Montag, 04. Januar 2016Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Roland Peters
22:51 Uhr

Das war heute wichtig

Die zweite Woche im neuen Jahr hat begonnen - in weiten Teilen Deutschlands mit klirrender Kälte. Was in der Nachrichtenwelt wichtig war.

Ach, wen es interessieren sollte: Justin Bieber kann offensichtlich auch küssen - und Fotos davon hochladen.

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht.

22:22 Uhr

Zug bremst für musikhörenden Jugendlichen

Einen äußerst gefährlichen Spaziergang hat ein 14-Jähriger bei Butzbach in Hessen unverletzt überstanden.

  • Der Jugendliche mit Kopfhörern lief auf den Gleisen der Bahnstrecke Gießen-Frankfurt herum, ein Regionalexpress konnte gerade noch rechtzeitig bremsen, wie die Bundespolizei mitteilte.
  • Der 54-jährige Lokführer ließ den 14-Jährigen anschließend einsteigen.
  • Bundespolizisten brachten ihn zurück zu einer Jugendeinrichtung, wo er wohnt.

Gegen den jungen Mann läuft nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

21:49 Uhr

Feuervulkan lässt Häuser beben

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(Foto: dpa)

Der Volcán de Fuego ("Feuervulkan") in Guatemala ist ausgebrochen.

  • Eine Rauchsäule von sechs Kilometern Höhe stieg über dem Berg etwa 70 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt auf, wie die Erdbebenwarte mitteilte.
  • Rund um den 3763 Meter hohen Vulkan seien mittlere und schwere Explosionen zu hören, deren Erschütterungen die Dächer und Fenster nahe gelegener Häuser erzittern ließen.
  • An drei Stellen flossen demnach Lavaströme die Berghänge hinab, in umliegenden Dörfern ging Ascheregen nieder.
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21:26 Uhr

Intel kauft deutsches Technik-Unternehmen

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Daniel Gurdan ist einer der Geschäftsführer von Ascending Technologies.

(Foto: dpa)

Der Chip-Riese Intel setzt bei Drohnen auf Technik aus Deutschland: Der US-Konzern übernimmt die Firma Ascending Technologies aus Krailing bei München.

  • Das bayerische Unternehmen entwickelt unter anderem Autopilot-Software für die kleinen Fluggeräte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
  • Schon vor einem Jahr hatte Intel-Konzernchef Brian Krzanich demonstriert, wie die deutschen Drohnen gepaart mit Sicht-Technologie von Intel anderen beweglichen Objekten ausweichen können.

Intel arbeitet daran, sein Geschäft über Chips für Personal Computer auszuweiten. Sie machen nach wie vor den Großteil der Umsätze aus, der Markt schrumpft aber. Als weiteres Standbein für die Zukunft sieht Intel die Vernetzung aller möglichen Gegenstände im Internet der Dinge.

20:51 Uhr

Toyota sperrt Google und Apple weiter aus

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Fords "Applink" kommt auch bei Toyota zum Einsatz.

(Foto: obs)

Toyota sperrt sich als einer der wenigen großen Autobauer weiterhin dagegen, Google und Apple Zugang zu den Unterhaltungsanlagen seiner Fahrzeuge zu geben.

  • Der japanische Konzern kündigte an, auf eine Software von Ford zu setzen, statt Smartphones mit Googles Android Auto oder Apples CarPlay einzubinden.
  • Toyota verwies bisher auf nicht näher konkretisierte Sicherheitsbedenken gegen den Einsatz der Software von Apple und Google.
  • Ford selbst gab dagegen wenige Stunden zuvor den Widerstand gegen die Systeme von Google und Apple auf und gab zur Elektronik-Messe CES in Las Vegas ihre Integration in neuere Fahrzeuge bekannt.

In der Autobranche ist umstritten, ob den Herstellern durch eine größere Rolle der Smartphone-Schwergewichte im Auto zukünftiges Geschäft mit Daten und Dienstleistungen entgehen könnte.

20:25 Uhr

Al-Kaida-Mitglieder steinigen Frau im Jemen

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Al-Kaida-Mitglieder im Juni 2015 bei einer Hinrichtung in der jemenitischen Stadt Mukalla.

(Foto: REUTERS)

Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida haben nach Angaben von Zeugen im Jemen eine Frau wegen "Ehebruchs" und "Prostitution" zu Tode gesteinigt.

  • Ein Zeuge berichtete, bewaffnete Männer hätten die Frau in Mukalla, der Hauptstadt der südöstlichen Provinz Hadramut, vor der Steinigung in ein Loch inmitten des Hofs eines Militärgebäudes eingegraben. Dutzende Einwohner hätten zugeschaut.
  • Ein örtlicher Journalist bestätigte die Angaben und fügte hinzu, die Dschihadisten hätten während der Hinrichtung das Fotografieren verboten.
  • Ein weiterer Zeuge sagte, in Mukalla sei es "das erste Mal, dass wir so etwas sehen".

Steinigungen kommen im Jemen sehr selten vor. Die Dschihadisten nutzen seit Monaten den Konflikt zwischen Regierungstruppen und Huthi-Rebellen, um ihre Macht im Süden des Landes auszuweiten.

21:12 Uhr

Breivik-Prozess darf hinter Gittern stattfinden

Der Prozess des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik gegen den Staat, mit dem Breivik bessere Haftbedingungen erstreiten will, kann hinter Gittern stattfinden.

  • Aus praktischen Erwägungen und aus Sicherheitsgründen sei es gerechtfertigt, das Verfahren im Gefängnis von Skien hundert Kilometer südwestlich von Oslo abzuhalten, befand ein Gericht.
  • Breivik wird seit seiner Verurteilung in Isolationshaft festgehalten, was er als "Folter" bezeichnet und weswegen er gegen den Staat geklagt hat.
  • Mehrfach drohte Breivik, aus Protest gegen die Isolationshaft in den Hungerstreik zu treten. Der Prozess um seine Haftbedingungen findet voraussichtlich vom 15. bis zum 18. März statt.

Der heute 36 Jahre alte Rechtsextremist hatte am 22. Juli 2011 zunächst acht Menschen bei einem Bombenanschlag in Oslo getötet, anschließend erschoss er auf der Insel Utoya 69 weitere Menschen, die am Sommerlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF teilnahmen. Er wurde zu mindestens 21 Jahren Haft verurteilt.

19:51 Uhr

Sprengstoffanschlag auf Bundeswehrkonvoi

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(Foto: stepmap.de / n-tv.de)

Bei einem Sprengstoffanschlag auf einen Fahrzeugkonvoi der Bundeswehr im Stadtgebiet der afghanischen Hauptstadt Kabul sind zwei Soldaten leicht verletzt worden. Sie erlitten Schleudertraumata, wie die Bundeswehr mitteilte.

  • Der Anschlag ereignete sich demnach am frühen Morgen. Dabei wurde ein Fahrzeug vom Typ Enok beschädigt.
  • Die Fahrzeuge hätten ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen können.
  • Die beiden leicht verletzten Soldaten würden ärztlich behandelt.
19:30 Uhr

Polizei: "Knöllchen-Horst"-Anzeigen unvollständig

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"Knöllchen-Horst" (li.) bespricht sich bei einer Verhandlung im Jahr 2010 mit seinem Anwalt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der als "Knöllchen-Horst" bekannte Frührentner aus dem Harz hat 2015 mehr als 5000 angebliche Verkehrssünder angezeigt.

  • Im gesamten Jahr 2015 seien allerdings nur etwa 30 der Anzeigen bearbeitet worden, sagte der amtierende Landrat Gero Geißlreiter im niedersächsischen Osterode, weil die meisten bei der Behörde per Fax und ohne Beweisfotos eingegangen seien: "Derartige Anzeigen werden nicht bearbeitet."
  • Alleine einen Rechtsanwalt habe der selbst ernannte Ordnungshüter rund 50 Mal eines Verkehrsvergehens bezichtigt, sagte Geißlreiter. Insgesamt soll der Frührentner seit 2006 mehr als 50 000 Autofahrer angezeigt haben.
  • Die "Bild"-Zeitung berichtet, "Knöllchen-Horst" habe 2015 nicht nur Falschparker angeschwärzt, sondern auch die Halter von Fahrzeugen mit defekter, verschmutzter oder falsch eingestellter Bremsbeleuchtung sowie verschmutzen Kennzeichen.
19:05 Uhr

Oculus kündigt Verkaufsstart von VR-Brille an

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(Foto: Oculus)

Im Geschäft mit 3D-Brillen zum Eintauchen in virtuelle Welten, wagt sich der Vorreiter Oculus nach jahrelanger Entwicklung auf den Verbrauchermarkt.

  • Die inzwischen zu Facebook gehörende Firma kündigte den Start von Vorbestellungen für ihre Brille "Oculus Rift" am Mittwoch an. Enthalten sein sollen zwei Spiele: "Lucky's Tale" und der Weltraum-Shooter "Eve: Valkyrie"
  • Ein Preis oder ein Liefertermin werden nicht genannt, sollen aber ab Vorbestellungsstart am Mittwoch um 17 Uhr MEZ veröffentlicht werden.
  • Oculus hatte eine erste Version der Brille bereits im Frühjahr 2013 - damals noch ein unabhängiges Startup - veröffentlicht und damit trotz einiger technischer Schwächen für viel Aufsehen gesorgt. Ein Jahr später zahlte Facebook rund zwei Milliarden Dollar für die Firma und investierte massiv in die Weiterentwicklung.

Sony will ebenfalls in diesem Jahr den Verkauf der Brille "Playstation VR" für seine Spielekonsole starten.

18:40 Uhr

Deutsche Züge fallen wegen Bahnstreiks aus

Wegen eines zweitägigen regionalen Bahnstreiks werden in Belgien Ausfälle und Verspätungen von Zügen erwartet.

  • Auch mit Auswirkungen auf den internationalen Fernverkehr in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ist am Mittwoch und Donnerstag zu rechnen.
  • Der Deutschen Bahn zufolge fallen alle ICE-Züge von Aachen nach Brüssel aus.
  • Verbindungen des Hochgeschwindigkeitszuges Thalys von Köln über Brüssel nach Paris fahren demnach an den Streiktagen nicht.

Die Bahn richtet zwischen Köln und Brüssel einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

18:17 Uhr

Wem gehört dieses Fell?

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Im Hintergrund: Die Münchner Frauenkirche.

(Foto: dpa)

Ja, es ist ein Tier, kein Ganzkörperschutzanzug gegen die Eiseskälte! Auch wenn es so aussieht, als schreite der ungarische Hütehund Derci auf zwei Beinen dahin.

Hier lesen Sie, warum Kälte gefährlicher ist als Hitze: "Der Winter ist der wahre Killer".

17:43 Uhr

Dialekt verrät Anrufer mit Bombendrohung

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(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen seines sächsischen Dialekts ist die Polizei in München nach einer Bombendrohung dem Anrufer auf die Spur gekommen.

  • Der Mann habe sich über einen Notrufmelder bei der Feuerwehr gemeldet und angegeben, dass an einer U-Bahnstrecke eine Bombe explodieren werde, berichtete die Polizei. Auffallend sei der Dialekt des Leipzigers gewesen, der bei dem Anruf am Sonntag sogar seinen Namen nannte. Er war jedoch zunächst nicht auffindbar.
  • Abends rief ein Mitarbeiter eines Hotels die Polizei, weil es Probleme mit einem Betrunkenen gab. Da der Betrunkene Sächsisch sprach, erinnerten sich die Beamten an den falschen Alarm und nahmen den 29-Jährigen fest. Bei der Vernehmung gestand der Mann die Bombendrohung.
  • Der Mann wurde später wieder freigelassen, ihm droht jedoch ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen des Missbrauchs von Notrufen. Möglich ist eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.
17:09 Uhr

ESC-Kandidat wird per Wettbewerb ermittelt

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Trat im vergangenen Jahr für Deutschland an: Ann Sophie.

(Foto: dpa)

Nach dem Hickhack um die Nominierung des umstrittenen Sängers Xavier Naidoo für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Schweden hat sich die ARD einen anderen Modus für den nationalen Vorentscheid ausgedacht.

  • Beim Wettbewerb "Unser Lied für Stockholm", der am 25. Februar stattfindet, sollen zehn Kandidaten gegeneinander antreten. Das Publikum werde den Sieger ermitteln.

Der für den Wettbewerb verantwortliche Norddeutsche Rundfunk hatte am 21. November Xavier Naidoo zunächst ohne die sonst übliche Vorentscheidung als Teilnehmer für den ESC bestimmt, die Nominierung nach heftiger senderinterner und öffentlicher Kritik aber wieder zurückgezogen.

16:38 Uhr

Kölner Krisentreffen wegen sexueller Übergriffe

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In der Silvesternacht sollen auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs aus einer Menge von etwa 1000 Männern heraus Frauen massiv belästigt worden sein.

(Foto: dpa)

Nach sexuellen Übergriffen auf Frauen und Raubüberfällen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein Krisentreffen mit dem Polizeipräsidenten der Stadt, einem Vertreter der Bundespolizei und dem Leiter des Ordnungsamtes anberaumt.

  • Wegen der Vorfälle am Dom und am benachbarten Bahnhofsvorplatz hatten bis zum Wochenende rund 30 Frauen Anzeige erstattet. Sie wurden demnach im Silvestergetümmel von in Gruppen auftretenden Männern bestohlen und massiv sexuell belästigt.
  • Die Vorfälle seien "ungeheuerlich", sagte Reker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es könne nicht sein, dass Köln-Besucher Angst haben müssten, überfallen zu werden. "Wir können nicht tolerieren, dass hier ein rechtsfreier Raum entsteht." Polizei und Bundespolizei seien "dringend gefordert".

Mehr zu den Vorfällen lesen Sie hier.

16:11 Uhr

Türkische Religionsbehörde: Keine Händchen halten!

Die türkische Religionsbehörde Diyanet hat eigene Vorstellungen davon, wie sich verlobte Paare in der Öffentlichkeit zu verhalten haben.

  • Die Verlobten sollten kein Händchen zu halten, denn das missbillige der Islam. (?!?!)
  • Verlobte sollten zudem nicht flirten oder alleine miteinander Zeit verbringen. (Sehr logisch!)
  • Empfohlen wird stattdessen, sich gegenseitig Geschenke zu kaufen. (Konsum statt kuscheln!)

Die Religionsbehörde ist die höchste islamische Autorität der Türkei und verwaltet die mehr als 85.000 Moscheen im Land.

15:47 Uhr

Deutsche Luftwaffe beginnt heiklen Syrien-Einsatz

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Ein Luftwaffenoffizier - samt Tornado - im Fliegerhorst Jagel.

(Foto: dpa)

Rund 100 Soldaten der Luftwaffe sind zu ihrem Syrien-Einsatz gestartet: Piloten, Techniker, Bodenpersonal und Aufklärungs-Fachleute.

  • In einem Airbus hoben sie von Hamburg aus Richtung Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei ab.
  • Am Dienstag folgen vier "Tornado"-Aufklärungsjets in die Türkei: Zwei vom Luftwaffenstandort Büchel in der Eifel und zwei vom Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein.
  • Von Mitte Januar an sollen insgesamt sechs "Tornados" zu Aufklärungsflügen nach Syrien abheben. Sie sind Teil des deutschen Beitrages zum internationalen Militäreinsatz im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr.

15:25 Uhr

Potsdamer Platz in Berlin ist verkauft

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Der Potsdamer Platz mit Blick Richtung Westen.

(Foto: picture alliance / dpa)

17 Gebäude, zehn Straßen und zwei Plätze: Das Gelände rund um den Potsdamer Platz in Berlin hat einen neuen Besitzer.

  • Eine Tochtergesellschaft des US-Immobilieninvestors Brookfield übernahm das Areal mit einer Fläche von rund 270.000 Quadratmetern zusammen mit dem südkoreanischen Staatsfonds.
  • Die Unternehmen gaben keinen Kaufpreis bekannt, Schätzungen zufolge soll er bei 1,4 Milliarden Euro liegen.
  • Das Immobilienareal umfasst den Angaben zufolge einen Mix aus Büro-, Geschäfts-, Wohn- und Freizeitflächen sowie ein Hotel.

Das Areal gehörte zuvor dem Immobilienfonds SEB ImmoInvest. Brookfield ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Immobilienverwalter und besitzt Immobilien im Wert von über 65 Milliarden Dollar - darunter 150 Einkaufscenter.

14:58 Uhr

Bundesregierung setzt auf Dialog mit Saudis

Trotz der Kritik an den Hinrichtungen in Saudi-Arabien hält die Bundesregierung an "konstruktiven Beziehungen" mit dem Königreich fest.

  • Dies sei "in deutschem Interesse wie im Interesse der Stabilität der Region", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Nur in einem solchen Dialog mit Saudi-Arabien könnten auch "unterschiedliche Sichtweisen" und "kritische Aspekte" angesprochen werden.
  • Seibert betonte, Saudi-Arabien spiele als Regionalmacht eine "ganz entscheidende Rolle" dabei, die Konflikte in der Region beizulegen. Die "jüngsten Ereignisse" würden aber die Beziehungen zwischen Berlin und Riad beeinflussen.

Die Bundesregierung hatte auf die Hinrichtung des regierungskritischen schiitischen Geistlichen Scheich Nimr Baker al-Nimr in Saudi-Arabien reagiert und die Todesstrafe als "unmenschliche Form der Bestrafung" abgelehnt.

14:26 Uhr

Bulgarien plant Gasverteilungszentrum für EU

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Im Dezember besiegelte Boiko Borissow bereits einen Deal zum Bau einer Gas-Pipeline zwischen Griechenland und Bulgarien.

(Foto: REUTERS)

Vor dem Hintergrund der Spannung zwischen Russland und der Türkei plant das ärmste EU-Land Bulgarien ein Gasverteilungszentrum für Südost- und Mitteleuropa.

  • Mit dem künftigen Erdgas-Zentrum "Balkan" bei der Schwarzmeerstadt Warna würde Bulgarien zum überregionalen "Haupt-Transitplatz für Gas werden", sagte Regierungschef Boiko Borissow.
  • Zu dem Umschlagknoten bei Warna solle Gas aus Russland, Aserbaidschan und Turkmenistan sowie aus rumänischen und bulgarischen Vorkommen fließen.
  • Für die Umsetzung des "Gas Hub Balkan" genannten Projekts arbeitet Bulgarien mit der Europäischen Union zusammen.

Wegen des Streits mit der Türkei liegt Russlands wichtigstes Energieprojekt Turkish Stream auf Eis.

13:44 Uhr

Merkel lehnt Obergrenze für Flüchtlinge ab

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Seibert.

(Foto: picture alliance / dpa)

Man ahnte es, nun ist es offiziell: CSU-Chef Seehofer hat seine Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge nicht mit der Kanzlerin abgesprochen.

  • "Dieses ist nicht die Position der Bundeskanzlerin. Eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen lässt sich nach unserer Überzeugung nicht im nationalen Alleingang erreichen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.
  • Die Flüchtlingskrise sei ein europäisches Problem. Sie könne und müsse europäisch gelöst werden durch: Solidarität, Kontingente, Hotspots, Bekämpfung von Fluchtursachen und effiziente Kontrolle von EU-Außengrenzen.
14:03 Uhr

China bestraft Parteimitglieder für Aberglauben

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(Foto: imago/Xinhua)

Egal, ob das chinesische Regime mittlerweile eher kommunistisch oder kapitalistisch ist - Aberglaube hat darin nichts verloren. Das hat Folgen.

  • Seit dem 1. Januar müssen Parteimitglieder mit dem Rauswurf rechnen, wenn sie "feudalen Aberglauben" wie Wahrsagerei oder auch Feng Shui praktizieren.
  • In den Parteirichtlinien aus dem Jahr 2003 wurde "feudaler Aberglaube" bereits als eine der Aktivitäten aufgelistet, die "die soziale Ordnung und Produktivität" störten. Die neuen Regeln führen ihn nun als eigenständige Kategorie und damit als klaren Verstoß gegen die Parteidisziplin.
13:23 Uhr

Jäger erschießt versehentlich Tochter

Versehentlich einen Menschen zu verletzen, ist der Albtraum vieler Jäger - doch nun hat ein Vater versehentlich bei sich zu Hause seine Tochter erschossen.

  • Er hantierte mit einem Gewehr, als sich ein Schuss löste und seine 16-jährige Tochter tödlich verletzte.
  • Das Unglück ereignete sich am Neujahrstag im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

13:05 Uhr

Jesuskind aus Krippe gestohlen und geköpft

Ich sage mal so: Himmelherrgottsakra. In Italien haben Unbekannte eine Jesusfigur aus einer Krippe gestohlen und anschließend geköpft. Die beschädigte Statue sei am Montag wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt entdeckt worden, hieß es. Der Vorfall habe sich in der Nacht auf dem Dorfplatz von Treviglio nahe Bergamo direkt vor der örtlichen Basilika ereignet.

13:05 Uhr

IS-Kämpfer greifen libyschen Öl-Hafen an

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Tanker in Es Sider.

(Foto: REUTERS)

Längst ist der IS auch in Libyen aktiv, nun nehmen die Terroristen einen Öl-Hafen ins Visier.

  • Kämpfer der Terrormiliz haben versucht, den Hafen Es Sider zu erobern. Sie lieferten sich Gefechte mit Wachmannschaften.
  • Der Hafen ist seit über einem Jahr geschlossen - Hintergrund sind die Machtkämpfe in Libyen.
  • Der IS kontrolliert die Küstenstadt Sirte und breitet sich von dort aus. Öl-Anlagen hat er in dem Land aber noch nicht unter Kontrolle.
12:20 Uhr

Dänemark kontrolliert wieder an deutscher Grenze

Dänemark führt ab sofort vorübergehende Passkontrollen an der Grenze zu Deutschland ein. Dazu sehe sich das Land gezwungen, nachdem die schwedische Regierung Kontrollen vor der Einreise nach Schweden aus Dänemark gestartet hatte, sagte der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen.

Mehr dazu hier.

12:17 Uhr

Bahrain bricht Beziehungen zum Iran ab

Erst die Saudis, jetzt auch Bahrain: Nach Protesten im Iran gegen die Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Nimr in Saudi-Arabien bricht auch Bahrain die diplomatischen Beziehungen zum Iran ab.

Hier finden Sie mehr dazu.

11:58 Uhr

Blitzeis-IC bleibt erneut liegen

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Langsam wird es ärgerlich. Gut, vielleicht sind die Passagiere des ICs nach 23 Stunden Verspätung auch über den Punkt hinaus, sich noch zu ärgern. Aber ihr Zug ist nun erneut liegengeblieben. Diesmal in Emden. Schuld ist eine Weichenstörung. Ist ja auch Winter, nicht wahr, liebe Bahn?

11:39 Uhr

20 Lastwagen blockieren A8 im Südwesten

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Dieser Lastwagen verunglückte bei Meßkirch (Baden-Württemberg) auf der B313.

(Foto: dpa)

Wenn ich mir aussuchen dürfte, was ich jetzt gerade nicht tun will, dann ist es im Auto auf der A8 unterwegs sein. Warum? Darum:

  • Dort ist es glatt und man steht teils stundenlang im Stau. Zwischen Ulm und Merklingen blockieren rund 20 Lastwagen beide Fahrspuren.
  • Obendrein kommt es im Süden immer wieder zu Unfällen mit Blechschäden.

Tja, und ich habe gerade festgestellt, dass ich durchaus bestimmen kann, was ich nicht tun will. Ich möchte heute nicht durch Hamburg laufen. Werde ich auch nicht. Muss ich nicht. Ein tolles Gefühl.

11:20 Uhr

Blitzeis-IC fährt wieder

Der Albtraum der Bahnreisenden in Ostfriesland ist vorüber - ihr IC fährt wieder. Wegen Blitzeis hatte dieser seine Fahrt unterbrechen müssen, die Bahnreisenden mussten vor Ort übernachten. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

11:01 Uhr

Wieder Koffer mit Leichenteilen gefunden

Seit gestern hat die österreichische Kriminalpolizei einen mysteriösen Fall zu bearbeiten - Fußgänger hatten in der Nähe des Traunsees einen Koffer mit Leichenteilen entdeckt, jetzt wurde unweit der ersten Fundstelle ein zweiter Koffer entdeckt. Mittlerweile ist klar, dass die Leichenteile einer etwa 70-jährigen Frau gehören. Ansonsten: viele offene Fragen.

10:38 Uhr

Zuckerberg: Frauen, werdet Nerds!

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Hat gut reden: Mark Zuckerberg.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er hat Facebook gegründet, ist Multi-Milliardär und jetzt hat Mark Zuckerberg auch noch einen heißen Tipp für Frauen. Sie sollen das tun, was viele von ihnen gern vermeiden würden: Computer-Nerds werden.

  • Eine Frau hatte auf ihrem Facebook-Profil geschrieben, ihre Enkelinnen sollten mit den Computer-Nerds der Schule ausgehen. Es könnte schließlich der nächste Zuckerberg sein.
  • Zuckerberg schaltete sich daraufhin in die Diskussion ein und schrieb:  "Noch besser wäre es, sie zu ermutigen, selbst der Nerd ihrer Schule zu sein, damit sie der nächste erfolgreiche Erfinder sein können!" Sein Kommentar bekam binnen Stunden mehr als 15.000 "Likes".
10:19 Uhr

Polen verlangt mehr Verständnis von Deutschland

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Witold Waszczykowski

(Foto: REUTERS)

Sorge, Mahnungen, Befremden - mit solchen Begriffen lassen sich die Äußerungen westlicher Regierungen zum Thema Polen beschreiben. Doch der Regierung in Warschau gefällt das naturgemäß nicht. "Etwas mehr Verständnis der Deutschen für unsere politische Situation wäre wünschenswert", sagte Außenminister Witold Waszczykowski der "Bild"-Zeitung. Der Außenminister forderte von der Bundesregierung, sich nicht länger gegen die Stationierung von Nato-Truppen in Polen zu sperren. "Die deutsche Seite verhindert das seit Jahren, weil sie Russland nicht provozieren will", betonte Waszczykowski. Er blieb in dem Interview dabei, bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak sehr restriktiv vorzugehen.

Mehr dazu hier.

In einem Interview verrät uns der Grünen-Abgeordnete Manuel Sarrazin, was er von der Kritik an Polen hält.

10:05 Uhr

Video zeigt Wrack der "El Faro"

*Datenschutz

Das Frachtschiff "El Faro" liegt in knapp 4600 Metern Tiefe - es sank Anfang Oktober, nachdem es in Seenot geraten war. Nun hat die Nationale Behörde für Transportsicherheit der USA ein Video von dem Wrack veröffentlicht - Leichen sind darauf nicht zu sehen, einziger gefundener persönlicher Gegenstand sei ein Stiefel gewesen.

Mehr dazu hier.

09:48 Uhr

Spannungen zwischen Saudis und Iran - Ölpreis steigt

Der Ölpreis regelt sich zunächst einmal durch Angebot und Nachfrage, er ist aber auch ein Seismograf für internationale Krisen. So auch jetzt - nachdem Iran und Saudi-Arabien ihre diplomatischen Beziehungen abgebrochen haben, zieht der Preis leicht an. Die genauen Werte finden Sie in der Telebörse.

Update: Mittlerweile ist der Ölpreis wieder gefallen.

09:35 Uhr

Schüsse auf Flüchtlingsheim

Hessen erlebt einen traurigen Zwischenfall - am frühen Montagmorgen sind mehrere Schüsse auf ein Flüchtlingsheim in Dreieich-Dreieichenhain abgegeben worden.

  • Laut HR wurde dabei ein 23-Jähriger leicht verletzt. Er hatte geschlafen.
  • "Es kann alles sein, wir ermitteln in alle Richtungen", sagte ein Polizeisprecher über die Hintergründe.

Mehr dazu hier.

09:14 Uhr

Flüchtlinge frieren vorm Lageso

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Flüchtlinge stehen Schlange am Lageso.

(Foto: dpa)

Das Lageso, das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales, scheint auch im neuen Jahr mit dem Andrang der Flüchtlinge überfordert zu sein. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, ist die Einrichtung seit 6 Uhr wieder geöffnet. Wie gewohnt müssen die Flüchtlinge draußen Schlange stehen - nun allerdings bei Temperaturen deutlich unter null. Laut der Zeitung stellten sich einige Hilfesuchende schon um 4 Uhr in der Früh an. Insgesamt hat Berlin im vergangenen Jahr knapp 80.000 Flüchtlinge aufgenommen.

08:51 Uhr

2015 war Jahr der Rekordbeschäftigung

Diese Statistik sagt nichts darüber aus, was für Jobs es sind, wie sie bezahlt und ob sie befristet sind - aber im vergangenen Jahr waren so viele Menschen in Deutschland in Arbeit wie nie zuvor. Durchschnittlich waren 43,0 Millionen Menschen erwerbstätig. Das sind 324.000 oder 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, erklärte das Statistische Bundesamt. "Damit setzte sich der seit über zehn Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit fort", hieß es.

08:32 Uhr

700.000 Euro Schaden wegen Wasserpfeife

Was auch immer der 18-Jährige in seiner Wasserpfeife geraucht hat, es hat offenbar nicht zu seiner Aufmerksamkeit beigetragen.

  • Der junge Mann löste einen Brand in Neuwied (Rheinland-Pfalz) aus, als er sich auf einem Balkon die Wasserpfeife anzündete.
  • Die Wasserpfeifenkohle ließ er unbeaufsichtigt. Daran entzündeten sich dann Holzmöbel, das Feuer griff aufs Wohnhaus über.
  • Der Dachstuhl brannte aus, Schaden: 700.000 Euro.
08:15 Uhr

Til Schweiger lästert über "moppelige Kommissare"

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"Ein Stück Fernsehgeschichte" - Schweiger über seinen Tatort.

(Foto: dpa)

Haben Sie gestern den "Tatort" gesehen? Ich kann leider nicht mitreden, aber bei Facebook teilte Til Schweiger schon mal vorsorglich gegen potenzielle Kritiker aus: "Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!" Wen er da anspricht? Den Regisseur Christian Alvart, der "ein Stück Fernsehgeschichte" geschaffen habe.  "Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld" sei der Tatort. "Andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken." Mehr dazu hier.

Unsere "Tatort"-Kritik lesen Sie hier.

07:56 Uhr

Passkontrollen zwischen Dänemark und Schweden

*Datenschutz

Neben Deutschland hat Schweden die meisten Flüchtlinge in Europa aufgenommen - doch langsam verlieren die Behörden des Landes den Überblick.

  • Um diesen zurückzugewinnen, wurden nun wieder Passkontrollen an der Grenze zu Dänemark eingeführt.
  • Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen überprüfen jeden Passagier in Zügen, Bussen und auf Fähren auf dem Weg aus Dänemark nach Schweden.
  • Damit will die schwedische Regierung die hohe Zahl der Asylbewerber eindämmen, die das Land zunehmend überfordert.
  • Bahnreisende werden am Kopenhagener Flughafenbahnhof kontrolliert, der letzten Station vor dem Öresund, der die beiden Länder verbindet.

Mehr dazu hier.

07:37 Uhr

Ist der Syrien-Einsatz ein Krieg?

Sieht aus wie ein Krieg, riecht wie ein Krieg, hört sich an wie ein Krieg - der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist aber kein Krieg, sagt die Bundesregierung. Das sieht eine Mehrheit der Deutschen anders: 55 Prozent sagen, dass sie den Einsatz der deutschen Tankflugzeuge als "Krieg" bezeichnen. Nur 35 Prozent würden das Wort nicht verwenden. Die Regierung begründet das so: Krieg gebe es völkerrechtlich nur zwischen zwei Staaten und man wolle den IS nicht als Staat anerkennen. Was denken Sie? Stimmen Sie ab.

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Ist der Bundeswehreinsatz in Syrien ein Krieg?

 

07:23 Uhr

Ein Jahr danach - Charlie-Hebdo-Sonderausgabe

*Datenschutz

 Knapp ein Jahr ist es nun her, dass Terroristen am 7. Januar 2015 die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo überfielen und zwölf Menschen ermordeten. Nun kommt eine Sonderedition heraus, die mit einer Auflage von einer Million Heften in den Verkauf geht, wie der "Guardian" berichtet. Das Cover zeigt Gott, der eine Kalaschnikow trägt, die Aufschrift lautet: "Ein Jahr danach: Der Mörder ist noch immer da draußen".

07:12 Uhr

Großbrand in Kassel

Die Kasseler Feuerwehr hat eine lange Nacht hinter sich. Eine zweistöckige Industriehalle einer Recyclingfirma ist ausgebrannt - die Einsatzkräfte benötigten mehrere Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Immerhin: Niemand wurde verletzt, andere Gebäude wurden nicht beschädigt.

07:02 Uhr

Kurseinbruch - Schanghai stoppt Börsenhandel

Das ist dann wohl die Notbremse: Die Börse in Schanghai hat den Handel für 15 Minuten ausgesetzt. Grund dafür war ein Kurseinbruch von knapp sieben Prozent. Der schlechte Start ins neue Jahr folgte auf die Nachricht von einem unerwartet starken Rückgang der Industrieaktivitäten Chinas im Dezember, der darauf hindeutet, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt weiter an Schwung verliert.

Mehr dazu hier.

06:51 Uhr

Hunderte Unfälle in Norddeutschland

Kalt ist es überall in Deutschland, aber nicht überall ist es trocken geblieben. Was das heißt, ist klar: Glatteis. Ebenjenes hat gestern in Niedersachsen und Bremen zu mehr als 300 Unfällen geführt. 16 Menschen wurden verletzt. Kommentar eines Polizeisprechers: "Es hätte noch schlimmer kommen können."

06:45 Uhr

Mehrere Tote bei Erdbeben

*Datenschutz

Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Indiens und das angrenzende Bangladesch erschüttert. Mindestens sechs Menschen sind tot, 40 wurden allein in Indien verletzt.

Mehr dazu hier.

06:35 Uhr

Momotombo spuckt Feuer

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Wäre der Vulkan nicht so groß oder man selbst ein Riese, könnte man seine Hände über den Krater reiben und sich ein wenig an ihm aufwärmen - wobei, wäre man gerade in Nicaragua, würde man vermutlich sowieso nicht frieren. Bevor ich völlig abschweife:

  • In Nicaragua ist der Vulkan Momotombo ausgebrochen. Gas und Lava strömten aus dem Krater.
  • Mittlerweile hat er sich wieder beruhigt. Der Berg ist knapp 1300 Meter hoch und war am 1. Dezember zum ersten Mal seit 110 Jahren wieder ausgebrochen.
06:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Kennen Sie die Stadt Inuvik? Die liegt im äußersten Norden Kanadas, jenseits des Polarkreises. Dort ist es gerade bitterkalt. Minus 12 Grad hat es dort. Da können wir uns mit unseren minus 11 Grad in Berlin ja glücklich schätzen! Aber rede ich hier tatsächlich übers Wetter? Das wird am ersten richtigen Arbeitstag des neuen Jahres wichtig:

Ich wünsche ein frohes und gesundes neues Jahr und gehe nun wirklich zweimal die Woche ins Fitness-Studio. Wollen Sie mir schreiben? Dann können Sie das unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter tun.

05:58 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die neue Woche startet im Osten und Nordosten eisig kalt, teils mal wieder mit zweistelligen Minusgraden. Dafür bleibt es heute in Richtung Mecklenburg-Vorpommern am ehesten sonnig. Von der Nordsee bis herunter ans Erzgebirge sowie bis an die Alpen überwiegen hingegen die Wolken mit Glättegefahr. Einerseits durch Schnee oder Schneeregen, andererseits ist auch gefrierender Regen möglich. Vom Niederrhein bis herunter an den Oberrhein bleibt der Winter chancenlos. Dort geht es wechselhaft bei 6 bis 9 Grad weiter. Im übrigen Land werden es bei einem sehr kalten Ostwind meistens nur minus 4 bis plus 3 Grad.