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Der Tag USA: Wieder Afroamerikaner von Polizei erschossen

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Der gewaltsame Tod des unbewaffneten George Floyds führte in den USA zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

(Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Wire)

Nur einen Tag liegt das Urteil im Fall des in Polizeigewahrsam getöteten Afroamerikaners George Floyds gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin zurück, da wird erneut ein schwarzer US-Bürger bei einem Polizeieinsatz in den USA erschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Elizabeth City im Bundesstaat North Carolina, als Beamte einen Durchsuchungsbefehl ausführten, erklärte der Sheriff im Bezirk Pasquotank, Tommy Wooten. Bei der Durchsuchung sei es um das spätere Opfer, Andrew Brown Junior, gegangen. Nach örtlichen Medienberichten soll der unbewaffnete 40-jährige Familienvater während der Durchsuchung in sein Auto gestiegen sein und wollte wegfahren. Daraufhin sei geschossen worden, sagten Familienmitglieder demnach.

Der Beamte, der die Schüsse feuerte, ist bis auf Weiteres beurlaubt, wie Wooten erklärte. Nur einen Tag vor dem Schuldspruch im Fall George Floyd erschoss ein Polizist im Staat Ohio eine 16-jährige Schwarze, die Videoaufnahmen zufolge mit einem Messer bewaffnet war. Allein 2020 wurden in den USA nach einer Datenbank der "Washington Post" 243 Schwarze von der Polizei erschossen.

Quelle: ntv.de

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