Der Tag

Der Tag Putin nennt Berliner Mordopfer "blutrünstigen Banditen"

Die Tat schockte ganz Deutschland - in einem Berliner Park, der ein beliebter Ausflugsort für Familien im Berliner Stadtteil Moabit ist, wird am hellichten Tag ein Mann ermordet. Der Georgier wird von hinten erschossen. Der Fall hat mittlerweile eine diplomatische Krise zwischen Deutschland und Russland ausgelöst.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat allerdings eine eindeutige Meinung über den Toten: "In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch", sagte Putin in der Nacht auf einer Pressekonferenz zum Ukraine-Gipfel in Paris. Putin nannte das Mordopfer außerdem einen "Banditen".

Der Mann habe auf der Seite von Separatisten im Kaukasus gekämpft und dort alleine bei einem Anschlag den Tod von 98 Menschen verschuldet. Zudem sei er an einem Anschlag auf die Moskauer Metro beteiligt gewesen. Den deutschen Behörden warf Putin vor, den "Verbrecher und Mörder" trotz entsprechender Gesuche nicht ausgeliefert zu haben.

Quelle: ntv.de