Montag, 24. August 2015Der Tag

Heute mit Kai Stoppel und Benjamin Konietzny
22:32 Uhr

Das war Montag, der 24. August 2015

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Nacht über Dortmund

(Foto: imago stock&people)

Liebe Leser, der Tag neigt sich dem Ende zu. Ich wünsche Ihnen eine ruhige Nacht.

Folgende Nachrichten wurden bei n-tv.de heute besonders oft gelesen:

Außerdem möchte ich Ihnen den Beitrag meines Kollegen Hubertus Vollmer ans Herz legen, der die aktuelle Flüchtlingsdebatte unter der Überschrift "Die Schande beginnt in Berlin" kommentiert.

22:10 Uhr

Letzter Ebola-Patient in Sierra Leone geheilt

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Adama Sankoh

(Foto: AP)

In Sierra Leone ist der letzte an Ebola erkrankte Mensch aus dem Krankenhaus entlassen worden.

  • Wenn binnen sechs Wochen kein neuer Fall der hoch ansteckenden und häufig tödlichen Krankheit auftritt, kann sich Sierra Leone für Ebola-frei erklären.
  • Die 35-jährige Adama Sankoh hatte gut auf die medizinische Behandlung angesprochen und am Sonntag ihren zweiten negativen Ebola-Test erhalten. Nun konnte sie das Krankenhaus in Makeni, rund 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Freetown, verlassen.
21:49 Uhr

Erdogan ruft offiziell zu Neuwahlen auf

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat offiziell zu Neuwahlen in der Türkei aufgerufen.

  • Das berichtete die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu. Erdogan hatte sich zuvor mehr als drei Stunden lang mit Parlamentspräsident Ismet Yilmaz beraten.
  • Ein genaues Datum wurde zunächst nicht genannt. Erdogan hatte aber bereits am Freitag erklärt, dass voraussichtlich am 1. November ein neues Parlament gewählt wird.
21:40 Uhr

Donald Trumps Gesicht in Butter gefunden

Seien Sie ehrlich: Sie haben heute noch viel zu wenig gelacht. Je nachdem, ob Sie so einen debilen Humor wie ich haben, könnte sich das jetzt ändern:

 

21:18 Uhr

IS tötet über 50 Soldaten in Nordsyrien

Die radikal-islamische IS-Miliz hat bei zwei Angriffen in der nordsyrischen Provinz Aleppo nach Angaben von Beobachtern allein im August 51 Regierungssoldaten getötet.

  • Die Armeeangehörigen hätten sich in einem von IS-Kämpfern belagerten Luftwaffenstützpunkt verschanzt, berichtete die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
  • Die Extremisten hätten versucht, den Stützpunkt zu überrennen, indem sie mit Sprengstoff beladene Autos einsetzten.
  • Mindestens 40 der getöteten Soldaten seien Offiziere gewesen, berichtete die Beobachtungsstelle. Auch 62 IS-Kämpfer seien getötet worden, darunter mehrere Anführer.
20:50 Uhr

Thalys-Schütze wurde zuvor in Berlin kontrolliert

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Am Berliner Flughafen Tegel ist der Mann schon einmal in Erscheinung getreten.

(Foto: imago stock&people)

Der mutmaßliche islamistische Terrorist, der in einem französischen Zug überwältigt wurde, hat nach einem Medienbericht bei einer Reise über Berlin am Flughafen Tegel einen Alarm ausgelöst.

  • Der aus Marokko stammende Mann sei dabei am 10. Mai am Flughafen intensiv kontrolliert und befragt worden, berichtete die rbb-Abendschau unter Berufung auf Sicherheitskreise.
  • Französische Behörden hätten den Mann zu einer verdeckten Kontrolle ausgeschrieben, ihn aber nicht als "Foreign Fighter" klassifiziert. So fehlte der Bundespolizei die rechtliche Handhabe, den Marokkaner festzuhalten.

 

20:31 Uhr

Suizide nach Hackerangriff auf Seitensprungportal

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(Foto: REUTERS)

Nach dem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison hat die kanadische Polizei Ermittlungen in zwei Suizidfällen aufgenommen, die möglicherweise im Zusammenhang mit den Attacken auf die Website und der Veröffentlichung von Nutzerdaten stehen könnten.

  • Es gebe zwei "unbestätigte Berichte" über Suizide im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Kundenprofilen, sagte Polizeisprecher Bryce Evans. Andere Kunden seien bereits Ziel von Erpressungsversuchen gewesen.
  • Eine Hackergruppe namens The Impact Team hatte in der vergangenen Woche vertrauliche Informationen über rund 32 Millionen Nutzer des Seitensprungportals ins Internet gestellt.
20:06 Uhr

Betrunkener fährt mit dem Auto zur Polizei

Ausgerechnet mit dem Auto ist in Bersenbrück bei Osnabrück ein Betrunkener zur Polizeidienststelle gefahren.

  • Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, wollte der 51-Jährige auf der Wache den Verlust seiner Geldbörse melden. Dabei fiel den Beamten auf, dass der Mann nach Alkohol roch.
  • Der Alkoholtest ergab bei dem Autofahrer einen Wert von 1,4 Promille. Die Beamten untersagten ihm das Autofahren.
19:51 Uhr

Besuch in Heidenau? Merkel entscheidet morgen

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20 Kilometer Umweg - lohnt sich das?

(Foto: imago/Xinhua)

Bundeskanzlerin Angela Merkel will morgen entscheiden, ob sie nach den jüngsten Ausschreitungen im sächsischen Heidenau die dortige Flüchtlingsunterkunft besuchen wird.

  • Auf die Frage, ob sie am Mittwoch bei einem ohnehin geplanten Besuch in Sachsen auch nach Heidenau fahren werde, sagte Merkel, die Planungen für Mittwoch würden an diesem Dienstag bekanntgegeben.
  • Bislang ist vorgesehen, dass Merkel am Mittwoch eine neue Produktionsstätte bei der Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne in Glashütte in Sachsen eröffnet. Von dort ist die Kleinstadt Heidenau nur gut 20 Kilometer entfernt.
19:25 Uhr

Ausstrahlung von Film über "Rana Plaza" verboten

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Beim Einsturz des Gebäudes kamen über 1100 Menschen ums Leben.

(Foto: REUTERS)

Ein Gericht in Bangladesch hat die Ausstrahlung des Films "Rana Plaza" im In- und Ausland für sechs Monate untersagt.

  • Der Film thematisiert den Einsturz des gleichnamigen Fabrikkomplexes in der Hauptstadt Dhaka 2013 und damit eine der schwersten industriellen Katastrophen der Welt.
  • Nach Ansicht der beiden zuständigen Richter zeigt der Film die Bekleidungsindustrie, die dem Land durch Exporte jedes Jahr 25 Milliarden Dollar einbringt, in einem zu negativen Licht. Außerdem zeige er verstörende Bilder des Einsturzes und verstoße damit gegen eine ältere Entscheidung des Gerichts.
  • Bei dem Unglück starben im April 2013 mehr als 1100 Menschen, mehr als 1500 wurden verletzt. In dem neunstöckigen Gebäude hatten über 5000 Menschen gearbeitet.
19:01 Uhr

Proteste in Nepal: Acht Polizisten sterben

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Das Bild zeigt friedliche Szenen der Demonstrationen.

(Foto: REUTERS)

In Nepal sind am Montag Proteste gegen die geplante neue Verfassung eskaliert.

  • Nach Behördenangaben gingen in der westlichen Stadt Tikapur mit Speeren und Äxten bewaffnete Demonstranten auf die Ordnungskräfte los, mindestens acht Polizisten wurden getötet.
  • Etwa 40 weitere Sicherheitskräfte wurden den Angaben zufolge verletzt. Ein Mitglied einer Polizeimiliz wurde bei lebendigem Leib angezündet - es war zunächst unklar, ob er den Angriff überlebte.
18:37 Uhr

Rechtsextremer uriniert auf Flüchtlingskinder

Zwei Rechtsextremisten haben in einer Berliner S-Bahn Kinder mutmaßlich ausländischer Herkunft rassistisch beleidigt, einer hat auf die Opfer uriniert.

  • Die beiden Festgenommenen im Alter von 32 und 37 Jahren seien bereits in der Vergangenheit durch rechtsextreme Straftaten aufgefallen, teilte die Bundespolizei mit.
  • Zeugen hatten über den Notruf die Polizei alarmiert. Die Opfer - eine Frau und die beiden Kinder im Alter von etwa 5 und 15 Jahren - waren nach der Tat mit der Bahn weitergefahren und werden nun gesucht.
  • Gegen die mutmaßlichen Täter wird wegen Beleidigung, Körperverletzung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt.
18:30 Uhr

Nord- und Südkorea einigen sich

Süd- und Nordkorea haben nach Medienberichten bei ihren Gesprächen über eine Entschärfung der jüngsten Krise auf der koreanischen Halbinsel eine Einigung erzielt. Das Abkommen werde in der Nacht zum Dienstag bekanntgegeben, berichtete der südkoreanische Nachrichtenkanal YTN.

Mehr dazu lesen Sie hier.

18:15 Uhr

Jeder Vierte würde sich von Robotern pflegen lassen

Rund ein Viertel der Bundesbürger würde sich auch von einem Roboter pflegen lassen.

  • 26 Prozent hätten gegenüber den technischen Helfern keinerlei Berührungsängste, wie eine Umfrage im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ergab.
  • Implantate für mehr Konzentration oder Gedächtnisleistung befürworten sogar 51 Prozent der Befragten.
  • Jeder Zweite (51 Prozent) misst auch der Telepflege große Möglichkeiten zu, wie der sogenannte Zukunftsmonitor weiter zeigt. Dabei werden Gesundheitsdaten durch den Hausarzt oder Pflegedienst mit Computerhilfe aus der Ferne überprüft.
17:56 Uhr

Polizei in Heidenau bereitet nächsten Einsatz vor

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(Foto: imago/epd)

Die sächsische Polizei richtet sich auf einen weiteren nächtlichen Einsatz vor der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau ein.

  • Zu Art und Umfang wollte sich ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Montag aber nicht äußern. "Sie können aber sicher sein, dass wir nach den Geschehnissen der letzten Tage nicht abziehen", sagte er.
  • Am Wochenende war es in Heidenau zu schweren Ausschreitungen von Rechtsextremisten und Rassisten gekommen, bei denen mehr als 30 Polizisten verletzt wurden.
17:28 Uhr

Marokkanerinnen infizieren 16 IS-Kämpfer mit Aids

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(Foto: AP)

16 Kämpfer des Islamischen Staates (IS) sind positiv auf Aids getestet worden, nachdem sich Sex mit zwei Frauen aus Marokko hatten. Das berichten unter anderem "Ara News" und "Morocco World News".

  • Demnach sind 16 hauptsächlich ausländische Terroristen auf einer Quarantäne-Station im syrischen Al-Mayadin eingeliefert worden. Ärzte führen die Infektion demnach auf ungeschützten Verkehr mit den zwei Frauen zurück.
  • Die zwei Frauen konnten sich laut dem Bericht in die Türkei absetzen.
  • Offenbar hat sich Aids in den Reihen des IS zu einem Problem entwickelt. Die Scharia-Kommission will mit Tests die Ausbreitung der Krankheit verlangsamen.
  • Für die Betroffenen hat der IS bereits Verwendung: Wie "Ara News" berichtet, sollen sie Selbstmordanschläge verüben.
17:06 Uhr

Kasseler Innenstadt nach Bombenfund geräumt

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Kassel aus der Luft

(Foto: imago stock&people)

Nach dem Fund einer Fliegerbombe sind weite Teile der Kasseler Innenstadt evakuiert worden.

  • Die Polizei räumte Wohnhäuser, Geschäfte und zwei Einkaufszentren. Der Verkehr rund um den Fundort wurde nach Angaben der Behörden gesperrt. Passanten mussten das Areal verlassen, Bewohner wurden in eine Sporthalle gebracht.
  • Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes machten sich an die Entschärfung der Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Blindgänger war am Nachmittag auf einer Baustelle entdeckt worden.

Der ungefähre Fundort der Bombe:

 

16:50 Uhr

"Matula" kehrt zurück

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Claus Theo Gärtner anno 1998.

(Foto: imago stock&people)

Comeback für Matula:

  • Claus Theo Gärtner (72) schlüpft zumindest für eine Folge wieder in die Rolle als Frankfurter Privatdetektivs Josef Matula im ZDF-Krimi "Ein Fall für zwei".
  • "Im Gespräch ist eine Folge als Gast", sagte eine ZDF-Sprecherin am Montag in Mainz. In den nächsten Tagen werde der Sendetermin feststehen.
  • Damit nicht genug: Der Kult-Detektiv soll auch als Film auf den Bildschirm zurückkommen. Derzeit werde das Drehbuch entwickelt, sagte die Sender-Sprecherin. Wann der Film läuft, steht bisher noch nicht fest.

Um die Vorfreude noch etwas anzuheizen, drücken Sie doch bitte hier mal auf "Play".

 

16:26 Uhr

Nachbarschaftsstreit endet mit tödlichem Axt-Hieb

Nach jahrelangen Streitigkeiten hat ein 66-jähriger Mann seine Nachbarin Ermittlungen zufolge mit einer Axt umgebracht.

  • Der Braunschweiger fügte der 61-Jährigen am frühen Montagmorgen schwerste Verletzungen am Kopf zu, wie ein Polizeisprecher sagte.
  • Der Rentner habe selbst die Polizei gerufen und die Tat gestanden. Polizisten fanden die Frau im Aufgang des Mehrfamilienhauses, sie starb kurze Zeit später in einer Klinik.
16:09 Uhr

Rechter Kommentar: AWO wirft Mitarbeiterin raus

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Screenshot der Äußerung

Eine Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Thüringen kündigte am Wochenende bei Facebook an, Flüchtlinge in medizinischer Notlage absichtlich sterben zu lassen.

  • Auf der Facebook-Seite der AWO brach ein Sturm der Entrüstung aus. Zahlreiche User posteten die Aussagen der Mitarbeiterin.
  • Nun hat der AWO Konsequenzen gezogen und die Frau entlassen. Außerdem wurde Anzeige wegen der Androhung von Straftaten erstattet.

Mehr über rechtsradikale Äußerungen im Netz und Konsequenzen für den Job lesen Sie hier.

15:53 Uhr

Türkei kündigt neue Offensive gegen IS an

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Türkischer F-4-Jet während einer Übung

(Foto: REUTERS)

Die Türkei hat eine Offensive gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angekündigt.

  • Außenminister Mevlut Cavusoglu sagte, sein Land und die USA würden in Kürze umfassende Luftangriffe starten. Die Angriffe sollen nach Angaben von Regierungsvertretern gemäßigte syrische Rebellen im Kampf gegen den IS unterstützen.
  • Ziel ist demnach, die IS-Kämpfer aus einem etwa 80 Kilometer breiten Gebiet an der Grenze zur Türkei zu vertreiben. Über die Grenze zur Türkei konnte der IS immer wieder ausländische Kämpfer nach Syrien holen und sich mit Nachschub versorgen.

 

15:27 Uhr

Offen und tolerant: So sieht sich Heidenau im Film

Nach den rechtsextremen Ausschreitungen vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau hat ein Imagefilm aus dem Jahr 2012 Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. "Unser Song - Mein Heidenau" heißt der Clip, in dem vor allem Schülerinnen der Kleinstadt auftreten.

  • "Na komm, tritt ein, du bist willkommen", singen die Mädchen - eine Einladung, die angesichts der fremdenfeindlichen Vorfälle am Wochenende zynisch wirkt.
  • Der Film zeige eine vermeintlich idyllische Gemeinde, in der dagegen in Wahrheit der rechte Mob regiere, so die Kritik einiger Nutzer bei Facebook, Twitter und Youtube.

15:05 Uhr

Mann tanzt auf Tisch und fällt aus Fenster

Tragisches Ende einer Party in Mainz:

  • Beim Tanzen auf dem Tisch ist ein 37-Jähriger aus dem Fenster seiner Wohnung gestürzt und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt.
  • Der Mann habe bei der Feier am Sonntagabend das Gleichgewicht verloren und sei durch ein offenes Fenster aus dem zweiten Stock gefallen, wie die Polizei mitteilte.
  • Er wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma und Brüchen ins Krankenhaus gebracht. Nach einer sofortigen Notoperation schwebt der 37-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr.
14:49 Uhr

Kartellamt winkt Panzer-Fusion durch

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KMWs Verkaufsschlager: der Leopard 2.

(Foto: REUTERS)

Es ist die Fusion in der Waffenbranche der vergangenen Jahre: Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und der französische Rüstungskonzern Nexter wollen gemeinsame Sache machen. Nun hat das Bundeskartellamt grünes Licht gegeben.

  • Es gebe auch nach der Fusion eine hinreichend große Anzahl von Wettbewerbern aus dem In- und Ausland mit vergleichbaren Angeboten, teilte die Behörde mit.
  • Durch den Zusammenschluss wollen KMW und Nexter zu einem führenden europäischen Rüstungsanbieter mit gut 6000 Beschäftigten und rund zwei Milliarden Umsatz aufrücken.
14:34 Uhr

Kampfjet stürzt in Indien ab

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(Foto: REUTERS)

Bei einem Übungsflug ist ein Kampfflugzeug der indischen Luftwaffe im Bundesstaat Jammu und Kaschmir abgestürzt.

  • Der Pilot der MiG-21 habe sich retten können, teilte das Verteidigungsministerium in einer knappen Erklärung mit.
  • Das Unglück geschah in der Nähe der Stadt Srinagar im Bezirk Budgam.
  • Die indische Luftwaffe hatte in der Vergangenheit bereits einige Abstürze - zumeist russischer MiG-Kampfflugzeuge - zu verzeichnen.
14:21 Uhr

Technikpannen behindern Suche nach Bangkok-Attentäter

Bei der Suche nach dem Schuldigen hinter dem blutigen Bombenanschlag in Bangkok tappt die Polizei offenbar weiter im Dunkeln. Und das sogar buchstäblich:

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    Der Sprecher der Bangkoker Polizei Prawut Thawornsiri.

    (Foto: AP)

    Thailands Polizeichef Somyot Poompanmoung gestand ein, dass die Suche nach den mutmaßlichen Tätern durch etliche defekte Überwachungskameras erschwert werde.
  • Die Mehrzahl der Überwachungskameras der Hauptstadt habe zum Zeitpunkt des Anschlags nicht funktioniert, sagte Somyot.
  • "Auf manch einer Straße gibt es vielleicht 20 Überwachungskameras, aber nur fünf von ihnen funktionieren", sagte der Polizeichef. "Die anderen 15 sind aus unerfindlichen Gründen kaputt."

Am Samstag hatten die Ermittler Bilder einer Überwachungskamera veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie ein Mann in einem blauen T-Shirt ein Paket in einen Kanal nahe der Stelle schiebt, an der am vergangenen Dienstag ein Sprengsatz explodierte.

13:55 Uhr

Tote bei Scharmützel im Kaukasus

Nicht nur in der Ukraine, auch in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken bekämpfen sich Volksgruppen in bürgerkriegsähnlichen Konflikten. Im Konflikt zwischen den Südkaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach hat es bei neuen Gefechten nach offiziellen Angaben mehrere Tote gegeben.

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    Ein Panzer-Denkmal in Berg-Karabach, zwischen der Stadt Schuschi und der Hauptstadt Stepanakert gelegen.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Mindestens fünf armenische Soldaten seien getötet worden, meldete die aserbaidschanische Staatsagentur Azertag in Baku.
  • Ein Sprecher der Behörden in der armenischen Hauptstadt Eriwan dementierte die Berichte. Im Grenzgebiet zu Berg-Karabach sei die Lage aber gespannt, sagte er der Agentur Tass zufolge.
  • Die Armee des überwiegend von Armeniern bewohnten Berg-Karabach teilte mit, bei Gefechten seien mindestens vier Aserbaidschaner getötet worden.
13:31 Uhr

Gabriel bezeichnet Heidenauer Randalierer als "Pack"

Nachdem sich mittlerweile auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den gewalltätigen Protesten vor einer Flüchtlingsnotunterkunft im sächsischen Heidenau geäußert hat, oder besser: ihren Pressesprecher für sich äußern ließ, findet der Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel bei einem Ortstermin weitaus drastischere Worte.

  • "Bei uns zu Hause würde man sagen, das ist Pack, was sich hier rumgetrieben hat", sagte Gabriel bei seinem Besuch in Heidenau zu Krawallen.
  • Der Rechtsstaat müsse die Täter, die Polizisten angegriffen und Flüchtlinge bedroht hätten, rasch ermitteln: "Für die gibt's nur eine Antwort: Polizei, Staatsanwaltschaft und nach Möglichkeit für jeden, den wir da erwischen, das Gefängnis", sagte der SPD-Chef.
  • Zugleich sei aber auch die ganze Gesellschaft gefragt, weil die Rechtsextremen sich für die Vertreter des "wahren Deutschlands" hielten: "In Wahrheit sind es die undeutschesten Typen, die ich mir vorstellen kann", meinte der Wirtschaftsminister.
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    Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz (Mitte, CDU), Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (rechts, SPD) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verlassen die Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau.

    (Foto: dpa)

13:15 Uhr

Ladendieb fällt über eigenes Diebesgut

Das fällt unter die Kategorie "Dumm gelaufen" - und in diesem Fall sogar buchstäblich: Ein Ladendieb bei Ludwigsburg ist über seine eigene Beute und seinen Verfolgern vor die Füße gefallen.

  • Der 23 Jahre alte Mann hatte zwei Getränkedosen bezahlt, aber mehrere andere Lebensmittel in seiner Hose versteckt, wie die Polizei mitteilte.
  • Zwei Angestellte des Supermarktes in Kornwestheim hatten dies bemerkt und folgten dem Dieb.
  • Auf der Flucht rutschte dem Mann das Diebesgut durchs Hosenbein - er fiel zu Boden. Die Supermarkt-Mitarbeiter konnten den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, obwohl sich der 23-Jährige heftig wehrte.
12:40 Uhr

Bundestag fährt Computersystem wieder hoch

Der Bundestag hat damit begonnen, sein Computersystem nach einer mehrtägigen Generalüberholung wieder hochzufahren.

  • "Die Rechner fahren Stück für Stück wieder hoch", sagte eine Sprecherin.
  • Das IT-System war nach einer großangelegten Cyberattacke, die Mitte Mai bekannt geworden war, überarbeitet worden.
  • Ziel der Arbeiten sei gewesen, das Computersystem sicherer zu machen, sagte die Bundestags-Sprecherin.

Unbekannte hatten einen Trojaner in das System geschleust und Daten abgezweigt. Die Hintergründe sind bisher unklar. Die Abgeordneten konnten während der Abschaltung weder auf ihre Bundestags-E-Mails und Terminverwaltung noch auf das Intranet zugreifen.

12:20 Uhr

Ölpreis fällt auf neue Tiefstände

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 69,42

Die mauen Konjunkturaussichten schicken den Ölpreis weiter auf Talfahrt. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent markiert neue Tiefstände.

  • Gegen Mittag fällt der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf 43,28 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2009.
  • Wenn die Industrie schwächelt, wird auch weniger Öl für die Produktion gebraucht. Die Sorgen darüber senken die Nachfrage und sorgen damit neben dem derzeit hohen Angebot zusätzlich für sinkende Preise.

Jörg Rohmann hat für n-tv.de die derzeitige Situation auf dem Ölmarkt analysiert. Dies lesen Sie hier.

11:53 Uhr

Mann soll Teenager zu Mauer-Sprung gezwungen haben

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Die Staumauer der Brucher Talsperre.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er soll einen Teenager zum Sturz von einer Staumauer gezwungen haben - jetzt hat gegen den 47-Jährigen vor dem Kölner Landgericht ein Prozess wegen versuchten Mordes begonnen.

  • Dem Mann wird vorgeworfen, den damals 18-Jährigen zu dem Sturz gezwungen zu haben, damit ein Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs eingestellt wird.
  • Im Dezember soll der Angeklagte den 18-Jährigen dazu gebracht haben, mit ihm zur Brucher Talsperre zu fahren und auf einen rund 20 Meter hohen Punkt zu klettern. Dort soll er ihn mit dem Tod bedroht und schließlich den Absturz verursacht haben.
  • Der junge Erwachsene erlitt schwere Verletzungen, unter anderem ein offenes Schädelhirntrauma.
  • Laut Anklage soll sich der Mann in den Jahren 2009 und 2010 an dem Opfer vergangen haben.
11:38 Uhr

Merkels Schweigen wird Internet-Hit

Im sächsischen Heidenau randaliert der braune Mob gegen Flüchtlinge, in anderen Orten gehen Unterkünfte für Asylbewerber in Flammen auf - wie zuletzt in Weissach in Baden-Württemberg.

  • Viele Politiker und Personen äußerten sich bereits besorgt - nur eine schweigt bisher: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
  • Merkels Schweigen sorgt mittlerweile für Häme im Internet. Auf Twitter ist der Begriff #merkelschweigt einer der derzeit meistgesuchten.
  • Es gibt sogar einen eigenen Twitter-Account mit dem Namen "merkelschweigt". Auf ihm gibt es bereits vier Posts. Jeweils ohne Inhalt.
10:55 Uhr

Polizeieinsatz bei Haus von Til Schweiger

Möglicherweise hat die Polizei einen Anschlag auf das Wohnhaus von Til Schweiger im Hamburger Elbvorort Nienstedten verhindert, wie die "Bild"-Zeitung auf ihrer Internetseite berichtet.

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    Unklar ist, ob sich Schweiger zu der Tatzeit in dem Haus aufhielt.

    (Foto: ASSOCIATED PRESS)

    Zehn Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber mit Nachtsichtkamera waren demnach am Sonntagabend im Einsatz, nachdem sich Unbekannte an der Außenbeleuchtung des Hauses zu schaffen gemacht haben sollen.
  • Beamte hatten gegen 23 Uhr Gestalten im hinteren Teil des Gartens bemerkt. Daraufhin hätten sie Verstärkung angefordert. Die Polizei soll "Schutzmaßnahmen" für das Haus getroffen haben.
  • Mindestens ein Täter soll von dem Grundstück geflüchtet sein. Eine anschließende Fahndung blieb jedoch erfolgslos.
  • Unklar sei, ob sich Schweiger zu der Zeit in dem Haus aufgehalten habe.

Der 51-jährige Schauspieler war zuletzt bei Facebook wegen seines Engagements für Flüchtlinge angefeindet worden.

10:38 Uhr

Russischer Rubel stürzt auf Jahrestief

Weiter abwärts geht es mit dem Kurs von Russlands Währung - der fallende Ölpreis setzt den Rubel unter Druck, der nun auf seinen bislang niedrigsten Stand in diesem Jahr fällt.

  • US-Dollar / Rubel
    US-Dollar / Rubel 74,15
    Der Euro überschritt erstmals seit vergangenem Dezember die 80-Rubel-Marke und lag bei 81,32 Rubel, der Dollar kostete 70,91 Rubel.
  • Zugleich verlor an der Moskauer Börse der in Dollar berechnete Index RTS am Morgen 4,21 Prozent, der in Rubel berechnete Micex sank um 1,76 Prozent.
  • Während der Rubel vor allem unter dem Ölpreis-Verfall leidet, reagiert die Moskauer Börse auf die negative Entwicklung in China und den Nachbarländern, wo die Märkte erneut auf Talfahrt gingen.

Wie die russische Regierung den freien Fall des Rubels aufhalten will, lesen Sie hier.

10:21 Uhr

Poroschenko warnt vor Gefahr einer russischen Invasion

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat vor dem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande heute in Berlin eindringlich vor der Gefahr eines russischen Einmarsches gewarnt. Anlass war eine Veranstaltung zum Tag der Unabhängigkeit der Ex-Sowjetrepublik in Kiew.

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    Poroschenko wird am Nachmittag in Berlin erwartet.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Der "Feind" verfolge weiter die Idee eines direkten Angriffs auf die Ukraine, sagte Poroschenko auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, dem Maidan.
  • Zugleich kündigte eine weitere Stärkung des Militärs an.
  • Nach den Feierlichkeiten zum 24. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine wird Poroschenko von Kanzlerin Merkel in Berlin erwartet. Bei den Gesprächen geht es um die friedliche Lösung des blutigen Konflikts im ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass.
10:04 Uhr

Eifersüchtige Frau bewirft Ehemann mit Mikrowelle

Mit einer Mikrowelle hat eine eifersüchtige Frau in Thüringen nach ihrem mutmaßlich untreuen Ehemann geworfen.

  • Ein Streit zwischen den beiden war eskaliert, wie die Polizei mitteilte. Die 34-Jährige aus Saalfeld habe ihrem Mann vorgeworfen, sie betrogen zu haben.
  • Dieser soll darüber gelacht und nach der Frau geschlagen haben.
  • Daraufhin zerschlug seine Frau laut Polizei mit der Hand eine Glasvitrine und warf dann mit der Mikrowelle. Ihren Ehemann verfehlte sie.
09:27 Uhr

Köln ist Deutschlands neue Stauhauptstadt

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Köln hat Stuttgart einer Studie zufolge als Stadt mit den längsten Staus abgelöst.

  • Laut der Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix verbrachten Autofahrer 2014 in Köln 65 Stunden im Stau - 9 Stunden mehr als im Vorjahr.
  • Stuttgart blieb knapp dahinter mit einem Plus von 4 Stunden auf 64 Stunden. Damit habe Köln Stuttgart zum ersten Mal seit Jahren als Stadt mit den meisten Staus in diesen Regionen abgelöst.
  • Eher wenig Zeit verloren Verkehrsteilnehmer mit 20 Stunden demnach in Augsburg in Bayern.

Auf n-tv.de finden Sie auch einen ausführlichen Bericht dazu, und zwar genau hier.

09:12 Uhr

Frau bekommt Millionen für 10 Jahre Gefängnis

Aus Rache über nicht erwiderte Liebesavancen hat ein Polizist die Australierin Roseanne Beckett wegen versuchten Gattenmordes zehn Jahre hinter Gitter gebracht. Als ihre Unschuld 2001 ans Licht kam, wurde sie freigelassen.

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    Freut sich über die Millionen-Entschädigung: Roseanne Beckett (Mitte).

    (Foto: dpa)

    Ein Richter sprach ihr nun 2,3 Millionen australische Dollar (1,5 Millionen Euro) an Entschädigung zu.
  • Darauf hatte sich allerdings 14 Jahre warten müssen. Wegen veralteter Gesetze mit praktisch unerfüllbaren Auflagen dauerte der Kampf um Entschädigung so lange.
  • Der Polizist starb 2014. Er habe Beckett gehasst und das Justizsystem genutzt, um sich zu rächen, sagte der Richter.

Den vollständigen Artikel dazu finden Sie hier.

08:54 Uhr

Erneut brennt Unterkunft für Asylbewerber nieder

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Der dreistöckige Altbau in Weissach wurde bei dem Feuer weitgehend zerstört.

(Foto: dpa)

Wieder brennt ein geplantes Asylbewerberheim ab: Diesmal trifft es ein leerstehendes Gebäude in Weissach im Tal in Baden-Württemberg.

  • Der dreistöckige Altbau stand voll in Flammen, als die Rettungskräfte kurz nach 5 Uhr eintrafen.
  • Durch das Feuer wurde das Gebäude weitgehend zerstört. Es sei nun definitiv unbewohnbar, hieß es.
  • Für eine Aussage zur Brandursache sei es noch zu früh, sagte ein Polizeisprecher.

Einen vollständigen Bericht zu dem Brand lesen Sie hier.

08:50 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:43 Uhr

Botschaft im Sand rettet Verirrtem das Leben

Was würden Sie tun, wenn Sie sich in der Wildnis Australiens verirren würden? Einem 63-jährigen Briten war genau das passiert, wie der "Telegraph" berichtete. Und das auch noch ohne Lebensmittel und ohne Schuhe.

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    Diese Nachricht des Briten wurde von der Besatzung eines Helikopters entdeckt.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Geoff Keys wollte nach einem Abstecher in die Natur des australischen Jardine Nationalparks in Queensland eine Abkürzung zurück nehmen. Dabei verlief er sich.
  • Doch er wusste sich zu helfen: Er zeichnete einen gigantischen Notruf in den Sand.
  •  "HELP2807" lautete seine Botschaft an mögliche Rettungskräfte - die Zahl bezog sich auf das Datum seines Verschwindens. Ein Pfeil zeigte an, wo er sich befand.
  • Glücklicherweise entdeckte die Besatzung eines nach dem Vermissten suchenden Helikopters die Nachricht. Nach zwei Tagen wurde er gerettet.

Die ganze Geschichte lesen sie hier.

08:12 Uhr

US-Sprinter Gatlin reagiert seltsam auf Doping-Frage

Das Thema Doping ist für den Sprint-Star Justin Gatlin aus den USA eine, sagen wir mal, etwas heikle Angelegenheit: Schon zwei Mal war er wegen Dopings gesperrt. Sein etwas angespanntes Verhältnis zu diesem Themenkomplex wurde nun erneut deutlich - und zwar nach dem Finale über 100 Meter bei der Leichtathletik-WM in Peking.

  • Nach seiner Niederlage gegen Usain Bolt wurde Gatlin von einem Reporter gefragt, ob Bolt für den sauberen Sport gewonnen habe.
  • Der unterlegene Gatlin antwortete: "Ich bin dankbar für diese Frage."
  • Auf die Nachfrage, ob er seine Antwort etwas konkretisieren könne, meinte Gatlin: "Ich bin ganz konkret dankbar."
  • Der Reporter hakte noch einmal nach: "Ich hätte gerne eine Antwort, die Frage ist wichtig." Doch Gatlin blieb stur und sorgte für Kopfschütteln: "Sehr wichtig, ja. Ich bin dankbar."
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    Nur Zweiter: US-Sprinter Justin Gatlin musste sich bei der WM in Peking Sprintstar Usain Bolt geschlagen geben.

    (Foto: picture alliance / dpa)

07:48 Uhr

Anschlag auf Pokémon-WM vereitelt

Eigentlich sind die Pokémons teils sehr knuddelige Fantasietiere - aber zwei junge Männer wollten bei der Weltmeisterschaft rund um die japanischen Figuren möglicherweise ein grausames Blutbad anrichten.

  • Die beiden 18 und 27 Jahre alten Männer hatten mit einem zweideutigen Kommentar auf Facebook den Verdacht erregt, einen Anschlag auf die Pokémon-WM in Boston zu planen.
  • Als die Männer versuchten, in die Halle zu gelangen, wurden sie am Eingang abgewiesen.
  • Die Bostoner Polizei durchsuchte später den Wagen der beiden und fand Waffen sowie eine größere Menge Munition.
07:08 Uhr

Tierschützer fordern Verbot von Kuhglocken

Der Deutsche Tierschutzbund in Bayern fordert eine Abschaffung der Kuhglocken, weil die Tiere unter dem Gewicht oder dem Ton leiden könnten.

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    (Foto: imago/Westend61)

    "Rein aus Tradition einem Tier so etwas zuzumuten, ist völlig abzulehnen", sagte die Präsidentin des bayerischen Landesverbands, Nicole Brühl. Anstelle einer schweren und lauten Glocke könne man einer Kuh ein GPS-Band zur satellitengestützten Ortung umhängen.

  • Bayerns Agrarminister Helmut Brunner (CSU) sieht dagegen kaum Handlungsbedarf: "Ich glaube, dass die Glocken keine Beeinträchtigung sind für die Kühe." Zudem sei eine Ortung mittels Sensoren technisch noch nicht ausgereift - langfristig sei dies aber eine Möglichkeit, räumte er ein.

  • Auf Facebook haben sich Gegner und Befürworter der Kuhglocke bereits eigene Seiten zugelegt. Die Gruppe "Pro Kuhglocke" hat jedoch fast fünfmal so viele Unterstützer wie "Kuhglocken 'out'".

Den vollständigen Bericht zu dem Kuhglocken-Streit finden Sie hier.

06:49 Uhr

Passagierin muss Notlandung übernehmen

Im Süden Spaniens hat eine Frau ein Leichtflugzeug selber notlanden müssen, nachdem der Pilot das Bewusstsein verloren hatte.

  • Die Frau habe das Flugzeug weiter gesteuert, obwohl sie gar keine Erfahrung hatte, sagte ein Sprecher der Rettungsdienste in Sevilla. Die Fluglotsen des dortigen Airports gaben ihr Anweisungen, um das Flugzeug runterzubringen.
  • Bei der Bruchlandung in etwa drei Kilometern Entfernung vom Flughafen Sevilla erlitt die Frau Verbrennungen und mehrere Prellungen. Der Pilot konnte nur noch tot geborgen werden.
06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Bedeckt zeigt sich der morgendliche Himmel über den meisten Regionen Deutschlands. Nachrichtlich werden diese Themen den Tag bestimmen:

  • Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel besucht heute das Flüchtlingsheim in Heidenau. Dort hatte es am Wochenende wiederholt Ausschreitungen rechtsgerichteter Demonstranten gegeben.
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    Die drei als Helden gefeierten Männer, die einen schwer Bewaffneten in dem Schnellzug Thalys gestoppt hatten.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Am Morgen empfängt Frankreichs Präsidenten Hollande in Paris die Fahrgäste, die den mutmaßlichen Attentäter in dem Thalys-Zug stoppten. Der Angreifer, der den Sicherheitsbehörden als Islamist bekannt ist, leugnet weiter jede Anschlagsabsicht.
  • Anschließend geht es für Hollande nach Berlin: Dort trifft er Bundeskanzlerin Merkel und den ukrainischen Staatschef Poroschenko, um mit ihnen über den Ukraine-Konflikt zu beraten. Es ist das erste Treffen der drei seit dem Krisengipfel in Minsk.
  • In New York berät der UN-Sicherheitsrat über die Gewalttaten der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) gegen Homosexuelle. Es ist das erste Mal, dass das UN-Gremium sich mit den Rechten von Schwulen befasst.

Wie das Wetter wird? Hätte ich besser nicht gefragt - Schauer und Gewitter sollen am Nachmittag von Westen her aufziehen. Sogar mit Hagel ist zu rechnen. Bis dahin wird es durchwachsen, Sonne und Wolken wechseln sich ab.

06:10 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Guten Morgen! Mein Name ist Kai Stoppel und dies sind die Meldungen aus der Nacht, die Sie nicht verpassen sollten.

  • An den Börsen in China geht die Talfahrt weiter: Der Leitindex in Shanghai büßt zwischenzeitlich um mehr als acht Prozent ein.
  • In Syrien hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) einen Tempel in der antike Oasenstadt Palmyra gesprengt.
  • Mehr als 7000 Flüchtlinge sind allein in der Nacht zum Sonntag aus Mazedonien nach Serbien gelangt.
  • Ein tunesischer Grenzbeamter ist bei einem Schusswechsel mit Dschihadisten an der Grenze zu Algerien getötet worden.
  • Im sächsischen Heidenau hat sich die Lage rund um die Asylbewerberunterkunft laut Polizei am Sonntagabend "entspannt".
  • Griechenlands früherer Finanzminister Varoufakis wird sich nicht den abtrünnigen Syriza-Abgeordneten anschließen.
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    (Foto: dpa)

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