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Der Tag Sea-Eye rettet 40 Migranten und nimmt Kurs auf Lampedusa

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hat nach eigenen Angaben 40 Menschen von einem überfüllten Schlauchboot im Mittelmeer gerettet. Die Besatzung des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" habe die Migranten am frühen Morgen in internationalen Gewässern entdeckt und an Bord genommen, teilte Sea-Eye mit. Die "Alan Kurdi" nehme nun Kurs auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Dort liege der "nächste sichere Hafen".

"Wir fordern, dass die 40 Menschen an Bord der 'Alan Kurdi', gemäß den internationalen Gesetzen, umgehend an Land gebracht werden können", erklärte Sea-Eye-Sprecherin Carlotta Weibl.

Italien verweigert allerdings Schiffen mit Flüchtlingen inzwischen die Einfahrt in seine Häfen, solange nicht geklärt ist, welche anderen Staaten die Menschen aufnehmen. Die Schiffe liegen deshalb oft tage- oder wochenlang mit den erschöpften Migranten vor der Küste.

Quelle: ntv.de