Der Tag

Der Tag Woche startet mit Regen - an den Alpen droht Hochwasser

Mit Blitz und Donner statt Sommer geht es in und durch die neue Wetterwoche. Denn nach dem ersten Warmlaufen des Sommers, der es am Wochenende in Lingen (Niedersachsen) und in Guben (Brandenburg) auf Spitzenwerte von bis zu 28 Grad brachte, macht die warme Jahreszeit nun eine längere Pause, die sich wahrscheinlich sogar bis in den Juni hinziehen könnte.

Stattdessen geraten wir bis zur Wochenmitte jetzt erst einmal in den Einflussbereich von Tief "Axel". Und das ist besonders für den Alpenraum eine brisante Situation: Einerseits bringt "Axel" im Bereich der Nordalpen bis einschließlich Mittwoch Regenmengen bis zu 150 Liter pro Quadratmeter - manche Berechnungen gehen sogar von bis zu 200 Liter aus. Andererseits setzt bis in die Lagen von um die 2500 Meter Tauwetter ein und sorgt für eine zusätzliche Wasserlast.

Björn Alexander

n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Die Schneemenge, die dort liegt, entspricht in etwa einer Niederschlagsmenge von 400 Litern pro Quadratmeter. Damit drohen im Bereich der Nordalpen Hochwasser, Überschwemmungen sowie Erdrutsche und Murenabgänge.

Doch auch abseits des Hochgebirges wird es eine teilweise nasse Woche. So müssen Sie nämlich heute nahezu landesweit neuerlich mit teils kräftigen Gewittergüssen rechnen, die außerdem von kleinem Hagel und örtlichen Sturmböen begleitet sein können. Am ehesten trocken geht es bei den Nordlichtern durch den Wochenstart.

Die Temperaturen bringen es im Dauerregen an den Alpen kaum noch auf 13 Grad. An der Küste werden es im Seewind oft auch nur 15 oder 16 Grad. Ansonsten sind 17 bis 24 Grad drin; wobei es im Osten am wärmsten ist.

Die weiteren Aussichten: der Sommer müht sich, kommt aber nicht richtig auf Trab. Hier die Details für die kommenden Tage. Ihr Björn Alexander

Quelle: n-tv.de