Montag, 13. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:38 Uhr

Das war Montag, der 13. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

Prinz Harry und Herzogin Meghan dürfen gehen - die Queen hat nichts dagegen und unterstützt sogar ihren Wunsch, "sich ein neues Leben als junge Familie aufzubauen". Doch heikle Fragen müssen in den nächsten Tagen noch geklärt werden. Dabei geht es vor allem auch ums liebe Geld. Mehr dazu lesen Sie hier.

Und warum Meghan an allem schuld ist, das lesen hier.

Was war heute sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

22:18 Uhr

Iran droht mit Ausweisung des britischen Botschafters

Nach der kurzzeitigen Festnahme des britischen Botschafters Rob Macaire in Teheran hat die iranische Regierung mit dessen Ausweisung gedroht.

Das iranische Außenministerium rief die britische Botschaft in einer Erklärung zu einer "sofortigen Beendigung jeglicher Einmischung und Provokation" auf. Andernfalls werde es die iranische Regierung nicht dabei belassen, Botschafter Macaire einzubestellen. Das iranische Volk dulde kein Eingreifen aus dem Ausland, insbesondere von Staaten mit einer "kolonialistischen" Vergangenheit.

Die iranischen Behörden hatten Macaire am Samstag kurzzeitig in Gewahrsam genommen und ihm vorgeworfen, sich an illegalen Protesten beteiligt und diese provoziert zu haben. Macaire wies die Vorwürfe zurück.

22:00 Uhr

Habeck: Freiheit durchs Auto ist Illusion

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Braucht kein Auto mehr: Robert Habeck.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wer in einer Großstadt wohnt, hat gut reden, wenn's darum geht, wie man von A nach B kommt. Wer aber schon mal auf dem Land gelebt hat, wo es ohne Auto oft nicht geht, wird folgenden Aussagen wohl skeptisch gegenüberstehen.      

Grünen-Chef Robert Habeck hält die Erwartung individueller Freiheit durch das Autofahren für eine Illusion. "Wir alle leben diese Illusion noch heute", sagte der 50-Jährige beim Neujahrsempfang der IHK in Düsseldorf. "Ich fand ein Auto super." Tatsächlich habe er mit seinem Wagen früher in Kiel aber ständig im Stau gestanden, Parkplätze gesucht und Tickets kassiert. "Ich habe mir immer gesagt: Wenn Du willst, kannst Du morgen nach Venedig fahren - aber ich bin nicht einmal gefahren", sagte er. Aktuell fahre er in Berlin kein Auto mehr, man brauche dort keins.

21:45 Uhr

Bundesliga lässt Amazon die Tore vorhersagen

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird ab dem Rückrundenstart der laufenden Bundesliga-Saison die Dienste von Amazons gefragter Web-Plattform Amazon Web Services (AWS) nutzen. Die Sparte des weltgrößten Online-Händlers, die Cloud-Services an Firmen verkauft, soll vor allem während eines Live-Spiels detaillierte Informationen zum Spielgeschehen liefern, wie die DFL mitteilte.

Mittels maschinellem Lernen werde die Technologie bald in der Lage sein, Echtzeit-Vorhersagen über die Torerzielung zu machen, hieß es. Auch Torchancen und das taktische Verhalten der Mannschaften werde die Plattform in Echtzeit erkennen können. Als Arbeitsmaterial dienen ihr Live-Daten und historische Daten aus über 10.000 Bundesliga-Spielen. Grundlage des Dienstes sei eine cloudbasierte Statistik-Plattform, die den Nutzern geräteübergreifend zusätzliche Daten und Visualisierungen zu jedem Spiel bereitstellen werde. Torben Siemer

Mehr Sportmeldungen lesen Sie im Sport-Tag

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21:17 Uhr

Paar entdeckt giftigen Skorpion im Koffer

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Alles richtig gemacht: Erst fangen, dann Fotos machen, nicht andersrum.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein gefährliches Mitbringsel hat ein Ehepaar aus Köln in seinem Koffer nach einem Urlaub in Namibia entdeckt: einen giftigen Skorpion.

  • Die mutige Frau fing das Tier mit einem Glas, dann rief sie die Feuerwehr. Die Helfer brachten das Tier zum Kurator des Kölner Aquariums, der es der Gattung Hottentotta zuordnete.
  • Seine Stiche sind zwar nicht lebensgefährlich, aber sehr schmerzhaft.
  • Über die Leitstelle der Feuerwehr wurde dann der Tierpark Brügge in Belgien als Auffangstation für den Skorpion gefunden.
20:34 Uhr

Grüne fordern Recht auf Mobilfunk

Wenn ich sogar am Alexanderplatz in Berlin-Mitte oft schlechten oder gar keinen Empfang habe (kann natürlich am Handy liegen), dann frage ich mich, wie die Menschen in entlegenen Landstrichen Deutschlands mit ihren Freunden und Verwanden kommunizieren. Kein Wunder, dass sich die Grünen im Jahr 2020 im Bundestag für ein Recht auf Mobilfunk einsetzen wollen.

  • Einen entsprechenden Antrag wollen sie bis Ende des Monats ins Parlament einbringen, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Demnach soll der Mobilfunk in Deutschland als sogenannter Pflichtdienst angeordnet werden. Der Bund könnte Telekomunternehmen dann in unterversorgten Regionen zum Ausbau der Netze verpflichten.
  • Die Grünen plädieren demnach auch für eine entsprechende EU-Regelung. Als Soforthilfe schlagen sie dem Bericht zufolge vor, dass Mobilfunkkunden in unterversorgten Gebieten Netze anderer Anbieter mitbenutzen dürfen.
  • Die Anbieter wehren sich der Zeitung zufolge dagegen. Sie zitierte Telefónica (O2) mit der Begründung, dass die für die Frequenzen ausgegebenen Milliarden nun für den Netzausbau fehlten, und die Telekom mit dem Hinweis auf aufwendige Genehmigungsverfahren.
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:46 Uhr

Niederländische Werft baut deutsches Kampfschiff "MKS 180"

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Gebaut wird in Hamburg, aber unter niederländischer Federführung.

(Foto: picture alliance / Markus Scholz)

Es ist der größte Marineauftrag dieser Art in der Geschichte der Bundeswehr: Das Verteidigungsministerium will mit dem "MKS 180" ein neuartiges Mehrzweckkampfschiff anschaffen. Für die Beschaffung von vier Schiffen sind insgesamt 5,27 Milliarden Euro veranschlagt.

Gebaut werden soll das neue Marine-Kampfschiff unter niederländischer Federführung bei Blohm und Voss in Hamburg. Aus der Ausschreibung sei die Werft Damen Shipyards Group als Sieger hervorgegangen, teilte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Peter Tauber, den Obleuten des Verteidigungsausschusses des Bundestags mit.

Um den Auftrag hatte sich auch German Naval Yards in Kiel mit Thyssenkrupp Marine Systems als Subunternehmer beworben.

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19:25 Uhr

Taxifahrer zum zweiten Mal ohne Führerschein erwischt

Wir berichten weiter über Autofahrer ohne Führerschein. In diesem Fall war der Mann zwar nicht besonders lange ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Doch die Tatsache, dass er als Taxifahrer arbeitet, macht die Geschichte doch ziemlich brisant.  

Eine Streife am Flughafen München hat den 41-Jährigen routinemäßig kontrolliert. Der Mann räumte nicht nur die fehlende Fahrerlaubnis sofort ein. Er gestand außerdem, vor kurzem schon einmal ohne Führerschein erwischt worden zu sein.

Wie sich herausstellte, hatte der Mann Anfang Dezember vergangenen Jahres seinen Führerschein abgeben müssen und war tatsächlich einen Tag danach in eine Kontrolle geraten, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann musste sein Fahrzeug nun endgültig stehenlassen - ob er seinen Heimweg per Taxi angetreten hat, ist nicht bekannt.

19:06 Uhr

Venedig geht das Wasser aus

Es ist noch nicht lange her, da kämpfte Venedig mit Hochwasser. Teilweise stand das Wasser mehr als 1,50 meter über dem normalen Pegel, 90 Prozent der Stadt waren überflutet. Nun aber leidet die Lagunenstadt unter dem Gegenteil - sie ist regelrecht ausgetrocknet.

 

18:15 Uhr
Breaking News

Queen Elizabeth II. respektiert Entscheidung von Harry und Meghan

Das britische Königshaus hat nach dem Familientreffen zur Zukunft von Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan ein Statement herausgegeben. Darin kündigt Queen Elizabeth II. an, dass sie den royalen Rücktritt des Paares akzeptiert.

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17:57 Uhr

US-Wahl: Weiterer Demokrat steigt aus

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Ein weiterer prominenter US-Demokrat, der Senator Cory Booker, ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden.

Schweren Herzens setze er seine Bewerbung aus, schrieb Booker auf Twitter. Er danke seinem Team und seinen Unterstützern, schrieb der Senator aus dem US-Bundesstaat New Jersey. Er werde im kommenden Wahlkampf so hart wie möglich für den Demokraten kämpfen, der gegen Präsident Donald Trump ins Rennen gehen werde, versprach Booker.

17:21 Uhr

Eltern lassen sechs Kinder zurück und verschwinden

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Die Polizei sucht mit diesen Fotos nach den Verschwundenen.

(Foto: Föderale Polizei)

In Belgien hat ein Elternpaar seine sechs Kinder zu Weihnachten allein zu Hause zurückgelassen und ist seither spurlos verschwunden.

  • Das Auto des Paares wurde mit laufendem Motor an einem Flussufer in Charleroi gefunden.
  • Ein Zeuge hörte dort am Morgen des zweiten Weihnachtstages die Schreie einer Frau und rief die Polizei.
  • Bis auf einen Frauenschuh und das Auto fand man aber keine Spur des Paares, auch nicht im Wasser.
  • Der 40 Jahre alte Mann und die 38 Jahre alte Frau sollen sich in den Tagen vor ihrem Verschwinden mehrfach heftig gestritten haben, berichtete der Sender RTBF unter Berufung auf die Ermittler.
17:05 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:59 Uhr

"Spiderman" klettert gegen Rente mit 64

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Total verrückt: "Spiderman" Alain Robert erklimmt den 187 Meter hohen Total-Turm in Paris.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Spiderman" will nicht erst mit 64 in Rente gehen: Der französische Kletterkünstler Alain Robert, auch bekannt unter dem Namen des Comic-Helden, protestiert mit einer aufsehenerregenden Aktion gegen die Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron.

Er erklomm heute den 187 Meter hohen Sitz des französischen Ölkonzerns Total im Pariser Geschäftsviertel La Défense. Nach dem Abenteuer nahm ihn die Polizei in Empfang.

"Mit 57 Jahren bin ich nicht mehr weit von der Rente entfernt", sagte Robert zu seiner Protestaktion. "Ich kann nur Geld verdienen, indem ich klettere. Soll ich das etwa bis 64 tun? Oder sogar bis 67?" Ihn nerve es, wenn die Regierung den Leuten ständig sage, sie müssten mehr arbeiten, um dann weniger Rente zu erhalten. Das Klettern sei besonders "beschwerlich", und das müsse mit angerechnet werden.

16:23 Uhr

Mann fast 30 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Natürlich gibt es Leute, die ihr ganzes Leben ohne Führerschein unterwegs sind - als Passagiere. In Sachsen gibt es aber einen Mann, der seit fast 30 Jahren ohne Führerschein als Autofahrer unterwegs ist.

  • Beamte zogen den 47-Jährigen im sächsischen Radeberg aus dem Verkehr, nachdem er einen Unfall verursacht hatte. Weil er zu schnell fuhr, kam der Mann nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde er leicht verletzt.
  • Der 47-Jährige besitzt seit 1991 keinen Führerschein mehr, weil er damals betrunken fuhr und nie einen neuen beantragte.
  • Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in mehreren Fällen.
16:10 Uhr

Ryanair ist Europas größte Airline

Lufthansa
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Der Lufthansa-Konzern hat seine Stellung als Europas größte Passagier-Airline erneut an den irischen Billigflieger Ryanair abgegeben. Im Jahr 2019 flogen rund 145,2 Millionen Menschen mit der Lufthansa und ihren Töchtern wie Eurowings, Swiss, Brussels und Austrian Airlines, wie der Dax-Konzern mitteilte.

Das waren trotz dreier Streikwellen der Flugbegleiter 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, aber weniger als bei der irischen Ryanair, die samt ihren Töchtern wie der österreichischen Lauda auf 152,4 Millionen Passagiere kam. Bereits 2016 hatten die Iren der Lufthansa den Thron vorübergehend abgejagt.

Kai Stoppel

Mehr börsenrelevante Meldungen lesen Sie im Börsen-Tag.

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15:44 Uhr

Oscars 2020: Diese Filme sind nominiert

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Mit elf Nominierungen geht der Film "Joker" als großer Favorit in das diesjährige Oscar-Rennen. Der düstere Comic-Thriller von Regisseur Todd Phillips hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für Regie und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix.

  • Jeweils zehn Nominierungen gab es für "The Irishman", "1917" und "Once Upon a Time in Hollywood". Diese Filme sind ebenfalls in der wichtigsten Kategorie für den besten Film nominiert.
  • Außerdem haben die Regisseure dieser Werke Chancen auf einen Regie-Oscar: Todd Phillips ("Joker"), Martin Scorsese ("The Irishman"), Sam Mendes ("1917") und Quentin Tarantino ("Once Upon a Time in Hollywood").
  • Die deutsche Ko-Produktion "The Cave" (deutscher Titel "Die Höhle") hat Chancen auf einen Oscar als beste Dokumentation.

Alle Nominierungen sehen Sie hier im tabellarischen Überblick.

15:09 Uhr

Merkel unterstützt Windbürgergeld-Vorschlag der SPD

In Deutschland werden kaum noch neue Windräder gebaut. Die SPD schlägt finanzielle Anreize an Bürger für Windräder in ihrer Umgebung vor, um die Akzeptanz zu steigern. Auch wenn die Union den Vorschlag ablehnt, bekommt die SPD nun wichtige Unterstützung von der Bundeskanzlerin.

"Es geht darum, dass wir die Menschen, die am Infrastrukturausbau beteiligt sind, dafür in gewisser Weise entschädigen oder belohnen, dass sie die Gesamtlast für die Bevölkerung ganz Deutschlands auf sich nehmen", sagte Angela Merkel beim Neujahrsempfang der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns in Stralsund.

Es gebe eine wachsende Kluft zwischen den Menschen in der Stadt mit größeren Bedürfnissen etwa nach Ökostrom und den Menschen auf dem Land, die mit der dafür nötigen Infrastruktur leben müssten. Deshalb unterstütze sie "sehr" einen Vorschlag von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, dass die Menschen, die an der Erzeugung von erneuerbarer Energie in ihrer direkten Umgebung beteiligt seien, "auch an den Gewinnen beteiligt seien", erklärte Merkel.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

hier ist Uladzimir Zhyhachou. Meine Kollegin Franziska Türk hat sich vor wenigen Minuten in den Feierabend verabschiedet, ab sofort und bis zum späten Abend versorge also ich Sie mit den neusten Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:27 Uhr

Erneute Explosion in Stockholm

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In den vergangenen Jahren gab es in Stockholm und anderen schwedischen Städten immer wieder mysteriöse Explosionen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Schweden erlebt seit dem vergangenen Jahr einen rapiden Anstieg an vorsätzlich herbeigeführten Explosionen. Die Ermittler vermuten die Hintergründe der Taten im Bandenmilieu - allerdings werden die Täter nur in Ausnahmefällen gefasst. Nun hat erneut eine kräftige Explosion in Stockholm Schäden an einem Mehrfamilienhaus verursacht. Auch vor dem Gebäude geparkte Fahrzeuge wurden bei der nächtlichen Detonation im Stadtteil Östermalm teils stark beschädigt, zeigen Bilder schwedischer Medien.

Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion auch in anderen Teilen Stockholms zu hören. Das Haus sei evakuiert worden, teilte die Stockholmer Polizei mit. Berichte über Verletzte gibt es bislang nicht. Ein Bombeneinsatzkommando und Kriminaltechniker untersuchten den Eingangsbereich des Gebäudes, die Polizei nahm Ermittlungen wegen gemeingefährlicher Verwüstung auf.

13:53 Uhr

Dürre in Thailand - Bevölkerung soll kürzer duschen

In Thailand herrscht eine der schlimmsten Dürren seit gut 40 Jahren: Die Reisfelder trocknen aus, in der Hauptstadt Bangkok wird das Leitungswasser salzig. Nach Angaben der nationalen Behörde für Bewässerung gilt in 18 Provinzen des Landes der Wassernotstand, dort sollen die Betroffenen Hilfe bekommen. Um Wasser zu sparen, rief Regierungschef Prayut Chan-o-cha die Bevölkerung auf, das Duschen und Zähneputzen um je eine Minute zu verkürzen.

Laut Energieminister Sontirat Sontijirawong soll nun Wasser von den Dämmen im Westen Thailands nach Bangkok umgeleitet werden. In der Hauptstadt gibt es ein Problem mit sogenannter Salzwasserintrusion, das bedeutet grob gesagt: In Küstennähe dringt Salzwasser ins Grundwasser, und der Staudamm von Bangkoks Hauptfluss Chao Praya erhält derzeit nur halb so viel Wasser wie er eigentlich bräuchte, um das Meeressalz aus dem Grundwasser zu spülen. Laut Meteorologen könnte die Dürre noch bis Juni dauern. Auch Teile des südostasiatischen Nachbarlands Kambodscha kämpfen derzeit mit der großen Trockenheit.

13:23 Uhr

U-Boot-Mörder Madsen hat offenbar geheiratet

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Im August 2017 lockte der dänische Erfinder Peter Madsen die Journalistin Kim Wall auf sein U-Boot, ermordete und zerstückelte sie - und landete dafür schließlich lebenslang hinter Gittern. Die grausame Tat hat eine russische Künstlerin und Aktivistin aber offenbar nicht davon abgehalten, den 49-Jährigen zu heiraten. Auf Facebook wurde die Hochzeit, die demnach schon am 19. Dezember im Herstedvester Gefängnis bei Kopenhagen stattfand, verkündet. Braut Jenny Curpen bestätigte dies zudem einer russischen Nachrichtenagentur.

Madsen sei die "schönste, klügste, talentierteste, ergebenste und einfühlsamste Person aller Zeiten", schrieb Curpen in einem Post, in dem sie ihre Hochzeit rechtfertigte. "Ich bin stolz auf ihn und 49 Jahre seines Lebens - mit Ausnahme eines Tages, der eine Tragödie war." Die 39-Jährige stammt aus Moskau, lebt aber in Finnland. In den vergangenen Monaten hatte sie immer wieder Fotos aus Kopenhagen gepostet, wo Madsen inhaftiert ist.

12:47 Uhr

Hund stirbt auf Flugreise - Airline entschuldigt sich

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Auch Hunde können mit dem Flugzeug fliegen. Normalerweise werden sie erst kurz vor dem Start in die Maschine gebracht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Passagierin der australischen Fluggesellschaft Qantas wollte ihren Boxer mit auf einen Flug von Sydney nach Brisbane nehmen - doch nach der Reise war der Hund tot. Die Fluggesellschaft hat sich jetzt entschuldigt und ihr Bedauern über den Vorfall ausgedrückt. Es sei zu einer unerwarteten Verspätung gekommen, weshalb der Hund länger als üblich auf der Rollbahn gestanden habe, bis er in die Maschine geladen werden konnte.

Hundebesitzerin Kay Newman schrieb indes auf Facebook, sie habe ihren Vierbeiner namens "Duke" vor dem Abflug am 19. Dezember mehr als eine Stunde lang bei fast 40 Grad Celsius auf der Rollbahn stehen sehen. Daraufhin sei sie sehr nervös geworden und habe zu weinen begonnen. Ihr sei dann aber versichert worden, dass es "Duke" gut gehe. "Mein armer Junge erlitt einen schrecklichen Tod, weil er so lange auf der Rollbahn stand", schrieb sie. "Sein Tod war 100 Prozent vorhersehbar. Qantas ist ihrer Fürsorgepflicht nicht nachgekommen." Den Richtlinien der Fluggesellschaft zufolge werden Tiere als Letztes ein- und als Erstes ausgeladen.

12:15 Uhr

Petition fordert von Neuseeland Aufnahme von Koalas

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Zehntausende Koalas sind den Flammen bereits zum Opfer gefallen. Gleichzeitig wurde ein großer Teil ihres Lebensraums vernichtet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Tausende Menschen haben in Neuseeland an die Regierung appelliert, von den australischen Buschbränden bedrohte Koalas ins Land zu holen. Die Petition der Organisation namens "Koala Relocation Society" (Gesellschaft zur Umsiedlung von Koalas) wurde bereits von Tausenden Menschen unterzeichnet. Ein Sprecher der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern erteilte der Forderung allerdings eine Absage. Neuseeland konzentriere sich darauf, beim Kampf gegen die Feuer in Australien zu helfen, so dass die Koalas in ihrem natürlichen Lebensraum bleiben könnten, sagte er. Koalabären sind in Neuseeland nicht heimisch.

Die Koala Relocation Society argumentiert allerdings, dass die Koala-Art in Australien praktisch keine Überlebenschance mehr habe. In Neuseeland fänden die Koalas hingegen wegen der dortigen fast 30.000 Hektar großen Fläche mit Eukalyptusbäumen gute Lebensbedingungen vor. Die Tiere ernähren sich von den Blättern dieser Bäume. Den seit Monaten wütenden Buschbränden sind nach Angaben von Tierschützern zehntausende Koalas zum Opfer gefallen.

11:25 Uhr

Zwei US-Soldaten tot auf Eifel-Stützpunkt gefunden

Zwei Todesfälle auf dem US-Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel beschäftigen derzeit die amerikanische Luftwaffe. Zwei Soldaten seien am vergangenen Donnerstag tot in ihrem Schlafsaal gefunden worden, teilte die Air Base auf ihrer Internetseite mit. Wie die beiden 20-Jährigen ums Leben kamen, ist demnach noch unklar. Eine Untersuchung sei im Gange - noch gebe es aber keine Ergebnisse.

"Es ist immer sehr schwer, geschätzte Mitglieder unseres Teams zu verlieren", teilte der Kommandant des dort stationierten 52. Jagdgeschwaders, David Epperson, mit. Das Mitgefühl gelte den Familien und Freunden, die von "dieser Tragöde" betroffen seien.

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Zur US-Base Spangdahlem gehören 4000 US-Soldaten. Einschließlich der Angehörigen leben und arbeiten mehr als 10.000 Menschen auf dem Stützpunkt.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

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10:35 Uhr

Neunjährige stürzt aus Skilift

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Der Unfall ereignete sich im Wintersportort Winterberg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem schweren Sturz eines neun Jahre alten Mädchens aus einer Skilift-Gondel im Sauerland geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. "Wir gehen derzeit von einem Unfall aus", sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises.

Das Kind aus den Niederlanden war am Sonntagnachmittag in Winterberg aus einer Skilift-Gondel in die Tiefe gestürzt. Sein 38 Jahre alter Vater saß ebenfalls in dem Lift, konnte den Unfall aber nicht verhindern. Rettungskräfte einschließlich der Bergwacht eilten zum Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde das Kind in eine Spezialklinik gebracht. Ein Rettungshubschrauber musste auf dem Anflug zum Unfallort wegen des schlechten Wetters umkehren.

10:17 Uhr

Zahl der Organspender sinkt

Allen Diskussionen um die Organspende zum Trotz ist die Zahl der Spender im vergangenen Jahr leicht von 955 auf 932 zurückgegangen. Auch bei den gespendeten Organen verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) einen Rückgang von 3113 im Jahr 2018 auf nun 2995. Die Zahlen wurden wenige Tage vor der wichtigen Abstimmung im Bundestag zum Thema Organspende veröffentlicht.

Die Zahlen in den Jahren davor lagen jedoch unter denen aus dem vergangenen Jahr. Der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel, spricht daher für 2019 auch nur von statistischen Schwankungen. "Allerdings bildet Deutschland mit einer bundesdurchschnittlichen Spenderrate von 11,2 Spendern pro eine Million Einwohner nach wie vor eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich", heißt es in der Mitteilung. Es habe zuletzt aber mehr Kontakte mit Krankenhäusern gegeben. "Die DSO geht davon aus, dass die öffentlichen Diskussionen um die Organspende dazu beitragen, das Bewusstsein für Organspende in den Kliniken zu verbessern."

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09:44 Uhr

Jahrelang kein Tageslicht - Ermittlungen zu verwahrlostem Kind

Nach einem Medienbericht über ein fünfjähriges angeblich extrem verwahrlostes Mädchen prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) den Fall. "Wir haben aufgrund der Presseberichterstattung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", sagte ein Sprecher.

Die "Märkische Oderzeitung" hatte am Samstag berichtet, das Mädchen solle mindestens zwei Jahre völlig auf sich allein gestellt gewesen sein und habe jahrelang kein Tageslicht gesehen. In der Weihnachtszeit sei es dem Landkreis Barnim zufolge unter Mitwirkung des Jugendamts in eine Klinik eingeliefert worden.

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09:07 Uhr

Milliardär sucht online Begleiterin für Flug ins All

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Kino oder Kaffeetrinken? Solche Standard-Dates wird es mit Maezawa wohl nicht geben.

(Foto: REUTERS)

Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa will als erster Weltraumtourist überhaupt ins All fliegen - mit Elon Musks privatem Raumfahrtunternehmen SpaceX. Alleine ist der atemberaubende Ausblick aus dem All aber sicherlich nur halb so schön. Deshalb hat Maezawa jetzt online ein Partnergesuch aufgegeben. Seine Traumfrau will er dann mit auf die Raumfahrt nehmen. Er nehme Bewerbungen von Frauen "im Alter von 20 Jahren oder älter", entgegen, die das Leben in vollen Zügen genießen wollten, schrieb der 44-Jährige in dem Partnergesuch. Maezawas Partnerwahl wird von einer TV-Show begleitet.

"Ich habe bis jetzt genauso gelebt, wie ich wollte", sagte Maezawa, der drei Kinder mit zwei Frauen hat und sich kürzlich von einer japanischen Schauspielerin trennte. "Nun, da die Gefühle der Einsamkeit und Leere in mir anschwellen, gibt es nur noch eine Sache, an die ich denke: Weiterhin eine einzige Frau zu lieben", schrieb Maezawa weiter. Noch bis 17. Januar können sich interessierte Frauen bei Maezawa melden, bis Ende März will er sich für eine Bewerberin entscheiden.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:20 Uhr

Gefährlicher Vulkanausbruch zwingt Zehntausende zur Flucht

Auf den Philippinen hat der Vulkanausbruch nahe Manila tödliche Folgen. In Calamba kam ein Mann bei einem Verkehrsunfall im Ascheregen ums Leben, drei Menschen wurden laut Polizei verletzt. Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Seit dem Wochenende ist die Lage dort sehr bedrohlich.

Die Behörden schätzten, dass mindestens 200.000 Menschen fliehen müssen, falls der Ausbruch schlimmer wird. 45.000 Menschen mussten sich bereits in Sicherheit bringen, darunter Touristen. Asche und Steine regneten auf Häuser, Straßen, Autos und Bäume. Durch den Regen verwandelte sich die Asche in Schlamm. Der über Nacht stillgelegte Flughafen von Manila nahm den Betrieb am Mittag (Ortszeit) zum Teil wieder auf. Fast 200 In- und Auslandsflüge waren gestrichen worden.

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08:03 Uhr

Vier von fünf Deutschen wollen weniger fliegen

In harten Zahlen hat sich das gestiegene Umweltbewusstsein der Deutschen noch nicht niedergeschlagen: Die Zahl der Fluggäste ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Zumindest theoretisch wollen aber offenbar viele Menschen etwas ändern: 80 Prozent der Deutschen haben laut einer Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) aus Klimaschutzgründen vor, weniger mit dem Flugzeug zu reisen. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als der europäische Durchschnitt. "Für Reisen von fünf Stunden oder weniger" wollen die Befragten demnach lieber "den Zug nehmen".

Die EIB ließ im September und Oktober in einer repräsentativen Umfrage erheben, was die Bürger "persönlich bereits gegen den Klimawandel tun" oder wie sie sich dagegen einsetzen möchten. "Wie die Ergebnisse zeigen, sind die Menschen in allen Regionen Deutschlands bereit, ihren Lebensstil anzupassen", erklärte die Bank. Doch unter anderem "beim Verkehr bleiben die Deutschen hinter den anderen Europäern zurück und halten an ihren Gewohnheiten fest". So gaben 72 Prozent der Befragten an, tägliche Wege aus Klimaschutzgründen teilweise zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen - europaweit waren es 76 Prozent. Nur zwei von zehn Deutschen fahren laut Umfrage "konsequent" mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Wenn's auch mit der Bahn geht, wollen viele Deutsche künftig auf das Fliegen verzichten - der Umwelt zuliebe.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

07:30 Uhr

Bund sitzt auf zweistelligem Milliardenüberschuss

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"Die fetten Jahre sind vorbei", hatte Finanzminister Olaf Scholz eigentlich prophezeit - und Forderungen der Union nach Steuersenkungen abgelehnt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch 2019 hat der Bund offenbar deutlich mehr Geld in der Kasse behalten als erwartet: Laut "Süddeutscher Zeitung" beläuft sich das Plus im Bundeshaushalt auf einen kleineren zweistelligen Milliardenbetrag - der Überschuss fällt damit seit 2015 zum dritten Mal zweistellig aus.

Nach Informationen aus Regierungskreisen, auf die sich die "Süddeutsche Zeitung" bezieht, liegt das daran, dass die Steuereinnahmen höher als erwartet ausfielen - und die Zinszahlungen wegen der niedrigen oder sogar negativen Zinsen um eine Milliarde Euro niedriger. Gleichzeitig flossen demnach einige Milliarden Euro aus verschiedenen Sonderfonds nicht ab, beispielsweise aus dem Energie- und Klimafonds und dem Kommunalinvestitionsfonds - den Kommunen fehlen oft die Voraussetzungen, die Gelder zu verbauen.

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07:15 Uhr

Heizkosten steigen trotz milden Winterwetters

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Vor allem Gas hat sich verteuert: Im Durchschnitt stiegen die Gaspreise um 7,6 Prozent.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz des vergleichsweise milden Jahres 2019 müssen die meisten Verbraucher für ihre Heizkosten tiefer in die Tasche greifen. Das ergaben Analysen der Internet-Vergleichsportale Verivox und Check24, die unabhängig voneinander Energiepreis- und Wetterdaten für das vergangene Jahr ausgewertet haben. Demnach war 2019 zwar nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes das drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, und auch die Wintermonate waren fast durchgängig sehr mild.

Doch der Januar war regional schneereich und kalt und der Mai deutlich kühler als im Vorjahr. Unter dem Strich mussten die Verbraucher deshalb zwei (Verivox) bis drei (Check24) Prozent mehr Heizenergie aufwenden als im Jahr zuvor. Die Vergleichsportale verwenden bei ihren Auswertungen zum Teil unterschiedliche Basisdaten und kommen deshalb zu leicht abweichenden Ergebnissen.

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06:41 Uhr

Esper: Keine Beweise für geplanten iranischen Angriff

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Trump hat Verteidigungsminister Esper keine konkreten Beweise präsentiert.

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump hatte die Tötung des hochrangigen iranischen Generals Ghassem Soleimani, die die Spannungen zwischen dem Iran und den USA weiter verschärft hat, eigentlich mit konkreten Hinweisen auf Anschlagspläne des Iran auf US-Botschaften begründet. Verteidigungsminister Mark Esper widerspricht Trump nun jedoch: die amerikanischen Geheimdienste hätten keine konkreten Hinweise auf solche Pläne. 

"Der Präsident hat nicht auf ein spezifisches Beweismittel verwiesen", sagte Esper dem Sender CBS. "Was der Präsident gesagt hat, ist, dass es möglicherweise weitere Angriffe auf Botschaften geben könnte." Auf die Frage, ob Geheimdienstler konkrete Beweise dafür vorgelegt hätten, sagte Esper: "Ich habe keinen mit Blick auf die vier Botschaften gesehen."

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06:31 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie zu einer brandneuen Woche im "Tag". Wenig harmonisch dürfte diese für die britischen Royals beginnen: Nach dem überraschenden Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan bittet die Queen heute zum Krisengespräch auf ihren Landsitz Sandringham. Mit dabei sein sollen Charles, Harry und William - Meghan, die bereits zurück in Kanada ist, wird wohl per Video zugeschaltet. Außerdem blicken wir zum Wochenstart auf diese Themen:

  • Außenminister Heiko Maaß besucht deutsche Truppen im jordanischen Al-Asrak. Jordanien gilt als wichtiger Verbündeter im Kampf gegen den IS. Auch ein Teil der im Irak eingesetzten deutschen Soldaten wurde jüngst nach Al-Asrak verlegt.
  • In Thüringen basteln Linke, SPD und Grüne an einer Minderheitsregierung - wären im Parlament dann aber auf Stimmen von CDU und FDP angewiesen. Heute treffen sich Vertreter von Rot-Rot-Grün deshalb erstmals mit CDU und FDP.
  • Das EU-Parlament nimmt seine erste Sitzung in diesem Jahr auf. Dabei soll es unter anderem um die Buschfeuer in Australien und Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen gehen. Außerdem steht die Vereidigung der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen an.
  • Die Deutsche Stiftung Organtransplantation veröffentlicht die Organspenden-Bilanz 2019.
  • Bei der Handball-WM trifft das deutsche Team heute Abend um 18:15 Uhr auf das Team aus Lettland.
  • Und in Berlin wird die Fashion Week mit vier Designern aus Südafrika eröffnet.

Damit starten wir in den Tag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Montag!

06:09 Uhr

Woche startet mit frühlingshaften Temperaturen

Björn Alexander

Björn Alexander

Heute geht es im Süden und Südosten frostig los, hier kann es stellenweise auch glatt sein. Denn bei Frühwerten von minus 5 bis 0 Grad müssen Sie stellenweise mit Reif, gefrierender Nässe oder sogar Glatteis rechnen. Aus den dichten Wolken kann es nämlich zu Beginn etwas regnen. Im großen Rest beginnt die neue Wetterwoche überwiegend frostfrei mit 3 bis 7 Grad. Dabei dominieren vielfach dichte Wolken oder Nebel und gelegentlich ist etwas Regen oder Nieselregen mit dabei. Am sonnigsten startet noch der Alpenrand in den Tag. Das bleibt auch am Nachmittag so. Und auch im übrigen Land bekommt die Sonne ab dem Mittag insgesamt mehr freundliche Abschnitte. Lediglich die zentralen Mittelgebirge und der Nordosten bekommen aus kompakten Wolken noch ein paar Tropfen. Die Temperaturen haben weiterhin mehr mit dem Vorfrühling als mit dem Winter gemein. Zwar sind die 2 Grad im teils trüben Niederbayern frisch. Doch ansonsten werden es oft 4 bis 10 oder 11 Grad.

Die weiteren Aussichten: bis zur Wochenmitte geht es mild mit Spitzenwerten bis zu 15 Grad weiter. Anschließend wird es dann aber schrittweise kühler. Hier die Details zum Vorfrühling mit Pollenflug und den ersten zaghaften Bemühungen des Winters im neuen Jahr. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und die neue Woche. Ihr Björn Alexander

05:54 Uhr

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