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Die überbezahltesten Schauspieler des Jahres Adam Sandler ist seine Gage kaum wert

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Katherine Heigl, Adam Sandler und Reese Witherspoon (v.l.) dürfte bei dem aktuellen Forbes-Ranking wohl das Lachen vergehen.

(Foto: dpa)

Millionenschwere Gagen sind in Hollywood nach wie vor üblich. Das "Forbes"-Magazin zeigt, dass viele Schauspieler ihr Geld nicht wert sind. Adam Sandler steht an der Spitze des wenig ruhmreichen Rankings. Besonders ein Film erwies sich als Kassengift.

Wenn irgendwo auf der Welt mal wieder eine Liste der Reichsten, Größten oder Mächtigsten gemacht wird, steckt meistens das "Forbes"-Magazin dahinter. Ein neues Ranking widmet sich den Stars und Sternchen Hollywoods und zeigt auf, wie viel Geld die Schauspieler einspielen.

Vor allem einer dürfte angesichts der aktuellsten Liste betrübt schauen: Adam Sandler ist nach Berechnungen des New Yorker Wirtschaftsmagazins der überbezahlteste Schauspieler Hollywoods. Demnach hat der Komiker für jeden in ihn investierten Dollar nur 3,40 Dollar eingespielt. Bei Katherine Heigl waren es 3,50 Dollar, bei Reese Witherspoon 3,90 Dollar. Auf den ersten Blick klingt das nach durchaus profitablen Gewinnbringern. Ein Vergleich zeigt jedoch, wie weit die Schauspieler damit hintenanstehen: Bis zu 80 Dollar pro ausgegebenem Dollar Gage bringen andere Schauspieler an der Kasse wieder ein.

"Chaos-Dad" verhagelte Sandler die Bilanz

"Forbes" berücksichtigt die letzten drei Filme der Stars und vergleicht ihr Einspielergebnis mit den Kosten, vor allem den Gagen der Hauptdarsteller. Sandlers "Jack und Jill" kostete 80 Millionen Dollar und spielte nur 150 Millionen ein - zu wenig, um richtig in die Gewinnzone zu kommen. Bei "Der Chaos-Dad" seien es sogar nur 57 Millionen gewesen - bei Kosten von 70 Millionen. Dass "Kindsköpfe 2" gut das Dreifache der ausgegebenen 80 Millionen eingespielt habe, konnte den 47-Jährigen nicht vor dem ungeliebten ersten Platz retten.

Nach Heigl und Witherspoon kommt Nicolas Cage an vierter Stelle mit sechs Dollar Einspielergebnis pro Gagendollar. An fünfter Stelle, mit zehn Cent mehr, nennt "Forbes" Kevin James. Ihn katapultierte "Das Schwergewicht" mit einem mageren Einspielergebnis in den roten Bereich.

Quelle: n-tv.de, fst/dpa

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