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Der Tag Triathlet auf Weltreise: Corona zwingt deutschen Extremsportler zu Zwangspause

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(Foto: picture alliance/dpa/Jonas Deichmann)

Im September vergangenen Jahres ist der Extremsportler Jonas Deichmann in München mit dem Rad aufgebrochen, 456 Kilometer vor der Küste Kroatiens geschwommen und auf dem Weg nach Osten nun seit gut einem Monat in der Türkei gestrandet. Bei seinem Versuch, in einer Art Triathlon die Welt zu umrunden, ist Deichmann jetzt wegen coronabedingter Grenzschließungen vorerst in der Türkei stecken geblieben. "Es ist schon frustrierend, dass es nicht weitergeht - aber wenig überraschend natürlich", sagte der Abenteurer. Hier halte er sich nun fit und überlege, wie seine Reise weitergehen könne.

Geplant war zunächst eine, doch er könnte auch die Richtung wechseln. Derzeit sucht er nach einem Segelboot, das ihn von Europa aus in die USA bringen kann, die er durchlaufen möchte. "Mit meinem Projekt will ich zeigen, dass es auch ohne Motor um die Welt gehen kann - und möchte auf den Klimawandel aufmerksam machen", sagte Deichmann. Trotz der Widrigkeiten sei es keine Option, die Weltumrundung abzubrechen, sagte er. "Wenn ich ein halbes Jahr festsitze, sitze ich halt fest."

Quelle: ntv.de