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Der Tag Martin Schulz beklagt Rassismus in den Parlamenten

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz beklagt einen zunehmenden Rassismus europäischer Politiker. "Hier gerät etwas aus den Fugen, dem wir uns mit aller Kraft entgegenstellen müssen", sagte Schulz der morgigen Ausgabe der "Hamburger Morgenpost". In den Parlamenten, seien mittlerweile Dinge zu hören, "die ich so nicht für möglich gehalten habe und die mich zutiefst erschüttern", sagte Schulz.

Es sei mitunter die Rede von "menschlichem Abschaum", der "an Europas Küsten gespült" werde, nannte der SPD-Politiker ein Beispiel der zunehmenden Verrohung. Flüchtlinge würden als "Hunde" bezeichnet, die nur "eine Sprache verstehen, nämlich die der Gewalt". Es werde davon geredet, Menschen auf der Flucht vor Krieg und Elend "notfalls" zu erschießen, klagte Schulz.

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Am Mittwoch hatte der EU-Parlamentspräsident einen Abgeordneten der griechischen Neonazipartei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) wegen rassistischer Äußerungen des Straßburger Plenarsaales verwiesen. Der Abgeordnete Eleftherios Synadinos hatte zuvor Türken pauschal als "dumme und schmutzige Barbaren" bezeichnet.

Quelle: n-tv.de