"Als stünde ein Pitbull vor dir"Ex-Freundin sagt über Marius Borg Høiby aus

Es ist der zwölfte Tag im Prozess gegen Marius Borg Høiby. Und ein weiteres Mal erscheint der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit in keinem guten Licht. Eine Ex-Freundin beschreibt ihn in ihrer Aussage als unberechenbar.
Eine Ex-Freundin von Marius Borg Høiby hat im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin der Zeitung "Verdens Gang" zufolge von Gewalt und Aggressionen in der Beziehung berichtet. "Ich habe das Gefühl, Marius hat zwei Gesichter", sagte die Influencerin demnach am zwölften Verhandlungstag vor Gericht.
"Da ist der süße Clown, der viel herumalbert und sehr lustig ist. Er war mein bester Freund, den ich wahnsinnig gern hatte", sagte die Norwegerin. "Und dann war da Marius, mit dem ich nicht kommunizieren konnte, dessen Augen ganz schwarz wurden." Wenn sie diese Veränderung gesehen habe, habe sie große Angst bekommen: "Ich wusste nicht, was als Nächstes passieren würde."
"Wie eine verdammte Hure"
Die Influencerin war von 2022 bis 2023 mit Høiby, der aus einer früheren Beziehung von Kronprinzessin Mette-Marit stammt, liiert. In dieser Zeit lebte das Paar auch an verschiedenen Orten zusammen. Der Angeklagte soll seine damalige Freundin mehrfach gewürgt, ihr gedroht, sie getreten, mit Gegenständen nach ihr geworfen und sie angeschrien haben. "Es fühlt sich an, als stünde ein Pitbull direkt vor dir", sagte die Frau laut "Verdens Gang".
Meistens sei er ausgerastet, wenn man ihn mit etwas konfrontiert habe, erzählte die Ex-Freundin den Angaben zufolge - "entweder, wenn ich Gerüchte über Untreue gehört hatte, wenn er wütend auf mich war, weil er sagte, ich hätte mich wie eine verdammte Hure verhalten, oder wenn ich sein Telefon genommen hatte".
Høiby befindet sich aktuell in Untersuchungshaft und steht seit Anfang des Monats in Oslo vor Gericht. Er ist in 38 Punkten angeklagt, darunter für vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häusliche Gewalt und Körperverletzung. Ihm drohen bis zu 16 Jahre Haft.