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Der Tag Moskau verhindert Vernehmung von MH17-Verdächtigem

Die Niederlande werfen Russland vor, die Auslieferung eines ukrainischen Verdächtigen beim Abschuss von Flug MH17 hintertrieben zu haben. Dadurch sei es trotz mehrerer Gesuche nicht möglich gewesen, den früheren Anführer prorussischer Rebellen in der Ostukraine, Wladimir Tsemach, zu vernehmen, erklärte die niederländische Staatsanwaltschaft.

  • Tsemach hatte wegen eines anderen Verbrechens in der Ukraine in Haft gesessen, als er von dort aus Anfang September im Zuge eines Gefangenenaustausches mit Russland nach Moskau ausgeflogen wurde.
  • Die russischen Behörden erklärten den Angaben zufolge, sie wüssten nicht, wo sich Tsemach aufhalte.
  • Flug MH17 der Malaysia Airlines war 2014 über umkämpftem Gebiet der Ostukraine von einer russischen Buk-Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord wurden getötet. Der Rebellenführer soll damals das Kommando über die Luftabwehr gehabt haben und beim Abtransport des Buk-Geschützes beteiligt gewesen sein.

Quelle: ntv.de