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Der Tag Volksverhetzung: Gericht verurteilt französischen Präsidentschaftskandidaten

Für die Staatsanwältin sind die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten, sie sprach von "kriegerischer Sprache" und einem "typischen Mittel des Rassismus": Der rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour muss wegen Volksverhetzung 10.000 Euro Strafe zahlen. Das Urteil gab ein Pariser Gericht in Abwesenheit des Politikers bekannt. Zemmour hatte minderjährige Migranten in einer Fernsehdebatte als "Diebe, Mörder und Vergewaltiger" verunglimpft.

Auf den Einwand der Moderatorin, dass das wohl nicht alle minderjährigen Flüchtlinge betreffe, sagte Zemmour im September 2020: "Alle. Sie haben hier nichts zu suchen. (...) Das ist eine permanente Invasion." Der ehemalige Journalist liegt in Umfragen zur Präsidentschaftswahl derzeit mit 15 Prozent knapp hinter der rechtspopulistischen Kandidatin Marine Le Pen und der rechtskonservativen Valérie Pécresse, die jeweils auf 16 Prozent kommen.

Quelle: ntv.de

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