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Der Tag Rund 120 gestrandete Wale gerettet - Helfer 18 Stunden im Einsatz

In einer 18-stündigen Rettungsaktion haben freiwillige Helfer und Marinesoldaten vor der Küste Sri Lankas rund 120 gestrandete Grindwale gerettet. Ihnen gelang es, die Tiere wieder ins offene Meer zurückzuziehen. Die Meeressäuger waren am Samstag am Strand von Pandura rund 25 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo gestrandet.

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Vier Tiere konnten nicht mehr gerettet werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Marine, unterstützt von der Küstenwache und dutzenden Anwohnern, zog die Wale mit einem kleinen Patrouillenboot zurück in tieferes Wasser. Drei Wale und ein Delfin verendeten jedoch. Es war die bisher größte Massenstrandung von Walen in Sri Lanka.

Es kommt immer wieder vor, dass Gruppen von Walen stranden. Die Gründe dafür liegen trotz jahrzehntelanger Forschungen noch immer im Dunkeln. Eine Theorie lautet, dass die sehr sozialen Tiere verirrten Mitgliedern ihrer Gruppe folgen und dann ebenfalls die Orientierung verlieren.

Quelle: ntv.de