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Der Tag Stasi-Ausweis von Präsident Putin entdeckt

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Ein Dokument der Zeitgeschichte schlummerte jahrzehntelang im Archiv der Dresdner Außenstelle der Stasiunterlagenbehörde. Nun hat Behördenleiter Konrad Felber den denkwürdigen Ausweis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ausgegraben und der Öffentlichkeit präsentiert. Wie er der "Bild"-Zeitung berichtete, gehört dieser keinem Geringeren als dem amtierenden russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Sein Ausweis war demnach zwischen Ende 1985 bis 1989 - bekanntlich das Jahr des Mauerfalls - gültig. Putin war von 1985 bis zum Zusammenbruch der DDR als Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB in Dresden stationiert. Eine seiner Töchter ist in der sächsischen Stadt geboren.

"Agenten können über viele Identitäten verfügen", sagte Felber. "Mit dem Stasi-Ausweis konnte er ohne Probleme in den Stasi-Dienststellen ein und aus gehen", fügte er mit Blick auf Putin hinzu. Dies habe dem damals Mitte 30-Jährigen sicher auch die Anwerbung von deutschen Agenten erleichtert. "Er musste so niemandem verraten, dass er für den KGB arbeitete." Einzelheiten zu Putins Spionagetätigkeit in Ostdeutschland sind allerdings nicht bekannt.

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Quelle: n-tv.de