google mit. Über Bluetooth lässt sich auch eine Tastatur an einen so ausgestatteten Fernseher anschließen.
Bilderserie

 

10:24 Uhr

Paris St. Germain will drei Bundesliga-Stars

Marco Reus verlängerte seinen Vertrag in Dortmund vor wenigen Wochen.
Marco Reus verlängerte seinen Vertrag in Dortmund vor wenigen Wochen.(Foto: picture alliance / dpa)

Der französische Fußballmeister Paris St. Germain blickt neidvoll in die Bundesliga - und hat gleich drei Spieler auf seinem Wunschzettel.

  • Marco Reus, Henrich Mkhitaryan von Borussia Dortmund und Kevin de Bruyne vom VfL Wolfsburg sollen zu PSG gelockt werden, berichtet "L'Equipe". Das PSG-Direktorium trifft sich diese Woche, um über die Transfers im Sommer zu beraten.
  • Der deutsche Nationalspieler Reus (bis 2019), der Armenier Mchitarjan (bis 2017) und der Belgier de Bruyne (bis 2019) haben bei ihren Klubs aber noch langfristige Verträge.
  • Laufende Verträge der Spieler interessieren die katarischen PSG-Besitzer nicht sonderlich. Wegen der Financial Fairplay Regeln dürfen die Franzosen aber "nur" 55 Millionen Euro plus Erlöse aus Verkäufen ausgeben.
10:11 Uhr

Ermittler nehmen Leichenschänder-Ring in Vietnam hoch

Der Vietnamkrieg dauerte von 1955 bis 1975. Auf dem Bild sind US-amerikanische Soldaten zu sehen, die auf Seiten des unterlegenen Südens kämpften.
Der Vietnamkrieg dauerte von 1955 bis 1975. Auf dem Bild sind US-amerikanische Soldaten zu sehen, die auf Seiten des unterlegenen Südens kämpften.(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Mann hat sich in Vietnam als Wahrsager ausgegeben und viel Geld mit dem Versprechen kassiert, sterbliche Überreste von gefallenen Soldaten aufzuspüren. Nun nehmen Ermittler eine weitere Person in dem Fall fest.

  • Die Bande soll auch mehr als 40 Leichen von Friedhöfen gestohlen haben. Jeder vermeintliche Fund soll mit umgerechnet mehr als 3000 Euro belohnt worden sein.
  • Viele seiner vermeintlichen Funde erwiesen sich allerdings später als Tierknochen.
  • Acht Personen sind jetzt in Haft, alle wegen Leichenschändung angeklagt.

Viele Menschen in Vietnam glauben, dass die Seele erst ruht, wenn der Verstorbene richtig begraben ist. Während des Vietnamkriegs starben Millionen Vietnamesen, 400.000 von ihnen wurden nie gefunden.

Bilderserie

09:47 Uhr

Ministerium: Lawrow verlässt Atomverhandlungen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist nicht mehr an den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm im schweizerischen Lausanne beteiligt.

  • Lawrow hatte zuvor von einer Grundsatzeinigung "in allen Schlüsselfragen" gesprochen, was aus US-Verhandlungskreisen jedoch dementiert wurde.
  • Der Ressortchef sei "wie geplant abgereist", wird ein Diplomat von der russischen Agentur Ria Nowosti zitiert.
  • Einfluss auf die Verhandlungen hat das offenbar nicht: Vizeaußenminister Sergej Rjabkow führt demnach nun die Moskauer Delegation an.

Nachtrag: Die Angaben dazu, warum Lawrow die Verhandlungen verließ und wer sie nun übernimmt, wurden ergänzt.

09:29 Uhr

Pac-Man frisst sich durch Google Maps

Geisterjagd auf Berlins Straßen
Geisterjagd auf Berlins Straßen(Foto: Google / Screenshot n-tv.de)

Punkte, Labyrinthe, Geister - und eine gelbe gefräßige Kugel. Zum 1. April ist Pac-Man jetzt auf der ganzen Erde aktiv. Zumindest auf der Karte von ihr.

  • Bei Google Maps befindet sich in der linken unteren Ecke ein Symbol, um auf den Spielmodus umzuschalten.
  • Straßen verwandeln sich in Gänge mit Kugeln, die farbigen Kontrahenten schweben durch die Verkehrswege, die mit Punkten versehen sind.
  • Die Steuerung erfolgt mit den Richtungstasten auf der Tastatur.

Ich habe mich schon an unserem Büro am Berliner Alexanderplatz vorbeigefressen.

09:11 Uhr

Griechenland sieht Verhandlungen vor Abschluss

Optimismus in Athen: Die griechische Regierung rechnet in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern über die erhofften Finanzhilfen mit einer zügigen Einigung.

  • "Ich halte es für sicher, dass wir kommende Woche abschließen werden", sagte Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis.
  • Regierungschef Alexis Tsipras forderte bei einer Sondersitzung seine für Finanzen zuständigen Minister auf, die Kooperation mit den Kontrolleuren der Geldgeber zu intensivieren.

Griechenlands Finanzmittel reichen nach Berechnungen der Bank Berenberg bis Ende April.

09:02 Uhr
08:46 Uhr

USA liefert wieder F-16 und Raketen an Ägypten

Ein Abrams M1 Panzer im Einsatz.
Ein Abrams M1 Panzer im Einsatz.(Foto: picture alliance / dpa)

US-Präsident Barack Obama hat die Freigabe der seit Jahren eingefrorenen Militärhilfe für Ägypten angekündigt.

  • Die Freigabe erlaubt die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen, Raketen und Ausrüstungen für Abrams-Panzer. Die USA hatten die Militärhilfe nach dem Sturz des gewählten Präsidenten Mohammed Mursi durch das ägyptische Militär eingefroren.
  • Obama will sich beim Kongress für eine jährliche Militärhilfe in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar einsetzen.
  • Die Militärhilfe soll demnach auf ausgewählte Bereiche konzentriert werden, insbesondere auf die Terrorismusabwehr, die Grenzsicherung, die Sicherung der Seewege und der Sinai-Halbinsel.

Die veränderte Position der USA hat womöglich auch mit der neuen arabischen Militärallianz zu tun, die gegen extremistische Bedrohungen in der Region vorgehen soll. Auch Ägypten ist an der Streitmacht beteiligt.

08:30 Uhr

Polizei findet toten Milliardärsenkel und mysteriöse Frau

(Foto: REUTERS)

Andrew Getty, Enkel des Milliardärs J. Paul Getty und Sohn des Komponisten Gordon Getty, ist tot.

  • Der 47-Jährige wurde leblos in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Die Umstände des Todes sind unklar.
  • Der "Los Angeles Times" zufolge trafen die Polizisten in Gettys Haus eine Frau an, die zur Vernehmung mitgenommen wurde. Der Fall wurde von der Mordkommission übernommen, was aber nicht automatisch auf ein Verbrechen schließen muss.
  • Erst vor zwei Wochen hatte Getty eine einstweilige Verfügung gegen eine Frau erlassen. Ob das die gleiche Frau war, die in seinem Haus angetroffen wurde, ist nicht bekannt.

Gettys Großvater J. Paul Getty war mit Öl zum Multimilliardär geworden. Zeitweise wurde er als reichster Mann der Welt genannt. Er galt als schwierig und geizig und starb 1976 mit 83 Jahren. Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht.

08:07 Uhr

Inselstaat Kap Verde blamiert Ronaldos Kollegen

Der Kapverdier Gege (l.) feiert sein Tor gegen Portugal mit seinem Daumen.
Der Kapverdier Gege (l.) feiert sein Tor gegen Portugal mit seinem Daumen.(Foto: dpa)

Portugals Fußball-Nationalmannschaft hat sich im Test-Länderspiel gegen die frühere portugiesische Kolonie Kap Verde blamiert.

  • In heimischen Estoril unterlag der Halbfinalist der letzten Europameisterschaft dem afrikanischen Inselstaat mit 0:2 (0:2).
  • Odair Fortes (38.) und Gege (43.) trafen für Kap Verde, das lediglich etwas mehr als 500.000 Einwohner hat.
  • Aufseiten der Portugiesen, bei denen Vieirinha vom VfL Wolfsburg in der Startelf stand und 64 Minuten mitwirkte, sah Verteidiger Pinto in der 60. Minute die Rote Karte.

Auf dem Platz stand kein einziger Spieler, der am Sonntag in der EM-Qualifikation gegen Serbien mit 2:1 (1:0) gewann.

07:42 Uhr

Gletscherhummel auf dem Weg nach Deutschland

Blauer Brummer: Die angebliche Gletscherhummel.
Blauer Brummer: Die angebliche Gletscherhummel.(Foto: dpa)

Wie Sie eventuell schon bemerkt haben, ist heute der 1. April. Zugegeben, lustig sind Aprilscherze selten. Manchmal aber schon.

  • Die Gletscherhummel! Eine biologische Sensation meldet der Naturschutzbund Nabu in Niedersachsen. Wegen des Kälteeinbruchs sei die bläulich gefärbte Gletscherhummel auf dem Weg nach Norddeutschland. Hummelfreunde, die dem Tier helfen wollten, sollten im Garten oder auf dem Balkon eine Eiswürfeltränke aufbauen, so der Rat.
  • Drachen! Die britische Wissenschaftszeitschrift "Nature" berichtet, dass es Drachen tatsächlich gab und dass sie aufgrund mehrerer Faktoren wie dem Klimawandel wieder auftauchen könnten. Besonders im Mittelalter seien Drachen häufig anzutreffen gewesen - schließlich habe es mit den Rittern viel Nahrung gegeben.
  • Schonende Zeitumstellung! Gerade erst wurden die Uhren auf die Sommerzeit eingestellt, da fordern die Grünen in Thüringen die nächste Zeitreform. Anstatt 60 Minuten nach jedem Halbjahr sollten lieber jeden Monat 10 Minuten vor- beziehungsweise zurückgestellt werden. Das sei schonender für den persönlichen Lebensrhythmus und stärke die Monate in ihrer Individualität.

Hier gibt es noch weitere Aprilscherz-Fundstücke.

07:17 Uhr

Bahnverkehr ist weiterhin eingeschränkt

Wegen des Orkantiefs "Niklas" kommt es immer noch zu Behinderungen im Bahnverkehr.

  • Gesperrt sind die Strecken Hannover-Bremen, Wolfsburg-Hannover und München-Rosenheim, teilt die Deutsche Bahn mit.
  • Die ICE-Züge zwischen Berlin und Hannover fahren via Braunschweig, die Züge zwischen Hannover und Bremen via Osnabrück oder Hamburg. Züge zwischen Österreich (Salzburg/Kufstein) und München entfallen zwischen Rosenheim und München.
  • Der Bahnverkehr wurde zwar in allen Regionen wieder aufgenommen. Viele Züge können aber noch nicht an den normalen Startbahnhöfen eingesetzt werden, weil sie wegen des Unwetters ihre Fahrt frühzeitig beenden mussten. Es gibt also weiterhin Einschränkungen.
06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

US-Außenminister John Kerry ist einer der Verhandlungsteilnehmer bei den Gesprächen mit dem Iran.
US-Außenminister John Kerry ist einer der Verhandlungsteilnehmer bei den Gesprächen mit dem Iran.(Foto: AP)

Guten Morgen! Ich heiße Roland Peters und starte mit Ihnen in den Tag. Am Berliner Alexanderplatz war der Wind um kurz vor 6 Uhr noch immer so heftig, dass ich auf dem Weg in die Redaktion mit meinem Fahrrad gefühlt rückwärts gefahren bin.

Wichtig sind heute allerdings ganz andere Dinge:

  • Die Palästinenser werden vollwertiges Mitglied beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Ab sofort können die Palästinenser dort Fälle vorlegen, bei denen auf ihrem Territorium Delikte gegen das Völkerstrafrecht begangen wurden. Ihre Absicht ist, Verfahren gegen Verantwortliche in Israel in Gang zu setzen.
  • Die Bundesregierung will ein Gesetzespaket zur umstrittenen Fracking-Methode verabschieden. Unter hohem Druck wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst, um undurchlässige Gesteinsschichten aufzuspalten und das darin enthaltene Erdgas oder -öl zu fördern.
  • Die Atomverhandlungen des Westens mit dem Iran gehen weiter. Die selbst gesetzte Frist endete um Mitternacht, aber die Gespräche befinden sich dem russischen Außenminister Lawrow zufolge auf der Zielgeraden.
  • Die Gewerkschaft Verdi hat in ganz Deutschland zu Warnstreiks bei der Post aufgerufen. Viele Briefe und Pakete können deshalb verzögert ankommen.
  • Lassen Sie sich nicht in April schicken - das können Sie auch selbst!
06:30 Uhr