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Die Dom Rep ehrt den SängerJetzt hat Falco auch in der Karibik ein Denkmal

20.02.2026, 13:55 Uhr
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Unvergessen - sogar in der Dominikanischen Republik: Falco. (Foto: picture alliance/United Archives)

Nicht zuletzt sein Wiener Schmäh machte Falco einst weit über die Grenzen Österreichs hinaus berühmt. Seinen Tod fand er 1998 jedoch fern der Heimat in der Dominikanischen Republik. Dort wird ihm jetzt ein Denkmal gesetzt.

Fast 30 Jahre nach Falcos tödlichem Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik ist an der Unglücksstelle ein Denkmal für den österreichischen Popstar enthüllt worden. Die Gedenkstätte bei Puerto Plata in dem Karibikstaat besteht aus einem Obelisken und einer Glasplatte mit dem Konterfei des Musikers.

"Das Denkmal, das heute enthüllt wird, ist angelehnt an das Grabmal am Wiener Zentralfriedhof", sagte der Mitgründer der Falco Privatstiftung, Ronald Seunig, bei der Einweihung, die via Youtube live übertragen wurde. Tatsächlich sind die Ähnlichkeiten der beiden Monumente nicht von der Hand zu weisen.

An der Stelle, an der das von der Stiftung errichtete Memorial steht, verunglückte Falco am 6. Februar 1998 tödlich, als er vom Parkplatz eines Lokals fuhr und mit einem vorbeifahrenden Reisebus zusammenprallte.

Er wäre 69 geworden

Auf der Veranstaltung direkt am Straßenrand wurden Grußbotschaften und Live-Musik vorgetragen. Sängerin Carmen interpretierte Falcos Lieder sowie den offiziellen Geburtstagssong "Happy Birthday, Falco" - genau an dem Tag, an dem Falco seinen 69. Geburtstag gefeiert hätte.

Der 1957 in Wien geborene Musiker, der mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel hieß, eroberte 1986 als erster deutschsprachiger Sänger Platz eins der US-Charts mit seinem Welthit "Amadeus". Zuvor war ihm mit "Der Kommissar" sein erster großer internationaler Erfolg gelungen. Für großen Wirbel sorgte sein Song "Jeanny", der ein Sexualverbrechen aus der Sicht des Täters zu thematisieren schien.

In seinem Privatleben produzierte Falco ebenfalls allerlei Schlagzeilen, nicht zuletzt aufgrund seiner Alkohol- und Drogenprobleme. Auch als er in der Dominikanischen Republik, wo er zuletzt gelebt hatte, tödlich verunglückte, hatte er Alkohol und Kokain im Blut. Falco wurde nur 40 Jahre alt.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa

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