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Der Tag Ölpreis auf 20-Jahres-Tief: ADAC verteidigt Spritpreise

Die Corona-Krise reißt den Ölpreis weiter in den Keller: Obwohl sich Saudi-Arabien, Russland und andere große Förderländer auf riesige Produktionskürzungen geeinigt haben, gibt es einfach keine Nachfrage. Wie auch, wenn alle zu Hause sind? Bis zum Nachmittag brach der Preis der Nordsee-Ölsorte Brent deshalb um 5,3 Prozent auf 26,59 US-Dollar je Barrel ein. Öl der US-Sorte WTI rutschte um 10,2 Prozent auf 22,48 Dollar ab und der morgen auslaufende Mai-Future stürzt sogar um fast ein Drittel auf 12,41 Dollar ab. So billig war WTI-Öl zuletzt vor 21 Jahren.

Autofahrer können sich angesichts des Einbruchs über niedrige Spritpreise freuen. Nach Angaben des ADAC lagen sie am Sonntag im Tagesmittel bei 1,162 Euro für Super E10 und 1,079 Euro für Diesel. "Das derzeitige Preisniveau ist in Würdigung der niedrigen Rohölnotierungen angemessen", sagt eine ADAC-Sprecherin.

Quelle: ntv.de