Montag, 14. August 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny
22:32 Uhr

Das war Montag, der 14. August 2017

Liebe Leser, der Feierabend steht vor der Tür, es wird allmählich ruhig in der Redaktion. Eine gute Nachricht habe ich noch für Sie: Erinnern Sie sich an die rührenden Bilder, als Tierschützer vor zwei Wochen völlig abgemagerte Löwen und Tiger aus einem Zoo in Aleppo retteten? Eine der Löwinnen hat nun in ihrem neuen Zuhause ein Junges auf die Welt gebracht. Das Löwenbaby heißt Hayar, ein Tierarzt erklärte, beiden gehe es den Umständen entsprechend gut.

513bc301dc6738018fd0c10e5b5ef6b2.jpg

(Foto: AP)

Und das waren die Meldungen, die heute besonders oft gelesen wurden:

Außerdem möchte ich Ihnen folgende Texte aus der Redaktion ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen eine ruhige Nacht. Bis morgen!

22:12 Uhr

Erdogan schwört AKP auf Wahlkampf 2019 ein

6bb5959526f202ba70eb2fb411ddc2db.jpg

(Foto: dpa)

Beim Gründungsjubiläum der regierenden AKP hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seine Partei auf den Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 2019 eingeschworen.

  • Bei den Feierlichkeiten in der Hauptstadt Ankara kündigte er zudem "grundlegende" Änderungen in der Partei an.
  • Zahlreiche hochrangige Parteipolitiker nahmen zusammen mit Tausenden Anhängern an der Feier teil, unter anderem Ministerpräsident Binal Yildirim, sowie Bülent Arinc, der die Partei mit Erdogan im August 2001 gegründet hatte.
  • Der ehemalige Staatspräsident Abdullah Gül - ebenfalls ein Mitbegründer der Partei - war nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA nicht anwesend.
22:07 Uhr

Auto rast in Pariser Pizzeria - eine Tote

In Paris ist ein Auto in eine Pizzeria gerast. Wie die Pariser Polizeri bestätigt, ist ein Mädchen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen sind verletzt. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

22:03 Uhr

Italien beendet diplomatische Eiszeit mit Ägypten

9319ea4d814e832782228a8f85551cf6.jpg

Die Eltern des getöteten Studenten Giulio, und Paola Regeni zeigen ein Foto eines Wandgemäldes, das an ihren Sohn erinnern soll.

(Foto: AP)

Italien will wieder einen Botschafter nach Kairo schicken und damit eine 16 Monate lange Eiszeit in den diplomatischen Beziehungen der beiden Länder beenden.

  • Italiens Außenminister Angelino Alfano begründete die Entscheidung mit Fortschritten in der Zusammenarbeit zwischen den italienischen und ägyptischen Ermittlungsbehörden im Fall Giulio Regeni.
  • Nach dem mysteriösen Tod des italienischen Studenten in Kairo hatte die italienische Regierung im April 2016 ihren Botschafter Maurizio Massari nach Rom zurückgerufen.
  • Der damals 28-Jährige forschte für seine Doktorarbeit über die ägyptische Gewerkschaftsbewegung und war mutmaßlich zu Tode gefoltert worden. Seine Leiche wurde im Februar 2016 in einem Graben in der Nähe von Kairo gefunden. Es besteht der Verdacht, dass Regeni Opfer von ägyptischen Sicherheitskräften war.
21:24 Uhr

US-Behörden vereiteln Neonazi-Anschlag

Gerade erst ist in den USA ein Mensch bei einer Demonstration von Rechtsextremen ums Leben gekommen, da melden die Behörden, dass sie offenbar einen Sprengstoffanschlag eines Neonazis verhindern konnten.

  • Der 23-Jährige Jerry V. habe einen selbstgebauten Sprengsatz im Zentrum von Oklahoma City zünden wollen, heißt es in einem entsprechenden Strafantrag. Er eiferte nach Angaben der Ermittler dem Oklahoma-Attentäter Timothy McVeigh nach, der 1995 mit einer Bombe 168 Menschen getötet hatte.
  • Der 23-Jährige wurde demnach am Samstag festgenommen, nachdem er versucht hatte, einen Sprengsatz vor einer Bank zu zünden. Er flog auf, weil er mit einem verdeckten Ermittler der Bundespolizei FBI in Kontakt stand.
20:47 Uhr

Geisterfahrer stößt auf A96 mit Auto zusammen

562868c5ac3f363c88a867e089eb63cf.jpg

Wie durch ein Wunder ist bei dem Unfall niemand ums Leben gekommen.

(Foto: dpa)

Die Polizei hat noch versucht, die Autofahrer auf der A96 in Bayern zu warnen, dennoch kam es kurze Zeit später zu dem Unfall: Ein Geisterfahrer hat einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Er selbst zog sich bei dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto lebensgefährliche Verletzungen zu, wie die Polizei mitteilt.

  • Der Wagen des Geisterfahrers stieß mit einem korrekt fahrenden Wagen auf der linken Spur zusammen. Ein weiteres Auto auf der rechten Spur konnte noch ausweichen.
  • Die beiden Insassen des Wagens, der in der richtigen Fahrtrichtung unterwegs war, wurden leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
20:19 Uhr

Tillerson: Kein Interesse an Sturz Kim Jong Uns

db7499b0e7575725d3e3aa4e7b31f73a.jpg

Pentagonchef Jim Mattis und Außenminister Rex Tillerson

(Foto: AP)

Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben "kein Interesse" an einem Sturz des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un. Washington strebe auch keine "beschleunigte Wiedervereinigung Koreas" an, schrieben Außenminister Rex Tillerson und Pentagonchef Jim Mattis in einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal".

"Die USA haben kein Interesse an einem Regimewechsel", heißt es in dem Gastbeitrag. "Wir suchen auch keine Ausrede, um US-Truppen nördlich der entmilitarisierten Zone zu stationieren", die Nord- und Südkorea trennt. "Wir haben keinerlei Bedürfnis, das seit langem leidende nordkoreanische Volk zu schädigen, das sich von dem feindlichen Regime in Pjöngjang unterscheidet."

19:47 Uhr

Buschbrände wüten in Grönland

greenland_oli_2017215_lrg.jpg

Die Aufnahme eines Nasa-Satelliten zeigt die Buschbrände auf Grönland.

(Foto: NASA)

Nein, es ist nicht der 1. April und wir machen keine Scherze: Tatsächlich wird Grönland derzeit von großflächigen Buschbränden heimgesucht.

  • Die Polizei rät von jeder Art von Verkehr - einschließlich Wandern und Jagen - in den Bezirken Nassuttooq und Amitsorsuaq ab. "Es steht nicht zu erwarten, dass die Brände in den kommenden Tagen vorbei sein werden", hieß es in der Erklärung.
  • Einige der Brände lodern bereits seit dem 31. Juli. In Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, wurde am 10. August mit 24,8 Grad ein absoluter Rekordwert für die größte Insel der Welt gemessen, die zu Dänemark gehört.
  • Die Arktis ist vom Klimawandel besonders stark betroffen, die Temperaturrekorde der vergangenen Jahre beschleunigen die Eisschmelze. Die Schmelze des Grönländischen Eisschilds gehört wegen seiner riesigen Ausmaße zu den Hauptfaktoren, die den Anstieg der Meeresspiegel herbeiführen.
19:16 Uhr

Facebook bringt Online-Flohmarkt an den Start

Neue Konkurrenz für Ebay: Facebook bringt seine Verkaufsplattform Marketplace nach Europa und macht damit dem Internet-Händler Ebay Konkurrenz. Der Online-Flohmarkt starte in dieser Woche in 17 europäischen Ländern, sagte Deborah Liu, Vice President von Facebook Marketplace.

  • Zu den neuen Märkten gehörten unter anderem Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden. Die Plattform läuft in den USA, Großbritannien, Mexiko und vier anderen Ländern bereits seit knapp einem Jahr.
  • Auf Marketplace können Nutzer vor allem gebrauchte Gegenstände mit ihren Facebook-Profilen anbieten oder kaufen. Dabei werden Angebote in der Nähe des Nutzers angezeigt. Der Flohmarkt kostet nichts – weder den Verkäufer noch den Käufer. Facebook verdient durch zwischengeschaltete Werbeanzeigen.
18:55 Uhr

Donald Trump verurteilt "rassistische Gewalt"

2c315d3dd19c7f56b54f79af0277f2b4.jpg

Zwei Tage nach den Vorfällen reagiert der Präsident.

(Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump hat zwei Tage nach dem Aufmarsch von Rechtsextremen in der Stadt Charlottesville die "rassistische" Gewalt verurteilt. "Rassismus ist böse", sagte Trump. Der Ku Klux Klan, Neonazis und die sogenannte Alt-Right-Bewegung seien "abstoßend", fügte er hinzu.

18:41 Uhr

Containerriese läuft vor Antwerpen auf Grund

de623e111384fe0cb02c0c0eeb369967.jpg

Der Kahn sitzt fest, es gibt was zu gucken.

(Foto: dpa)

Im Hafen von Antwerpen geht so gut wie nichts mehr. Vor der Einfahrt in die Westerschelde ist eines der größten Containerschiffe der Welt auf Grund gelaufen.

  • Das 366 Meter lange Schiff der China Shipping Line ist auf dem Weg nach Hamburg aufgrund eines technischen Defekts manövrierunfähig geworden und dann auf Sand gelaufen.
  • Mit einsetzender Flut soll die in Hongkong registrierte CSCL Jupiter am Abend freigeschleppt werden. Vom frühen Nachmittag an durften Schiffe mit einer Länge von bis zu 200 Metern vorbeifahren, für kleinere Schiffe und Privatboote war die Passage auch vorher schon möglich.
18:22 Uhr

Hamburger Polizei sucht nach weiteren Leichenteilen

488428a7ce56c112acbbf79119eaaec8.jpg

(Foto: dpa)

Die Polizei in Hamburg sucht nach dem Fund von zehn Leichenteilen in Gewässern der Stadt nach weiteren Körperteilen. Eine heiße Spur zum Täter haben die Ermittler eigenen Angaben zufolge nicht: "Wir arbeiten mit Hochdruck, die Ermittlungen laufen", sagte eine Polizeisprecherin. "Aber im Moment haben wir leider noch keine Festnahme zu verzeichnen." Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um Körperteile einer Prostituierten handelt, die seit dem 1. August vermisst wird.

  • Die ersten beiden Leichenteile wurden am 3. August am Elbstrand in Hamburg-Rissen gefunden, vier Tage später zogen Einsatzkräfte einen Torso aus dem Tiefstackkanal in Billbrook. Am Samstag wurden dann das neunte und zehnte Teil in Rothenburgsort entdeckt.
  • Die Ermittler gehen den Angaben zufolge davon aus, dass der Täter die 48-Jährige aus Äquatorialguinea zerstückelt und die Körperteile absichtlich über das Stadtgebiet verteilt hat.
17:57 Uhr

Experte: Nordkoreas Raketenmotor stammt aus Ukraine

Dass Nordkorea so rasche Fortschritte bei der Raketentechnik machen konnte, hat einer Studie zufolge mit technischer Hilfe aus der Ukraine zu tun.

  • Das geht aus einer Untersuchung des International Institute for Strategic Studies (IISS) hervor. IISS-Experte Michael Elleman sagte der "New York Times", es sei "wahrscheinlich", dass der Antrieb für die neuen nordkoreanischen Mittelstrecken- und Interkontinental-Raketen aus Beständen einer ukrainischen Firma stamme. Er sei "vermutlich illegal" über Waffenhändler nach Nordkorea gelangt.
  • Elleman wertete unter anderem Fotos der nordkoreanischen Regierung von den jüngsten Raketenstarts aus. Sie ließen darauf schließen, dass die Raketen vom Typ Hwasong-12 und Hwasong-14 einen Antrieb hätten, der auf ein sowjetisches Modell zurückgeht.
  • Die Regierung in Kiew sowie die in der Studie erwähnte Firma Juschmasch wiesen die Angaben mit Nachdruck zurück.
17:41 Uhr

Weißer Elch wird zum Internet-Star

Von den rund 300.000 Elchen in Schweden sind nur etwa 100 weiß. Und Hans Nilsson hatte das Glück, einen fast 20 Minuten vor die Kamera zu bekommen.

  • Nilsson sah den Elch am Donnerstag vergangener Woche in den Wäldern um seinen Heimatort Eda im westschwedischen Värmland und machte einen Schnappschuss, wie er erzählte. Am darauffolgenden Tag versuchte er sein Glück noch einmal und habe den Elch dabei filmen können, wie er einen Fluss durchquerte und wie er fraß. Das über den Lokalsender P4 Sveriges Radio Värmland verbreitete Video wurde bislang über eine Million Mal angeklickt. 
  • Weiße Elche sind keine Albinos. Ihr weißes Fell rührt von einer Genmutation her, die Leuzismus genannt wird. Dabei geht die Pigmentierung von Haut und Haar verloren.
*Datenschutz

Mehr über das Prachtexemplar lesen Sie hier.

17:12 Uhr

Merkel hält Aus für Verbrennungsmotoren für richtig

Bundeskanzlerin Angela Merkel findet grundsätzlich, dass künftig keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr auf den Straßen unterwegs sein sollten. Wann das passieren soll, lässt sie allerdings offen.

  • "Ich kann jetzt noch keine präzise Jahreszahl nennen, aber der Ansatz ist richtig", sagte Merkel in einem Interview der Zeitschrift "Super Illu" auf die Frage, ob es auch für Deutschland sinnvoll sei, wie andere Länder eine "Deadline" für den Verbrenner-Ausstieg festzulegen.
  • Merkels Herausforderer Martin Schulz kritisierte Merkels Aussage als Forderung nach einem "Diesel-Verbot". Andererseits lehne die Kanzlerin eine Quote für Elektroautos in der EU ab. "Frau Merkel hat für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie keinen Plan, das ist heute klar geworden", sagte er.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:40 Uhr

Strafe gegen Colonia-Dignidad-Arzt wird vollstreckt

b8fc58d042532705efb631dbac7ebc7a.jpg

Hartmut Hopp

(Foto: dpa)

Hartmut Hopp war Arzt in Paul Schäfers Colonia Dignidad in Chile und in mehrere Fälle von sexuellem Missbrauch verwickelt. Dafür wurde er 2011 in Chile von einem Gericht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Hopp jedoch setzte sich nach Deutschland ab und lebte seither unbehelligt in Krefeld, denn als Deutscher durfte er nicht ausgeliefert werden. Jetzt allerdings muss er doch ins Gefängnis.

  • Der Oberste Gerichtshof Chiles hatte beantragt, die Strafe in Deutschland umzusetzen. Mit Erfolg: "Die Kammer hat die ausländische Sanktion in eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und einem Tag umgewandelt", teilte nun das Landgericht Krefeld mit. 
  • Hopp soll die rechte Hand des 2010 gestorbenen Sektenführers Paul Schäfer gewesen sein, der 2006 wegen Kindesmissbrauchs in Chile zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war. Schäfer starb 2010 im Gefängnis.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

16:34 Uhr

Merck-Chef verlässt wegen Anschlag Trumps Gremium

42dbba8b248c313631a09e022e2cccf1.jpg

Kenneth Frazier ist in der Bildmitte zu sehen.

(Foto: AP)

Rechtsextreme in den USA fühlen sich dadurch, dass US-Präsident Donald Trump auf den Anschlag von Charlottesville einfach gar nicht reagiert, bestätigt. Bei allen anderen sorgt dieses Verhalten für Entrüstung. Auch einer seiner Berater nimmt nun den Hut.

  • Der Chef des US-Pharmakonzerns Merck hat aus Protest das Beratergremium des Präsidenten verlassen. Kenneth Frazier erklärte, die Führung des Landes müsse "zu unseren grundsätzlichen Ansichten stehen, indem sie Äußerungen von Hass, Fanatismus und eine Überlegenheit bestimmter Gruppen klar zurückweist". Diese liefen dem amerikanischen Ideal zuwider, dass alle Menschen gleich seien.
  • Trump antwortete mit Spott und erwiderte kurze Zeit später per Twitter, der Merck-Chef werde dann wohl jetzt mehr Zeit haben, die hohen Arzneimittelpreise zu senken.
*Datenschutz

 

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:58 Uhr

Mehr als 310 Tote bei Überflutung in Sierra Leone

54a11888812888206dc551e213cce970.jpg

(Foto: AP)

Bei den verheerenden Überschwemmungen in Sierra Leone sind nach Angaben des Roten Kreuzes mehr als 310 Menschen ums Leben gekommen.

  • Infolge der Überschwemmungen kam es zu einem Erdrutsch. Ein AFP-Journalist sah mit Schlamm bedeckte Wohnhäuser. Auf Bildern örtlicher Medien war zu sehen, wie Menschen bis zum Bauch im Wasser standen, die versuchten, die überspülten Straßen von Freetown zu überqueren.
  • Medienberichten zufolge brach im Stadtteil Regent infolge des massiven Regens ein Teil eines Hügels ab.

Hier lesen Sie mehr zu der Katastrophe.

15:40 Uhr

US-Justizminister: Neonazi-Angriff war Terroranschlag

Der Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto auf Gegendemonstranten in Charlottesville kann nach Ansicht von US-Justizminister Jeff Sessions als "Terrorismus" eingestuft werden.

  • Sessions sagte dem Sender ABC, die Attacke mit einem Todesopfer und 19 Verletzten "passt zur Definition von einheimischem Terrorismus nach unserem Gesetz". Der Täter hatte sein Auto am Samstag absichtlich in eine Gruppe von Menschen gesteuert, die gegen einen rechtsextremen Aufmarsch protestierten.
  • Sessions kündigte zugleich an, dass die Ermittlungen der Justiz in dem Fall mit dem Ziel der "härtesten Anklage" geführt würden, denn dies sei "unzweifelhaft ein unakzeptabler, bösartiger Angriff" gewesen.
  • Der Fahrer des Wagens, ein 20-jähriger mutmaßlicher Neonazi aus Ohio, wurde festgenommen. Ihm wird Mord mit bedingtem Vorsatz vorgeworfen.

Was wir über den mutmaßlichen Täter wissen, lesen Sie hier.

15:13 Uhr

Frontex lobt Einsatz der libyschen Küstenwache

cf8636b8bf199da8a6246dd3e612ee11.jpg

Ein Schiff der libyschen Küstenwache fährt vor der Küste Patrouille.

(Foto: REUTERS)

Im Vergleich zum Juni haben im Juli nur noch etwa halb so viele Flüchtlinge versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex sieht vor allem den verstärkten Einsatz der libyschen Küstenwache als Grund dafür.

  • Der Einsatz schrecke Schmuggler ab, Menschen mit Booten in Richtung Europa zu schicken, so die Grenzschützer. Schlechte Wetterbedingungen sowie Kämpfe in der libyschen Stadt Sabrata, von wo aus viele Flüchtlingsboote abfahren, seien weitere Faktoren gewesen.
  • Während sich die Lage für Italien zu entspannen scheint, erlebe Spanien den "größten Migrationsdruck" seit 2009, so Frontex. Über das westliche Mittelmeer gelangten mit rund 2300 Menschen im Juli viermal so viele nach Europa wie im Vorjahreszeitraum. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lag die Zahl bereits höher als die der Ankünfte im ganzen Jahr 2016.
14:50 Uhr

Hunderttausende kehren nach Aleppo zurück

17625554ae18da2614fc94408711fa00.jpg

Vor wenigen Monaten wurde hier noch gekämpft: Ein neu eröffneter Kiosk nahe des einstigen Frontverlaufs.

(Foto: dpa)

Mehr als 600.000 Syrer sind innerhalb der ersten Jahreshälfte in ihre Heimat zurückgekehrt, meldet die Internationale Organisation für Migration. Allein rund 67 Prozent davon kehrten in die Provinz Aleppo zurück.

  • 84 der Rückkehrer sind Binnenvertriebene, die in anderen Landesteilen Zuflucht gefunden hatten. 16 Prozent kehrten dagegen aus Nachbarländern wie der Türkei, dem Libanon, dem Irak und Jordanien zurück.
  • Rund 27 Prozent der Rückkehrer gaben als Grund für ihre Rückkehr an, ihren Besitz schützen zu wollen. 25 Prozent nannten die Verbesserung der Wirtschaftslage und 11 Prozent die Verbesserung der Sicherheitsbedingungen in ihrem Heimatort.
14:29 Uhr

Schweizer Supermarkt verkauft in Kürze Insekten-Burger

imago69094115h.jpg

Rohstoff für den Burger: Mehlwürmer

(Foto: imago/Lars Berg)

Würden Sie in einen Burger aus Mehlwürmern beißen? Die Welternährungsorganisation FAO lobt Insekten immer wieder als gute Proteinquelle. Umweltschützer betonen den klimaschonenden Herstellungsprozess.

  • Die Schweizer Supermarktkette Coop bietet die Spezialität ab kommender Woche in mehreren Filialen an. Coop pries die Kreationen des Anbieters Essento an: Der Burger enthalte neben Mehlwürmern Reis, Karotten, Sellerie und Lauch mit einer Prise Chili, die "Insect Balls" würden mit Kichererbsen, Zwiebeln, Knoblauch und Koriander zubereitet.
  • Insekten sind in einigen europäischen Ländern als Nahrungsmittel zugelassen, darunter Belgien, aber in Deutschland noch nicht, wie das Institut für Lebensmitteltechnik bestätigt. In der Schweiz dürfen seit dem 1. Mai Grillen, Wanderheuschrecken und Mehlwürmer zum Verzehr verkauft werden.

Sie haben Appetit bekommen? Hier erfahren Sie mehr.

14:08 Uhr

Facebook erkundet heimlich Chinas Internet

Facebook ist in China wie viele ausländische Webseiten gesperrt. Doch das Unternehmen hat einen Weg gefunden, sich dennoch auf dem riesigen Markt auszubreiten.

  • Mit einer anonymen Foto-App will Facebook den Markt in China testen. Das neue Programm ist stark abhängig von dem in China dominanten sozialen Netzwerk WeChat, um die Fotos zu teilen.
  • "Colorful Balloon" ist bereits seit Mai auf dem Markt. Doch enthüllte die "New York Times" erst jetzt die Verbindung zu Facebook.
  • Chinas Zensur blockt außer Facebook, Twitter und Instagram auch alle Google-Dienste, Youtube oder auch Webseiten großer internationaler Zeitungen. Hinter der "großen Firewall" florieren WeChat, der Kurznachrichtendienst Weibo oder die Suchmaschine Baidu, die politisch heikle Inhalte oder Kommentare selber streichen.
13:43 Uhr

General erklärt "militärische Option" gegen Nordkorea

23193f0a2cd384cf5c7035c6079b3226.jpg

Dunford sieht die "militärische Option", lies "Krieg", als letztes Mittel.

(Foto: dpa)

Hört man dem US-Präsidenten zu, wenn er sich zu Nordkorea äußert, kann einem schon mulmig werden. Trumps Top-Mitarbeiter versuchen anschließend dann meist, die Lage wieder zu beruhigen. So hatten bereits Chefdiplomat Tillerson und Verteidigungsminister Mattis den Vorrang der Diplomatie betont. Gleiches ist nun noch einmal von Generalstabschef Joseph Dunford zu hören. Militärische Optionen würden für den Fall vorbereitet, dass Diplomatie und Wirtschaftssanktionen scheitern sollten, sagte Dunford. Die große Frage dabei ist allerdings, wer bestimmt, wann dies der Fall ist. Und da wäre man dann wieder beim US-Präsidenten. Und dem mulmigen Gefühl.

13:24 Uhr

Richterin verurteilt Jugendlichen zu 20 Stunden Lesen

Keine Sozialstunden, keine Geldbuße, nein, ein junger Mann ist in München nun zu 20 Stunden Lesen verurteilt worden. Der Mann, für den das eine Strafe sein soll, hatte zum wiederholten Mal Kennzeichen schlecht lesbar an seinem Motorrad angebracht - eine Jugendrichterin brummte dem 19-Jährigen daher nun die ungewöhnliche "Leseweisung" auf. Dadurch solle er motiviert werden, "sich auf intellektueller Ebene noch einmal mit der Tat auseinanderzusetzen". Nun muss er sich an der Hochschule München ein Buch aussuchen und dazu dann irgendeine Arbeit abgeben, zum Beispiel ein Plakat oder einen Rap.

13:13 Uhr

Attentäter von Charlottesville verehrte Hitler

Die Neonazi-Demo im US-Bundesstaat Virginia mit reichlich Hakenkreuzen, Hitlergrüßen und anderen gespenstischen Szenen hätte schon das Zeug gehabt, die USA zu erschüttern - vollends geschah das aber nach dem Auto-Attentat auf Gegendemonstranten. Der unter Tatverdacht stehende Mann hatte zumindest als Schüler große Sympathien für die Nazis, wie nun sein Geschichtslehrer aus Union im Bundesstaat Kentucky laut "Washington Post" sagte. "Es war offensichtlich, dass er vom Nationalsozialismus fasziniert war und Adolf Hitler verehrte", sagte dieser und bezog sich auf eine schriftliche Hausarbeit des mutmaßlichen Täters über die Wehrmacht. "Sein Weltbild ging von der Überlegenheit der Weißen aus. Er hat dieses Zeug wirklich geglaubt." Die Arbeit sei gut geschrieben gewesen, habe aber zugleich wie eine Liebeserklärung ans deutsche Militär und die Waffen-SS gewirkt. Er habe versucht, ihn davon abzubringen, müsse sich aber eingestehen, damit gescheitert zu sein.

12:51 Uhr

Terre des hommes: Babyklappen bringen nichts

35qf2038.jpg7055304771878219997.jpg

(Foto: dpa)

Dass die Babyklappe einst große Diskussionen auslöste, war kaum überraschend. Doch laut dem Kinderhilfswerk von Terre des hommes verfehlt sie ihr Ziel, die Zahl der Tötungen an Babys zu verringern. Laut einer Mitteilung wurden in diesem Jahr bereits zehn Säuglinge tot aufgefunden, im vergangenen Jahr seien es neun über die gesamten zwölf Monate gewesen. Der Vorstandsvorsitzende von Terre des hommes, Jörg Angerstein, sieht den Staat in der Pflicht. "Um die Tötung und Aussetzung von Kindern zu bekämpfen, müssen bestehende Beratungs- und Hilfsangebote weiter verbessert werden", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Babyklappen seien wirkungslos.

12:29 Uhr

Smartphonespiel ist Chinas größter Feind

Ein Smartphone-Spiel droht die Moral der chinesischen Armee zu zermürben. Es geht um das Kriegsspiel "King of Glory", das so beliebt ist, dass die Tageszeitung der Nationalen Volksarmee nun Alarm schlägt. "Wenn ein Soldat für einen dringenden Einsatz vom Spiel weggerissen wird, könnte er beim Einsatz zerstreut sein, weil er gedanklich beim Spiel bleibt", heißt es in dem Artikel. Es gebe ein "Sicherheitsrisiko, das nicht übersehen werden darf". Offiziere waren laut dem Bericht besorgt, als fast alle Soldaten eines Schlafsaals an einem Wochenende "King of Glory" spielten. Es sei allerdings aktuell nicht geplant, das Spiel aus den Kasernen zu verbannen.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:36 Uhr

Prozessbeginn nach Mord an Flüchtlingshelferin

5add924e10aa5918d92d65f8cefa491e.jpg

Der Fall wird vorm Landgericht Münster verhandelt.

(Foto: dpa)

Der Fall machte große Schlagzeilen - vor einem halben Jahr wird in Ahaus im Münsterland eine Flüchtlingshelferin ermordet. Anschließend wird ein Nigerianer angeklagt, die 22-Jährige heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Er stach 22 Mal zu. Nun hat der Prozess vor dem Landgericht Münster begonnen. Den Ermittler zufolge sollen der Asylbewerber und sein späteres Opfer eine wenige Tage dauernde Beziehung unterhalten haben. Der zur Tatzeit 27-Jährige soll die Vorstellung nicht ertragen haben, dass sich die Frau einem anderen zuwenden könnte.

11:04 Uhr

China verhängt neue Sanktionen gegen Nordkorea

89829653.jpg

Ob er wirklich immer so gut drauf ist? Kim Jong Un.

(Foto: picture alliance / ---/Rodong Si)

Die USA, insbesondere ihr Präsident, bedrängen China, mehr gegen Nordkorea zu unternehmen. Nun kündigt Peking Sanktionen an, die auf einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates zurückgehen. Ab morgen wird China Kohle, Eisen, Blei und Fisch aus Nordkorea nicht mehr einführen. Das dürfte auch den berühmtesten aller Twitterer freuen.

10:47 Uhr

Dealer bietet Polizisten Marihuana an

Selbst wenn es so wirkt, als ob alles immer gut geht, heißt das nicht, dass weiterhin immer alles gut gehen wird. Das muss nun ein Dortmunder Drogendealer lernen. In der berühmten und berüchtigten Nordstadt sprach er zwei Männer, die dort mit ihrem Auto herumfuhren. Er habe sie ja schön öfter hier gesehen, sagte er, ob sie etwas Gras haben wollten, sprich: Marihuana. Nun gibt es auch Polizisten, die keine Uniformen tragen - denn um ebensolche handelte es sich bei den beiden Männern. Die gingen zum Schein aufs Angebot ein, fuhren mit dem 22-jährigen Mann zu einer Wohnung, wo die Drogen auf sie warteten. Dann "klickten die Handschellen", wie die Polizei mitteilte.

10:28 Uhr

Indischer Chefarzt nach Todes-Serie entlassen

In der Uniklinik von Neu-Delhi häufen sich die Todesfälle - 63 Kinder starben in den vergangenen Wochen. Nun muss der Chef-Kinderarzt seinen Hut nehmen.

  • Er sei zum Sündenbock gemacht worden, kritisierte eine Ärztevereinigung des renommierten AIIMS-Krankenhauses. Mit der Entlassung des Pädiatrie-Chefs wolle die Regierung des Bundesstaates Uttar Pradesh ihre grobe Fahrlässigkeit und Inkompetenz vertuschen.
  • Warum so viele Kinder, die meisten waren Frühchen auf der Säuglingsstation, sterben mussten, ist noch unklar. Die Behörden erklärten, die Versorgung mit Sauerstoffflaschen sei am Donnerstag unterbrochen worden, weil das Baba Raghav Das Medical College Rechnungen nicht bezahlt habe. Die Regierung des Bundesstaates stritt ab, dass dies die Todesfälle verursacht habe.
10:00 Uhr

Berentzen steigert Umsatz ohne Alkohol

Der Umsatzzuwachs bei Berentzen fällt hochprozentig aus, doch Alkohol ist dabei nicht im Spiel - so viele alkoholfreie Getränke (plus 13,2 Prozent) verkaufte der emsländische Spirituosenhersteller im ersten Halbjahr, dass die Erlöse vor Zinsen und Steuern um vier Prozent auf 85,3 Millionen Euro steigen. Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem Mineralwasser-, Limonaden- und Energydrinkmarken.

Mehr dazu hier.

09:26 Uhr

Frau stirbt im Flugzeug nach Frankfurt

Wegen des Todes einer Reisenden musste ein Pilot der Turkish Airlines eine Maschine außerplanmäßig in Budapest landen. Auf dem Weg von Istanbul nach Frankfurt starb die betagte Frau, eine türkische Staatsbürgerin, die nur mit ärztlicher Hilfe in das Flugzeug einsteigen konnte. Nach der Landung in der ungarischen Hauptstadt konnten die Ärzte nur noch den Tod der Frau feststellen, sagte ein Sprecher.

08:44 Uhr

US-Amerikaner wegen Hitlergruß in Dresden verhaftet

Als ein US-Amerikaner in Dresden den rechten Arm hob, soll er sehr betrunken gewesen sein. Der Mann saß dabei in einer Kneipe in der Neustadt, dem Viertel der Linken und Alternativen in Dresden. Kein Wunder, dass der Hitlergruß dort nicht so gut ankam. Als der Mann aus dem Lokal wankte, bekam er kräftig eine gescheuert. Der 41-Jährige habe geringfügige Verletzungen davongetragen, sagte ein Polizeisprecher laut dem US-Sender CNN. Anschließend wurde er festgenommen, denn der Hitlergruß ist hierzulande verboten. Ihm droht eine Geldstrafe. Vergangene Woche wurden zwei Chinesen für das gleiche Vergehen, allerdings in Berlin vorm Reichstag, zu 500 Euro Geldbuße verurteilt.

08:28 Uhr

IS-Terrorist greift türkische Polizisten mit Messer an

Die türkische Polizei nimmt am Sonntag einen Mann fest, er soll dem IS angehört haben. Dann zieht der Mann plötzlich ein Messer und sticht zu - ein Polizist sackt zusammen und verblutet. Andere Polizisten ziehen ihre Pistolen und schießen auf den Mann, der im Kugelhagel stirbt. Der Täter sei festgenommen worden, weil er ein Selbstmordattentat für den IS geplant haben soll, berichtete die staatliche Agentur Anadolu.

Mehr dazu hier.

08:01 Uhr

Baum kracht während Grillparty ins Haus

Wer keinen eigenen Garten hat, darf oft auch auf dem Balkon grillen - ein paar Spielregeln sollten aber beachtet werden, damit es keinen Ärger mit den Nachbarn gibt. (Bild: dpa)

Friedlich brutzelte das Fleisch, als es passierte.

Vor einer Grillparty hofft,man, dass die Freunde und Nachbarn einen nicht bei den dilettantischen Versuchen beobachten, die Kohle anzuzünden und dann, dass das Fleisch nicht anbrennt und dass jemand einen Salat mitbringt. Aber kann Schlimmeres passieren? Ja, leider. Zum Beispiel kann ein Baum auf das eigene Haus stürzen. Das ist gestern Abend in Mülheim an der Ruhr passiert. Ein 20 Meter hoher Baum fiel während einer Grillparty auf das Heim der Gastgeber. Die durften anschließend nicht mehr in die eigenen vier Wände - aus Sicherheitsgründen. Sie kamen bei Freunden unter.

07:46 Uhr

Massenschlägerei in Göttingen

In Göttingen war gestern Abend richtig was los. 200 Menschen trafen aufeinander losgegangen, es kam zu einer Massenschlägerei. Wer da statt mit Worten und Argumenten mit Hilfe der Physik zur Tat schritt, ist noch unklar.  "Die Sache ist noch ziemlich unübersichtlich", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. "Fest steht bisher, dass am Sonntagabend zwei große Personengruppen unterschiedlicher Herkunft aufeinander losgingen." Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an. "Ein Beteiligter wurde in Gewahrsam genommen", sagte der Sprecher. Und, alle Achtung, von wegen Massenschlägerei: Verletzte soll es nicht gegeben haben. Das erklärte die Polizei später damit, dass doch nicht alle mitkämpften, sondern viele nur zusahen.

Mehr dazu hier.

07:31 Uhr

Explosionen auf Tankschiff bei Koblenz

Smoke on the Water bei Koblenz: Auf einem Tankschiff, das auf dem Rhein liegt, kracht es zweimal - wie sich herausstellt, explodieren zwei große Schiffsbatterien. Nicht unbrisant bei dem Unglück am Sonntagabend war, dass nur 500 Meter weiter, in Mülheim-Kärlich, ein Kraftwerk steht. Eine Gefahr habe aber nicht bestanden, hieß es. Und als das Schiff neue Batterien bekam, konnten der Käpt'n und seine Crew dann auch weiterschippern.

07:12 Uhr

Jüngere Deutsche werfen mehr Lebensmittel weg

Werfen Sie manchmal Lebensmittel weg? Halt, sagen Sie nichts - ich weiß die Antwort schon, sie lautet höchstwahrscheinlich "Ja". Die Frage ist nur, wie viel. Eine neue Studie zeigt nun, dass jüngere Deutsche deutlich häufiger Nahrung in den Müll werfen als ältere. Bei den zwischen 21- und 51-Jährigen sind es 92 Prozent. Die vor 1945 Geborenen sind da anders - ein Drittel gibt an, nie etwas wegzuwerfen. Durchschnittlich wirft der Deutsche an sich 80 Kilogramm im Jahr weg.

Und ich habe auch eine Erklärung dafür: Die Kühlschränke sind zu unübersichtlich. Zumindest, wenn sie sich in Bodennähe befinden - dann übersieht man immer die Dinge im hinteren Bereich und entdeckt sie erst wieder, wenn es zu spät ist. Ein weiteres Erklärungsmodell hat gerade ein Kollege angeführt. Er sagte: Manche Sachen sind nach ein paar Tagen einfach nicht mehr sexy.

Mehr dazu hier.

06:58 Uhr

Waldbrand bei Athen gerät außer Kontrolle

b98ec68dd1727dcba5b0171d09e3b6d4.jpg

Dutzende Häuser brannten bereits aus.

(Foto: AP)

Manch ein Griechenland-Urlauber nimmt gerade eine Erinnerung fürs Leben mit, aber nicht so, wie es im Reiseprospekt stand. Ein Großbrand in der nordöstlich von Athen gelegenen Ferienregion Kálamos zwingt Tausende Menschen, vor den Flammen zu fliehen.

  • "Es ist ein sehr schwieriger Brand", sagte der Chef des griechischen Zivilschutzes, Giannis Kapakis, im Fernsehen.
  • Die Flammenfront habe nach Schätzungen der Feuerwehr eine Länge von mehr als 15 Kilometer. Dutzende Häuser brannten in der Nacht aus. Der Strom ist weitgehend ausgefallen.  
  • Angesichts der dramatischen Lage rief Regierungschef Alexis Tsipras alle Behörden auf, an den Löscharbeiten teilzunehmen.
06:50 Uhr

Angreifer feuern auf Ausländer-Lokal in Burkina-Faso

88f082576089cfcb4c7b9bf1251bba02.jpg

Die Polizei im Einsatz in Ougadougou.

(Foto: REUTERS)

Mindestens 17 Menschen sterben im Kugelhagel in der Hauptstadt Burkina Fasos, Ougadougou. Dort fahren mutmaßliche Dschihadisten mit einem Pick-up-Truck vor einem Lokal vor, in dem sich vornehmlich Ausländer aufhalten - dann eröffnen sie das Feuer. Unter den Toten soll ein türkischer Staatsbürger sein, hieß es. Anschließend verschanzen sie sich und liefern sich stundenlange Schusswechsel mit der Armee.

Update: Gegen 8 Uhr erreicht uns die Meldung, dass beide Angreifer erschossen wurden.

06:42 Uhr

Unbekannter erschießt drei Männer bei Autorennen

In den USA sucht die Polizei einen Mann, der bei einem Autorennen ein Blutbad angerichtet hat. Am Rande eines Drag-Rennens in Kenosha County (Wisconsin) trat der Täter an einem Essensstand an drei Männer heran und erschoss sie aus nächster Nähe. Zwei der Opfer waren auf der Stelle tot, ein weiterer Verletzter starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Schütze flüchtete anschließend.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

7ebb111fab2c05a894a31ba2dcc0c8ec.jpg

Der Prozess gegen den "Chapo" soll im April 2018 beginnen.

(Foto: REUTERS)

Eine schwierige Entscheidung steht an - wir müssen uns alle überlegen, ob wir das heute und morgen erfolgende Versöhnungsangebot des Sommers annehmen. Und wenn Sie das geklärt haben, könnte das hier heute wichtig werden:

  • US-Präsident Trump hat eine Erkärung zu China angekündigt. Es gehe um den Diebstahl geistigen Eigentums, hieß es vorab. Das ist auch vor dem Hintergrund der Nordkorea-Krise interessant, da China eine wichtige Vermittlerrolle spielt.
  • RWE legt Quartalszahlen vor.
  • Im Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss "El Chapo" Guzmán steht eine Anhörung an. Er ist in 17 Punkten angeklagt.
  • Am Abend geht die erste Runde des DFB-Pokals zu Ende - um 20:45 Uhr empfängt Hansa Rostock die Hertha aus Berlin. Drei weitere Partien stehen an, die Paarungen finden Sie hier.
  • Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann treten heute vor die Presse - denn morgen treffen die beiden Mannschaften der Fußball-Trainer in der Qualifikation zur Champions League aufeinander.

Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie hier bis zum frühen Nachmittag. Guten Morgen! Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

06:07 Uhr

Ein bisschen Sommer zum Wochenbeginn

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

In dieser Woche fällt der Sommer auf den Montag und den Dienstag. Danach zeigt die Formkurve der warmen Jahreszeit leider schon wieder nach unten. Heute geht es aber erst einmal oft freundlich bis sonnig los. Ein paar mehr Wolken sind in Richtung Nordwesten unterwegs. Und auch über den Bergen sind einzelne Schauer und Gewitter nicht ganz auszuschließen. Ansonsten bleibt es aber schön und angenehm warm. Meistens bei 23 bis 28 Grad oder etwas darüber. Nur ganz im Norden und Nordosten Höchstwerte um die 20 Grad. Morgen werden es dann 24 bis 32 Grad. Mehr zu den Aussichten finden Sie hier. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht