Samstag, 05. Juni 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Samstag, der 5. Juni 2021

Leider geschieht heute in Riga kein Wunder - das deutsche Eishockey-Team verliert gegen Finnland und verpasst den Einzug ins Finale. Die Chance auf Bronze bleibt aber noch. Mehr zum heutigen Spiel lesen Sie hier.

Was war sonst wichtig heute? Hier eine kurze Übersicht:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:11 Uhr

Afghanischer Luftschlag trifft eigene Kräfte - 13 Tote

In Afghanistan sind bei einem offenbar fehlgeleiteten Angriff der afghanischen Luftwaffe mindestens 13 Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Das teilten lokale Behördenvertreter mit. Mehrere weitere Mitglieder der Regierungseinheit seien bei dem Vorfall im Bezirk Kohistan der Provinz Badachschan im Nordosten des Landes verletzt worden, hieß es weiter.

Die Sicherheitskräfte seien gerade von einer Operation gegen die militant-islamistischen Taliban zu ihrer Basis zurückgekehrt, als sie "fälschlicherweise" getroffen worden seien, sagte ein Parlamentsmitglied aus der Provinz.

21:34 Uhr

Tausende protestieren gegen chinesische Uni in Budapest

Tausende Ungarn haben heute gegen die von der rechtsnationalen Regierung geplante Einrichtung eines ungarischen Ablegers der chinesischen Fudan-Universität demonstriert. Sie kritisierten, dass damit eine von der Kommunistischen Partei Chinas kontrollierte Einrichtung aus ungarischen Steuergeldern finanziert werden solle.

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Chinesische Uni statt Studentenwohnungen? Tausende Budapester protestieren dagegen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Empörung löste zudem aus, dass die Fudan-Uni auf einem Gelände in Budapest errichtet werden soll, das ursprünglich für den Bau von billigen Studentenheimen vorgesehen war.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, Vorsitzender der Partei Fidesz, pflegt sehr gute Beziehungen zu Peking und hat bereits gegen china-kritische EU-Beschlüsse Vetos eingelegt.

20:55 Uhr

Flugverbot für Belarus: Minsk droht mit Gegenmaßnahmen

Fluggesellschaften der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik Belarus dürfen seit heute nicht mehr in den Luftraum der EU fliegen und damit auch nicht mehr auf Flughäfen in EU-Staaten starten oder landen.

In der belarussischen Hauptstadt Minsk protestierte die Regierung gegen die Entscheidung der EU und kündigte Gegenmaßnahmen sowie eine Klage auf Schadenersatz an. "Ein Komplex an Maßnahmen ist fertig als Antwort auf die Sanktionen", sagte Regierungschef Roman Golowtschenko im Staatsfernsehsender Belarus-1. Belarus könne komplett auf westliche Waren verzichten. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass es keine weiteren Sanktionen des Westens geben werde.

Behörden sprachen von einer illegalen "Luftblockade" der EU gegen Belarus. Unter Umgehung internationaler Verträge werde die belarussische Fluggesellschaft Belavia "erstickt". "Diese Sanktionen sind eine gewaltsame Übernahme des Marktes und des Geschäfts", sagte der Direktor der Luftfahrtabteilung des Verkehrsministeriums, Artjom Sikorski, dem Staatsfernsehsender ONT in Minsk. Belavia habe nichts zu tun mit der Landung des Ryanair-Flugzeugs. Das Staatsunternehmen hatte angekündigt, Mitarbeiter zu entlassen.

20:18 Uhr

Deutscher Wanderer stürzt in Tirol in den Tod

Ein Mann aus Bonn ist bei einer Solo-Wanderung in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Tiroler Polizei dürfte der 65-Jährige rund 400 Höhenmeter über schneebedecktes und felsiges Gelände abgestürzt sein. Er wurde am Samstag im Gebiet von Scharnitz nahe der bayerischen Grenze von einem Polizeihubschrauber entdeckt.

Nach Angaben eines Polizeisprechers in Innsbruck war der Wanderer am Dienstag in Scharnitz eingetroffen. Als er am Donnerstag nicht wie erwartet nach Bonn zurückkehrte, wurde er als vermisst gemeldet. Deutsche und österreichische Einsatzkräfte suchten ihn im Bereich der Karwendelspitze. Am Samstag wurde er schließlich leblos unterhalb eines Steges gefunden und mit einem Hubschrauber geborgen. Die Ermittler nehmen an, dass er auf einem Schneefeld ausgerutscht war.

19:44 Uhr
Breaking News

DEB-Team verpasst WM-Finale

Deutschlands Eishockey-Team hat das WM-Finale in Riga verpasst. Nach dem 1:2 gegen Titelverteidiger Finnland hat der Olympiazweite von 2018 am Sonntag im Spiel um Bronze gegen die USA noch die Chance auf die erste WM-Medaille seit 68 Jahren.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:27 Uhr

Motorradfahrer fährt in Graben und stirbt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 254 bei Fulda in Hessen ist ein 50-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann sei mit seinem Leichtkraftrad nach links in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei mit. Er sei dann wieder nach rechts und schließlich in einen Graben gefahren. Der Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

18:43 Uhr

Bürgermeisterkandidat Stunden vor Wahl in Mexiko erschossen

Wenige Stunden vor der Parlaments- und Kommunalwahl in Mexiko ist im Osten des Landes ein weiterer Kandidat getötet worden. René Tovar Tovar wurde im Bundesstaat Veracruz erschossen. Der Lokalpolitiker von der Partei Movimiento Ciudadano bewarb sich bei der Wahl am Sonntag für das Amt des Bürgermeisters in der Ortschaft Cazones de Herrera.

Bei der Wahl werden mehr als 20.000 Posten vergeben. Alle Parlamentarier der Abgeordnetenkammer werden neu gewählt sowie 15 der 31 Gouverneure. Zudem werden zahlreiche Ämter auf regionaler und lokaler Ebene neu besetzt. Im Wahlkampf wurden bereits Dutzende Kandidaten sowie Angehörige und Mitarbeiter getötet. Hinter den Anschlägen stehen meist kriminelle Gruppen oder politische Konkurrenten.

17:50 Uhr

Autobahn-Gegner protestieren deutschlandweit

Tausende Klima- und Fahrradaktivisten demonstrieren deutschlandweit gegen den Bau neuer Autobahnen.

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Umweltaktivisten verlassen die Baustelle der Autobahn A100 zusammen mit der Polizei.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Bereits am frühen Morgen stürmten 60 bis 80 Menschen das Baugelände der Autobahn 100 in Berlin. Später versammelten sich demnach weitere rund 200 Menschen an einem anderen Ort der Baustelle.
  • Mindestens 1000 Aktivisten waren nach Polizeiangaben bei einer Fahrraddemo entlang der mehrspurigen Bundesstraßen 1 und 54 in Dortmund dabei. Sie wollten ein Zeichen für Radschnellwege setzen.
  • In Kassel zogen rund 100 Teilnehmer einer Fahrrad-Demo sogar ein Stück über die Autobahn 49. Nach Angaben der Polizei waren die Demonstranten zwischen zwei Ausfahrten etwa 15 Minuten auf der Autobahn unterwegs.
  • Auch in Niedersachsen und Bremen sowie an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt protestierten Hunderte Autobahngegner.
17:22 Uhr

Segelflugzeug in Brandenburg verunglückt

Ein Segelflugzeug ist auf dem Flugplatz Friedersdorf in Brandenburg beim Start aus noch unbekannter Ursache verunglückt. Bei dem Unfall seien die Passagiere, ein Fluglehrer und sein Schüler, schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Menschen, die das Unglück beobachtet hatten, seien ambulant ärztlich und seelsorgerisch betreut worden, berichtete die Polizei. Die Ursache und der Hergang des Unglücks werde nun untersucht.

17:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:28 Uhr

Prinz Edward lacht über Harrys Skandalinterview

Wer ist Oprah Winfrey? Prinz Edward und seine Frau Sophie, Gräfin von Wessex, haben in einem Interview mit "The Telegraph Magazine" mit einem Scherz auf die Frage reagiert, ob sie das TV-Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Talkshowlegende Winfrey gesehen hätten. Der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. und seine Ehefrau sprachen auch über die bewegende Abschiedsfeier für Edwards Vater Prinz Philip im April. Sophie verriet dabei, wie "schön" es war, dass sie nach dem Gottesdienst auf Schloss Windsor ein langes Gespräch mit Harry führen konnte.

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Prinz Edward und seine Frau Sophie haben dass Oprah-Interview angeblich nicht gesehen.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Als sie gefragt wurden, ob sie das Interview mit Oprah Winfrey gesehen hätten, antwortete Prinz Edward "The Telegraph" zufolge lächelnd: "Oprah wer?" Seine Frau fügte demnach lachend hinzu: "Ja, welches Interview?" An einer anderen Stelle des Gesprächs erklärte Sophie, die seit 1999 mit dem Sohn der Queen verheiratet ist, dann zudem über die königliche Familie: "Wir sind immer noch eine Familie, egal was passiert, wir werden es immer sein."

15:53 Uhr

Soldaten schießen auf Dorfbewohner in Myanmar - 20 Tote

Im Süden von Myanmar haben Soldaten der Militärjunta etwa zwanzig Zivilisten getötet. Die Auseinandersetzungen hätten im Ort Hlay Swel in der Reis-Anbauregion Ayeyarwady begonnen, als ein führendes Gemeindemitglied von Junta-Kräften festgenommen und vor den Augen der Einwohner misshandelt worden sei, sagte eine Augenzeugin der dpa am Telefon. Dorfbewohner hätten sich mit Jagd- und Landwirtschaftsgeräten gegen die Junta-Kräfte gestellt. Mindestens 150 voll bewaffnete Soldaten hätten dann auf sie geschossen.

Seit dem Militärputsch am 1. Februar sind bereits mehr als 845 Menschen durch die Militärgewalt ums Leben gekommen. Mehr als 5000 wurden festgenommen. Immer wieder ist von schwerer Folter die Rede. Viele sind auf der Flucht.

15:10 Uhr

Schwarzer von Polizei erschossen - Proteste in Minneapolis

In Minneapols kommt es nach dem Tod eines Afroamerikaners durch die Polizei wieder zu Protesten. Am Freitagabend versammelten sich Menschen zu der Mahnwache für den Mann, der am Donnerstag bei einer Festnahmeaktion von Beamten erschossen worden war. Laut US-Medienberichten gerieten einzelne Demonstranten dabei mit der Polizei aneinander. Auf Bildern war zu sehen, wie Mülltonnen brannten.

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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Nach Angaben der Polizei hatten Beamte den Mann am Donnerstag in einem Parkhaus wegen eines ausstehenden Haftbefehls festnehmen wollen. Beamte hätten bei der Festnahme auf ihn geschossen, er sei noch vor Ort gestorben. Nach bisherigen Ermittlungen habe der Mann aus dem Auto geschossen, erklärte die Polizei weiter. Eine Untersuchung laufe. US-Medien zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen 32 Jahre alten Afroamerikaner, Vater von drei Kindern.

14:33 Uhr

Angreifer massakrieren rund hundert Menschen in Burkina Faso

Bei einem Angriff im Norden von Burkina Faso sind rund hundert Menschen getötet worden. Bei dem nächtlichen Überfall auf die Stadt Solhan in der Provinz Yagha handele es sich um die blutigste Attacke seit dem Beginn der dschihadistischen Gewalt im Jahr 2015, verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Zahl der Toten könne noch steigen.

Unter den Toten seien "Männer und Frauen unterschiedlichen Alters", hieß es aus den Sicherheitskreisen. Demnach hatten die Angreifer zunächst einen Posten von Armee-Unterstützern attackiert. Anschließend seien sie auch auf Häuser von Zivilisten losgegangen und hätten deren Bewohner hingerichtet.

Zuvor hatten Sicherheitskreise aus Burkina Faso einen Angriff auf das nahe der Grenzen zu Mali und Niger gelegenen Dorf Tadaryat gemeldet, bei dem am späten Freitagabend mindestens 14 Menschen getötet worden waren, darunter 13 Zivilisten.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Sarah Platz verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort übernehme ich den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:01 Uhr

Elektrobus-Depot der Verkehrsbetriebe Hannover steht in Flammen

Ein Feuer in einem Elektrobus-Depot der Verkehrsbetriebe Üstra in Hannover führt zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Die Halle und Elektrobusse im Stadtteil Mittelfeld stünden in Flammen, sagt ein Sprecher der Feuerwehr. Die Feuerwehr sei mit einem Großaufgebot ausgerückt. Eine dunkle Rauchwolke steht über dem Stadtteil im Süden Hannovers. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Informationen über Verletzte gibt es bisher nicht. Die Üstra teilt über Twitter mit, dass aufgrund des Feuerwehreinsatzes in Mittelfeld mehrere Haltestellen nicht angefahren werden können.

13:42 Uhr

Klimaaktivisten besetzen Teil der Stadtautobahn in Berlin

Klima- und Umweltaktivisten haben einen Abschnitt der Autobahn 100 in Berlin besetzt. Man habe eine Baustelle im Stadtteil Neukölln blockiert, teilen Aktivisten des Bündnisses Robin Wood mit. Zusammen mit Fridays for Future und anderen Aktivisten demonstriere man gegen den geplanten Ausbau der Autobahn. Die Protestaktion soll Teil eines bundesweiten Aktionswochenendes unter dem Motto "Mobilitätswende Jetzt" sein. Die Aktivisten fordern ein bundesweites Moratorium für den Ausbau von Autobahnen und mehr Geld für Bus, Bahn und Fahrradwege.

Die Polizei Berlin hat die Blockade aufgelöst. Rund 60 bis 80 Personen, die an der Aktion teilgenommen haben, erhalten Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs. Eine zweite Aktion mit rund 200 Teilnehmern in der Kiefholzstraße Ecke Matthesstraße, bei der ein Plakat ausgerollt worden ist, findet teilwiese noch statt, so der rbb.

13:24 Uhr

G7-Finanzminister erzielen Durchbruch für globale Digitalsteuer

Nach jahrelangen Verhandlungen einigen sich die führenden Industrienationen auf wichtige Pfeiler einer weltweiten Digitalsteuer. Das teilt der britische Finanzminister Rishi Sunak nach dem Treffen mit seinen G7-Amtskollegen in London mit. Der Durchbruch ist eine wichtige Grundlage für eine weitere Einigung der G20-Staaten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:15 Uhr

US-Richter kippt kalifornisches Sturmgewehr-Verbot

Der US-Bundesrichter Roger T Benitez hat ein seit mehr als 30 Jahren geltendes Verbot für Sturmgewehre in Kalifornien gekippt. Das Gesetz sei verfassungswidrig, erklärt er in seiner 94-seitigen Urteilsbegründung. US-Bürger besäßen das Recht auf Besitz halbautomatischer Schusswaffen. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom nannte die Entscheidung eine "direkte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit" und kündigte Berufung an.

Das bei US-Bürgern beliebte Gewehr vom Typ AR-15 sei eine "perfekte Kombination aus einer häuslichen Verteidigungswaffe und der Verteidigungsausrüstung des Heimatschutzes", schrieb Benitez. Das Gewehr gleiche insofern "dem Schweizer Taschenmesser". Gouverneur Newson kündigte an, er werde sich "weiterhin für vernünftige Waffengesetze einsetzen, die Leben retten".

12:48 Uhr

Deutscher Junge stürzt auf Mallorca aus Hotel

Ein zehnjähriger Junge aus Deutschland hat sich bei einem Sturz aus dem zweiten Stockwerk eines Hotels auf Mallorca schwere Kopfverletzungen zugezogen. Der Zehnjährige sei aus noch ungeklärter Ursache aus dem Hotel "Bahía Grande" in Cala Millor im Osten der Insel in die Tiefe gestürzt, bestätigt die Polizei einen Bericht der Zeitung "Crónica Balear". Der Junge sei ins Krankenhaus gebracht worden und werde dort auf der Intensivstation behandelt. Sein Zustand sei ernst, aber stabil, teilt das Krankenhaus mit. Woher der Junge in Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

12:25 Uhr

Laschet ist offen für Verzicht auf Kurzstreckenflüge - unter Bedingungen

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, wäre unter Bedingungen offen für einen Verzicht auf innerdeutschen Flugverkehr zur Bekämpfung des Klimawandels. "Ok, bin ich dabei, wenn wir uns anders schnell bewegen können", sagt Laschet mit Blick auf einen von den Grünen in die Debatte gebrachten Verzicht auf innerdeutsche Flüge bei der Landesvertreterversammlung der NRW-CDU in Düsseldorf.

Dazu müssten aber zwingend Alternativen geschaffen werden. "Wir wollen, dass man schnell von Düsseldorf nach Berlin fahren kann", erklärt Laschet. In Frankreich sorge etwa der Schnellzug TGV dafür, dass sich Flüge nicht mehr lohnten. Wenn aber in Deutschland neue Bahnstrecken gebaut würden, gründeten die Grünen vor Ort Bürgerinitiativen gegen einen Ausbau. Deutschland müsse indes schneller werden bei Plan- und Genehmigungsverfahren, sagt Laschet. Er wolle nicht für Verbote, Verzicht oder Verlust stehen, sondern für neue Ideen und Innovationen.

12:04 Uhr

Unbekannter verübt Brandanschlag auf Synagoge - Staatsschutz ermittelt

An der Synagoge in Ulm ist ein Feuer gelegt worden. Am Morgen beobachtet ein Zeuge einen Mann, wie dieser aus einer Flasche eine Flüssigkeit an der Fassade der Synagoge ausleert und anzündet. Dies berichtet die Polizei. Da der Zeuge sofort die Feuerwehr verständigt hat, wird das Feuer schnell gelöscht. So ist laut Polizei ein nur geringer Schaden an der Fassade und einer Glasscheibe entstanden.

An einer Seite des Gebäudes der jüdischen Gemeinde ist ein dunkler Rußfleck zu sehen. Wegen versuchter Brandstiftung ermittelt auch der Staatsschutz. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren, heißt es von der Polizei. Die Höhe des Schadens und der Hintergrund der Tat sind noch unklar.

11:40 Uhr

Merkel: Haben die geeigneten Instrumente für Klimaschutz in der Hand

Zum Tag der Umwelt: Kanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung von weniger weggeworfenem Plastik für die Umwelt in ihrer wöchentlichen Videobotschaft betont. Das Motto des Aktionstags in diesem Jahr ist "Nein zu Wegwerf-Plastik - ja zu Mehrweg!". Dies sei sehr aktuell, da viele Wegwerfprodukte wie Trinkhalme oder Wattestäbchen in der EU ab Juli nicht mehr produziert werden dürften, sagt Merkel. "Wir werden feststellen: Der Verzicht wird leichtfallen und unsere Umwelt sehr entlasten."

Jetzt und die nächsten Jahre komme es darauf an, entschlossen zu handeln - für den Erhalt unserer Umwelt, unserer eigenen Lebensgrundlagen, und für die nachfolgenden Generationen überall auf der Welt, betont die Kanzlerin. "Die geeigneten Instrumente dafür haben wir in der Hand." Dazu gehörten ein effektiver CO2-Preis, der Ausstieg aus der Kohleverstromung, der verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien und der Umstieg auf E-Mobilität. "Diese Ziele sind ambitioniert, aber wir können sie erreichen", sagt Merkel.

11:15 Uhr

Thüringer Verfassungsschutzchef vergleicht Maaßen mit Höcke

Der Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, fällt über den CDU-Bundestagskandidaten ein scharfes Urteil: Maaßen benutze laut Kramer "klassische antisemitische Stereotype" und verwende "doppeldeutige Begriffe". Das sagt er gegenüber dem "Tagesspiegel".

Solche Äußerungen seien bekannt vom Thüringer AfD-Chef Björn Höcke oder von AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland und "eine beliebte Methode der Neuen Rechten", so Kramer. Er hätte sich gewünscht, dass "insbesondere die Antisemitismusbeauftragten sich der Bewertung angenommen hätten".

10:50 Uhr

Herero-Chief will Deutschland bei Steinmeier-Besuch in Namibia "bloßstellen"

Der traditionelle Herero-Chief Vikuii Reinhard Rukoro kündigt Massenproteste gegen den geplanten Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Windhoek an. Das Staatsoberhaupt will bei dem Besuch offiziell um Vergebung für die deutschen Kolonialverbrechen im heutigen Namibia bitten. Sollte Steinmeier die Bitte um Entschuldigung im namibischen Parlament aussprechen, würden Oppositionspolitiker den Saal verlassen, sagt Rukoro der "Bild"-Zeitung. Zudem werde es vor dem Gebäude Massendemonstrationen der Herero und Nama geben.

"Ich werde Deutschland bloßstellen", betont Rukoro, der zu den führenden Kritikern des Versöhnungsabkommens zwischen Deutschland und Namibia zur Aufarbeitung der blutigen deutschen Kolonialgeschichte gehört. Er wolle Deutschland "der Peinlichkeit aussetzen, dass sie ein Abkommen geschlossen haben über den Genozid an Hereros und Namas, das ratifiziert wurde von einem Parlament, das aus Swapo-Leuten und Ovambos besteht, die nichts über den Genozid wissen", führt Rukoro aus.

10:28 Uhr

Gewitter unterbricht No Angels-Livestream

Eigentlich wollen die No Angels am vergangenen Abend bei RTL im Livestream über ihre Zukunft als Girlgroup quatschen. Doch ein heftiges Gewitter macht den Frauen einen Strich durch die Rechnung - das Interview wurde unterbrochen. "Wir haben das No Angels-Konzert über das normale Handynetz zu den Zuschauerinnen und Zuschauern gesendet", erklärte ein Techniker auf der Website des Kölner Senders.

"Dieses Netz besteht aus einzelnen Zellen, die wiederum mit größeren Zellen verbunden sind. Die hängen dann an einem riesengroßen Zentralserver. So wählt sich auch jedes normale Handy ins Internet. Bei einem so großen Unwetter kann es schon mal vorkommen, dass die Verbindung der Zellen nicht mehr funktioniert. Genau das war heute das Problem, zu viele Zellen waren nicht mehr miteinander verbunden und unsere Sendung konnten wir nicht komplett live übertragen." Später wurde das Interview dann noch auf rtl.de eingestellt.

10:11 Uhr

Sieben Bergleute nach Minenunglück in Mexiko verschüttet

Bei einem Minenunglück im Norden Mexikos sind mindestens sieben Bergleute verschüttet worden. Wie die Behörden im Bundesstaat Coahuila mitteilen, werden die Arbeiter seit einem Unfall in dem Bergwerk in der Gemeinde Múzquiz vermisst. Vorläufigen Untersuchungen zufolge ist es nach Überschwemmungen in der Mine zu dem Unglück gekommen. Nach Behördenangaben sind derzeit Kräfte des Katastrophenschutzes und der Polizei zur Rettung der Bergleute im Einsatz.

Der nördliche Staat Coahuila ist der wichtigste Kohleproduzent Mexikos. Die Sicherheitsbedingungen in den Bergwerken in Mexiko sind oft miserabel, weshalb es immer wieder zu Unfällen kommt. Bei dem bislang schwersten Grubenunglück in der Region starben im Jahr 2006 65 Bergleute bei einer Explosion.

09:46 Uhr

Mädchen stürzt nach Blitzeinschlag und wird angefahren

Nach einem Blitzeinschlag ist ein Kind mit seinem Fahrrad in Düsseldorf gestürzt und von einem Auto angefahren worden. Das zwölfjährige Mädchen sei lebensgefährlich verletzt worden, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilt. Demnach ist ein Blitz am Abend nahe der Gruppe aus mehreren Radfahrern auf einer Straße im Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe eingeschlagen. Getroffen worden sei niemand.

Das Kind sei gestürzt und auf die Fahrbahn geraten, wo es von einem Auto erfasst wurde, wie auch ein Sprecher der Polizei mitteilt. Erste Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass das Kind vor dem Zusammenstoß Kontakt mit Strom des in der Nähe in den Boden eingeschlagenen Blitzes gehabt habe, so die Feuerwehr. Die Mutter des Kindes, die auch unter den Radfahrern war, ist wegen eines Schocks ebenfalls in Krankenhaus.

09:25 Uhr

Nigeria kündigt Twitter-Blockade per Tweet an

Nigeria hat eine unbefristete Twitter-Blockade angekündigt. Der Online-Dienst werde "auf unbestimmte Zeit außer Anwendung gesetzt", erklärt das Informationsministerium. Grund sei die "andauernde Nutzung der Plattform für Aktivitäten, die dazu geeignet sind, die gemeinschaftliche Existenz Nigerias zu untergraben". Die Ankündigung erfolgt zwei Tage, nachdem Twitter einen Beitrag des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari wegen Regelverstößen entfernte. Menschenrechtsaktivisten prangern die Twitter-Blockade als Angriff auf die Meinungsfreiheit an.

Nach der Ankündigung der Blockade war Twitter in Nigeria zunächst noch über das Internet erreichbar. Ein Vertreter des Informationsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP auf Nachfrage, er könne sich nicht zu "technischen Details" äußern. Der Experte Bulama Bukarti vom Tony Blair Institute for Global Change twitterte, bei der Blockade handele es sich um den "Höhepunkt der Mundtotmachung der Meinungsfreiheit, wie sie nur in Diktaturen passieren kann". Die Entscheidung werde "in die Geschichte eingehen als einer von Buharis größten Fehlern und als PR-Desaster".

09:07 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

Kaltes Frühjahr lässt die Heizkostenrechnung steigen

Das ungewöhnlich kühle Frühjahr 2021 hat viele Haushalte in Deutschland bei den Heizkosten kalt erwischt. Vor allem Verbraucher mit Gasheizungen müssen nach Berechnungen der Vergleichsportale Check24 und Verivox deutlich tiefer in der Tasche greifen. Ein Musterhaushalt, der sein Reihenhaus mit Gas heizt, für den Zeitraum von September bis Mai 1256 Euro - Zehn Prozent mehr als in der vorangegangenen Heizperiode. Verivox kommt auf einer etwas anderen Berechnungsgrundlage für eine Familie auf 7,1 Prozent höhere Heizkosten.

Von September bis Mai ergibt sich auf Basis der Daten des Deutschen Wetterdienstes ein um 11 Prozent höherer Heizbedarf als in der Vorjahresperiode. Im Mai hätten die Haushalte im Durchschnitt fast ein Viertel mehr Energie für die warme Wohnung aufwenden müssen als im Mai 2020. Im Durchschnitt ist das Heizen mit Gas in der aktuellen Heizperiode 14 Prozent teurer gewesen als Heizen mit Öl. Der Check24-Musterhaushalt zahlte demnach 1105 Euro fürs Heizen mit Öl, 151 Euro weniger als bei einer Gasheizung.

08:31 Uhr

Umgebaute Kaugummi-Automaten retten Bienen

Umgebaute Kaugummi-Automaten mit 50 Cent füttern und damit einen kleinen Beitrag gegen das Bienensterben leisten: Für ein Projekt, das im Herbst 2019 in Dortmund mit einer einzelnen umfunktionierten Kiste startete, haben sich inzwischen überall in Deutschland Mitstreiter gefunden, berichtet Initiator Sebastian Everding. Nachfragen kommen von Grundschulen, Kitas, Gemeinden, Vereinen, Firmen, Privatpersonen, Familienzentren, einem SOS-Kinderdorf oder auch Bestattungsunternehmern.

Der 100. Automat wurde kürzlich in Berlin vor einer Bezirkszentralbibliothek montiert, schildert Everding. Mehr als 60 Interessenten stehen noch auf der Warteliste für eine der knallgelben Kisten. Der Handwerksmeister arbeitet die ausrangierten Automaten in seiner kleinen Manufaktur in Dortmund auf und funktioniert sie um. Saatgutmischungen oder Blumenzwiebeln stecken in wiederverwertbaren Kapseln und sollen Wild- und Honigbienen in Zeiten von Flächenversiegelung, Pestizideinsatz und Monokulturen auf vielen Grünflächen das Überleben erleichtern.

08:14 Uhr

Habeck verteidigt Aussagen zu Waffenlieferungen an die Ukraine

Der Grünenvorsitzende Robert Habeck wehrt sich gegen Kritik an seinen Äußerungen, für die Lieferung bestimmter Defensivwaffen an die Ukraine offen zu sein. "Alle reden dauernd von mehr europäischer Souveränität. Ich auch. Wenn diese Rede irgendeinen Sinn hat, dann muss sich das doch zum Beispiel im Donbass beweisen", sagt Habeck in einem Gespräch in der aktuellen Ausgabe des Spiegel.

Die Lösung des Kriegs müsse natürlich diplomatisch erfolgen. "Aber solange das nicht der Fall ist, sterben dort Menschen. Und ich finde, es ist eine gute Sache, einen Beitrag zu leisten, damit möglichst wenige sterben", sagt Habeck. Der grüne Parteichef hat während einer Ukrainereise gesagt, man könne dem Land Defensivwaffen zur Selbstverteidigung schwer verwehren.

07:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist internationaler Tag der Umwelt. In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen Weltumwelttag erklärt. In diesem Jahr lautet das Motto: "Nein zu Wegwerf-Plastik - ja zu Mehrweg!". In Deutschland werden stündlich rund zwei Millionen Plastikflaschen verbraucht - jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 210 Einweg-Flaschen pro Jahr, wie die Deutsche Umwelthilfe berichtet. Das verbraucht Ressourcen, belastet das Klima und erzeugt Unmengen an Abfall. Dabei entspricht das Prinzip Wegwerf-Plastik gar nicht der überwiegenden Meinung der Deutschen. Eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt belegt nämlich, dass es 82 Prozent der Befragten "richtig und sinnvoll" findet, im Sinne von mehr Umweltschutz Einwegprodukte wie Plastikhalme oder -becher zu verbieten. Langsam setzt sich der Sinneswandel durch: Am 3. Juli tritt in der EU das 2019 beschlossene Verbot bestimmter Plastik-Wegwerfartikel in Kraft, darunter auch Plastikbesteck und Plastikteller. In den kommenden Jahren soll es im Zuge der kürzlich vom Bundesrat abgesegneten Novelle des Verpackungsgesetzes noch weitere Umstellungen zur Vermeidung von Plastikmüll geben.

Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben nur 31 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis, obwohl 82 Prozent einer Organspende gegenüber positiv eingestellt sind.

Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben nur 31 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis, obwohl 82 Prozent einer Organspende gegenüber positiv eingestellt sind.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Außerdem stehen heute diese Themen auf der Tagesordnung:

  • Neben dem Weltumwelttag ist heute auch Tag der Organspende. Wir haben mit der Leiterin der Essener Transplantationsmedizin über ihre Arbeit gesprochen. Sie weiß, wie wichtig Organspendeausweise sind.
  • Außerdem finden heute zahlreiche Landesparteitage statt: Darunter Parteitage der AfD Berlin, der SPD Thüringen, der CDU Nordrhein-Westfalen und der FDP Niedersachsen.
  • Zum Wahlkampf-Auftakt der SPD startet das digitale Campaign Camp mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Generalsekretär Lars Klingbeil sowie den beiden Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.
  • Die Sperrung des EU-Luftraums für belarussische Fluggesellschaften tritt in Kraft.
  • Der vierte und letzte Tag des internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg startet mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Es sollen die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auch in Zeiten massiver Spannungen ausgelotet werden. Das Forum bezeichnet sich gerne als das russische Davos.

  • Drei deutsche Tennisprofis haben die Chance auf das Achtelfinale bei den French Open in Paris.

Bis zum Nachmittag werde ich Sie mit spannenden und unterhaltsamen Neuigkeiten versorgen. Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich gerne unter: sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

07:02 Uhr

Wochenende bringt Blitz, Donner - und Sonne

Nachdem die nächtlichen Unwetter im Westen die Einsatzkräfte in Atem gehalten haben, startet auch das Wochenende in weiten Teilen Deutschlands schwül-warm und gewittrig. Von der Mitte Deutschlands bis in den Süden und Südosten hinein sind erneute Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sind möglich, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Über viel Sonne und nur wenig Wolken kann sich lediglich der Nordosten freuen. Heute wird es bis zu 28 Grad warm, morgen liegen die Höchstwerte zwischen 20 und 27 Grad. Ähnlich beginnt die neue Woche. Es wird der Vorhersage zufolge frühsommerlich und wechselhaft, tagsüber ziehen auch wieder Schauer und Gewitter auf. Das Unwetterpotenzial nimmt nach dem Wochenende jedoch merklich ab, nur lokal sind weiter stärkere Gewitter mit Starkregen möglich. Es wird 20 bis 27 Grad warm, die höchsten Werte sind im Osten zu erwarten.

06:44 Uhr

Warum junge Frauen dreimal häufiger in Therapie sind als Männer

Junge Frauen im Alter von 17 Jahren sind besonders häufig in psychotherapeutischer Behandlung. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf eine Analyse der Krankenkasse Barmer unter Versicherten im Alter von bis zu 25 Jahren. Im Jahr 2019 waren demnach 4,8 Prozent aller 17-jährigen Frauen in einer klassischen Psychotherapie - dreimal mehr als bei gleichaltrigen männlichen Jugendlichen. Unter ihnen sind es nur 1,5 Prozent.

"Depressionen sind der häufigste Grund für eine psychotherapeutische Behandlung", sagt Barmer-Expertin Ursula Marschall der Zeitung. Dass vor allem junge Frauen davon betroffen seien, könnte unter anderem an dem engen Zusammenhang von Depressionen und dem Hormonhaushalt hängen. Dieser verändere sich in der Pubertät. Darüber hinaus spielen der Expertin zufolge auch gesellschaftliche Einflüsse und zweifelhafte Vorbilder in den Online-Medien eine Rolle. Junge Frauen seien daher auch vergleichsweise häufig wegen Essstörungen in Behandlung.

06:19 Uhr

Unwetter im Westen hält Einsatzkräfte in Atem - Ein Mensch stirbt

Unwetter mit Sturmböen und heftigem Regen beschäftigen am Freitagabend im Westen Deutschlands ganze Hundertschaften an Einsatzkräften und kosten mindestens einen Menschen das Leben. Nach Angaben der Polizei ist in Stuttgart ein 65-jähriger Arbeiter auf einer Tunnelbaustelle gestorben, nachdem ein Gerüst vom Wasser weggerissen worden war.

In der nordrhein-westfälischen Hauptstadt Düsseldorf ist ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße gestürzt und daraufhin von einem Auto angefahren worden. Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitten hat, liegt mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Zahlreiche Keller sind vollgelaufen und Hänge abgerutscht. In Köln ist es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter gekommen.

06:01 Uhr
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