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Der Sport-Tag Russischer Doping-Trainer "tut weiter, was er immer getan hat"

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(Foto: imago/ITAR-TASS)

Russlands Leichtathleten bleiben kurz nach der Verlängerung ihrer Sperre durch den Weltverband Iaaf weiter im Doping-Zwielicht. Fünf Tage nach der Entscheidung über den Bann hat die unabhängige Integritätskommission AIU den russischen Sprinter Artjom Denmuchametow vorläufig gesperrt. Der 400-m-Läufer soll verbotenerweise weiter mit dem lebenslang gesperrten Trainer Wladimir Kasarin zusammengearbeitet haben.

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte gegen Kasarin im April 2017 wegen Besitzes und Handels mit Dopingmitteln eine lebenslange Sperre bestätigt. Schon zuvor hatte ein Whistleblower gegenüber der ARD-Dopingredaktion zum Fall Kasarin gesagt: "Er tut, was er immer getan hat. Er trainiert weiter. So einfach ist das." Denmuchametow bleibt bis zu einer Entscheidung vorübergehend von der Teilnahme an Wettkämpfen oder Aktivitäten innerhalb der Leichtathletik ausgeschlossen.

Quelle: n-tv.de