Montag, 14. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Montag, der 14. Juni 2021

Wenn selbst Gesundheitsminister Spahn die Maskenpflicht draußen überflüssig findet, dann ist ja die Pandemie so gut wie besiegt. Das bestätigen auch die heutigen Fallzahlen: Die Bundesländer meldeten nur 612 Neuinfektionen - vor genau einer Woche waren es noch fast doppelt so viele. Mehr Corona-News finden Sie übrigens in unserem Liveticker.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:03 Uhr

Biden warnt vor China und Russland

US-Präsident Joe Biden sieht die demokratischen Werte der Nato unter Druck. "Russland und China versuchen beide, einen Keil in unsere transatlantische Solidarität zu treiben", sagte Biden nach dem Nato-Gipfel in Brüssel. "Aber unser Bündnis hat ein starkes Fundament, auf dem wir unsere kollektive Sicherheit und unseren gemeinsamen Wohlstand weiter aufbauen können." Biden betonte erneut, er habe sich bei dem Gipfel klar zum Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung bekannt. "Es ist eine heilige Verpflichtung." Er unterstrich: "Die Nato steht zusammen." 

An diesem Dienstag steht für Biden in Brüssel ein Treffen mit den EU-Spitzen auf dem Programm. Zum Abschluss seiner ersten Europareise kommt Biden dann am Mittwoch in Genf zu seinem ersten Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin zusammen.

21:15 Uhr

Frau in Bremen von Straßenbahn erfasst und getötet

In Bremen ist eine Frau gestorben, nachdem eine Straßenbahn sie angefahren hat. Wie die Polizei mitteilte, wollte die Fußgängerin am Nachmittag die Schwachhauser Heerstraße überqueren und stieß aus noch ungeklärter Ursache mit der Straßenbahn zusammen. Die Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie starb. Die Reanimationsmaßnahmen waren vergeblich. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat das Verkehrskommissariat aufgenommen. Die Schwachhauser Heerstraße blieb stundenlang voll gesperrt.

20:24 Uhr

Giftiger Fisch sticht Angler in der Ostsee - Rettungseinsatz

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Vorsicht vor diesem Fisch!

(Foto: picture alliance/dpa)

Giftige Fische gibt es nicht nur in der fernen Karibik oder der Südsee. Bei einer Tour auf der Ostsee wurde ein Angler von einem Petermännchen gestochen. Der Stich des Fisches ruft schwere Schmerzen und Schwellungen hervor. In seltenen Fällen kann es zu Kreislaufkollaps und Herzrhythmusstörungen kommen.

Der 25-Jährige alarmierte umgehend die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger; Diese eilte mit ihrem Seenotrettungsboot "Heiligenhafen" mit Höchstgeschwindigkeit zum Kutter. Bei ruhiger See konnten die Seenotretter den Patienten übernehmen und medizinisch versorgen. Im Kommunalhafen Heiligenhafen übergaben sie den Angler an den Rettungsdienst.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:37 Uhr

Benecke zu Verschwörungsmythos: "Impfmagnetismus ist Kindergeburtstags-Trick"

Gegner der Corona-Impfung behaupten unter anderem, der Wirkstoff würde vakzinierte Personen magnetisieren. Im US-amerikanischen Ohio wird dies bei einer Parlamentstagung sogar "vorgeführt". Mit einer Impfung hat das aber nichts zu tun, erläutert Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke.

 

19:03 Uhr

Riesige Explosion in Nowosibirsk


Heftige Explosion in Russland: In der Großstadt Nowosibirsk ist eine Tankstelle in die Luft geflogen, mindestens 28 Menschen wurden dabei verletzt. Darunter seien neun Schwerverletzte, teilten die Behörden der Agentur Interfax mit. Viele Opfer werden demnach mit Verbrennungen in Krankenhäusern behandelt.

Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie ein riesiger Feuerball aufsteigt. Danach explodierten immer wieder Gasflaschen. Die genauen Umstände sind noch unklar.

Zu der Explosion kam es Berichten zufolge womöglich, als Gas aus einem Tanklaster gepumpt wurde. Dabei seien möglicherweise Sicherheitsvorkehrungen verletzt worden.

18:30 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:12 Uhr

Seit 2017 vermisst? Leiche in Strandbad entdeckt

In einem Strandbad im hessischen Rodgau hat ein Mitarbeiter eine im Wasser treibende Leiche entdeckt. Möglicherweise handele es sich um eine seit 2017 vermisste Frau, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Hintergründe seien aber noch völlig unklar. Die Leiche werde nun in der Rechtsmedizin untersucht, um Hinweise auf die Identität und die Todesursache zu finden. Nach dem Leichenfund seien Polizei und Spurensuche vor Ort gewesen, teilte die Stadt mit.

17:32 Uhr

Vater lädt Unterhalt in 80.000 Cent-Stücken ab

Ein Vater in Virginia macht seinem Ärger über die Unterhaltszahlungen an seine Tochter mit einer rüpelhaften Aktion Luft. Statt des üblichen Schecks liefert er die umgerechnet 660 Euro in 80.000 Münzen ab. Mit ihrer Reaktion auf den Penny-Schreck schlagen Mutter und Tochter große Wellen.

   

16:59 Uhr

Mann fährt in Demo in Minneapolis - eine Tote, drei Verletzte

Bei Protesten gegen Polizeigewalt in der US-Stadt Minneapolis ist ein Mann mit seinem Auto in eine Gruppe von Demonstranten gefahren und hat eine Frau getötet. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer wurde festgenommen.

Laut Polizei fuhr der Mann kurz vor Mitternacht in die Gruppe von Demonstranten, die gegen tödliche Polizeischüsse auf einen Schwarzen Anfang Juni protestierten. "Demonstranten zogen den Verdächtigen aus dem Fahrzeug und begannen laut Zeugenaussagen, den Fahrer zu schlagen", erklärte die Polizei. "Polizisten trafen ein und nahmen den Fahrer in Gewahrsam."

Die Hintergründe des Vorfalls seien unklar, erklärte die Polizei. Laut ersten Ermittlungen könnte aber "Konsum von Drogen oder Alkohol durch den Fahrer ein Faktor" bei dem Vorfall gewesen sein.

16:14 Uhr

Protassewitsch: Fühle mich perfekt, respektiere Lukaschenko

Gut drei Wochen nach seiner Festnahme und eine Woche nach einem skurrilen TV-Interview ist der in Belarus inhaftierte Regierungskritiker Roman Protassewitsch überraschend bei einer Pressekonferenz aufgetreten.

"Ich fühle mich ausgezeichnet", sagte der 26-Jährige in Minsk. "Niemand hat mich geschlagen oder auch nur mit dem Finger berührt." Der Blogger wirkte gelöst. Er lachte mehrfach. Zugleich wandte sich der Aktivist an seine Eltern, die Bundeskanzlerin Angela Merkel um Unterstützung bei einer Freilassung gebeten hatten: "Mam, Pap, sorgt Euch nicht, mit mir ist alles völlig in Ordnung."

Protassewitsch äußerte sich bei einem vom Außenministerium organisierten Auftritt, bei der die Behörden abermals ihre Sichtweise auf die Zwangslandung einer Passagiermaschine darlegten. Dabei sagte der junge Mann, er unterstütze nicht Machthaber Alexander Lukaschenko. Aber: "Ich respektiere ihn als Menschen."

15:42 Uhr

Naturphänomen: Wasserfall scheint aufwärts zu fließen

Verkehrte Welt in "Down Under": In Australien lässt sich ein Spektakel beobachten, das beinahe apokalyptisch wirkt. An Meeresklippen strömen die Wellen nach oben - wie ein verdrehter Wasserfall. Die Ursache für die Wettererscheinung ist recht simpel.

15:07 Uhr

Rettungswagen kollidiert mit Straßenbahn - Patient tot

Und es geht weiter mit schlimmen Unfällen: In Düsseldorf ist ein Krankentransporter mit einer Straßenbahn kollidiert. Der 73-jährige Patient auf dem Rücksitz des Wagens wurde dabei tödlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Fahrer des Krankentransports abbiegen. Er übersah dabei offenbar die Straßenbahn. Der 73-Jährige kam schwer verletzt ins Hospital, in dem er wenig später starb.

14:35 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser! Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich freue mich sehr, Sie im "Tag" begrüßen zu dürfen. Mein Kollege Kai Stoppel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, mit mir geht's bis in den späten Abend weiter. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:25 Uhr

Landwirt gerät mit Kopf in Hubschrauber-Rotor

Horror-Unfall im Allgäu: An einer Alm ist ein Landwirt mit seinem Kopf in den Heckrotor eines Hubschraubers geraten und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt. Der 44-Jährige hatte am vergangenen Freitag einen Lastenhubschrauber nahe der Almhütte Bolgenalpe im Landkreis Oberallgäu angefordert, um Material zu transportieren, so die Polizei. Bei der Landung geriet er aus bislang ungeklärter Ursache in den Heckrotor und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Nach einer Not-Operation befinde sich der Mann mittlerweile in einem stabilen Zustand.

13:50 Uhr

Lauterbach: Erst in Urlaub, wenn Familie vollständig geimpft ist

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Fährt nur vollständig geimpft in den Urlaub: Karl Lauterbach.

(Foto: imago images/Future Image)

Nüchtern, unaufgeregt, faktenbasiert - mit seiner ihm eigenen Art ist der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach zu einem der gefragtesten Experten in der Corona-Pandemie avanciert. Und auch angesichts sinkender Inzidenzen bleibt er seiner Linie treu: Für Lauterbach kommt ein eigener Urlaub mit der Familie etwa erst dann infrage, wenn alle Beteiligten doppelt geimpft sind. "Wenn man vollständig geimpft in eine Region fährt, wo darüber hinaus die Inzidenz niedrig ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich selbst infiziert und dann die Infektion mit zurückbringt, sehr niedrig", sagte Lauterbach dem Nachrichtensender Welt. Dieses Vorgehen empfehle er auch anderen.

13:23 Uhr

Laborthese? Unfälle sind keine Seltenheit

Gut anderthalb Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Ursprung von Sars-CoV-2 nach wie vor unklar. Zuletzt wird die Laborthese in der Öffentlichkeit wieder offener diskutiert. Das liegt auch daran, dass Unfälle in Hochsicherheitseinrichtungen keinesfalls selten sind.

Jens Teifke leitet am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Forschungsinsel Riems die Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit. Er erklärt im "Wieder was gelernt"-Podcast, was in einem Labor der höchsten Risikostufe 4 alles schieflaufen kann.

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"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. "Wieder was gelernt" ist auch bei Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

13:14 Uhr

UN-Experte: Schweiz verstößt gegen Anti-Folter-Konvention

Die Schweiz ist nicht das erste Land, das man mit Verstößen gegen die Konvention gegen Folter in Verbindung bringt. Ein UN-Experte ist jedoch überzeugt, dass dieser schwere Vorwurf in Zusammenhang mit der Haft eines 25-Jährigen gerechtfertigt ist. Brian K., ein junger auffälliger Straftäter, sitzt in der Schweiz laut seinen Anwälten seit rund drei Jahren überwiegend in Einzelhaft. "Die UNO-Standards für die Haft weltweit besagen, dass Isolationshaft nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen darf und in keinem Fall länger als 15 Tage", sagt der Sonderberichterstatter für Folter des UN-Menschenrechtsrats, der Schweizer Chris Melzer, dem Sender SRF. Brian K. wurde seit seiner Jugend unter anderem wegen Messerstechereien und Körperverletzung mehrfach verurteilt. Er sitzt eine mehrjährige Haftstrafe ab, weil er Gefängnispersonal angegriffen hat.

12:40 Uhr

Seehofer nach Corona-Infektion wieder im Büro - "Ihm geht es gut"

Nach seiner Corona-Infektion und einer vierwöchigen häuslichen Quarantäne arbeitet Bundesinnenminister Horst Seehofer wieder in Berlin. Seit der vergangenen Woche sei Seehofer wieder im Büro tätig, sagte sein Sprecher Steve Alter. "Ihm geht es gut", fasste er den Gesundheitszustand des Ministers zusammen. Nach Angaben seines Arztes habe Seehofer die Infektion überstanden. Sein Sprecher hatte Seehofers Corona-Infektion am 10. Mai öffentlich gemacht. Der 71-Jährige selbst hatte im April mitgeteilt, dass er seine erste Impfung erhalten habe.

12:06 Uhr

Polizist verfolgt auf Socken Verdächtigen

Ein Polizist hat nachts und auf Socken einen Verdächtigen verfolgt, den er von seinem Wohnungsfenster aus gesehen hatte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Beamte in seiner Freizeit erst einen Streit des Pärchens auf der Straße gehört und dann beobachtet, wie ein junger Mann einen Autospiegel abtrat. "Zeit, Schuhe anzuziehen, hatte er in der Eile nicht", teilte die Polizei über den Kollegen mit, der herunterrannte und Verstärkung rief. Als Beamte den 20-jährigen Übeltäter stoppten, wollte er sich nicht ausweisen. Seine ebenfalls 20 Jahre alte Freundin beleidigte die Beamten, trat und spuckte. Beide landeten in Polizeigewahrsam.

11:40 Uhr

Das ist das "Kinderspiel des Jahres 2021"

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Bei "Dragomino" müssen die Spieler mit Legekarten eine eigene kleine Insel aus verschiedenen Landschaften bauen.

(Foto: dpa)

Das Legespiel "Dragomino" ist das "Kinderspiel des Jahres 2021". Das Spiel habe vor allem mit seiner ganz niedrigen Einstiegsschwelle für kleinere Kinder überzeugt, sagte Jury-Koordinator Christoph Schlewinski vom Verein Kinderspiel des Jahres. Bei "Dragomino" müssen die Spieler mit Legekarten eine eigene kleine Insel aus verschiedenen Landschaften bauen. Treffen zwei Landschaften aufeinander, haben sie sich ein Drachenei dieser Landschaft verdient. Darin kann ein kleines Drachenbaby - die bringen die Punkte - oder ein leeres Ei sein.

11:07 Uhr

Frau rast mit geklautem Krankenwagen ins Meer

Jedes einzelne Delikt ist für sich genommen schon aufsehenerregend: Krankenwagen stehlen, sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd liefern, das Fahrzeug schließlich im Meer versenken. Das war alles Teil eines aufregenden Tags im Leben einer Frau im US-Bundesstaat New York. Sie hatte laut Polizei den Wagen am Sonntagvormittag gestohlen und war auf einer Schnellstraße Richtung Westen geflüchtet. Mithilfe eines GPS-Geräts wurde sie von der Polizei geortet, die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Mehrere Versuche, die Frau zu stoppen, scheiterten. An einer Bucht nahe der Stadt Rochester durchbrach der Wagen dann die Absperrungen eines Jachtclubs und fuhr ins Wasser. Die Fahrerin wurde von einem nahegelegenen Boot gerettet, berichtete ein Augenzeuge. Allerdings folgte dann die Festnahme, das Fahrzeug wurde geborgen.

10:27 Uhr

Massenhaftes Auftreten: Bayern essen Maikäfer einfach auf

Stellen Sie sich vor, es würde Erdbeeren von Himmel regnen - oder Schokoladeneis. Sicherlich würde niemand von einer Erdbeer- oder Schokoeis-Plage sprechen. Das Grundprinzip dahinter - was essbar ist, kann nichts Schlechtes sein - wird in Bayern konsequent zu Ende gedacht. Nach dem jüngsten massenhaften Auftreten von Maikäfern macht man dort aus der Not eine Tugend und bereitet die Krabbler nach einem jahrhundertealten Rezept zu. Mmmh. Lecker!?

09:55 Uhr

Hochhaus-Brand in Bremen: Feuerwehrleute von Katze verletzt

Feuer in einem achtstöckigen Hochhaus in Bremen: Bei einem Brand im Ortsteil Gartenstadt-Süd werden 22 von 36 Bewohnern sowie zwei Feuerwehrleute verletzt, berichtet die Polizei. Das Feuer war am Sonntag am späten Vormittag auf einem Balkon im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich von dort aus über die Fassade bis zum Dach gefressen, teilte die Feuerwehr mit. Drei Wohnungen seien zunächst unbewohnbar. Von den verletzten Hausbewohnern kamen acht mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Die zwei verletzten Feuerwehrkräfte wurden bei der Rettung einer Katze aus dem Gebäude verletzt - die Katze biss ihre beiden Retter.

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Die Feuerwehr war mit etwa hundert Einsatzkräften vor Ort.

(Foto: dpa)

09:20 Uhr

Neue Analyse: Klimarisiken für Deutschland gestiegen

Mit dem Klimawandel drohen in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zunehmend mehr Schäden in den Kreisläufen der Natur, aber auch an der Infrastruktur und für das Wirtschaftssystem. Das ist ein Ergebnis der neuen Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland. Im Vergleich zu einer Studie aus dem Jahr 2015 seien die Klimarisiken gestiegen, schreiben die Experten aus 25 Bundesbehörden und -institutionen sowie aus neun Ressorts, die im Behördennetzwerk "Klimawandel und Anpassung" zusammenarbeiten. "Am Anfang der Wirkungsketten stehen dabei fast immer Veränderungen der natürlichen Systeme und Ressourcen und am Ende vieler Wirkungsketten oft die menschliche Gesundheit", wird festgestellt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:54 Uhr

Polizei findet 10.000 Euro bei Taschendiebin

Die Polizei in Hessen hat nach einer gezielten Fahndung eine Taschendiebin festgenommen, die Teil einer europaweit agierenden Bande sein soll. Deren bevorzugtes Ziel: ältere Menschen. Zivilfahnder hatten die 33-Jährige dabei beobachtet, wie sie in einem Supermarkt in Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz einem älteren Mann den Geldbeutel aus der Hosentasche stahl. Doch das war noch nicht alles: Im Fluchtauto der Frau entdeckten die Ermittler fast 10.000 Euro Bargeld. Die Taschendiebin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft - ebenso wie ein 44-Jähriger, der sie begleitet hatte.

08:22 Uhr

Habeck Ersatz für strauchelnde Baerbock? "Totaler Kokolores"

Könnte Grünen-Co-Parteichef Robert Habeck doch noch Ersatz-Kanzlerkandidat der Grünen werden? Auf die Frage, ob angesichts der jüngsten Fehler von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock in Erwägung gezogen werde, ihm die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl im September zu übertragen, sagte er im ZDF-"Morgenmagazin": "Das ist mit Verlaub totaler Kokolores." Es sei "zugegebenermaßen nicht gut" gewesen, was in den vergangenen zwei bis drei Wochen passiert sei. Baerbock habe aber die Fehler selbst eingeräumt und auf dem digitalen Parteitag am Wochenende "große Unterstützung" erfahren. Die Grünen haben Baerbock am Samstag offiziell zu ihrer Kanzlerkandidatin gekürt. Sie erhielt 98,5 Prozent der Stimmen.

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07:52 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die Aussichten für die neue Woche könnten kaum besser sein: Meteorologen kündigen hochsommerliche Temperaturen an und die Fußball-EM - samt deutschem Auftaktspiel am Dienstag (21 Uhr gegen Frankreich) - sorgt allabendlich für leichte Unterhaltung. Gleichzeitig entwickelt sich die Corona-Lage deutschlandweit positiv. Bleibt nur noch die Frage: Was bringt uns der heutige Montag an neuen Nachrichten? Hier eine Übersicht:

Und wie bereits angekündigt wird heute wieder Fußball gespielt - und jede Partie der Europameisterschaft können Sie natürlich im Liveticker bei ntv.de verfolgen:

  • Schottland gegen Tschechien (15 Uhr)
  • Polen gegen die Slowakei (18 Uhr in der ARD)
  • Spanien gegen Schweden (21 Uhr im ZDF)

Einen heiteren Start in die Woche wünschen wir Ihnen!

07:36 Uhr

Ende der Cookie-Banner beim Surfen? Verein stellt Lösung vor

Das Wegklicken des Cookie-Banners beim Surfen im Internet ist mittlerweile lästiger Alltag geworden. Jetzt könnte es bald eine Lösung geben: Die europäische Datenschutzorganisation Noyb hat ein technisches Konzept für Web-Browser vorgelegt, das die Cookie-Banner überflüssig machen würde. Dank eines automatischen Browser-Signals sollen Anwender festlegen können, welche Cookies sie akzeptieren wollen und welche nicht - und das ohne ein Cookie-Banner. Auf der eigenen Site dataprotectioncontrol.org zeigt Noyb, wie das Verfahren aussehen kann.

07:21 Uhr

Heute fällt die 30-Grad-Marke

Der Sommer hat zwar lange auf sich warten lassen, nun aber kommt er richtig in Fahrt. Wenn es auch ganz im Norden am Montag noch Wolken und einzelne Schauer gibt, erreicht das ganze Land Temperaturen über 20, örtlich bereits über 30 Grad.

06:57 Uhr

China wirft G7 "Einmischung" vor

China hat den G7 nach ihrem Gipfel im englischen Carbis Bay "Einmischung in innere Angelegenheiten" vorgeworfen. Der Sprecher der chinesischen Botschaft in London sagte, dass Kommuniqué "verdreht Fakten" zu Xinjiang, Hongkong und Taiwan und "verunglimpft China". Es enthülle "weiter die finsteren Absichten der USA und einiger anderer Länder". In der Abschlusserklärung war die G7, zu der die USA, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien und Japan gehören, kritischer als je zuvor auf China eingegangen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:37 Uhr

Schon wieder Herbst? Viele Platanen von Pilz befallen

Auf der Tübinger Neckarinsel hängen welke Blätter an den Zweigen der Platanen: Auslöser ist nach Angaben von Stefan Ruge, Professor für Botanik und Waldbau-Grundlagen an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, der Pilz Apiognomonia veneta. Dieser befällt viele der nördlich der Alpen lebenden Hybrid-Platanen - also Kreuzungen verschiedener Platanen - bei kühler und feuchter Witterung. Die Erkrankung macht sich durch braune und fleckige Blätter bemerkbar. Auch in Berlin ist der Pilz an so gut wie allen Platanen zu finden, bestätigt die Senatsverwaltung. Doch Ruge gibt auch Entwarnung: "Das Positive ist, dass es die Bäume nicht umbringt. Es befällt die ersten Blätter. Mithilfe der Blätter, die später austreiben, überleben die Bäume." Für andere Pflanzen sowie Tiere und Menschen sei der Pilz ungefährlich.

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Berliner Platanen lassen wegen der Pilzkrankheit bereits Blätter fallen.

(Foto: dpa)

06:14 Uhr

Nato rückt erstmals China in den Fokus

Vom Nato-Gipfel in Brüssel sollen erstmals in der Bündnisgeschichte deutliche Appelle an das aufstrebende China gerichtet werden. Geplant ist, das Land öffentlich aufzurufen, internationale Verpflichtungen einzuhalten und seiner Rolle als Großmacht gerecht zu werden - das geht aus dem Entwurf für das heutige Abschlusskommuniqué hervor. Zudem soll die Regierung in Peking dazu aufgefordert werden, hinsichtlich der nukleare Fähigkeiten des Landes Transparenz zu schaffen und vertrauensbildende Maßnahmen zu ergreifen. Zugleich soll betont werden, dass die Nato nach Möglichkeit einen konstruktiven Dialog mit China aufrechterhalten will.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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