Montag, 16. Oktober 2017Der Tag bei n-tv

Heute mit Michael Bauer und Judith Görs
22:35 Uhr

Das war Montag, der 16. Oktober 2017

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Goldener Oktober in Hamburg.

(Foto: dpa)

Liebe Leser, nun ist der erste Tag dieser spätsommerlichen Woche schon wieder vorbei - und ich hoffe, Sie haben sich keinen Sonnenbrand geholt. Nachrichtlich haben uns heute die Nachwehen der Landtagswahl in Niedersachsen am meisten beschäftigt. Auch wenn es noch nichts allzu viel Konkretes gibt, verlautete am Abend zumindest noch, dass die SPD zunächst mit den Grünen in Gespräche gehen will. Für eine rot-grüne Koalition reicht es zwar nicht, aber Ministerpräsident Stephan Weil findet: "Das gehört sich so."

Ansonsten haben Sie sich heute auch noch für folgende Themen interessiert:

Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle eine gute Nacht! Und wenn Sie mögen, schauen Sie doch morgen wieder beim Tag vorbei! Schlafen Sie gut!

22:21 Uhr

Salmonellen - Aldi Nord ruft Salami zurück

Weil in der Wurst Salmonellen gefunden wurden, hat Aldi Nord die Salami Piccolini zurückgerufen. Vom Verzehr werde dringend abgeraten, heißt es von Herstellerseite. Die Wurst wird von der Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG  aus Heilsbronn in Bayern produziert. Die Salmonellen seien in einer der 100-Gramm-Packungen der Sorte "Mediterran" mit der Chargennummer HKS170671 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09. November 2017 gefunden worden.

Wer an Salmonellen erkrankt ist, bekommt innerhalb einiger Tage nach der Infektion in der Regel Durchfall, Bauchschmerzen und leidet etwas seltener an Erbrechen und leichtem Fieber. Die Salami wurde bei Aldi in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen verkauft.

Hier können Sie den gesamten Rückruf nachlesen.

22:02 Uhr

Zwei führende katalanische Aktivisten festgenommen

Mehrere Medien berichten zur Stunde, dass ein spanischer Richter zwei Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung wegen "Anstiftung zum Aufruhr" festnehmen lassen hat. Jordi Sanchez und Jordi Cuixart, die Vorsitzenden der beiden größten sezessionistischen Organisationen ANC und Òmnium, seien verhaftet worden, nachdem sie zuvor vor dem Obersten Gerichtshof zur Sache befragt wurden.

Wir halten Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

21:42 Uhr

May und Juncker: Brexit-Gespräche beschleunigen

Bisher zogen sich die Brexit-Gespräche wie Kaugummi - nun wollen Großbritanniens Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein bisschen auf die Tube drücken. Beide seien sich einig, "dass diese Bemühungen in den kommenden Monaten beschleunigt werden sollten", verlautete aus Brüssel.

Zwei Stunden haben die beiden beim Abendessen zusammengesessen - und die bisherigen Gespräche Revue passieren lassen. Das Ganze sei "konstruktiv und freundlich" abgelaufen, hieß es. Nun müssen sich die beiden Parteien nur noch einig werden - aber die größte Baustelle dürften die Finanzforderungen der EU an Großbritannien bleiben.

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Theresa May und Jean-Claude Juncker hatten ein "konstruktives und freundliches" Abendessen.

(Foto: picture alliance / dpa)

21:21 Uhr

Rechtsextreme entdecken Thüringen für sich

Thüringens Innenminister ist besorgt über das steigende Gewaltpotenzial in der rechten Szene des Bundeslandes. "Besonders beunruhigend ist die zunehmende Neigung zur Gewaltanwendung", sagte Georg Maier heute bei der Vorstellung des aktuellen Verfassungsschutzberichts. In Thüringen gebe es derzeit rund 850 Rechtsextremisten, davon sei die Hälfte gewaltorientiert.

  • Das spiegelt sich leider auch in den rechtsmotivierten Straftaten wider: Im Jahr 2016 registrierte der Verfassungsschutz 1570 solcher Delikte -  darunter 128 Gewalttaten, ein Zuwachs von knapp 40 Prozent.
  • Zudem entwickle sich Thüringen zunehmend zu einem zentralen Treffpunkt für Rechtsextreme aus Deutschland und Europa - etwa wie im Fall des Rechtsrockkonzerts im Mai 2016 in Hildburghausen mit 3500 Teilnehmern.

Die Ursache für diese Entwicklung sieht Maier nicht nur in der zentralen Lage Thüringens innerhalb Deutschlands, sondern auch in dem Umstand, dass Vermieter von Immobilien diese auch der rechten Szene zur Verfügung stehen.

21:01 Uhr

Zwei deutsche Urlauber vor Teneriffa ertrunken

Zwei deutsche Urlauber sind vor der Kanareninsel Teneriffa ertrunken, weil sie offenbar eine rote Fahne missachtet haben, die davor warnen sollte, ins Wasser zu gehen. Die beiden etwa 30 Jahre alten Männer wurden mit einem Rettungshubschrauber aus dem Meer vor der Playa El Bollullo geholt, wie die Regionalregierung mitteilte. Noch während des Fluges versuchten Rettungssanitäter demnach, die beiden Männer wiederzubeleben - doch ohne Erfolg. Ein dritter Schwimmer konnte sich an Land retten und kam in ein Krankenhaus. Woher die beiden toten deutschen Touristen genau stammen, ist nicht bekannt.

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20:41 Uhr

Judith Rakers hat sich vom Ehemann getrennt

Die Ehe von "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers und ihrem Ehemann Andreas Pfaff ist gescheitert. Das ließ die 41-Jährige jetzt von ihrem Anwalt bestätigen. "Ja, es stimmt, meine Mandantin und ihr Mann haben sich getrennt", sagte Rechtsanwalt Christian Schertz dem Magazin "Stern". Das Paar habe sich schon "vor einiger Zeit" zu diesem Schritt entschieden. Seit 2009 war Rakers mit dem Immobilienökonom verheiratet. Über die Gründe für die Trennung schweigen beide.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

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Judith Rakers mit Andreas Pfaff.

(Foto: imago/Horst Galuschka)

 

20:22 Uhr

Bundeswehr unterbricht Mission im Irak

Die Bundeswehr hat ihre Ausbildungsmission im Norden des Iraks unterbrochen, nachdem der Konflikt zwischen Kurden und der irakischen Führung eskaliert ist. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums begründete dies mit dem Schutz der deutschen Soldaten.  Zuvor hatten irakische Truppen mehrere bisher von Kurden kontrollierte Gebiete eingenommen.

Die Armee rückte westlich der Großstadt Kirkuk auf eine Militärbasis vor und nahm auch das nahe gelegene Ölfeld Baba Gurgur ein. Seit 2014 bildet die Bundeswehr kurdische Peschmerga-Kämpfer für den Kampf gegen den Islamischen Staat aus.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

19:50 Uhr

Libanon will syrische Flüchtlinge zurückschicken

Während sich einige Länder in Europa weigern, auch nur ein paar Tausend Flüchtlinge aufzunehmen, stemmen die Nachbarländer Syriens seit Ausbruch des Bürgerkrieges die größte Last der humanitären Hilfe: Allein im Libanon leben nach Angaben von Präsident Michel Aoun mittlerweile 1,5 Millionen Flüchtlinge - das ist ein Viertel der gesamten Bevölkerung. Sein Land sei mittlerweile an der Grenze der Belastbarkeit angekommen, sagt Aoun.

"Mein Land kann das nicht mehr bewältigen", so der Regierungschef bei einem Treffen mit Vertretern der EU, der Arabischen Liga und des UN-Sicherheitsrates in Beirut. Auf Twitter erklärte Aoun, die Flüchtlinge müssten in stabile und weniger gefährliche Gebiete auch ohne eine politische Lösung für Syrien zurückgeschickt werden. Für die Familien, die vor den Bomben in ihrer Heimat geflohen sind, dürfte das aber kaum eine Option sein.

19:30 Uhr

Mit 79 - Jane Fonda zeigt sich ohne Retusche

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Hollywood-Star Jane Fonda ("Barbarella") hat sich ganz natürlich auf einem Magazincover gezeigt - mit unretuschierten Fotos. Die 79-Jährige ziert die November-Ausgabe von "Town & Country". Auf dem Cover ist die zweifache Oscar-Preisträgerin in Schwarz-Weiß mit Bluse, Ohrringen und Halskette zu sehen.

Fotos für Hochglanz-Zeitschriften werden am Computer häufig nachbearbeitet - mit dem Effekt, dass ein völlig überzogenes Schönheitsideal selbst für Frauen in einem höheren Alter entsteht.

Dem will sich Fonda nun offenbar widersetzen - auch wenn sie 2015 zugegeben hat, dass sie sich ihr Gesicht sowie den Hals straffen ließ. "Ich wünschte, ich wäre mutig genug, mich keiner plastischen Chirurgie zu unterziehen", sagte sie damals dem "Guardian". "Aber ich glaube, ein Jahrzehnt gewonnen zu haben."

19:11 Uhr

"Titanic" legt im Streit um Kurz-Satire nach

Liebe Leser, das Satiremagazin "Titanic" hat heute mit einem Tweet zu ÖVP-Chef und Wahlgewinner Sebastian Kurz für reichlich Aufregung gesorgt. "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!", titelten die Satiriker. Nun hat sich der Macher des Tweets, Moritz Hürtgen, im Interview mit dem Magazin "Vice" zur Sache geäußert - und wer erwartet hätte, dass er sich demütig entschuldigt, liegt kräftig daneben.

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"Aus Österreich rufen uns echte 'Staatsanwälte' an, die nach zwei Minuten Gespräch einfach auflegen, und Wienerinnen mit 'besten Kontakten zum Parlament und nach Brüssel', die uns den 'Oarsch aufreißen' möchten", erklärt Hürtgen. "Auch in Dutzenden E-Mails ist der Ton aggressiv und wütend."

"Wir denken, das wird sich bessern, wenn demnächst die ersten Skilifte aufmachen und ein paar Jagertee heruntergespült werden." Zudem, so der Redakteur, fehle es den Österreichern schlicht an Humor. "Der österreichische Humor ist nichtexistent, sondern nur ein Konstrukt in den Köpfen anderer Nationen."

18:51 Uhr

Weiterer prominenter Kopf verlässt AfD

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Anette Schultner.

(Foto: picture alliance / Lino Mirgeler)

Früher war Anette Schultner bei der CDU - dann wechselte sie zur AfD. Nun verkündet sie ihren Austritt aus der Partei. Die Bundesvorsitzende der Christen in der AfD begründet ihre Entscheidung mit deren "Radikalisierung". Das Faß zum Überlaufen brachte laut Schultner, als sie erfuhr, dass "ein Vorstandskollege bei den 'Christen in der AfD' früher der NPD gespendet" hat, wie sie im Interview mit dem "Tagesspiegel" erklärt. Zu diesem Zeitpunkt sei sie schon "recht weit beim Gedanken des Gehens" gewesen.

Schultner hatte es im vergangenen Mai außerhalb von Niedersachsen zu einer gewissen Prominenz gebracht, als sie trotz Protesten vieler Christen als AfD-Vertreterin an einer Podiumsdiskussion auf dem Evangelischen Kirchentag teilnahm. Schon damals sagte sie, einige Entwicklungen in der Partei bereiteten ihr Sorgen. Auf die Frage, ob sie nun zur neu gegründeten Partei von Frauke Petry stoßen will, sagte Schultner, sie werde sich "einbringen".

18:32 Uhr

Autobombe tötet Bloggerin aus Malta

Der Mord an Bloggerin Daphne Caruana Galizia sorgt auf Malta für Entsetzen: Die 53-Jährige wurde Opfer eines gezielten Anschlags. Maltesische Medien berichten, ihr Auto sei explodiert, kurz nachdem sie es gestartet hatte. Schon vor zwei Wochen hatte sich die Bloggerin offenbar an die Polizei gewandt, weil sie Morddrohungen erhielt. Caruana Galizia hatte mit einem Artikel geschrieben, dass eine in den Panama Papers erwähnte Firma der Frau des Regierungschefs gehöre.

Premierminister Joseph Muscat hatte das dementiert. Zuvor waren aber auch Energieminister Konrad Mizzi und Muscats Kabinettschef Keith Schembri durch die Dokumente belastet worden. Muscat versucht nun, jeden Verdacht, er könne etwas mit dem Mord an der Journalistin zu tun haben, zu zerstreuen. "Das ist eine tückische Attacke auf einen Bürger und auf die Meinungsfreiheit", sagte er.

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Die Autobombe explodierte, kurz nachdem Daphne Caruana Galizia losgefahren war.

(Foto: AP)

18:13 Uhr

Münchner Paar hat Oralsex in der U-Bahn

Es soll ja Leute geben, die ihre Schäferstündchen am liebsten ins Freie verlegen - und das auch dann, wenn sie dabei kaum unbeobachtet bleiben können. In München ist genau dies nun in eine heftige Auseinandersetzung in einer U-Bahn ausgeartet. Wie die Polizei berichtet, knutschen eine 19-Jährige und ihr 20 Jahre älterer Begleiter in der U5 zunächst nur wild herum.

Als die junge Frau ihren Begleiter allerdings in aller Öffentlichkeit oral befriedigte, habe eine 46-jährige Mitfahrerin die beiden angesprochen. Von Scham allerdings keine Spur: Das Paar soll die Frau daraufhin beleidigt haben - und die beleidigte zurück. Das Wortgefecht musste schließlich von der U-Bahnwache und Polizisten beendet werden. Das Pärchen kassierte eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und Beleidigung.

17:54 Uhr

Blutspenden kann Herzinfarkten vorbeugen

Die Zahl der Deutschen, die regelmäßig Blut spenden, ist in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. 2010 waren es noch knapp fünf Millionen, 2016 nur noch vier Millionen. Dabei kann sich das Spenden von Blut offenbar sehr positiv auf die Gesundheit auswirken - denn regelmäßige Blutspender erleiden nach Angaben von Experten seltener einen Herzinfarkt.

"Der Schluss liegt nahe, dass regelmäßiges Blutspenden positive Effekte auf das Wohlbefinden im Allgemeinen und die Gesundheit von Hypertonikern im Besonderen hat", erklärt Andreas Michalsen von der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI). Als Hypertoniker werden Menschen mit Bluthochdruck bezeichnet.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

 

17:35 Uhr

Israel greift syrische Luftabwehrstellung an

Israels Armee hat nach eigenen Angaben eine Luftabwehrstellung nahe Damaskus in Syrien zerstört. Wie es hieß, seien von dort aus israelische Maschinen angegriffen worden, die im Nachbarland Libanon für einen Aufklärungseinsatz unterwegs gewesen seien. Es sei aber keine israelische Maschine getroffen worden. Raketen hätten die Luftabwehrbatterie 50 Kilometer östlich von Damaskus augeschaltet.

Die syrische Armee widersprach dem und erklärte, es sei durchaus ein israelisches Flugzeug getroffen worden, als es den syrischen Luftraum verletzt habe. Die Maschine sei daraufhin geflohen.

17:15 Uhr

Bremer Polizei entdeckt Cannabisplantage in Disco

In einer früheren Diskothek in Bremen hat die Polizei durch bloßen Zufall eine beachtliche Cannabisplantage entdeckt. Eigentlich waren die Beamten von der Feuerwehr nur wegen eines Wasserschadens gerufen worden. Denn vor Ort ließ sich kein Verantwortlicher ausmachen - der Mieter war nicht da. Also brach die Polizei die Tür auf.

Rund 900 Cannabispflanzen und etwa zwölf Kilogramm Marihuana hortete der Mieter in dem Gebäude. Als der 32-Jährige wenig später auftauchte, wurde er direkt festgenommen. Auch in der Wohnung des Mannes fanden die Beamten Drogen.

16:40 Uhr

Trump will nochmal gegen Clinton antreten

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Man könnte meinen, US-Präsident Donald Trump hätte sich im Präsidentschaftswahlkampf 2016 ausreichend an Hillary Clinton abgearbeitet - doch der frühere Immobilienunternehmer vergisst nicht so schnell. Jetzt hat er seine demokratische Rivalin erneut in einem Tweet vorgeführt: "Ich wurde kürzlich gefragt, ob die betrügerische Hillary Clinton 2020 erneut antreten will. Meine Antwort war: 'Das hoffe ich doch'."

Offensichtlich schielt der umstrittene Republikaner bereits auf seine Wiederwahl - und ist überzeugt davon, dass er ein weiteres Mal gegen Clinton gewinnen würde. Die hat allerdings eine erneute Kandidatur schon ausgeschlossen. Man darf sich also fragen, warum sich Trump die Mühe macht, noch immer gegen die einstige Gegenkandidatin zu giften. Genug anderes zu tun hätte er ja ... 

16:21 Uhr

Nordkoreaner dürfen nicht mehr in Europa arbeiten

Im Nordkorea-Konflikt setzt die EU weiter auf Sanktionen - in Luxemburg haben sich die EU-Außenminister jetzt auf ein vollständiges Verbot für Investitionen sowie einen Ausfuhrstopp für Rohöl und verarbeitete Ölprodukte aus dem kommunistischen Land verständigt. Auch Überweisungen nach Nordkorea werden beschränkt. Für Nordkoreaner, die in Europa arbeiten, soll zudem die Arbeitserlaubnis nicht mehr zu verlängert werden.

16:08 Uhr

Forscher beobachten erstmals Neutronenstern-Fusion

Auch wenn dieses Ereignis meine Vorstellungskraft übersteigt - für deutsche und US-Forscher ist es eine bahnbrechende neue Beobachtung im Weltraum: Sie haben erstmals Gravitations- und Lichtwellen bei der Verschmelzung zweier sogenannter Neutronensterne gemessen. Das ermöglicht neue Erkenntnisse zum Beispiel über die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Universums oder der Herkunft von schweren Elementen wie Gold, Platin und Blei.

Hier erklären wir das Ganze ein bisschen genauer.

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Die künstlerische Darstellung zeigt zwei Neutronensterne kurz vor ihrer Verschmelzung.

(Foto: M. Kornmesser)

15:57 Uhr

Hongkongs "The Center" wird teuerstes Handelshaus

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Nicht das höchste, aber das eckigste Gebäude auf dem Bild: The Center.

(Foto: imago/GFC Collection)

Wer sich über die Immobilien- und Mietpreise in Berlin aufregt, hat noch nicht in Peking gelebt - dort ist das innerstädtische Leben für viele Bewohner, aber auch für kleinere Unternehmen mittlerweile unerschwinglich geworden. Und nun könnte es ausgerechnet in dieser Situation zu einem echten Mega-Deal kommen: Hongkongs fünfthöchster Wolkenkratzer "The Centre" soll für rekordverdächtige 5,15 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechseln. Das sind umgerechnet rund 4,2 Milliarden Euro.

Eigentümer des Hochhauses ist Hongkongs reichster Mann, Li Ka Shing. Die Firma des 89-Jährigen, CK Asset, soll seinen Anteil von 75 Prozent an dem Wolkenkratzer dem Vernehmen nach an das Konsortium einer chinesischen Energiefirma verkauft haben.

15:38 Uhr

"Baby-Hitler töten" - Satiriker empören Österreich

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Was darf Satire - und wo liegt die Grenze zu einer Straftat? Das wurde hierzulande schon im Fall Böhmermann heiß diskutiert. Nun debattiert Österreich über einen Tweet des Satiremagazins Titanic, das in den Augen von Kritikern einen Aufruf zum Mord an ÖVP-Chef Sebastian Kurz darstellt. Der hat bekanntlich gestern die Wahlen in dem Nachbarland gewonnen - auch, weil er eine deutlich verschärfte Asyl- und Flüchtlingspolitik vertritt.

Im Titanic-Tweet ist Kurz zu sehen, mit einem Fadenkreuz auf der Brust. Dazu setzten die Satiriker die Schlagzeile: "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!" Die Reaktionen auf Twitter fielen entsprechend heftig aus - und der Tweet hat womöglich auch ein rechtliches Nachspiel. Die Wiener Polizei twitterte, man habe die Sache bereits "an die zuständige Stelle weitergeleitet".

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

15:19 Uhr

24-jähriger Pfleger gesteht Mord an Seniorin

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In dem Seniorenheim "Lambrechter Tal" soll es zwei Morde und einen Mordversuch gegeben haben.

(Foto: dpa)

Weil er dachte, dass die alte Dame im Sterben liegt, hat ein 24-jähriger Pfleger in einem Altenheim im pfälzischen Lambrecht eine 85 Jahre alte Frau mit einem Kissen erstickt. Das hat er nun vor dem Landgericht Frankenthal eingeräumt.

  • "Ich habe Schuld auf mich geladen", heißt es in einer Erklärung des Mannes, die von seinem Verteidiger verlesen wurde.
  • Demnach habe ihn die Arbeit in dem Heim sehr belastet, weil er den Bewohnern nicht mehr habe helfen können.
  • Während einer Nachtschicht im Dezember 2015 erstickte er deshalb die Seniorin.

Der Mann soll nicht der einzige ehemalige Mitarbeiter des Heims gewesen sein, der Heimbewohner misshandelt, bestohlen - oder letztlich ermordet haben soll. Auch zwei weitere Personen müssen sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Trio für zwei Morde und einen Mordversuch verantwortlich ist.

15:00 Uhr

Auto holt Sänger Ed Sheeran vom Fahrrad

Ein Arm in Gips, der andere in einer Schlinge - Musiker Ed Sheeran ("Galway Girl") hat sich bei einem Fahrradunfall verletzt. Er warte noch auf den Arztbefund, möglicherweise seien anstehende Auftritte in Gefahr, schreibt der britische Singer-Songwriter auf Instagram. Dazu veröffentlichte er ein Foto seiner Blessuren - und versetzt seine Fans in helle Aufregung.

Zwar scheinen die Verletzungen nicht schwer zu sein - dennoch deutet die Schlinge am linken Arm auf eine Schulter- oder Schlüsselbeinverletzung hin. Am rechten Unterarm trägt der 26-Jährige außerdem einen weißen Gips. Damit dürfte zumindest das Gitarre-Spielen erst einmal schwierig werden.

Hier lesen Sie mehr dazu.

*Datenschutz

14:41 Uhr

Pekings Mega-Flughafen eröffnet wohl vorm BER

Gut möglich, dass der neue Flughafen in der chinesischen Metropole Peking noch vor dem BER eröffnet - und das, obwohl die Bauarbeiten am Flughafen Daxing erst acht (!) Jahre später begonnen haben als in Berlin. Im Oktober 2019 soll der Mega-Bau fertiggestellt sein - und zunächst rund 45 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen. Die maximale Kapazität liegt allerdings bei rund 100 Millionen Personen pro Jahr - damit könnte Daxing der größte Flughafen der Welt werden. Zum Vergleich: Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist für rund 40 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt - und wohl auch schon zur Eröffnung (aktuell im Herbst 2019) zu klein.

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Ein Blick auf die Baustelle des Flughafens Peking-Daxing.

(Foto: Shanghai EYE - Imaginechina)

14:22 Uhr

App soll Lebensmittel-Verschwendung eindämmen

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Supermärkte entsorgen im Jahr Tonnen an Lebensmitteln, die noch genießbar, aber für den Verkauf nicht mehr geeignet sind. In Frankreich ist es dem Großhandel seit Februar 2016 gesetzlich verboten, Nahrungsmittel wegzuwerfen oder für den Konsum untauglich zu machen. Ansonsten drohen Geldstrafen.

  • Ein Handy-App soll jetzt helfen, Supermärkte und Tafeln zusammenzubringen und Lebensmittel so für Hilfsorganisationen bereitzustellen.
  • Die App "The Food Life" soll es mit ein paar Klicks aufzeigen, welches Geschäft Lebensmittel abgeben will und wann sie abgeholt werden können.

In der App sind mehr als 7000 Supermärkte in ganz Frankreich verzeichnet. Die Geschäfte können darin Produkte anbieten, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die nicht mehr gut genug aussehen.

14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, mein Kollege Michael Bauer verabschiedet sich in den sonnigen Nachmittag. Für den Rest des Tages halte ich Sie hier im Tag bei ntv.de in aller Kürze auf dem Laufenden. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via E-Mail an judith.goers@nama.de oder via Twitter. Kommen Sie gut in den Feierabend. Ich hoffe, Sie können das spätsommerliche Wetter so richtig auskosten. Los geht's!

13:57 Uhr

Mann überfährt Bekannten im Streit absichtlich mit Auto

Im Streit hat ein 25-jähriger Mann in Baden-Württemberg einen 40 Jahre alten Bekannten mit voller Absicht mit dem Auto überrollt. Wie die Polizei in Freiburg mitteilte, gerieten die beiden Männer am Sonntagabend in Hohentengen zunächst in einem Haus aneinander und gingen schließlich nach draußen. Dort überfuhr der 25-Jährige mit seinem Auto seinen mit einem Schwert bewaffneten Kontrahenten, durchbrach zwei Hecken und verschwand.

Der 40-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Verletzungen waren demnach aber nicht lebensgefährlich. Der 25-Jährige konnte später festgenommen werden, sein Auto wurde beschlagnahmt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

13:41 Uhr

Bahn erhöht Fahrpreise um knapp ein Prozent

Bahnfahren wird ab Dezember teurer. Die Deutsche Bahn erhöht die Fahrpreise im Fernverkehr im Dezember um durchschnittlich 0,9 Prozent. Das teilte das Unternehmen mit. Die Neubaustrecke von Berlin nach München ist von der Preiserhöhung ausgenommen.

Fernverkehrschefin Birgit Bohle sagte, es handele sich um eine "ausgesprochen moderate Preiserhöhung". Vor einem Jahr lag sie bei 1,3 Prozent. Die Jahresteuerungsrate in Deutschland beträgt derzeit 1,8 Prozent. Je nach Strecke steigt der Flexpreis in der zweiten Klasse nach Bahn-Angaben um bis zu 3,5 Prozent.

Bereits vor einem Monat hatten die deutschen Regionalbahnen ihre Preiserhöhungen bekanntgemacht: Einzeltickets für den Nahverkehr werden im Durchschnitt 2,4 Prozent teurer.

Hier können Sie mehr zum Thema lesen.

13:10 Uhr

Dubais Polizei testet Schwebe-Bike zur Verbrecherjagd

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Polizisten auf einer Riesendrohne in Motorrad-Verkleidung. So stellt sich die Polizei in Dubai die Verbrecherjagd der Zukunft vor. Der Prototyp "Hoverbike Scorpion-3" wird von vier Elektro-Rotoren angetrieben und hat eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern.

In fünf Metern Höhe soll das Hoverbike mit oder ohne aufsitzenden Polizisten Staus und unwägbares Geländes umgehen können. Zwei Nachteile hat das futuristische Gefährt allerdings. Die Vier Rotoren liegen alle frei. Damit ist das Verletzungsrisiko nicht gerade gering. Dazu ist die Flugdauer von 25 Minuten eher knapp bemessen. Danach muss das Schwebe-Bike wieder für drei Stunden aufgeladen werden.

Persönlich regt sich bei mir die Hoffnung, dass es das Hoverboard, die schwebende Skateboard-Variante aus "Zurück in die Zukunft", dann doch irgendwann geben wird.

12:49 Uhr

Macron will Flüchtlinge bei kleinen Delikten abschieben

Der französische Präsident habe nicht genügend Respekt vor Menschen in schwierigen Situationen, so seine Kritiker.

Der französische Präsident Emmanuel Macron.

(Foto: REUTERS)

Der französische Präsident Emmanuel Macron will Flüchtlinge ohne Aufenthaltserlaubnis künftig schon bei kleinen Delikten abschieben. "Wir werden härtere Maßnahmen ergreifen", kündigte Macron an.

"Alle Ausländer in einer illegalen Situation, die eine wie auch immer geartete Straftat begehen, werden abgeschoben", betonte der Staatspräsident. Er reagierte damit auf die tödliche Messerattacke auf zwei junge Frauen in Marseille vor gut zwei Wochen. Der Täter, ein Tunesier, war kurz zuvor wegen Ladendiebstahls verhaftet worden, kam dann aber wieder auf freien Fuß.

12:29 Uhr

Prozess um Berliner Gefriertruhenmord ausgesetzt

Auch im zweiten Anlauf ist vor dem Berliner Landgericht die Verlesung der Anklage gegen den mutmaßlichen Mörder eines 80-Jährigen gescheitert. Das Verfahren sei wegen nicht ordnungsgemäßer Schöffenbesetzung ausgesetzt worden, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Angeklagte Josef S. soll einen Rentner getötet und den zerstückelten Leichnam zehn Jahre lang in einer Tiefkühltruhe versteckt haben, um sich dessen Rente zu erschleichen.

Beim Prozessauftakt am 6. Oktober war das Verfahren gegen den 56-Jährigen gleich zu Beginn unterbrochen worden. Die Verteidiger erhielten so Gelegenheit, eine kurzfristige Neubesetzung der Ergänzungsschöffin zu prüfen. Nun stellte das Gericht fest, dass die ursprüngliche Schöffin nicht hätte einfach entschuldigt werden dürfen. Am 1. November soll der Gerichtssprecherin zufolge nun ein neuer Anlauf in dem Verfahren unternommen werden.

11:58 Uhr

Roberto Blanco: "Meine Tochter ist für mich gestorben"

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Familienglück bei den Blancos - lange ist's her.

(Foto: imago/APress)

Der Familienstreit im Hause Blanco geht in die nächste Runde. Nachdem Tochter Patricia ihrem Vater Roberto Blanco auf der Frankfurter Buchmesse eine Szene gemacht hatte, erhebt der 80-jährige Schlagerstar jetzt schwere Vorwürfe gegen sie.

"Ich finde ihr Verhalten asozial und beschämend. Die Aktion war ein abgekartetes Spiel, damit sie Aufmerksamkeit bekommt. Warum hatte sie sonst ein TV-Team dabei? Ich habe eine Tochter gehabt, und sie ist für mich jetzt gestorben", sagte Blanco. Er habe seine Tochter wegen ihrer zahlreichen Schönheitsoperationen zunächst gar nicht erkannt. "Sie ist ein neuer Mensch geworden."

Roberto Blanco hatte auf der Buchmesse seine Autobiografie vorgestellt, in der auch von Seitensprüngen gegenüber seiner Ex-Frau Mireille, Patricias Mutter, die Rede ist.

11:49 Uhr

Mindestens 20 Tote bei Waldbränden in Portugal

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(Foto: AP)

Bei Waldbränden in Portugal sind nach jüngsten Angaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der portugiesische Zivilschutz mit. In Portugal wüten immer wieder Waldbrände, Mitte Juni starben 64 Menschen bei schweren Bränden im Zentrum des Landes.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

11:19 Uhr

Crew versetzt Passagiere in Todesangst

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(Foto: imago/Russian Look)

Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia steht nach einem Vorfall auf einem Flug von Australien nach Indonesien in der Kritik. 25 Minuten nach Abflug in Perth verlor die Maschine plötzlich mehr als 6000 Meter an Höhe. Durch den Druckverlust klappten die Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Statt Ruhe zu bewahren und die Passagiere auf die Notlage aufmerksam zu machen, hätten die Besatzungsmitglieder panisch geschrien, geweint und damit Panik ausgelöst.

Die 145 Fluggäste seien hysterisch dazu aufgefordert worden, die Absturzposition einzunehmen und die Sauerstoffmasken anzulegen. Die meisten Anweisungen seien nicht auf Englisch erfolgt - einige Fluggäste seien deshalb davon ausgegangen, sterben zu müssen.

Der Pilot flog wegen des schnellen Absinkens nach Perth zurück. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei seinen Passagieren für den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an. Erst vor einer Woche musste ein Flugzeug von Air Asia wegen eines Motorschadens in Perth notlanden

10:52 Uhr

Russland soll angeblich Taliban mit Diesel unterstützen

Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan sollen monatlich Diesellieferungen im Wert von 2,5 Millionen Dollar aus Russland erhalten. Das berichtet die britische "Times". Die Zeitung zitiert einen anonymen Taliban-Schatzmeister, der bestätigt, dass seit 18 Monaten Flotten von Tankwagen über die Grenze zu Usbekistan kommen.

Dabei würden die Taliban keinen Cent für den Treibstoff bezahlen. "Die Russen geben uns das umsonst. Wir zahlen nur die Importsteuern." Den Diesel sollen die Miliz laut Bericht über nahestehende Unternehmen dann weiterverkaufen.

10:25 Uhr

Polizei stoppt illegalen Transport mit exotischen Tieren

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(Foto: dpa)

Die Polizei hat in der Oberpfalz einen illegalen Tiertransport mit mehr als 7000 Tieren gestoppt. In dem Kastenwagen aus Tschechien hätten sich überwiegend Mäuse und Ratten, aber auch streng geschützte Exoten wie Chamäleons und Axolotl befunden, teilte der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes mit.

Viele Tiere seien in viel zu engen und falsch temperierten Boxen untergebracht gewesen. Während des Transports hätten die Tiere kein Wasser und Futter gehabt, etliche seien beim Fund bereits tot gewesen. Die Tiere sollen jetzt auf mehrere Tierheime in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg verteilt werden. Die Experten sprechen vom größten illegalen Tiertransport, der jemals in Deutschland aufgegriffen worden sei.

09:52 Uhr

Drei Verletzte bei Hochhausbrand in Norddeutschland

Bei einem Feuer in einem achtstöckigen Hochhaus in Delmenhorst sind drei Menschen verletzt worden. Mehr als hundert Bewohner wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Die Flammen schlugen am späten Sonntagabend aus dem Dachstuhl des Gebäudes, wie die Polizei mitteilte.

Die Feuerwehr konnte den Brand in den frühen Morgenstunden löschen. Das Hochhaus ist allerdings unbewohnbar, eine Untersuchung des Brandortes durch die Polizei steht noch aus. Warum das Feuer ausbrach, war zunächst noch unklar.

09:33 Uhr

Butterpreis steigt auf Rekordhoch

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'Dick Butter auf die Stulle' - nicht bei diesen Preisen.

(Foto: imago/Eibner)

Stehen Sie beim Einkauf mittlerweile länger vorm Regal mit Milchprodukten als sonst? Ich schon - auf der Suche nach dem preiswertesten Produkt. Denn Butter, Sahne, Käse und Quark gehen ordentlich ins Geld.

Der Butterpreis hat sogar ein historisches Hoch erreicht: Ein 250-Gramm-Päckchen kostet seit Anfang September 1,99 Euro. Das ermittelte jetzt das Statistische Bundesamt.

Gründe für den hohen Butterpreis sind laut Bauernverband eine höhere Nachfrage nach fetthaltigen Produkten im In- und Ausland, ein verbessertes Verbraucherimage von Butter sowie die höhere Käseproduktion, für die der Rahm der Milch gebraucht wird.

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:07 Uhr

USA und Südkorea starten gemeinsames Seemanöver

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Der Flugzeugträger USS Ronald Reagan.

(Foto: AP)

Trotz des Nordkorea-Konflikts haben die Streitkräfte der USA und Südkoreas ein großes Seemanöver vor der Küste der koreanischen Halbinsel begonnen. An dem fünftägigen Manöver werden sich etwa 40 Marineschiffe einschließlich des Flugzeugträgers USS Ronald Reagan sowie zweier US-Zerstörer beteiligen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mitteilte.

Nach Angaben der 7. Flotte der US-Kriegsmarine soll die Übung "einen sichtbaren und koordinierten Einsatz der Allianz" demonstrieren.  Nordkorea wirft den USA vor, durch ihre Manöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder bestreiten.

08:45 Uhr

Feuerwehr kann Buschbrände in Kalifornien eindämmen

Der massive Einsatz von mehr als 11.000 Feuerwehrleuten in Kalifornien zeigt Erfolg. Bei abflauenden Winden und etwas kühleren Temperaturen meldeten die Behörden "gute Fortschritte" bei der Eindämmung von fünfzehn größeren Buschbränden in dem Westküstenstaat.

Eine Woche nach Ausbruch einer verheerenden Feuerwalze nördlich von San Francisco ist die Zahl der Toten auf 40 gestiegen. Die Suche nach möglichen Opfern in den verkohlten Überresten von Wohnvierteln und in den ländlichen Regionen der bekannten Weintäler um Sonoma und Napa dauerte an. Nach Schätzungen wurden rund 5700 Gebäude vernichtet.

08:30 Uhr

Puigdemont will zweimonatigen Aufschub

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Unabhängigkeit Kataloniens - Carles Puigdemont spielt auf Zeit.

(Foto: dpa)

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont gibt dem spanischen Ministerpräsidenten Manuel Rajoy keine klare Antwort, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat. Dies geht aus einem Brief Puigdemonts hervor. Darin bittet er die spanische Regierung um einen Aufschub von zwei Monaten. Rajoy hatte ihm ein Ultimatum gestellt.

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08:18 Uhr

Betrunkener randaliert mit Axt und verbarrikadiert sich

Weil ein Betrunkener in einem Mehrfamilienhaus mit einer Axt randalierte, sind Polizei und Rettungsdienst in Neu-Ulm zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Polizei mitteilte, fuchtelte der 36-Jährige in der Nacht zum Montag nach einem Streit mit dem Sohn seiner Lebensgefährtin mit einer Axt herum und schlug auf Türen und Möbel ein. Der Sohn verließ die Wohnung und rief die Polizei. Weil sich der Mann in der Wohnung verbarrikadierte, wurde der Bereich um das Mehrfamilienhaus abgesperrt. Spezialeinsatzkräfte rückten an.

Etwa 25 weitere Bewohner mussten das Haus vorübergehend verlassen und in einem nahegelegenen Einkaufszentrum vom Rettungsdienst betreut werden. Nach seiner Festnahme wurde der hochaggressive Mann in eine Spezialklinik eingewiesen. In seiner Wohnung wurden mehrere Äxte und eine Schlagwaffe sichergestellt.

08:05 Uhr

FDP schließt Ampel-Koalition in Niedersachsen aus

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FDP-Generalsekretär Gero Hocker bestätigte das Nein seiner Partei zu einer Ampel-Koalition in Niedersachsen.

(Foto: imago/photothek)

Die niedersächsische FDP hat ihr Nein zu einer Ampel-Koalition mit SPD und Grünen bekräftigt. "Wir lehnen eine Ampel zu 100 Prozent ab", sagte Generalsekretär Gero Hocker im SWR. Die Liberalen hätten sich vor der Landtagswahl klar festgelegt, dass sie nicht als "Steigbügelhalter für die Fortsetzung der rot-grünen Politik" zur Verfügung stünden. Diese Aussage habe weiterhin Bestand.

Bei der Landtagswahl am Sonntag war die SPD von Ministerpräsident Stephan Weil stärkste Kraft vor der CDU geworden. Allerdings hat die bisherige rot-grüne Regierungskoalition keine Mehrheit mehr. Rechnerisch möglich sind eine große Koalition aus SPD und CDU, eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, FDP und Grünen.

Hier lesen Sie mehr zu dem Thema.

07:58 Uhr

Gauland sieht Österreich als Bollwerk gegen Fremde

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Alexander Gauland wünscht sich für Österreich eine Koalition von FPÖ und ÖVP.

(Foto: dpa)

Der Wahlsieg der ÖVP in Österreich scheint auch die AfD zu erfreuen. Der Kanzlerkandidat und ÖVP-Chef Sebastian Kurz habe als Außenminister durch Entscheidungen in der Migrationsfrage deutlich gemacht, dass Österreich "ein Bollwerk gegen eine Masseninvasion fremder Menschen ist", sagte der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland.

Gauland wünsche sich in Österreich ein Regierungsbündnis der konservativen ÖVP mit der rechtspopulistischen FPÖ. Wie die ÖVP konnte auch die FPÖ starke Zugewinne verbuchen.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

07:27 Uhr

Passagierflugzeug in Kanada kollidiert mit Drohne

Seit Anfang Oktober benötigt man in Deutschland eine Art Führerschein für Drohnen. Ein Adressnachweis und eine Erlaubnis der Luftfahrtbehörde sind je nach Typ Pflicht. Hintergrund ist die Flugsicherheit. Welchen Schaden die unbemannten Flugobjekte anrichten können, zeigt jetzt ein Beispiel aus Kanada.

Dort ist ein Passagierflugzeug mit einer Drohne zusammengeprallt. Die Linienmaschine der Fluggesellschaft Skyjet stieß beim Anflug auf den Flughafen von Québec mit dem unbemannten Fluggerät zusammen, konnte aber ohne Probleme landen.

Das Flugzeug wurde nur leicht beschädigt, der Zusammenprall hätte aber "katastrophale Folgen" haben können, wenn die Drohne beispielsweise die Cockpit-Scheibe oder einen Motor getroffen hätte, sagte der kanadische Verkehrsminister Marc Garneau.

Hier lesen Sie mehr zu der Geschichte.

07:05 Uhr

Maduro siegt bei Regionalwahlen in Venezuela

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In drei Bundesstaaten Venezuelas verlor die Partei von Präsident Nicolás Maduro die Mehrheit.

(Foto: REUTERS)

Als Stimmungstest galten die Regionalwahlen in Venezuela. Und das Ergebnis spricht deutlich für Präsident Nicolás Maduro. In 17 der 23 Bundesstaaten gewann die Sozialistische Einheitspartei (PSUV) des Präsidenten die Wahl, wie die Wahlbehörde nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen mitteilte. Die Opposition werde fünf Gouverneure stellen, in einem Bundesstaat sei der Ausgang noch nicht entschieden.

Die Opposition kritisierte wie schon bei den Parlamentswahlen vor einigen Monaten, dass die Wahl manipuliert gewesen sei. Sprecher der Oppositionskoalition "Tisch der Demokratischen Einheit" erklärten, die mitgeteilten Ergebnisse stimmten nicht mit ihren Registern überein, wie die Zeitung "El Nacional" berichtete.

Ein kleiner Rückschlag ist das Wahlergebnis für Maduro aber dennoch. Die Regierung kontrollierte bislang 20 Bundesstaaten. Hier können Sie mehr zu dem Thema lesen.

06:36 Uhr

Bekannter Terrorist getötet - fünf Millionen Dollar Kopfgeld

Die philippinische Armee hat nach Regierungsangaben den bekannten Islamisten Isnilon Hapilon getötet. Der Anführer des philippinischen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sei bei den Gefechten um die Stadt Marawi getötet worden, sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana.

Hapilon steht auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen, die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

Weitere Details können Sie hier lesen.

06:28 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leser,

ein sonniges Wochenende liegt hinter uns und sonnig geht es weiter. Dazu feiern die Amerikaner heute den "Boss Day". Ja richtig gehört, an diesem Tag wird den Chefs und Bossen dieser Welt gehuldigt. Ziel ist die Anerkennung seiner/ihrer Arbeit als Führungsperson.

Und das haben die Bosse aus Politik und Wirtschaft heute geplant:

  • Nach der Wahl in Niedersachsen tagen die Parteivorstände von Union, SPD, FDP, Grüne, Linke und AfD.
  • In Spanien endet das erste Ultimatum an die katalanische Regionalregierung.
  • In Luxemburg treffen sich die EU-Außenminister. Themen: Atomabkommen mit dem Iran, Nordkorea-Krise und Türkei-Politik der EU
  • Wir behalten Air Berlin im Auge, werfen aber auch einen Blick nach Italien. Dort endet das Bieterverfahren für die ebenfalls insolvente Fluggesellschaft Alitalia.
  • In Kalifornien halten Waldbrände die Menschen in Atem. Ebenso wie in Spanien und in Portugal. Wir behalten die Lage im Blick.

Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche. Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen.

06:10 Uhr

Goldener Oktober zum Wochenstart

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Guten Morgen zum Start in die neue Woche. Und die beginnt zum Teil mit Dunst- oder Nebelfeldern. Später lösen sich diese aber größtenteils auf und dann wird es meistens strahlend schön. Einzig im Süden kann sich der Nebel stellenweise schon mal sehr zäh halten. Und dort bleibt es mit 14 Grad auch am kühlsten. Ansonsten werden es 18 Grad an der See und 20 bis 26 Grad im großen Rest.

Damit sind wir am oberen Ende der Temperaturen angelangt und teilweise wird es sicherlich neue Rekorde für das zweite Oktoberdrittel geben. Bis zur Wochenmitte bleibt es schön und sehr warm, bevor es anschließend wechselhafter wird.

Hier gibt’s mehr zu den Aussichten und zum ehemaligen Hurrikan „Ophelia“, der heute Irland erreicht. Kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander