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Der Tag WHO will Werbung für Süßwaren & Co. einschränken

In Deutschland nimmt die Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen alarmierende Ausmaße an und muss nach Auffassung einer Expertin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rigoroser bekämpft werden.

  • "Es reicht nicht, bei Werbung auf eine freiwillige Selbstkontrolle durch die Hersteller von Junk Food zu setzen", sagt Ernährungswissenschaftlerin Juana Willumsen, WHO-Expertin für Fettleibigkeit bei Kindern.
  • "Die Werbung muss klar reguliert sein, die Einhaltung muss überwacht werden und es muss Strafen bei Verstößen geben."

Nach der von der WHO genutzten Statistik waren 2016 in Deutschland 6,9 Prozent der Mädchen und 11,2 Prozent der Jungen zwischen 5 und 19 Jahren fettleibig. 1980 waren es bei den Jungen nur vier Prozent, im Jahr 2000 waren es 8,1 Prozent. Ab welchem Gewicht ein Kind als fettleibig gilt, wird weltweit einheitlich berechnet. Dabei werden Alter und Größe berücksichtigt. 2016 fielen in Österreich 11,3 Prozent der Jungen in die Kategorie, in der Schweiz sieben Prozent.

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Quelle: ntv.de