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Der Tag Shutdown: FBI kann Informanten nicht mehr bezahlen

Donald Trump beschwert sich derzeit nicht nur über die Medien (siehe unten), sondern auch die Demokraten, die seit Wochen den Milliarden für den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko nicht zugestimmt haben. Wie jetzt bekannt wurde, schränkt der aus dem Haushaltsstreit resultierende Shutdown auch die Arbeit des FBI erheblich ein. Die Bundespolizei könne etwa Informanten und Übersetzer nicht mehr bezahlen und auch keine Drogen für verdeckte Einsätze kaufen, prangerten anonyme FBI-Mitarbeiter laut einer Mitteilung ihres Berufsverbandes FBIAA an.

Wenn aber Quellen des FBI nicht mehr bezahlt werden könnten, bestehe das Risiko, "sie und die von ihnen gelieferten Informationen für immer zu verlieren", wurde ein Mitarbeiter zitiert. Ein FBI-Büro beschwerte sich dem Verband zufolge etwa auch darüber, dass es an Geld für DNA-Testsätze, Ersatz-Autoreifen und Kopierpapier fehle. Die Mehrzahl der rund 13.000 FBI-Sonderagenten muss indes weiterhin arbeiten - obwohl sie infolge der Haushaltssperre ihre Gehälter nicht ausgezahlt bekommen.

Quelle: ntv.de

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