Sonntag, 07. März 2021Der Tag

mit Hedviga Nyarsik
Hedviga Nyarsik
22:32 Uhr

Das war Sonntag, der 7. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

so neigt sich der Sonntag dem Ende. Morgen heißt es wieder früh aufstehen - außer für Berliner. Sie können dank des Frauentages ausschlafen. Allen anderen wünsche ich viel Energie für die nächste Woche. Bevor ich Sie nun in eine erholsame Nacht entlasse, möchte ich Ihnen folgende Lektüre ans Herz legen. Lesen lohnt sich!

Das war's von mir. Starten Sie gut in die kommende Woche!

22:12 Uhr

Prozess gegen Ex-US-Polizisten wegen Todes von George Floyd beginnt

Knapp zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd beginnt am Montag in Minneapolis der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin. Zunächst müssen die Geschworenen für den Prozess ausgewählt werden, wofür drei Wochen veranschlagt sind. Chauvin wird unter anderem "Mord zweiten Grades" zur Last gelegt. Das entspricht einem Totschlag in einem besonders schweren Fall und kann mit bis zu 40 Jahren Gefängnis bestraft werden.

Floyds auf einem Handyvideo festgehaltener Tod am 25. Mai 2020 hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt und beispiellose Proteste gegen Polizeigewalt gegen Schwarze ausgelöst. Chauvin hatte dem wegen Falschgeld-Vorwürfen festgenommenen 46-Jährigen rund neun Minuten lang das Knie in den Nacken gedrückt, obwohl Floyd mehr als 20 Mal klagte, er bekomme keine Luft.

21:40 Uhr

Französischer Milliardär stirbt bei Hubschrauberabsturz

Der französische Milliardär und Politiker Olivier Dassault ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der Helikopter mit dem 69-Jährigen an Bord stürzte heute bei Deauville ab. Auch der Pilot kam ums Leben. Dassault war der Sohn von Serge Dassault, der dem gleichnamigen Rüstungskonzern vorstand.

Olivier Dassault gehörte der Republikanischen Partei (LR) an und saß für sie in der Nationalversammlung. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron würdigte ihn auf Twitter als Mann mit vielen Talenten und erklärte: "Sein brutaler Tod ist ein enormer Verlust."

21:07 Uhr

Hobbyfotograf findet Weltkriegsmunition in Baum

Ein Sprengkörper in einem Baum beschäftigt die Polizei im thüringischen Sondershausen. Wie die Polizei in Nordhausen mitteilt, meldete am Vortag ein Hobbyfotograf einen verdächtigen Gegenstand in einer Astgabel. Er gab demnach an, dass es sich um Weltkriegsmunition handeln könnte. Dieser Verdacht erhärtete sich bei Untersuchungen der Polizei. Die Beamten gingen davon aus, dass die Munition im Baum abgelegt wurde. Im Raum steht ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Munition wurde von Spezialisten der Polizei in Erfurt geborgen. Eine Gefahr habe nicht bestanden, erklären die Beamten.

20:34 Uhr

Schwere Explosionen erschüttern Äquatorialguinea - 20 Tote

Bei Explosionen im westafrikanischen Äquatorialguinea sind laut Medienberichten 20 Menschen gestorben, mehrere wurden verletzt. In der Stadt Bata gab es nach Angaben des lokalen Mediums "Ahoraeg.com" drei aufeinanderfolgende Explosionen. Gebäude seien beschädigt worden, Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden. Die Ursache für die Explosionen und die Opferzahl waren demnach zunächst unklar. Auf Bildern und Videos, die auf Twitter verbreitet wurden, waren eine hohe Rauchsäule und fliehende Menschen zu sehen. Nach Berichten des örtlichen Portals "Real Equatorial Guinea" liegt eine Anlage des Militärs in der Nähe der Explosionen.

19:59 Uhr

Zehntausende E-Mail-Server gehackt - wegen Microsoft-Lücke

Wegen einer vor wenigen Tagen bekanntgewordenen Sicherheitslücke sind laut US-Medienberichten Zehntausende E-Mail-Server von Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen Opfer von Hacker-Attacken geworden. Für die Schwachstelle in Microsofts Software Exchange Server gibt es seit vergangenem Mittwoch zwar ein Sicherheitsupdate. Es muss aber von den Kunden installiert werden. Am Freitag ermahnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Tausende deutsche Unternehmen, die Lücke schnell zu stopfen.

Die Angaben zur Zahl der Betroffenen gingen in den Berichten weit auseinander. Weltweit könne es mehr als 250.000 Opfer geben, schrieb das "Wall Street Journal" am Wochenende unter Berufung auf eine informierte Person. Dem Finanzdienst Bloomberg sagte ein mit den Ermittlungen vertrauter ehemaliger US-Beamter, man wisse von mindestens 60.000 betroffenen E-Mail-Servern.

19:17 Uhr

Trickbetrüger klaut Ehering von blinder Seniorin

Bei so viel Unverschämtheit fehlen einem die Worte: Ein Trickdieb hat einer blinden Seniorin den goldenen Ehering und Bargeld gestohlen. Der Mann klingelte an der Wohnung der beinahe 80-Jährigen in Essen und gab sich als Mitglied der Stadtwerke aus, der die Leitungen überprüfen wolle, teilt die Polizei mit. Er wies die Frau an, aus Sicherheitsgründen alle Metallgegenstände abzulegen. Anschließend verschwand er mit seiner Beute, so die Polizei. Die Beamten ermitteln und hoffen auf Augenzeugen aus der Nachbarschaft.

18:44 Uhr
Breaking News

Maskenaffäre: Nüßlein verlässt Unionsfraktion, behält aber Mandat

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein hat mit sofortiger Wirkung seinen Austritt aus der Unionsfraktion erklärt. Er will sein Bundestagsmandat aber bis zum Ende der Wahlperiode behalten, wie Nüßlein in einer persönlichen Erklärung mitteilte, die sein Anwalt übermittelte. Damit ignoriert er die Forderungen von CSU-Chef Markus Söder und CDU-Chef Armin Laschet.

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18:39 Uhr

Trump kommt wohl nach New York - erster Besuch seit Präsidentschaft

Schon heute könnte der ehemalige US-Präsident Donald Trump seit dem Verlassen des Weißen Hauses zum ersten Mal wieder nach New York City kommen. Das berichteten mehrere US-Medien. Die Polizei bereite sich darauf vor, die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Trump Tower in Manhattan zu erhöhen.

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"Black Lives Matter" steht in Großbuchstaben auf der Straße vor dem Trump Tower.

(Foto: REUTERS)

Seit Beginn seiner Kandidatur im Sommer 2015 bis zum Ende seiner Amtszeit kam es vor der Immobilie Trumps immer wieder zu Protesten. Im Juli 2020, inmitten nationaler Proteste für Rassengerechtigkeit, ließ die Stadt die Worte "Black Lives Matter" auf die Straße vor dem Trump Tower malen. Denn obwohl der Ex-Präsident nach wie vor landesweit viele Anhänger hat, wird er im demokratischen New York nur selten bejubelt. Die dortige Staatsanwaltschaft hat zwei Ermittlungen eingeleitet, die Trumps Finanzen prüfen sollen. Das war allerdings erst möglich als er nicht mehr das Amt des Präsidenten inne hatte.

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18:03 Uhr

Elfjähriger fällt von Dach in Schneewehe - und stirbt

In Sibirien ist ein Elfjähriger von einem Dach gefallen und in einer hohen Schneewehe vermutlich erstickt. Der Junge wollte von dem Dach aus in den Schnee springen und war dabei abgerutscht, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Er habe sich selbst nicht mehr befreien können. Retter fanden ihn demnach leblos, nachdem seine Oma ihn als vermisst gemeldet hatte. Spuren einer Gewalttat seien nicht gefunden worden. Der Elfjährige soll bereits vorher vom Dach gesprungen sein, ohne dass etwas passiert war. Zu dem Unglück kam es etwa sechs Autostunden von der Großstadt Krasnojarsk entfernt - etwa 3300 Kilometer östlich von Moskau.

17:25 Uhr

Frau hält Fotoausrüstung für Maschinengewehr - Großeinsatz am Flughafen

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Planespotter versuchen meist möglichst viele verschiedene Flugzeuge zu fotografieren und benutzen dafür lange Teleobjektive.

picture alliance/dpa

Weil eine Frau die Kameraausrüstung von Fotografen für Maschinengewehre gehalten hat, ist es in der Nähe des Frankfurter Flughafens zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wählte die 54-Jährige am Samstagvormittag den Notruf, weil sie dachte, dass zwei Menschen mit Maschinengewehren auf zwei weitere Personen zielen würden. Sie war auf der Autobahn am Flughafen vorbeigefahren. Die alarmierten Beamten trafen schließlich auf vier sogenannte Planespotter, die Flugzeuge fotografieren wollten und deshalb ihre Kameraausrüstung mit sich führten. "Darunter befanden sich auch mehrere, zum Teil sehr lange Fotoobjektive", teilt die Polizei weiter mit. "Diese hatte die Zeugin aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt." Die Polizei betonte, die Frau habe richtig gehandelt. Bei einer vermuteten Straftat solle man nicht zögern und den Notruf wählen.

16:42 Uhr

Diebe knacken Schließfächer - und erbeuten Millionen-Summe

Diesen Dieben ist in Moskau ein besonders dreister Coup gelungen: Sie knackten Schließfächern von Banken und stahlen Geld und Schmuck. Zuletzt seien insgesamt 157 Millionen Rubel (umgerechnet 1,7 Millionen Euro) gestohlen worden, berichten mehrere russissche Medien unter Berufung auf die Ermittler, die Jagd auf die Kriminellen macht. Etwa die Hälfte der Summe habe dem Chef des Kreditinstituts gehört. Es seien mehrere Schließfächer geöffnet worden.

Solche Diebstähle häuften sich in letzter Zeit, berichtet der Radiosender Echo Moskwy. Allein im Februar seien Geld und Schmuck im Wert von umgerechnet mehr als 3,3 Millionen Euro aus Schließfächern entwendet worden. Die Polizei geht von einer Bande aus, die hinter den Taten steckt.

16:08 Uhr

Schlangengift statt Chemotherapie: Heilpraktikerin verklagt

Der Vater eines inzwischen fünfjährigen Sohnes hat nach dem Tod seiner Lebenspartnerin deren Heilpraktikerin auf 170.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt - jetzt steht ein Vergleich über 45.000 Euro im Raum. Das Oberlandesgericht München habe diese Summe vorgeschlagen, sagt der Landshuter Maik Spiering. Aber "ich lasse mir noch alle Optionen offen, in Absprache mit meinem Anwalt. Ich bin bereit, zum BGH zu gehen, wenn es wirklich nötig wäre."

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Maik Spiering ist bereit, zum BGH zu gehen, wenn es sein muss.

(Foto: picture alliance/dpa)

Spierings Partnerin war an Krebs erkrankt, ließ sich aber von der beklagten Heilpraktikerin mit Schlangengift behandeln, brach die Strahlentherapie ab und starb kurz darauf, im Oktober 2015. Strafrechtliche Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft eingestellt. Spierings Klage auf Schmerzensgeld hatte das Landgericht Passau abgewiesen. Einigen sich Spiering und die Heilpraktikerin nicht noch außergerichtlich, will das OLG München am 25. März ein Urteil verkünden.

15:34 Uhr

Weitere Frauen beschuldigen New Yorks Gouverneur Cuomo der Belästigung

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New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo gerät angesichts neuer Belästigungsvorwürfe zunehmend unter Druck.

(Foto: picture alliance / zz/Dennis Van Tine/STAR MAX/IPx)

Die Vorwürfe gegen New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mehren sich: Zwei weitere Ex-Mitarbeiterinnen erhoben in US-Medien Anschuldigungen gegen den Politiker. Cuomo habe sie im Jahr 2000 nach einer Veranstaltung auf sein schwach beleuchtetes Hotelzimmer gerufen und umarmt, sagte Karen Hinton der "Washington Post". Als sie zurückgewichen sei, habe Cuomo sie wieder an sich gezogen, wurde die Frau zitiert, die Beraterin des damals im Bauministerium tätigen Cuomo war. Sie habe sich gelöst und den Raum verlassen. Cuomos Sprecher, Peter Ajemian, wies ihre Vorwürfe vehement zurück: "Das ist nicht passiert", sagte er der "Washington Post". Hinton sei eine Gegnerin des Gouverneurs und ihre Behauptungen von vor 21 Jahren seien erfunden, wurde er zitiert.

Unterdessen brachte eine weitere Ex-Mitarbeiterin Cuomos Vorwürfe wegen unangemessenen Verhaltens am Arbeitsplatz gegen ihn vor. Er habe gefragt, ob sie einen Freund habe, und ihr die Hand geküsst, sagte Ana Liss dem "Wall Street Journal". Zudem habe er sie bei einem Empfang im Jahr 2014 umarmt, auf beide Wangen geküsst und seinen Arm um ihren unteren Rücken gelegt. Liss arbeitete den Angaben nach von 2013 bis 2015 für Cuomo. Sein Verhalten kam ihr dem Bericht zufolge erst wie harmloses Flirten, dann aber zunehmend unangemessen und herablassend vor. Zu ihren Anschuldigungen sagte ein leitender Berater Cuomos, Rich Azzopardi: "Reporter und Fotografen berichten seit 14 Jahren über den Gouverneur, wie er Männer und Frauen küsst und für Fotos posiert." Das machten die Leute so in der Politik.

15:02 Uhr

Polizei löst illegalen Boxkampf auf - ein Schwerverletzter muss ins Krankenhaus

Die niedersächsische Polizei hat einen illegalen Boxkampf mit etwa 40 Zuschauern beendet. Die Beamten in Lüneburg wurden am Samstag darüber informiert, dass im Bereich einer Bushaltestelle Westergellersen zahlreiche Autos parkten. Letztlich stellten Polizisten fest, dass in einer Scheune Boxkämpfe in einem aufgebauten Ring stattfanden. Um den Ring herum standen den Angaben zufolge bis zu 40 Menschen teils ohne Gesichtsmasken. Als die Polizei am Ort des Geschehens eintraf, fuhr auch ein Krankenwagen vor. Dieser brachte einen aus Berlin angereisten schwer verletzten Kämpfer in ein Krankenhaus nach Lüneburg.

Der Veranstalter gab an, der Kampf sei mit dem Landkreis Lüneburg abgestimmt worden. "Da dieses im Zeitraum eines verschärften Corona-bedingten Lockdowns mehr als unwahrscheinlich war, wurde die Veranstaltung polizeilich beendet", erklärten die Beamten. Es wurden diverse Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

14:31 Uhr

Feuerwehr rettet Baby und fünf Menschen aus brennendem Haus

Die Feuerwehr in Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen konnte knapp ein tragisches Unglück verhindern: Einsatzkräfte retteten fünf Menschen und ein Baby aus einem brennenden Mehrfamilienhaus. Die Bewohner konnten das Haus aufgrund von Rauch im Treppenhaus nicht eigenständig verlassen, wie die Polizei mitteilt. Vier Bewohner wurden über die Drehleiter von ihren Balkonen in Sicherheit gebracht. Mutter und Kind gelangten über eine tragbare Leiter durch ein Fenster nach unten, berichtet ein Pressesprecher. Eine Person wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere zur Kontrolle. Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht aus bisher unbekannter Ursache in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen.

14:07 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Judith Görs kann den Sonntag nun gemütlich in ihrem wohlverdienten Feierabend ausklingen lassen. Dafür übernehme ich und versorge Sie bis in den späten Abend mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch gerne eine E-Mail an hedviga.nyarsik[at]nama.de.

Auf geht's!

13:55 Uhr

Tüftler bauen 30er-Jahre-Kultauto "Göttinger Ei" nach

Ein automobiler Aerodynamik-Weltmeister aus den 1930er-Jahren soll neu entstehen: Tüftler aus Hannover bauen das sogenannte "Göttinger Ei" nach. Dabei geht es um den Schlör-Wagen, der in Sachen Aerodynamik bis heute Maßstäbe setzt. Der Neubau dürfte einige Jahre dauern, wie Horst-Dieter Görg vom Verein Mobile Welten auf dem Gelände des Hannoverschen Straßenbahn-Museums in Sehnde sagt.

Der Konstrukteur Karl Schlör entwickelte das Auto 1938, zeitgleich mit dem VW Käfer wurde es 1939 auf der IAA gezeigt - durfte aber nicht in die Halle, weil das Verkehrsministerium Konkurrenz für den Käfer fürchtete. Kein Wunder: Das "Göttinger Ei" bot Platz für sieben Menschen, verbrauchte weniger und fuhr schneller als der Käfer. Was nach dem Krieg mit dem Modell passierte, ist unklar.

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Das "Göttinger Ei" gilt als automobiler Aerodynamik-Weltmeister.

(Foto: picture alliance/dpa)

13:36 Uhr

Schweizer stimmen für Verhüllungsverbot - Hochrechnung

Die Schweizer haben bei einer Volksabstimmung nach einer ersten Hochrechnung einem landesweiten Verhüllungsverbot zugestimmt. Die Ja-Stimmen liegen bei 51 Prozent, sagte der Co-Leiter des Umfrageinstituts gfs.bern, Lukas Golder, im Fernsehen SRF. Die Fehlerquote liegt zwar noch bei plus/minus zwei Prozent. Eine Umkehr des Trends sei aber nur noch theoretisch möglich, so Golder.

Die Vorlage zielt darauf ab, muslimischen Frauen das Tragen von Nikab oder Burka im öffentlichen Raum zu verbieten. Mit der Annahme käme diese Kleidervorschrift in die Verfassung und würde auf Straßen, in Restaurants und Geschäften gelten. Eine Ausnahme gäbe es für religiöse Versammlungsräume.

13:17 Uhr

AKK: Löbel und Nüßlein müssen umgehend gehen

Jetzt hat die Maskenaffäre in der Union auch die Bundesregierung erreicht: Die frühere CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer fordert auf Twitter, dass sowohl Nikolas Löbel als auch Georg Nüßlein ihre Mandate für den Bundestag "umgehend niederlegen" müssen. Es gebe überhaupt nichts schönzureden, so die CDU-Politikerin. "Ämter 'ruhen' zu lassen, reicht nicht. Löbel und Nüßlein müssen vollständig zurücktreten." Ihr Nachfolger als Parteivorsitzender, Armin Laschet, hat sich bisher nicht geäußert.

 

12:53 Uhr

Fitness-Youtuberin Sophia Thiel zeigt neue Liebe

YouTube-Star Sophia Thiel ist wieder glücklich. Nachdem sie sich 2019 bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, ist sie nun wieder online - und stellt ihrer Fangemeinschaft auch gleich eine neue Liebe vor. Seit über einem Jahr ist sie mit dem 24-jährigen Raphael liiert - eine Wohnung teilen sie sich auch schon. Das Paar kennt sich seit 2015. Damals war die Sportlerin noch in einer Beziehung.

Nachdem diese 2017 in die Brüche gegangen war, näherten sich Thiel und ihr Neuer langsam an. In ihrem neuen YouTube-Video sagt Thiel, schon seit 2018 sei sie "ordentlich verknallt". Auf Gegenseitigkeit schien die Schwärmerei zunächst aber noch nicht zu beruhen. Ein Trugschluss: Auch Raphael sei schon seit Langem "Fanboy" der 25-Jährigen gewesen und habe "nie damit gerechnet, dass Sophia mich mal anbaggert". Nun denn.

12:34 Uhr

Regierung rechnet mit Anstieg der Insolvenzen

Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr eine erheblich steigende Zahl an Firmenpleiten. "Nach Einschätzung der Bundesregierung wird sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2021 deutlich erhöhen", heißt es in einer Regierungsantwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, aus der die "Augsburger Allgemeinen" zitiert. Aktuelle Einschätzungen gingen davon aus, dass es im Vergleich zu 2019 mit 18.749 Fällen einen Anstieg im vierstelligen oder niedrigen fünfstelligen Bereich geben werde.

Die Insolvenzmeldepficht war im Zuge der Corona-Pandemie vergangenes Jahr ausgesetzt worden. Dennoch befürchtet das zuständige Justizministerium "keine massive Insolvenzwelle in der Breite der Realwirtschaft". Solche Prognosen seien "allerdings mit hoher Unsicherheit behaftet".

12:07 Uhr

Türkei entsetzt über Gewaltexzess gegen Mutter

Ein Video von einem Mann, der auf offener Straße vor den Augen der gemeinsamen Tochter brutal auf seine Ex-Frau eintritt und sie schlägt, hat in der Türkei für Entsetzen gesorgt. Gegen den Mann ist inzwischen wegen versuchten vorsätzlichen Totschlags Haftbefehl erlassen worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Tat hatte sich Anadolu zufolge am Samstagabend in der nordtürkischen Stadt Samsun ereignet.

Ein Video, das aus dem Fenster von umliegenden Häusern aufgenommen wurde, zeigt, wie die Frau leblos am Boden liegt. Der Mann tritt mehrfach gegen Kopf und Körper der Frau, schlägt ihr ins Gesicht, hebt ihren Kopf hoch und knallt ihn auf den Boden. Die fünf Jahre alte Tochter steht daneben und schreit. Anwohner riefen einen Krankenwagen. Die Frau schwebt nach offiziellen Angaben nicht in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde noch am Abend festgenommen.

11:38 Uhr

Dreijährige wird von Paketwagen überrollt - und stirbt

Im niederbayerischen Painten ist eine Dreijährige von einem Paketwagen überrollt worden und gestorben. Wie die Polizei in Straubing mitteilte, setzte der 42-jährige Fahrer des Kleintransporters nach einer Auslieferung in einem Innenhof zurück. Dabei übersah er das Mädchen hinter seinem Wagen.

Das Kind wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen unter laufender Reanimation per Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Regensburg geflogen, wo es dann aber seinen Verletzungen erlag. Der Fahrer erlitt einen schweren Schock. Die Staatsanwaltschaft Regensburg zog einen Sachverständigen zur Erstellung eines Unfallgutachtens hinzu.

11:13 Uhr

Satanismus-Vorwurf gegen zyprischen ESC-Song

Der zyprische Eurovision-Song "El Diablo" von Sängerin Elena Tsagrinou ist in den Fokus der christlich-orthodoxen Kirche geraten - und hat sogar einen handfesten Streit mit der Regierung entfacht. Vor der Zentrale des Staatssenders RIK in der Hauptstadt Nikosia demonstrierten zahlreiche Menschen gegen das Lied, in dem angeblich dem Teufel gehuldigt wird. "I fell in love, I fell in love, I gave my heart to el diablo", heißt es in dem Lied. Es geht aber nicht um Satan, sondern um die Trennung von einem schlechten Mann.

Der zyprisch-orthodoxen Kirche ist das egal. In einem zweiseitigen Schreiben wandte sie sich sogar direkt an die Regierung: Der Song müsse zurückgezogen werden, forderte die Synode. Begründung: Das Land mache sich mit dem Lied weltweit lächerlich, indem es erkläre, sich dem Teufel zu ergeben. Die Regierung reagierte prompt: Es handele sich um Freiheit in der Kunst, sagte ein Sprecher. Auch der Staatssender RIK hält an dem Lied fest.

10:51 Uhr

Löbel erhält bis zum Abtritt noch 50.400 Euro

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel gibt sein Bundestagsmandat zurück - und trotzdem sorgt er damit für empörte Reaktionen. Zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien fragten sich, warum er das Mandat erst zum 31. August 2021 abgeben will anstatt mit sofortiger Wirkung. Immerhin bezieht er bis zu seinem Abtritt auf diese Weise noch rund 50.400 Euro/brutto Abgeordnetenentschädigung.

Und auch danach fällt er erst einmal weich. Denn ihm steht nach dem Ende seines Mandats noch für maximal vier Monate ein Übergangsgeld in Höhe von derzeit 9541,74 Euro zu, das er allerdings ebenfalls versteuern muss. Das Übergangsgeld dient normalerweise der Wiedereingliederung in den Beruf. Löbel war vor seiner Zeit im Bundestag selbstständiger Projektmanager.

Auch Parteikollege Matthias Hauer kritisierte die Entscheidung: "Die angekündigte Mandatsniederlegung erst zum 31.08.2021 ist der letzte Beweis für die fehlende charakterliche Eignung zur Ausübung eines politischen Mandats. Solche Leute gehören nicht ins Parlament."

10:29 Uhr

CDU-Mann Löbel will Mandat Ende August niederlegen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel zieht sich im Zuge der Affäre um Lobbyismus-Geschäfte aus der Politik zurück. Er werde sein Bundestagsmandat Ende August niederlegen und auch nicht mehr für den nächsten Bundestag kandidieren, teilte Löbel am Sonntag mit. Zugleich werde er seine Mitgliedschaft in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sofort beenden.

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10:03 Uhr

19-Jähriger kollabiert auf Polizeiwache - tot

Ein 19-jähriger Mann, der am Freitagabend im Gewahrsam der Polizei Delmenhorst kollabiert war, ist am Samstagabend in einer Klinik gestorben. Die Ermittlungen zur Todesursache führt "aus Gründen der Neutralität" die Oldenburger Polizei, wie es in einer Mitteilung heißt. Der junge Mann war nach Angaben der Polizei am Freitagabend in einem Park der Stadt beim Drogenkonsum von Beamten in Zivil erwischt worden. Als er sich ausweisen sollte, habe er die Flucht ergriffen.

Ein Beamter habe die Verfolgung aufgenommen, den Mann eingeholt und sei von ihm geschlagen worden. Der Polizist setzte daraufhin Pfefferspray ein. Allerdings sei es dem 19-Jährigen gelungen, ihm das Spray zu entreißen. Er habe dann damit weiter auf den Polizisten eingeschlagen. Erst mithilfe eines zweiten Beamten habe der Mann fixiert werden können.

Wegen des Pfefferspray-Einsatzes sei routinemäßig ein Rettungswagen gerufen worden. Der Mann habe aber eine Behandlung abgelehnt. Gegen 20 Uhr sei er dann in seiner Zelle zusammengebrochen. 

09:49 Uhr

FDP will Untersuchungsausschuss zu Masken-Deals

Die FDP will zur Aufklärung der Unionsaffäre um Politiker-Honorare für Maskengeschäfte einen Untersuchungsausschuss einrichten. Ein solcher Ausschuss sei "das unausweichliche Gebot der Stunde für eine lücken- und schonungslose Aufklärung des regierungsamtlichen Versagens", erklärte der Vizechef der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer.

Es gehe "längst nicht mehr um Einzelfälle oder allein um das Abzocken durch CDU- und CSU-Abgeordnete", sagte Theurer. "Die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung, ja des deutschen Staatswesens an sich steht grundsätzlich auf dem Spiel." Die beiden Unions-Abgeordneten Nikolas Löbel und Georg Nüßlein sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Geschäften mit Corona-Schutzmasken kassiert haben.

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09:11 Uhr

US-Rockmusiker Michael Stanley ist tot

Der US-amerikanische Musiker und Songwriter Michael Stanley ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Wie Stanleys Manager laut der Seite "Deadline" mitteilte, erlag der Frontmann der Michael Stanley Band am 5. März einer Lungenkrebserkrankung, die vor rund sieben Monaten diagnostiziert worden war. Die Rock and Roll Hall of Fame veröffentlichte zu dessen Tod ein Statement, in dem es heißt, die Stadt habe ihren "beliebtesten Musiker, Songwriter und Rocker" verloren.

Stanley feierte seine größten Erfolge in den 1970er- und 80er-Jahren und arbeitete zuletzt noch bis einen Monat vor seinem Tod als Radiomoderator. Nachdem er zunächst in den Bands The Tree Stumps und Silk mitgewirkt hatte, gründete er 1974 die nach ihm betitelte Band. Den größten Hit feierte die Gruppe 1981 mit dem Rocksong "He Can't Love You".

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

Mossuls Kinder putzen sich für Papst heraus

Papst Franziskus hat am dritten Tag seiner Irak-Reise der Opfer des Krieges gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gedacht. "Wenn Gott der Gott des Lebens ist - und das ist er -, dann ist es uns nicht erlaubt, die Brüder und Schwestern in seinem Namen zu töten", sagte der 84-Jährige auf dem Kirchenplatz in Mossul umringt von in Trümmern liegenden Kirchen. Der Tag stand ganz im Zeichen der christlichen Gemeinde, die Franziskus im Nordirak besuchte.

Geschwisterlichkeit sei stärker als der Brudermord, sagte der Papst. "Hier in Mossul sind die tragischen Konsequenzen des Krieges und der Feindseligkeiten nur allzu sichtbar." Es sei "grausam", dass Tausende gewaltsam vertrieben und getötet wurden und dass Kulturstätten in dieser "Wiege der Zivilisation" zerstört wurden. Der Kirchplatz in Mossul steht symbolisch für die Zerstörung durch den Krieg. Beim Besuch des Kirchenoberhauptes standen zahlreiche Kinder der Stadt als Begrüßungskomitee Spalier.

08:21 Uhr

Polizei findet Leiche in abgebrannter Gartenhütte

Der Fund eines/einer Toten in Krefeld stellt die Polizei noch vor Rätsel: Nach einem Brand in einer Gartenhütte im Stadtteil Fischeln fanden Beamte am Samstagabend eine Leiche. Die Identität des oder der Toten ist unklar, ebenso wie die Hintergründe und Ursache des Brandes, teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Zusätzlich zu der Gartenhütte brannten den Angaben zufolge auch zwei Wohnanhänger.

Nach Informationen des WDR hatte die Feuerwehr zunächst Mühe, Löschwasser zum Brandort zu bringen. Hütte und Wohnwagen standen auf einem Feld nahe einem Waldstück. Zwei Einsatzwagen fuhren sich demnach auf dem schlammigen Boden fest und mussten aus dem Schlamm gezogen werden. Die Rauchwolke sei kilometerweit zu sehen gewesen.

Feuerwehrleute vor der abgebrannten Gartenhütte in Fischeln. Foto: Alexander Forstreuter/dpa

Feuerwehrleute vor der abgebrannten Gartenhütte in Fischeln.

(Foto: Alexander Forstreuter/dpa)

07:51 Uhr

Bericht: Ministerium warnt intern vor Russland und China

In einem internen Dokument warnt das Bundesverteidigungsministerium nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" vor der Bedrohung durch Machtansprüche Chinas und Russlands - auch in Bezug auf deren militärische Fähigkeiten. Chinas Ziel sei die "Absicherung der wirtschaftlichen Entwicklung und Gestaltung internationaler Ordnung entlang eigener Interessen", heißt es demnach in dem Planungspapier. Russland wiederum verfolge die "Destabilisierung und Schwächung der Nato als Handlungsmaxime".

Dabei überflügele China Russland "zunehmend im Rahmen weltweiter Einflussnahme, unter anderem bezüglich Rüstungsverkäufen und Militärkooperationen". Das Dokument soll von Militärexperten der Bundeswehr verfasst worden sein. China verfüge mittlerweile über zwei Millionen Soldaten, rund 6850 Kampfpanzer und 1600 Jagdflugzeuge, aber auch über die "weltweit größten konventionellen Raketenpotenziale".

07:17 Uhr

Pfefferspray-Attacke gegen Mutter mit Kind auf dem Arm

Kurz vor Beginn des Prozesses gegen den Polizisten, der wegen Mordes an George Floyd angeklagt wurde, hat es in Rochester im US-Bundesstaat New York einen neuen Fall von Polizeigewalt gegeben. Eine am Freitag (Ortszeit) bekannt gewordene Videoaufnahme zeigt, wie Polizisten eine Afroamerikanerin mit einem Kind auf dem Arm auf den Boden drücken und mit Pfefferspray traktieren. Zuvor hatten die Polizisten die Frau angehalten und beschuldigt, in einem nahegelegenen Geschäft etwas gestohlen zu haben.

Im Video ist zu sehen, wie die Frau die Vorwürfe zurückweist und sogar ihre Tasche leert, um dies zu beweisen. Als die Polizisten sich weigern, sie gehen zu lassen, reißt sich die Frau mit ihrem dreijährigen Kind auf dem Arm los und versucht wegzulaufen. Die Polizisten holen sie ein und drücken sie zu Boden. Als sich die Frau aufrappelt und nach ihrer schreienden Tochter greifen will, sprühen die Polizisten ihr Pefferspray ins Gesicht und reißen sie wieder zu Boden.

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06:58 Uhr

Spahn will Pflegereform noch vor Wahl durchboxen

Bei den Impfungen läuft es suboptimal, auch die Teststrategie der Bundesregierung steht in der Kritik: Nun will Gesundheitsminister Spahn offenbar mit der Pflegereform punkten. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" will er schon in den kommenden Wochen einen Gesetzentwurf vorlegen. "Die Pflegereform soll noch diese Legislatur in den Bundestag eingebracht werden", sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. "Dazu wird der Bundesminister in Kürze mit den Regierungsfraktionen beraten."

Die Zeitung berichtete weiter, Spahns Pläne sähen vor, dass Pflegeheime und mobile Pflegedienste Leistungen mit der Pflegeversicherung nur noch abrechnen dürfen, wenn sie ihre Angestellten nach Tarif bezahlen. Parallel solle der Eigenteil der Heimbewohner für die Pflege bei insgesamt rund 25.000 Euro gedeckelt werden.

06:39 Uhr

Sonntag wird kühl und nass - nur gelegentlich Sonne

Der Sonntag bringt Wolken und etwas Regen, in den Bergen auch Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst mit Sitz in Offenbach mitteilt. Gelegentlich lässt sich aber auch die Sonne blicken bei Höchstwerten zwischen vier bis sieben Grad im Norden, sonst sechs bis zehn Grad.

In der Nacht zum Montag regnet es von den Küsten bis zum Harz, im Erzgebirge sowie im äußersten Süden. Auch Schneeregen ist möglich. Von der Mosel bis an die Donau ist es nur gering bewölkt oder klar. Die Temperaturen sinken auf zwei bis minus sechs Grad.

 

06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, wenn Sie das hier jetzt lesen, drehen Sie sich ruhig noch mal um! Es ist Sonntag. Für alle Frühaufsteher, die trotzdem weiterlesen wollen: Heute gibt es ein überaus bekanntes Geburtstagskind. Die Maus. Die Lach- und Sachgeschichten mit der Trickfigur kennt seit Generationen jedes Kind. Heute wird die "Sendung mit der Maus" 50 - vor allem für den WDR ist das ein Grund zu feiern. Und wir gratulieren natürlich auch. Tusch! Ansonsten beschäftigt uns heute Folgendes:

  • In der Schweiz entscheidet die Bevölkerung über ein Verhüllungsverbot - gemeint ist vor allem der Gesichtsschleier.
  • Franziskus setzt seine Reise durch den Irak fort. Heute besucht er Erbil im Norden des Landes.
  • Großbritannien feiert den Commonwealth-Tag dieses Jahr etwas anders - wegen der Pandemie wird die Ansprache der Queen im TV übertragen. Und die gesamte Königsfamilie soll dabei sein, abgesehen und Harry und Meghan.
  • Die WM im Ski-Langlauf über 50 Kilometer der Herren wird in Oberstdorf ausgetragen.
  • In der ersten Bundesliga treffen der 1. FC Köln auf Werder Bremen und Arminia Bielefeld auf den 1. FC Union Berlin.

In der ersten Tageshälfte versorge ich Sie mit Nachrichten in aller Kürze. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an judith.goers[at]nama.de! Kommen Sie gut in den Tag!

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