Samstag, 02. Mai 2020Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:29 Uhr

Das war Samstag, der 2. Mai 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

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Nachtgruß vom Berliner Alexanderplatz.

(Foto: imago images/Dirk Sattler)

das lange Wochenende geht in die Halbzeit und ein bewegter Nachrichtentag neigt sich dem Ende zu. Bevor Sie gleich das Licht ausknipsen, finden Sie hier noch einen kurzen Überblick:

Während die inzwischen weithin bekannte Reproduktionszahl in Deutschland auf einen Wert klar unter 1 fällt, regt sich in vielen Städten Deutschlands immer lauterer Protest gegen das Corona-Regiment. In Stuttgart zählen die Veranstalter einer Demonstration für drastischere Lockerungen bis zu 5000 Teilnehmer, vielleicht auch weil die Stadt im Protestieren besonders geübt ist.

Auch in Berlin kommt es zu neuen Demos, und die Polizei muss einräumen, dass sie bereits am 1. Mai der Lage nicht Herr werden konnte. Die Hamburger nahmen es ebenfalls mit dem Abstand nicht mehr so genau.

Schweden, das ohne großräumige Schließungen von Geschäften und Restaurants gegen das Virus vorgeht, meldete allerdings ebenfalls eine Reproduktionszahl von unter 1. Die Weltgemeinschaft behält diese Entwicklung natürlich genau im Blick.

Der britische Premier, dessen Corona-Kurs bei seinen Landsleuten nicht gut ankommt, verneigt sich derweil vor zwei Ärzten, die ihm auf der Intensivstation das Leben gerettet haben und nennt seinen kleinen Sohn nach ihnen.  

Damit verabschiede ich mich, wünsche eine gute Nacht und sage: Bis morgen an dieser Stelle.

22:18 Uhr

Neue Rekordbrände wüten in Brasilien

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Das größte Sumpfgebiet der Welt steht in Flammen.

(Foto: imago/Westend61)

Im brasilianischen Pantanal, dem größten Sumpfgebiet der Welt, haben zu Beginn des Jahres die schlimmsten Brände seit Beginn der Datenerfassung gelodert. Nach Angaben des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung (Inpe), das Satellitenbilder auswertet, stechen besonders März und April hervor. Mit 602 beziehungsweise 784 Brandherden wurden die höchsten Werte erfasst, die für diese Monate seit 1998 registriert sind.

  • 2019 hatte es im Pantanal bereits die meisten Brände in 15 Jahren gegeben. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2019 gab es 2020 wiederum einen Anstieg um 169 Prozent.
  • Auch die abgebrannte Waldfläche stellt einen neuen Negativrekord für einen Jahresbeginn dar. Zwischen Januar und März wurden 1628 Quadratkilometer Pantanal abgebrannt. 2019 waren es für diesen Zeitraum 1172 Quadratkilometer.
  • Die Situation ist auch deshalb so besorgniserregend, weil die Waldbrandsaison im Pantanal eigentlich erst Mitte des Jahres beginnt. In dem Gebiet leben etwa Jaguare, Pumas und Capybaras, die größten Nagetiere der Welt.
22:03 Uhr

IS tötet zehn Menschen im Irak

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Seit Jahren kommt es in Tikrit zu Kämpfen zwischen schiitischen Milizen und dem IS.

(Foto: AP)

Obwohl die irakische Regierung bereits den Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verkündet hat, kommt es in dem Land weiterhin zu Anschlägen. Bei einem Angriff von IS-Anhängern sind nach offiziellen Angaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Der Angriff habe einer Einheit der sogenannten Volksmobilisierungskräfte gegolten, einer pro-iranischen Miliz, teilte das Pressebüro der irakischen Sicherheitskräfte mit. Der Angriff ereignete sich demnach während der Nacht in der Nähe von Tikrit, rund 170 km nördlich der Hauptstadt Bagdad. Den Angaben zufolge hatten die Islamisten einen Kontrollpunkt der pro-iranischen Miliz angegriffen. Als Verstärkung anrückte, wurden weitere Anhänger der Miliz durch eine Sprengladung getötet oder verletzt.

21:44 Uhr

Prozess um Kirmes-Überfall wird neu aufgerollt

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Verhandlung vor dem Erfurter Landgericht im Dezember 2015.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil wegen eines mutmaßlich rechtsextremen Überfalls 2014 auf eine Kirmesgesellschaft in Thüringen gekippt. Die Revision der vor drei Jahren Verurteilten habe Erfolg gehabt, heißt es in einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH). Das Urteil aus dem Jahr 2017 werde daher aufgehoben.

  • In seinem Beschluss erklärt der BGH die Beweiswürdigung des Landgerichts für "durchgreifend rechtsfehlerhaft". Daher sei nicht zweifelsfrei erwiesen, dass die Verurteilten an dem Angriff in Ballstädt beteiligt gewesen seien.
  • Das Landgericht Erfurt hatte zehn Männer und eine Frau für schuldig befunden, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein. Bei dem Überfall waren zehn Menschen schwer verletzt worden. Polizei und Staatsanwaltschaft rechnen die damals Angeklagten der rechtsextremen Szene zu.
  • Nun muss eine andere Strafkammer des Landgerichts Erfurt den Fall neu verhandeln. (Az: 2 StR 352/18)
21:21 Uhr

Machtkampf in Kasachstan: Präsidententochter verliert Amt

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Kasachstans Präsident Tokajew (l.) entfernte Nasarbajewa aus dem Amt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die mächtigste Frau Kasachstans in Zentralasien ist überraschend als Vorsitzende des Oberhauses entlassen worden. Dariga Nasarbajewa stand damit nur gut ein Jahr an der Spitze des Senats, der für die Gesetzgebung im Parlament mitverantwortlich ist.

  • Ihr seien die Befugnisse per Dekret entzogen worden, teilte das Präsidialamt in der Hauptstadt Nursultan (früher Astana) mit. Präsident Kassym-Schomart Tokajew dankte Nasarbajewa via Twitter für ihre "fruchtbare Arbeit". Gründe für den Schritt wurden zunächst nicht genannt.
  • Nasarbajewa ist die älteste Tochter des langjährigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew, der im Frühjahr vergangenen Jahres überraschend zurückgetreten war. Die Amtsgeschäfte übernahm dessen Vertrauter Tokajew. Nasarbajewa erhielt mit dem Machtwechsel den Spitzenposten im Parlament.
  • Im Falle einer Amtsenthebung des Präsidenten oder dessen Tod hätte sie die Amtsgeschäfte vorübergehend übernommen. Beobachter sahen die 56-Jährige als mögliche künftige Präsidentin des ölreichen Landes.
20:54 Uhr

Hagel und Starkregen: Schwere Unfälle auf der A4

Ein Warndreieck mit dem Schriftzug "Unfall" steht vor einem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Illustration

Mehrere Unfälle in Thüringen nach Hagel und Starkregengüssen.

(Foto: Patrick Seeger/dpa/Illustration)

Bei Starkregen und Hagel hat es auf der Autobahn 4 in Thüringen mehrere teils schwere Unfälle gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 71-Jähriger bei Gerstungen auf dem Weg in Richtung Eisenach schwer verletzt, als sich sein Auto überschlug. Es war bei starkem Regen beim Bremsen ins Schleudern geraten, mit einem anderen Auto kollidiert, hieß es. Ein Hubschrauber brachte den Schwerverletzten in eine Klinik im hessischen Fulda. Der Fahrer des anderen Autos wurde leicht verletzt.

20:14 Uhr

Unfall im Rostocker Hafen: Kran knickt um

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Der Schwerlastkran brach in der Mitte durch und stürzte auf ein Schiff.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Rostocker Überseehafen sind bei einem Arbeitsunfall mit einem Kran fünf Menschen leicht verletzt worden. Bei einem Test knickte der auf einem Schiff verschraubte Schwerlastkran um. Ein Teil des Krans sei auf das Schiff gefallen, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt rund 120 Menschen befanden, teilte die Polizei mit. Die fünf Leichtverletzten wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt, sagte ein Polizeisprecher. Zahlreiche Einsatzkräfte seien vor Ort.

19:48 Uhr

Neonazi-Vorwürfe gegen Thüringer AfD-Mitarbeiter

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Der Mann sei kein Parteimitglied, teilt die AfD mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mitarbeiter der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen soll nach einem Medienbericht in der Vergangenheit Kontakte zur rechtsextremen Szene gehabt haben. Der Mann sei heute für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion tätig, berichtete MDR Thüringen.

  • Nach Recherchen des Senders soll er von 2010 bis 2018 unter anderem mit Mitgliedern der rechtsextremen Organisation "Blood & Honour", der NPD-Jugendorganisation, sogenannten freien Kameradschaften und neurechten Milieus Kontakt gehabt haben. Der Sender veröffentlichte auf seiner Internetseite entsprechende Fotos und Screenshots.
  • Der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Torben Braga, teilte auf Anfrage mit, der Fraktion seien die Vorwürfe des MDR seit wenigen Tagen bekannt. "Zu den im Bericht genannten Personen pflegt der Betroffene seit Jahren keine Kontakte", erklärte der Abgeordnete.
  • Der Betroffene habe vor wenigen Wochen seine Tätigkeit für die AfD-Landtagsfraktion aufgenommen und sei kein Mitglied der Partei.
19:23 Uhr

Angriff auf ZDF-Team: Beschuldigte wohl aus linkem Spektrum

Nach dem Angriff auf ein Kamerateam des ZDF sind alle sechs Festgenommenen auf freien Fuß gekommen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Abend mit. In ihrem Fall sei kein Haftbefehl erlassen worden. Dafür müssen neben dringendem Tatverdacht noch weitere Haftgründe vorliegen. Das Team der ZDF-Satiresendung "heute-show" war am Maifeiertag in Berlin angegriffen worden. Laut Polizei waren deshalb sechs Menschen festgenommen worden. Der Staatsschutz ermittelt. Nach dpa-Informationen sind die jetzt Freigelassenen dem linken Spektrum zuzurechnen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:00 Uhr

Unionsfraktion rebelliert gegen Lufthansa-Pläne

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion formiert sich Widerstand gegen eine aktive Einflussnahme auf die Lufthansa im Gegenzug für staatliche Hilfen. "Der Staat sollte sich aus einem bislang gut gemanagten Unternehmen raushalten. Das heißt: maximal eine stille Beteiligung und keine politische Vertretung im Aufsichtsrat", sagte der stellvertretende Chef der Unionsfraktion Ulrich Lange, der auch für Verkehr zuständig ist, der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS).

  • Nach einem "Spiegel"-Bericht will der Staat bei Lufthansa einsteigen, um die Airline zu retten.
  • Die ARD berichtete ohne Nennung von Quellen, es gebe eine Grundsatzeinigung auf das Rettungspaket.
  • Erst vergangene Woche hatte etwa Berlins Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mehr Langstreckenflüge der Airline für die Hauptstadt gefordert. "Wenn wir zurzeit in Deutschland darüber reden, dass eine Deutsche Lufthansa mit etwa zehn Milliarden Euro unterstützt werden soll, dann ist es eine naheliegende Überlegung, den nationalen Carrier zu fragen, was er für seine Hauptstadt tut", sagte Lütke Daldrup.
18:29 Uhr

Robbie Williams singt zu Komposition von Töchterlein Teddy

Popstar Robbie Williams investiert in die musikalische Früherziehung seiner 7-jährigen Tochter Theodora Rose. Auf Instagram teilt Mutter Ayda Field Williams ein Video, das Vater und Tochter im Duett zeigt. Die Siebenjährige sitzt in dem Clip am Klavier und spielt eine Melodie, die sie sich offenbar selbst ausgedacht hat. "Teddy schreibt jetzt die Songs für Robbie", erklärte die stolze Mama dazu. Im Video hört man den britischen Sänger zu Teddys Musik singen, und das Ergebnis hört sich durchaus … aber urteilen Sie doch selbst.

*Datenschutz

 

18:04 Uhr

FDP: SPD-Kurs bei Atomwaffen "ist falsches Signal"

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die FDP hat den Vorstoß der SPD-Spitze für eine Beendigung der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland kritisiert. "Die Forderung von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich ist das falsche Signal zur falschen Zeit", erklärte die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Der Dauerstreit in der großen Koalition über die Außen- und Sicherheitspolitik schade Deutschlands Ansehen in der Welt. "Es ist naiv zu glauben, dass Deutschland nach einem Abzug der US-Atomwaffen den gleichen Einfluss auf die Nuklearstrategie der Nato haben würde", warnte die Politikerin. Zu einem Zeitpunkt, zu dem die transatlantische Allianz unter Druck stehe, müsse Deutschland seine Verantwortung im Bündnis wahrnehmen und eine zeitnahe Entscheidung über die Tornado-Nachfolge fällen.

17:39 Uhr

Seebeben erschüttert Kreta

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Das Seebeben ereignete sich 55 Kilometer südlich von Kreta.

Ein Seebeben hat am Nachmittag die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Wie das Geodynamische Institut von Athen mitteilte, hatte es nach ersten Messungen eine Stärke von 5,9. Das Zentrum des Bebens lag weit unterhalb des Meeresgrundes etwa 55 Kilometer südlich der größten griechischen Insel. Zunächst gab es keine Meldungen zu Schäden oder Opfern, berichtete das Staatsfernsehen ERT. Das Beben ereignete sich etwa 15 Kilometer unter dem Meeresboden, es wurde aber auf der gesamten Insel wahrgenommen, hieß es weiter bei ERT.

17:01 Uhr

Haftbefehl nach Messer-Attacke in Bielefeld

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa/Illustration

Zeugen brachten die Polizei auf die Spur des Festgenommenen.

(Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa/Illustration)

Nach dem Tod eines 17-Jährigen in Bielefeld hat die Polizei einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen den am Freitag gefassten 18-Jährigen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der mutmaßliche Täter soll versucht haben, den 17-Jährigen an einer Straßenbahnhaltestelle auszurauben. Im Streit habe er auf das Opfer mehrfach eingestochen und es tödlich verletzt. Der 17-Jährige war in der Nacht zum 1. Mai mit mehreren Stichverletzungen auf der Straße zusammengebrochen, er starb später in einem Krankenhaus. Am Freitag hätten sich Zeugen gemeldet, die den Streit beobachtet und den mutmaßlichen Täter erkannt hätten, hieß es. Fahnder spürten ihn in einer Wohnung in Bielefeld auf und nahmen ihn fest. Der 18-Jährige sei der Polizei wegen diverser Gewaltdelikte bekannt. Zu den Tatvorwürfen habe er sich bislang nicht geäußert. Die Tatwaffe - ein Messer - war zunächst nicht gefunden worden.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:27 Uhr

Boris Johnsons Baby heißt nach seinen Corona-Ärzten

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Die stolzen Eltern vor der Geburt des kleinen Wilfred.

(Foto: imago images/PA Images)

Der britische Premierminister Boris Johnson und seine Verlobte Carrie Symonds haben einen Namen für ihren gemeinsamen Sohn gewählt: Wilfred Lawrie Nicholas soll das Baby heißen, teilte Symonds auf ihrem privaten Instagram-Account mit.

  • Die Namen Wilfred und Lawrie seien von den Großvätern des Paares inspiriert gewesen, schrieb Symonds auf Instagram. Der Name Nicholas sei zu Ehren von zwei Ärzten gewählt worden, die Johnsons Leben gerettet hatten, als er kürzlich mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation lag.
  • Auf einem Foto, das die BBC und andere Medien zeigten, war die ehemalige Kommunikationschefin der Konservativen Partei mit dem Baby auf dem Arm zu sehen. Sichtbar war aber nur der Kopf des Jungen - mit einem bereits beträchtlichen blonden Haarschopf. Die blonde Wuschelfrisur ist das Markenzeichen von Papa Boris.
  • Der Premier war erst vor knapp einer Woche wieder aus einer mehrwöchigen Auszeit in den Regierungssitz Downing Street zurückgekehrt. Der kleine Wilfred war am Mittwoch auf die Welt gekommen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
15:54 Uhr

Mount Everest verfügt jetzt über 5G-Empfang

Auf dem Mount Everest gibt es Mobilfunkempfang nach dem superschnellen 5G-Standard. Der chinesische Telekomriese Huawei und der Mobilfunkbetreiber China Mobile eroberten den mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt auf der Nordseite mit drei Basisstationen, ging aus Mitteilungen der Unternehmen hervor. Kletterer, Wissenschaftler und Landvermesser können die Dienste künftig nutzen, ohne teure und schwere Satellitentelefone mitschleppen zu müssen.

  • China Mobile hat nach eigenen Angaben mehr als 150 Mitarbeiter für den Aufbau und die Wartung der Anlage entsandt. In den eiskalten Bergzonen seien dafür 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden.
  • Die digitale Erklimmung des Giganten kommt 60 Jahre nachdem chinesische Bergsteiger 1960 die Erstbesteigung des Mount Everest von der Nordseite aus meldeten. Vor 45 Jahren gelang die erste genauere Vermessung.
  • Der 5G-Empfang ermöglicht auch einen Live-Stream von dem Berg an der Grenze zwischen China und Nepal auf YouTube.

15:27 Uhr

Erstes Panda-Baby in den Niederlanden geboren

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Noch in der Geburtshöhle: Mutter und Panda-Baby geht es gut.

(Foto: picture alliance/dpa)

Grund zur Freude bei den Riesenpandas in den Niederlanden: Mutter Wu Wen hat ein Junges bekommen. Es ist das erste Mal, dass in den Niederlanden ein Panda-Baby geboren wurde, teilte der Ouwehands Tierpark in Rhenen bei Arnheim nahe der deutschen Grenze mit.

  • "Die Mutter und ihr Junges befinden sich in der Geburtshöhle, und es geht ihnen gut", teilt der Zoo mit. Das Pandapärchen Wu Wen und Xing Ya war 2017 in die Niederlande gekommen. Tierpfleger hatten beobachtet, dass Panda-Dame Wu Wen tagelang die Geburtshöhle nicht verlassen hatte. Über Kameras konnten sie sie beobachten.
  • Am Freitag war es dann soweit. Wu Wen sei unruhig geworden, teilte der Zoo mit. "Sie machte Geräusche und leckte sich häufig zwischen den Tatzen." Am Nachmittag kam das Junge auf die Welt.
  • Ob es ein Junge oder Mädchen ist, ist vorerst noch unklar. Erst wenn Mutter Wu Wen mit dem Jungtier in ein paar Monaten aus der Geburtshöhle kommt, kann das Geschlecht festgestellt werden. Und natürlich ein Name gefunden werden.
15:00 Uhr

KZ-Ausstellung mit Corona-Flugblatt verunstaltet

Unbekannte haben eine Freiluftausstellung mit Fotoporträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald in Thüringen verunstaltet. Auf den Porträts seien fünf Flugblätter mit Bezug zur Corona-Pandemie angebracht worden, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale.

  • Der Vorfall wurde bereits am Donnerstag entdeckt, die Flugblätter habe man inzwischen entfernt. Die Polizei geht nach Angaben des Sprechers von einer Ordnungswidrigkeit aus.
  • Der Organisator der seit etwa einem Jahr gezeigten Ausstellung, Martin Kranz, hatte zuvor von einem ähnlichen Vorfall berichtet. Dabei seien mehrere Porträts mit Aufklebern mit der Aufschrift "Risikogruppe" verunstaltet worden. Auch diese wurden entfernt.
  • Die Ausstellung "Die Zeugen" mit 16 Foto-Porträts ehemaliger Gefangener des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar säumt die Straße vom Weimarer Hauptbahnhof bis zum neuen Bauhaus-Museum. Am 11. April hatte sich die Befreiung des KZ durch US-Truppen zum 75. Mal gejährt.
14:24 Uhr

Wirtschaft fordert Lockerungen bei Datenschutzverordnung

Wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie fordern Wirtschaftsverbände Lockerungen bei den Vorgaben zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). "Gerade in Krisenzeiten wiegen unverhältnismäßige und praxisferne Bürokratievorgaben für die Betriebe noch schwerer", sagte der Generalsekretär des Zentralverbands Deutsches Handwerk, Holger Schwannecke, dem "Handelsblatt".

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag forderte ein "Moratorium bürokratischer Normen". Auch der Arbeitgeberverband BDA sieht die DSGVO-Regeln zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten äußerst kritisch. "Die DSGVO stiftet weiterhin Verwirrung und Unsicherheit", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dem "Handelsblatt".

14:21 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Kai Stoppel tritt nun seinen freien Samstagnachmittag an. Mein Name ist Barbara Mauersberg, ich begleite Sie bis heute abend durch den Tag. Anregungen und Kritik gerne an barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:49 Uhr

SPD-Fraktionschef: US-Atomwaffen verbannen - auch wegen Trump

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich will die Stationierung von Atombomben des Nato-Partners USA in Deutschland beenden. "Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil", sagte Mützenich dem "Tagesspiegel". "Es wird Zeit, dass Deutschland die Stationierung zukünftig ausschließt", sagte er.

Mützenich verwies auch auf die neue Nuklearstrategie von US-Präsident Donald Trump. "Trumps Regierung hat verkündet, dass Atomwaffen nicht mehr nur der Abschreckung dienen, sondern Waffen sind, mit denen man Kriege führen kann", sagte Mützenich. "Das Eskalationsrisiko ist damit unüberschaubar geworden."

13:16 Uhr
Breaking News

Sachsen-Anhalt lockert Kontaktbeschränkung

Sachsen-Anhalt hat als erstes Bundesland die geltende Kontaktbeschränkung von zwei auf fünf Personen gelockert. Das teilte die Landesregierung nach einer Kabinettssitzung mit. Auch die Vorgabe, wonach jedes Verlassen der Wohnung eines triftigen Grundes bedurfte, entfällt demnach.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:03 Uhr

Boom bei Tiefkühl-Pizzen - eine Sorte ist besonders gefragt

Wenn der Lieblings-Italiener über Wochen zu hat, bleibt wohl keine andere Wahl: Die Corona-Pandemie hat zu einem Boom bei Tiefkühl-Pizzen geführt. Teils sei es sogar zu Lieferengpässen gekommen, erklärten die Hersteller Dr. Oetker und Wagner gegenüber dem Nachrichtenportal watson.de. Salami-Pizzen sind den Angaben zufolge bei beiden Unternehmen die Verkaufsschlager. Aber seien wir mal ehrlich: Ein richtiger Ersatz für ein Mahl bei Mario, Francesco oder Angelo ist das natürlich nicht.

12:22 Uhr

EU warnt vor Beschränkung der Pressefreiheit

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Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

(Foto: AP)

Vor dem Tag der Pressefreiheit hat die Europäische Union Hindernisse für Medien in der Corona-Krise scharf kritisiert. "Es ist sehr bedenklich, dass die Covid-19-Pandemie in einigen Ländern als Vorwand benutzt wird, um der Pressefreiheit unzulässige Beschränkungen aufzuerlegen", heißt es in einer Erklärung, die der Außenbeauftragte Josep Borrell im Namen der 27 EU-Staaten abgab. Unlängst hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen vor weiteren Einschränkungen in der Krise gewarnt und unter anderem Vorwürfe gegen China erhoben. Auch im EU-Land Ungarn fürchten Kritiker nach der Verschärfung von Strafen für sogenannte Falschnachrichten um die freie Berichterstattung.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:43 Uhr

Geheimdokumente zum Kampf um Berlin veröffentlicht

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat Russland bislang geheime Dokumente zur Besetzung Berlins veröffentlicht. Am 2. Mai 1945 endete die Schlacht um Berlin. Bei den gut zweiwöchigen Kämpfen sei die Rote Armee auf heftigen Widerstand Hitler-Deutschlands gestoßen, heißt es in den Berichten, die das russische Verteidigungsministerium online stellte. Nachzulesen sind darin zum Beispiel Einzelheiten zu den Kämpfen um die deutsche Hauptstadt und Berichte des Oberbefehlshabers der sowjetischen Truppen in Deutschland, Marschall Georgij Schukow. Zu sehen sind auch alte Fotos vom zerstörten Berlin.

11:07 Uhr

Polizei-Hubschrauber stürzt in Wohngebäude in Texas

Ein Polizei-Hubschrauber ist im US-Bundesstaat Texas in einen Wohnungskomplex gestürzt. Wie die Polizei der Stadt Houston twitterte, sind zwei Beamte, die sich an Bord des Hubschraubers befanden, auf dem Weg ins Krankenhaus. Über ihren Gesundheitszustand sei derzeit nichts bekannt. Einsatzkräfte seien auf dem Weg zum Unglücksort im Norden der Stadt. Weitere Details zu möglichen Toten, Verletzten oder Schäden gab es zunächst nicht.

10:29 Uhr

Französischer Fremdenlegionär stirbt nach Angriff in Mali

Nach einem Sprengstoffangriff auf einen Militärlastwagen im westafrikanischen Mali ist ein französischer Fremdenlegionär ums Leben gekommen. Bei dem Anti-Terror-Einsatz wurde der Mann namens Dmytro Martynyouk verwundet und ist am Freitag in einem Armeekrankenhaus bei Paris seinen Verletzungen erlegen, teilte der Élysée-Palast mit. Ein weiterer Soldat wurde verletzt, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, wie der Generalstab zudem mitteilte.

09:47 Uhr

Staudamm gebrochen - Flutwelle tötet zwei Menschen

Mehrere Dörfer sind nach dem Bruch eines Staudamms im zentralasiatischen Usbekistan überflutet worden. Dabei sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und 56 weitere verletzt worden. Die beiden 9 und 14 Jahre alten Geschwister seien nach dem Einkaufen von der Flutwelle mitgerissen worden, berichteten lokale Medien unter Berufung auf die Behörden. Das Mädchen sei tot aufgefunden worden, der Junge wenig später in einem Krankenhaus gestorben. Die genaue Ursache für den Vorfall am Freitag werde laut den Behörden nun untersucht.

09:14 Uhr

Nach Angriff auf ZDF-Team - Entscheidung über Haftbefehle

Nach einem Angriff auf ein Kamerateam des ZDF am 1. Mai in Berlin sind sechs Tatverdächtige festgenommen worden - sie sollen heute einem Haftrichter vorgeführt werden, teilte die Berliner Polizei auf Twitter mit. Insgesamt waren in Berlin demnach 25 Menschen nach gewalttätigen Ausschreitungen festgenommen worden. Trotz Corona-Verbots haben sich am Abend des 1. Mai Hunderte Menschen in Berlin zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Kalifornier demonstrieren gegen geschlossene Strände

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In Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat, wurden bislang 2100 Todesfälle gemeldet.

(Foto: AP)

In Kalifornien haben tausende Menschen für eine Lockerung der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen demonstriert. Es gab am Freitag Proteste in mindestens elf Städten des US-Bundesstaats, darunter die Hauptstadt Sacramento sowie San Francisco, Los Angeles und San Diego. Die Proteste richteten sich auch gegen die Entscheidung von Gouverneur Gavin Newsom, einige Strände zu schließen. Die meisten Demonstranten, die in Sprechchören "Öffnet Kalifornien" und "Freiheit" riefen, trugen keine Schutzmasken und hielten sich nicht an die Abstandsregeln. Einige schwenkten US-Flaggen und warben mit dem Slogan "Trump 2020".

08:04 Uhr

Corona-Krise - Millionen Bürger schlafen offenbar länger

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Strom und Wasser werden bei vielen Menschen in der Corona-Krise morgens später als sonst genutzt.

(Foto: imago images/PhotoAlto)

In der Corona-Krise stehen Millionen Menschen in Deutschland offensichtlich später auf als sonst - und gehen auch später unter die Dusche. Die Stadtwerke in mehreren deutschen Kommunen beobachten in ihren Messdaten zum Strom- und Wasserverbrauch coronabedingte Veränderungen des Lebensrhythmus. "Morgens nutzen unsere Kundinnen und Kunden derzeit später Strom als sonst", sagt ein Sprecher der Stadtwerke München. Bei den Augsburger Stadtwerken heißt es, dass der Anstieg des Stromverbrauchs am Morgen etwa eine Stunde später einsetzt als normal.

Noch deutlicher ist die Entwicklung beim Wasserverbrauch: "Man sieht, dass sich die "Morgenspitze" am Montag von 07.30 Uhr auf 9 Uhr verschiebt", sagt eine Sprecherin der Dresdner Stadtwerke Drewag. "Das heißt, dass die Leute später aufstehen und duschen." Allerdings ist die Datenlage nicht eindeutig.

07:33 Uhr

Polizei und Anwohner retten Entenküken

Tierischer Nachteinsatz: Beamte im niedersächsischen Einbeck haben eine Entenfamilie mit Polizeieskorte zu einem Nebenarm der Leine geführt. Die kleinen Entenküken drohten immer wieder, in einen Gully zu stürzen, teilte die Polizei mit. Mithilfe einiger Helfer und eines Kartons wurden die Küken in Sicherheit gebracht. Geschlossen und vollzählig schwamm die Entenfamilie nach der Rettung davon.

07:12 Uhr

Umfrage: Vor allem Junge neigen zu Hamsterkäufen

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(Foto: imago images/Ralph Peters)

In der Corona-Krise haben laut einer Umfrage vor allem junge Leute Arzneien, Lebensmittel und Hygieneartikel gehamstert. Das zeigt eine Studie des Marktforschers Nielsen, für die Mitte April rund 1000 Menschen repräsentativ befragt wurden. So gaben etwa 43 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, Arzneien über die in normalen Zeiten beschaffte Menge hinaus gekauft zu haben. Bei den 30- bis 39-Jährigen waren es 34 Prozent.

Dagegen hamsterten nur 15 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sowie 9 Prozent der über 60-Jährigen Medikamente. Damit lagen die älteren Menschen deutlich unter dem Durchschnitt von 23 Prozent. Eine Ursache für das Verhalten sei, dass Eltern Vorräte auch für ihre Kinder angelegt hätten, so die Marktforscher.

06:53 Uhr

"Fehlende Geräusche" New Yorks gibt es im Internet

Straßenlärm und hupende gelbe Taxis? Das Klappern von Geschirr, Gespräche und Gelächter in einem vollen Restaurant? Eine U-Bahn voller Menschen? All diese Geräusche vermissen viele New Yorker in der Corona-Krise momentan - die Stadtbibliothek der Metropole hat sie deswegen jetzt online gesammelt und veröffentlicht. "Missing Sounds of New York" sei ein "Audio-Liebesbrief" an die Millionenstadt, hieß es von der New York Public Library (NYPL).

06:32 Uhr

Warnung: Cyberbetrüger posieren als Vorgesetzte

Vorsicht bei Mail vom Chef: Die coronabedingte Arbeit im Heimbüro verstärkt die Welle des Trickbetrugs im Internet. Versicherungen und IT-Sicherheitsfirmen warnen vor einer zunehmenden Zahl betrügerischer Mails, bei denen Cyberkriminelle sich als Vorgesetzte ausgeben und Firmengelder auf die eigenen Konten überweisen lassen. "Um die 90 Prozent aller Cyber-Attacken beginnen mit einer E-Mail", sagt Martin Kreuzer, der Cybersicherheitsexperte der Munich Re und ehemaliger Ermittler.

06:17 Uhr

Warmer Frühling bedroht heimische Giftschlange

Das Wetter im April konnte sich bisher sehen lassen. Was viele Menschen besonders in Zeiten von Corona freut, ist für eine in Deutschland beheimatete Schlangenart ein Problem: die Kreuzotter. Der warme Frühling könnte nach Ansicht eines Reptilienexperten zum Problem für die stark gefährdeten Giftschlangen werden.

Die jungen Schlangen ernährten sich vor allem von Grasfröschen, sagte Hubert Laufer vom Naturschutzbund Deutschland. Wegen der Trockenheit seien viele Gewässer ausgetrocknet und die Kaulquappen zugrunde gegangen. Im Herbst könnten deshalb viele junge Kreuzottern verhungern.

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Die Kreuzotter steht in Deutschland auf der Roten Liste, vor allem weil ihr Lebensraum schwindet.

(Foto: Metalmike/Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

06:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Der Mai ist da, der Frühling ist in vollem Gange und ein langes Wochenende gibt vielen Menschen nach Wochen des Corona-Ausnahmezustands eine Gelegenheit zum Ausspannen. Dennoch steht die Welt nicht still - das wird heute wichtig:

  • Österreich schreitet mit seinem Lockerungskurs in der Corona-Krise voran - Friseure dürfen ab heute wieder öffnen.
  • Spanier dürfen erstmals seit sieben Wochen ihre Häuser für sportliche Aktivitäten verlassen.
  • In Deutschland wollen heute Sachsen-Anhalt und das Saarland über neue Lockerungen informieren.
  • Die Grünen beraten sich online bei ihrem bundesweiten Parteitag über Wege aus der Corona-Krise.
  • Im Rahmen einer Online-Gala werden in Cleveland neue Musiker in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.