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Mittwoch, 12. Mai 2010

Mit frischer Kraft durchs 1. Quartal: Dax-Riesen sprinten los

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Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Nach einem Milliardenminus im Vorjahresquartal verdiente die Telekom 767 Mio. Euro, deutlich mehr als erwartet. Der Umsatz sank leicht auf 15,8 Mrd. Euro. (Foto: dpa)

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Nach einem Milliardenminus im Vorjahresquartal verdiente die Telekom 767 Mio. Euro, deutlich mehr als erwartet. Der Umsatz sank leicht auf 15,8 Mrd. Euro.

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Nach einem Milliardenminus im Vorjahresquartal verdiente die Telekom 767 Mio. Euro, deutlich mehr als erwartet. Der Umsatz sank leicht auf 15,8 Mrd. Euro.

Für Telekom-Chef Obermann war das "ein guter Start in das Jahr 2010". Die Prognose hält der Konzern aufrecht. Bei einem Free Cash-Flow von 6,2 Mrd. Euro rechnet die Telekom mit einem bereinigten Betriebsergebnis von etwa 20 Mrd. Euro.

Nach den Einbrüchen im vergangenen Jahr kommt ThyssenKrupp immer mehr in Fahrt. Der Konzern verdiente vor Steuern 191 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 455 Mio. Euro vor Jahresfrist. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 10,1 Mrd. Euro.

ThyssenKrupp bekräftigte, im Gesamtjahr den Umsatz zu stabilisieren und ein um Sondereinflüsse bereinigtes Vorsteuerergebnis in niedriger dreistelliger Millionenhöhe anzupeilen.

Schlechter läuft es dagegen beim Konkurrenten Salzgitter. Zu Jahresbeginn verbuchte das Unternehmen seinen sechsten Quartalsverlust in Folge. Unter dem Strich stand ein Minus von 13,3 Mio. Euro nach einem Verlust von 74,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um 270 Mio. Euro auf 1,9 Mrd. Euro zurück.

Das Geschäft bei Salzgitter läuft so schlecht, dass der Konzern seine Jahresprognose senken muss. Der Konzern führt als Grund dafür die Unsicherheit bei der Entwicklung der Rohstoffpreise an. Salzgitter hält in diesem Jahr lediglich noch ein ausgeglichenes Ergebnis für möglich. Der bisher in Aussicht gestellte zweistellige Millionengewinn ist in weite Ferne gerückt.

Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal dank eines gestiegenen Strom- und Gasabsatzes Umsatz und Ergebnis gesteigert. Das Betriebsergebnis stieg um 13,8 Prozent auf rund 3 Mrd. Euro. Analysten hatten nur mit einem Betriebsergebnis von 2,9 Mrd. Euro gerechnet. Die Erlöse stiegen um 5,2 Prozent auf 15,3 Mrd. Euro.

RWE bekräftigte, dass das Betriebsergebnis im Gesamtjahr um fünf Prozent steigen soll.

Der Rivale Eon lässt die Wirtschaftskrise allmählich hinter sich. Der größte deutsche Versorger setzte im ersten Quartal rund ein Drittel mehr Strom und Gas ab als im Vorjahreszeitraum.

Vor allem dank Zuwächsen auf dem britischen Markt, im Energiehandel und im Ökostromgeschäft kletterte der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern um 20 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Der Umsatz lag mit rund 26 Mrd. Euro auf dem Vorjahresniveau.

Die hohe Streusalznachfrage in den frostigen Wintermonaten lässt beim Salz- und Düngemittelhersteller K+S die Kassen klingeln. Das Unternehmen baute den Umsatz im Auftaktquartal 2010 um 43 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro aus. Da auch die Anbausaison in der Landwirtschaft vielversprechend anlief, hob K+S seine Prognose für das Gesamtjahr an.

In der Finanzkrise hatten viele Investoren dem Agrarsektor den Rücken gekehrt, in der Folge brach ab Herbst 2008 die Nachfrage nach Dünger und im Jahr 2009 auch das Ergebnis von K+S ein. Seit einigen Monaten gibt es aber vermehrt Anzeichen für eine Erholung der Branche.

Der beginnende Aufschwung bringt die Deutsche Post in Fahrt. Der Bonner Konzern verzeichnete im ersten Quartal dank besserer Geschäfte vor allem in Asien steigende Umsätze sowie dank seines eisernen Sparkurses anziehende Erträge und übertraf damit Markterwartungen.

Im Gesamtjahr erwartet der Brief- und Logistikriese nun ein operatives Ergebnis am oberen Ende der prognostizierten Spanne. Der Umsatz von Januar bis März kletterte um 4,4 Prozent auf 12 Mrd. Euro. Der Überschuss kletterte auf 1,747 Mrd. Euro.

Die Deutsche Börse hat im ersten Quartal Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen, sieht aber dennoch leichte Erholungstendenzen an den Märkten. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 519,2 Mio. Euro.

Im ersten Quartal 2009 war allerdings wegen der Unsicherheit an den Märkten rege verkauft und gekauft worden - was dem Konzern beste Zahlen bescherte. Unter dem Strich verdiente die Börse nun 156,9 Mio. Euro. Die Deutsche Börse kämpft mit der Zurückhaltung vieler Anleger und starkem Wettbewerb.

Hohe Belastungen durch Naturkatastrophen machen die Münchener Rück pessimistischer. Der weltgrößte Rückversicherer bekräftigte zwar seine Prognose für dieses Jahr, mindestens zwei Milliarden Euro zu verdienen. Dieses Ziel sei aber "zunehmend ambitioniert", warnte Finanzchef Jörg Schneider.

Die Zurückhaltung kommt überraschend: Denn im ersten Quartal 2010 stieg der Nettogewinn um elf Prozent auf 485 Mio. Euro. Hauptgrund für den Erfolg: Das Kapitalanlageergebnis stieg um 80 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro - eine halbe Milliarde mehr als erwartet.

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat das flaue Jahr 2009 hinter sich gelassen. Das Management schraubte die Jahresziele nach oben. Der Umsatz legte in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,44 auf 1,54 Mrd. Euro zu. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn von 100 auf 122 Mio. Euro.

Umsatzschübe in Nord- und Südamerika glichen schwächelnde Regionen aus. Auf dem amerikanischen Kontinent legte Beiersdorf um mehr als 20 Prozent zu. In China taten sich die Hamburger dagegen schwer und verlangsamten ihr Wachstum auf 4,5 Prozent. In Deutschland und dem europäischen Ausland wuchs der Umsatz nur marginal.

Lichtblick für die Commerzbank: Erstmals seit zwei Jahren schreibt der vom Staat gestützte Konzern wieder schwarze Zahlen. Doch für Entwarnung ist es noch zu früh. Die Liste der Baustellen ist lang: Dresdner Bank, Griechenland, Schiffsfinanzierung.

BMW hat zum Jahresauftakt überraschend viel Gewinn eingefahren. Nach roten Zahlen im Vorjahresquartal meldet der Autobauer ein operatives Ergebnis von 449 Mio. Euro, deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 12,4 MRd. Euro.

Dank der starken Nachfrage blickt BMW optimistisch auf das Gesamtjahr. Auf eine konkrete Prognose legt sich Konzernchef Reithofer aber weiter nicht fest, sondern bekräftigte den vorsichtigen Ausblick, wonach das Konzernergebnis "deutlich über dem Niveau des Vorjahres" liegen und "einen sichtbaren Schritt" in Richtung der Renditeziele für 2012 darstellen soll.

Auch bei Henkel bleibt etwas von der Konjunkturerholung kleben, vor allem in der Klebstoffsparte. Der Konsumgüterhersteller steigerte seinen Umsatz um 8 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Der operative Gewinn verdoppelte sich auf 422 Mio. Euro.

Nach dem starken Jahresauftakt erwartet Henkel für das laufende Jahr ein Plus beim operativen Gewinn von 15 Prozent. Bislang war Henkel nur von einem Plus von 10 Prozent ausgegangen.

Die Allianz hat trotz hoher Belastungen durch Naturkatastrophen Umsatz und Gewinn gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um ein Fünftel auf rund 1,7 Mrd. Euro. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf über 30 Mrd. Euro.

Allzu großen Hoffnungen, dass das gesamte Jahr für die Allianz so stark wird, dämpft Konzernchef Diekmann jedoch. Das erste Quartal darf laut dem Topmanager nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden. Ziel der Allianz ist ein operativer Gewinn von 7,2 Mrd. Euro.

Pilotenstreiks, heftige Schneefälle und angeschlagene Auslandstöchter haben die Lufthansa im ersten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen fliegen lassen. Unterm Strich weitete Deutschlands größte Airline ihren Verlust um 12 Prozent auf 298 Mio. Euro aus. Der Umsatz kletterte durch die Einbeziehung von Töchtern in die Bilanz um ein Sechstel auf 5,8 Mrd. Euro.

Für das Gesamtjahr strebt die Lufthansa allerdings weiterhin einen operativen Gewinn über dem Vorjahresniveau von 130 Mio. Euro an. Die Nachfrage im Passagier- und Frachtgeschäft erholt sich nach Angaben der Airline.

Rekordumsätze im Fußball-Segment haben beim Sportartikler Adidas ein schwaches China-Geschäft ausgeglichen und für einen Anstieg der Erlöse um vier Prozent auf 2,7 Mrd. Euro gesorgt. Der Konzernüberschuss kletterte von 5 auf 168 Mio. Euro.

Im Gesamtjahr rechnet Adidas wegen der Fußball-WM und Verbesserungen bei der Tochter Reebok mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Überschuss soll auf 430 bis 480 Mio. Euro steigen. Trotz Zuversicht bleibt Adidas damit jedoch deutlich hinter dem Rekordjahr 2008.

Die konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft bringt den Industriegasekonzern Linde allmählich wieder auf Touren. Im ersten Quartal schoss der Gewinn um zwei Drittel auf 213 Mio. Euro nach oben. Dazu auch der Sparkurs bei. Der Umsatz legte um gut sieben Prozent auf 2,9 Mrd. Euro zu.

Bei der Prognose bleibt Linde hingegen vage. Der Umsatz soll steigen und der Zuwachs des operativen Ergebnisses stärker ausfallen - konkrete Zahlen nannte der Konzern jedoch nicht.

Das stabile Krankenhaus- und Dialysegeschäft beschert dem Gesundheitskonzern Fresenius solide Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 3,6 Mrd. Euro. Mit seinem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 500 Mio. Euro blieb der Konzern jedoch etwas hinter den Analystenschätzungen zurück.

Auch im weiteren Jahresverlauf rechnet der Konzern mit starkem Wachstum in allen Unternehmensbereichen. Die Erlöse sollen um sieben bis neun Prozent steigen, der Überschuss um acht bis zehn Prozent wachsen.

Auch die Dialysetochter Fresenius Medical Care lag mit einem operativen Ergebnis von 423 Mio. US-Dollar unterhalb der Marktprognosen. Der Umsatz von FMC kletterte auch dank höherer Patientenzahlen um 13 Prozent auf 2,88 Mrd. Euro.

FMC rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz von mehr als 12 Mrd. US-Dollar. Das Konzernergebnis soll zwischen 950 und 980 Mio. US-Dollar liegen. Neben einem starken Wachstum aus eigener Kraft will FMC auch seine weitweite Präsenz durch gezielte Zukäufe ausbauen.

Deutschlands größter Handelskonzern Metro ist mit deutlichen Zuwächsen ins neue Jahr gestartet. Der Konzernumsatz stieg um 2,3 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Mit einem Konzerngewinn von unter dem Strich 3 Mio. Euro schaffte Metro knapp den Sprung in die Gewinnzone. Im Vorjahr standen noch 75 Mio. Euro Miese in der Quartalsbilanz.

Für 2010 rechnet Metro weiterhin mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg. Im Fokus der Konzernführung steht jedoch vor allem auch der Verkauf der Tochter Kaufhof, von dem sich Metro einen Erlös von zwei bis drei Mrd. Euro verspricht.

Der anziehende Konjunkturmotor setzt BASF mächtig unter Dampf. Der weltgrößte Chemiekonzern setzte im Auftaktquartal mit 15,5 Mrd. Euro rund ein Viertel mehr um als ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn von 1,95 Mrd. Euro lag über den Erwartungen des Marktes.

Mit seiner Prognose blieb BASF aber vorsichtig. Konzernchef Hambrecht bekräftigte für 2010 lediglich die Erwartung eines deutlichen Zuwachses des bereinigten Betriebsergebnisses. Der Umsatz soll stärker zulegen als die weltweite Chemieproduktion.

Auch Bayer spürt die wieder anziehende Konjunktur. Vor allem die Kunststoffsparte brummt wieder. Der Umsatz im ersten Quartal kletterte um fünf Prozent auf 8,3 Mrd. Euro, der bereinigte Gewinn (Ebitda) stieg prozentual mehr als doppelt so stark auf 1,9 Mrd. Euro.

Im Gesamtjahr traut sich Bayer nach den Zahlen ein Deut mehr zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll nun über 7 Mrd. Euro liegen statt bislang in Richtung sieben Mrd. Euro.

Zarte Hoffnungssignale empfängt auch Lkw-Bauer MAN. Nach der Übernahme des Schwerlast-Geschäfts in Brasilien von Volkswagen kletterte der Umsatz um 22 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro. In anderen Sparten wie dem Busgeschäft lief es weniger rund. Das operative Ergebnis wuchs etwas stärker auf 128 Mio. Euro. Verglichen mit der Konkurrenz sehen Analysten die MAN-Zahlen als enttäuschend an.

Bei den Erwartungen für das laufende Jahr wird MAN erneut nur wenig konkret. Der Konzern rechnet lediglich mit einem positiven Ergebnis im europäischen Nutzfahrzeugmarkt für das zweite Quartal.

Europas größter Autokonzern Volkswagen hat im Auftaktquartal 2010 dank Kostensenkungen und höherer Absätze einen Gewinnsprung erzielt. Operativ verdiente VW mit 848 Mio. Euro fast dreimal so viel wie im Vorjahresquartal. Der Umsatz legte um rund ein Fünftel auf 28,6 Mrd. Euro zu.

Imn laufenden Jahr will Volkswagen seinen Umsatz sowie das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern. Daneben arbeitet der Konzern am ehrgeizigen Ziel, bis spätestens 2018 den Branchenprimus Toyota zu überholen.

Siemens hat im abgelaufenen Quartal trotz leicht rückläufiger Umsätze mehr verdient. Der operative Gewinn wuchs zum Vorjahresquartal um 16 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Der Umsatz sank hingegen um vier Prozent auf 18,2 Mrd Euro.

Nach dem starken Auftakt schraubt Siemens seine Jahresprognose nach oben. Der operative Gewinn der drei Kernfelder Industrie, Energie und Medizintechnik soll mindestens bei 7,5 Mrd. Euro liegen. Der Überschuss soll bei rund vier Mrd. Euro liegen.

Europas größter Softwarehersteller SAP hat im ersten Quartal von der erwachenden Nachfrage profitiert. Die Erlöse erhöhten sich um fünf Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Der operative Gewinn stieg von 307 auf 557 Mio. Euro.

2010 will SAP unter der neuen Doppelspitze von Jim Hagemann Snabe und Bill McDermott im Geschäft mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen um bis zu acht Prozent zulegen.

Die boomende Nachfrage nach Flüssigkristallen für Flachbildschirm-Fernseher beschert Merck ein starkes erstes Quartal. Der Umsatz schnellte um 82 Prozent auf 239 Mio. Euro nach oben. Der bereinigte operative Gewinn stieg um rund ein Viertel auf 432 Mio. Euro.

Wegen des starken Kristallgeschäfts erwartet Merck im Konzern für 2010 einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns von 5 bis 15 Prozent, 2 Prozentpunkte über der bisherigen Prognose. Der Umsatz soll ausgehend von 7,75 Mrd. Euro 2009 um drei bis sieben Prozent zunehmen.

Der Münchener Chipkonzern Infineon konnte zum Jahresauftakt von der starken Entwicklung der Branche profitieren. Von einem Umsatz von gut einer Mrd. Euro blieb eine operative Rendite von knapp elf Prozent. Der Nettogewinn stieg um ein Fünftel auf 79 Mio. Euro.

Wegen überraschend starker Nachfrage schraubt Infineon seine Umsatzerwartungen kräftig hoch. Der Umsatz soll bis zum Ablauf des Geschäftsjahres Ende September um fast 40 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro wachsen. Die ooperative ;arge soll um zwei bis vier Prozent wachsen.

Mit einem Gewinnsprung meldet sich Daimler im ersten Quartal des neuen Jahres zurück. Der operative Gewinn lag bei 1,2 Mrd. Euro, im Vorjahresquartal verzeichnete der Konzern noch 1,4 Mrd. Euro operativen Verlust. Der Konzernumsatz kletterte von 18,7 auf 21,2 Mrd. Euro.

Nach diesem Freudensprung hat Daimler in den Kernsparten Pkw und Lkw seine Erwartungen für das laufende Jahr deutlich nach oben geschraubt. 2010 erwartet Daimler einen operativen Gewinn von mehr als vier Mrd. Euro. Bis dahin lag die Messlatte bei lediglich 2,3 Mrd. Euro.

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal einmal mehr bewiesen, dass sie mit dem Investmentbanking viel Geld verdienen kann. Von einem Vorsteuergewinn von 2,8 Mrd. Euro stammten 2,6 Mrd. Euro allein von Geschäften mit Aktien, Anleihen, Übernahmen und Börsengängen. Die Eigenkapitalrendite lag mit 30 Prozent sogar über der Zielmarke von 25 Prozent.

Die Deutsche Bank warnte davor, das Auftaktquartal auf das Gesamtjahr hochzurechnen. In den meisten Bereichen rechnet die Bank mit geringeren Erträgen als noch 2009. Eine konkrete Prognose traute sich die Bank nicht zu.

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