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Der Tag Nach Ölpest und Gift: Mülldeponie in Norilsk brennt

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Hochgiftige Abfälle entsorgt: Der Nickelproduzent Nornickel räumte "Fehler" ein.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der russischen Industrieregion Norilsk in der Nähe des Nordpolarmeeres mehren sich die Umweltskandale. Nach der Katastrophe mit 21.000 Tonnen ausgelaufenem Öl und der Entsorgung hochgiftiger Flüssigabfälle fing dort eine Kippe für Industriemüll Feuer. Es brannte eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern nahe der Großstadt, wie der russische Zivilschutz der Agentur Tass zufolge mitteilte. Am Sonntag war bekannt geworden, dass der Nickel-Hersteller Nornickel in Flüsse der russischen Tundra Tausende Liter hochgiftiger Flüssigabfälle entsorgt hatte. Die regierungskritische Zeitung "Nowaja Gaseta" veröffentlichte Videos von den mit Schwermetallen und Säure belasteten Ableitungen. Die Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk leitete Ermittlungen wegen des illegalen Entsorgens giftiger flüssiger Abfälle ein. Das Unternehmen Nornickel räumte in einer Mitteilung Fehler ein.

Quelle: ntv.de

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