Montag, 08. Mai 2017Der Tag

Heute mit Markus Lippold und Kira Pieper
22:30 Uhr

Das war Montag, der 8. Mai 2017

Die Welt hat heute erleichtert auf den Wahlsieg Macrons in Frankreich reagiert. Nun sickern allmählich die ersten Amtshandlungen des künftigen Präsidenten durch. Zum Beispiel wird er als erstes Merkel besuchen. Derweil feiert ein deutscher Politiker ein Jubiläum. Obwohl man strenggenommen eine 100-tägige Amtszeit eigentlich nicht als Jubiläum bezeichnen darf. So lange ist Sigmar Gabriel bereits Außenminister. Und: Neben der Wahl in Frankreich gab es auch in Deutschland eine Wahl: Die Schleswig-Holsteiner sind am Sonntag zur Wahlurne gegangen. Dort wird nun spannend, welche Koalition zustande kommt. FDP-Landeschef Kubicki schließt eine Ampel zwar nicht aus. Seine Bedingung ist allerdings, dass der amtierende Ministerpräsident Torsten Albig gehen müsste. Das werden sicher spannende Verhandlungen!

Und diese Themen fanden Sie heute außerdem noch wichtig:

Bleibt mir noch, Ihnen eine angenehme Nacht zu wünschen! Schauen Sie doch morgen mal wieder bei "Der Tag" vorbei.

22:17 Uhr

Prinzessin Sofia zeigt erstmals ihren Babybauch

Rund sechs Wochen nach der Verkündung ihrer zweiten Schwangerschaft hat Prinzessin Sofia von Schweden zum ersten Mal bei einem offiziellen Anlass ihr Babybäuchlein präsentiert. Sie erschien mit Prinz Carl Philip bei einem Auftritt in einem Imax-Kino in Stockholm in einem großgeblümten, weiten Kleid, in dem man allerdings schon ganz genau hinsehen musste, um zu erkennen, dass sie in anderen Umständen ist. Und dennoch: Die Schweden sind entzückt von der 32-Jährigen und der wachsenden Königfamilie.

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21:43 Uhr

Toter hängt wochenlang in Baum

Spaziergänger haben mitten in einem Wohngebiet in Mönchengladbach einen Toten in einem Baum entdeckt. Darüber berichtet die "Rheinische Post". Die Leiche war bereits mumifiziert, als sie gefunden wurde, deswegen geht die Polizei davon aus, dass die Person schon seit längerer Zeit tot sein muss. Der Leichnam wird nun obduziert, um die Todesursache herauszufinden. Noch wissen die Ermittler nichts über die Identität des Toten. Sie gehen allerdings eher von einem jungen Mann aus, heißt es in dem Bericht. Außerdem ist noch unklar, wie die Leiche in den Baum gelangte.

21:25 Uhr

Cindy Crawford hilft George Clooney im Garten

Was schenkt man einem Mann, der schon alles hat? Da muss natürlich etwas Besonderes her, dachte sich offenbar auch  Amal Clooney, als sie sich ein Geschenk für ihren 56-jährigen Gatten ausdachte. Kurzerhand lud sie zwei enge Freunde des Schauspielers ein. Ex-Supermodel Cindy Crawford und Ehemann Rande Gerber flogen kurz mal aus den USA nach London. Aber nicht etwa um zu feiern. Sondern um Clooney mit getaner Hausarbeit zu überraschen. Während Rande mit dem Rasenmäher neben Georges Auto parkte, schnitt Cindy im Garten die Blumen. Und ein Beweisfoto davon gibt es natürlich auch.

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20:48 Uhr

Söhne Mannheims müssen zu Krisengespräch

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Xavier Naidoo und Dominic Sanz bei einem Auftritt der "Söhne Mannheims".

(Foto: dpa)

Sie tragen den Namen "Mannheim" im Bandnamen, somit wird der Oberbürgermeister Mannheims alles andere als begeistert über die Kritik sein, mit der die Söhne Mannheims aktuell konfrontiert werden. Deswegen hat Oberbürgermeister Peter Kurz die Musiker nun zu sich gebeten. Das bestätigte ein Behördensprecher. Kurz fordert von der Gruppe Aufklärung zu "antistaatlichen Aussagen". Im Lied "Marionetten" heißt es über Politiker unter anderem: "Teile eures Volks nennen euch schon Hoch- beziehungsweise Volksverräter." Der Song hat die Söhne Mannheims ("Geh' davon aus") massiv in die Kritik gebracht. Noch ist unklar, wie lange das Treffen dauern wird. Vermutlich werden sich beide Seiten erst morgen äußern.

20:14 Uhr

Obama warnte Trump vor Flynn

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Michael Flynn.

(Foto: AP)

Ein ehemaliger Regierungsbeamter hat vor einem Senatsausschuss in Washington erklärt, dass Barack Obama seinen Nachfolger Donald Trump ausdrücklich vor der Ernennung von Michael Flynn zum Nationalen Sicherheitsberater gewarnt haben soll.

  • Bei einem ersten Treffen im Weißen Haus vor der Amtsübergabe habe Obama vor der Ernennung von Flynn gewarnt und dies mit dessen Rolle als Chef des Militärgeheimdienstes DIA begründet, sagte ein früherer Mitarbeiter der Obama-Regierung.
  • Trump schrieb dagegen am Montag im Kurzmitteilungsdienst Twitter, Obamas Regierung habe Flynn "den höchste Sicherheits-Status" bescheinigt.
  • Obama hatte Flynn 2012 zum DIA-Chef ernannt und zwei Jahre später vorzeitig entlassen.
  • Als Trumps Nationaler Sicherheitsberater trat Flynn wegen falscher Angaben zu seinen Russland-Kontakten nach nur 24 Tagen im Amt zurück. Er hatte über Telefonate mit dem russischen Botschafter in Washington die Unwahrheit gesagt.
  • Der Senatsausschuss befragt nun hochrangige Mitglieder der Obama-Regierung zu den Russland-Kontakten von Trumps Wahlkampfteam.

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19:45 Uhr

Kuh nimmt Wanderer auf die Hörner

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Nicht jede Kuh ist Wanderern gegenüber aufgeschlossen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine trächtige Kuh hat innerhalb von zwei Tagen zwei Wanderer bei Wangen im Allgäu (Kreis Ravensburg) verletzt. Zunächst war am Samstag ein 61-Jähriger auf einem Wanderweg unterwegs, der durch eine eingezäunte Weidewiese mit Braunvieh führte. Dort attackierte die Kuh den Mann und nahm ihn laut Polizei am Gesäß auf die Hörner. Der 61-Jährige wurde schwer verletzt in eine Uniklinik gebracht und dort operiert. Während der Ermittlungen wurde bekannt, dass bereits am Tag davor ein 74-Jähriger durch dieselbe Kuh verletzt worden war.

19:18 Uhr

Paar heiratet auf dem Mount Everest

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Eine Meldung hatten wir zwar heute schon rund um den Mount Everest. Hier kommt noch eine. Das Paar James Sisson und Ashley Schmieder haben sich auf dem Berg in 5200 Metern Höhe das Ja-Wort gegeben. Darüber berichtet "Mail Online". Für ihre Traumhochzeit vor atemberaubender Kulisse war das Paar drei Wochen unterwegs. Dabei wurden sie unter anderem von dem Fotografen Charleton Churchill begleitet, der jeden Schritt festhielt. Oben angekommen tauschten der 35-Jährige und die 32-Jährige aus Kalifornien dann die Bergsteiger-Klamotten gegen ein weißes Brautkleid und einen dunklen Anzug. Die Bergsteigerschuhe behielten sie allerdings an.   

18:54 Uhr

Türkische Soldaten erhalten Asyl in Deutschland

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Nach dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 wurden etliche Soldaten in der Türkei festgenommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Erstmals haben mehrere türkische Soldaten und ihre Familien Asyl in Deutschland erhalten. Das Bundesinnenministerium bestätigte einem Bericht von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" zufolge, dass die ersten Anträge auf politisches Asyl türkischer Bürger mit Diplomatenpässen positiv beschieden wurden. Nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei im vergangenen Juli wurden in dem Land zehntausende Menschen inhaftiert oder aus dem Staatsdienst entlassen.

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18:36 Uhr

Bis 2018 sollen es eine Million neue Jobs geben

In Deutschland werden laut einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt eine Million neue Jobs entstehen. Die Arbeitslosenquote werde dadurch von 6,1 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2016 auf nur noch 5,5 Prozent im Jahr 2018 sinken, prognostizierten die Kölner Konjunkturexperten in einer neuen Studie. Der Grund für die positive Entwicklung: Die meisten der befragten Firmen gucken zuversichtlich in die Zukunft und rechnen mit einem Anstieg der Produktion. Deshalb wollen viele auch neue Arbeitskräfte einstellen.

18:03 Uhr

Polizei fasst Verdächtigen mit 22 Identitäten

Die Bundespolizei hat in Sachsen einen Mann gefasst, der unter 22 verschiedenen Identitäten lebte. Der 31-Jährige ging den Beamten bei einer Kontrolle auf der Autobahn 17 ins Netz. Dabei stellte sich heraus, dass er bereits 2012 wegen schweren Bandendiebstahls und Wohnungseinbruchsdiebstahls verurteilt worden war. Nun muss der Straftäter in der Justizvollzugsanstalt Dresden seine Haftstrafe von 884 Tagen absitzen.

17:32 Uhr

Ehepaar zerstückelt und in See versenkt

Ein Mann hat gestanden, im vergangenen Sommer ein Ehepaar getötet, die Leichen zerstückelt und in einem Leipziger Baggersee versenkt zu haben. Nun steht er vor dem Landgericht Leipzig. Vor seiner Tat hatte sich der Mann mit dem Paar um Geld gestritten. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug er zuerst mit einem Hammer auf seine Opfer ein, dann stach er mit einem Messer zu. Um die Leichen loszuwerden, zerstückelte er sie, steckte die Leichenteile in Säcke und transportierte sie in Reisekoffern zu dem Gewässer. Die Koffer habe er später mitsamt Hammer, Messer und seinen Schuhen in einem Gebüsch entsorgt, verlas der Verteidiger des Mannes in einer Erklärung vor Gericht. Nach seiner Verhaftung führte der Angeklagte die Polizei zu dem Versteck.

17:08 Uhr

Australischer Zoll verbrennt historische Pflanzensammlung

Das muss man sich mal vorstellen: Einige dieser Pflanzen wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts gesammelt und konserviert. Sie haben Weltkriege überlebt, Krisen und Katastrophen. Und dann kommt der Zoll …

  • Weil australische Behörden Angst vor der Einschleppung gefährlicher Krankheiten haben, verbrennen sie eine historische Pflanzensammlung aus Frankreich.
  • Es handelte sich um getrocknete und gepresste Pflanzen des Naturgeschichtlichen Nationalmuseums (Musée National d'Histoire Naturelle) in Paris, die für ein Museum in Brisbane gedacht waren.
  • Die Pflanzen seien Anfang des Jahres mit einem Päckchen angekommen, ohne dass auf die Bedeutung hingewiesen worden wäre, heißt es von Behördenseite.

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17:00 Uhr
16:38 Uhr

Syrische Regierung will keine UN-Friedenstruppen

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Sogenannte Blauhelme wird es in den Schutzzonen in Syrien nicht geben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die syrische Führung hat einen Einsatz von UN-Friedenstruppen in den neu eingerichteten sogenannten Schutzzonen abgelehnt. Russland habe deutlich gemacht, dass Militärpolizei in den vier Zonen eingesetzt werde und keine Friedenstruppen unter der Aufsicht der Vereinten Nationen, sagte Syriens Außenminister Walid al-Muallim. Vergangenen Donnerstag hatten Russland, die Türkei und der Iran zusammen mit Rebellen und der syrischen Regierung vier Zonen vereinbart, in denen Zivilisten in dem Bürgerkriegsland sicher sein sollen. Der syrische Außenminister betonte, seine Regierung werde scharf auf jeden Verstoß in den Zonen reagieren.

16:06 Uhr

Wie reich ist die Queen wirklich?

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Pompös: Die Queen.

(Foto: picture alliance / EPA/EPA/dpa)

Könige wohnen im Schloss und tragen eine Krone, die mit teuren Edelsteinen besetzt ist. Da könnte man meinen: Wer König ist, ist besonders reich. Allerdings auch nicht unbedingt reicher als einige –nennen wir sie mal – normale Bürger. Zumindest zeigt das die neue "Rich List" der "London Sunday Times". In dieser Liste sind die reichsten Bürger der britischen Insel aufgelistet. Und siehe da: Die Queen rangiert auf Platz 329. Allerdings ist sie deswegen noch lange nicht arm. Ihre Besitztümer belaufen sich auf 360 Millionen Pfund, das sind umgerechnet 425 Millionen Euro. Damit ist sie allerdings unter anderem "ärmer" als "Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling (650 Millionen Pfund) und Ex-Beatle Paul McCartney (780 Millionen Pfund).

15:46 Uhr

Polizei repariert Heizung - mitten in der Nacht

Was machen, wenn mitten in der Nacht die Heizung spinnt? Die Polizei in Bremerhaven erweist sich als Freund und Helfer:

  • Ein 82-Jähriger will in der Nacht die Heizung anstellen, weil es ihm und seiner Frau zu kalt wird.
  • Doch der Regler gibt den Geist auf und die Heizung läuft heiß.
  • Schließlich rufen sie die Polizei, die tatsächlich helfen kann: Die Beamten reparieren das Gerät.
15:26 Uhr

Millionenteures Diadem aus Landesmuseum gestohlen

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Dieses Diadem, das einst Großherzogin Hilda von Baden trug, ist verschwunden.

(Foto: Landeskriminalamt Baden-Württemberg)

Diebe haben ein kostbares, brillantbesetztes Diadem aus dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe gestohlen. Die Polizei schätzt das gestohlene Schmuckstück auf einen Wert von 1,2 Millionen Euro. Das Diadem wurde aus einer verschlossenen Vitrine im sogenannten Thronsaal des Museums entwendet - wann genau ist unklar. Jedenfalls fiel am 29. April auf, dass das Stück fehlt. Die Goldschmiedearbeit aus Gold, Platin und 367 Brillanten gehörte der Großherzogin Hilda von Baden und stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das Landeskriminalamt ermittelt in dem Fall.

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15:08 Uhr

Oderbruch: Massengrab aus Zweitem Weltkrieg entdeckt

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Sprengstoffexperten sind im Oderbruch auf ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Im Oderbruch an der Bundesstraße B1 nahe dem brandenburgischen Seelow stoßen Sprengstoffexperten auf ein Massengrab mit Überresten sowjetischer Soldaten. Nun werden die Knochen unter Aufsicht von Mitarbeitern der russischen Botschaft geborgen. "Bislang haben wir Überreste von 21 sowjetischen Soldaten entdeckt", sagt Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Das ganze Ausmaß des Fundes sei noch nicht abzuschätzen. Munitionsexperten waren bei Bauarbeiten an einem Radweg in der vergangenen Woche auf die Knochen gestoßen.

14:43 Uhr

Bundeswehr kauft ausgemusterte Panzer

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Ein Leopard-Panzer - in diesem Fall von der schweizerischen Armee

(Foto: REUTERS)

Die Bundeswehr will die Zahl ihrer Panzer in den kommenden Jahren um ein Drittel auf 328 Panzer erhöhen. Das Bundesamt für Ausrüstung der Bundeswehr unterschrieb deswegen jetzt einen Vertrag mit dem Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann zur Lieferung von 104 ausgemusterten Kampfpanzern und 32 gebrauchten Fahrgestellen für rund 760 Millionen Euro.

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14:25 Uhr

Putin bietet Macron Zusammenarbeit an

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Noch im März hatte Putin Le Pen in Moskau empfangen.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Das Verhältnis Russlands zur EU ist derzeit frostig. Ob sich das mit dem neuen französischen Präsidenten ändert?

  • In seinem Glückwunschtelegram ruft Präsident Wladimir Putin Macron jedenfalls zur Überwindung von gegenseitigem Misstrauen auf. Nur so seien international Stabilität und Sicherheit zu erreichen.
  • Er sei zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit, schreibt Putin nach Angaben des Kreml.
  • Im Wahlkampf hatte Moskau allerdings Sympathien für die unterlegene Marine Le Pen erkennen lassen, Putin hatte sie noch im März empfangen.
  • Deshalb glaubt man in Moskau wohl nicht an einfache Beziehungen: "Macron hat im Wahlkampf einige Aussagen gemacht, die gegen Russland gerichtet waren", sagt etwa der Senator Alexej Puschkow vom Föderationsrat.
14:11 Uhr

Schichtwechsel

Markus Lippold hat sich mittlerweile in den Feierabend verabschiedet, nun bin ich da. Mein Name ist Kira Pieper, ich begleite Sie bis in den Feierabend und darüber hinaus mit den wichtigsten News – und ab und zu auch mit Kuriosem.

13:53 Uhr

"Nachtwölfe" kommen wieder nach Berlin

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Mitglieder der "Nachtwölfe" gedachten bereits im vergangenen Jahr in Berlin des Endes des Zweiten Weltkriegs.

(Foto: dpa)

Heute jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Das will auch die russische Rockergruppe "Nachtwölfe" feiern - in Berlin.

  • Die umstrittene Gruppe, die als Nationalisten und Anhänger des russischen Präsidenten Wladimir Putin gelten, soll Montagabend in Berlin eintreffen.
  • Am Dienstag ist laut Polizei eine Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park geplant.
  • Gestartet war die Gruppe am 27. April in Moskau.
13:34 Uhr

80 Gaffer behindern Rettungskräfte

Ich finde solche Vorfälle einfach furchtbar. Gaffer, die Rettungskräfte behindern, gehören bestraft. In diesem Fall geht es um mehrere Lkw-Auffahrunfälle auf der Autobahn 6 nahe Nürnberg, bei denen ein Mensch schwer verletzt wird:

  • Jedoch behindern rund 80 Schaulustige die Rettungskräfte. Ein Polizeisprecher spricht von "katastrophalen Zuständen".
  • Die Gaffer hätten teils direkt im Unfallbereich versucht, Foto- und Filmaufnahmen von einem Getränkelaster zu machen, dessen Ladung sich über die gesamte Fahrbahn verteilt hatte.
  • Auch die Bildung einer Rettungsgasse sei so gut wie nicht möglich gewesen, sagt der Sprecher.
  • Die Polizei muss letztlich mit Absperrungen die Schaulustigen zurückdrängen.
13:14 Uhr

Ohne Erlaubnis auf den Everest - harte Strafe in Nepal

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Die Gebühren für die Everest-Besteigung sind eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

(Foto: AP)

Eben mal den Mount Everest besteigen, weil man gerade sein Müsli gegessen hat und sich topfit fühlt? Nein! Das geht schon aus bürokratischen Gründen nicht, wie ein Bergsteiger jetzt erleben muss:

  • Der Südafrikaner Ryan Sean Davy muss fast 20.000 Euro zahlen, weil er den Mount Everest ohne Erlaubnis allein besteigen wollte.
  • "Ich sah ihn allein in der Nähe des Basislagers und ging auf ihn zu, da rannte er weg", berichtet ein nepalesischer Regierungsbeamter in Kathmandu. "Er hatte ein Lager an einem abgelegenen Ort errichtet, um Regierungsbeamten aus dem Weg zu gehen."
  • Normalerweise müssen Ausländer der nepalesischen Regierung 11.000 Dollar (knapp 10.000 Euro) für die Erlaubnis zahlen, den höchsten Berg der Erde zu besteigen.
12:53 Uhr

Banksy kommentiert den Brexit

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Weithin sichtbar: Banksys neuestes Werk in Dover.

(Foto: REUTERS)

Seine wahre Identität ist unbekannt - obwohl Banksy seit Jahren für Aufsehen sorgt und mit seiner Streetart ordentlich Geld macht. Nun hinterlässt er seine Spur im englischen Küstenort Dover. Das hat mit dem Thema seines Werks zu tun:

  • Das Wandbild tauchte am Sonntag in der Stadt am Ärmelkanal auf.
  • Es stamme tatsächlich von Banksy, bestätigt eine Sprecherin des Künstlers.
  • Zu sehen ist eine mehrere Meter hohe quadratische EU-Flagge, aus der ein Handwerker einen Stern heraus meißelt, was Risse in der Flagge verursacht - ein Kommentar auf den Brexit, dem britischen Austritt aus der EU.

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12:33 Uhr

"Nazis raus" an Kaserne gesprüht

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In Donaueschingen ist das Jägerbataillon 292 beherbergt, das der Deutsch-Französischen Brigade untersteht. Das französische Infanterieregiment 110 ist inzwischen aufgelöst.

(Foto: picture alliance / Patrick Seege)

In der Bundeswehrkaserne im baden-württembergischen Donaueschingen wurden Wehrmachtsandenken gefunden, ja sogar ein Raum mit Wehrmachtsandenken. In der Nacht sprühen nun Unbekannte "Nazis raus" an den Außenzaun. Der Schriftzug steht laut Polizei an drei Mauerpfeilern. Die Polizei will verstärkt Streife um die Kaserne fahren. "Der Vorfall hängt sicherlich mit den aktuellen Geschehnissen zusammen", sagt ein Sprecher.

12:07 Uhr

Macron fliegt als erstes zu Merkel

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Macron (l.) und der derzeitige Präsident Hollande gedachten heute in Paris gemeinsam des Endes des Zweiten Weltkriegs.

(Foto: AP)

Schon kurz nach der Amtsübernahme will Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron nach Berlin fliegen und Angela Merkel treffen. Der Besuch in Deutschland werde Macrons erste offizielle Auslandsreise sein, sagt die französische Europaabgeordnete Sylvie Goulard dem Sender CNews. Vorher fliegt er aber vielleicht noch zu französischen Truppen im Ausland. Macron wird am kommenden Sonntag die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger François Hollande übernehmen.

Telefoniert haben Merkel und Macron übrigens bereits am Sonntagabend. Die Kanzlerin sicherte ihm dabei eine enge Kooperation zu.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:44 Uhr

Macht Sigmar Gabriel als Außenminister eine gute Figur?

Heute ist Sigmar Gabriel seit 101 Tagen Außenminister. Ist es Zufall, dass er heute auch noch sein neues Buch "Neuvermessungen" vorstellt? Mein Kollege schaut sich das an und berichtet heute Nachmittag davon.

Vorher werfe ich aber mal die Frage in die Runde: Wie schlägt sich der ehemalige SPD-Chef denn so als Chefdiplomat?

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Macht Sigmar Gabriel als Außenminister eine gute Figur?

11:26 Uhr

Wieder mehr Drogentote in Deutschland

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Sorgen bereiten den Experten vor allem sogenannte Legal Highs - etwa Kräutermischungen oder Badesalze - die immer mehr Menschenleben fordern.

(Foto: dpa)

1333 Menschen starben 2016 in Deutschland an ihrem Drogenkonsum. Das sind neun Prozent mehr als im Jahr davor. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 zur Rauschgiftkriminalität hervor. Bereits 2015 war die Zahl der Drogentoten um 18,8 Prozent auf 1226 gestiegen. 2013 waren noch 1002 Drogentote gezählt worden.

Der Bericht erfasst übrigens nur den Konsum illegaler Drogen. Hier finden Sie mehr dazu.

11:08 Uhr

Mehr als 140 Festnahmen am Wahlabend in Paris

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Spezialeinheiten der Polizei am Wahlabend in Paris.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Während die einen den Wahlsieg Macrons feiern, hat die Polizei der französischen Hauptstadt viel zu tun:

  • Bei Ausschreitungen im Osten der Stadt werden 141 Personen vorläufig festgenommen.
  • Neun Menschen kommen anschließend in Polizeigewahrsam, etwa wegen Gewalt gegen Beamte oder Sachbeschädigung.
  • Bereits nach dem ersten Wahlgang war es in Paris zu Zusammenstößen zwischen linksradikalen Demonstranten und der Polizei gekommen.
10:43 Uhr

Rapperin übernimmt Studiengebühren von Fans

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In ein paar Wochen will Minaj eine ähnliche Aktion starten.

(Foto: REUTERS)

Das ist doch mal ein Angebot, gerade in den USA, wo ein Studium sehr viel Geld kostet:

  • US-Rapperin Nicki Minaj verspricht gleich mehreren Twitter-Anhängern, ihre Studiengebühren und andere Kosten zu übernehmen.
  • "Zeig mir deine guten Noten, die ich an deiner Schule überprüfen kann, und ich zahle. Wer möchte noch bei diesem Wettbewerb mitmachen?", twittert sie, als ein Fan sie aus Spaß um die Hilfe bei den Collage-Gebühren anspricht.
  • Daraufhin bitten Dutzende Studenten um Mithilfe: "Ich brauche nur 1548 Dollar, um mich für das nächste Semester einzuschreiben! Und nur 250 Dollar für meine Bücher", heiß es etwa in einem Tweet.
  • Die in Trinidad und Tobago geborene Sängerin fragt nach Belegen und sagt in mehreren Fällen Hilfe zu.
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10:20 Uhr

Das erwarten Ökonomen nach der Wahl Macrons

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Die eigentliche Arbeit liegt erst noch vor Macron.

(Foto: REUTERS)

Auch aus wirtschaftlicher Sicht galt die Präsidentschaftswahl in Frankreich als richtungsweisend. Nun reagieren Ökonomen auf den Sieg von Emmanuel Macron:

  • Nach Meinung von Ifo-Chef Clemens Fuest wendet Macrons Sieg die Gefahr einer tiefen politischen und ökonomischen Krise für Frankreich und die EU ab. Wenn es Macron gelinge, das Land zu reformieren, werde ganz Europa davon profitieren.
  • DIW-Chef Marcel Fratzscher begrüßt die Wahl Macrons als einen guten Tag für Frankreich, Deutschland und Europa. "Frankreich hat nun einen Präsidenten, der die besten Voraussetzungen mitbringt, um die Wirtschaft Frankreichs zu erneuern und Europa zu reformieren."
  • Der Ökonom Stefan Bielmeier von der DZ-Bank erwartet allerdings nur eine kurze Erleichterung. "Gelingt Europa nicht eine wirtschaftliche Erholung, von der ein Großteil der Gesellschaft profitiert, könnten die kommenden Wahlen schon einen anderen Ausgang nehmen." Die politischen Risiken seien nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.
  • Auch Commerzbank-Chef Jörg Krämer warnt vor übertriebenen Hoffnungen. Zwar sei eine existenzgefährdende Krise für die Währungsunion abgewendet. "Aber nach der Wahl ist vor der Wahl."
09:55 Uhr

Kubicki schließt Ampel unter Albig aus

Wo wir schon mal dabei sind: Jetzt meldet sich auch die FDP aus Schleswig-Holstein in Sachen Koalition zu Wort. Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki schließt eine Ampelkoalition unter dem bisherigen Ministerpräsidenten Torsten Albig von der SPD aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

09:53 Uhr

Günther bevorzugt Jamaika, die Grünen nicht

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Die jamaikanischen Farben: Schwarz, Grün, Gelb.

(Foto: picture alliance / dpa)

Schleswig-Holstein steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. Das zeigen die jüngsten Äußerungen zu Koalitions-Wünschen:

  • "Für mich ist klar, es muss einen Regierungswechsel in Schleswig-Holstein geben", sagt CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther dem ZDF.
  • Eine Koalition mit der SPD lehnt er klar ab: Eine Große Koalition wäre "das falscheste Signal" nach so einer Wahl, sagt Günther.
  • Er wünscht sich stattdessen eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen.
  • Die Grünen bewerten ein solches Bündnis aber skeptisch. Grüne Inhalte müssten in einem Regierungsbündnis deutlich vertreten sein, sagt Spitzenkandidatin Monika Heinold.
  • Eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP sei dafür "deutlich" besser geeignet als das sogenannte Jamaika-Bündnis, sagt die Grünen-Politikerin.

Übrigens nennt man die Jamaika-Koalition auch Schwampel - Schwarze Ampel. Das nur mal so als Kompromissvorschlag.

09:20 Uhr

Verletzte bei Unfall - keine Rettungsgasse gebildet

Am Sonntagabend verliert ein 28-Jähriger auf der A7 nahe Burghaun im Kreis Fulda die Kontrolle über seinen Wagen - weil die Fahrbahn nass ist und er zu schnell fährt:

  • Das Auto kracht in eine Leitplanke und wird gegen einen anderen Wagen geschleudert.
  • Sieben Menschen, darunter die drei Kinder des Unfallverursachers, werden verletzt.
  • Die Einsatzkräfte kommen zunächst nicht zur Unfallstelle, weil die Autos keine Rettungsgasse bilden.
  • "Wieder einmal musste die Autobahnpolizei den Autofahrern ein schlechtes Stauverhalten attestieren", heißt es in einer Mitteilung.

Die ausführliche Meldung: hier.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:55 Uhr

Zweipunkt-Marienkäfer wird immer seltener

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Die Zweipunkt-Marienkäfer sind selten geworden.

(Foto: imago/blickwinkel)

Den Maikäfer hat Reinhard Mey bereits besungen, nun wäre ein anderes Tier dran: "Es gibt keine Zweipunkt-Marienkäfer mehr":

  • Denn der heimische Käfer (Adalia bipunctata) wird immer seltener.
  • "Bei unseren Erhebungen finden wir nur noch wenige Einzelexemplare", sagt Werner Schulze, Vorsitzender des Bundesfachausschusses Entomologie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU).
  • Laut einer Studie der Universität Gießen sind Parasiten für das Verschwinden verantwortlich, die vom eingewanderten Asiatischen Marienkäfer übertragen werden.

Immerhin hat sich aber der Bestand der Siebenpunkt-Marienkäfer wieder erholt.

Hier lesen Sie mehr dazu.

08:28 Uhr

USA und Philippinen starten Manöver

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Der feierliche Auftakt des Manövers ging schon mal ohne Eklat über die Bühne.

(Foto: AP)

5400 Soldaten aus den USA und den Philippinen beginnen heute ein zehntägiges Manöver. Der Haken versteckt sich allerdings im Detail: Im vergangenen Jahr nahmen noch doppelt so viele Menschen an der Übung teil:

  • Die geringere Zahl gilt als Zeichen dafür, dass der philippinische Präsident Rodrigo Duterte mehr Abstand zum bislang engen Verbündeten USA halten will.
  • Wir erinnern uns: Duterte hatte einst Barack Obama als "Hurensohn" beschimpft. Und die USA kritisierten sein brutales Vorgehen gegen die Drogenkriminalität - weshalb Duterte die jährlichen Manöver schon ganz absagen wollte.
  • US-Präsident Donald Trump hat Duterte inzwischen ins Weiße Haus eingeladen - der zögert aber mit einer Antwort.
08:15 Uhr

18 Tote bei Grubenunglück in China

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Rettungskräfte versorgen einen verletzten Bergarbeiter.

(Foto: AP)

Noch ein Unglück, diesmal in China:

  • 18 Menschen sterben bei einem Grubenunglück in der Mine in Huangfengqiao im Südosten des Landes.
  • 37 Bergleute werden verletzt, meldet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
  • Demnach war am Sonntag Gas ausgetreten. Die Ursache ist bisher unklar.
07:51 Uhr

Zwölf Verletzte bei Brand in Baden-Württemberg

Am frühen Montagmorgen schreckt ein Feuer die Bewohner eines Hauses in Murr im Kreis Ludwigsburg aus dem Schlaf:

  • Zwölf Menschen werden verletzt, einer von ihnen erleidet schwere Verbrennungen, weil er das Feuer löschen will.
  • Der Brand bricht laut Polizei im Keller aus.
  • Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit unklar.
07:26 Uhr

LeBron James brilliert bei NBA-Halbfinal-Einzug

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Da stellt man sich besser nicht in den Weg: LeBron James beim Slam Dunk.

(Foto: AP)

Die Kollegen vom Sport-Tag schlafen grad noch aus, deshalb gibt es diese Meldung von mir: Das erste Halbfinal-Team der NBA-Playoffs steht fest.

  • Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel führt Superstar LeBron James die Cleveland Cavaliers in die Vorschlussrunde.
  • James erzielt dabei überragende 35 Punkte gegen die Toronto Raptors. Endstand: 109:102 (61:49).
  • Die Cavaliers haben damit acht Playoff-Partien in Serie gewonnen.
  • Im Halbfinale geht's dann gegen die Washington Wizards oder die Boston Celtics.
07:04 Uhr

Emma Watson triumphiert bei MTV Movie Awards

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Güldenes Popcorn für "die Schöne": Emma Watson.

(Foto: REUTERS)

In der Nacht wurden in Los Angeles Filmpreise vergeben: die MTV Movie & TV Awards - ja, richtig, erstmals wurden dabei auch Fernsehpreise vergeben.

  • Als bester Film wird "Die Schöne und das Biest" ausgezeichnet.
  • Hauptdarstellerin Emma Watson erhält außerdem den Darstellerpreis (der erstmals nicht nach Geschlecht vergeben wird).
  • Zwei Trophäen holt der Gruselthriller "Get Out" - den "Next Generation"-Preis für Hauptdarsteller Daniel Kaluuya und für die beste Komödien-Darbietung von Nebendarsteller Lil Rel Howery.
  • In der neuen Fernsehkategorie gewinnen die Mystery-Serie "Stranger Things" sowie deren Darstellerin, die 13-jährige Millie Bobby Brown.

Jetzt wollen Sie bestimmt auch wissen, was Watson über ihren Preis gesagt hat - hier entlang.

06:43 Uhr

Le Pen gewinnt nur in zwei Départements

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Marine Le Pen

(Foto: imago/IP3press)

Marine Le Pen erhielt bei der Stichwahl zum französischen Präsidentenamt etwa 34 Prozent der Stimmen - mehr als ihr Vater vor einigen Jahren. Diese Zahl allerdings hat mich erstaunt:

  • Le Pen gewann die Wahl lediglich in 2 der 101 französischen Départements - jeweils in Nordfrankreich.
  • Im Verwaltungsbezirk Pas-de-Calais erhielt Le Pen 52 Prozent der Stimmen - Emmanuel Macron 47 Prozent.
  • Im ländlichen Département Aisne stimmen 52,9 Prozent der Wähler für Le Pen, Macron kommt auf 47,1 Prozent.

Mehr Zahlen gibt es hier.

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

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Wahlsieger: Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Trogneux.

(Foto: REUTERS)

Erinnern Sie sich noch an den Morgen nach dem Brexit-Referendum? Oder an den Tag nach der US-Wahl? Es war eine große Ernüchterung - zumindest für jene, die auf einen anderen Ausgang gehofft hatten. Diesmal bleibt die große Betroffenheit in Europa aus, weil EU-Gegnerin Marine Le Pen nicht die Präsidentin Frankreichs wird. Ob der pro-europäische neue Staatschef Emmanuel Macron die bessere Wahl ist? Das kann man noch nicht sagen. Zum Aufatmen gibt es vorerst zumindest keinen Grund. Oder wie ein Kollege geschrieben hat: Macrons Sieg kaschiert Europas Schwäche nur.

Die Wahl in Frankreich wird uns heute auf jeden Fall weiter beschäftigen, genau wie die Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

Das ist aber noch nicht alles:

  • Die nächste Wahl kündigt sich schon an: Kommenden Sonntag wird in Nordrhein-Westfalen gewählt.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seinen Israel-Besuch fort.
  • Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, stellt heute den Jahresbericht 2016 zur Rauschgiftkriminalität vor.
  • Wir schauen uns auch an, wer bei den MTV Movie and TV Awards gewonnen hat.
  • Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft trifft Deutschland heute auf Russland.

Damit wünscht Ihnen Markus Lippold einen guten Start in die Woche. Der Tag bei n-tv.de versorgt Sie mit aktuellen Meldungen und Geschichten aus aller Welt.

06:19 Uhr

Es bleibt trüb und regnerisch

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Ein Frühlingsausflug in die Natur? Das ist noch nicht überall drin.

(Foto: dpa)

Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche. Und die beginnt vor allem im Süden trüb und zum Teil leider auch sehr nass. An den Alpen kann es aufgrund des Dauerregens zu kleineren Überflutungen kommen. Auch von der Ostsee bis runter ans Erzgebirge sind noch Schauer unterwegs, die in Sachsen stellenweise von Gewittern begleitet sein können. Sonst ist es teils freundlich, teils wolkig, aber mehrheitlich trocken. Dazu werden es maximal noch zwischen 9 Grad an der windigen Ostsee und 16 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Morgen wird es sogar nochmals kälter und nachts ist vorübergehend Frost möglich. Hier die Aussichten mit den Details. Kommen Sie gut in die neue Woche. Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr