Montag, 03. Oktober 2022Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:34 Uhr

Das war Montag, der 3. Oktober 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

eins muss man Elon Musk lassen - er weiß zu polarisieren. Der US-Milliardär hat auf Twitter mehrere Punkte aufgezählt, wie vermeintlich Friede zwischen Russland und der Ukraine eintreten könnte. Kiew winkt ab. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fragte daraufhin ebenfalls auf Twitter: "Welchen Elon Musk magst du mehr? Den Ukraine-Unterstützer oder den Russland-Unterstützer". Innerhalb von kurzer Zeit beteiligten sich mehrere Hunderttausend Menschen an der Umfrage. Über 90 Prozent bevorzugten den die Ukraine unterstützenden Musk.

Mit der Teilmobilisierung ist Putin ein großes Risiko eingegangen, dass dort nicht alles nach Plan läuft, wurde bereits berichtet. Heute wurde bekannt, dass es zu einer Massenschlägerei zwischen neu Einberufenen und längerdienenden Zeitsoldaten gekommen ist. Einen Überblick über die Geschehnisse in der Ukraine erhalten Sie in unserem Kriegstag. Dazu möchte ich Ihnen auch unseren Ukraine-Krieg-Ticker empfehlen.

Zum Tag der Deutschen Einheit wurden eher sorgenvolle Töne angestimmt. Furcht vor Spaltung, Krieg und Krise schwang bei der zentralen Feier in Erfurt mit. Bundeskanzler Olaf Scholz, noch blass und hager nach seiner Corona-Quarantäne, bemühte noch einmal Alt-Kanzler Willy Brandt mit dem Satz vom Zusammenwachsen des Zusammengehörenden - dann sprach er über die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und versuchte, die Energiesorgen der Menschen zu dämpfen.

Ein paar Themen für die Abendlektüre:

Damit mache ich jetzt meine Tischlampe nun aus und mache Feierabend. Kommen Sie gut in die kürzere Arbeitswoche.

Ihre Yuki Schubert

22:02 Uhr

Frankreich: Touristin will Selfie machen und stürzt von Kreidefelsen in den Tod

90 Meter hohe Klippen: Eine Touristin aus Indien ist von den Kreidefelsen in Étretat in der Normandie in den Tod gestürzt, während sie von sich ein Selfie machen wollte. Der Ehemann der 37-Jährigen, der am Sonntag Zeuge des Unglücks wurde, kam unter Schock in eine Klinik, wie der Sender France bleu unter Verweis auf die Polizei berichtete. Die Suche nach der Frau am Fuß der Klippen und im Meer dauere unterdessen an.

  • Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass eine Touristin beim Fotografieren von diesen Felsen in Frankreich in den Tod gestürzt ist. Im Januar verunglückte eine 24-Jährige, während Freunde sie fotografieren wollten, im Mai starb eine 61-Jährige.
  • Die Felsen locken jährlich über eine Million Besucher.
  • Die Feuerwehr in der Region warnte wegen der steigenden Zahl von Unfällen und Felsabbrüchen kürzlich in einem Video vor den Gefahren, die sowohl oben auf den Klippen als auch an ihrem Fuß drohten.
Die Kreidefelsen von Étretat in der Normandie.

Die Kreidefelsen von Étretat in der Normandie.

(Foto: picture alliance / Peter Schickert www.schickert.i)

21:41 Uhr

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren in ostdeutschen Städten

Mehrere Tausend Menschen haben zum Tag der Deutschen Einheit für Proteste in verschiedenen ostdeutschen Städten versammelt. Die Demonstrationen richteten sich etwa gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung, die Inflation, den Krieg in der Ukraine und die Corona-Maßnahmen. In Gera (Thüringen) gingen nach ersten Angaben der Polizei rund 10.000 Menschen auf die Straße. Teilnehmer eines Protestmarsches am Abend forderten ein Ende der Sanktionen gegen Russland. An dem Marsch nahm Björn Höcke, Partei- und Fraktionschef der AfD in Thüringen, teil.

Unter dem Motto "Den Rechten die Einheit vermiesen" hatten sich zuvor am Nachmittag laut Polizei in Gera etwa 370 Menschen versammelt. Auch in Sachsen demonstrierten vielerorts Menschen. In der Leipziger Innenstadt gab es unter anderem einen Aufzug aus dem Umfeld der "Querdenker"-Bewegung unter dem Motto "Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung" mit Teilnehmerzahlen im unteren vierstelligen Bereich, wie die Polizei mitteilte. In Dresden kamen Menschen zu zwei Versammlungen, darunter der AfD, zusammen.

Teilnehmer einer Demo "Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung" aus dem Umfeld der "Querdenker"-Bewegung am Leipziger Ring.

Teilnehmer einer Demo "Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung" aus dem Umfeld der "Querdenker"-Bewegung am Leipziger Ring.

(Foto: picture alliance/dpa)

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21:17 Uhr

Nach Titelentzug: Königin Margrethe bedauert Enttäuschung ihres Sohns

Dänemarks Königin Margrethe II. bedauert, ihren Sohn Prinz Joachim mit einem Beschluss enttäuscht zu haben, nach dem seine vier Kinder ihre Titel als Prinzen und Prinzessin verlieren. "Ich habe meine Entscheidung als Königin, Mutter und Großmutter getroffen, aber als Mutter und Großmutter habe ich unterschätzt, wie sehr sich mein jüngster Sohn und seine Familie betroffen fühlen", teilte die 82 Jahre alte Monarchin in einer persönlichen Erklärung mit. Es tue ihr leid. "Niemand sollte daran zweifeln, dass meine Kinder, Schwiegerkinder und Enkel meine große Freude und mein ganzer Stolz sind", betonte sie.

Margrethe erklärte weiter, mit nunmehr 50 Jahren auf dem Thron sei es natürlich, sowohl zurück als auch nach vorn zu blicken. "Es ist meine Pflicht und mein Wunsch als Königin, sicherzustellen, dass sich die Monarchie weiterhin zeitgemäß gestaltet." Dies erfordere gelegentlich, dass man schwierige Entscheidungen treffe, und es werde immer schwierig sein, den richtigen Moment zu finden.

20:45 Uhr

Abfuhr an Johnson Idee: keine neue royale Jacht für Großbritannien

Der britische Wirtschaftsminister hat Pläne für ein neues royales Flaggschiff nach dem Vorbild der 1997 außer Dienst gestellten Jacht Britannia für unrealistisch erklärt. Es handle sich um eine "herrliche Ablenkung", die angesichts steigender Lebenshaltungskosten aber nicht "im Bereich des Realistischen" sei, sagte Jacob Rees-Mogg in einer heute veröffentlichten Folge des "Telegraph"-Podcasts "Chopper's Politics".

Die Idee, ein Nachfolgeschiff der Britannia zu bauen, stammt vom früheren Premierminister Boris Johnson. Seinen Vorstellungen zufolge sollte das Schiff um die Welt fahren, um Großbritannien zu repräsentieren und die Schiffbauindustrie wiederzubeleben. Die Finanzierung galt aber als heikel. Nachdem Versuche gescheitert waren, private Investoren für das 250 Millionen Pfund (rund 287 Millionen Euro) teure Projekt zu finden, sollten die Kosten aus dem Verteidigungshaushalt getragen werden.

Die royale Jacht Britannia bekommt keinen Nachfolger.

Die royale Jacht Britannia bekommt keinen Nachfolger.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

20:22 Uhr

Die Videos des Tages

20:10 Uhr

Frankreichs Justiz ermittelt gegen Macron-Vertrauten

Seine familiären und beruflichen Verbindungen werfen Fragen auf: Frankreichs Finanzstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Élysée-Generalsekretär und Vertrauten von Präsident Emmanuel Macron, Alexis Kohler, eingeleitet. Der Vorwurf lautet laut den Anwälten rechtswidrige Interessenübernahme und beruht auf einer Anzeige der Antibestechungs-Organisation Anticor. Streitpunkt ist, ob Kohler sich in einer früheren Funktion im Wirtschaftsministerium unzulässigerweise für die Belange des Schifffahrtsunternehmen Mediterranean Shipping Company (MSC) einsetzte, mit dessen Eigentümerfamilie er über seine Mutter verwandtschaftlich verbunden ist. 2018 in der Sache bereits eingeleitete Ermittlungen waren eingestellt worden. Kohler hatte die Vorwürfe schon damals als vollkommen unbegründet zurückgewiesen.

Präsident Emmanuel Macron mit dem Élysée-Generalsekretär Alexis Kohler.

Präsident Emmanuel Macron mit dem Élysée-Generalsekretär Alexis Kohler.

(Foto: picture alliance / abaca)

19:25 Uhr

"Du siehst nach 30 Jahren genau gleich aus - ich nicht": Barack und Michelle Obama feiern Hochzeitstag

Zu ihrem 30. Hochzeitstag am 3. Oktober teilen der frühere US-Präsident Barack Obama, 61, und seine First Lady Michelle, 58, rührende Instagram-Posts und neue Bilder, die die beiden von einer ganz privaten Seite zeigen. "Miche, ich bin mir nicht sicher, warum du nach 30 Jahren immer noch genau gleich aussiehst und ich nicht", schreibt Barack Obama in seinem Post. "Ich weiß aber, dass ich an diesem Tag die Lotterie gewonnen habe und dass ich keine bessere Lebenspartnerin hätte haben können. Alles Gute zum Hochzeitstag, Liebling!" Dazu teilt der ehemalige US-Präsident unter anderem ein Urlaubsfoto des Ehepaares, das die beiden im legeren Look mit Sonnenbrillen vor einer Bergkulisse zeigt und ein Foto ihrer Hochzeit. Immer noch verliebt: Auf einem weiteren Foto haben die beiden ihre Vornamen in den Sand gemalt und mit einem Herz umrandet.

Michelle Obama richtete ebenso emotionale Worte an ihren Ehemann: "Alles Gute zum Jahrestag an den Mann, den ich liebe. Diese letzten 30 Jahre waren ein Abenteuer und ich bin dankbar, dich an meiner Seite zu haben. Auf ein ganzes Leben lang zusammen. Ich liebe dich, @BarackObama!" Auch sie teilte einen Urlaubsschnappschuss, der die beiden barfuß am Strand zeigt, ein weiteres Hochzeitsfoto und das Foto vom Herz im Sand.

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18:48 Uhr

"Nazipropaganda auf schmuddelige Art": Künstler Baselitz will, dass Bild abgehängt wird

Vier Frauen, blond und nackt - Adolf Hitler gefielen sie. Er kaufte das Gemälde, das sein Namensvetter und NS-Künstler Adolf Ziegler gemalt hatte, und brachte es in der NSDAP-Zentrale über dem Kamin an. Nun hängt das Triptychon in der Pinakothek der Moderne in München, zum Ärger des Künstlers Georg Baselitz. "Das Triptychon beleidigt seine Umgebung! Es schockiert, dass Nazipropaganda auf diese schmuddelige Art in einem Münchner Museum möglich ist", schrieb Baselitz an den Generaldirektor der Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, und an Bayerns Kunstminister Markus Blume.

Der 84-jährige Künstler Georg Baselitz.

Der 84-jährige Künstler Georg Baselitz.

(Foto: picture alliance / ANSA)

Baselitz nennt Ziegler einen Handlanger von Adolf Hitler und Joseph Goebbels sowie einen der ersten Repräsentanten der NS-Kunstpolitik. Der 84-Jährige bezeichnet es als unerträglich, dass in der Nähe der "Vier Elemente" Werke von Künstlern hängen, die von den Nazis verfolgt wurden. Außerdem dominiere das Werk aufgrund seiner Größe den Raum und wirke NS-propagandistisch. Baselitz' Forderung: "Hängt ihn ab".

Im Museum Pinakothek der Moderne in München hängt das Bild "Die vier Elemente" von 1937 von Adolf Ziegler.

Im Museum Pinakothek der Moderne in München hängt das Bild "Die vier Elemente" von 1937 von Adolf Ziegler.

(Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten)

18:16 Uhr

Vater macht Raucherpause - Vierjährige fährt allein mit S-Bahn weiter

Weil ihr Vater seine Raucherpause auf dem Bahnsteig im niedersächsischen Hameln nicht rechtzeitig beendet hat, musste eine Vierjährige alleine mit einer S-Bahn Richtung Hannover weiterfahren. Laut Bundespolizei versuchte der 34-Jährige noch wieder einzusteigen, aber die Türen waren schon geschlossen.

Der Zugbegleiter entdeckte das Mädchen am Samstag und verständigte die Beamten. Diese nahmen das Kind dann in ihre Obhut. Um einen Hinweis auf die Adresse der Eltern zu finden, durchsuchten sie das Gepäck, was mit der Vierjährigen auf alleinige Fahrt gegangen war. Dabei entdeckten die Beamten Amphetamine und betäubungsmittelhaltige Medikamente. Die Bundespolizei untersagte die gemeinsame Weiterfahrt und informierte die Mutter in Paderborn. Der 34-Jährige ist der Polizei bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt, wie es hieß. Die Bundespolizei stellte die Substanzen in Hannover sicher

17:45 Uhr

Billie Eilish: Ein neues Hobby hat ihr Leben verändert

Billie Eilish ist jetzt nach eigener Aussage eine richtige "Fitness-Fanatikerin", wie sie in einem Vorab-Clip aus einem Interview mit Zane Lowe auf Apple Music 1 erklärte. Nach einer Knöchelverletzung im Jahr 2019 habe sie angefangen, an ihren Knochen und ihrem Körper zu arbeiten. "Und in den letzten vier Monaten habe ich mein Leben mit Fitness nochmal komplett verändert." Nach ihrer Tour durch Europa habe sie begonnen, täglich im Fitnessstudio zu trainieren.

"Es ist so ein großer Teil meines Lebens geworden und ich fühle mich als Person so viel besser und kann mich jetzt auch besser auf der Bühne bewegen", fügte Eilish hinzu. Sie habe sich gedacht: "Ich kann mich nicht mehr verletzen." Sie wolle es "nicht mehr zulassen, so zu leben, weil ich seit Jahren so gelebt habe". Ihr neuer Lifestyle habe sich nicht nur positiv auf ihre Leistungen auf der Bühne, sondern auch auf ihre mentale Gesundheit ausgewirkt: "Es hat mein Leben verändert."

17:16 Uhr

Wiesn geht zu Ende: Weniger Besucher, weniger Bier

Die Festleitung gibt ein Fazit: Bei Nässe und Kälte kamen zum ersten Oktoberfest nach zwei Jahren Corona-Pause rund 5,7 Millionen Besucher - mehr als eine halbe Million weniger als bei der letzten Wiesn vor der Pandemie im Jahr 2019. Damals waren es 6,3 Millionen. Das Wetter sei das Haupthindernis gewesen, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner zum heutigen Abschluss des Festes. Er sprach vom schlechtesten Wiesn-Wetter seit 20 Jahren. Weniger Gäste tranken auch weniger Bier: 5,6 Millionen Liter gingen durch die Kehlen (2019: 7,3 Millionen Liter).

Laut Baumgärtner wurde der umstrittene Partysong "Layla" zum Wiesnhit 2022. Es bleibe dabei, dass das Lied von DJ Robin & Schürze am häufigsten gespielt worden sei, getoppt nur vom Dauerbrenner "Ein Prosit der Gemütlichkeit".

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17:01 Uhr

Die Schlagzeilen zum Nachmittag

16:48 Uhr

Auto fährt in Bushaltestelle - Mindestens fünf Tote in Bratislava

Ein alkoholisierter Fahrer ist mit seinem Auto im Zentrum der slowakischen Hauptstadt Bratislava in eine Bushaltestelle gefahren - mindestens fünf Menschen sind dabei gestorben. Laut Polizei schwebt ein Patient noch in Lebensgefahr. Bei vier weiteren Verletzten stuften die Ärzte den Gesundheitszustand als nicht mehr kritisch ein. Bei dem Unglück in der Nacht starben demnach vor allem Studierende, die mit dem Bus in ihre Internate fahren wollten. An der Haltestelle am Rande der historischen Altstadt hatten sich nach Polizei-Angaben zahlreiche Menschen befunden, die auf Linienbusse in Richtung des südlich der Donau gelegenen bevölkerungsreichsten Stadtteils Petrzalka warteten. Auf Fotos von der Unfallstelle war zu sehen, wie sich Rettungskräfte um Verletzte kümmerten. Die Bushaltestelle war weiträumig abgesperrt.

Der slowakische Polizeipräsident Stefan Hamran und Innenminister Roman Mikulec bestätigten Medienberichte, wonach der Autofahrer alkoholisiert gewesen sei. Ein Test habe 1,69 Promille Alkohol im Blut ergeben. Nach dem Unfall habe er sich obendrein aggressiv gegenüber Polizisten und Rettungskräften verhalten. Er wurde festgenommen.

Polizisten arbeiten an der Unfallstelle an einer Bushaltstelle.

Polizisten arbeiten an der Unfallstelle an einer Bushaltstelle.

(Foto: picture alliance/dpa/TASR)

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16:07 Uhr

Angler in Niedersachsen findet Würgeschlange im hohen Gras

Was wollen Sie beim Angeln nicht finden, richtig, eine Schlange: Ein Angler in Niedersachsen hat jedoch das Vergnügen gehabt, eine rund zwei Meter lange Würgeschlange im Landkreis Oldenburg zu finden. Der Mann entdeckte die zusammengerollte Schlange laut Polizei am Vortag im hohen Gras an dem Fluss Hunte in Wildeshausen. Er informierte die Beamten, die Fotos von dem Tier an eine Tierärztin schickten. Es handelt sich demnach um eine Boa Constrictor, die laut Polizei vermutlich ausgesetzt wurde. Wegen des schlechten Wetters und der Kälte sei die Schlange aber sehr träge gewesen. Die Tierärztin fing die Würgeschlange ein und nahm sie in Obhut. Die Polizei sucht nun nach dem Besitzer.

15:26 Uhr

Blinken grüßt und würdigt starke Partnerschaft zum Tag der Deutschen Einheit

US-Außenminister Antony Blinken schickt zum Tag der Deutschen Einheit Grüße und würdigt Deutschland als "beständigen NATO-Partner". "Die Vereinigten Staaten können sich glücklich schätzen, einen so starken Partner in unseren gemeinsamen Bemühungen um die Verteidigung der Demokratie, der Menschenrechte, der Rechtsstaatlichkeit und der Institutionen zu haben, die seit fast acht Jahrzehnten für Frieden und Sicherheit sorgen", hieß es in einer Mitteilung des US-Außenministeriums. Er freue sich darauf, in den kommenden Jahren auf der unerschütterlichen Partnerschaft aufzubauen, so Blinken. Der US-Außenminister dankte Deutschland außerdem für die Unterstützung der Ukraine und die Führungsrolle innerhalb der G7 in diesem Jahr. Deutschland hat in der G7-Gruppe führender Industriestaaten derzeit den Vorsitz. "Einen schönen Tag der Deutschen Einheit!", hieß es auf Deutsch.

14:44 Uhr

Türkischer Musiker Onur Şener stirbt nach Angriff nach Konzert

Weil der türkische Musiker Onur Şener einen Musikwunsch aus dem Publikum nicht erfüllt habe, sei er später angegriffen worden und indessen Folge gestorben, berichtete der Sender CNN Türk. Demnach hat er das gewünschte Lied noch nicht einmal gekannt. Ein Streit sei zu einer Schlägerei ausgeartet, in Zuge deren der Musiker durch eine Glasflasche am Hals verletzt worden sei. Fünf Verdächtige seien dem Haftrichter vorgeführt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der Vorfall habe sich am 2. Oktober in einem Lokal in der türkischen Hauptstadt zugetragen.

In den sozialen Medien drückten unter anderem Rockmusiker Haluk Levent, aber auch Politiker und Journalisten Entrüstung über den Vorfall aus. Einige verbanden dies mit Kritik an der Regierung und warfen ihr unter anderem vor, Feindschaft in der Bevölkerung zu schüren.

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14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag hat ein neues Gesicht - meine Kollegin Vivian Micks verabschiedet sich damit in ihren wohlverdienten Feierabend. Derweil bin ich gespannt, was dieser Feiertag noch so bringt. Bei den Feierlichkeiten zu 32 Jahren Deutsche Einheit sagte Bundeskanzler Scholz, dass es auch die Einheit der Ukraine zu verteidigen gelte.

Wenn Sie mich direkt kontaktieren möchten, für Fragen oder Anregungen zum Format, bitte gerne hier: dertag@n-tv.de

Ihre Yuki Schubert

14:07 Uhr

Michelle Hunziker entzückt über Baby-Geschlecht von Tochter Aurora

Freudentränen, blauer Rauch und Familienglück: Bei einem emotionalen Fest hat die schwangere Aurora Ramazzotti mit ihrer Mutter und Model Michelle Hunziker und ihrem Vater, Italiens Schmusesänger Eros Ramazzotti, das Geschlecht ihres Babys erfahren. "Ich versprühe Freude aus allen Poren, und alles in meinem Leben ist blau - ein Enkelchen wird kommen", rief Hunziker auf Instagram sichtlich aufgeregt.

Tochter Aurora postete auf ihrem Instagram-Profil Fotos, auf denen sie ihre Eltern vor blauem Rauch umarmt und fügte ein blaues Herz hinzu - ein Hinweis darauf, dass sie einen Jungen erwartet. Herzlichen Glückwunsch Oma Hunziker!

13:42 Uhr

Polen fordert vor Baerbock-Besuch Billionenbetrag

Kurz vor einem Besuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Warschau hat die polnische Regierung ihre Ansprüche an Deutschland auf Reparationen in Billionenhöhe formalisiert. Außenminister Zbigniew Rau unterzeichnete eine entsprechende diplomatische Note an die Bundesregierung. Beide Staaten sollten nun umgehend Schritte einleiten, um die Frage der Konsequenzen aus der deutschen Aggression und Besetzung im Zweiten Weltkrieg dauerhaft und effektiv beizuliegen, sagte Rau bei einer Pressekonferenz.

Polens regierende nationalistische Partei PiS hatte Anfang September von Deutschland umgerechnet 1,32 Billionen Euro gefordert, um für die im Krieg entstandenen Schäden aufzukommen. Das Auswärtige Amt wies die Forderung umgehend zurück: "Die Position der Bundesregierung ist unverändert, die Reparationsfrage ist abgeschlossen." Polen habe "schon vor langer Zeit" auf weitere Reparationen verzichtet und dies mehrfach bestätigt.

13:05 Uhr

Hang rutscht nach Dauerregen unter Wohnhaus ab

Noch steht das Haus, die Bewohner sind in Sicherheit - doch die Gefahr ist noch nicht gebannt. Nach tagelangem Dauerregen ist in Pfronten im Ostallgäu ein Hang direkt unterhalb eines Wohnhauses abgerutscht. Die beiden Familien hatten am Morgen gegen 8.45 Uhr nach Angaben der Rettungskräfte ein leichtes Wackeln bemerkt. Als sie nachschauten, entdeckten sie den Hangrutsch. Das Gebäude sei rechtzeitig geräumt wurden, die Bewohner seien bei Freunden und Verwandten untergekommen, berichtete die Freiwillige Feuerwehr in Pfronten.

Wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können und ob nicht noch das gesamte Haus ins Rutschen gerate, sei derzeit unklar. Ein Großteil der Erdmassen war auf eine Straße unterhalb des Hauses in Bayern gerutscht, sie wurde ebenfalls gesperrt.

12:41 Uhr

Ex-AfD-Mitglied wirft Partei Kauf von Stimmen vor

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt im Umfeld der AfD wegen des Anfangsverdachts der Untreue. Eine Strafanzeige sei zuvor eingegangen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das ehemalige AfD-Mitglied Christopher Emden, der früher stellvertretender AfD-Landesvorsitzender in Niedersachsen war, warf der Partei im ZDF mit Blick auf die niedersächsische Landtagswahl am 9. Oktober vor, wenn er für den Landtag hätte kandidieren wollen, hätte er sich Stimmen kaufen müssen. Von einem Parteifunktionär sei er darauf angesprochen worden.

Emden hatte zum 31. Juli seinen Austritt aus der AfD erklärt. In seiner Austrittserklärung beklagte er, dass sich die AfD "beständig weiter nach rechts" entwickele. AfD-Landesvorsitzender Frank Rinck hatte damals gesagt, Emdens Austrittsschreiben sei "gespickt mit falschen Anschuldigungen, Verleumdungen und Beleidigungen". Zu den Stimmen-Kauf-Vorwürfen: "Ein ebenso böswilliges wie durchsichtiges Wahlkampfmanöver."

12:17 Uhr

Elite-Uni im Iran stellt nach schweren Unruhen und Gewalt Unterricht ein

Gestern haben wir über die heftigen Gewaltausschreitungen an der Universität Scharif in Teheran berichtet. Die Hochschule zieht nun Konsequenzen und stellt den Unterricht bis auf Weiteres ein. Er solle nur noch online stattfinden. Studenten zufolge ist das wegen der Internetsperren, die im Zusammenhang mit den systemkritischen Protesten verhängt wurden, derzeit kaum machbar.

  • Am Sonntagabend waren Sicherheitskräfte örtlichen Medienberichten zufolge mit Gewalt gegen Studierende und Professoren vorgegangen.
  • Polizisten und Milizen riegelten den Campus in der Nacht zu Montag ab.
  • In den sozialen Medien war von einem Polizeiangriff und "bürgerkriegsähnlichen" Zuständen die Rede. Die iranischen Medien wiesen diese Berichte als übertriebene Stimmungsmache gegen das System zurück.
11:53 Uhr
Breaking News

Medizin-Nobelpreis geht an Evolutionsforscher in Leipzig

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den in Leipzig arbeitenden schwedischen Wissenschaftler Svante Pääbo. Er wurde ausgezeichnet für seine Entdeckungen im Bereich der Genom- und Evolutionsforschung, wie die Schwedische Akademie der Wissenschaften mitteilte.

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11:29 Uhr

"Voller Sex und Drogen": Robbie Williams will sich in Netflix-Doku entblößen

Der britische Pop-Sänger Robbie Williams plant auf Netflix den großen Seelenstriptease. Über seine bevorstehende Dokumentarserie, die 2023 erscheinen soll, sagte Williams in der neuseeländischen Radiosendung "Mike Hosking Breakfast": "Sie wird voller Sex und Drogen und psychischer Krankheit sein." er wolle sich "ungeschminkt" präsentieren und vermutet, dass wahrscheinlich "zu viele Infos über sein Leben preisgegeben" werden. Für das noch unbetitelte Projekt würden "keine Regeln" gelten, so Williams.

Laut Netflix wird die Dokumentarserie aus neuen Interviews und intimen, noch nie zuvor gesehenen Archivaufnahmen bestehen. Williams möchte sich laut eigener Aussage "mehr entblößen als sich irgendjemand anderes entblößt". Wir dürfen gespannt sein...

10:58 Uhr

Autofahrer übersieht 16-Jährigen bei verbotenem Überholmanöver

Am Sonntagabend kam es bei Bergheim nahe Köln zu einem schweren Unfall. Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde von einem entgegenkommenden Autofahrer übersehen, der trotz Überholverbot einen vor ihm fahrenden Wagen überholen wollte, wie die Polizei mitteilte. Der Autofahrer kollidierte frontal mit dem Motorradfahrer, der dabei schwer verletzt wurde und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der 26-jährige Autofahrer blieb unverletzt, er sei nach ersten Erkenntnissen alkoholisiert gewesen.

10:35 Uhr

Polizei warnt vor tödlichem Selfie-Trend

Für Likes in sozialen Netzwerken riskieren manche ihr Leben. Fast jeden Monat verunglücken Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, aber auch Erwachsene, weil sie auf Eisenbahnwaggons herumklettern, warnt die Polizei. Dabei kämen die Betroffenen oft einer Oberleitung zu nahe.

  • "Ursächlich für diese Unfälle sind meist das Klettern auf Güterwagen und auf Strommasten oder das S-Bahn-Surfen."
  • Die Bundespolizei führt einen "überwiegenden Teil der Unfälle" darauf zurück, dass jemand ein Selfie von sich oder ein Foto auf einem Eisenbahnwaggon machen wollte - teils wegen einer Mutprobe oder schlicht aus Leichtsinn.
  • "Fast alle Unfälle endeten mit schwersten Verletzungen oder tödlich", sagt die Sprecherin.
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09:52 Uhr

Schauspielerin und Aktivistin Littlefeather gestorben

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"Wenn ich tot bin, denkt immer daran, dass, wann immer ihr für Eure Wahrheit einsteht, ihr meine Stimme und die Stimmen unserer Nationen und unserer Völker am Leben erhaltet." - Sacheen Littlefeather.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Sacheen Littlefeather ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Die Schauspielerin und Aktivistin setzte sich für die Rechte amerikanischer Ureinwohner ein. Littlefeather hatte 1973 im Namen von Marlon Brando den Oscar zurückgewiesen, den der Schauspielstar für seine Rolle im Mafia-Epos "Der Pate" gewann - und dies mit dem Umgang Hollywoods mit amerikanischen Ureinwohnern begründet.

Die Schauspielerin und Angehörige des Stammes der Apachen sagte bei der Oscar-Verleihung auf der Bühne, Brando könne "diesen sehr großzügigen Preis leider nicht annehmen". Das Publikum reagierte teilweise mit Applaus, teilweise aber mit Buhrufen. Für ihre Karriere ein folgenreicher Schritt: Nach ihrer Rede hatte sie erhebliche Schwierigkeiten, in Hollywood Fuß zu fassen. Casting-Direktoren warnten Regisseure davor, sie einzustellen.

09:04 Uhr

Prorussische Partei legt bei Wahl in Bulgarien massiv zu

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Führer der pro-russischen Partei Kostadin Kostadinov erreicht viele Wählerinnen und Wähler.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bulgarien hat ein neues Parlament gewählt. Während die prowestliche bürgerliche Oppositionspartei GERB dem amtlichen Zwischenergebnissen zufolge die vorgezogene Parlamentswahl gewonnen hat, erfreute sich noch eine andere Partei großer Beliebtheit bei den diesjährigen Wahlen: Die prorussische und nationalistische Wasraschdane (Wiedergeburt) holte 10,17 Prozent der Stimmen und ist damit auf Platz vier aufgestiegen. Zum Vergleich: Im letzten Parlament war sie die kleinste Partei.

Der Krieg in der Ukraine war eines der Hauptthemen in diesem Wahlkampf. Der Führer der prorussischen Partei Wasraschdane, Kostadin Kostadinow, forderte "vollständige Neutralität" Bulgariens in diesem Krieg und Neuverhandlungen der Beziehungen zur EU. Das zog offenbar viele Wähler an.

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08:25 Uhr

Harry und Meghan suchen wohl neue Luxus-Bleibe

Prinz Harry und Herzogin Meghan sind angeblich auf der Suche nach einem neuen Häuschen für sich, den dreijährigen Archie und die einjährige Lilibet. Glaubt man der lokalen "Santa Barbara News-Press", wird gemunkelt, das Paar habe sich "entweder bereits ein sehr privates Anwesen in Hope Ranch gekauft oder sieht sich dort um", heißt es. Demnach haben die beiden angeblich festgestellt, dass ihr Zuhause in Montecito für sie "nicht geeignet" ist.

Grund dafür dürften auch Sicherheitssorgen sein. Die Polizei musste demnach in den vorherigen 14 Monaten sechsmal zu ihrem Zuhause in Montecito anrücken. Hope Ranch ist ein wohlhabender Küstenvorort von Santa Barbara und etwa 18 Kilometer von Montecito entfernt.

07:49 Uhr

Bill Kaulitz verrät Voraussetzung für Liebes-Romanze

Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz wäre gern wieder frisch verliebt. "Liebestechnisch ist bei mir ja leider sehr wenig los. Ich würde mich gerne verlieben. Ich finde, es gibt nichts Schöneres als verliebt zu sein", sagte Kaulitz. Sein Lieblingsmensch müsse dabei ein wichtiges Kriterium erfüllen: "Ich verliebe mich zum Beispiel immer in Menschen, die mich zum Lachen bringen. Das Ultimative, mit dem man mich auf jeden Fall kriegt, ist, wenn ich ganz viel lache. Das finde ich immer das Allerwichtigste."

Optisch habe er keine konkreten Vorlieben. "Ich könnte nicht sagen, kurze Haare oder lange Haare. Das ist mir alles gar nicht so wichtig." Also, Liebesaufruf an alle Komiker!

07:12 Uhr

Tote nach Cholera-Ausbruch auf Haiti

Mindestens sieben Menschen sind in Haiti an Cholera gestorben. Fast drei Jahre nach dem letzten bestätigten Fall der Krankheit in dem krisengeschüttelten Karibikstaat seien in der Hauptstadt Port-au-Prince und in der Armensiedlung Cité Soleil mehrere Verdachtsfälle festgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit.

  • Bereits sieben oder acht Menschen seien gestorben
  • "Die meisten der Opfer starben in den Gemeinden und konnten nicht in Krankenhäuser gebracht werden", sagte Adrien.

  • Im ganzen Land wurden Straßensperren aus Protest gegen die jüngsten Gaspreiserhöhungen errichtet. Adrien fordert, die aufzuheben, damit die Infizierten Zugang zu den Gesundheitseinrichtungen erhalten oder von Krankenwagen erreicht werden können.
  • Nach dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 starben rund 10.000 Menschen an der Cholera, die von Mitarbeitern der Vereinten Nationen in das Land eingeschleppt worden war.

06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

viele von Ihnen haben heute wahrscheinlich frei, denn heute ist Tag der Deutschen Einheit. Zur Wiedervereinigung mit der DDR vor 32 Jahren gibt es um 12 Uhr einen Festakt mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und eine Rede von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas in Erfurt. Viel mehr steht heute deswegen nicht auf dem Programm, auch wenn der Rest der Welt heute keinen Feiertag hat:

  • Nach den Wahlen in Bosnien-Herzegowina: Im Laufe des Tages werden die Ergebnisse der Wahlen bekannt gegeben.

  • EU-Israel-Assoziationsrat: Israels Regierungschef und Außenminister Yair Lapid werden teilnehmen. Es ist das erste Treffen dieser Art nach zehnjähriger Pause.

  • Birmingham: Parteitag der Konservativen Partei Tory.

  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist in Berlin und zum Abendessen bei Bundeskanzler Olaf Scholz.

  • Außenministerin Annalena Baerbock besucht Polen.

Neuste Entwicklungen im Ukraine-Krieg können Sie weiterhin in unserem Ticker verfolgen. Ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den "Tag". Mein Name ist Vivian Micks. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@n-tv.de. Haben Sie einen entspannten Start in die Woche!

Ihre Vivian Micks

06:15 Uhr

Energiekrise: Bürgermeister kauft allen Schülern Fleecejacken

Etwas Herzerwärmendes am Morgen? Bitteschön: Der Bürgermeister der französischen Kleinstadt Périers möchte allen Schülern eine Fleecejacke kaufen, weil wegen der Energiekrise die Heizung in den Schulen heruntergedreht wird. "Die Schüler müssen sich wohlfühlen, um zu lernen", sagte der Bürgermeister des Normandie-Orts, Gabriel Daube, dem Sender France bleu. "Ich glaube, der überschaubare Aufwand für die Fleecejacken trägt zum Wohlbefinden der Schüler und damit zum allgemeinen Wohlbefinden bei."

6000 Euro koste es die Gemeinde, für die rund 350 Schüler je eine Fleecejacke zu kaufen. 19 Grad Temperatur in den Klassen halte er für akzeptabel, aber wenn es sehr kalt werde, sei der Fleece eine Hilfe.

06:01 Uhr

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