Montag, 08. August 2016Der Tag

Heute mit Judith Görs und Volker Petersen
22:37 Uhr

Das war Montag, der 8. August 2016

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Sonnenaufgang in Rio.

(Foto: REUTERS)

Die Olympia-Woche beginnt ohne Medaille für Deutschland. Aber ich bin mir sicher, die wird noch kommen. Immerhin hat Angelique Kerber den deutschen Tennis-Fluch gebrochen. Der Tag neigt sich nun dem Ende entgegen. Diese Artikel waren heute von Interesse:

Alles Weitere zu Olympia erfahren Sie hier. Rio ist ja eine Stadt, die einen vom großen Urlaub träumen lässt. Doch mal eben nach Brasilien jetten, ist nicht für jeden drin - wie wäre es mit einem Besuch am Badesee? Okay, klingt nach einem schwachen Trost, aber laut unserer Bildergalerie sind einige Urlaubsoasen darunter. Ich verabschiede mich nun und wünsche eine gute Nacht!

22:10 Uhr

Erste Kopftuch-Athletin schreibt Geschichte und scheidet aus

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(Foto: AP)

Ibtihaj Muhammad ist eine jener Sportlerinnen bei Olympia, die nicht aus sportlichen Gründen Aufmerksamkeit erregen - die US-Amerikanerin ist die erste Athletin überhaupt, die mit einem Kopftuch angetreten ist. Heute war es soweit. Auch wenn die Weltranglistenachte bei ihrem ersten Auftritt ihre  sportlichen Ziele nicht erreichte - sie schied im Achtelfinale aus -, ist sie schon jetzt eine der Persönlichkeiten der Spiele. Muhammad ist schwarz, Muslima und tritt auch gegen Vorurteile an. "Es ist schwer zu beschreiben. Es fließen so viele Emotionen  durch deinen Körper in diesem Moment. Das war eine wunderbare Erfahrung für mich", sagte Muhammad nach ihrer Premiere: "Es geht nicht nur darum, gegen Vorurteile außerhalb der muslimischen  Gemeinschaft anzutreten, sondern auch gegen die Vorurteile innerhalb."

21:42 Uhr

16-Jährige wegen Anschlagsdrohung inhaftiert

Mit Anschlagsdrohungen ist nicht zu spaßen, daran lässt die französische Polizei keinen Zweifel. Nun wurde deswegen eine 16-jährige Jugendliche inhaftiert.

  • Die junge Frau soll über den Handy-Nachrichtendienst Telegram zu Attentaten aufgerufen und sich selbst zu einem Anschlag bereit erklärt haben.

  • Die 16-Jährige wird von den Ermittlern als "stark radikalisiert" beschrieben. Sie war in der vergangenen Woche bei einem Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit in Melun südöstlich von Paris festgenommen worden.

21:16 Uhr

Rund 100 Tote bei Protesten in Äthiopien

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Demonstranten in Addis Abeba.

(Foto: REUTERS)

In Äthiopien demonstrieren Menschen seit Tagen für politische Reformen und eine unabhängigere Justiz. Dabei ist viel Blut geflossen - Amnesty International spricht von rund 100 Toten.

  • Sicherheitskräfte hätten in der Oromia-Region nahe der Hauptstadt Addis Abeba sowie in der nördlichen Amhara-Region mit scharfer Munition auf die Demonstranten geschossen, berichtet die Menschenrechtsorganisation.
  • Hunderte Demonstranten seien bei den Protesten am Wochenende verletzt worden. Tausende Demonstranten hatten den Angaben zufolge politische Reformen sowie Unabhängigkeit für die Justiz gefordert.
  • Allein in der Stadt Bahir Dar im Norden des Landes seien an einem Tag mindestens 30 Menschen getötet worden. "Die äthiopischen Sicherheitskräfte haben systematische exzessive Gewalt angewendet", sagte eine AI-Mitarbeiterin.
20:43 Uhr

Fans prügeln sich bei Olympia-Tennis-Match

*Datenschutz

Box-Einlage beim olympischen  Tennisturnier: Während der Zweitrundenpartie zwischen dem  Argentinier Juan Martin del Potro und dem Portugiesen Joao Sousa sorgte eine Prügelei zwischen einem argentinischen Fan und einem  Brasilianer für Aufregung. Erst mehrere Soldaten der herbeigerufenen Nationalgarde konnten die Streithähne trennen, die anschließend aus  dem Stadion geführt wurden, aber im Olympiapark von Rio de Janeiro verbleiben durften.

20:19 Uhr

Schlange beißt Christine Neubauer

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Christine Neubauer (Archivfoto).

(Foto: imago/Future Image)

Vorab das Wichtigste: es geht ihr den Umständen entsprechend gut, sie fühlt sich aber "sehr lädiert". Aber nun der Reihe nach: Christine Neubauer ist von einer Schlange gebissen worden. Das Malheur passierte während einer Theateraufführung in Hessen.

  • Sie habe zu Ende gespielt und kam dann gleich ins Krankenhaus, sagte Neubauer der "Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen". Tatort war eine Bühne in Fritzlar, wo die 54-Jährige beim "Jedermann" mitspielt.
  • Im Krankenhaus wurde die Wunde versorgt, obendrein gab's eine Tetanus-Impfung.
  • Anschließend eilte die 54-Jährige zurück zum Theater und war pünktlich da, um sich zu verbeugen - gemeinsam mit der Schlange.

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19:55 Uhr

Trump verspricht große Steuersenkungen

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Trump sprach vor dem Detroit Economic Club - die Rede war mit Spannung im ganzen Land erwartet worden.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Mit dem Programm von Donald Trump ist es so eine Sache - abgesehen davon, dass er eine Mauer an die Grenze zu Mexiko bauen und er Handelsabkommen neu aushandeln will, ist es oft recht vage. Heute hat er nun eine Rede zu seiner Wirtschaftspolitik gehalten. In Detroit versprach er die "größte Steuer-Revolution" seit der Präsidentschaft Ronald Reagans. Die Unternehmenssteuer solle von derzeit 35 auf 15 Prozent gesenkt, die Einkommensteuer quer durch alle Einkommensgruppen reduziert werden. Davon werde besonders die Mittelschicht profieren. Viele Arbeitnehmer würden nach seinem Plan gar keine Einkommensteuer zahlen.

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19:17 Uhr

Bericht: Republikaner will gegen Trump antreten

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McMullin.

(Foto: https://twitter.com/Evan_McMullin)

Dass Donald Trump US-Präsident werden könnte, ist nicht nur für viele Europäer und US-Demokraten eine Schreckensvision, sondern auch für viele Republikaner. Einer plant nun offenbar eine Last-Minute-Kandidatur gegen den umstrittenen Milliardär. Wie die "New York Times" berichtet, will der ehemalige CIA-Mitarbeiter Evan McMullin als unabhängiger Kandidat gegen Trump und Hillary Clinton antreten. "In einem Jahr, in dem die Amerikaner den Glauben an die Kandidaten beider Parteien verloren haben, ist es an der Zeit, dass eine Generation von neuen Führungskräften antritt. Die Amerikaner verdienen etwas Besseres als alles, was Donald Trump und Hillary Clinton uns anbieten", sagte er laut einem Statement, das der Sender ABC News verbreitet.

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*Datenschutz

18:53 Uhr

Wieder Olympia-Boxer wegen sexueller Belästigung festgenommen

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Jonas Junius bei der Eröffnungsfeier.

(Foto: REUTERS)

Weil er ein Zimmermädchen begrapscht haben soll, ist in Rio de Janeiro ein Olympia-Boxer festgenommen worden. Es handelt sich um den Namibier Jonas Junius, der auch die Fahne seines Landes bei der Eröffnungsfeier getragen hatte. Laut der Zeitung "O Globo" sei das Mädchen weggerannt und habe die Polizei informiert. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Boxer auf diese Weise auffällig wird. Vor drei Tagen war bereits Marokkos Boxer Hassan Saada wegen eines ähnlichen Vergehens im Olympischen Dorf festgenommen worden.

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18:31 Uhr

Polizei jagt Messerstecher in Magdeburg

In Magdeburg ist die Polizei zurzeit in einem Großeinsatz - sie fahndet nach einem Mann, der eine Frau niedergestochen und mehrere andere Leute angegriffen hat. Wie die "Magdeburger Volksstimme" berichtet, verletzte der Täter am Nachmittag eine 64-jährige Frau schwer und flüchtete. Rund 40 Polizisten durchkämmen gerade den Magdeburger Stadttiel Neu-Olvenstedt, wo der Tatort liegt. Insgesamt gebe es wohl vier Tatorte. Vor seinem Messerangriff soll der Mann einem 14-Jährigen das Handy geraubt haben, danach einen Radfahrer geschubst haben und eine andere Frau auf den Kopf geschlagen haben.

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18:04 Uhr

Hockeyspieler treffen 4,7 Sekunden vor Schluss zum Sieg

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Christoph Rühr (l.) und Moritz Furste bejubeln das Siegtor.

(Foto: REUTERS)

Viel mehr Zeit hätten sich die deutschen Hockeyspieler heute dann auch nicht mehr lassen dürfen - in beinahe letzter Sekunde siegte die Mannschaft gegen Indien mit 2:1 (1:1).

  • Christopher Rühr brachte das Olympia-Team kurz vor Schluss den Sieg und schreibt damit eine der Geschichten des Tages. "Es war am Ende eine Willensfrage", sagte Rühr, der eine  Hereingabe von Martin Häner verwandelte.
  • "Das Siegtor zu schießen fühlt sich unglaublich an", ergänzte er, betonte aber auch: "Es geht aber vor allem um die drei Punkte und um das Signal an die Gegner,  dass die Deutschen erst geschlagen sind, wenn sie im Bus sitzen." Deutschland hofft nun auf das dritte Olympia-Gold hintereinander.

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17:41 Uhr

Trotz rätselhaftem Tweet - Snowden "lebt und ist gesund"

Edward Snowden hatte im Zuge seiner Enthüllungen ab Juni 2013 unter anderem erklärt, US-Geheimdienste könnten auch iPhones präparieren. Foto: Guardian/Glenn Greenwald/Laura Poitras

Edward Snowden.

(Foto: dpa)

Um Leute wie Edward Snowden muss man sich Sorgen machen - sie haben sich viele Gegner gemacht. Zuletzt gab es Gerüchte, er sei verschwunden. Doch da ist offenbar nichts dran. Sagt zumindest sein russischer Anwalt:

  • Snowden "lebt und ist gesund", sagte der Rechtsanwalt Anatoli Kutscherena in Moskau. "Es ist alles in Ordnung mit ihm." 
  • Am Freitag hatte eine rätselhafte Botschaft auf Twitter Befürchtungen ausgelöst, er könnte entführt oder sogar getötet worden ein. Auf Snowdens Profil erschien ein Tweet aus 64 Buchstaben und Zahlen und wurde kurze Zeit später wieder gelöscht. Einige Medien und Blogger schrieben, es könne sich um ein automatisches Notsignal gehandelt haben.

Snowden hat die massenhaften Abhöraktionen des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht und lebt seit 2013 in Russland im Exil.

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17:23 Uhr

Mehr als 500.000 unerledigte Asylanträge

Es kommen zwar seit Monaten weniger Flüchtlinge in Deutschland an, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ist aber immer noch völlig überlastet. Nun hat die Zahl der unerledigten Asylanträge die Marke von einer halben Million überschritten.

  • Ende Juli lag die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge bei 526.276, wie das Innenministerium mitteilt. Das Bamf hatte in den vergangenen Monaten deutlich mehr Personal bekommen, um den enormen Berg an offenen Verfahren abzutragen. Die Behörde kommt mit der Arbeit aber trotzdem nicht hinterher.

  • Dabei ist die Zahl der Asylsuchenden, die in Deutschland ankommen, seit der Schließung der Balkan-Route drastisch zurückgegangen. Während im vergangenen November noch mehr als 200.000 Schutzsuchende innerhalb eines Monats neu registriert wurden, waren es in den vergangenen Monaten jeweils nur noch rund 16.000.

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16:53 Uhr

Schminkspiegel löst Brand aus

Wer schön sein will, muss leiden, heißt es ja. Nur in diesem Fall leidet jemand anders: Ein Schminkspiegel hat in einem Schaufenster in Besigheim in Baden-Württemberg einen Brand ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, hatte er das einfallende Licht vermutlich so stark konzentriert, dass ein Kleidungsstück zu kokeln begann. Bewohner des Wohn- und Geschäftshauses bemerkten den Rauch im Treppenhaus und löschten den Brand kurzerhand mit einem Feuerlöscher. Die Bewohner blieben unverletzt - allerdings verbrannten mehrere Kleidungsstücke. Und die waren immerhin 10.000 Euro wert.

16:27 Uhr

Hand ragt aus Laster - Flüchtlinge entdeckt

Eine aus einem Lastwagen ragende Hand hat mehrere Flüchtlinge verraten, die nach Deutschland geschleust werden sollten.

  • Der Fahrer eines Sattelzuges fiel laut Polizei aus allen Wolken, als er an der Raststätte Holzkirchen der Autobahn Salzburg-München (A8) sah, dass am oberen Planenende seines Aufliegers eine Hand heraushing.
  • Der 37-Jährige rief seinen Chef an, der wiederum alarmierte die Polizei. Beamte öffneten nach Angaben vom Montag die Ladefläche und entdeckten fünf Afghanen und einen Pakistaner.
  • Der Fahrer, der in Bosnien-Herzegowina gestartet war, sagte der Polizei, es sei ihm schleierhaft, wie die Flüchtlinge in den Sattelzug geraten seien. Laut Bundespolizei deuten erste Anzeichen jedoch darauf hin, dass die Zollplomben nachträglich manipuliert wurden.
16:01 Uhr

Berlin drückt bundesweites Pro-Kopf-Einkommen

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Ditt is' Balin!

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Tja, als Berliner ist man ja im Vergleich zum Hamburger, Münchener oder Kölner noch mit vergleichsweise günstigen Mieten gesegnet - zumindest wenn man vor ein paar Jahren in seine Wohnung gezogen ist. Das hat etwas mit dem geringen Durchschnittseinkommen in der Hauptstadt zu tun. Das ist so niedrig, dass es den Schnitt bundesweit nach unten zieht, wie eine neue Studie zeigt.

  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner würde um 0,2 Prozent steigen, wenn man Berlin und seine Einwohner ausklammert, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat errechnet.
  • Nicht nur die Arbeitslosenquote liegt in Berlin über dem bundesweiten Durchschnitt. Im Gegensatz zu anderen europäischen Hauptstädten sind nur wenige große Konzerne der Politik gefolgt und haben ihren Sitz in die Kapitale verlegt.
  • Berlin setzt heute vor allem auf Start-ups und Touristen.
15:38 Uhr

Fast 6000 Flüchtlinge verklagen Bamf

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(Foto: picture alliance / dpa)

Es muss frustrierend sein, monate- oder sogar jahrelang auf seinen Asylbescheid zu warten - genauso ergeht es vielen Flüchtlingen. 5800 von ihnen haben mittlerweile ihre Rechte wargenommen und gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geklagt.

  • Zum Jahresende 2015 waren es noch knapp 2300 Untätigkeitsklagen gewesen.

  • Das Bamf zählt nach eigenen Angaben nur Klagen von Asylbewerbern im laufenden Verfahren. Klagen auf Aufnahme eines Verfahrens könnten statistisch nicht erfasst werden, weil diese Menschen noch kein Aktenzeichen hätten, teilte eine Sprecherin mit.

  • Eine Untätigkeitsklage kann erhoben werden, wenn eine Behörde nicht innerhalb von in der Regel drei Monaten über einen Antrag oder einen Widerspruch entscheidet.

Das Bundesamt erklärt die steigende Zahl der Klagen mit der steigenden Zahl der Verfahren: Im ersten Halbjahr habe sich die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. In dieser Zeit seien knapp 400.000 Anträge entgegengenommen worden.

15:09 Uhr

Touristen-Hubschrauber stürzt in Nepal ab - sieben Tote

Eigentlich wollten die Touristen beim Hubschrauberflug über Nepal nur die tolle Aussicht genießen. Doch der Trip endet mit einer Katastrophe.

  • Der Hubschrauber stürzte im Westen des Landes ab, alle sieben Insassen starben, darunter auch ein Baby.
  • Nach Angaben der Behörden brach der Kontakt der Flugkontrolle zu dem Hubschrauber rund eine halbe Stunde nach dem Start im Bezirk Gorkha ab, offenbar zerschellte er auf dem Weg in die Hauptstadt Kathmandu an einem Berghang. Die Unglücksursache ist noch unklar.

Die nepalesische Luftfahrt hat einen schlechten Ruf -  so ist es wegen alarmierender Mängel bei der Flugsicherheit allen nepalesischen Fluggesellschaften seit 2013 untersagt, in die EU zu fliegen.

14:44 Uhr

Missbrauchsvorwürfe - Vatikan feuert Hausmeister

Ein Hausmeister aus dem Vatikan muss sich einen neuen Job suchen - sein Arbeitgeber, die katholische Kirche, hat ihn gefeuert. Der Grund: Er soll ein Mädchen sexuell belästigt haben. Vatikansprecher Greg Burke bestätigte entsprechende Medienberichte. Der Mann soll sich dem minderjährigen Mädchen unangemessen genähert und intimen Kontakt gesucht haben. Burke machte klar, dass der etwa 40 Jahre alte Mann nicht im direkten Umfeld des Papstes beschäftigt gewesen sei. Es habe sich um einen Mitarbeiter gehandelt, der bei Auftritten des Papstes bei der Vorbereitung der Bühne geholfen oder Stühle aufgestellt habe. "Die mutmaßlichen Taten sind außerhalb des Vatikans geschehen," so Burke.

14:12 Uhr

"Hurensöhne!" - Polizeichef beschimpft eigene Leute

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Ronald dela Rosa.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das harte Vorgehen gegen Drogendealer in seinem Land bringt dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte Zuspruch vom Polizeichef ein. Dutzende Staatsbedienstete haben sich wegen Drogenhandels den Ermittlern gestellt - allerdings nur, weil sie öffentlich von Duterte des Dealens bezichtigt wurden. Duterte hatte am Sonntag eine Liste mit Richtern, ehemaligen und amtierenden Bürgermeistern, Gouverneuren, Kongressabgeordneten, Polizisten, Soldaten und Gefängniswärtern veröffentlicht, die in den Drogenhandel verwickelt sein sollen. "Ihr Hurensöhne!", beschimpfte nun Polizeichef Ronald dela Rosa seine eigenen Leute. "Wir sind bei der Polizei, wir sind diejenigen, die das Drogenproblem lösen sollen. Aber sind wir jetzt Teil des Problems?"

14:06 Uhr

Uli Hoeneß will wieder Bayern-Präsident sein

Uli Hoeneß ist zurück: Der 64-Jährige kandidiert wieder für das Präsidentenamt beim FC Bayern München. Im November will sich Hoeneß bei einer Mitgliederversammlung wählen lassen. Am 14. März 2014 hatte er nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung seine Ämter bei den Bayern niedergelegt.

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13:57 Uhr

Tourist steckt zwei Wochen in Asylheim fest

Eigentlich wollte er nur Deutschland erkunden - doch dann wurde ihm die Geldbörse geklaut und das Unglück nahm seine Lauf. Denn weil er statt einer Diebstahlanzeige versehentlich einen Asylantrag unterzeichnete, wurde ein chinesischer Tourist fast zwei Wochen lang in ein Flüchtlingsheim im Münsterland gesteckt.

  • Statt an die Polizei, geriet der Chinese an eine Behörde in Heidelberg, die ihm wider besseren Wissens den Asylantrag vorlegte. Daraufhin wurde er in die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund gebracht, wo man ihm Reisepass und Visum abnahm.
  • Erst mit Hilfe einer Übersetzungs-App kam heraus, dass es sich bei dem Mann nicht um einen Flüchtling, sondern um einen Rucksacktouristen handelte.

"Er hatte eine Maschinerie in Gang gesetzt, aus der er erstmal gar nicht wieder rauskam", sagte Christoph Schlütermann, Kreisvorstand beim Deutschen Roten Kreuz, welches das Heim in Dülmen betreibt.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

13:37 Uhr

Oma von Olympia-Drittem stirbt beim Jubeln

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Tragische Nachricht mitten hinein in den olymischen Medaillenjubel: Sinphet Kruaithongs Großmutter ist gestorben.

(Foto: dpa)

Was für eine Tragödie für den thailändischen Olympia-Dritten Sinphet Kruaithong: Die Großmutter des Gewichthebers ist beim Jubeln über die Medaille ihres Enkels an einem Herzinfarkt verstorben.

  • Ein Polizeisprecher teilte mit: "Alles sieht zunächst nach einem Herzinfarkt aus. Aber wir sind nicht sicher, ob sie sich zu sehr aufgeregt hat oder vorher schon krank war."
  • Subin Khongthap, 84, hatte in Kruaithongs Heimatort den Endkampf einer Leinwand verfolgt. Kurz vor ihrem Zusammenbruch hatte sie noch ein Interview gegeben. "Ich vermisse ihn und will, dass er erfolgreich ist. Er soll die Goldmedaille nach Hause bringen."
  • Sinphet Kruaithong, 20, gewann Bronze in der Gewichtsklasse bis 56 Kilogramm.
13:18 Uhr

Lohfink beschimpft unter Tränen das Gericht

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Gina-Lisa Lohfink vor Gericht mit ihren Anwälten.

(Foto: dpa)

Im Prozess um die angebliche Vergewaltigung von Model Gina-Lisa Lohfink ist es zum Eklat gekommen: Das Gericht hörte die beiden Männer an, die Lohfink der Vergewaltigung bezichtigt. Auch das Sexvideo, das in der besagten Nacht entstanden ist, wurde gezeigt; allerdings nur der Richterin auf einem Laptop, der vom Publikum weggedreht worden war. Trotzdem war das zu viel für das Model.

Die 29-Jährige brach laut "Bild"-Zeitung in Tränen aus. "Es ist wirklich schlimm, was hier mit mir gemacht wird", klagte sie dem Bericht zufolge - und bekam dann einen Wutanfall. "Sex mit zwei Männern, ich sage, ich will das nicht - geil, gucken wir weiter Filme! Denen sollte man den Schwanz abschneiden!"

Das Gericht unterbrach die Verhandlung. Als einer ihrer vermeintlichen Peiniger nach der Pause aussagen sollte, fing Lohfink erneut zu weinen an und verließ schließlich den Saal.

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13:00 Uhr

Magdeburger findet Nackten in seinem Auto

Man würde ja meinen, dass Autodiebe möglichst unauffällig ihres Tageswerk verrichten - nicht so in Magdeburg. Dort hat ein Autobesitzer einen Nackten in seinem Wagen entdeckt. Offenbar hatte der Mann versucht, das Auto unter Drogeneinfluss zu stehlen. Der 27-Jährige habe auf die herbeigerufenen Polizisten einen verwirrten Eindruck gemacht und gesagt, er könne sich an die letzten zwei Stunden nicht erinnern. In der Nähe des Autos fanden die Beamten die Kleidung des Mannes. Ein Drogentest ergab, dass er vor dem versuchten Diebstahl offenbar Cannabis und Amphetamine genommen hatte.

12:42 Uhr

Chinesen halten 95 Prozent an Roboterbauer Kuka

Der Augsburger Roboterbauer Kuka gehört jetzt zu 94,55 Prozent den Chinesen. Der Hausgerätehersteller Midea hat sich innerhalb von knapp zwei Monaten fast alle Anteile an dem Unternehmen gesichert. Seit Mitte Juni verkauften die Aktionäre von Kuka insgesamt 81,04 Prozent der Anteile, wie Midea mitteilte. Zusammen mit den schon zuvor gehaltenen 13,51 Prozent kommt Midea nun auf besagte Anteilssumme. Der Kauf hatte in Berlin und Brüssel Bedenken geweckt, dass wichtige Zukunftstechnologien von Europa nach Asien abwandern und sensible Kundendaten in fremde Hände geraten könnten.

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12:10 Uhr

Ressourcen der Erde sind seit heute aufgebraucht

Liebe Leser, wir müssen ein bisschen besser auf die Erde aufpassen: Denn schon heute sind nach Berechnungen von Forschern sämtliche Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde innerhalb dieses Jahres ersetzen könnte. Bildlich gesprochen ist damit für den Rest des Jahres 2016 das verfügbare natürliche Budget überzogen. Umweltschützer erklärten dieses symbolische Datum zum sogenannten Erdüberlastungs- oder Welterschöpfungstag - und der rückt immer weiter nach vorn. Im vergangenen Jahr fiel er noch auf den 13. August, also etwa eine Woche später. Was das genau heißt, erklärt der hier verlinkte Artikel.

 

11:48 Uhr

Computerpanne legt Delta Airlines lahm

Eine Computerpanne hat die Fluggesellschaft Delta lahmgelegt. Nach einem Systemausfall könnten vorübergehend keine Maschinen mehr starten. Die Systeme seien überall in den USA ausgefallen, teilte Delta per Twitter mit. Die Fluggesellschaft hofft, dass der Ausfall nicht sehr lange dauern wird, wie es hieß. Zahlreiche Twitter-User berichteten von Chaos an den Schaltern der Fluggesellschaft, auch an europäischen Flughäfen.

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11:43 Uhr

Minister fordert Deutschpflicht in sozialen Medien

*Datenschutz

Die Integrationsdebatte in Deutschland treibt immer wildere Blüten: Im "Mannheimer Morgen" forderte Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Peter Hauk jetzt, dass Migranten in Deutschland auch auf Facebook, Twitter & Co. in deutscher Sprache schreiben sollen. "Wer in unserem Land lebt, sollte in der Landessprache kommunizieren. Das gilt auch für soziale Medien", so der Minister.

Vor allem bei muslimischen Familien sieht Hauk Verbesserungspotenzial. "Sie müssen gezielt sensibilisiert werden", sagte er. "Muslimische Bürger bewegen sich im Internet häufig nur innerhalb der türkischen Community." Ob sich daran etwas ändert, wenn sie fortan nur noch auf Deutsch Kommentare verfassen dürfen, sehen Kritiker - wie etwa "Zeit"-Chef Christoph Amend - allerdings skeptisch.

11:26 Uhr

Falscher Aida-Arzt muss hinter Gitter

Der Mann, der sich fünf Jahre lang als Arzt ausgegeben und zuletzt auch auf dem Kreuzfahrtschiff Aida Patienten behandelt hat, ist vom Landgericht Berlin zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Unter anderem war dem 41-jährigen gelernten Krankenpfleger gefährliche Körperverletzung, Titelmissbrauch sowie Betrug vorgeworfen worden. Er hatte 41 Narkosen durchgeführt und sich mit gefälschten Dokumenten eine Stelle bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation erschlichen.

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11:11 Uhr

Australien klagt erstmals gegen Rechtsterroristen

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Der Angeklagte war bei einer Razzia festgenommen worden.

(Foto: dpa)

In Australien ist zum ersten Mal überhaupt ein ein islamfeindlicher Rechtsextremist wegen Vorbereitung eines Terroraktes angeklagt worden. Der 31-Jährige aus Melbourne war am Wochenende bei einer Razzia verhaftet worden. Er steht islam- und ausländerfeindlichen Gruppen nahe, die von der deutschen Pegida-Bewegung inspirierte Demonstrationen organisiert haben. "Das ist das erste Mal in der Geschichte Australiens, dass wir Terrorismusgesetze des Commonwealth angewendet haben, um einen mutmaßlichen Rechtsextremisten anzuklagen", sagte Justizminister Michael Keenan in Perth.

10:52 Uhr

Sicherheitsleck bei 900 Millionen Android-Handys?

Falls Sie im Besitz eines Android-Smartphones sind, sollten Sie jetzt weiterlesen: Laut der israelischen Sicherheitsfirma Check Point sind rund 900 Millionen Smartphones und Tablet-Computer mit dem Google-Betriebssystem Android anfällig gegen Hackerattacken. Die Experten entdeckten vier Sicherheitslücken in Android, über die Angreifer den vollen Zugriff auf die Geräte bekommen könnten. Betroffen sind demnach Smartphones und Tablets, die mit einen Chipsatz von Qualcomm arbeiten.

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10:34 Uhr

Feueralarm unterbricht Olympia-Übertragung

Liebe Leser, falls Sie sich am Sonntag auch gewundert haben, warum beim ZDF statt Medaillen-Entscheidungen alte Krimifolgen zu sehen waren: Ein Feueralarm im internationalen Fernseh-Zentrum in Rio war schuld daran. Knapp 15 Minuten musste das ZDF deshalb die Berichterstattung unterbrechen. "Wir haben einen Feueralarm im IBC", erklärte Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein um 1.23 Uhr. "Ein sehr abruptes Ende, aber wir müssen hier raus." Immerhin in den Live-Streams im Internet gab es aber weiter olympischen Sport zu sehen. Eine knappe Viertelstunde war dann auch Müller-Hohenstein wieder auf Sendung und gab Entwarnung: Es habe sich um einen Fehlalarm gehandelt.

*Datenschutz

10:14 Uhr

Nahost-Experte: Putin vertraut Erdogan nicht

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Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

(Foto: imago/Xinhua)

Was ist von dem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan zu erwarten? Nahost-Experte Jewgeni Satanowski hat in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärt, dass zwar von einem Neustart in den belasteten bilateralen Beziehungen ausgegangen werden kann, auf Augenhöhe befänden sich die beiden Staatschefs aber nicht.

Putin habe kein Vertrauen in Erdogan. "Oder jedenfalls nur so viel oder wenig wie [gegenüber] den USA", sagte Satanowski. "Die Türkei arbeitet nur mit einem Land wirklich zusammen: mit sich selbst. Ihre Zusammenarbeit mit der EU, besonders mit Deutschland, besteht darin, dass sie Hunderttausende Flüchtlinge dorthin lässt. Eine solche Zusammenarbeit braucht Russland nicht."

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09:58 Uhr

Studie: Katzenfans sind intelligenter

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Liebe Leser, wahrscheinlich wissen Sie es längst: Heute ist der Internationale Tag der Katze. Ich persönlich dachte immer, man müsse sich irgendwann im Leben für Katze oder Hund entscheiden. Also habe ich keines von beidem. Nichtsdestotrotz wünsche ich allen Katzenbesitzern - oder besser Katzenmitbewohnern - unter Ihnen einen schönen Katzentag.

Übrigens: Forscher der University of Wisconsin wollen in einer Studie herausgefunden haben, dass Katzenliebhaber nicht nur intelligenter sind als Hundebesitzer, sondern auch introvertierter, empfindsamer und unvoreingenommener. Ich lass' das an dieser Stelle mal unkommentiert ...

 

09:36 Uhr

Japans Kaiser Akihito will Thron abgeben

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Japans Kaiser Akihito spricht zu seinem Volk via TV-Ansprache.

(Foto: AP)

Das Dasein als Monarch mag etliche Vorteile haben, es hat aber auch einen wesentlichen Nachteil: Man kann nicht einfach so in Rente gehen. Dieses Problem beschäftigt derzeit auch den japanischen Kaiser Akihito, der mit 82 Jahren langsam kürzertreten will. In einer seltenen Ansprache an die Nation sprach er die Gesetze an, die seine vorzeitige Abdankung verhindern und zeigte sich besorgt über die zunehmenden Alterserscheinungen, die es ihm schwermachten, seine Aufgaben zu erfüllen.

"Ich bin besorgt, dass es für mich schwierig wird, meine Aufgaben als Symbol des Staates mit voller Kraft zu erfüllen, wie ich das bis jetzt getan habe", sagte Akihito. Manchmal fühle er "verschiedene Einschränkungen", etwa durch seine "körperliche Fitness". Japanische Medien hatten bereits Mitte Juli berichtet, dass Akihito darüber nachdenkt, zugunsten seines ältesten Sohnes Naruhito abzudanken.

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09:12 Uhr

Zehnjähriger stirbt auf höchster Wasserrutsche

Tragisch hat ein Badeunfall in einem US-Vergnügungspark in Kansas City am Wochenende geendet: Auf einer riesigen Wasserrutsche - der höchsten der Welt, wie es im Guinness-Buch der Rekorde heißt - ist ein Kind ums Leben gekommen. Die Betreiber des Parks bestätigten, dass ein Junge auf der 51 Meter langen Anlage namens "Verrückt" gestorben ist. Die Rutsche soll nun für eine Untersuchung außer Betrieb gehen, hieß es. Zu den Umständen des Todesfalls wurde nichts Näheres mitgeteilt.

Lokale Medien berichteten, dass es sich bei dem Kind um den zehnjährigen Sohn eines Abgeordneten des Parlaments von Kansas handeln soll. Laut Website des Vergnügungsparks muss man mindestens 1,37 Meter groß sein, um auf einem Drei-Personen-Floß die Wasserrutsche hinunterfahren zu dürfen.

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08:44 Uhr

Mindestens 30 Tote bei Anschlag in Pakistan

Vor einer Klinik in der südwestpakistanischen Stadt Quetta sind bei einem Bombenanschlag mindestens 30 Menschen getötet worden. Ein Polizeibeamter der Stadt, Zahir Shah, sprach von 51 Verletzten. Der Anschlag habe eine vor der Klinik versammelte Gruppe von Anwälten und Polizisten getroffen. Zu den Tätern oder deren Motiven gibt es noch keine Informationen. Die Menschen hatten sich dort versammelt, nachdem der Chef der Rechtsanwälte-Vereinigung in der Provinz Baluchistan, Bilal Anwar Kasi, erschossen worden war. Baluchistan ist eine der unsichersten Provinzen Pakistans.

Update: Mittlerweile hat sich der IS zu dem Anschlag bekannt und Zahl der Toten stieg auf mindestens 70.

08:25 Uhr

Schwere Dürre: Mallorca geht das Wasser aus

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Aufklärungskampagnen für die Verbraucher haben bisher nichts gebracht.

(Foto: dpa)

Die Aufklärungskampagnen haben nichts gebracht: Der Deutschen liebste Ferieninsel kämpft mit einer schweren Dürre. "Die Situation wird schlimmer", sagte die Leiterin des balearischen Wasserwirtschaftsamts, Joana Maria Garau, am Wochenende der Zeitung "Diario de Mallorca".

Zwar seien Wasserverluste im Leitungsnetz reduziert und die bisher nicht ausgelastete Infrastrukturen stärker beansprucht worden, doch die starke Zunahme des Konsums wegen der steigenden Touristenzahlen habe die Lage eher verschlimmert.

"Wenn es nicht regnet, wird der Pegel in den Grundwasservorkommen weiter sinken", so Garau. Falls Sie also gerade auf Malle urlauben: Einfach mal den Hahn zudrehen!

08:03 Uhr

Feuer bricht in Berliner Flüchtlingsheim aus

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In einem Flüchtlingsheim in Berlin-Buch ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Der Brand breitete sich einem Bericht der "B.Z." zufolge im ersten und zweiten Geschoss des Container-Baus aus.

Die Bewohner wurden evakuiert. Verletzte gibt es nach jetzigem Ermittlungsstand nicht. Über 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Brandursache ist bisher nicht geklärt.

Wie der "Berliner Kurier" berichtet, sagte ein Security-Mitarbeiter aus, dass Unbekannte in das Gelände eingedrungen seien und einen Molotowcocktail durch ein offenes Fenster geworfen hätten. Bestätigt ist das bisher nicht.

07:47 Uhr

Wendt: Facebook-Pöblern Führerschein entziehen

Noch in diesem Jahr will Justizminister Heiko Maas das Fahrverbot für Straftäter in einem Gesetzentwurf festschreiben. Das hat er bereits am Wochenende angekündigt. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) findet die Idee gut - und würde sogar gern noch etwas weiter gehen. "Möglich wäre auch der Führerscheinentzug bei Hass-Kommentaren und Propaganda in den Sozialen Netzwerken", sagte DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt den "Ruhr Nachrichten". Wer also auf Facebook, Twitter & Co. Hassparolen absondert, soll die Fahrerlaubnis loswerden können. Wie finden Sie die Idee?

Facebook hatte angekündigt, mit erheblich mehr Mitarbeitern gegen Hasskommentare vorgehen zu wollen. Foto: Andrew Gombert

Soll Facebook-Pöblern der Führerschein entzogen werden?

 

07:29 Uhr

Zieht "Adam sucht Eva"-Nackte in den Container?

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Edona James war mal ein Mann.

(Foto: RTL)

Liebe Leser, auch wenn Sie die Klatschpresse nicht verfolgen: Diese Dame könnte zum Ende des Sommers in aller Munde sein. Edona James wurde durch ihre Teilnahme an der Nackt-Datingshow "Adam sucht Eva" mehr oder weniger bekannt. Nun soll sie in den Promi-"Big Brother"-Container einziehen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung ohne Angabe von Quellen. Probleme damit, sich vor laufender Kamera nackt unter die Dusche zu stellen, hat Frau James offensichtlich schon mal nicht. Wie das wohl ihre Mitbewohner finden werden?

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07:13 Uhr

Chinas Exporte sinken stärker als erwartet

China hat im Juli erneut weniger Waren ins Ausland exportiert und trotzdem seinen Handelsüberschuss weiter aufgebläht. Da die weltweite Nachfrage nach den Produkten aus dem Reich der Mitte schwach blieb, gaben die Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent nach, wie die Zollbehörde mitteilte. Das war schwächer als erwartet, Analysten hatten nur mit einem Rückgang um 3,6 Prozent gerechnet. Im Juni waren die Exporte um 4,8 Prozent gefallen.

06:57 Uhr

Homophobe Gesänge verärgern Fußballerinnen

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Megan Rapinoe.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Frauenfußball ist bekanntlich nicht jedermanns Sache, aber das geht dann wohl doch etwas zu weit: Durch homophobe Zwischenrufe haben einige brasilianische Zuschauer bei den Spielen des olympischen Frauenfußball-Turniers für Verärgerung gesorgt. "Das ist die ekelhafte Seite des Spiels. Für so etwas ist kein Platz, in keiner Sportart", kritisierte Kanadas Trainer John Herdman die Gesänge bei den Vorrundenspielen seines Teams.

Auch Weltmeister USA war schon davon betroffen. "Das ist persönlich verletzend", sagte Megan Rapinoe. "Ich denke, diese Mobbing-Mentalität nimmt jetzt allmählich überhand. Die Zuschauer, die so etwas rufen, meinen das vielleicht gar nicht böse, aber sie sollten sich mal in unsere Lage versetzen, um zu merken, wie so etwas bei uns aufgenommen wird."

06:40 Uhr

Kommt das Kopftuchverbot für Richterinnen?

Für Rechtsreferendarinnen ist das Kopftuchverbot erst vor wenigen Wochen gekippt worden - nun wagt der Bund Deutscher Verwaltungsrichter einen neuerlichen Vorstoß: Weil Richterinnen mit Kopftuch aus Sicht des Bundes das Vertrauen in die Unparteilichkeit der Justiz erschüttern könnten, soll der Gesetzgeber eine ausgleichende Lösung finden. Eine Richterin mit Kopftuch sei besonders in solchen Fällen problematisch, in denen die Prozessparteien andere religiöse Überzeugungen als den Islam haben, erklärte Verbandschef Robert Seegmüller in Berlin. Der existierende Bekleidungskodex müsse deshalb für mündliche Verhandlungen festgeschrieben werden.

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06:26 Uhr

Das wird heute wichtig

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Annemiek van Vleuten.

(Foto: AP)

Liebe Leser, vielleicht kennen Sie das: Es ist Montag, Sie sind ohnehin schon nur mit Mühe aus dem Bett gekommen und dann hat auch noch Ihr Rad einen Platten. In solchen Fällen gibt's nur zwei Möglichkeiten: wieder ins Bett gehen oder - was die im Zweifel folgenlosere Alternative ist - aufpumpen und versuchen, den Weltrekord im Sprint zu brechen. Solche alltäglichen Probleme haben die Athleten bei Olympia nicht. Ganz im Gegenteil: Nach dem schweren Sturz von Annemiek van Vleuten wird Kritik am Weltverband UCI laut, die uns heute sicher noch beschäftigen wird. Außerdem wird Folgendes wichtig:

  • US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump will die Grundzüge seiner Pläne für eine neue Wirtschaftspolitik in den USA offenlegen. Trump spricht vor einem Kreis von Wirtschaftsexperten des Detroit Economic Club.
  • Gibt es bald ein Kopftuchverbot für Richterinnen? Der Bund Deutscher Verwaltungsrichter meint, Richterinnen mit Kopftuch könnten das Vertrauen der Prozessparteien in die Unbefangenheit und Neutralität der Justiz erschüttern. Aus Sicht des Richterbunds kann nur der Gesetzgeber die Streitfrage klären.
  • Im Berliner Prozess gegen das Model Gina-Lisa Lohfink wird ein 32 Jahre alter Ex-Manager als Zeuge erwartet. Lohfink hatte ihm sowie einem Fußballer Vergewaltigung vorgeworfen. Der Ex-Manager Sebastian Castillo Pinto war erst jetzt überraschend aufgetaucht.
  • Ein junger Vater soll mit einem Messer mindestens sieben Mal auf seine Schwiegermutter eingestochen haben. Wegen versuchten Mordes steht der 29-Jährige ab heute vor dem Landgericht Memmingen.
  • Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro standen in der Nacht erneut die Medaillen-Entscheidungen im Schwimmen im Fokus. Aus deutscher Sicht interessiert vor allem der Auftritt von Paul Biedermann.

Schauen wir also mal, was der Tag bringen wird. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern per Mail an judith.goers(at)nachrichtenmanufaktur.de oder via Twitter. Kommen Sie gut in die neue Woche. Los geht's!

06:11 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Wetterexperte Björn Alexander.

Auch in dieser Woche zeigt sich das Wetter mal wieder eher launisch und nach einem milden Beginn mit zum Teil sommerlichen Temperaturen breitet sich kalte Polarluft bei uns aus. Versöhnlicher zeigt sich der Trend zum kommenden Wochenende, denn dann wird es wieder schöner und wärmer. Und damit blicken auf das Wetter heute: Im Süden und Osten bleibt es freundlich oder sonnig mit nur ganz vereinzelten Schauern bei sommerlichen 25 bis 29 Grad. In der Nordwesthälfte sind bei einem Mix aus Sonne und Wolken hingegen häufiger mal ein paar schwache Regenschauer möglich. Und dort bleibt es auch kühler bei teilweise windigen 19 bis 23 Grad.