Montag, 19. Februar 2018Der Tag bei n-tv

Heute mit Heidi Ulrich und Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Montag, der 19. Februar 2018

Liebe Leser, Annegret Kramp-Karrenbauer soll neue Generalsekretärin der CDU werden. Deshalb tritt sie als Ministerpräsidentin des Saarlandes zurück und wechselt nach Berlin. Angela Merkel setzt damit ein deutliches Zeichen mit Blick auf die Diskussion um ihre Nachfolge. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst noch wichtig? Hier eine kurze Übersicht:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:00 Uhr

Saudi-Arabien veranstaltet erstmals Fashion Week

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In Saudi-Arabien schreibt die Kleiderordnung für Frauen in der Öffentlichkeit den langen schwarzen Mantel Abaja vor.

(Foto: picture alliance / Michael Kappe)

Das konservativ-muslimische Königreich Saudi-Arabien veranstaltet zum ersten Mal eine Modewoche. Die Arab Fashion Week werde vom 26. bis 31. März in der Hauptstadt Riad stattfinden, kündigte der Arabische Moderat an.

  • Unklar blieb zunächst, ob nur Kollektionen in Übereinstimmung mit den restriktiven Kleidervorschriften für Frauen in dem streng religiösen Land gezeigt werden dürfen.
  • Welche Modemarken teilnehmen, wurde noch nicht bekanntgegeben.
  • Zuletzt hatte es in Saudi-Arabien mehrere Erleichterungen für Frauen gegeben. Erst am Wochenende hatte das Handelsministerium bekanntgegeben, dass Frauen künftig ohne Erlaubnis eines Mannes Unternehmen gründen dürfen.
  • Die Erleichterungen für Frauen sind Teil eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierungsprogramms von Kronprinz Mohammed bin Salman. Dessen erklärtes Ziel ist es, den Anteil der Frauen am Arbeitsmarkt von derzeit 22 Prozent auf mehr als 30 Prozent im Jahr 2030 zu steigern.
21:27 Uhr

Aktivisten: 77 Zivillisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

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Rebellengebiet Ghuta, ein Vorort von Damaskus, ist vollständig von Regierungstruppen eingeschlossen.

(Foto: Uncredited/Syrian Civil Defense White Helmets/AP/dpa)

Bei heftigen Luftangriffen der syrischen Regierungstruppen auf die Rebellenhochburg Ost-Ghuta bei Damaskus sind nach Angaben von Aktivisten fast 80 Zivilisten getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, unter den mindestens 77 Toten seien auch 20 Kinder. Rund 300 Menschen seien bei den Raketen- und Artillerieangriffen verletzt worden.

20:52 Uhr

Lebenslang für Taxi-Diebstahl und tödlichen Unfall

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Bei dem Unfall kam ein 22-Jähriger ums Leben, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

(Foto: picture alliance / Georg Wendt/d)

Er verursachte einen tödlichen Unfall mit einem gestohlenen Taxi - jetzt hat das Hamburger Landgericht den 25-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt.

  • Der Mann habe sich des Mordes, des zweifachen versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung sowie der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Diebstahls schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter. "Wir haben es hier mit dem vorsätzlichen Werk eines maximal rücksichtslosen Täters zu tun."
  • Der Angeklagte habe das von ihm gestohlene Taxi bewusst in den Gegenverkehr gelenkt und ein anderes Taxi frontal gerammt. Zuvor habe er den Wagen auf der Flucht vor der Polizei noch auf mindestens 163 Stundenkilometer beschleunigt.
  • Bei dem Zusammenstoß am frühen Morgen des 4. Mai 2017 war ein 22 Jahre alter Fahrgast ums Leben gekommen, der Taxifahrer und ein weiterer Fahrgast wurden schwer verletzt.
  • Mit der Strafe entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung des Litauers hatte sich für vier Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung und gefährlicher Körperverletzung ausgesprochen.
20:14 Uhr

Fergie blamiert sich bei der US-Hymne

*Datenschutz

Sängerin Fergie hat für eine Interpretation der US-Hymne viel Spott geerntet. Vor dem Allstar-Spiel der US-Basketballliga NBA präsentierte die 42-Jährige in Los Angeles eine Jazz-Version der Hymne. Auf Twitter machten sich viele über den Auftritt lustig. "Schlechtester Vortrag aller Zeiten?", fragte ein User. Andere twitterten Bilder von blutenden Ohren. TV-Bilder zeigten während des Vortrags verwunderte, verschämte und lachende Gesichter im Publikum und bei den Basketballern in der Arena.

19:49 Uhr

Firma ruft Kuchen wegen Metallstücken zurück

Was haben Metallstücke im Kuchen zu suchen? Nichts! Aus diesem Grund ruft die italienische Konditorei Stabinger mehrere Kuchensorten zurück. Produkte wie "Gedeckter Apfelkuchen" oder "Ricottatörtchen Erdbeere" könnten Metallfragmente enthalten und sollten daher vorsorglich nicht verzehrt werden, teilte das Unternehmen mit.

  • Insgesamt seien acht Sorten Schnittkuchen betroffen. Unklar war zunächst, in welchen Supermärkten das Gebäck verkauft wurde und ob Käufer die Produkte zurückbringen können.
  • Zurückgerufen hat das Unternehmen Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 22.02.2018, 27.02.2018 und 01.03.2018.
  • Von dem Rückruf sind folgende Länder betroffen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.
19:15 Uhr

Ex-Fußballjugendtrainer muss 30 Jahre in Haft

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Bereits 1996 wurde Bennell wegen Übergriffen auf sechs Jungen verurteilt.

(Foto: AP)

Ein Gericht in Liverpool hat den ehemaligen britischen Fußball-Jugendtrainer Barry Bennell wegen Missbrauchs von schutzbefohlenen Jungen zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Geschworenen hatten den 64-jährigen Angeklagten in insgesamt 43 Fällen wegen Kindesmissbrauchs zwischen 1979 und 1991 schuldig gesprochen.

  • "Sie waren der Teufel in Menschengestalt. Sie haben ihnen die Jugend und ihre Unschuld geraubt, um ihre eigene Perversion zu befriedigen", sagte Richter Clement Goldstone bei der Urteilsverkündung zu dem Angeklagten.
  • Bennell hatte als Jugendtrainer bei Manchester City, Stoke City, Crewe Alexandra und mehreren weiteren Mannschaften im Nordwesten Englands gearbeitet.
  • Wegen der Vergewaltigung eines Jungen in Florida im Jahr 1994 war er bereits zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Wegen 23 Übergriffen auf sechs Jungen in England 1996 wurde eine neunjährige Gefängnisstrafe gegen ihn verhängt. Seine dritte Haftstrafe trat Bennell 2015 wegen des Missbrauchs eines Jungen während eines Trainingscamps im Nordwesten Englands im Jahr 1980 an.
18:46 Uhr

Ziege in Streichelzoo getötet

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Ob die Täter das Tier essen wollten oder ein anderes Motiv hatten, ist unklar.

(Foto: imago/Anka Agency International)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen haben Einbrecher in einem Streichelzoo in Berlin-Neukölln ein Tier geschlachtet - diesmal eine Angora-Ziege.

  • Weil ein Zeuge am Sonntagabend Tierschreie hörte und die Polizei rief, erwischten Beamte zwei Tatverdächtige beim Verlassen des umzäunten Geländes.
  • Einer der Männer hatte ein blutverschmiertes Messer bei sich, in der Nähe lag ein Rucksack mit einem Ziegenbein und blutverschmierten Handschuhen.
  • In einem Gehege des Streichelzoos im Volkspark Hasenheide entdeckten die Polizisten die Ziege mit durchtrennter Kehle und abgetrenntem Bein.
    Gegen die beiden Männer wird nun wegen schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Sie sind beide wohnungslos, 29 Jahre alt und haben die rumänische Staatsangehörigkeit.
18:13 Uhr

KFC muss Filialen schließen - kein Huhn da

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In einigen Filialen konnte man wenigsten Pommes und Cola bestellen.

(Foto: imago/onemorepicture)

Wir bleiben beim Thema Essen. Geflügel-Notstand beim Hühnchenbrater KFC: Ein Mangel an Hühnern hat die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken zur vorübergehenden Schließung von Hunderten Restaurants in Großbritannien gezwungen.

  • Das Problem sei am Wochenende nach einem Wechsel in der Lieferkette zur Deutschen-Post-Tochter DHL entstanden, teilte KFC mit. Es sei "sehr komplex", rund 900 Restaurants im ganzen Land mit frischem Huhn zu versorgen.
  • Hungrige Kunden standen vor geschlossenen Filialen - oder fanden weniger Angebote auf der Speisekarte als üblich.
  • Eine DHL-Sprecherin führte betriebliche Gründe als Erklärung an. Das Unternehmen arbeite daran, die Probleme zu beheben.
17:43 Uhr

208.000 Euro Strafe für geklaute Kalbsleber

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Obst sieht anders aus.

(Foto: imago/Westend61)

Weil er für die Kalbsleber nicht den richtigen Preis an der Kasse zahlte, ist ein Mann vom Münchner Amtsgericht zu einer Rekordgeldstrafe von 208.000 Euro verurteilt worden.

  • Der 58-Jährige war im Dezember 2017 bei dem Diebstahl in einem Supermarkt in München-Haidhausen erwischt worden. Der Mann gab zu, bereits zum vierten Mal in dem Monat Kalbsleber in eine Obsttüte umgepackt zu haben, um sie an einer Selbstbedienungskasse als billigeres Produkt abzurechnen.
  • Laut Gericht verfügt der Mann über monatliche Einkünfte von mindestens 24.000 Euro. Dies legte der Richter bei der Bemessung der Geldstrafe zugrunde. Der Mann wurde wegen der hohen Straferwartung in Untersuchungshaft genommen. Ein Motiv für seine Diebstähle im Wert von 13 bis 47 Euro konnte er nicht nennen.
  • Für die Justiz ist der Ladendieb kein unbeschriebenes Blatt. Er wurde unter anderem schon wegen Steuerhinterziehung zu Freiheitsstrafen und einer Geldstrafe von 400.000 Euro verurteilt.
17:12 Uhr

Vier Jahre Haft für Stoß auf S-Bahn-Gleise

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Nur dank einer sofortigen Bremsung ist der Zug wenige Meter vor der Frau zum Stehen gekommen.

(Foto: picture alliance / Gregor Fische)

Stark alkoholisierte Obdachlose hat im Sommer in Berlin eine Frau vor eine einfahrende S-Bahn gestoßen. Warum sie das gemacht hat, kann die 31-Jährige nicht erklären. Nun muss sie für vier Jahre ins Gefängnis.

  • Das Landgericht sprach die Angeklagte unter anderem des versuchten Totschlags schuldig und ordnete zudem die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an.
  • Sie habe die 55 Jahre alte Frau im Juli 2017 auf dem S-Bahnhof Hermannstraße "kräftig nach vorn gestoßen", begründeten die Richter. Nur dank einer sofortigen Vollbremsung des Triebwagenführers sei die Bahn wenige Meter vor der Frau zum Stehen gekommen.
  • Die Motivation der damals stark alkoholisierten Angeklagten sei offen geblieben, hieß es weiter im Urteil. Die 31-Jährige wurde zudem der Körperverletzung, des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und der Beleidigung schuldig gesprochen. Die damals obdachlose Beschuldigte hatte zu Prozessbeginn im Januar um Verzeihung gebeten.
16:34 Uhr

Mindestens 14 Tote durch Müll-Lawine in Mosambik

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Ins Rutschen geratene Müllmassen haben mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen.

(Foto: picture alliance / Ferhat Momade)

Durch heftigen Regen ins Rutschen geratene Müllmassen haben in einem Armenviertel von Mosambiks Hauptstadt Maputo mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen.

  • Die Abfall-Lawine einer benachbarten Müllkippe hatte die Einwohner des Viertels Hulene am Stadtrand von Maputo in der Nacht im Schlaf überrascht. Fünf Häuser sind zerstört worden. Die Rettungskräfte rechnen mit weiteren Opfern.
  • Nach Angaben der Vertreterin der Bewohner von Hulene, Teresa Mangue, war die Müllkippe bereits vor mehr als zehn Jahren voll und hätte geschlossen werden müssen. Stattdessen sei dort aber weiter Abfall aufgetürmt worden. "Die Folge sehen wir jetzt", sagte Mangue.
16:00 Uhr

Vatikan-Richter wegen Kinderpornografie verurteilt

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(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen sexueller Belästigung und Besitzes von kinderpornografischem Material ist ein vatikanischer Richter mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten belegt worden, berichtete "La Stampa".

  • Eine Vatikansprecherin bestätigte, dass Pietro Amenta sein Amt als Auditor - wie die Richter an der Römischen Rota genannt werden - "vor einigen Tagen" niedergelegt habe. Weitere Einzelheiten zu dem Fall nannte sie nicht.
  • Dem Zeitungsbericht zufolge hatte Amenta im vergangenen Frühjahr in Rom einen jungen Mann belästigt, der den Vorfall anzeigte. Im Zuge der Ermittlungen seien auf dem Computer des Priesters kinderpornografische Bilder gefunden worden.
  • Bereits Anfang der 1990er Jahre und 2004 soll der heute 55-Jährige unter anderem wegen sexueller Belästigung aufgefallen sein.
15:23 Uhr

Lufthansa-Pilot löst versehentlich Alarm aus

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Ein Lufthansa-Pilot gab den falschen Code ein und löste damit Entführungsalarm aus.

(Foto: picture alliance / Chiara Puzzo/)

Der Pilot einer Lufthansa-Maschine hat beim Anflug auf den Frankfurter Flughafen irrtümlich einen Entführungscode eingegeben und damit bei den Behörden einen Alarm ausgelöst.

  • Vorausgegangen war ein technisches Problem mit dem Kommunikationsgerät im Cockpit. Der Pilot konnte Mitteilungen an die Mitarbeiter der Flugverkehrskontrolle senden, diese aber im Gegenzug nicht empfangen. Zur Meldung dieses Problems war die Eingabe eines Codes nötig - er gab aber aus Versehen den falschen ein.
  • Wegen des Codes, der bei Flugzeugentführungen benutzt wird, waren die Führungsstäbe von Landespolizei, Bundespolizei und Bundeswehr informiert worden und hatten sich sehr schnell abgestimmt.
  • Nach rund 20 Minuten ist die Alarmsituation wieder heruntergefahren worden. Dann hatte der Pilot seinen Fehler bemerkt und den richtigen Code eingegeben.
15:00 Uhr

Trump will Schüler und Lehrer treffen

Nach dem Aufruf zu landesweiten Schüler-Protestaktionen für strengere Waffengesetze hat die US-Regierung ein Treffen von Präsident Donald Trump mit Oberschülern und Lehrern angekündigt.

  • Geplant sei eine Begegnung am Mittwoch, bei der es darum gehe zuzuhören, teilte das Präsidialamt mit.
  • Ob an dem Treffen mit Trump Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School teilnehmen, teilte das Präsidialamt nicht mit. Viele der Jugendlichen, die an die Schule in Parkland bei Miami gehen, hatten nach dem schlimmsten High-School-Massaker in der Geschichte der USA Trump und dessen Republikanern vorgeworfen, zu wenig gegen Waffengewalt zu unternehmen.
  • Trump und die Republikaner lehnen strengere Waffengesetze oder Vorschriften bislang weitestgehend ab. Entsprechende Vorstöße der Demokraten nach ähnlichen Massakern verliefen im Sande.
14:40 Uhr

Barmbeker Messerstecher entschuldigt sich

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Ahmad A. hatte im Juli 2017 in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und sechs weitere Menschen zum Teil schwer verletzt.

(Foto: picture alliance / Markus Scholz)

Im Prozess um eine tödliche Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt hat der Angeklagte erstmals Reue gezeigt.

  • "Ich kann die Zeit leider nicht zurückdrehen. Alles, was ich tun kann, ist Sie um Entschuldigung zu bitten und zu hoffen, dass Sie mir verzeihen", sagte der 27-jährige Ahmad A. im sogenannten letzten Wort zu den Opfern und ihren Familien.
  • "Ich habe von der letzten Zeit gelernt, dass der Mensch nicht das Recht hat, ein Leben zu beenden, ganz egal wie die Umstände sind."

Mehr dazu lesen Sie hier.

14:12 Uhr

Zoll findet Schmuggelzigaretten hinter Tierstreu

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Die Fracht war als "Möbel und Sägespäne" deklariert. Gefunden wurden aber jede Menge Zigaretten.

(Foto: dpa)

Wo ein Hafen ist, da wird auch geschmuggelt. Das wage ich als Bremerhavenerin einfach mal zu behaupten. So auch im Fährhafen von Lübeck-Travemünde. Der Zoll entdeckte dort 6,6 Millionen Schmuggelzigaretten in einem Lastwagen. Sie waren hinter einer Tarnladung Tierstreu versteckt. Der Zoll ist aber auch auf Zack und hatte den ganzen Lkw mit einer mobilen Großröntgenanlage unter die Lupe genommen. Der finnische Lkw war mit einer Fähre aus Lettland gekommen und sollte nach Großbritannien gehen.

14:02 Uhr

Tobias Hans soll Saarlands Ministerpräsident werden

Neuer Ministerpräsident des Saarlandes soll der bisherige CDU-Landtagsfraktionschef Tobias Hans werden. Er werde schnellstmöglich die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer antreten, die als neue CDU-Generalsekretärin nach Berlin wechselt, hieß es aus Parteikreisen.

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Hans ist bisher CDU-Fraktionschef in Saarbrücken und 40 Jahre alt.

(Foto: dpa)

 

13:46 Uhr

Hitlergruß-Vorwürfe - Lehrer darf weiter unterrichten

In Hannover unterrichtet ein Berufsschullehrer, der Schüler aufgefordert haben soll, sich mit dem Hitlergruß zu melden. Außerdem habe er Migranten beleidigt, beschwerten sich Schüler letzten Herbst. In der Schule lernen Azubis aus der Baubranche. Vor der Klasse soll der Lehrer Sätze gesagt haben wie, "dreckige Polacken haben auf der Baustelle nichts zu suchen", wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtet.

So, eigentlich würde ich jetzt mal ganz stark erwarten, dass dieser Lehrer mittlerweile nicht mehr Lehrer ist. Doch was geschah? Bisher bekam der Mann nur eine Abmahnung und darf erstmal weiter unterrichten. Vorübergehend sei ein zusätzlicher Lehrer in die Klasse geschickt worden, erklärte nun die Landesschulbehörde. Es gebe bisher keine konkreten Beweise, deshalb gelte weiter die Unschuldsvermutung.

Möglicherweise ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Die Zeitung schreibt, dass die Staatsanwaltschaft mit ihren Ermittlungen noch nicht fertig ist.

13:20 Uhr

Messerattacke: Ex-Freund verletzt Schülerin schwer

Eine 18-Jährige ist in einer Berufsschule in Goslar schwer verletzt worden. Ihr Ex-Freund soll mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen haben. Sie sei notoperiert worden und befinde sich außer Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Der Ex-Freund wurde festgenommen. Der 19-Jährige geht auch zu der Berufsschule. Was sein Motiv für die Tat war, ist noch nicht geklärt.

Der Messerangriff geschah vor den Augen vieler Mitschüler. An der Schule sind deshalb inzwischen Kriseninterventions-Teams im Einsatz.

12:57 Uhr

Türkei droht, Assads Armee anzugreifen

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Foto von vorletzter Woche: Türkische Artillerie feuert in Richtung der YPG in der Region Afrin.

(Foto: picture alliance / Uncredited/AP)

Die Lage in Syrien droht noch weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Cavusoglu kündigte an, die syrische Armee anzugreifen, sollte sie der Kurdenmiliz YPG in der Provinz Afrin zu Hilfe kommen. Die YPG hatte das Assad-Regime um militärische Hilfe gebeten. Sie ist außerdem ein Verbündeter der USA. Einem Medienbericht zufolge sollen erste regierungsnahe Milizen im Laufe des Tages in Afrin eintreffen.

"Wenn sie kommen, um die YPG zu verteidigen, dann kann niemand und nichts uns oder die türkischen Soldaten stoppen", drohte Cavusoglu. Die Türkei war letzten Monat in Syrien einmarschiert, um die aus ihrer Sicht terroristische YPG zu bekämpfen und eine Sicherheitszone an der Grenze zu schaffen.

Mehr dazu finden Sie hier.

12:35 Uhr

Erzieherin scheitert mit Klage wegen Kindergeschrei

Kindergeschrei kann manchmal schon ganz schön in den Ohren wehtun. Eine Erzieherin behauptet, dadurch sogar bleibende Schäden im Ohr in Form von Tinnitus erlitten zu haben und klagte auf Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Klage scheiterte jetzt allerdings vor dem Sozialgericht Dortmund. Es sei nicht feststellbar, dass die Klägerin nach dem Schrei eines Kindes in ihr Ohr ein Gerät zur Tinnitusbehandlung benötige, erklärte das Gericht seine Entscheidung. Bleibende Hörschäden seien durch menschliche Schreie nicht zu erwarten. (Az. S 17 U 1041/16)

11:31 Uhr

Nobelpreisträger Günter Blobel ist tot

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Günter Blobel hatte einen Großteil seines Nobelpreis-Preisgeldes gespendet.

(Foto: dpa)

Der Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel ist tot. Der 81-Jährige sei gestern in New York gestorben, hieß es vom Verein "Friends of Dresden". Blobel hatte Krebs.

Blobel war im schlesischen Waltersdorf geboren worden und in Sachsen aufgewachsen. Später lehrte er als Naturwissenschaftler in New York. 1999 wurde er mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Er hatte entdeckt, dass Proteine eingebaute Signale haben, die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern. Blobel sei eine Wissenschaftsikone, die einen außerordentlichen Beitrag für die Grundlagen der Zellbiologie und Biochemie geleistet habe, schrieb der Präsident der Rockefeller University in New York nun über ihn.

Blobel war auch als Frauenkirchen-Mäzen bekannt. Er hatte hohe Summen für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden gespendet.

11:11 Uhr

Tauber gibt CDU zum Abschied Ratschläge

"Es war mir eine Ehre", schreibt Peter Tauber zum Abschied an seine Partei. Er hat seinen Posten als CDU-Generalsekretär aufgegeben – er hat gesundheitliche Probleme. Neben vielen Worten des Dankes gibt Tauber der CDU noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg: Die CDU müsse jünger, weiblicher und bunter werden, schreibt er in seinem Blog. Zum Beispiel habe die CDU bisher viel zu wenige Bürger mit Migrationshintergrund in ihren Reihen. Taubers Nachfolgerin soll die saarländische Landeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer werden.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

10:50 Uhr

Einbrecher schlachten Schaf in Streichelzoo

In Berlin wurden zwei Männer festgenommen, die ein Schaf in einem Streichelzoo geschlachtet haben sollen. Sie wurden gestern Abend beim Verlassen des Tiergeheges im Volkspark Hasenheide erwischt. Einer hatte ein blutverschmiertes Messer bei sich. In einem Rucksack seien ein Schafsbein und blutige Handschuhe gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. Sie sollen dem Schaf im Gehege die Kehle durchgeschnitten und ein Bein abgetrennt haben.

Schon letzten Monat waren zwei Schafe aus dem Streichelzoo geraubt worden. Überreste eines Tieres wurden in der Nähe in einem Busch gefunden.

10:37 Uhr

Air-Berlin-Fans lassen sich Andenken viel kosten

Für gar nicht so wenige Menschen war Air Berlin nicht nur irgendeine Firma. Das hat man mal wieder bei einer Auktion am Wochenende gemerkt. Aus 27 Ländern boten Leute mit:

Eine Partie Handseife zum Startpreis von 25 Euro ging für 100 Euro weg. Ein Liegestuhl zum Startpreis von 20 Euro wurde für 120 Euro versteigert, ein Leuchthinweisschild mit dem Startpreis 80 Euro für 460 Euro. Der Erlös aus den Auktionen fließt in die Insolvenzmasse.

10:21 Uhr

Kanada will Nafta noch retten

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Nafta gibt es seit 1994. Die Verhandlungen über das Abkommen sind zuletzt ins Stocken geraten.

(Foto: picture alliance / Servicio Univ)

Modernisieren statt abschaffen – Kanada kämpft um die nordamerikanische Freihandelszone Nafta. Bisher sei mit dem Abkommen zu viel Bürokratie verbunden, sagte die kanadische Außenministerin Freeland dem "Handelsblatt". Das wolle man in der neuen Version ändern. 40 Prozent der kanadischen Unternehmen, die in die USA exportieren, würden die Vorteile des Abkommens gar nicht nutzen.

Die USA, Kanada und Mexiko verhandeln das Abkommen gerade neu aus - auf Druck von US-Präsident Trump. Er sieht vor allem die US-Autoindustrie benachteiligt und droht damit, bei Nafta auszusteigen.

09:56 Uhr

Özdemir: Selbstbewusster gegenüber Türkei auftreten

Cem Özdemir gefällt nicht, wie Deutschland gegenüber der Türkei auftritt. "Diese Hasenfüßigkeit erschließt sich mir nicht", sagte der Grünen-Politiker heute früh in der ARD. Schließlich brauche die Türkei Deutschland und Europa. Sie sei isoliert, die Wirtschaft liege darnieder, betonte Özdemir. "Also sollte Europa selbstbewusster auftreten." So dürfe man türkischen Politikern nicht durchgehen lassen, wenn sie von einem Rechtsstaat in der Türkei sprächen. Es gebe dort keinen Rechtsstaat, sagte er.

Özdemir stand bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende zeitweise unter Polizeischutz. Die türkische Delegation soll ihn als "Terrorist" eingestuft haben, sie war im gleichen Hotel wie Özdemir untergebracht. Ankara sprach von einer erfundenen Geschichte.

09:21 Uhr

Kate hat wegen Farbe ihres Kleides Ärger

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Kate beim Filmpreis.

(Foto: imago/PA Images)

Ist das Kleid von Herzogin Kate eine Botschaft oder ist es nur ein Kleid? Darüber wird gerade in Großbritannien heftig diskutiert. Sie war gestern bei der Verleihung der britischen Bafta-Awards in London und trug ein dunkelgrünes Kleid mit einem schwarzen Gürtel. Viele andere Gäste des Filmpreises trugen schwarz – als Zeichen gegen sexuelle Gewalt und Sexismus. In schwarz kamen zum Beispiel Jennifer Lawrence und Angelina Jolie.

  • Kate wurde nun in sozialen Netzwerken vorgeworfen, sich nicht auf die Seite der Frauen zu stellen.
  • Einige User verteidigten sie: Angehörigen der Königsfamilien seien politische Statements untersagt, schrieb einer.
  • Das sei keine politische Sache, sagten andere.
  • Die "Vanity Fair" sieht einen Kompromiss: Kate sei es mit dem dunkelgrünen Kleid und dem schwarzen Gürtel gelungen, sich an das königliche Protokoll zu halten und trotzdem Stellung zu beziehen.
09:00 Uhr

Kramp-Karrenbauer soll CDU-Generalsekretärin werden

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer soll wohl neue CDU-Generalsekretärin werden. Mehrere Medien berichten, dass Kanzlerin Merkel sie als Nachfolgerin von Peter Tauber haben will. Demnach soll Kramp-Karrenbauer auf dem Parteitag morgen in einer Woche gewählt werden.

Mehr dazu hier.

08:41 Uhr

150 Bergsteiger suchen nach vermisstem Flugzeug

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Vermisst wird ein Flugzeug vom Typ ATR-72 der Iran Aseman Airlines - dieses Foto zeigt aber nicht die verschwundene Maschine.

(Foto: dpa)

Hoffnung, Überlebende zu finden, haben die Einsatzkräfte im Iran kaum: Bodentrupps und Hubschrauber suchen nach der Passagiermaschine, die gestern bei einem Inlandsflug vom Radar verschwunden war. Die Behörden gehen davon aus, dass sie im Schneesturm über einer bergigen Gegend abgestürzt ist. Der vermutete Absturzort ist sehr schwer zugänglich. Deshalb sind nun auch 150 professionelle Bergsteiger bei der Suchaktion dabei, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete. Mehr als 60 Menschen waren an Bord der Maschine.

08:18 Uhr

Biodiesel legt Luftwaffen-Tornados lahm

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Ein Tornado-Kampfflugzeug steht vor einem Hangar in Jagel.

(Foto: dpa)

Eine Panne hat dafür gesorgt, dass die Tornados auf dem Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein nun erstmal am Boden bleiben müssen. Der Grund: Dem Kerosin war zu viel Biodiesel zugemischt. "Die Toleranzwerte sind minimal überschritten", erklärte Oberst Kristof Conrath den "Schleswiger Nachrichten".

  • "Es ist nicht so, dass dadurch die Flugzeuge vom Himmel fallen würden", betonte er.
  • Dennoch sei es selbstverständlich richtig, dass bei einer Grenzwert-Überschreitung der Treibstoff nicht weiter verwendet werde.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen alle Tanks der Flugzeuge gespült werden.
  • Wie es zur Panne kam, ist nicht klar.

Die Bundeswehr hat aber noch viel größere Probleme - zum Beispiel fehlt es ihr zunehmend an Basisausrüstung. Mehr dazu lesen Sie hier.

07:37 Uhr

Wegen Trumps Atomkoffer bricht Gerangel in Peking aus

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Das bestbewachte Gepäckstück der Welt: Der Atomkoffer.

(Foto: dpa)

Sie wissen ja: Der Koffer mit den Codes für einen Atomangriff muss immer in der Nähe des US-Präsidenten sein. Ein US-Offizier trägt ihn überallhin, wo Donald Trump ist. Wie nun bekannt wird, kam es vor einiger Zeit zu einem Zwischenfall, als Präsident und Koffer kurz getrennt werden sollten.

  • Trump hatte im November in Peking die Große Halle des Volkes besucht. Der US-Offizier mit dem Atomkoffer durfte aber nicht rein, wie die Nachrichtenseite Axios berichtet. Chinesische Sicherheitsbeamte hätten ihm den Zutritt verwehrt, hieß es.
  • Als er trotzdem weiterging, sei es zum Gerangel gekommen. US-Geheimdienstler hätten den chinesischen Wachmann daraufhin niedergerungen, so die Website.
  • Der chinesische Sicherheitsdienst soll sich später für den Zwischenfall entschuldigt haben.

Hat Trump wirklich die alleinige Macht, über einen US-Atomangriff zu entscheiden? Und wie würde das ablaufen? Antworten darauf finden Sie hier.

07:11 Uhr

Vulkan Singabung bricht aus

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Der 2460 Meter hohe Berg bricht aus.

(Foto: REUTERS)

Die Aschewolke über der indonesischen Insel Sumatra ist fast fünf Kilometer hoch: Der Vulkan Sinabung ist erneut ausgebrochen. Verletzt wurde anscheinend niemand, wie es von der Katastrophenschutzbehörde hieß. Seit 2013 bricht der Sinabung immer wieder aus. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in der Nähe des Vulkans schon verlassen.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:55 Uhr

SPD verschickt Hunderttausende Wahlunterlagen

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Die mögliche künftige Parteichefin Nahles spricht bei einer SPD-Regionalkonferenz in Mainz mit Parteimitgliedern.

(Foto: dpa)

SPD-Mitglieder bekommen Post von ihrer Partei: Ab sofort sind die Wahlunterlagen unterwegs, mit denen die rund 463.000 Mitglieder über eine neue Koalition mit der Union abstimmen können. Die Abstimmung startet offiziell morgen, das Ergebnis soll am 4. März verkündet werden. Die Parteispitze rechnet damit, den Segen der Basis zu bekommen.

  • Viele Mitglieder warnten vor "Chaos", wenn es zu Neuwahlen kommen würde, sagte Andrea Nahles.
  • Die SPD ist in Umfragen noch weiter abgestürzt. Im RTL/ntv Trendbarometer liegt sie bei 16 Prozent.
  • Juso-Chef Kevin Kühnert setzt trotzdem auf Neuwahlen. Er wirbt für ein Nein zur GroKo. Er glaube nicht, dass die SPD automatisch noch schlechter abschneiden werde als beim letzten Mal, oder dass die AfD noch stärker werde, wie er der "Süddeutschen Zeitung" sagte.

Mehr zum Mitgliederentscheid finden Sie hier.

06:34 Uhr

Das wird heute wichtig

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Peter Tauber.

(Foto: imago/Stefan Zeitz)

Liebe Leser,

ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende! Den Wintersportfans unter Ihnen könnte eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen den Montag versüßen: Bobpilot Nico Walther und sein Anschieber Christian Poser etwa könnten das klar machen. Lauf 3 von 4 beginnt um 12:15 Uhr, der letzte um 14 Uhr. Vielleicht lässt sich ja eine kleine Fernsehpause in die Mittagspause quetschen. Ansonsten wird das heute wichtig:

  • Kanzlerin Merkel will am Vormittag sagen, wer neuer CDU-Generalsekretär wird. Peter Tauber hat gesundheitliche Probleme und will seinen Rückzug erklären.
  • Hauptsächlich um europäische Themen geht es beim Treffen von Kanzlerin Merkel und dem luxemburgischen Premier Bettel im Kanzleramt. Sie sprechen am Nachmittag zum Beispiel darüber, ob bei der Europawahl 2019 wieder länderübergreifende Spitzenkandidaten antreten sollten. Am Abend ist der niederländische Regierungschef Rutte zu Besuch.
  • Die Finanzminister der Eurozone beraten in Brüssel über die nächste Hilfstranche für Griechenland. Sie bewerten, ob Athen auch die letzten Voraussetzungen für die Auszahlung weiterer Finanzhilfen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro erfüllt hat.
  • Im ersten regulären Montagsspiel der Fußball-Bundesliga empfängt Eintracht Frankfurt um 20:30 Uhr den RB Leipzig. Viele Ränge dürften leer bleiben: Teile der Frankfurter Fanszene boykottieren das Spiel.

Ich bin Heidi Ulrich und wünsche einen guten Morgen! Falls Sie mich erreichen möchten, können Sie dies über heidi.ulrich(at)nama.de.

 

06:16 Uhr

Woche startet meist frostig, stellenweise Reifglätte

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche. Und die verläuft zwar überwiegend trocken und freundlich. Allerdings setzt sich von Nordosten her Stück für Stück immer kältere Luft durch.

Somit geht es auch heute wieder meist frostig in den Tag, stellenweise mit der Gefahr von Reifglätte. Am kältesten ist es in Niederbayern sowie an den Alpen, am Bayrischen Wald und am Erzgebirge. Dort sind es in der Früh vereinzelt zweistellige Minusgrade um die minus 10 bis minus 14 Grad. Tagsüber bleibt es ruhig. Die Sonne hat es aber schwer, sich dauerhaft gegen Nebel oder Hochnebel sowie Wolkenfelder durchzusetzen. Etwas Schnee oder Schneegriesel fallen jedoch nur ganz im Norden sowie in Niederbayern.

Die Temperaturen: im Bergland sowie im Dauernebel minus 1 bis plus 3 Grad. Ansonsten werden es 4 bis 7 Grad. In den kommenden Tagen nimmt der Winter weiter an Fahrt auf. Hier die Details. Ihr Björn Alexander