Samstag, 06. März 2021Der Tag

mit Hedviga Nyarsik
Hedviga Nyarsik
22:31 Uhr

Das war Samstag, der 6. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

der Samstag neigt sich dem Ende. Doch bevor ich Sie in eine erholsame Nacht entlasse, möchte ich Ihnen noch folgende Lektüre ans Herz legen. Stichwort: lesenswert!

Das war's von mir für heute. Morgen Nachmittag bin ich wieder in alter Frische für Sie da. Gute Nacht!

22:10 Uhr

120 Menschen sterben bei schweren Gefechten im Jemen

Bei schweren Gefechten um die ölreiche Provinz Marib im Jemen sind innerhalb von 24 Stunden mindestens 120 Kämpfer der Huthi-Rebellen getötet worden. Sie würden mit Angriffen an mehreren Fronten versuchen, die strategisch wichtige Stadt einzunehmen, hieß es aus Militärkreisen. Zu den Opfern auf Seiten der Regierungstruppen gab es keine Angaben. Der Rebellen-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete unterdessen von Luftangriffen des von Saudi-Arabien angeführten Bündnisses, das im Land an der Seite der jemenitischen Regierung gegen die Huthis kämpft. Mit der Offensive der Rebellen auf Marib toben dort die schwersten Kämpfe seit 2018. Die schiitischen Huthis, die vom Iran unterstützt werden, konnten in der östlich der Hauptstadt Sanaa gelegenen Provinz zahlreiche Gebiete einnehmen und diese auch bei Gegenangriffen der Regierung halten. Zugleich verstärkten sie ihre Angriffe auf das benachbarte Saudi-Arabien.

Die Huthis kontrollieren große Teile des Nordjemen und Gebiete, in denen etwa 70 Prozent der Bevölkerung leben. Marib ist dort die letzte große von der Regierung kontrollierte Provinz und von strategisch wichtiger Bedeutung. Sollten die Rebellen die Stadt einnehmen, hätten sie die Kontrolle über einen Großteil der Öl- und Gasproduktion des verarmten Landes.

21:27 Uhr

Lkw-Reifen geplatzt - 20 Tote bei schwerem Verkehrsunfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Ägypten sind 20 Menschen ums Leben gekommen und fünf weitere verletzt worden. Einem Augenzeugen zufolge war der Reifen eines Lastwagens geplatzt, der daraufhin auf die Gegenspur geriet und frontal mit einem Minibus zusammenstieß, wie die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram berichtet. Wegen des Staus nach dem Unfall habe sich die Ankunft des ersten Krankenwagens um eine Viertelstunde verzögert. Der Fahrer des Lastwagens wurde laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft festgenommen.

  • In Ägypten sterben jedes Jahr rund 12.000 Menschen bei Verkehrsunfällen - etwa viermal so viele wie in Deutschland.
  • Regeln wie die Anschnallpflicht im Auto oder das Tragen von Helmen für Motorradfahrer sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen werden auch mangels Polizisten auf den Straßen des Landes kaum durchgesetzt.
  • Zudem gibt es kaum Standards für Fahrzeugsicherheit, viele Autos sind ohne Sicherheitsausstattung wie Airbags und Antiblockiersystem (ABS) unterwegs.
  • Bei Unfällen in abgelegeneren Gegenden müssen die Opfer außerdem oft lange auf Hilfe warten.
20:40 Uhr

Gleitschirmpilot stürzt in Tirol ab - aus 50 Metern Höhe

Tragischer Unfall in den Alpen: Ein deutscher Gleitschirmpilot ist im Zillertal in Österreich aus 50 Metern Höhe abgestürzt und schwer verletzt worden. Bei dem 40-Jährigen war der Gleitschirm nach Angaben der Polizei kurz nach dem Start in Perler auf rund 1120 Metern Höhe zusammengeklappt und zu Boden gegangen. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Innsbruck gebracht. Er wohnt und arbeitet im Zillertal, wie ein Polizeisprecher sagte. Was das Unglück ausgelöst hat, war zunächst unklar.

20:05 Uhr

Riesenauge in Genf mahnt Politiker an ihren Einsatz im Klimawandel

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picture alliance/dpa/KEYSTONE

Klima-Aktivisten haben auf einem Platz in Genf eine 20 mal 30 Meter große Fahne mit einem riesigen Auge gehisst. Das Bild des Auges ist nach Angaben der Organisatoren aus 13.250 Porträtfotos und Mitteilungen von Menschen aus mehr als 190 Ländern zusammengesetzt. Die Botschaft: "We are watching" - wir beobachten euch. Damit wollen die Aktivisten Politikerinnen und Politiker daran erinnern, dass ihr Einsatz für klimafreundliche Politik genau beobachtet wird. Die Fahne war schon mal bei der UN-Klimakonferenz 2019 in Madrid und bei anderen Anlässen zu sehen.

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Die riesige Fahne besteht aus mehr als 13.000 Porträtfotos und Mitteilungen von Menschen aus rund 190 Ländern.

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

19:36 Uhr

Trump will nicht mehr in republikanischer Spendenwerbung auftauchen

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat von drei großen Republikaner-Organisationen verlangt, nicht mehr seinen Namen oder sein Abbild für Spendenwerbung zu verwenden. Entsprechende Schreiben seien ans Nationale Komitee der Partei sowie zwei mit den Kongresswahlen befasste Gruppen gegangen, sagte ein Trump-Berater. Der Ex-Präsident sei verärgert darüber, dass die Gruppen republikanische Abgeordnete unterstützten, die zusammen mit den Demokraten für seine Amtsenthebung gestimmt hätten. Trump selbst sammelt Gelder über seine Organisation Save America ein. Damit sollen bei der Kongresswahl im kommenden Jahr ausgewählte Republikaner unterstützt werden.

18:57 Uhr

Koks und Glücksspiel: Polizei löst illegale Pokerrunde in Berlin auf

Auch ohne Pandemie, wäre diese nächtliche Partyrunde höchst illegal: 19 Männer und eine Frau haben auf zwei Etagen einer Maisonettewohnung in Berlin-Kreuzberg Poker und andere Glücksspiele gespielt. Die Polizei beendete das Treffen am Freitagabend, wie die Behörde heute mitteilt. Demnach beschlagnahmten die Beamten knapp 8000 Euro und "16 Gefäße mit mutmaßlichem Kokain, zwei Tütchen mit Cannabis sowie 29 leere Gefäße, die zur Aufbewahrung von Drogen genutzt werden, eine Schreckschusswaffe und einen Schlagring". Auch der Pokertisch und sieben Spielautomaten seien sichergestellt worden. Niemand der Anwesenden im Alter von 23 bis 56 Jahren habe sich an die Corona-Regeln gehalten. Die Polizei stellte Strafanzeigen wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung.

18:22 Uhr

Hunderte Rinder erst monatelang auf Schiff eingepfercht - dann notgeschlachtet

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via REUTERS

Ein trauriges Schicksal ereilte diese 900 Rinder auf einem Schiff: Sie waren rund zweieinhalb Monaten auf einem Frachter auf dem Mittelmeer eingepfercht und wurden schließlich in Spanien notgeschlachtet und entsorgt. Ursprünglich sollten die Tiere im Dezember von Spanien in die Türkei exportiert werden, wo sie jedoch wegen des Verdachts auf die Blauzungenkrankheit nicht entladen werden durften. Nach vielem Hin und Her kehrte der Frachter "Karim Allah" nun zum Hafen von Cartagena in Südspanien zurück. Dort begann heute die Entladung der Tiere, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Sie sollten direkt in einem Zelt an der Mole getötet und die Kadaver entsorgt werden, berichteten spanische Medien.

Während der Monate auf See seien bereits 22 Rinder verendet. Ein Verkauf der Tiere in Spanien sei nicht möglich, weil die Einfuhr lebender Rinder von außerhalb der EU verboten sei. Ein weiterer Transport in ein Drittland sei den Tieren aber nicht mehr zuzumuten, hatten die Sanitärbehörden nach einer Inspektion in Cartagena mitgeteilt, wie die Zeitung "El País" berichtete. Ein Gericht in Madrid genehmigte daraufhin am Freitag die Notschlachtung.

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Monatelang sind die Tiere auf diesem Frachter eingesperrt.

(Foto: REUTERS)

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Eng an eng müssen die Rinder so ausharren bis sie schließlich geschlachtet werden.

(Foto: via REUTERS)

17:47 Uhr

Ermittlungen gegen Polizisten nach wilder Verfolgungsjagd in Hamburg

Ein Mann rennt durch einen Park, ein Streifenwagen jagt ihm hinterher: Ein Handyvideo über eine wilde Verfolgungsjagd zwischen einem Streifenwagen und einem davonlaufenden Jugendlichen in einem Hamburger Park löst Ende Februar eine Debatte darüber aus, wie hart Beamte gegen Corona-Verstöße vorgehen dürfen - und bringt die Hamburger Polizei in Erklärungsnot. Nun hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet: "Aufgrund einer Anzeige eines Bürgers ist jetzt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung anhängig. Der Sachverhalt wird aufgeklärt und rechtlich geprüft", sagte Staatsanwältin Liddy Oechtering der "Bild"-Zeitung. Der Anzeigende hatte allerdings demnach den Vorwurf des versuchten Totschlags erhoben. Die Behörde prüft aber den Nötigungsverdacht.

Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Streifenwagen mit Sirene und Blaulicht einem flüchtenden Jugendlichen hinterherrast. Während der Fahrt bricht das Auto mit dem Heck nach links aus, schrammt dabei knapp an zwei rennenden Beamten vorbei. Dann fährt es über eine Bodenwelle, scheint einen Teil des Unterbodens zu verlieren. Die Filmaufnahmen zeigen, dass der Abstand zwischen dem Flüchtenden und dem Fahrzeug teilweise nur wenige Zentimeter beträgt.

17:13 Uhr

Blausäure-Gefahr: Produzent Clasen ruft Bio-Mandeln zurück

Der Hersteller Clasen hat Mandelkerne zurückgerufen. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Bittermandeln in den Packungen befinden können", teilt das Portal Lebensmittelwarnung.de mit. Das in Bittermandeln enthaltende Amygdalin setze bei der Verdauung Blausäure frei und könne Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen und Erbrechen auslösen. Die Mandelkerne wurden in Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft.

Betroffen sind die Produkte:

  • "Clasen Bio Mandelkerne 200 Gramm" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2021 und der Chargennummer 70108662
  • "Clasen Bio Nusskernmischung 200 Gramm" der Charge 70110732 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.10.2021
  • "Clasen Bio Premium Studentenfutter 125 Gramm" mit der Chargennummer 70109372, mindestens haltbar bis zum 25.09.2021
  • Auch die 200-Gramm-Packungen der Produkte "Edeka Bio Mandeln" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23.11.2021 und das "Edeka Bio Studentenfutter", mindestens haltbar bis zum 23.01.2022, wurden zurückgerufen.
16:29 Uhr

Teufelsanbetung? Christen demonstrieren gegen Eurovision-Song "El Diablo"

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Auf dem Plakat der Demonstrantin heißt es: "Frieden, nein zu El Diablo."

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Teuflisch gut oder einfach nur teuflisch? Der zyprische Eurovision-Song "El Diablo" spaltet die Geister im Land. Religiöse Gruppen halten das Lied für Teufelsanbetung und haben deshalb in der Hauptstadt Nikosia vor der Zentrale des zyprischen Staatssenders RIK demonstriert. Sie hielten Transparente mit Aufschriften wie "Friedlich Nein zu El Diablo" und "Zypern liebt Christus" in die Höhe.

"El Diablo" sorgt in Zypern für Aufregung, seit vor einer Woche eine anonyme telefonische Drohung einging, bei der es hieß, der Staatssender werde deswegen angezündet. Eine Online-Petition gegen den Song erzielte in der Folge fast 19.000 Unterschriften. Auch die zyprische Kirche hat sich eingeschaltet und fordert, den Song zurückzuziehen. Der Sender jedoch hält an "El Diablo" fest und verteidigt sich: Es gehe in dem Lied nicht etwa um die Huldigung des Teufels, sondern darum, dass eine Frau versuche, sich von einem schlechten, bösen Mann zu trennen.

Und wie so oft: Wenn sich zwei streiten, freut sich die Dritte: Denn die Interpretin des umstrittenen Songs gewann aufgrund der aufgebrachten Debatte stark an Popularität. "Wir haben in nur wenigen Tagen eine Million Youtube-Views erreicht!", jubelte die griechische Sängerin Elena Tsagrinou am Samstagabend auf Twitter.

15:48 Uhr

Demonstranten in Myanmar wollen Polizei mit Frauenkleidung austricksen

Bei den Protesten gegen den Militärputsch in Myanmar versuchen Regimegegner, Polizisten und Soldaten mithilfe eines Volksglaubens bei der Verfolgung von Demonstranten aufzuhalten. Demonstranten hängen an Wäscheleinen quer über den Straßen Frauenkleidung wie die traditionellen Longyi-Wickelröcke oder auch Unterwäsche auf. Hintergrund ist der verbreitete Glaube, Männer würden nach dem Unterqueren von Frauenkleidung vom Pech verfolgt. Tatsächlich zeigen in sozialen Medien verbreitete Videos, wie Polizisten zunächst die Wäscheleinen beseitigen, bevor sie ihren Weg fortsetzen.

"Die jüngere Generation glaubt heute nicht mehr daran, aber die Soldaten schon, und das ist ihre Schwäche", sagte eine 20 Jahre alter Demonstrant, der aus Furcht vor Repressionen anonym bleiben wollte. "Deswegen haben wir mehr Zeit zum Weglaufen, wenn sie hinter uns her sind." Seit dem Militärputsch am 1. Februar ist Myanmar in Aufruhr. Polizei und Militär gehen zunehmend härter gegen die anhaltenden Massenproteste vor. Insgesamt wurden den UN zufolge bislang mehr als 50 Demonstranten getötet und rund 1700 Menschen festgenommen.

15:10 Uhr

Rekord-Drogenfund: Fahnder beschlagnahmen 17 Tonnen Cannabis

Insgesamt 17 Tonnen Cannabis im Schwarzmarktwert von mehr als 30 Millionen Euro haben Fahnder im westafrikanischen Land Niger beschlagnahmt. Vorausgegangen waren mehrmonatige Ermittlungen der nigrischen Behörden, erklärte Generalstaatsanwalt Sayabou Maman. Das in einem Vorort der Hauptstadt Niamey konfiszierte Rauschgift stammt nach Behördenangaben aus dem Libanon und wurde über den Hafen Lomé in Togo geschmuggelt. Es sollte im Niger aufbereitet und dann an weitere Bestimmungsorte gehen. Im Sahelstaat Niger sind diverse Banden aktiv, die sich auf den Schmuggel von Drogen, aber auch auf das Schleusen von Migranten spezialisiert haben.

14:35 Uhr

Tausende Australier feiern Gay Pride ohne Corona-Sorgen

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REUTERS

Farbenfroh und ausgelassen: Im großen Cricket Ground von Sydney haben sich Tausende Menschen zur alljährlichen Gay Pride versammelt, die völlig ohne Corona-Sorgen über die Bühne ging. Wegen der Pandemie wurde die Parade für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen mit ihren 5000 Teilnehmern von der Innenstadt in das Stadion verlegt. Das Ereignis zog 36.000 Zuschauer an.

Seit 48 Stunden hatte es im gesamten Bundesstaat New South Wales keine einzige gemeldete Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Die Einwohner von Sydney waren auch deshalb in Feierlaune, weil ihr Land im internationalen Vergleich im Umgang mit der Corona-Krise gut abschneidet. Seit Pandemie-Beginn wurden in dem Land mit 25 Millionen Einwohnern nur 29.000 Infektionen und gut 900 Todesfälle registriert.

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

inzwischen hat sich eine dicke Wolkendecke über Berlin gelegt und meine Kollegin Judith Görs kann ab jetzt ihren wohlverdienten Feierabend - hoffentlich warm eingepackt - genießen. Dafür begleite ich Sie durch den Rest dieses eher tristen Samstags und versorge Sie bis zum späten Abend mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne eine E-Mail unter hedviga.nyarsik[at]nama.de.

13:53 Uhr

Sechs Tote und Dutzende Verletzte bei Busunfall in Polen

Im Südosten Polen hat es bei einem schweren Busunglück mindestens sechs Tote und 41 Verletzte gegeben. Gegen Mitternacht war der Bus in der Nähe der Stadt Przemysl von der Autobahn abgekommen und in einem Graben gelandet, wie örtliche Medien unter Berufung auf Einsatzkräfte berichteten.

Bei den Passagieren handelt es sich um ukrainische Staatsbürger. Der Bus war zur polnisch-ukrainischen Grenze unterwegs. Die Verletzen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Polnische Behörden haben Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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Rettungskräfte bargen die Insassen aus dem Bus.

(Foto: picture alliance / PAP)

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Der Bus war von der Autobahn abgekommen. Warum, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa/PAP)

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Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall auf einer Seite völlig zerstört.

(Foto: picture alliance/dpa/PAP)

13:27 Uhr

Gefeierte Poetin berichtet von Rassismus-Vorfall

Durch ihren Auftritt bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden wurde Amanda Gorman weltweit bekannt. Nun hat die junge Frau, die sich in ihren Texten auch gegen Rassismus und Diskriminierung wendet, auf Twitter berichtet, selbst zum Opfer von Vorverurteilung aufgrund ihres Aussehens geworden zu sein. "Ein Wachmann verfolgte mich heute Abend auf meinem Heimweg", berichtete Gorman. "Er fragte, ob ich dort wohne, weil 'Sie verdächtig aussehen'." Daraufhin habe die 22-Jährige ihren Schlüssel vorgezeigt und mit diesem das Gebäude betreten. "Er ging, ohne sich zu entschuldigen."

Laut Gorman spiegle dies "die Realität von schwarzen Mädchen" wider. In Bezug auf ihre eigene Geschichte schrieb sie: "An einem Tag wirst du eine Ikone genannt, am nächsten eine Bedrohung."

 

13:08 Uhr

Merkels Wahlkreisnachfolger unterstützt Merz

Nach der Bundestagswahl im September will sich Angela Merkel aus der Politik zurückziehen - damit gibt sie auch ihren Wahlkreis in Mecklenburg-­Vorpommern auf. Ihr Nachfolger, Georg Günther, soll den Bundestagssitz für die CDU verteidigen. Laut "Spiegel" ist der 32-Jährige aber eher ein Merz-Unterstützer als ein Fan von Merkel. Bei der Wahl des Parteivorsitzenden habe er Merz wegen dessen Haltung zur AfD, seiner Wirtschaftsexpertise und der "klaren Worte" unterstützt, sagte Günther dem Magazin.

Merkels Politik wolle er nicht einfach kopieren. Stattdessen kritisiert er die Linie. In ihrer Kanzlerschaft hätte manches "definitiv anders aus­sehen" müssen, so Günther. Er und Merkel hätten sich mittlerweile mehrmals ausgetauscht. Die Kanzlerin habe ihm vor seiner Nominierung auch ihre Hilfe angeboten - und eine Glückwunsch-SMS geschickt, nachdem er gewonnen hatte.

12:44 Uhr

Raketen treffen Ölanlagen in Nordsyrien - vier Tote

Raketen haben die behelfsmäßig betriebenen Ölraffinerien im Norden Syriens zerstört und mindestens vier Menschen getötet. 24 weitere seien verletzt worden, meldet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Angriffe wurden demnach von russischen Kriegsschiffen und Verbündeten der syrischen Führung verübt. Es dauerte demnach mehrere Stunden, bis die Brände an rund 30 Öltanks gelöscht werden konnten.

Der Angriff traf den Angaben zufolge Ölraffinerien in der Stadt Dscharablus in Aleppo. Die Ölanlagen im von der Türkei kontrollierten Teil der syrischen Provinz wurden in den vergangenen Monaten wiederholt angegriffen. Weder die russische noch die syrische Regierung bekannten sich dazu.

12:20 Uhr

Kutschaty ist neuer SPD-Landeschef in NRW

Thomas Kutschaty ist der neue Landesvorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband wählte den bisherigen Landtagsfraktionschef bei der elektronischen Abstimmung auf dem digitalen Parteitag mit 400 von 442 gültigen Stimmen. Er war der einzige Kandidat. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:53 Uhr

Heidis Models müssen nicht mehr zu Papa Klum

Vater und Tochter Klum gehen geschäftlich offenbar getrennte Wege: Heidi Klum schickt die Mädchen aus ihrer Sendung "Gemany's next Topmodel" nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Vater Günther Klum nicht mehr zu dessen Agentur ONEeins Fab, sondern orientiert sie sich offenbar um. Die "Bild" berichtet unter Berufung auf einen Sendersprecher, dass der Vertrag mit ONEeins Fab ausgelaufen sei.

Die Models, die an der derzeit laufenden 16. Staffel der Castingshow teilnehmen, sollen demnach nicht mehr - wie sonst üblich - von Vater Klum betreut werden. Stattdessen liegt die Vermarktung der Nachwuchsmodels bei der Künstleragentur SAM Artists, die zur ProSiebenSat.1-Tochtergesellschaft Seven.One Entertainment Group gehört. In Boulevardmedien wird seit längerem auch über ein privates Zerwürfnis zwischen Klum und ihrem Vater spekuliert.

11:29 Uhr

Polizei löst Autotuner-Treffen in Emsland auf

Die Polizei hat in Papenburg im Emsland ein Treffen von Autotunern aufgelöst. In der Spitze seien bis zu 500 Fahrzeuge vor einem Einkaufszentrum zusammengekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Fahrer parkten demnach im Halteverbot, ließen die Motoren aufheulen und lieferten sich kleinere Rennen. Auch die geltenden Corona-Regeln wurden nicht eingehalten.

Die Papenburger Polizei rief die Bereitschaftspolizei zu Hilfe. Insgesamt wurden 27 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet - entweder wegen Fehlverhaltens im Straßenverkehr oder Verstößen gegen den Infektionsschutz. Gegen sieben Autofahrer wurden Platzverweise ausgesprochen. Die Tuner kamen aus Leer, Emden, Oldenburg, Cloppenburg, Westerstede sowie aus den Niederlanden.

11:04 Uhr

Enkel von Paul Klee - Maler Alexander Klee gestorben

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Alexander Klee.

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Der Maler und Grafiker Alexander Klee, Enkel des Malers Paul Klee, ist gestorben. Das Berner Kunstmuseum und das Zentrum Paul Klee würdigten "seinen unabhängigen Geist und seinen lebensklugen Humor" in einer in mehreren Schweizer Zeitungen erschienen Todesanzeige. Demnach ist Klee bereits am 1. März im Alter von 80 Jahren gestorben.

Klee veröffentlichte seine Arbeiten unter anderem unter dem Namen Aljoscha Ségard. Er gehörte zu den Mitbegründern des Zentrums Paul Klee in Bern, das dem Werk seines Großvaters gewidmet ist. Paul Klee (1879-1940) gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Er beschäftigte sich unter anderem mit dem Expressionismus und Kubismus.

10:46 Uhr

Merkel: "Frauen müssen so viel verdienen wie Männer"

Die Kanzlerin ist noch nicht zufrieden mit dem Stand bei der Gleichstellung von Mann und Frau: Vor dem Weltfrauentag am 8. März mahnte Merkel sowohl Wirtschaft als auch Politik zu weiteren Anstrengungen bei dem Thema. "Ein Blick in die Führungsetagen der Wirtschaft, aber auch der Politik, zeigt uns, dass wir jedenfalls noch nicht am Ziel sind", sagte Merkel.

"Talente und Blickwinkel beider Geschlechter" seien allerdings von enormer Bedeutung - "gerade jetzt während der weltweiten Pandemie", so die CDU-Politkerin. Deshalb sei "Parität in allen Bereichen der Gesellschaft" nötig. "Dazu gehört auch: Frauen müssen endlich so viel verdienen können wie Männer."

10:20 Uhr

Papst Franziskus dankt dem Großajatollah im Irak

Papst Franziskus hat den höchsten schiitischen Geistlichen des Irak, Großajatollah Ali al-Sistani, getroffen. In dem 45-minütigen Treffen habe er nach Angaben des Vatikans die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften unterstrichen. Der Argentinier dankte Al-Sistani zudem, dass er sich für die Schwachen und Verfolgten einsetze. Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen in Nadschaf im Südirak statt. Zuvor war gerätselt worden, ob die beiden eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen würden.

Franziskus hatte bereits im Jahr 2019 bei seinem Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein gemeinsames Dokument mit dem Großimam Ägyptens und hohen religiösen Vertreter des sunnitischen Islams, Ahmed al-Tajjib, unterschrieben. Es trug den Titel "Die Brüderlichkeit aller Menschen - Für ein friedliches Zusammenleben in der Welt". Nach dem Treffen mit Al-Sistani machte sich Franziskus auf in die Ebene von Ur - eine Gegend, die auf eine Jahrtausende alte Vergangenheit zurückblickt.

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Im Gespräch: Papst Franziskus und Großajatollah Ali al-Sistani.

(Foto: dpa)

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09:52 Uhr

Sonnenstand löst Fehlalarme in BER-Terminal aus

Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist und bleibt ein Sammelbecken für bauliche Absurditäten: Wie "Spiegel" und RBB berichten, ist am Pannen-Airport nun ein neues Problem mit der Brandmeldeanlage aufgetreten. Scheint die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Hauptterminal, lösen die Sensoren mit Lasertechnik Fehlalarme aus. Da habe ein Flughafensprecher eingeräumt.

Bislang habe es wegen dieses Phänomens zwei Fehlalarme gegeben. Die Detektoren müssten deshalb täglich am späten Nachmittag für eine Stunde abgeschaltet werden. Grundsätzlich funktioniere die Brandmeldeanlage aber, so der Sprecher weiter. Zur Anlage gehörten auch noch Temperaturmesser und Kameras. Auch eine Rauchentwicklung werde korrekt erkannt.

 

09:33 Uhr

Hollywood-Star Nicolas Cage heiratet Japanerin

Nicolas Cage hat Las Vegas wieder einmal als verheirateter Mann verlassen: Der 57-jährige Hollywoodstar und Oscarpreisträger gab der erst 26-jährigen Riko Shibata schon im vergangenen Monat das Jawort - es ist seine bereits fünfte Ehe. Laut der US-Seite "People" bestätigte er aber erst jetzt seinen Schritt vor den Altar in einem Statement. "Es ist wahr und wir sind sehr glücklich", so Cage.

Die beiden hatten sich vor rund einem Jahr in Japan kennengelernt. Zudem liegt der Seite offenbar ein Bild von der Hochzeit vor, das Cage in einem Anzug von Tom Ford zeigt, während seine Frau einen traditionellen japanischen Hochzeitskimono trägt.

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09:11 Uhr

Myanmars Militär feuert Blendgranaten in Menschenmenge

In Myanmar ist das Militär erneut hart gegen Demonstranten vorgegangen. In Yangon, der größten Stadt des Landes, feuerten Sicherheitskräfte Tränengas und Blendgranaten ab, um Proteste gegen den Militärputsch vor einem Monat aufzulösen. Angaben zu Opfern gibt es bisher nicht.

Auch in der Stadt Dawei im Süden wurde demonstriert. Die Menschen forderten auch dort die Freilassung und Wiedereinsetzung der De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Kurz zuvor hatte die UN-Sondergesandte für Myanmar, Christine Schraner Burgener, den UN-Sicherheitsrat zum entschlossenen Vorgehen gegen die Junta aufgefordert. Das Militär müsse in seine Schranken verwiesen werden.

 

08:40 Uhr

Mann überholt Polizeistreife mit falschem Blaulicht

Auf der A5 bei Darmstadt ist ein 60-Jähriger erwischt worden, der sich als Zivilstreife der Polizei ausgab. Laut Polizei raste er mit eingeschaltetem Blaulicht hinter der Windschutzscheibe am Wagen der Beamten vorbei, denen der falsche Kollege offenbar gleich komisch vorkam. Sie nahmen die Verfolgung auf und konnten den Fahrer wenig später auch stoppten. Das Signallicht kassierten sie sofort.

Die "Aufklärung über die Rechtslage und das missbräuchliche Verwenden des Blaulichts" akzeptierte der Mann aber trotzdem nicht, wie es heißt. Der "wenig Einsichtige" habe ohne Blaulicht weiterfahren dürfen.

08:04 Uhr

Angela Merkel bei der "Sendung mit der Maus"?

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Ein Interview mit der Maus wäre vielleicht mal was anderes für die medienerprobte Kanzlerin.

(Foto: imago/ntv.de)

Dieses Interview wäre auf jeden Fall mal was anderes: Armin Maiwald, Miterfinder der "Sendung mit der Maus", würde gerne einmal Bundeskanzlerin Angela Merkel interviewen. "Ich weiß nun wirklich, was Arbeit ist. Ich weiß auch, was ein 24-Stunden-Arbeitstag bedeutet. Aber was diese Frau leistet, ist unmenschlich", sagte der TV-Moderator dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Ich bewundere sie auf eine bestimmte Weise."

Solange sie Bundeskanzlerin sei, sei das zwar "völlig aussichtslos", aber danach würde er sie gern für die "Sendung mit der Maus" interviewen, sagte der 81-Jährige. "Denn es würde mich schon interessieren, was ist das für eine Frau?" Zumindest in den USA sind Auftritte der Politprominenz in Kindersendungen nichts wirklich Ungewöhnliches: Selbst Michelle Obama war mehrmals in der "Muppet Show" zu Gast.

07:39 Uhr

Dubioser Maskendeal - CDU-Mann zieht Konsequenzen

Wegen Korruptionsverdachts im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Schutzmasken zieht sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel einem Medienbericht zufolge aus dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestags zurück. Löbel teilte seine Entscheidung nach Medienberichten dem Fraktionsvorstand der Unions-Fraktion im Bundestag in einem persönlichen Gespräch mit.

Die Parteispitze legte Löbel demzufolge jedoch noch weitere Schritte nahe. So solle er seine Kandidatur für die Bundestagswahl im Dezember in Mannheim zurückziehen. Weil Löbel bereits vom Kreisverband gewählt worden sei, müsse er diesen Schritt aber selbst vollziehen. Der CDU-Abgeordnete soll für die Vermittlung von Masken - etwa an eine Seniorenheim-Kette - insgesamt 250.000 Euro kassiert haben.

07:15 Uhr

Ex-Kollege von Meghan giftet gegen Königshaus

Was da momentan zwischen Harry und Meghan und der britischen Königsfamilie abläuft, könnte auch ein Drehbuchschreiber kaum besser inszenieren. Nun mischt sich in den Streit um Mobbingvorwürfe gegen die ehemalige Schauspielerin auch ein Kollege ein. Patrick J. Adams stand mit Meghan für die Serie "Suits" vor der Kamera - und ergreift per Twitter nun Partei für die Gescholtene.

Es sei "obszön", dass die Königsfamilie die Mobbing-Anschuldigungen gegen Meghan unterstütze und sogar verstärke - und das gegen eine Frau, die dazu "gezwungen wurde, aus dem Vereinigten Königreich zu fliehen, um ihre Familie und ihre psychische Gesundheit zu schützen". Seiner Meinung nach sei dieses "neueste Kapitel" ein Beispiel für die "Schamlosigkeit einer Institution", die "offenbar keinen Anstand" besitze. Zumindest Meghan wird es wohl ganz gern gelesen haben.

Wenn Sie sich im Übrigen für das TV-Interview von Meghan und Harry bei Oprah Winfrey interessieren: RTL sendet das komplette Gespräch am Montag um 15:25 Uhr in einem Exclusiv Spezial.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:56 Uhr

Warnung vor Steinregen - Vulkan in Guatemala bricht aus

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen ist der Vulkan Pacaya in Guatemala ausgebrochen. An dem Vulkan rund 50 Kilometer südlich von Guatemala-Stadt wurden am Freitag - wie schon am Mittwoch - starke Explosionen registriert, wie die Katastrophenschutzbehörde (Conred) mitteilte. Der rund 2500 Meter hohe Berg speit Glut und eine dichte Säule aus Asche und Gas, die eine Höhe von 5500 Metern über dem Meeresspiegel erreichte. Behörden warnen vor herabfallenden Steinfragmenten.

An der Südflanke Pacayas wurden drei Lavaströme von bis zu 1500 Metern Länge gemeldet. Der Wind trägt den Angaben zufolge grobkörnige Asche in westliche und südwestliche Richtung in die umliegenden Gemeinden - auch die gut 30 Kilometer entfernte Bezirkshauptstadt Escuintla könne davon etwas abbekommen.

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In San Vicente Pacaya sitztein Kind vor dem Asche speienden Vulkan auf einem Motorrad.

(Foto: AP)

06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, so langsam geht die Sonne auf am Alex in Berlin. Und zumindest in der Hauptstadt verspricht der Tag, ein schöner zu werden. Sollte es bei Ihnen trüb bleiben, steht der ntv.de-Tag bereit, Sie vor der gröbsten Langeweile daheim zu bewahren. Wenn Sie mögen, werfen Sie gern einen Blick mit mir auf die Themen des Tages:

  • Kritiker der Corona-Maßnahmen protestieren in Leipzig mit einem Autokorso gegen die Beschränkungen - auch ein Gegenprotest ist angekündigt.
  • Zehn Jahre nach dem Reaktorunglück in Fukushima demonstrieren in Berlin geschätzte 200 Atomkraftgegner.
  • Und auch in München wird protestiert - für die vergessenen Künstler in der Pandemie. Das Lichtkunstfestival Time Matters will auf deren Situation in der Krise aufmerksam machen.
  • Papst Franziskus trifft sich mit Ajatollah Ali-Sistani, dem höchsten schiitischen Geistlichen im Irak.
  • In Nordrhein-Westfalen lässt sich der SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty zum neuen Landesvorsitzenden wählen.
  • In der 1. Fußballbundesliga stehen die Partien Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen, Hertha BSC gegen den FC Augsburg, SC Freiburg gegen RB Leipzig, TSG 1899 Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg und Bayern München gegen Borussia Dortmund an.

Bis zum frühen Nachmittag begleite ich Sie heute durch den Nachrichtentag. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an judith.goers[at]nama.de! Kommen Sie gut in den Tag!

06:18 Uhr

Neuer Vorfall mit Boeing 737 Max - aber sichere Landung

Droht da neues Ungemach für Boeings Krisenjet? Nur wenige Monate nach der Wiederzulassung des 737 Max hat es erneut einen Vorfall mit dem Flugzeugmodell gegeben. Bei einem Flug von Miami nach Newark schalteten die Piloten ein Triebwerk wegen möglicher mechanischer Probleme ab, wie die Fluggesellschaft American Airlines mitteilte. Die Maschine sei letztlich jedoch sicher gelandet. Alle Passagiere hätten den Flieger ganz normal verlassen können, auch die Crew sei wohlbehalten.

Boeing erklärte lediglich, dass dem Unternehmen der Vorfall bekannt sei und verwies für weitere Informationen an die Airline. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA kündigte eine Untersuchung an.

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