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Der Tag Ungarn bestellt russischen Botschafter ein

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Nach der Wende 1989 erklärte Ungarn den Aufstand am 23. Oktober zum Nationalfeiertag, der auch dieses Jahr groß gefeiert wurde.

(Foto: dpa)

Und zum Schluss noch einmal Russland: Das ungarische Außenministerium hat den russischen Botschafter in Budapest einbestellt. Hintergrund sind "herabwürdigende" Bemerkungen des russischen Fernsehens zum ungarischen Volksaufstand 1956.

Das russische Staatsfernsehen hatte den Aufstand vorher in einem Beitrag als "Krawall" bezeichnet. Zudem war die Rede davon, dass während des Aufstandes "Tausende frühere Nazis" aus dem Gefängnis freigekommen seien. Und es wurde nahegelegt, dass der Aufstand vom "Westen" ferngesteuert war.

Bei dem Aufstand hatte die ungarische Bevölkerung vor 60 Jahren gegen die Einparteiendiktatur in dem Land und gegen den Einfluss der Sowjetunion protestiert. Die sowjetische Armee schlug den Aufstand blutig nieder. Es gab rund 2000 Tote, 200.000 Ungarn gingen ins Exil.

Quelle: n-tv.de