Mittwoch, 28. November 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Franziska Türk und Uladzimir Zhyhachou

22:36 Uhr

Das war Mittwoch, der 28. November 2018

Einst war sie die weltweit größte IT-Messe - nach sinkenden Besucherzahlen wird die Cebit in Hannover nun nach mehr als 30 Jahren eingestellt und bereits im kommenden Jahr nicht mehr stattfinden. "Der digitale Wandel findet inzwischen überall statt, auch auf allen anderen Messen. Die Cebit ist insofern ein Opfer des eigenen Erfolges", sagt dazu Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.

Was war heute sonst wichtig? Das hier sind die meistgelesenen Artikel des Tages:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

21:55 Uhr

Pompeo und Mattis verteidigen Kronprinz Salman

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US-Außenminister Mike Pompeo hat die Darstellung zurückgewiesen, der US-Geheimdienst CIA habe Belege für eine Verwicklung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi. Er habe alle Geheimdienst-Informationen zu dem Fall gelesen, sagte Pompeo. Es gebe "keine direkte Aussage" dazu, dass der saudische Kronprinz in den Mord verwickelt gewesen sei.

Auch Pentagon-Chef James Mattis erklärte, es gebe keinen "unwiderlegbaren Beweis", dass Mohammed bin Salman involviert gewesen sei.

Die beiden Minister lagen damit ganz auf der Linie von US-Präsident Donald Trump, der vor wenigen Tagen betont hatte, die CIA sei in der Frage "nicht zu einem abschließenden Ergebnis gekommen".

21:11 Uhr

Tausende Lottospieler holen Sechser - und dann doch nicht

Einen Sechser im Lotto hatten rund 15.000 Glücksspieler in Rheinland-Pfalz und Berlin - doch nur für kurze Zeit.

  • Ein Fehler im Computersystem hatte dazu geführt, dass die vermeintlichen Glückspilze eine Gewinnbenachrichtigung per Mail erhielten, wie ein Sprecher von Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz mitteilte.
  • Doch die Informationen waren unvollständig. "Es fehlten die wichtigen Daten wie die Spielauftragsnummern. Die Mails wirkten bereits auf den ersten Blick falsch", sagte der Sprecher.
  • Etwa 700 Kunden hatten sich bei der Lottogesellschaft gemeldet - nicht um ihren Gewinn einzufordern, sondern weil sie einen Hackerangriff hinter den Benachrichtigungen vermuteten.
  • Die Mehrheit von ihnen habe mit Verständnis und Erleichterung auf die Panne reagiert, ergänzte der Lotto-Sprecher.
20:30 Uhr

Trump teilt Bild mit Obama und Clintons hinter Gittern

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US-Präsident Donald Trump hat eine polemische Fotomontage retweetet, die seine Amtsvorgänger Barack Obama und Bill Clinton sowie die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hinter Gittern zeigt.

  • "Nun, da die illegalen Absprachen mit Russland eine erwiesene Lüge sind, wann beginnen die Prozesse wegen Hochverrats?" steht in Großbuchstaben über der Montage.
  • Der Präsident verwendete das Bild im Kontext seiner Attacken auf den Sonderermittler Robert Mueller, der den Kontakten zwischen Trumps Wahlkampfteam 2016 und Russland nachgeht. Trump bezeichnet den Verdacht illegaler Zusammenarbeit mit Moskau regelmäßig als aus der Luft gegriffen und Muellers Ermittlungen als "Hexenjagd".
  • Zu den elf Persönlichkeiten, welche die Fotomontage hinter Gittern zeigt, zählen auch Mueller selbst sowie Vizejustizminister Rod Rosenstein. Dieser hatte den Sonderermittler im Mai 2017 eingesetzt. Zu sehen sind zudem der von Trump gefeuerte Direktor der Bundespolizei FBI, James Comey, und John Podesta, der frühere Wahlkampfchef von Hillary Clinton.
  • Der Original-Tweet kam vom Trump-Fan-Account The Trump Train.
19:58 Uhr

Spahn: Renteneintrittsalter wird auch weiter steigen

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Die Menschen in Deutschland müssen sich nach Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn darauf einstellen, künftig noch später in Rente zu gehen.

  • "Mit der steigenden Lebenserwartung muss auch das Renteneintrittsalter ab 2030 weiter steigen", sagte Spahn in Düsseldorf bei der Vorstellung der drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz. "Das ist ehrlich."
  • Bisher wird das Renteneintrittsalter stufenweise bis zum Jahr 2029 angehoben. Ab dem Geburtsjahrgang 1964 ist es 67.
  • In Deutschland steige die Lebenserwartung jeden Tag um knapp sechs Stunden, sagte Spahn. Das spreche zwar auch für das Gesundheitssystem. Aber es müsse auch alles finanziert werden.

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19:27 Uhr

Mutter und Baby von Grizzlybär getötet

Ausgewachsene männliche Grizzlybären können bis zu 680 Kilo wiegen.
Ausgewachsene männliche Grizzlybären können bis zu 680 Kilo wiegen.(Foto: imago/blickwinkel)

Eine Mutter und ihr zehn Monate altes Baby sind in der kanadischen Wildnis nach ersten Erkenntnissen von einem Grizzlybär getötet worden.

  • Die beiden seien für einige Stunden in ihrer Hütte in der westlichen Provinz Yukon zurückgeblieben, teilten die zuständigen Behörden mit.
  • Als der Ehemann und Vater zurückkam, attackierte ihn ein Grizzly, den er jedoch erschießen konnte. Danach fand er die Leichen seiner 37 Jahre alten Frau und der zehn Monate alten Tochter.
  • Das Ehepaar habe schon viel Zeit in der kanadischen Wildnis verbracht und sei sehr erfahren im Umgang mit den dortigen Lebensbedingungen gewesen, teilten die Behörden mit.
19:04 Uhr

Berliner Landesbank muss NPD-Konten führen

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Berliner Landesbank muss gegen ihren Willen Konten für die verfassungsfeindliche NPD einrichten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in einem Revisionsverfahren entschieden.

  • Die NPD habe einen Anspruch auf Gleichbehandlung, begründete das Gericht die Entscheidung. Dieser Anspruch bestehe auch, obwohl die Partei verfassungswidrige Ziele verfolge. Damit bestätigten die Bundesverwaltungsrichter Urteile der Vorinstanzen.
  • Vor mehr als fünf Jahren hatten die Berliner Kreisverbände der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg ein Girokonto bei der Berliner Landesbank eröffnen wollen. Diese hatte die Anträge aber abgelehnt, weil sie erhebliche Zweifel an der Gründung der Verbände hatte.
  • Solche umfangreichen inhaltlichen und parteienrechtlichen Überprüfungen stünden der Landesbank nicht zu, begründeten die Leipziger Richter ihre Entscheidung.

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18:32 Uhr

Weißrussland lässt zwei Männer hinrichten

Die sterblichen Überreste der Hingerichteten werden den Familien nicht übergeben.
Die sterblichen Überreste der Hingerichteten werden den Familien nicht übergeben.(Foto: REUTERS)

In Weißrussland sind zwei wegen Mordes verurteilte Männer hingerichtet worden. Die beiden 32 und 37 Jahre alten Männer waren im Juli vergangenen Jahres wegen sechsfachen Mordes zum Tode verurteilt worden.

  • Die frühere Sowjetrepublik Weißrussland ist das einzige Land Europas, das die Todesstrafe noch vollstreckt.
  • Die Europäische Union und der Europarat hatten die Verhängung der Todesstrafen gegen die beiden Männer umgehend verurteilt.
  • Die UN-Menschenrechtskommission hatte Weißrussland Anfang November scharf kritisiert: Es sei "traumatisch" und "menschenunwürdig", dass die weißrussischen Behörden die Familien von Hingerichteten nicht umgehend über den Tod informierten und ihnen nicht die sterblichen Überreste übergeben.
18:08 Uhr

AKK signalisiert Bereitschaft für Kanzlerschaft

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CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die grundsätzliche Bereitschaft erkennen lassen, auch für das Amt der Bundeskanzlerin zur Verfügung zu stehen. "Wenn man sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, ist klar, dass irgendwann die Frage mindestens der Kanzlerkandidatur kommt", sagte Kramp-Karrenbauer, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

"Wenn man das nicht möchte oder sich das nicht zutraut, dann sollte man die Finger vom Vorsitz lassen", sagte Kramp-Karrenbauer weiter.

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17:35 Uhr

Dortmund verzichtet auf Knöllchen für Obdachlose

Künftig sollten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sich stärker darauf konzentrieren, die Obdachlosen auf Notunterkünfte und Schlafstellen hinzuweisen.
Künftig sollten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sich stärker darauf konzentrieren, die Obdachlosen auf Notunterkünfte und Schlafstellen hinzuweisen.(Foto: picture alliance/dpa)

Nach öffentlicher Kritik will die Stadt Dortmund künftig keine Knöllchen mehr an draußen übernachtende Obdachlose ausstellen. In Zukunft solle das Ordnungsamt den Fokus allein auf Hilfestellung und Beratung legen, sagte ein Sprecher der Stadt Dortmund.

  • Berichte über die Verwarngelder in Höhe von 20 Euro hatten Anfang November für Wirbel gesorgt. Das Ordnungsamt hatte damit gegen Obdachlose vorgehen wollen, über die sich Anwohner oder Gewerbetreibende beschwert hatten. Es sei um Menschen gegangen, die zum Beispiel in Hauseingängen schliefen, ihre Nachtlager zugemüllt oder ihre Notdurft dort verrichtet hätten.
  • Grundlage der Knöllchen ist ein Verbot der Stadt, auf nicht dafür vorgesehenen Flächen zu lagern, campieren oder zu übernachten.
  • Die Sanktion sei jedoch ohne Wirkung, da die Obdachlosen die aufgerufenen Geldforderungen in der Regel nicht zahlen könnten, wie Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau der Zeitung "Ruhr Nachrichten" sagte.
17:19 Uhr
16:52 Uhr

Ehepaar West erntet Shitstorm für private Boeing 747

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Offenbar will Kanye West seinem "Bruder" Donald Trump in nichts nachstehen. Für den Flug zu einem Termin haben sich der Rapper und seine Ehefrau Kim Kardashian eine private Boeing 747 gegönnt.

  • Kardashian zeigte in einem Instagram-Video, wie die beiden das leere, für bis zu 660 Passagiere ausgelegte Flugzeug betreten. Neben Schlafzimmern, Aufenthaltsbereichen und vielen leeren Sitzen ist auch Kardashians Fitness-Trainerin zu sehen. Wohin der Flug führte, sagte Kardashian nicht.
  • Twitter-Nutzer kritisierten die Aktion als verschwenderisch und umweltschädlich. "Du hast die Macht und das Vermögen, nachhaltig zu reisen, stattdessen tust du das Gegenteil. Wofür? Aufmerksamkeit auf Instagram?", schrieb eine Nutzerin.
  • Auch andere Stars fliegen regelmäßig in Privatflugzeugen. Mit einer Boeing 747 - demselben Modell wie die Air Force One von US-Präsident Donald Trump - gingen West und Kardashian aber noch einen Schritt weiter.
  • Chartern kann man eine Boeing 747 in der Regel nicht. Für diesen Sonderfall könnten die Kosten dem Reise-Blog "Simple Flying" aber bei etwa 177.000 Euro pro Stunde gelegen haben.
16:20 Uhr

Österreich knüpft Sozialhilfe an Sprachkenntnisse

Wer nicht ausreichend Deutsch oder Englisch spricht, bekommt in Österreich künftig weniger Sozialhilfe.
Wer nicht ausreichend Deutsch oder Englisch spricht, bekommt in Österreich künftig weniger Sozialhilfe.(Foto: picture alliance/dpa)

In Österreich sollen Menschen mit mangelnden Deutsch- oder Englischkenntnissen künftig nicht mehr die volle Höhe der Sozialhilfe erhalten. Das beschloss die rechtskonservative Regierung von Bundeskanzler Sebastian Kurz. In Kraft treten soll das Gesetz im April 2019.

  • Die Mindestsicherung wird demnach künftig landesweit einheitlich bei 863 Euro im Monat liegen. Davon sollen aber 300 Euro monatlich an Bedingungen geknüpft werden. Von der Neuregelung betroffen sind vor allem Asylberechtigte oder Zuwanderer, denen bei mangelnden Deutschkenntnissen (weniger als B1-Niveau) oder aber Englischkenntnissen (weniger als C1-Niveau) die staatliche Hilfe gekürzt werde.
  • Weniger Geld wird es auch für Familien mit mehreren Kindern geben, während Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige oder Alleinerziehende mehr erhalten sollen. Für Drittstaatsangehörige sowie EU-Bürger plant die Regierung eine fünfjährige Wartefrist.
  • Laut Kurz ist die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger im Vergleich zu 2012 um fast das Doppelte gestiegen. "Jeder zweite Bezieher von Mindestsicherung in Österreich ist ausländischer Staatsbürger", sagte Kurz.
15:53 Uhr

Dieselfahrer können zu Softwareupdates verpflichtet werden

Halter manipulierter Dieselfahrzeuge können in Bayern von den Behörden dazu verpflichtet werden, ihre Autos mit Softwareupdates nachzubessern. Das Münchner Verwaltungsgericht hat sieben Klagen von sechs betroffenen Fahrern zurückgewiesen. "Die Fahrzeuge entsprechen im Moment eben nicht den gesetzlichen Vorgaben", begründete der Vorsitzende Richter, Dietmar Wolff, die Entscheidung.

  • Die Halter hatten sich trotz behördlicher Bescheide geweigert, die Diesel-Updates in der Werkstatt vorzunehmen. Sie fürchten nach Aussage ihres Anwalts Folgeschäden an den Fahrzeugen.
  • Die bayerischen Behörden hatten ihnen daraufhin untersagt, die Wagen weiter zu nutzen - vereinzelt war ihnen nur die Fahrt in die Werkstatt erlaubt.
  • Weil die Anordnungen aber unter Vorbehalt des nun gefallenen Urteils standen, konnten die Betroffenen ihre Fahrzeuge weiter ohne Einschränkungen nutzen.

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15:21 Uhr

Spaziergänger entdeckt 9000 Jahre alte Steinmaske

Die Maske besteht aus rosa-gelbem Kalkstein und erinnert an ein menschliches Gesicht.
Die Maske besteht aus rosa-gelbem Kalkstein und erinnert an ein menschliches Gesicht.(Foto: picture alliance/dpa)

Im Heiligen Land ist eine vermutlich 9000 Jahre alte Steinmaske gefunden worden. Sie stamme aus der Nähe der Stadt Hebron im Westjordanland, hieß es in einer Mitteilung der Altertumsbehörde. "Die Maske ist ein einmaliges Fundstück in der archäologischen Welt", sagte Ronit Lupu von der Raubpräventions-Einheit.

  • Sie gehe davon aus, dass die Steinmaske wahrscheinlich für den Ahnenkult gedacht war, der zu jener Zeit häufig praktiziert worden sei.
  • Derzeit sind nach Angaben der Altertumsbehörde weltweit 15 Masken bekannt, die aus der Jungsteinzeit stammen. Das Gebiet, aus dem die Maske stammt, steht unter israelischer Kontrolle.
  • Die Zeitung "Haaretz" berichtete, ein israelischer Siedler habe die Maske während eines Spaziergangs gefunden.

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14:55 Uhr

Berlin bremst Debatte über neue Russland-Sanktionen

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Trotz der aktuellen Spannungen zwischen Moskau und Kiew will Deutschland nicht kurzfristig über neue Sanktionen gegen Russland entscheiden. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies darauf, dass die laufenden Wirtschaftssanktionen noch bis Ende Januar in Kraft seien. Über eine mögliche Verlängerung müsse mit allen Partnern in der EU gesprochen werden - "denn Sanktionen werden in Europa einstimmig beschlossen".

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bezeichnete die Debatte ebenfalls als voreilig. Sanktionen seien "kein Wasserhahn, den man auf und zu macht".

Am Sonntag hatte die russische Küstenwache ukrainischen Militärschiffen die Durchfahrt durch die Meerenge von Kertsch vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim verweigert. Seibert rief Moskau zur Freilassung der festgenommenen Seeleute und zur Rückgabe der aufgebrachten Schiffe auf.

14:54 Uhr
14:24 Uhr

Papst freut sich über "undiszipliniertes" Kind

Auch die Uniform der Garde fand der Junge sichtlich interessant.
Auch die Uniform der Garde fand der Junge sichtlich interessant.(Foto: dpa)

Ein Kind ist auf die Bühne des Papstes im Vatikan geklettert und hat minutenlang neben dem Pontifex gespielt. Doch statt mit seinem Toben zwischen Papst Franziskus und dem deutschen Präfekt des Päpstlichen Hauses, Georg Gänswein, böse Blicke oder gar eine Standpauke zu ernten, freute sich der Papst sichtlich über den Jungen.

"Er ist Argentinier, er ist undiszipliniert", scherzte der 81 Jahre alte Franziskus. Der Junge sei stumm, "aber er weiß, sich auszudrücken. Und es gibt noch mehr: Er ist frei - undiszipliniert frei - aber er ist frei."

14:02 Uhr
13:35 Uhr

Entlaufener New Yorker Hund taucht in Florida auf

Wie er die letzten eineinhalb Jahre verbracht hat, weiß nur Sinatra selbst.
Wie er die letzten eineinhalb Jahre verbracht hat, weiß nur Sinatra selbst.(Foto: dpa)

Ja, wir sind schon wieder bei Hunden - aber diese Geschichte möchte ich Ihnen wirklich nicht vorenthalten. Hund Sinatra verschwand vor eineinhalb Jahren in New York. Jetzt ist der Husky wieder aufgetaucht - in Florida, rund 1800 Kilometer von seiner Heimat entfernt. "Er hatte überhaupt keine Angst, er war sehr freundlich", sagte die Finderin.

Die Besitzer in New York freuen sich ebenso, hätten da aber ein paar Fragen: "Es gibt da einiges Unbekanntes, es wäre eine tolle Geschichte." Sinatra war ein Geburtstagsgeschenk an die 14-jährige Tochter der Familie gewesen. Kurz nachdem diese bei einer Schießerei getötet wurde, verschwand Sinatra.

13:10 Uhr

Bekannter Fotograf verschwindet in China

Lu Guang gilt als einer der bekanntesten Fotografen Chinas, lebt aber mit seiner Familie in New York. Wegen seiner Arbeit wurde er häufig bedroht.
Lu Guang gilt als einer der bekanntesten Fotografen Chinas, lebt aber mit seiner Familie in New York. Wegen seiner Arbeit wurde er häufig bedroht.(Foto: AP)

Nach dem Verschwinden des chinesischen Fotografen Lu Guang haben Menschenrechtler seine sofortige Freilassung verlangt. "Wir sind in akuter Sorge um das Leben von Lu Guang", sagte Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Guangs Frau Xu Xiaoli zufolge war der Fotograf zuletzt in der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang unterwegs. Am 3. November habe sie den Kontakt zu ihrem Mann verloren. Freunde bestätigten ihr, dass Lu Guang von Sicherheitskräften festgenommen wurde. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. 

12:47 Uhr

Seehofer: Muslime gehören zu Deutschland

Seehofer warb für einen "ehrlichen, offenen, von Respekt und Toleranz getragenen Dialog".
Seehofer warb für einen "ehrlichen, offenen, von Respekt und Toleranz getragenen Dialog".(Foto: REUTERS)

Vor einigen Monaten hatte Horst Seehofer noch gesagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland - und damit unmittelbar nach seinem Amtsantritt als Innenminister für große Irritation gesorgt. Zur Eröffnung der vierten Phase der Islamkonferenz bekräftigte er nun immerhin, dass Muslime zu Deutschland gehören. Muslime hätten "selbstverständlich die gleichen Rechte und Pflichten wie alle Bürger dieses Landes".

12:12 Uhr

Hund steckt nach Unfall in Auto-Kühlergrill fest

Über seinen Zwangsaufenthalt im Kühlergrill war Tero wenig erfreut.
Über seinen Zwangsaufenthalt im Kühlergrill war Tero wenig erfreut.(Foto: © Polizeiinspektion Harburg)

Ein kleiner Hund hat nach einem morgendlichen Zusammenprall mit einem Auto in Niedersachsen einen ganzen Tag im Kühlergrill des Wagens festgesteckt. Der 13 Jahre alte Zwergschnauzer Tero wurde erst nach Feierabend von der Besitzerin des Fahrzeugs entdeckt. Feuerwehrleute konnten ihn nahezu unverletzt befreien - mussten sich allerdings gegen Bisse des über seine missliche Lage alles andere als erfreuten Tieres wehren.

Die 59-jährige Autofahrerin konnte sich im Nachhinein an einen Schlag am Auto auf dem Weg zur Arbeit erinnern. Weil sie in der Dunkelheit jedoch nichts erkennen konnte, war sie weiter gefahren.

12:00 Uhr
11:42 Uhr

Weihnachtsbäume gehen auf Autobahn in Flammen auf

So werden besagte Bäume nie enden.
So werden besagte Bäume nie enden.(Foto: imago)

Eigentlich sollten sie bunt geschmückt in irgendeinem Wohnzimmer Weihnachtsstimmung verbreiten. Doch auf dem Weg dorthin ist eine Lkw-Ladung mit Tannenbäumen auf der A7 bei Bad Hersfeld in Flammen aufgegangen.

Der Lastwagenfahrer konnte den brennenden Auflieger rechtzeitig abkoppeln und sich in Sicherheit bringen. Eine Feuerwehr, die zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhr, übernahm die Löscharbeiten. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar.

11:12 Uhr

Russland verstärkt wohl Militär auf der Krim

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Inmitten der Sorgen vor einer Eskalation des Konflikts mit der Ukraine will Russland Medienberichten zufolge seine Militärpräsenz auf der annektierten Halbinsel Krim verstärken. Die Regierung in Moskau werde ein Flugabwehr-Raketensystem vom neuen Typ S-400 auf die Krim verlegen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Laut der Agentur RIA sollen die Waffensysteme Ende des Jahres einsatzbereit sein.

10:38 Uhr

Zu groß für den Schlachter: Ochse wird zur Berühmtheit

Ochse Knickers ist 1,94 groß, wiegt 1400 Kilogramm und könnte - so rechnet das Portal "ABC News" aus - Fleisch für 4000 Hamburger liefern. Doch daraus wird nichts: Denn als sein Besitzer den Ochsen auf einer Auktion in Australien versteigern will, bekommt er eine Absage. Der Ochse, heißt es, ist einfach zu groß für den Schlachter.

Knickers, der als Name übrigens das englische Wort für Schlüpfer trägt, wird daraufhin in Australien als Berühmtheit gefeiert - und mittlerweile auch in vielen anderen Ländern der Welt. Die voraussichtlich verbleibenden zwei bis drei Jahre bis zu seinem (natürlichen) Tod darf der größte Ochse Australiens nun wohl auf seiner Farm verbringen.

10:07 Uhr

Frau bei Messerattacke in München schwer verletzt

Ein Unbekannter hat eine 31-Jährige bei einem Raubüberfall in München mit einem Messer schwer verletzt. Der Täter flüchtete mit 20 Euro Bargeld. In der Nähe des Tatorts kam es wegen mehrerer Notrufe zu einem Großeinsatz der Polizei.

Allerdings wurden die Notrufe laut der Beamten von zwei Ereignissen am Rosenheimer Platz ausgelöst, die mit dem Raubüberfall nichts zu tun hatten: Zum einen war dort eine Betrunkene gestürzt, sodass Zeugen von einer blutenden Frau berichteten. Zudem gab es auf einem Bahnsteig der nahegelegenen S-Bahn eine Schlägerei, die zunächst wie ein Tumult erschien.

09:18 Uhr

Falscher Alarm löst Panik in Militärkrankenhaus aus

Ein falscher Alarm zu angeblichen Schüssen hat im größten Militärkrankenhaus der USA Panik ausgelöst. Patienten und Mitarbeiter des Walter Reed National Military Medical Center nahe Washington suchten Schutz vor dem vermeintlichen Schützen und schrieben Freunden und Verwandten. Die Polizei rückte an und sperrte das Krankenhaus ab.

Laut der US-Marine hatte ein Mitarbeiter versehentlich einen Übungsalarm ausgelöst. Erst eine Woche zuvor hatte es in einem Krankenhaus in Chicago tatsächlich einen Todesschützen gegeben: Ein Mann erschoss dort drei Menschen.

09:18 Uhr

Grüne für Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften

Die Fatih-Moschee in Bremen ist die drittgrößte Moschee in Deutschland.
Die Fatih-Moschee in Bremen ist die drittgrößte Moschee in Deutschland.(Foto: imago)

Vor dem Beginn der Deutschen Islam-Konferenz fordert die Bundestagsfraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, konkrete Vorschläge zur Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften. Das gelte aber nicht für Verbände, "die fundamentale Verfassungsprinzipien unserer Gesellschaft nicht akzeptieren, weil sie zum Beispiel ihre Mitglieder bespitzeln und faktisch der verlängerte Arm des Erdogan-Regimes sind", sagte sie mit Blick auf den türkischen Islam-Verband Ditib.

Die Konferenz, die deutsche Muslime und Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen zusammenbringt, braucht laut Göring-Eckardt einen Neuanfang. Dazu gehöre auch, dass in Deutschland mehr Imame ausgebildet werden.

09:00 Uhr
08:45 Uhr

Zweijährige erstickt beim Essen in der Kita

Ein zweijähriges Mädchen ist in einer Kindertagesstätte in Gütersloh beim Essen erstickt. Die Polizei geht derzeit laut einer Sprecherin von einem "tragischen Unglücksfall" aus. Trotzdem wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Unglück hatte sich bereits am Montagnachmittag ereignet.

08:14 Uhr

Schlechteste Hausarbeit des Jahres gekürt

Besagte Hausarbeit handelte vom Roman "Middlemarch" von George Eliot - laut der Studentin ein "schreckliches Buch".
Besagte Hausarbeit handelte vom Roman "Middlemarch" von George Eliot - laut der Studentin ein "schreckliches Buch".(Foto: dpa)

Wie setzt man ein Zeichen gegen übertriebene gesellschaftliche Erwartungen und den Selbstoptimierungszwang im Studium? Genau, man zeichnet die mieseste Hausarbeit des Jahres aus - mit dem "Vierkommanull-Award für außerordentliches akademisches Scheitern". Der erste Platz des vom Popmagazin "ZurQuelle" vergebenen Preises geht in diesem Jahr an eine Lehramtsstudentin der Georg-August-Universität Göttingen.

"Nichts signalisiert besser, dass man keinen Fick auf seine Hausarbeit in der englischen Literaturwissenschaft gibt, als schon im Titel den Namen der Autorin falsch zu schreiben", zitiert "bento" einen Juror. "Ich kann wirklich sagen, dass das der größte Mist ist, den ich je geschrieben habe", sagt auch die Preisträgerin selbst. Dafür, dass sie trotzdem bestanden hat, gibt es für sie nur eine Erklärung: "Ich vermute, meine Dozentin hatte nur Angst, noch einmal so etwas lesen zu müssen."

07:47 Uhr

Duterte plant "Todesschwadron" gegen Rebellen

Duterte hatte seine Soldaten zuvor schon zu sexueller Gewalt gegen weibliche Rebellen aufgerufen - sie sollten ihnen in die Geschlechtsorgane schießen.
Duterte hatte seine Soldaten zuvor schon zu sexueller Gewalt gegen weibliche Rebellen aufgerufen - sie sollten ihnen in die Geschlechtsorgane schießen.(Foto: dpa)

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte steht international wegen des äußert brutalen Vorgehens seiner Sicherheitskräfte im Kampf gegen Drogenhandel mit Tausenden Toten ohnehin in der Kritik. Nun will Duterte auch eine eigene "Todesschwadron" gegen kommunistische Rebellen aufstellen - diese Sondertruppe soll auch die Erlaubnis zum Töten haben. "Wenn ihr drei oder vier (Rebellen) seht, bringt sie alle um", sagte er. Deeskalation sieht anders aus.

07:24 Uhr

Hamburger hält Abendrot für Brand und ruft Feuerwehr

Mit dem Wissen, dass es sich einfach nur um einen Sonnenuntergang handelt, lassen sich solche Anblicke gleich viel mehr genießen.
Mit dem Wissen, dass es sich einfach nur um einen Sonnenuntergang handelt, lassen sich solche Anblicke gleich viel mehr genießen.(Foto: dpa)

Manchmal taucht die untergehende Sonne den Himmel in so atemberaubende Farben, dass er fast unwirklich erscheint. Ein Hamburger jedenfalls hat die Kraft der Sonne unterschätzt und beim Anblick von rosaroten Wolken am Himmel die Feuerwehr gerufen - er ging davon aus, dass es sich um einen Brand auf einem Dach in der Nachbarschaft handeln müsste. In der Notrufzentrale konnte man den aufgebrachten Anrufer aber schnell beruhigen.

06:55 Uhr

Lion-Air-Absturz hätte wohl verhindert werden können

Ein Flugzeug von Lion Air war am 20. Oktober nur elf Minuten nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt.
Ein Flugzeug von Lion Air war am 20. Oktober nur elf Minuten nach dem Start in Jakarta ins Meer gestürzt.(Foto: dpa)

Im vergangenen Monat stürzt eine indonesische Passagiermaschine mit 189 Menschen an Bord ab. Nun ergeben Ermittlungen: Das Unglück hätte vermutlich verhindert werden können. Der vorläufige Untersuchungsbericht kommt zu dem Schluss, dass die Boeing 737 des Billigfliegers Lion Air bereits am Vortag des Unglücks "nicht flugtüchtig" gewesen sei.

Lion Air erklärte, dass die Probleme vor dem Start am nächsten Morgen behoben worden seien. Die "New York Times" berichtet unter Berufung auf den Bericht der Ermittler jedoch, dass die Piloten der abgestürzten Maschine praktisch vom Start an verzweifelt gegen einen Absturz kämpften. Mehr als zwei Dutzend Mal sollen sie versucht haben, die Maschine aus dem Sinkflug nach oben zu ziehen - letztlich leider erfolglos. Mehr dazu lesen Sie hier.

06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie einfach nicht wissen, wie Sie morgens richtig munter werde, habe ich folgenden soeben erprobten Tipp: Trödeln Sie zu Hause etwas rum, stellen Sie erschrocken fest, dass Sie viel zu spät dran sind und rennen Sie dann durch die Kälte zur Bahn. Nicht wie jeden Tag die letzten hundert Meter, sondern den ganzen Weg. Ich verspreche, das wirkt Wunder! Hellwach gibt es hier also die Themen, die uns heute erwarten:

  • Wie kann die EU die Ziele des Pariser Klima-Abkommens langfristig einhalten? Kurz vor der Weltklimakonferenz stellt die EU-Kommission ihre Strategien dafür vor.
  • Die 4. Deutsche Islamkonferenz des Innenministeriums startet - mit Innenminister Seehofer und dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Mazyek. Zudem beginnt die Innenministerkonferenz in Magdeburg.
  • Wir blicken weiter auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Dieser wird sicher auch Thema sein beim Treffen von Bundestagspräsident Schäuble und dem ukrainischen Ministerpräsidenten Hrojsman.
  • Soll die Organspende neu geregelt werden, um mehr potentielle Spender zu erreichen? Die Debatte über die Einführung einer Widerspruchsregelung erreicht heute den Bundestag.
  • Das Verwaltungsgericht München verhandelt über Klagen von Autofahrern, die kostenlose und verpflichtende Software-Updates für manipulierte VW-Motoren ablehnen.
  • Der armenische Staatspräsident Sarissjan ist in Berlin zu Gast, zudem empfängt Merkel den Premierminister von Thailand, Chan-o-cha. Außenminister Maas besucht derweil die Afghanistan-Konferenz in Genf.
  • Wie steht es weltweit um die Religionsfreiheit? Heute wird in Frankfurt eine Studie dazu vorgestellt.
  • Ebenfalls vorgestellt wird die Konsumklimastudie der GfK.
  • Die Regionalkonferenz der CDU zur Vorstellung der Kandidaten für den Parteivorsitz ist heute in Düsseldorf zu Gast.
  • Vor sechs Jahren starben 259 Menschen bei einem Fabrikbrand in Pakistan. In Dortmund diskutieren heute Betroffene, pakistanische und internationale Unterstützer über besseren Arbeitsschutz. Sie fordern Schmerzensgeld vom Textildiscounter Kik, dem damaligen Hauptkunden der Fabrik.

Puh, das war viel. Holen Sie sich noch einen Kaffee und starten Sie gut in den Tag! Bei Fragen, Anregungen oder Kritik: franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de.

06:10 Uhr

Tag startet frostig kalt

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander
Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der Start in den Tag ist verbreitet frostig kalt. Zum Teil gibt es im Süden und Südosten sogar strengen Frost, also unter minus 10 Grad. Dafür geht es tagsüber - abseits von örtlichen Nebelfeldern - mehrheitlich sonnig weiter. Lediglich westlich des Rheins ziehen rasch neue Wolkenfelder auf. Und die breiten sich im Tagesverlauf in den westlichen Landesteilen immer weiter aus und bringen dabei etwas Regen mit. Die Temperaturen: in der Osthälfte weiterhin kalt bei minus 2 bis plus 4 Grad. Im Westen ist es generell milder bei 4 bis 8 Grad. Am mildesten ist es in der Region rund um Aachen. Hierbei frischt der Südostwind spürbar auf und weht besonders im Norden stark bis stürmisch.

Die weiteren Aussichten: von Westen her wird es schrittweise wechselhafter und milder. Morgen und am Freitag bei Tageshöchstwerten zwischen minus 2 und plus 12 Grad. Der Samstag bringt uns dann maximal 4 bis 10 Grad. Teilweise droht beim Vordringen der milderen Luft in Richtung Osten auch gefrierender Regen. Damit wünsche ich Ihnen einen guten, wenn auch kalten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:52 Uhr