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Der Tag Trump hetzt Anhänger auf - Angst vor Ausschreitungen wächst

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Versteht sich bestens auf die Macht der Worte - Donald Trump stachelt seine Anhänger an.

(Foto: AP)

In den USA wächst die Sorge vor Ausschreitungen. Der Grund ist Donald Trump. Der frühere US-Präsident bringt seine Anhänger gegen die Behörden auf, die gegen ihn ermitteln. In typischer Trump-Manier sprach er am Wochenende bei einem Auftritt in Texas von "radikalen" und "bösartigen" Staatsanwälten. Wenn diese etwas "Illegales" täten, hoffe er, "dass es in diesem Land den größten Protest geben wird, den wir je in Washington D.C., in New York, in Atlanta und anderswo hatten". Die Staatsanwälte hätten es auf ihn abgesehen. "In Wirklichkeit sind sie nicht hinter mir her. Sie sind hinter euch her", sagte er zu der johlenden Menge.

Welche Folgen Trumps Worte haben können, hat sich vor gut einem Jahr gezeigt: Nach einer anstachelnden Rede Trumps hatten dessen Anhänger vor gut einem Jahr das US-Kapitol gestürmt. Die Bezirksstaatsanwältin von Fulton County im Bundesstaat Georgia wandte sich Medienberichten zufolge an die Bundespolizei FBI. "Wir müssen zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass es in Atlanta nicht zu einer ähnlichen Tragödie kommt wie im Kapitol am 6. Januar 2021", zitieren mehrere US-Medien aus einem Brief der Staatsanwältin Fani Willis.

Quelle: ntv.de

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